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3» der „Fuldaer 3*8-", der „Braunschweigischen
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sehr bedarf.
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u '«M ^österlichen Stufe und gebt einander das trauliche! Herberts Mutter hatte gedacht, dafe sie Gertrud V W*- tat $or aHera a6tr uenne meine Schwester nicht! durch kühles Jgusriren zeigen könnte, wie wenig ihre 14] »«5» »»st Klementine, ba8 kann sie nicht leide», sondern!Gegenwart willkommen sei; aber sie sollte bald ein- ?/s 97^ wie wir alle.' »sehen, dafe sie davon absehen mufete; diese königliche
»Aki den Worten ihre» Bruders trat ein ängstlicher! Erscheinung liefe sich einfach nicht übersehen.
g™ t ^"rck in daS G-ficht der Komtesse, den Gertrud! Es lag ein Ausdruck von Charakterstärke und
Es lag ein Ausdruck von Charakterstärke und
zu deuten wußte.
Ader Schön«
liefe, sondem eine Frau, die sich unter allen Umständen
(Fortsetzung folgt.)
aber erstens kann
ihren Platz im Leben fordern würde. Hätte Gertrud
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Lehrwerkstätten gelten diese Bestimmungen nicht. Der Lehrherr ist verpflichtet, den Lehrling in
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~ 'tf|Dn f° vertraut ist.' .Möglich,' sagte Herbert;
! Entschlossenheit in den Zügen ihrer Schwiegertochter, von Würde, von Stolz, der ihrem eigenen gleichkam,
Die Gräfin goß langsam ein paar Tropfen Sahne in ihren Thee. .Lächerlich,' sagte fie nachlässig, .wie man zwischen Personen von so verschiedener
Halb belustigt, halb beschämt hörte Herbert die Antwort seiner Mutter; doch Graf Körting rief sehr ungenirt: .Na, pardon, Schwester, wer zwischen Jngeborg und Gerttud keine Aehnlichkett findet, der will fie eben nur nicht sehen! Komtesse Jngeborg Preyern ist eine junge, unserm Hause entfernt verwandte Dame,' sprach er darauf erklärend zu Gertrud.
„Ich weiß, Herbert hat mir während unserer Heimkehr diesen Name» genannt und erwähnt, dafe seine Trägerin viele Vorzüge in sich vereinigt.'
„Viele Vorzüge!' rief die alte Gräfin heftig — dieses Lieblingsthema mußte sie aufuchmen — „Gräfin Jngeborg Preher» hat alle Vorzüge, die bei einer Dame ihres Standes überhaupt erwartet werden könne». Wie wir, gehört sie dem höchst« Adel an, wie wir besitzt fie ein bedeutendes Vermögen, bedeutend selbst in nvseren Kreisen. Eine durchaus vornehme Schönheü, Bildung, Geist und Liebenswürdigkeicheichneu fie vor allen anderen Frauen aus.'
.Die drei letztgenannten Eigenschaften find aller- dingS sehr werthvoll,' entgegnete Gertrud ruhig, 'die einzigen, welche, wo fie vereint erscheinen, nicht mißbraucht werde».'
.Rang, Reichthum und Schönheit find also in Ihren Augen keine Vorzüge?'
.Nein.'
.Nun, daß Sie bei Ihrer Verheirathung nicht geneigt Ware», Rang u»d Reichthum nicht al» Vorzüge gelten zu lassen, läßt sich leicht mit der be-
1 dauernden und stetig wachsenden Mehrausgabe von : jetzt mindestens 40 Millionen Mark belastet. Dazu ! treten noch rund 20 Millionen Mark, welche die Verbesserung der Gehälter der Geistliche», Lehrer an : nicht staatlichen höheren Lehranstalten, Volksschullehrer usw. jährlich erheischt. Für Penstonirung, Relikten- versorgung, Ünterstützung an frühere Beamte und deren Hinterbliebene verwendet der preußische Staat jetzt bereits 10 0 Millionen Mark im Jahr. Die betreffenden Etatspositionen haben an sich schon eine stetig wachsende Tendenz; diese wird sich in der nächsten Zeit noch beträchtlich steigern und zwar sowohl wegen der höhere», den Ruhegehältern zu Grunde liegenden Gehaltssätze, als wegen der erhöhten Sätze der Witwen- und Waisengelder. Außerdem werden zweifellos noch manche der älteren Beamten, welche unlängst höhere Gehälter erhielten, durch die erhöhte Pension veranlaßt werden, früher in den Ruhestand zu tteten, als dies sonst der Fall gewesen wäre. Auch abgesehen von den Mehrausgaben, welche die bevorstehende Ausgleichung der bei den Gehälttru der Unterbeamten noch vorhandenen Härten und Ungleichheiten und der in allen Zweigen der Staatsverwaltung zu erwartende Mehrbedarf an Beamtenverursachen wird, muß daher mit einer weitere» beträchtlichen Vermehrung der persönliche» Ausgaben für das nächste Jahr gerechnet werde». Umgekehrt kann auf eine entsprechende Vermehrung der Teckungsmittel nicht gehofft werden. Dies gilt namentlich von den Ueberschüssen der Betriebsverwaltungen. Wenn auch, abgesehen von der Domänenverwaltung, die Bruttoeinnahmen sich noch in aufsteigender Linie bewegen, so ist das doch nicht entfernt gleichbedeutend mit einer entsprechenden Steigerung der Ueberschüsse; denn wenn bei dem Eintritt guter Konjunkturen zunächst die Bettiebseinnahmen den Betriebsausgaben voraneilen, so tritt später naturgemäß ein Zeitpunkt ein, in welchem die Betriebsausgaben umgekehrt wieder parallel den Bettiebseinnahmen, zum Theil sogar stärker steigen. Jener finanziell günstigste Abschnitt der gegenwärtigen Periode guter Finanzen scheint hinter uns zu liegen, man wird mit einem stärkeren Anwachsen der Be- ttiebsausgaben und demgemäß mit einem ungünstigeren Verhäüniß zwischen Betriebseinnahmen und BettiebS- überschuß rechnen müssen. Alle diese Momente ent»
ihren Kreisen angchört, so würden diese Eigenschaften ihr sehr sympathisch gewesen sein, und fie würde wahrscheinlich gesagt haben, daß sie dem alten Geschlecht der Landstton Ehre machte. Bei einer „Tochter des Volkes' fand fie dieselben unerttäglich. Mit welchem Rechte war eine solche so schön und besaß so vollendete Mnaieren? Je schöner und anziehender Gerttud war, umso schwerer würde es sein, fie wieder log zu werden, und daß fie alles versuchen wollte, um dies zu erreichen, das stand bei ihr fest.
„Menü, wem sieht Gertrud ähnlich?' fragte bei Tisch Graf Körttug, der die junge Frau fast unausgesetzt bettachtete.
„O, Inge, natürlich, ich hab eS gleich bemerkt,' versetzte die Angeredete lebhaft; „auch in der Haltung und Gebärde erinnert Gertrud an Inge.'
„Ich wußte, daß Ihr das finden würdet,' warf Herbert ein, .diese Sehnlichkeit machte mich beim ersten Anblick Gertruds bettoffen. Nicht wahr, Mama, man könnte meine Fra» für die Schwester Jngeborgs halte»?' —
Gespannt sah der Graf feine Mutter an. Von der Ankunft Gertruds an hatte er noch gegen keinen seiner Verwandten etwas geäußert, eS lag jetzt auch ihm daran, daß feine Mutter die junge Frau um ihrer selbst willen schätzen lernte.
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Lokal-Anzeiger', der eine Skizze des Fürsten Bismarck auf dem Sterbebett veröffentlichte, damit das Opfer einer Täuschung geworden sei, da Niemand in der Lage gewesen wäre, eine Skizze im Sterbezimmer aufzunehmen, erklätt die Redaktton dieses Blattes, daß der Berliner Porträtmaler Emanuel Grosser vor der Einsargung im Sterbezimmer geweilt und die Skizze aufgenommen habe, lieber eine andere Affäre wird dem „Berl. Tagebl.' aus Friedrichsruh gemeldet:
Photographen Wilke und Priester erwerben und verkaufen, sich zu Hehlern und Mitschändern eines erhabensten Schmerzes machen. Ich füge hinzu, daß Herbert Bismarck die staatsanwaltliche Verfolgung in Hamburg und Berlin bereits eingeleitet hat.
Durch bieallgemeine Gehaltsverbesserung, mit welcher 1890 der Anfang gemacht und welche 1897/98 in' der Hauptsache zum Abschluß gebracht ist, wurden die Staate finanzen mit einer
1 »Zwei Hamburger Photographen, Wilke und l Priester, haben am Sonntag im Einverständnitz mit dem am Sarge de» Fürsten Bismarck Wache haltenden . Förster einen Vertreter in da» Sterbezimmer eingeschmuggelt, welcher die Leiche pbotographirte. ES verlautet, daß die Sache zu einem gerichtlichen Nachspiel führen wird.'
Der Thatbestand ist zweifellos richtig; die „Berl. Reuest. Nachr.' wissen dazu Folgendes mitzutheilen: „Gegen die Hamburger Photographen Wilke und Priester, die in der Nacht vom Sonnabend zum Sonntag im Sterbezimmer zu Friedrichsruh mittelst Blitzlichts eine Aufnahme der Leiche des Fürsten Bismarck gemacht und vorbehaltlich der Zustimmung der Fürstlichen Familie einem Verlage zur Vervielfältigung angeboten hatte», ist, wie wir erfahren, Seitens der Berliner Kriminalpolizei ein« geschritten worden.'
Endlich veröffentlicht Herr Arthur Menn eil in Friedrichsruh, der bekannte Hansphotograph der Familie Bismarck, folgende Erklärung: „Zwei Hamburger Photographen, Wilke und Priester, find in der Sterbenacht Bismarcks auf Raub gegangen und haben unter Mi twirkung eines pflichtvergessenen Försters ei» Bild des tobten Fürste» vom des Fußende Bettes aus erstohleu. Dieses Bild soll sie zu reichen Leuten machen, und so bieten sie es in Inseraten mit der Bemerkung feil, es sei das einzige, das gemacht worden. Dcm gegenüber muß ich int öffentlichen Interesse sagen, daß hierdurch ein Diebstahl von einer Lüge getragen wird. Das Bild ist nicht das einzige. Es widersttebt mir, zu behaupte», daß es ein schlechtes, des tobten Helden unweithes sei, da nur ein blödes Photographenauge ohne Sinn für Kunst und Größe auf den Gedanken kommen konnte, gerade das ganze Bett entlang zu photographiren. Aber laut hinaus muß ich sagen, daß a ch t A n f n a h m e n ba ftnb, von benen mindestens sechs des Jahrhunderthelden würdig sind. Diese Aufnahmen gehören der Familie, und nur sie Hst dereinst, wenn neben der Trauer um den herrlichsten Vater die Freude am weltgeschichtlichen Staatsmanne in ihr Recht tritt, zu bestimmen, ob der allzeit Lebende den Zeitgenossen : ■n der — glücklicherweise denkbarst monumentalen — 1 Hülle seines Todes gezeigt werden soll. Bis dahin : aber werden Diejenigen, welche den Diebstahl der i
Michern Für Lehrlinge in staatlich anerkannten
____ Aschrint täglich außer an Werktagen nach Sonn- und Feiertagen.
HA IQ9 QuartalS-Abonnements-PreiS bei der Expeditton 3 Mk., bei allen SÄlCHr VjltTCt
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galten- Zeile oder deren Raum 10 Wg., Reklamen: die Zeile 25 Pfg. SöNNtwelw, 6. AllgUst 1898
QoVirUttrtP'motott | erscheint, so kann ihm von der unteren Verwaltungs-
4JÖ0 rreyMNgSweM. Behörde (in Städten über 10 000 Einwohner der Unter den Bestimmungen des Gesetzes über bie I ^agiftrat, sonst der Landrath) bie Entlassung eines Abänderung ber Gewerbe Ordnung vom 26. Juli! ^sprechenden TheileS der Lehrlinge auferlegt und 1897, bie am 1. April dieses Jahres in Kraft 1^" Annahme von Lehrlingen über eine bestimmte getreten sind, finden sich auch die über das Lehrlings-1 Zahl hinaus untersagt werben.
weien. Da diese in gewerblichen Kreisen vielfach I o Das Recht zum Halten unb zur Anleitung von V noch nicht beachtet werben, so seien die wichtigsten! Lehrlingen kann solchen Personen ganz ober auf Zeit hier roiebergegeben. Das Gesetz gilt — wie mir I ent^egea werden, welche sich wiederholt grober Pflicht- gleich vorweg bemerken wollen — nicht nur für! Verletzungen gegen bie ihnen anvertrauten Lehrlinge Lehrlinge im Hanbwerk, sonbern auch für Fabrik-I^^'g gemacht haben, ober gegen bie Thalsachen Arbeiter, bie als Lehrlinge anzusehen siub. I vorliegen, bie sie in sittlicher Beziehung zum Halten
Der Lehrverttag muß binnen vier Wochen nachls^^. Anleitung von Lehrlingen ungeeignet er- Sesinn ber Lehre schriftlich abgeschlossen werden. 1^"-« ^'l-rner solchen Personen, die wegen Der Lehrverttag muß insdesonbere außer der Be-1 gr J l®er ober e.r ,^ers ^^rechen zur sachgemäßen zeichnung deS Gewerbes, der Dauer der Lehrzeit, I eines Lehrlings nicht geeignet sind. Gegen
ter Angabe der gegenseitigen Leistungen auch dieI ®®treiloerfabren
gesetzlichen oder sonstigen Voraussetzungen enthalten,!^ ^°..deMks-Ausschuß) Einspruch erhoben werden, mter denen bie einseitige Auflösung des Vertrages I höhere Verwaltungsbehörde (Regierungs-
Mffig ist. Der Lehrherr ist verpflichtet, der *an" d-m Lehrherr» das entzogene Recht
polizet-Behörde auf Wunsch den Lehrverttag ein-I"^ etnem ^re ateber «"««aumt werden.
Anzeigen nehmen entgegen: bie Expedition dieses Blatte», die Annoncen-
Bureaux von Haasenstein & Vogler, Frankfurt a. M., Cassel, Magd». nn
2»rg, Men: Rudolf Moss«, Frankfurt a. M., Berlin, München, Köln; OO. .JtUjtfl.
<■ L. Daube & Co., Frankfurt a. M., Berkin, Hannover, Pari» x.
SS? d-s Landes-Zeitu'»;. unb'
«toerbe» zu unterweisen ihn 8"w Besuche berldje Rede, baß bie Konservirung ber Leich
Foitbildungs- ober Fachschule anzuhalteu und H*1, --- - - - H w
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Wöchentliche Beilagen: Krcisblatt für die Kreise Marburg «nd Kirchhain.
Jllnftrirtes Sonntagsblatt. >•*■«■» * r..'....»
----- Redaktton: Markt 21. — Telephon 55.
1 a- . Fuldes Fürsten Bismarck mißlungen sei. Dazu
Schulbesuch zu überwachen. Er muß entaeber fd)reiben die „Hamburger Nachrichten' in i-lbst oder durch einen geelgneteu, ausdrücklich dazu I Uebereinstimmung mit dem von uns darüber Mil- Wmmtcn Vertreter bte Ausbildung des Lehrlings Igeheilte»: „Wir könne» diese Angabe glücklicherweise feen, den Lehrling zur A-bettsamkett und zu guten M durchaus irrthümlich bezeichnen. Sie Sonfer- Sitten anbaltenunfa oor Ausschweifungen bewahren virung ist im Gegentheil besonders gut gelungen, Mchhandlunge» der Arbetts- und! und es war der Fürstlichen Familie bis zum letzten Mssenosie» zu schützen und dafür zu sorgen, daß Moment, bis der Sarg geschlossen wurde, ein lieber fc TUTÄ tT daß die Züge des teuren Verstorbenen den
Sh r ? darf dem Lehr- friedlich verklärten Ausdruck behalten, den fie nach
»nLahVVa ” S8bdbUn8K E’L’’"" des dem Tode angenommen hatten. Der herrliche Bau £ 1s S ? und Festtagen -rforderttche I Kopfes und die charakteristischen Züge des Ge-
ntfiVr”tilCbe”v häuslichen lsichtes, selbst die weicheren Partieen desselben, zeigten Staftletftunge» dürfe» Lehrlinge, bie tm Hause des keinerlei Veränderung. Das Antlitz des großen Ährherr» weder Kost noch Wohnung erhalten, nicht Tobten behielt bis zuletzt einen so ergreifenden Aus- fcangejogen werden. druck, daß bie Mitglieder ber Fürstlichen Familie
Der Lehrling ist ber väterlichen Zucht des Lehr-»sich am Montag Abend, als die Einfargung erfolgen Jttm unterworfen unb bem Lehrherrn, sowie hem,!sollte, von bem Anblick kaum zu trennen vermochten w an Stelle des Lehrherrn bie Ausbildung zu I und ben Abschied bis zum Sonnenuntergang hinaus- Imen hat, zur Folgsamkeit unb Treue, zu Fleiß unb! schoben.' anständigem Bettagen verpflichtet. Uebermäßige unb!
»anständige Züchtigungen, sowie jebe bie Gesundheit! Die Weigerung der Familie Bismarck, Bilder d« Lehrlings gefährdende Behandlung sind verboten.Ides Bereinigten dürften auf bem Sterbe Lehrling kann außer ben schon früher geltenden I bett in den Handel kommen zu lassen, hat, wie wohl «ünden nach Ablauf der Probezeit entlassen werden,!vorauszusehen, dahin geführt, daß Unberufene >«n er seine Pflichten wiederholt verletzt oder den! heimlich und auf Schleichwegen in's Sterbezimmer «such der Fortbildungs- ober Fachschule vernachlässigt. I gelangten unb bort Skizzen anfertigten, bezw. photo- Wenn ber Lehrherr zu viel Lehrlinge hält und I graphische Aufnahmen machten. Zu ber Behauptung «folge dessen bie Ausbilbung ber Lehrlinge gefährdet! der „Hamburger Nachrichten', baß ber „Berliner
„nne man zwischen Personen von so verschiebener kannte» Fabel vom Fuchs unb ben Trauben erklären,' Lebensstellung eine Aehnlichkett finben will, begreife entgegnete bie alte Gräfin spöttisch, „aber Schön- ta) nicht. Eine gleiche Größe, gleiche Haarfarbe, bas heit, gerabe Sie verdanken diesem Gottesgeschenk so kann wohl vorkommen; ober wirkliche Aehnlichkett, viel, baß Sie nicht darüber im Zweifel sein sollten, was Gefichtsschmtt, Haltung und namentlich die ob eS ein Vorzug ist ober nicht.' Form ber ©lieber anbelangt, trifft man nnr bei Blutsverwandten.'
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Regeu- iparatnr sorgt, ttw.
(Nachdruck verboten.) I gegen eine vollzogene Thatsache auch Mama nicht an» 6rtbCtC I f^ten unb bann bin ich ja ba, UM bie Schwester
„ „ „’m. ! «egen einen eventuellen Vorwurf zu schützen. Doch
<erf Maria Theresia May, iDn mein süßes Sieb, sei gut, sei versöhnlich.'
*f.b« preisgekrönten Romans „Unter der Königstamie.' Gerttud konnte nicht antworten, selbst wenn fie
(Forttetznng.) IeS gewollt hätte. Siementine bot ihrer Schwägerin
,3a, aber Kind, auch bie Republik wirb nur von I den Mund zum Kusse, unb biefe berührte ihn leicht «uew verwaltet,' entgegnete Herbert gutlaunig. „Sei!mit ihren ftischeu Lippen.
meinetwegen Piäsibenti», wenn Dir bas besser! Die Gräfin-Mutter unb ihr Bruber befanben sich Wut, unb Menti —* I bereits in bem kleinen, behaglich erwärmten unb hell
^>Ach, ich möchte nichts anbereS sein als Ihre I erleuchteten Salon wo, die Gräfin den Thee zu nehmen «Mer unb Vertraute,' sagte die Komtesse mit! pflegte, als Herbert mit seiner Frau unb seiner *nnem Aufblick zu ihrer schönen Schwägerin. Diese »Schwester eintrat. Jetzt erst, ba Gerttud ohne Steife» 5tt ihre» Arm um bas zarte Mäbchen. „Ja,!hülle» erschien, sahen bie Gräfin wie bet Rittmeister 74 IV»rMtine, Sie sollen mtt Ihr Vertrauen schenken,!mit einem Erstaunen, bas bie erstere nur mühsam 31 LOerbe es 8“ Würdigen wissen und was mein Ohr!zu verbergen vermochte, wie schön ihre neue Ver-
1 ^ wird mein Herz aufnehmen.' ! wandte war.
v*\ * grofeer Befriedigung bettachtete Herbert die! Sofort eilte ihr Graf Körting entgegen, fie mit ‘/,100fr T^be. „Da haben wirs,' sagte er ftöhlich. „Du I galantem Handkufe begrüßend. Vor der Gräfin- 101 Mittest in Huld und Gnade», daß fie Dir ihr! Mutter verbeugte sich Gertrud stumm, unb biefe ei' ts llofr »Uttauen airbt; Gertrud, Du bist eine gebotene! widerte den Gruß mit einem Neige» der Hauptes, iz' ,71, M’üw! Aber Menü möchte gern Deine Schwester I Wie auf Verabredung schienen beide Frauen be» 5» 100-1 nnb wünsche eS für das Kind, da» einer I schloffen zu habe», vorläufig Waffenstillstand eintteten
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. »Klementine möchte dies aber vielleicht nicht,'
2? ££ m ihrer geraden Weise, „sie fürchttt, daß wen» auch in anderer Weise. Sie war kein"schlichtes jj*1. Mama es sehr übel nehmen wird, wenn fie mit Bauernmädchen, welches sich unterwerfen und knechten
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