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Jahr«

Wöchentliche Beilagen

Poh. Xxg. Koch, Universitöto-Buchbrncker« in SRattarg. Mar« 21. Ttitifam SS.

: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.

Jllnstrirtes Sonntagsblatt."hw

«rschrktt Mich außer an Wnttagen nad> Cott» und Feiertagen. "^«-tgeS«: He EMedition dieses Blatte«, He Annoncen-

HS 92Q Lu°?° s-Ab°nnernentS-Preis bei der Expedttwn 2 Mk , bei allen V*U^H »ureao« von Haasenstein & Bögler, Frankfurt a. M., Caffel, Magde.

^^^ 2,25 2Rf. (exkl. Bestellgeld), Jnsertionsgeblihr, bi- ge- , IQ HffnWlöQÖ Wien: Rudolf Mosse, Frankfurt a. M., Berkin, München, Köln;

lvaltene Zeile oder deren Raum 10 Pfg., Reklamen: die Zeile 28 Pfg. LttlllwÜll), 1A. aJUODet loHo. «. L. Daube & Co, Frankfurt a. M., Berkin, Hannover, Pari« x

Zweites Blatt.

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für dar vierte Quartal 1898 auf die I-itnng nebst deren Gratisbeilage»

Kreisblatt" für die Kreise Marburg uni Kirchhain,Illustriertes Sonntags blatt" undVerloosungsliste der Kgl. preußischen Klassenlotterie" werden von allen Postanstalten, Landbrief­trägern, in der Expedition (Markt 21), sowie von unseren Filial-Expeditionen in Kirchhain, Neustadt und Wetter entgegengenommen.

Beschäftigung von Gefangenen jugendlichen Alters.

Im 32. Bande derBlätter für Gefängnißkunde' äußert sich Oberinspektor Fr. Schi« k Zwickau gut­achtlich über diese Frage, wobei er die praktischen Gesichtspunkte in den Vordergrund stellt. Erfahrungs­gemäß zeigen jugendliche Gefangene oft eine für ihr Alter erschreckend große sittliche Verderbviß und Ent­artung, beginnen seine Darlegungen. In vielen Fällen ohne die Wohlthat einer weisen Erziehung und verständigen Leitung aufgewachsen, wohl gar den Einflüssen einer schlimmen Umgebung ausgesetzt Md dadurch des moralischen Halles im Strom des Lebens vrrlustigt gegangen, werden solche Knaben als zuchtlose und verlotterte Burschen dem Strafhaus zugeführt. Immerhin sind sie für den Strafvollzug die bildungs- und erziehungsfähigsten Elemente. Mit Recht wird daher die Forderung erhoben, bei der Wahl der Beschäftigung für den jugendlichen Ge­fangenen auf erzieherischen Werth der Arbeit zu sehen. Jede Arbeit, welche mit Lust und Liebe ge- than wird, wirkt erziehlich, fördert und veredelt den Menschen. Soll die Arbeit diesen Erfolg auch für den jugendlichen Gefangenen haben, so muß ihre Verrichtung ihm eine Freude sein. Sie muß zunächst seiner geistigen Befähigung angepaßt sein und darf keine über seine Leistungsfähigkeit hinausgehenden Ansprüche erheben. Gefangenen, die bereits einen Beruf erwählt haben, muß sie Gelegenheit bieten, ihnen denselben zu erhalten, solchen, die einen Beruf erst erwählen wollen, Gelegenheit, wenigstens die ersten Handgriffe zu erlernen.

Die Wahl der Beschäftigung ist darum abhäugig machen von der genauen Erwägung, welche Arbeit überhaupt der Ort, in welchem die Anstatt liegt, oder doch die nähere Umgebung zu bieten vermag, ob der Bursche noch im schulpflichtigen Alter steht oder bereits einen Beruf ergriffen und in diesem gewisse Kenntnisse «ab Fertigkeiten sich angeeignet hat, ob er au» der Großstadt »der vom Lande und der Kleinstadt kommt, endlich, ob er in Einzelhaft oder in Gemeinschaftshaft -ehalten wird.

Bei de» der KoSektivhaft zugewiesene» Gefangenen vird man, insoweit nicht ficherhestttche oder disciplinelle Gründe entgegenstche», der Land- und Gartenarbeit Sedührende Beachtung zuwende» müffen. Derartige Beschäftigungen biete» für Dieustknechte, für die paße Zahl von Fabrik- und Handarbestern, für Hausburschen, Gärtner, Kutscher, Stallschweizer, Pferde- jungen, Berg-, Hütte»-, Wald- und Ziegelarbeiter, für Steinbrecher, Laufburschen, Markthelfer, Kellner, und auch Schulkuabe» ei» nicht zu unterschätzendes Korrektiv. Sie gewähre» einen wetten Spielraum für die wacherlei Auf»rderuogeu an Kraft und Ge-i Handtheit, Aufmerksamkeit und Sorgfalt n»b bieten überdies den großen Bortheil, daß die Aneignung ber mannigfache» Betätigungerr bei gute« Wolle» üicht von Statten geht. Oft sind diese Arbeiten all unfehlbares Erziehung!- und Besiernn,»mittel ge- driesen, noch häufiger ist ihnen aber diese Eigenschaft «bgisprochen worden. Allerdings setzen diese Arbeiten eine Organisation voran», die die abfällige Kritik hierbei nicht gewürdigt hat. Unter sachkundiger Be- ««ffichtigxng können Abtheilungen von 8, 10, 12 «ab selbst noch 14 Gefangene» int Freien ans de- schränkte« Ran«, streng abgesondert von den Frei-

heitslenten und bei unbedingtem Schweiggebot in gleicher Weise der Sttaferziehung unterstellt werden, als wenn einem Aufsichts beamten die doppelte oder dreifache Zahl innerhalb der vier Wände zugetheilt ist. Auch die damit verbundene Schaustellung kann nahezu vermieden werden, sobald die Anstalt nicht in der Nähe einer größeren Stadt gelegen ist, da­gegen ein in unmittelbarer Nähe gelegenes Staatsgut die mannigfaltigste Gelegenheit zur Beschäftigung von jugendlichen Gefangenen das ganze Jahr hindurch bietet. Ist die Anstatt nicht allzu weit von einem Staats- oder Privatforst gelegen, so empfiehlt eS sich, im Spätherbst durch geeignete Gefangene der Gemein- schaflshaft für den nöthigen Holzbedarf selbst zu sorgen. Stäcke roden, fahren und spalten macht die Glieder gewandt, stählt die Muskeln und erhöht das Vertrauen in die eigene Kraft.

Einen großen Spielraum für verschiedene Be­schäftigungen der in Gemeinschaftshaft gehaltenen jugendlichen Gefangenen bieten auch die zum Betrieb der Anstatt nöthigen Arbeiten. Fleischer, Bäcker, Köche und Brauer könne» in der Küche Schlosser, Klempner und Schmiede, die mit der Feuerung um­zugehen verstehen, in der Wäscherei beziehentlich auch bei der Anfertigung von Bedarfsgegenständen für die Anstalt, Maurer und Maler bei Reparaturen und dem Tünchen der Anstaltsräume, Riemer und Sattler bei der Herstellung von Matratzen, Schreiber und Kaufmannslehrlinge mit schriftlichen Arbeiten für die Anstalt, Weber bei der Anfertigung von Drill und Leinwand, Schulknaben als Stricker und Ausbeffcrer von Kleidungsstücken und andere kräftige Gefangene ohne gewerbliche Fertigkeiten als Wäscher, Scheurer, Reinigungslente und Krankenwärter Ver­wendung finden. Ändere Beschäftigungsarten, wie die Anfertigung von Kleidunasstücken, Schuhe», Bürsten, Besen, Körben, das Binden von Büchern und die Herstellung von ander» Gebrauchsgcgen- ständen, wie Tischen, Regalen rc., können gegebenen Falls auch auf Zelleugefangene übertragen werden. Auch bei den sonstigen Arbeiten in der Gemeinschafts­haft, die sich von denen der Einzelhaft nicht unter­scheide» müssen, verfügt man über Handhaben, er­ziehliche Momente, wie stete Ueberwachung und Kon­trolle, Erleichterung im Anlerncn und den nicht zu unterschätzenden Wetteifer, die man bei jugendlichen Gefangenen nicht gering bewerthen darf.

Standen die Gefangenen schon in einem Berufe, so werden sie ihre erworbene Handfertigkeit zu be- thätigen haben, soweit es mit der Eigenart der Sttafanstalt vereinbar ist. Von nicht geringer Be­deutung sind endlich aus erziehlichen Gründen sowohl für die in Einzel- wie in Gemeinschastshsst gehaltenen Gefangenen die sog. Vertrauensposten. Sie ermög­lichen eine Minderung des Zwanges und find zur Erprobung und Bewährung Derer, die durch ihr Verhalten schon Beweise nachhaltiger Befferuvg er­bracht haben, ein probates Mittel.

Bei allen Beschäftigungsarten wird man aber dem leitenden Grundsatz Folge zu geben haben, daß alle erziehlichen Momente zur Geltung kommen müsse». Wohl werden diese nicht allenthalben in gleichem Maße in die Erscheinung treten, da die eine Arbeit mehr Lust und Hingabe einzuflößen und den ArbeitS- trieb intensiver anzurege« vermag, auch mehr Auf­merksamkeit, Ausdauer und geistige Auffassungsgabe, owie physische Kraft erfordert, als die andere; immer­hin läßt sich nicht verkennen, daß selbst die einfachste und anscheinend nichtssagende Arbeit der gedachten Momente nicht ganz entbehrt und bi» zu einem ge- wiffeu Grade wohl geeignet ist, in ihrer Art mit zu einem Korrektiv für den jugendlichen Rechtsbrecher z« werden.

Allerdings ist solche Geltendmachung des erzieherische» Einflusses der Arbeit für den gejammten Aussicht», dienst eine schwierige Aufgabe. Sie erfordert ganze Männer. Der Dienst muß den Eindruck strammer Zucht, jugendlicher Raschheit und Frische machen, die den neneintretenben, vielleicht innerlich und äußerlich verlotterten Bnischen mtt unfichtbaren Fessel» um- giedt und mit fortreißt, zunächst äußerlich, dadurch aber auch innerlich. Bei solcher Handhabung des Dienste» durch et« tüchttgeS Personal steht zu hoffe», daß die erziehettsche» Erfolge nicht anSdleibe« werden. Wohl werden kurzzeitige jugendliche Gefangene nur einen Anstoß in der gedachten Richtung erfahren, bei )a«,zeitigere» dagegen steht z» erwarten, daß an Stelle der ArbeitSnnlnst Freude und hingebende Liebe zu geregelter Arbeit je länger nm so bestimmter da» Uebergewicht gewinne» wird.

(Nachdruck verboten)

KerbstbL^ütHe.

Roman von Clarissa Lohde. (Fortsetzung.)

15.

Nicht weit von Tremezzo, dort, wo der Comersee in sanftem Bogen sich südwättS wendet, liegt, im Grün versteckt, ein kleines, in italienischem Billenstil erbautes Landhaus. Von der Straße durch hoch­ragende Koniferen getrennt, dehnt sich vor der breiten, von einem roth und weiß gestreiften Sonnen­dach geschützten Terrasse der Garten mit seinen von Gamelien, Lorbeer und zahlreichen anderen Zier­büschen umgebenen Blumenparterres bis hinab zum See, deffen Wellen sich leise plätschernd an einer niedrigen Mauer von zierlich behauenem Sand­stein brechen.

Zwischen dicht, belaubte Ulmen, Orangen- und Erdbeerbäume mischt sich malerisch die Phönixchpresse mit ihrer federartigen Krone und die wie ein grüner Schirm sich weit auSbreitende Pinie. Gegenüber er­beben sich aus dem dunklen Blau die waldbewachsenen Höhen von Bellagio und die sich am Ufer hinziehende Stadt mtt den beiden sie flankirenden großen Hotels, auf der Spitze die jetzt auch zum Hotel umgestaltete, einst einem vornehmen italienischen AdelsgeJchlecht ge- hörende Villa Scrbelloni inmitten ihres große», herr­lichen Parkes, her einen Ausblick auf beide Seen, den Eomer- und' Seccofee, bietet. Und hinter diesem Bilde von südlichem Zauber ragen stolz mit schroffen zackigen Spitzen die schneebedeckten Gipfel der Alpen herüber, so das Liebliche mit dem Groß- artigen verbindend, wie es in ähnlichem Reize wohl selten zu finden ist.

Das Sonnendach ist über die Terrasse gebreitet, obwohl die Sonne schon seitwärts gegangen ist und der ganze Garten im Schalten liegt; aber das Licht des hellen, sein tiefe» Blau im See widerstrahlenden Himmels blendet noch immer. So friedlich schön wie das Bild des Gartens mit seinem im ersten Schmuck des Frühlings prangenden Büschen und Beeten, ist auch das auf der Terrasse sich bietende. Elli mit ge­rundeten Wangen etwa» gebräunt, die Gestalt ein wenig voller geworben, im schlichten hellen Sommer­kleide, das sich in leichten Falten bequem um ihre Taille schließt, sitzt zunächst der zu dem Garten hinabführenden breiten Marmortreppe vor ihrer Staffellci, den Pinsel eiftig führend. Sie versuchte sich zum erstenmal im Landschaftsmalen nach der Natur, während sie bisher außer der Porträtskizze Ottomars sich nur in kunstgewerblichen Arbeiten versucht hat. Und die Auf- gäbe, die sie sich gestellt, ist schwer. Sie möchte so gern dem Zauber dieses Lichtes und dieser Farbe gerecht werden, so gern dem verehrte» Präsidenten das Bildchen als Zeichen ihrer Dankbarkeit und als Erinnerung an die schöne Zeit ihres Aufent- halteS hier darbieten; dazu aber muß es möglichst vollendet werden; och, aber der Wille ist gut, das Können «och schwach.

Doch der Präsident ist so gütig, er ermuthigt sie so fteundlich ft» ihrem Stiebe»; da» giebt ihr immer wieder Muth, da» Wagstück fortzusetzen.

Etwas zurück a« eine« Tische, auf dem ein zier­liche» Nähkörbchen steht, arbeitet die Profeffori», den Kopf mit dem dichten, w enn auch schon ergrauende» Haar etwa» uiedergedeugt, an einer Stickerei. Neben ihr lehnt in bequemem Lehnstuhl der Präsident, daS feine, interessante, noch immer etwas bleiche Gesicht über ein Luch geneigt. Er liest vor, wie er e» liebt, wenn die Frauen um ihn arbeiten, au» seinem ge- liebten Goethe, den er immer mit sich führt, wohin es auch fei.

Ein friedliche» Bild, ja, dem Anschein nach; und doch hat sich anch in diese» Paradier schon die Schlange geschlichen. Wer näher beobachtet, mertt an de» unruhigen etwa» »»{täte» Blicken, mit denen die Professorin, so oft fie von her Arbeit anfsieht, bald Elli, bald ihre» Bruder mustert, baß hier nicht Ule» richtig ist.

Der P'vfeffor ist am Tag vorher abgereist. Ma» hatte mit ihm i» heiterster Stimmung eine Rund­fahrt nach dem Luganersee «nd dem Lago maggiore gemacht. Die bonomäischen Inseln, die schönen Sitte« i« Stresa, Alle» ist besucht worbe«. In Pattanza wurde im Garte» beiGrand Hotel' ei« herrlicher Abend mit Mondbelenchtirng verbracht. Dort blieb man z« Nacht. Da«« war ma« am andere« Tage »ach Luga»» gefahren; von dmt mit der steilen, schwindelnden Drahtseilbahn auf be» Salvatore, wo sich der Monteros« i» seiner ganzen weiße» Pracht gezeigt hatte. Den Nachmittag war man

dann über ben See nach ben Grotten von Caprino gerudert, »m den berühmte», kühle» Asti spumante zu koste«.

Der Präsident war von glänzender Laune, Elli selig gewesen, der Profeffor, harmlos wie immer, hatte sich an Allem mitgefreut. Anders die Professorin! Sie liebte keine solchen Extravaganzen. Die Fahrt auf den Salvatore war ihr ängstlich gewesen, die Wasser- parthien, besonders auf schwankender Barke scheute fie. Dann aber war beim Asti, als die Stimmung am gehobensten gewesen, dem Präsidenten bei der Anrede an Elli ein:Du," entschlüpft. Aller Augen, selbst die des sonst unbefangenem Professors hatten sich ver­wundert auf ihn gerichtet. Da hatte Elli, ihm mit rascher Bewegung die Hand hinstreckenb und mit einem Blick in feine Augen die Professorin vergaß diesen Blick nicht, so strahlend, so innig war er gewesen, gerufen:Von wem könnte ich dasDu,' lieber höre», als von Ihnen.'

DaS hatte ber Präfibent sogleich aufgefaßt, und das GlaS erhebend, erwidert:Dann auf Brüderschaft, holdes Nichtchen!'

Es ist unerhört,' beklagte sich Abends »ach der Heimkehr die Professorin bei ihrem Manne.Diese Vertraulichkeit geht über das Erlaubte hinaus.'

Aber Charlotte, Du wirst doch nicht denken?'

Hier heißt eS nicht mehr denken, hier heißt es sehen! Wir haben uns da ein rechtes Ku Nest gelegt."

Liebe Charlotte, es ist Dein Bruder!'

Um so schlimmer, um so schlimmer! Ich weiß nicht, ob es nicht geboten wäre, die anderen Verwandten auf dies seltsame Berhältniß aufmerksam zu machen, besonders Ottomar. Glaube mir, wir erleben noch etwas, und ans ber Schwiegertochter kann leicht eine Schwägerin werben."

Ich bitte Dich, Charlotte thue nichts Un­besonnenes," wehrte ber Professor.Ich glaube wirklich, die Eifersucht spricht aus Dir. Du hättest ben Bruber lieber allein für Dich. Das ist be­greiflich; benn er hat Dich sonst mit feiner brüder­lichen Aufmerksamkeit verwöhnt, und es ist immer nicht angenehm, wenn man plötzlich etwas Fremdes ben Platz einehmen steht, ben man als fein be­rechtigtes Eigenthurn betrachtet. Aber die Eifersucht macht bekanntlich blinb. Ich gestehe Dir offen, baß mir ber Verkehr ber beiben ganz harmlos erscheint. Nu«, unb wenn Dein Bruder sich an dem Liebreiz von Ellis Jugend erfreut und sich, wie ja seine Natur ist, etwas überschwänglich darin zeigt, so gönne ihm doch diese Freude. Um ihn zu zerstreuen, zu. erheitern, wurde sie ja mitgenommen. Lutze» hat neben ber Nothwendigkeit, ihre Gesundheit hier in ber milden Luft, fern von ben Sorgen des elterlichen Hauses wieher herzustellen, die» besonders betont. So laß fie doch."

Das sagst Du so. Wer weiß, ob Alle» nicht nur Komödie war, ob sie sich nicht schon lange im GeheimenDu" neunen."

Nun aber wurde der Profeffor böse.

Dein Mißtrauen scheint mir wirklich krankhaft. Wie kannst Du Deinem Bruder und hem braven Mädchen, über deffen Lippe», wie wir wisse«, »och nie eine Lüge gekommen ist, solche Verstellung iutiauen? Und au» welchem «runde? Wollte Dein Bruder fie heirathe», so könnte eS ihm ja Niemand wehren."

Und wa» würde die Well dazu sage«, een« der Datei dem Neffen in dessen Abwesenheit die Braut abspinstig machte? Nein, dazu hat Robert zu viel Ehrgefühl.'

Unb vor solchen Heimlichkeiten, die doch noch viel verwerflicher wären, sollte ihn sei» Ehrgefühl nicht schützens Charlotte, Charlotte, ich warne Dich, laß Dich nicht zu Ungerechtigkette» fortreiße».'

(»ortsetzung folgt.)

Sorgsame Mütter!«ä, Hr Hont b«i Äixkni, btfonbtTl im r«rt,st«n ä«|H«|l*lta sollt, ii«e Hauvtonfgob, jeder Mntter fii«, beeu hiervon hängt in »tilen Fäll.» da»ebtifct» en» bi«efenbfcit »efntr liebte Sitten ob Bon größter Nichtigkeit «», «iw restlose Seif« an- i«»tnb«n, welch« bi« Tätigkeit der Hont

fördert, fi« geschmeidig «tocht, »or Lnodsei» und »usspringen schützt, tberhonpt in vielen Fälle« Hontleid« verhütet »ad beseitigt. Da ixn h, »» rogeobe Xtrjt« bi« f.Holent- Myrrholin-Seif,' «l» bi« »«sie Kinderseife «flirt«, dieselbe anch euf bei «utzstellnng von Erzeugnissen für Siebte» Pflege rc. in München» Rym»h«hnr, die höchst, Antzzeichnnng, bi,lelbw, Medaille' erhielt, so liegt «I im Interesse einer jed» Mutter, «ur dies, Seife für den täglich« <8t* brauch 11 nehmen, llebnall, auch in den Rpelheken erhältlich-