Thei
überströmenden Augen stammelte die Gräfin: „Ja, l für denselben erforderlich.
Eine gesetzliche Ber-
(Fortsetznug folgt.)
ü. b. bei F-l Weil Som
30; Weh schüf diese
Mtc -uf hierf auf Lest aller richr Iran den geh« and »äh aazr 10 Naci llw° etng'
der .S-i geile
soebe bität für i M Jnvc Mge fortg 373k einen kont forde Pers Sean K!., sicher also Kar gefan icnle: benen man Jahr daß Seift 3nva Mord 3ahr rtntei zahl Alter Der
und hatten weder Wolldecken, geschweige denn Mattatze» oder Kiffe», ans denen ste ruhen konnte»."
Mm i Nor
Brei He' tauf' Wei wird Dan m k befa: Zu recht ridjti *omi es beha
der Vereine und Verbände, nicht hn Großen möglich sein sollte. Es wird die Veröffentlichung eines Aufrufs empfohlen und dafür etwa folgender Inhalt vorgeschlagen: „Die Unterzeichneten haben fich zu einem Bunde zur Bekämpfung deSZwei- k a m p f e s vereinigt. Sie erachten daS Duell für kein Mittel zur Wiederherstellung verletzter Ehre, sondern für eine Auflehnung gegen die Gesetze und für eine sündhafte Handlung. Sie verpflichten sich bei ihr« Ehre, keine Herausforderung zu erlaffen, zu überbringen oder anzunehmev, auch an keinem Zweikampf als Sekundanten, Kampfrichter, Aerzte, theil- zunehmen. Diese Erklärung ist unter Einsetzung des Ehrenwortes abzugeben" — Der Ausgangspunkt dieser Darlegung, das Duell des italienischen Depu- tirten Cavallotti scheint uns doch nicht glücklich gewählt zu fein; denn die verhältaißmäßig geringe Zahl von Zweikämpfen mit unglücklichem Ausgang, die in Deutschland vorkommen, läßt sich mit der in den romanischen Ländern herrschenden Duellmanie nicht vergleichen. Die Bedenken gegen die ehrenwörtliche Verpflichtung kann aber selbst der Einsender des Artikels der „National-Zeitung" nicht unterdrücken.
----- " I etwa 250 Mk. für Beschaffung und Instandhaltung Frankenthurn, welche still lächelnd, fast verklärt dalag, I eines geeigneten Lokals. Der Antrag, im städtischen Abschied von allen, und für jeden hatte sie ein Wort! Arbeitshaus diesem Zwecke genügende Räumlichkeiten der Erinnerung, des Dankes. Lange behielt fie die! einzurichten, fand Genehmigung. — Der Religions- Hand der Gräfin-Mutter in der ihrigen. „Ich bitte I unterricht an die katholischen Schülerinnen der höheren Dich, vergiß unsere Freundschaft nicht; sei meiner «Töchterschule wurde früher unentgeltlich ertheilt; jetzt Gertrud eine Mutter! Willst Du?" — Und mit «macht sich nun eine Ausgabe von 180 Mk. jährlich
George Kennan, der bekannte Verfasser der sibirischen Reiseschilderunge», beschreibt im New-Jork Outlook die schrecklichen S c e n e n, die sich nach der Schlacht vor Santiago abgespielt haben: „Das „sogenannte" amerikanische Hospital befand fich 5 km östlich der Stadt in einem kleinen Thalkeffel. Das Feldlazaretcorps war in kläglichem Zustande und besaß bei weitem nicht genügend Leute. Statt fünfzig Doktoren gab es am ersten Tage der Schlacht nur fünf, am zweiten zehn. Den Aerzten standen außerdem anfänglich nur zwanzig Pfleger zur Seite, fie konnten sich daher gar keine Ruhe gönnen und arbeiteten 21 Stunden lang ohne Unterbrechung. Am zweiten Tage allein wurden 300 Operationen nöthig. Trotz der größten Mühe, die sich die Aerzte gaben, lagen mehr als Hunden ernstlich und zum Theil gefäbrlich Verwundete auf der bloßen Erde. Sie waren stundenlang ohne Nahrung, bei Tage den brennenden Sonnenstrahlen und Nachts dem Nebel und Tau ausgesetzt. Verbandmaterial, chirurgische Werkzeuge und dergl. waren nur sehr unvollkommen vorhanden^ Zelte gab es höchstens für Hundert Mann, Hängematten, Matratzen, Kissen, Kautschuckdecken gab es fast gar nicht, und nur wenige Wolldecken, sowie etwa ein Dutzend Hemden waren vorhanden. Auch die dem Hospital zur Verfügung stehenden Nahrungsmittel beschräntten sich auf einige Büchsen Fleisch- exttacts und conbenfirter Milch, die ein Major in seinem Privatgepäck mitgeführt hatte. Die verwundeten amerikanischen Soldaten mußten bis zum Hospital einen 5 km. weiten Weg in Proviantwagen und primittven Ambulanzen zurücklegen. Zum Theil waren ste der ober» Kleidungsstücke beraubt, da diese auf dem Schlachtfelde bei der oberflächlichen Untersuchung ihrer Wunden zurückgelassen worden waren. Vor den Operattonstischen bemerkte man auf dem feuchten Erdboden Hunderte von Verwundeten, die in einer Reihe in dem hohen Grase lagen, und warteten, bis die Reihe an sie käme. Viele von ihnen hatten seit 24 Stunden nichts genossen. Sie alle lagen hilflos da, und man reichte ihnen nicht einmal Wasser zur Stillung ihres brennenden Durstes. Der Anblick der Schwerverwundeten, theilweise durch das Rückgrat, theilweise durch andere edlere Körper- theile Geschossenen, die sich in ihren Qualen wandten, aber keine Klagen ausstießen, war entsetzlich. Sei den Nachts vorgenommenen Operationen behalf man fich mit zwei im Winde flackernden Kerzen, die aber von Zett zu Zett auch ausgelöscht wurden, um den spanischen Scharfschützen keinen Zielpunkt zu geben. In diesem Falle bildete das Mondlicht die einzige Beleuchtung. Die operirteu Soldaten selbst wurden nach durchgemachter Operation wieder außerhalb der
Gabriele, ich will!"
Die Greifin wandte fich zu Herbert: „Daß Gertrud gerade Dein Weib ist, giebt mir eine sichere Gewähr für ihr Glück. Ich werde für Euch dort beten: aber hier auf Erden schütze Du fie und mache fie glücklich!"
„Ich werde es versuchen!" antwortete Herbert, der Ton war so seltsam, daß Gertrud unwillkürlich erbebte. Die Gräfin suchte mit den Augen, fie wollte so gern Gertruds Hand, in die HerbettS legen, aber die junge Frau stand zu Hänpten des Bettes, halb verborgen von dem schweren, zurückgeschlagenen Vorhang, und Jngeborg kniete vor der Großmutter nieder, sie mußte ihr noch ins Ohr flüstern, daß fich ihr Geschick entschieden, daß fie für das Leben gewählt habe. „Rhoden?* fragte die Greisin, als habe fie nicht recht gehört.
„Ja, Großmama, nicht wahr, Du segnest uns?"
„Ja, Jngeborg, Segen — nur Segen, fein Fluch; o, wo ist Gertrud?" Die Sterbende richtete fich auf, die Auge» öffneten fich weit und glänzend.
Was das Lebe» nicht vermocht hatte, der Tod, der Allbezwinger, brachte er fertig. Gertrud vermochte nicht mehr ganz zu widerstehen, die Stützen »es Gebäudes ihrer Grundsätze wankten vor der Macht des Augenblickes, der Riß war scharf, und was jetzt nicht fiel, das mußte unwiderruflich pater folgen.
Willenskraft zwang er fich, keinen Schritt vorwärts zu thnn. Und doch hätte er zu der geliebten Frau hinstüqen, sie an sein Herz ziehen und ihr sagen möge», daß jede Thräue ihm gehöre! Eine rasende Eifersucht aus Jngeborg erfüllte ihn in diesem Augenblicke da sich Gertruds Arme fteiwillig um den Nacken der Freundin schlangen, und Jngeborg mit de» Lippen das schöne braune Haar berührte. Er liebte sein Weib mit einer Leidenschaft, die ihn selbst ost beängstigte, und er hatte gehofft, nein, er hatte gewußt, daß er Getruds Herz und Vertrauen wieder gewinnen würde; Md trotz aller abweisenden' Käüe der schönen Frau, die ihn oftmals namenlos verletzte, so wenig er sich dies auch merken ließ, war er in dieser Zu- verficht niemals wankend geworben. Niemals — bis zu dem Tage, da Gräfin Fraukeathorn Gertrud als ihre Enkelin miertanute, niemals bis heute — da fein Weib, die arme Stickerin aus dem Dorfe Böcksteiu die Erbin von Millionen geworden, und nachdem, wie er jetzt wußte, ein Verdacht gegen ihn in ihr großgezogen war, der jede Verständigung nun MSschloß.
Am Tage der Ankunft der Gräfin FrMkenthurn, Md nachdem dieselbe im Gastzimmer gebettet war, benutzte Herbert die Abwesenheit seiner Frau aus ihren Zimmern, um wenn möglich, zu ergründen, warum Gerttnd ihm in Hut unb Mandel gegenüber» stand, alS er die Treppe emporkam, und was die eigentliche Unorbnung in ihren Zimmer» zu bedeuten habe.
Herbert betrat das Boudoir seiner Fra»; da lag der Brief noch, den er gesehen hatte, als fie aus ihrem Ankleidezimmer trat. Er nahm den Brief auf Md sah zu seiner Scrtounberung, daß er an ihn gerichtet war; schnell erbrach er ihn und überflog seinen Inhalt, doch schon nach wenige» Zette» mußte er fich setze» und bunfle Gluth überflog fein Gesicht.
Das war es also! Er hätte alles andere für möglich gehalten, nur das nicht. Er machte fich die heftigste» Vorwürfe darüber, daß er der Frage feiner Mutter damals nicht größere Beachtung geschenkt hatte; würde er dies gethan haben, so wäre seine Mutter nicht dazu gekommen, etwas zu thnn, was ihn feiner Frau gegenüber in ein Licht stellen mußte, das die bösesten Schafte» auf ihn warf. Eine» zweiten Fehler beging er nun aber dadurch, daß er nicht sofort, nachdem er den Inhalt des Briefes feiner Frau kannte, zu feiner Mutter ging, ihr Vorhaltungen machte und energisch verlangte, daß fie widerrief, was sie ihrer Schwiegertochter über ihn gesagt hatte. Er glaubte den Ereignissen im Hause Rechnung tragen und seiner Mutter augenblickliche Ruhe gönnen zu müsse», die Zett würde, wie er hoffte, die Sache leichter Msgleiche» lasse».
Wie bitter rächte fich jetzt fein Zögern, warum batte er nicht früher eine Verständigung erzwMgen! In welchem Lichte würde er dem unglücklichen Miß- ttMen Gertruds erscheinen, wenn er jetzt, um Liebe und Vergebung werbend, ihr gegenüber trat? Der Dag, der scheinbar alle Wirren auf Schloß Lands- kron löste, zertrümmerte für den Schloßherrn jede HoffnMg auf Glück!
Jngeborg blickte auf und bemerkte den Kampf in Herberts Züge»; unmerklich winkte ste ihm, fich feiner Frau in diesem Augenblick zu nähern, aber Herbert beachtete diesen Winck nicht; es war auch zu spät. Der Geistliche öffnete die Flügelthüren und forderte die Familien auf, mit ihm für die Sterbende zu beten, die mit ihrem Gott Friede gemacht habe. Erschüttert fanlen alle in die Kniee; der Priester ffprach voll tiefer Andacht daS Gebet, das, nm Gnade und Bamherzigkeit flehend, zu dem Allgütigen emporstieg, Md bann nahm bie Gräfin
l Pflichtung zur Erstattung biefer Summe liegt nicht vor, doch wurde, da der israelitischen Gemeinde in ähnlicher Weife entgegengekommen ist, die geforberte Summe bewilligt. — Die Punkte 10, 11 unb 12 betrafen Kaufverträge mit den Eheleuten Fabrikant Seidel, Schmiedemeister G. Klein unb Spediteur Heppe; diesen Verträgen wurde zugestimutt. — Wege» eines Kaufvertrags mit den Gebrüdern Knoch am Marbacher Weg sollen noch Erkundigungen eiugezoge» werden und wurde diese Sache vertagt. Es handelt fich hier um bie in schlechtem Zustande befindliche Stelle, wo die neue Uebertoölbung aufhört. — Die Verträge bett. Erwerb von GrMdeigenthum zur Bismarcksttaße, Friedrichsplatz, Friedrichsstraße :c. fanden Genehmigung. — Längere Auseinandersetzungen entwickelte» sich über die Pflasterung der Trottoirs und der Wegeübergänge, besonders in der Frankfurtersttaße. Schon im vorigen Jahre wurde ein dahin gehender Beschluß gefaßt, indeß ist dieser nicht richtig ausgeführt worden, denn man pflasterte nur bis dahin, wo die Sttaße anftng, erst richtig schmutzig zu werden. Die geforberten Uebergänge fanden mit bem Zusätze Genehmigung, daß mch de» früheren Beschlüssen Gelttmg verschafft würde. — Da die Zeit mittlerweile so weit vorgeschritten war, beschloß man am nächsten Mittwoch eine weitere Sitzung anzuberaumen, doch fanden zuvor noch folgende dringliche Sachen ihre Genehmigung. Ei» von einer Anzahl Stadtverordneter unterschriebenes
Bern trägt Äva 1,76! Echlr unter «nschr Älter! 603, l Die schlief einem Mr Sinne 3,42(
Der Pariser „Ternps" veröffentlicht einen langen Artikel über die Zustände in Oest rr eich - Ungarn, der von Gehässigkeiten gegen daS deutsche Element überfließt. Er erklärt bie Forderungen der Deutschen für Mzuläsfig, spricht von einem »stechen non possumus“, unb giebt der Meinung Ausdruck, es sei unmöglich, „daß eine Regierung sich dazu hergäbe, den Staat zu Grunde gehen zu lassen, nur um der tollen und unverschämten lieber« treibung der teutonische» Eigenliebe nicht zu nahe zu treten". Wie aus dem weiteren Inhalt des Artikkls hervorgeht, ist der „Temps" außerordentlich wenig einverstanden mit denjenigen Staatsmännern in Oesterreich-Ungarn, die heute noch den Standpunkt oertreten, daß die Schwierigkeiten auf verfassungsmäßigem Wege beseitigt werden müffen, und auch die Ungarn, die bekanntlich ebenfalls auf dieser Forderung bestehen, erhalten vom „Temps" eine sehr mittelmäßige Ceusur. In Gegensatz zum Grafen Goluchowski und Anderen, die auf eine maßvolle Lösung bringen, stellt der „Temps" den Grafen Badeni, den er anscheinend für den Mann hält, der allein befähigt gewesen wäre, die österreichische Politik im richtigen, d. h. stanzösischen Sinne zu leiten. An und für sich ist es auffällig, daß die stanzösische Presse den inneren Vorgängen in Oesterreich, von denen sie im Allgemeinen nichts versteht und die an sich ihr Publicum auch nicht im Entferntesten interefftren, solche leidenschaftliche Aufmerksamkeit schenkt. Was int Innern des Kaiserstaates vorgeht, ist den Frouzosen völlig gleichgiliig, oder es gewinnt für sie doch nur bann Interesse, wenn sich dabei die Gelegenheit bietet, Deutschland und die deutsche Nationalität zu schmähen unb deutschfeindliche Zwecke zu verfolgen. Diesmal scheint in der Sache noch mehr Methode zu liegen als sonst, den» die Angriffe, die gegen die nicht unbedingt im Badenischen Fahrwasser schwimmenden österreichisch- ungarischen Staatsmänner gerichtet werden, sind nicht nur dann, wenn sie in französischen Blättern erscheinen, auf französische Canäle zurückzuführen. Man scheint also den Augenblick für besonders geeignet zu halten, einen systematischen Angriff gegen Alles zu richten, was von fern oder nah im Vet- dachte steht, deutsche Sympaihieeu zu besitzen oder wenigstens doch nicht ausgesprochenermaßen zu den offenkundigen Feinden Deutschlands zu gehören. Man neigt der Ansicht zu, daß auch die in letzter Zeit mit besonderer Beharrlichkeit austretenden Angriffe des Komarow'schen „Swet" einen Theil dieser Action bilden.
Deutsches Reich.
Stetlitt, 19. Ang Se. Majestät der Kaiser reift von Wilhelmshöhe heute Abend spät nach Mainz, die Kaiserin nach Cronberg ab. Der Kaiser wird am Sonnabend Nachmittag ebenfalls nach Cronberg kommen. Am Sonntag Nachmittag kehrt das Kaiserpaar nach Wilhelmshöbe zurück, unterwegs in Bad N-nheim kurze Zett Aufenthalt nehmend, um der Kaiserin von Oesterreich einen Besuch abzustatten.
— Zu der Reise des Kaisers nach Mainz werben folgende Einzelheiten mitgetheilt: Der Kaiser trifft am Sonnabend nach eurzen Aufenthalten in Gießen und Sachsenhausen um 6 Uhr 45 Min. in Mainz (Neuihor) ein. Die Rückfahrt mit demselben Sonderzuge erfolgt um 3 Uhr vorn Centralbahnhof in Mainz. In Bockenheim ist 4 Uhr Nachmittags die Kaiserin eingetroffen und fährt zusammen mit dem Kaiser nach Cronberg, wo die vereinigten Sonderzüge um 4 Uhr 30 Min. ankommen. Die Rückfahrt von Cronberg wird am Sonntag Nachmittag um 3 Uhr angetreten. Die Ankunft in Bad
Herbstmanöver werden den K r e i s Mar-! Hausbesitzer viel Geld sparen können. Bei dieser bürg wie im Folgenden angegeben berühren:«Gelegenheit brachte Herr Fr. Schaaf u. A. auch Regiments Exerciere» der Infanterie-Regimenter 87! die Mißstände in Erwägung, die sich bei de» starken und 88 und Brigade-Exercieren der 41. Infanterie ! Regengüssen in verschiedenen Häusern der Wettergasie Brigade bei Schröck vom 24. August bis 6.! gezeigt hätten; derartige Brüche, Verstopfungen unb September er. Gelände - Exercieren der 1. und II.! Uebeischwemmungm seien früher nicht vorgekommen, Abtheilung Feldartillerie-Regiments Ni. 27 zwischen«die Wassermassen wären mit großer Vehemenz durch Amöneburg, Großseetheirn, Bauerbach, Hachborn, «den alten „Drecklochkanal" hinabgestürzt. Herr Ober-Dieihausen, Mardorf. Desgleichen der III.«Regierungs-Baumeister Sardemann meinte, daß Abtheilung des Feldarlillerie Regiments Nr. 27 bei!bie Mißstände nur auf Röhren- und Leitungsbefeste Wetter, Amönau, unb der IV. Abtheilung beiizuiückzuführen seien, bie Grundstücke in der Wetter- Schwarzenborn, Schönstabt, Bürgeln; sämmilichigasse würben durch die Kanalisirung des „Drecklochs" zwischen dem 1. und 6. September. Den beteiligten I an Werth gewinnen. Dem Antrag des Magistrats Herren Bürgermeistern uns Gutsvorstehern sind die «wurde schließlich mit dem Zusatze zugestimml, daß Nachweisungen bei zu eiwaitenden Einguaitieiungen I bei der Kanalanlage auch an die oibnnngsmäßige bereits zugegangen. IHerstellung unb Beleuchtung des „Drecklochs" gedacht
* Militär-Perfionalien. Frhr. v. Uslar- werde. Die Kosten (mit Ausnahme des Zusatz- Gleichen, Graf v. d. Schulenburg, vom antrags) belaufen sich auf 6500 Mk. — Betreffend Hess. Jäger-Bataillon Nr. 11, zu Seconde- Lieutenants! Ü bernahme der Verpflichtung der Stadt zur Er- befördert. Zabel, Jntend.-Rath von der Korps-Dichtung gewisser Anlagen an Stelle der Regenwasser- Jntend. des 11. Armeekorps zur Korps-Jntend. des! decken wurde daran erinnert, daß die jetzigen bezüg- 1. Armeekorps. i lichen Anlagen für 25000 Einwohner berechnet
1" Militärische». Das 2. Bataillon Jnfant.- "»d somit seien wirnoch lange nicht. Der Regiments Nr. 88 trifft am 24. d. M. um 2.12 ^»ag, das Bedurfniß zur Ernchtung weiterer Uhr Nachmittaas h-er ein ! Schmutzwasserbecken Vorlage, noch et» solches zu
i LJL, ..... ,, . bauen, fand Annahme. — Ein weiterer Anttag be- 1tcaf die Instandsetzung des kleinen Leckergäßchens am nächsten Eder eröffnet. Rertthof schleunigst in die Wege zu leiten; zur Ver- sprechstuuden wochentaglrch von 9—11 Uhr. Iiefung kam hierbei ein Gesuch einer Anzahl hiesiger + Stadtverordnetenfitzung. Herr Stadt- > Universitätslehrer, welche um entsprechende Abhülie Verordnetenvorsteher Dörsfler gedachte bei Eröff-1 jn ihrem Interesse, wie auch der dieAuditorien besuchend n nung der gestrigen Sitzung zunächst unseres ver- Hörer baten. Dem Antrag wurde zugestimmt uno blichenen Ehrenbürgers, des Altreichskanzlers Fürste» I soll den Herren, welche die bezügliche Petition von Bismarck u«d erhoben fich die Anwesenden unterzeichnet, entsprechende Mittheilung werden. - ru Ehren desselben von ihren Sitzen. Bei dem ersten »Ein Theil des alten Kirchhainer Wegs, eine sogen. Punkt, Mittheilungen zur Kenutnißnahme bett., be- Sackgasse, befindet sich schon seit längerer Zeit in willigte man nachträglich die Kosten zu dem gelegent- einem jeder Beschreibung spottenden Zustande. Kreuz lich des Todes Bismarcks abgesandten Beileidstele- und quer stehen dort die Wagen und wer Kehrichr gramm, sowie zu der Trauerfeier im Saalbau. oder Unrath hat, bringt ihn dorthin. Diesem Zu- Ferner wurde zur Kenntniß gebracht, daß dem Herrn stand soll jetzt ein Ende bereitet »erben, denn während Oberbürgermeister Schüler vom 8. August au vier an der einen Seite für die Gartenbesitzer ein erhöhtes Wochen Erholungsurlaub bewilligt worden seien.— Die Trottoir angelegt wird, müssen die Wagen so bei Beschlußfassung über das Pensionsgesuch des städti-l Reihe nach hingestellt werden, daß kein Hemmniß schen Gasbirektors erlebigte man in vertraulicher entsteht; als Entschädigung wirb an die Stadt von Sitzung. Dasselbe sand Genehmigung. — Der dritte den Wagenbesitzern eine jährliche Gebühr von 3 Mk. Punkt, Anlage einer Filtervorrichtung in dem Schmutz- bezahlt. Dieser Anttag sand Zustimmung. — Im Wasserbecken der Kläranlage gab Veranlassung zu I Interesse der gesundheitlichen Verhältnisie soll von näheren Erklärungen. Vor einiger Zett weilte der jetzt ab eine Untersuchung der Prostttnirten stattfinde»; von der Regierung entsandte Geh. Med. - Rath I für bie Stabt entstehen keine weiteren Kosten als
ütiti' Doh ittgeu Hefen 1. An 3. an 60,0( Seine Visum sind i bitte» ■ 4 tm 2
Wird nun die Frage aufgeworfen, ob, waS in Italien noBauf besetzten Zelte in das feuchte Gras gelegt vereinzett möglich war, in Deutschland, dem Londe und hatten weder Wolldecke», aefebmeiae denn
Nauheim ist auf 4 Uhr 10 Min. festgesetzt. Nach-«Schmiedmann hierselbst und hat die Äanalifatim, bem.- Kaiser und Kaiserin der Gräfin Hohenems! besonders aber bie Klärbeckenanlage, eingehend » (Kaiserin von Oesterreich) einen kurzen Besuch abge-1 Augenschein genommen. Zwecks GewiMung westerer stattet habe», wird um 4 Uhr 45 Min. die Fahrt «Resultate soll nun, weil fich unsere Kläranlage Wege, fortgesetzt. I ihrer mustergültigen mtb eigenartigen Beschaffenhxj.
— Nach einer Meldung an bas Ober-Kommando! vorzüglich hierzu eigne, mit einer neu erfundene, der Marine ist der Reichspostdampfer Baiern mit den I Fillervorrichtung ein Versuch gemacht werden. Der Ablösungen von Ostasie», Transport-1Stabt erwachsen dadurch nicht bie geringsten Kosten, führer Kapitänlientenant LietzmaM, am 18. August I dieselben werden vom Fiskus vollständig gedeckt.' in Genua angekommen und beabsichtigte, am 19. die! Die Stadtverordneten gaben zu der erwähnten Ein. Heimreise forrzusetzen. Irichtung ihre Genehmigung. — Eine heikle Sache H
.' ..!■. _________ | die verlangte Herstellung des sog. „ Drecklochkanals',
0, « . «mit welcher Angelegenheit man sich nunmehr in aus-
AUvUlllö. Iführlicher Weise beschäftigte. Das „Dreckloch", be-
Jrrdie«. Ikanntlich die lange Treppe, welche von der Wetter-
Bangkok, 19. August. Bei Verfolgung eines M b-- Schäfer'scheu Tapetenfabrik und znni Chinesen drangen zehn Polizeibeamte in den ^rimstetn fuhrt, macht seinem klangvollen Namen vom französischen Ministerresidenten °^ ^eund wurde auch Don_ verschiedenen Seiten bewohnten Gebäudekomplex ein. Der Ministerresideut - Umstand vollkommen gewürdigt und gewünscht, ließ die Polizisten festnehmen und erhob Beschwerde «1"^^ dort ei» neuer Kanal angelegt würde, zugleich bei der siamesischen Regierung, welche unverzüglich I ,bie ot&“ungginaf5tge Herstellung der Treppe zu ihrem Bedauern über den Vorfall Ausdruck ga6. P , ?CIL Auch wäre dann eme neue Bezeichnung Der Gouverneur von Bangkok und der Polizeichef er-|™r öeranlaffen; »DrecUoch" s-i ein schlechter
schien persönlich bei dem Ministerresidenten, um roegenl^™6' ®e5auert nDuräe' ^er „Drecklochkanal' des Vorkommnisses um Entschuldigung zu bitten. |tn'$ ö0" vornherein gebaut worden fei; bie An- _____I wohner hatten ihre herberen und oberen Etagen jetzt
- --------1 an den Wettergasse - Kanal angeschlossen unb bie
Aus Marbura und Umaearnd l unteren Etagen, nach bem Pilgrimstein zu, hätten «Uv ÄFIUUIUIIJ unu UUlljMIlU. keine Kanalisirung. Wenn die Sache gleich richtig Marburg, 20. August. Die biesjährigeu! ausgearbeitet worden wäre, hätten die betreffenden