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Förderung der Geflügelzucht.

Die Zählung des Geflügels, welche im Vorjahre »um ersten Male in Preußen ausgeführt wurde, hatte den Zweck, Material zur Beurtheilung der zlrt und des Umfanges der Geflügelhaltung und deren wirthschaftlicher Bedeutung zu verschaffen. Die Ergebnisse der Zählung reichen dazu hin, über die allgemeine wirthschastliche Bedeutung der Ge­flügelhaltung, namentlich im Vergleiche zur Be­deutung der sonssigen Gebrauchsviehhaltung, ein Urtheil zu gewinnen.

Als durchschlagendes Ergebniß ist bedauerlicher­weise festzustellen, daß der Geflügelhaltung in vielen xheilen der Monarchie nicht diejenige Beachtung geschenkt wird, welche sie verdient. Sowohl im Hinblick auf den Geflügelbestand anderer Länder, wie insbesondere im Hinblick auf die große Be­deutung der stettg wachsenden Einfuhr an Geflügel- und Geflügelerzeugntssen erscheint der Bestand an Mrthschaftsgeflügel in Preußen überraschend niedrig. Ohne Zweifel wird eS Gegenden und wirthschaft- siche Verhältnisse geben, wo die Geflügelhaltung im Vergleich zu anderen Productionszweigen sich als unrentabel erweist. Daß dies aber allgemein oder auch nur vorwiegend für Preußen zuträfe, wird man nicht behaupten können. Vielmehr liegt die Annahme nahe, daß Mangel an Kenntniß aller derjenigen Maßnahmen, welche die Geflügelwirthschaft zu einer lohnenden machen können, und alteinge- wurzelte Anschauung, die in der Geflügelhaltung auf dem Lande eher ein nothwendiges liebel, als de» Gegenstand eines lohnenden Wirthschaftsbetriebes zu erblicken geneigt ist, die Ursache des geringen Interesses ist, welches der Geflügelhaltung in der Landwirthschaft vielfach noch zugewendet wird.

Erst die in den letzten Jahren festgestellte That- sache, daß Deutschland immer mehr in der Deckung seines Bedarfs an Geflügel und Geflügelerzeugnissen vom Auslande abhängig zu werden droht, und daß wirthschastliche Werthe von bereits über 100 Mill. Mark, welche aus der Befriedigung des inneren Bedarfes mit Geflügel und seinen Producten ge­wonnen werden, dem Auslande zufließen, während sie der inländischen Landwirthschaft erhalten bleiben könnten, hat die Aufmerksamkeit der landwirthschaft- lichen Vertretungen mehr auf diesen Betriebszweig gelenkt. Das Ergebniß aller neueren Verhand­lungen ist, daß man es versäumt hat, wie auf anderen Gebieten der Viehzucht, so auch auf dem der Geflügelzucht durch Belehrung, durch Darbietung von Zuchtmaterial und durch ein auf die Erzielung höherer Rentabilität gerichtetes Versuchswesen dem mangelnden Interesse und Verständniß zu begegnen. Statt dessen hat sich ein Geflügelzuchtoereinswesen herausgebildet, welches für die wirthschastliche Aus­nutzung der Geflügelhaltung nur von geringer Be­

deutung gewesen ist, vielmehr durch die in den Vordergrund tretende Sortenzüchtung und Sport­liebhaberei geradezu in verkehrte Bahnen gelenkt ist. Vorzugsweise auf städsische Elemente beschränkt, hat das Geflügelzuchtvereinswesen in seiner bisherigen Thästgkeit der Hebung der Geflügelzuchl auf dem Lande fast gar nichts genutzt und ist der volks- wirthschaftlichen Bedeutung dieses Betriebszweiges überhaupt nie gerecht geworden.

Indem von der preußischen Staatsregierung im Etat der landwirthschaftlichen Verwaltung für 1898/99 zum ersten Male ein besonderer Fonds zur Unterstützung und Förderung der Geflügelzucht, insbesondere in bäuer­lichen Wirthschaften vorgesehen ist, wird der Versuch gemacht, der vorstehend geschilderten Ent­wickelung entgegenzuwirken. Es ist beabsichtigt, sich hierbei ausschließlich der Landwirthschaftskammern und landwirthschaftlichen Centralvereine zu bedienen, in der Annahme, daß sie bei dem neuerwachten Interesse für Geflügelhaltung es verstehen werven, solche Einrichtungen und Maßnahmen ins Leben zu rufen, welche geeignet sind, eine wirthschastliche Ausnutzung der Nutzgeflügelzucht unter den Laud- wirthen und insbesondere unter den bäuerlichen Landwirthen zu verallgemeinern. Der Minister für Landwirthschaft hat deshalb beschlossen, Bewillig­ungen aus dem genannten Fonds nur noch an die Landwirthschaftskammem und landwirthschaftlichen Centralvereine behufs Hebung der Nutzgeflügel- zucht eintreren zu lassen. Mangels eines anderen geeigneten Fonds werden dagegen den Sing- und ZieroögclzuchtvereiMN, welche ein landwirthschast- liches Interesse nicht haben, insbesondere den ledig­lich der Liebhaberei dienenden Vögelzüchtervereinen Staatshilfen in Zukunft nicht mehr bewilligt werden. Dabei wstd nicht das Ziel, bestehende Geflügel­zuchtvereine überhaupt unwirksam zu machen, verfolgt. Allein es besteht die Uederzeugung, daß nur durch ein geeignetes Zusammenwirken mit den landwirth- schaftlichen Vereinen für die Nutzgeflügelzucht Er­sprießliches zu erzielen ist. Deshalb werden die Landwirthschaftskammern bezw. landwirthschaftlichen Centralvereine Organisationen ins Leben zu rufen haben, durch die eine Angliederung bestehender Geflügelzuchtvereine an die landwirthschaftlichen Körperschaften ermöglicht und eine überwiegende Einwirkung der Landwirthe auf die im Interesse der Hebung der Geflügelzucht zu treffenden Maß­nahmen gesichert wird. Es wird darauf ankommen, den weiteren Kreisen der ländlichen Bevölkerung gute Kenntniß des Geflügels, seiner Anforderungen an Pflege und Unterhalt und der je nach den ver­schiedenen Nutzungszwecken verschiedenen Art der Behandlung zu bieten. Durch practische Beispiele guter Geflügelwirthschaften und durch theoretische Belehrung in Kursen und durch Vereinswanderlehr­wesen wird dies zu erreichen sein. Die eigentlich

züchterischen Bestrebungen werden auf die Ver­besserung der einheimischen Landraffen und auf die Erprobung und Einführung solcher neuen Raffen, die, vom Standpunkte der Steigerung der Rentabilität betrachtet, zur Verbesserung der inländischen Geflügel­haltung geeignet erscheinen, sich zu beschränken und von aller Sportsliebhaberei sich fern zu halten haben.

Die Errichtung von Zuchtstatiouen und die organisirte Vertheilung guter Bruteier oder jungen Zuchtgeflügels wird hierbei ins Auge zu fassen sein. Ganz besonders wird demnächst die Fürsorge für verbesserten und lohnenden Absatz der Geflügel- producte einzusetzen haben, um das Endziel aller Bestrebungen auf diesem Gebiete, Erzielung von Gewinn aus der Geflügelhaltung, nachhaltig zu sichern. Der genossenschastltche Zusammenschluß hat auch auf diesem Gebiete angefangen, Erfolge zu erzielen und verdient im Rahmen der hier erörterten Maßnahmen besondere Beachtung.

Als ein Mittel der Anregung und zur Weckung des Interesses für die Geflügelhaltung kann die Prämiirung solcher Wirthschaften dienen, in denen nachweislich mit Erfolg und in zweckmäßiger Weise Geflügelwirthschaft betrieben wird. Wenn solche Prämiirungen nicht in aarem (Selbe, sondern in der Gewährung von Unterstützungen zur Beschaffung für die Geflügelzucht dienlicher Apparate (z. B. Brut­apparate), oder zur Einrichtung von guten Geflügel­ställen (Mastställen rc.), oder zur Beschaffung guten Zuchtmaterials erfolgen, so wird damit zugleich der Zweck erreicht, einzelne bäuerliche Geflügelwirth­schaften zu Mu st erwirth schäften herauszubilden und in den Dienst der belehrenden Thätigkeit inner­halb beschränfterer Gebiet: zu stellen.

Bei den Ausstellungen wird künftighin die Be­rücksichtigung des wirthschaftlichen Momentes der Geflügelzucht und -Haltung das leitende Prineip sein müssen, und ein Zaviel an Ausstellungen unter allen Umständen zu vermeiden fein. Sache der Landwirthschaftskammem und landwiithschaftlicheu Centralvereine wird es fein, ähnlich wie bei den Thierschauen, für ein System localer und provin­zieller Geflügelschauen Sorge zu tragen, die in entsprechendem Tnmus Belehrung und Anregung in die einzelnen Theile der Provinz zu bringen vermögen. Ausstellungen dieser Art sollen wie bisher durch Bewilligung von Medaillen unterstützt werden. Dagegen sollen diejenigen Geldmittel, welche den Landwirthschaftskammem und landwirth- schaftlichen Centralvereinen für Geflügelzuchtzwecke überwiesen werden, weder zur Veranstaltung von Ausstellungen noch zu Geldprämien verwendet werden.

Die Errichtung größerer Geflügel-Muster- und Lehrwirthschäften wird von den hier gedachten Maß­nahmen auszuschließen sein. Die Errichtung solcher

Anstalten ist zwar für die Zwecke der Belehrung sowohl, wie für die Gewinnung besonderer, für die örtlich und klimatisch gegebenen Verhältnisse eines bestimmten Gebietes zutreffender Erfahmngen als sehr werthvoll zu erachtm. Die Aufgaben solcher, zunächst je für eine Provinz erforderlicher Anstalten würden ähnliche sein, wie die der Provinzial-Obst- baum- und Mustergärten. Allein die Beschränkt­heit der zur Verfügung stehenden Mittel läßt es geboten erscheinen, bei Errichtung solcher Anstalten nur langsam vorzugehen und sie zunächst nicht unter diejenigen Maßnahmen zu begreifen, deren Inan­griffnahme unter Verwendung der hierfür etats­mäßig bestimmten Mittel zu erfolgen hat. Wo in einem besonderen Falle die Errichtung einer größeren Geflügelmusteranstalt nach den örtlichen Verhältnissen sowohl, wie nach -Maßgabe etwa von den Kreisen, Provinzen oder Landwirihschaftskammem zur Ver­fügung gestellter Mittel ohne große Schwierigkeit zu erwarten ist, scll deren Unterstützung in anderer Weise auf besonders zu stellenden Antrag hin in Erwägung genommen werden.

Bom Büchermarkt.

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Fremdenführer.

Agrikultur-chemische Versuchsstation, Kaff- wea 3.

Apotheken: Einhorn-Apotheke (Ruvversberg), Stetn- weg 25 - Schwa, -Apotheke (Dr. Siebert, Bariüßer- straße 30. - Trauben-Apotheke (Heß), Reitgasse , 5.

Bank - und Wechselgeschäfte: Bang, Barfußer- straße 51. Hugo Eichelberg, Wettergasse 25. Menke Eichelberg u Sohn, Wettergaffe 15. - St aus, Barfüßerstraße 40. Wertheim, Elisabethstr. 1«. - Zciffe, Bahnhofstraße 23. - Vorschuß-Verein, Marktgaffe 18, 1 Treppe hoch.

Bezirkskommando Marburg, Frankfurterstt. (Herne Kaserne): Hauptmeldeamt Marburg für die K-eise Marburg, Kirchhainu Biedenkopf Anmeldestundenfür Reservisten und Landwehrleute Vormittag« 9 bis 12 Uhr; außerdem für die Studirenden der hiesigen Hochschulen Nachmittags 2- 3^ Uhr.

Chaisen - Fubrwerk ist zu haben bei den Fuhrwerks­besitzern: Becker, Deckmann, Ebert, Eckstein, Grimmell, Ed. Heppe. Lang, Ochs, Petz, Schönbeck.

Domänen-Rentamt, Schwanallee 8.

Droschken-Taris: Von der Bahn nach der etabt 1 Mk. 50 Pfg. Zeitfahrten durch die Stadt kosten 2 Mk. 50 Pfg. pro Stunde.

Eisenvahn-Betriebsinsvektion: Bahnhofstaße 27. Elisabethkirche: Schlüffel gegenüber beim Küster, 50 Pfg.

Gerichte: Landgericht und Staatsanwaltschaft, Schloß- straße 4. Amtsgericht, Unioersitätsstraße 24.

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Bauptsteueramt, Bahnhofstraße 12

at öfter amt I uni» II, Barfüßerstraße 11.

Kreisbauinspection Marburg I, Bahnhofstraße 19, Marburg II, Haspelstraße 7.

Kreis-Cornmunalkasse, Barfüßerstraße 11.

»reiStaffe und Forstkasse, letztere für die Ober­förstereien Bracht, Elnhausen, Marburg u. Rotzberg. Barfüßerstraße H: Geöffnet von Vormittags 8 bis Mittag« 1 Uhr, jedoch mit Ausschluß a) derjenigen Taqe, an denen Holzverkäufe in den gedachten vier Oberförstereien stattfinden, b) des letzten Werktages eines jeden Monats bis 11 Uhr Vormittags, c) des vorletzten Werktages der drei ersten Vierteljahre, und d) der drei letzten Werktage im Monat Aprrl; nach­mittags geschloffen.

Kreiskrankenkasse, Untergasse 14.

LandeS-Heil-u. Pflegeanstalten: Medicinische Klinik (Poliklinik), Klinikstraße l : Sprechstunden io 12 Uhr Vormittags. Chirurgische Klinik (Polik.inik), Klinikstraße: Sprechstunden li12Uhr Vormittags mit Ausnahme der Sonn- und Feier­tage; frei Unglücksfällen zu jeder Zeit geöffnet. - Augenklinik v Poliklinik), Untere Rosenstraße 4: 'prertftimbert von . 12 Uhr Vormittags. Poliklinik für Ohren-, Nasen- und Halskrankheiten, Marbabcrweg 1: Sprechstunden von 911 Uhr Vormittags. Zahnärztliches Institut (Poliklinik), Ketzerbach 52a: Sprechstunden von 9 11 Uhr Vor­mittags Frauenklinik (Entbindung?- Anstalt), Pilgrimstcm 3. Irren - Heilanstalt, Cappler- straße 40 - 60.

Landesrenterei, Renthofstraße 29.

Landrathsamt und Polizei-Verwaltung, Barfüßerstraße 11.

Loge: Marc Aurel zum flammenden Stern, Nicolai- sttaße 3.

Motor-Schiffahrt Marburg-Wehrda: Sonn­tags von Morgens 8 Uhr ab bis Abends 11 Uhr, Werktags: Morgens nach Bedarf, Mittags von 1 Uhr ab alle 30 Minnten. Fahrpreis 15 Pfg.

Museen: Archäologisches, Barfüßersttaße 1: Geöffnet Sonntags von 111 Uhr frei, sonst öffnet der im Hause wohnende Pedell gegen Entschädigung. Zoologisches Institut und Museum neben der Elisabcth- kirche: Mittwoch und Sonnabend Nachmittag frei. Mineralogisches Institut, ebendaselbst: Mittwochs von 13 Uhr, frei. - Geologisch-paläontologisches Institut, Renthofstraße 6: Mittwoch Nachmittag von ^35 Uhr geöffnet. Mathematisch-physikalisches Institut, ebendaselbst: Erlaubniß zum Einttitt beim Director einzuholen. Sternwarte, ebendaselbst: Dem Publikum jeden Montag Abend von 9 Uhr an unentgeltlich geöffnet. Karten sind bis zum Montag Mittag beim Director der Sternwarte zu lösen. Anatomie, Ketzerbach 63: Täglich geöffnet. Sonn­tags freu Botanischer Garten, Pilgrimstein: Werktags geöffnet von 612 und 1 6 Uhr, frei; Gewächshäuser im Sommer von 46, im Winter von 2-4 Uhr.

Oberförsterei, Renthofstraße 7.

Ober-Realschule in der E.ntwicklung, Lutherischer Kirchhof.

Omnibusfahrt zu jedem Zuge vom Bahnhofe ab; Elisabethkirche und Universität vorbei nach dem Wilhelmsplatz und zurück nach dem Bahnhof. Fahr­preis ä Person 20 Pfg., THeilstrecken 10 Psg, Kinder 10 Psg.

Ortskrankenkasse, Schuhmarkt 4: Bureaustunden 81 Uhr Vormittags, 3 -6 Uhr Nachmittags.

Reichspostamt, Bahnhofstraße 6: 8 Uhr Morgens bis 8 Uhr Abends, Sonntags von 89 Uhr Vor­mittags u. von 56 Uhr Nachmittags. Telegramme werden auch in der Nacht angenommen. Nebenstelle: Universitätssttatze 16

Schlachthof, Biegenstraße Nr. 2.

Sprechstunden der Professoren u. Aerzte^ Geh. Med.-Rath Prof. Dr. Ahlfeld, Pilgrimstein 3: Wochentags 10 12 Uhr Vormittags. Prof Dr. Heß Bahnhofstraße 34: Wochentags 2 3 Uhr Nachmittags. Sanitätsrath Prof. Dr. v. Heusinger, Ketzerbach 14: Wochentags 89 Uhr Vormittags, 12-2 Uhr Nachmittags. Geh. Med.-Rath Prof. Dr. Küster, Bahnhofstraße 17: Wochentags 2 bis 3 Uhr Nachmittags. Prof. Dr. Lahs, Bahnhof­straße 28: 9 -12 Uhr Vormittags Geh. Med.- 3 Rath Pros. Dr. Mannkopfs: Wochentags 121 Uhr im Privatzimmer der medicinischen Klinik, Klinik­straße!, 45 Uhr in der Wohnung, Bahnhofstr) 18. Prof. Dr. Müller, Krummbogenweg 1: Wochentags 23 Uhr Nachmittags. Prof. Dr. Ostmann: 12-2 Uhr Mittags im Institut für Nasen-, Ohren- und Halskrankhetten, Marbacherweg 1). - Dr Avec, Barfüßersttaße 2: 89 Uhr Vormittags, 3-4 Uhr Nachmittags Dr. v. Heusinger, Bahn­hofstraße 24: 8-9 Uhr Vormittags, -- 12-1 Uhr Nachmittags Dr. Hoffmann, Wettergaffe 18: 8 10 Uhr Vormittags, 12 2 Uhr Mittags. Dr. L. Justi, Markt 24: 8-9 Uhr Vormittags, 12-1 Uhr Mittags. - Dr. Kothe, Wilhelmstr 18: 79 Uhr Vormittags, 122 Uhr Nachmittags. Dr. Sardemann, Steinweg 7: \ 8 - - 9 Uhr Vor­mittags, > ,12-1 Uhr Mittags. Dr. Schirmer, Haspelstrabe 13: 8-9 Uhr Vormittags, 3-4 Uhr Nachmittags. - Dr. Vahle, Wettergaffe 1: 8 bis 10 Uhr Vormittags, 123 Uhr Nachmittags. Dr. Wigand, Wilhelmstraße 2: 7-9 Uhr Vor­mittags, ^12Uhr Mittags.

Schloß: Mittwoch von 24 Uhr frei, sonst 50 Psg. Im Schloß auch die Sammlung des Hessisch« Geschichtsvereins, iw Sommer Donnerstags von 45 Uhr, frei. Hessisches Staatsarchiv.

Special-Commission Marburg I (für die Kreise Marburg und Kirchhain), Rosenstraße Nr. 9; Marburg II (für die Kreise Frankenberg und Bieden­kopf), Bahnhofstraße 32.

Städtische Fachschule, Lahnthor 1.

Städtis ches Rathhaus, Markt 1. Daselbst: Amtszimmer des Oberbürgermeisters, Sprechstunden von 9-18 Uhr, Secretariat, Armenkaffe, Stadt­kämmerei, städt. Meldeamt, Standesamt, Spar- und Lechkaffe, Sielbauamt. - Daselbst auch Nachtwache.

Tarif für Dien st männer: Bis v2 Stunde ohne Gepäck 25 Pfg., mit Gepäck dis 10 kg 30 Pfg., 1 kg 40 Pfg., 25 kg 50 Pfg, 50 kg 60 Psg., über 60 kg je 10 kg 5 Pfg. mehr. % Stunde bis 1 Stunde ohne Gepäck 40 Pfg., mit Gepäck von 1050 kg 50 - 80 Pfg. Rückweg für Antwort die Hälfte der Taxe.

Thierärzte: Dr.Melde,Elisabethstraße9. Dr.Riesel, Kreisthierarzt, Ketzerbach 11.

Universität, Lahnthor 3. Daselbst: Kuratorium, Rektorat, Kaffe, Secretariat und Kanzlei; ferner Aula, Hörsäle, Seminare, Carzer.

Universitäts-Bibliothek, Am Plan 2: Lese­zimmer geöffnet täglich von 91 Uhr Vormittag« und mit Ausnahme des Sonnabends von 24 Uhr Nachmittags. Bücherausgabe und Rücknahme am Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag 24 Uhr, Mittwochs u. Sonnabends 11 1 Uhr. Geschloffen an den Sonn- und Feiertagen. Während der Ferien nur Vormittags geöffnet.

Vermessungsbureau, Steinweg 45.

Wasserbauinspection, Marbachcrweg 25.

Zahnärzte: Albrecht, Ketzerbach 54a: 111 Uhr Mittags. 24 Uhr Nachmittags. Hachttnann, Stcinweg 35a: 912 Uhr Vormittags, 24 Uhr Nachmittags, Sonntags 1012 Vormittags. Isenberg, Steinweg 37: 912 Uhr Vormittag« 25 Uhr Nachmittags.

Zahntechniker: Frl. M. Auffarih, Steinwcg 2. H. Boß, Neustadl 11.

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Expedition d. Oberliess. Zeitung*.