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Die „National Ztg." erfährt zu dem ministeriellen Äescript an den Berliner Magistrat in Sachen Singer folgender: Wie ein allgemeiner Erlaß des CultusministerS anordnet, sollen
Wie die „Politische Korrespondenz" meldet, verlaute in unterrichteten Kreisen, die italienische Regierung beabsichtige die Initiative zu ergreifen, um die Veranstaltung einer Konferenz behufs Berathung gemeinsamer Maßregeln zur Bekämpfung des Anarchismus anzuregen.
der Beamten - Gehälter und der Arbeiter - Löhne in Staatsbetrieben verlangt. Die Freisinnigen wollen also viele Millionen mehr ausgeben, außerdem die Einnahmen der Eisenbahnen verringern und obendrein weniger Steuern erheben! Wir meinen, daß diese Art des Stimmenfangs auch dem Blindesten klar werden müßte.
Solcher Mittel bedarf aber die freisinnige Volkspartei, wenn sie nicht ganz von der Bildfläche verschwinden will. Im preußischen Abgeordnetenhause, wo einst eine in zwei Fraktionen gctheilte entschieden liberale Partei 253 Mitglieder aufwies, haben jetzt die Freisinnigen beider Färbung im ganzen 20 Sitze unter 433! In diesem Niedergange zeigen sich die Folgen der unproduktiven, stets verneinenden Politik des Freisinns. Immer mehr verlieren die vom Freisinn vertretenen Anschauungen an Boden. Auch den nächsten Wahlen gehen die Führer der Partei nicht mit Sieges - Zuversicht entgegen, das zeigt der entsagungsvolle Ton des Wahlaufrufs und das Bestreben, nicht in sich selbst, sondern in andern Parteien Halt zu suchen.
im Hause wie eine Köchin. Er aber sitzt Waldau und trinkt Champagner. So ist Tag die Jugend."
„Der freibergert," meinte der Rath.
Socialdemokrateu weder in Schul- deputationen noch auch in Schulvorstände als Mitglieder eintreten dürfen. Die Thätigkeit der Schulvorstände sowohl wie der Schuldeputationen beruhe auf einer Uebertragung obrigkeitlicher Befugnisse und erstrccke sich nicht nur auf äußere, sondern auch auf innere Angelegenheiten des Schulwesens. Die Mitglieder der Schulvorstände hätten gewissenhaft dahin zu streben, daß die Heranwachsende Jugend nicht nur in den für das bürgerliche Leben nöthigen allgemeinen Kenntnissen und Fertigkeiten unterwiesen, sondern auch zu gottesfürchtigen, sittlichen und varerlandliebenden Menschen erzogen würde. Die socialdemokcatische Partei erstrebe ausgesprochenermaßen die Beseitigung der bestehenden staatlichen Ordnung. Schon daraus ergebe sich folgerichtig, daß ihren Mitgliedern die Wahrnehmung obrigkeitlicher Befugnisse von Staats wegen nicht anvertraut werden könne. Sie stehe in einem grundsätzlichen Gegensatz zu den Aufgaben der preußischen Volksschule. Daraus folge, daß ihren Anhängern die zur Mitwirkung bei der Erfüllung dieser Aufgaben erforderlichen Eigenschaften abgeben, und daß sie als Mitglieder einer Schulcommijston nicht zugelassen werden können.
eng befreundet mit einem meiner Referendare, dem blonden dort, der so stark illuminirt ausfieht. Der ist der Sohn des KommerzienrathS Hübner, des großen Maschinenfabrikanten. Sie wiffen —"
„Und der hält ihn frei," sagte nickend der Baurath; „na, dann begreife ich. Aber hören Sie nur, wie das lacht und tobt, die sind schon toll und voll. Doch was haben Sie, Bodin, sie starren ja plötzlich wie versteinert hinüber?"
„Still," sagte der Andere und legte seine Hand fest auf den Aim des Bauraths, „nur einen Augenblick. Ich glaubte, da eben einen Namen zu hören."
Auch der Baurath wandte sogleich seinen Kopf aufhorchend nach dem gerade in der Mitte des weiten Raumes stehenden, vom Licht der Krone hell bestrahlten Tisch.
„Eick, starre doch nicht wie ein verliebtes Rhinozeros vor Dich hin" tönte eine neckende Stimme
geneigt schlürfte mau aus den blinkenden Kelchen den Champagner.
„Wie e8 sich wohl sein läßt, dies junge Volk," brummte der Baurath, fein rothglühendeS Gesicht neiderfüllt der ftöhltchen Jugend zuwendend. „Unsereins konnte in dem Alter sich »och keinen Sekt spendiren. Aber freilich, diese thuu es nicht anders. Und reicht die eigene Kasse nicht, nun, dann wird gepumpt. Da ist der junge Lieutinant v. Eick, ich kenne den Vater, wohnte mit ihm in einem Hause; ein penfiontrter Oberstlieutenant. Seine Schwestern arbeiten heimlich für Ladengeschäfte, der Alte gönnt sich kaum ein GlaS Bier und seine Mutter schafft
Commission des Justizministeriums übernehmen, da man sich dadurch zur Revision des Prozesses verpflichte. Der Ministerpräsident Brisson wurde beim Verlassen des Ministerraths von einigen vor dem Elysee angesammelten Jouralisten mit dem Rufe: „Hoch die Revision!" empfangen, andere riefen: „Es lebe die Armee! Nieder mit der Revision!" Nach Bekanntwerden des Ministerrathsbeschlnsses sammelten sich dann Tausende von Menschen vor dem Elysee an und riefen: „Hoch die Armee!" Die Blätter äußern sich erstellt über die Demission des Kriegs- ministers Zurlinden. General C h a n o i n e, Kommandeur der ersten Division, ist zum Kriegsminister, und der Senator für Französisch Indien, Godin, zum Minister der öffentlichen Arbetten ernannt worden. „Steck", „Aurore" und „Radical" fordern die Einleitung eines Disziplinarverfahrens gegen ben General Metzinger, weil derselbe in einem Corpsbefehl au die Truppen von „schlechten Bürgern" gesprochen habe, womit die DreyfuS- Freunde gemeint seien. Am Sonnabend ging m Paris das Gerücht, der Offizier, dessen Verhaftung von „Aurore" und „Libre Parole" als bevorstehend gemeldet wurde, sei Oberst Bo uni er. Dieser Offizier habe die geheimen Schriftstücke im DreyfuS- Prozeß den Richtern überbracht.
Im französischen Ministerrathe setzte am Sonnabend der Justizminister die Thatsachen auseinander, welche sich für ihn aus der von ihm vor- genommenen Prüfung der D r e y f u s - A k t e n ergaben. Ec legte dar, daß er nach dem Wortlaut des Artikels 444 der Strafprozeßordnung nicht berechtigt sei, über die an ihn auf Grund des § 4 Artikels 442 gerichteten Revisionsgesuche Beschluß zu fassen, bevor die durch Gesetz im Justizministerium bestehende Kommission ihr Gutachten abgegeben habe. Der Ministerrath ermächtigte hierauf den Justizminister, diese Kommission zusammenzuberufen. Der Ministerrath war um !’/• Uhr beendet. Die Kommission des Justizministeriums tritt am nächsten Mittwoch Vormittag zusammen und beginnt dann mit der Prüfung des Aktenstücks Dreyfus. Der Kriegsminister General Zurlinden richtete folgendes Schreiben an den Ministerpräsidenten Brisson:
„Ich habe die Ehre, Sie zu ersuchen, meine Demission al» Sr i e g 8 m i n i st e r entgegen- zunehmen. Ein gründliches Studium der Dreyfus - Akten hat mich zu sehr von der Schuld des Genannten überzeugt, als daß ich als Aimeccommandant mich mit irgend einer anderen Lösung der Frage als mit der völligen Aufrechterhaltung des gefällten Uitheilsspruches einverstanden erklären könnt«. Genehmigen Sie usw. Zurlinden."
Auch der Arbeitsminister Tillayr erklärte in dem Schreiben, worin er feine Demission gab, er könne in keiner Weise irgendwelche Verantwortung für die Zurückverweisung der Dreyfus - Akten an die
Umschau.
Ueber den natürlich völlig absprechenden Theil des freisinnigen Wahlaufrufs, der das Staats-Eisenbahnwesen behandelt, sagt die „Zeitung des Vereins deutscher Eisenbahnverwaltungen": „Die einleitende Bemerkung, daß die Entwickelung des Eisenbahnwesens die auf die Verstaatlichung gesetzten Hoffnungen nicht erfüllt habe, kann sich nur auf die Hoffnungen der freisinnigen Partei beziehen. Von anderer Seite ist gerade neuerdings wiederholt und in entschiedener Weise anerkannt worden, daß die Verstaatlichung der preußischen Eisenbahnen die an sie geknüpften Hoffnungen voll verwirklicht habe. In Betreff des Tarifwesens vermissen wir die Bezugnahme darauf, daß zur Zeit thalsächlich eine Regulnung der Personentarife im Gange ist, und daß außerdem die Stückguttarife in allernächster Zeit eine ganz erhebliche Ermäßigung erfahren werden. Daß diese Ermäßigung durch die Eigensucht einzelner Jnteressentengruppen beinahe verhindert worden wäre, trifft zu; der Vollständigkeit halber aber hätte noch gesagt werden müssen, daß es gerade die Blätter freifinnfger Richtung waren, die sich zu Vertretern jener Sondertnleressen machten. Die Bemerkungen über die „Häufung der Eisenbahn- unfälle in der letzten Zeit" scheinen aus den vorjährigen Beständen zu stammen."
Die Beisetzungsfeier in Wien.
W. Wie», 17. September.
Kaiser Franz Jos pH in der Uniform seines preußischen Kaiser Franz Garde-Grenadier- Regiments mit dem Bande des Schwarzen Adlerordens traf 20 Minuten vor der Ankunft des Deutschen Kaisers in einer offenen Hofequipage vor dem Nordbahnhofe ein und begab sich in den schwarz drapirten Hofwartesalou, woselbst die Mitglieder der deutschen Botschaft, Reichskanzler Fürst Hohenlohe, der beute früh hierselbst eingetroffen war, nnd StaatS- minister v. Bülow die Ankunft Kaiser Wilhelms erwarteten. Punkt 1 Uhr fuhr der Zug in die Halle ein. Kaiser Wilhelm, welcher die Uniform eines österreichisch-ungarischen Generals der Kavallerie mit dem Bande des StefansordenS trug, war bereits am Fenster sichtbar und entstieg eiligst dem Wagen. Kaiser Franz Joseph schritt Sr. Majestät entgegen. Die Monarchen schüttelten sich zweimal die Hände, nahmen die Helme ab und küßten einander dreimal auf das Herzlichste. Beide Kaiser waren tief bewegt.
Der so Angeredete zog es vor, nicht zu antworten, sondern wiegte sich weiter in seinem Stuhle auf und nieder, der Blick dmch den starken Weingenuß etwas verschwommen zur Decke gerichtet.
„Sehr gut, verliebtes Rhinozeros," rief ein Anderer hell auflachend. „Wie heißt deonDeineSchöne?"
Der Intimus von Eick's, Referendar Hübner, wmf sich sofort zu seinem Anwalt auf: „Laßt ihn," rief er. „Darin versteht er keinen Spaß, da kann er unangenehm werden, so sanft er auch sonst scheint."
„So laffen Sie ihn doch selbst antworten, Hübner", wmf man dazwischen, er braucht keinen Vormund."
„Vielleicht doch," entgegnete Hübner. „Jedenfalls wäre es besser für ihn, er ließe sich von mir bevormunden."
„Und toarnm denn, wenn mau fragen darf?"
„Weil ich ihn wirklich für tat Stande halte, sich ernstlich zu verplempern."
„Ach jetzt weiß ich," fiel ein Kamerad von Eicks, der auch in der Gesellschaft bei Gersdorfs gewesen war, mit schallender Stimme Hübner in- Wort: „ES lebe Otti, die niedliche Otti! Wie heißt fie doch weiter?"
„Pst," mahnte ein Anderer, der noch nüchterner wm, sich unruhig urnsehend, „man nennt hier keine Namen!"
„31a, Vornamen werden doch erlaubt fein," fuhr Hübner unbeirrt fort. Verteufelt hübsche kleine Kröken übrigens, die beiden Schwestern, und gar nicht zimperlich, das gefällt mir!"
„Nun wenn sie Ihnen so gefallen, warum grollen Sie denn nun feiner Leidenschaft wegen Hübner?"
„Ganz einfach, weil er die Mädels ernsthaft nimmt, und das darf man nicht."
„Hoho, ich glaubte doch zu hören, der. Vater
„Das wohl! Mir sogar recht bekannt; aber gerade deßhalb muß ich Eick als Freund warnen. Ich weiß zuviel über die Farnflie!"
Ich bitte Dich", rief der junge Offizier jetzt, sich aus feiner nachlässigen Stellung aufrichtend und dem Freunde einen verweisenden Blick zuwerfend, „sei nicht indiskret Hübner!"
„Pah, indiskret! Was die ganze Welt weiß, brauche ich nicht zu verheimlichen. Die Alle ist nämlich eine stadtbekannte Persönlichkeit. Wehe dem, der in ihr Haus kommt, er wird sofort mit kritischem Blick abgeschätzt, denn — hört, hört! sie theilt alle ihre Gäste sofort in Rubriken. In die eine kommen alle unverheiratheten, heirathSfähigen Männer unter der Etikette: zukünftiger Schwiegersohn! Diese werde« mit Glaeeehandschuheu angefaßt und ihnen in jeder Weise geschmeichelt. Die übrigen, ob Man», ob Weib, werden wieder getheilt, und zwm ganz einfach in die, die au gepumpt oder nicht angepumpt werden können."
Ein schallendes Gelächter war die Antwort auf die HnrnmeSke.
„Köstlich, also jeder wird angepumpt?"
„Natürlich mit Ausnahme der künftigen Schwiegersöhne. Heute eingeloben, mit süßen Worten und süßen Speisen aufgenommen, und morgen ist eS so sicher, wie einmal eins, daß der Postbote einen Brief bringt ungefähr folgenden Inhalts: Da ich, theme .Freundin oder theurer Herr, ihren edlen hochherzigen Charakter gestern das Glück hatte, kennen zu lernen, und weiß, daß es Ihnen zur besonderen Genugthunng gereicht, Thränen zu trocknen. Unglückliche zu trösten, so werden Sie mir meine Bitte, die Bitte einer Mutter, die nur für das Wohl ihrer Kinder lebt, nicht abschlagen und mir u. s. w. u. s. w. folgende Summe vorschießen."
Der Wahl-Ausruf der freisinnigen Volkspartei.
Die freifutnige Volkspartei ist mit ihrem Stufruf zu den Landtagswahlen hervorgetteten. Das Schriftstück richtet seine Spitze gegen die konservativen Parteien. Diese sollen nachdrücklich bekämpft werden. Neue Gedanken enthält der Wahl-Aufruf nicht. Dieselben Gemeinplätze, die schon feit Jahren zum eisernen Bestände der Freisinnigen gehören, müssen auch diesmal wieder herhalten. So enthält der Aufruf auch nicht eine einzige positive Forderung, die mit der land- wirthschaftlichen Krisis in Zusammenhang gebracht werden könnte. Dagegen wimmelt er von Phrasen, die einer heute allgemein als verhängnisvoll erkannten wirthschaftlicheu Anschauung entspringen.
Vor Allem wird die „Freiheit des ländlichen Grundeigenthums" bis in den Himmel gehoben. Die Freiheit aber, die die freisinnige Volkspartei für die Landwiithschast, für den Bauernstand will, ist nichts als eine Vogelfreiheit, die zur Auflösung des Grundbesitzes führen muß. Kein vernünftiger Mensch, und am allerwenigsten der Bauer selbst ist heute im Unklare», wohin die freie Theilbarkeit und die freie Beischuldbarkeit des Grundbesitzes geführt haben; nur das kleine Häuflein der freisinnigen Volkspartei scheint sich ewig im Zustande der Siebenschläfer zu befinden und unfähig zu fein, die Zeichen der Zeit zu deuten, sonst würde fie nicht das Anerbenrecht und die Fideikommisse so heftig bekämpfen.
Daß Überhaupt die Landwirihe von den Freisinnigen keine Unterstützung in ihrem schweren Kampfe zu erwarten haben, zeigt die gehässige Verdächtigung, daß die konservativen Parteien „die Seuchengefahr zum Vorwand nehmen, um eine Absperrung der Grenzen gegen ausländisches Vieh zu fordern, durch welche die Fleisch Ernährung großer Massen der Bevölkerung verkümmert weide." Durch den Vorwurf der Fleifch-Vertheuerung sollen natürlich die Verzehrer von Fleisch den Konservativen entfrembet werden Diese Spekulation dürfte indessen verfehlt fein; denn es ist wohl bekannt, daß die Fleisch - Vertheurer wo anders find als in den Reihen der Konservativen; mußte doch erst kürzlich sogar ein freisinniges Blatt aus Nürnberg bestätigen, daß auf dem Vieh- und Fleischmarkt, besonders in den Großstädten, ein abscheulicher Wucher getrieben wird, ein Wucher, unter welchem gleichzeitig die Schlächter und das Publikum leiden.
Auch in ben übrigen Punkten läuft der Ausruf der freisinnigen Volkspartei auf Täuschung der Wähler hinaus. So wird auf der einen Seite Über die „großen Steuerlasten" geklagt, und auf der anberrf Seite wird die Herabsetzung der Eisenbahn • Tarife, die Anstellung von mehr Beamten und die Aufbesserung
Wöchentliche Beilagen
ffnf 3»b- lug. Koch, Universttäts-Buchdruckerei in Rarburg.
WDebäion: Markt 21. - Lelephon 55.
: Kreisblatt für die Kreise Marburg «nd Kirchhain. Jllnftrirtes Sonntagsblatt.
Roman von Clarissa Lohde.
(Fortsetzung.)
In der Jugend hatte er für das Weibliche nicht allzuviel Interesse gehabt; später als er einmal Lust verspürte, das Ehejoch auf sich zu nehmen, war ihm ein Korb zu Theil geworden. Nun hatte er sich ganz ben materiellen Genüssen in die Arme geworfen, aß und tränt gern gut, und fühlte sich wohl, wenn er bei einer Flasche Wein über die Mangelhaftigkeit der Welt raisonniren konnte.
„Also es ist wttklich, wie ich es vorauLgesehen," fuhr der Baurath in einer begonnenen Unterhaltung fort, „der junge Herr ist auf und davon und damit - die ganze Heirath in den Rauchfang geschrieben." ' „Das Mädel üertraut auf ihn" entgegnete, mit finsterem Blick vor sich »iederschanend, der Rath; „und ich kann'S nicht über mich gewinnen, ihr dieses Verttanen zu nehmen."
Er war schon bei der zweiten Flasche und deshalb in bedeutend aufgeregtem Zustande.
„Ich aber," fuhr er fort, „hätte den Hallunken s am liebsten zur Thür hinausgeworfe», wie er es ver- l bient, als er mit so scheinheiliger Miene Abschieb zu nehmen kam. Natürlich behauptete er, baß es i nur an Elli liege; wenn sie nur gewollt rc. rc. Aber das kennt man schon, wie ein armes Mädel zu solchem i Edelmuth gezwungen wird. Und zu alledem muß man »och still sein und lächeln und sich verbeugen und möchte doch mit Fäusten drein schlagen."
v Dabei stieß er mit dem Glase so hart auf den f Tisch, daß Flasche und Gläser klirrte». Von der
Tafelrunde, an der die Jeunesse dor^e“ saß,
Erscheint täglich außer an Werttagen nach Sonn- und Feiertagen. Anzeigen nehmen entgegen: die Expedition dieses Blatte«, dir Annoncen-
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stzattene Zelle oder deren Raum 10 Pfg^ Reklamen: die Zeile 25 Psg. -StCHjlflQ, ZU. öiPICnWCI loUo. L. L. Daube & Co., Frankfurt a. M., Berkin, Hannover, Pariser.