Einzelbild herunterladen
 

r n

t

99

20

<uch.

ng.

se

US.

te«

tet

mag sich die Antwort Christi zur Frage deS Zins-

sollte sie gehen?

Wieder trat der theme

(Forts«tzmlg.)

4>

S

Mr. Cosway anbelangt, so fürchte ich nicht, daß sie begriff nur, daß sie bis dahin einen geborgten

strengen, kalten Frau leben zu müssen, durchftöstelte Gertrud bis ins Herz. Was sollte fie thun, wohin

6 Pfg. 0 , (5046 e 3.

Der Fürst Ferdinand vou Bulgarien befindet sich jetzt mit der Fürstin und Prinz Boris, incognito als Graf Murany reisend, in Berlin. Von dort schreibt man der „Köln. Zig.": Mit der freundlichen Aufnahme, die das bulgarische Fürsten- paar in Petersburg gefunden hat und die nicht zum geringsten Theile dem neubekehrten kleinen Prinzen Boris zuzuschreiben ist, kann Fürst Ferdinand wohl zufrieden sein, wen» auch vielleicht in dem einen oder dem andern Punkte gewisse Hoffnungen nicht in Erfüllung gegangen find. Aller Wahrscheinlichkeit »ach dürfte der Fürst in Petersburg die Gewißheit erlangt haben, daß eS augenblicklich den Absichten Rußlands nicht enffpricht, an dem jetzigen Stande der Angelegenheiten im Orient zu rütteln. Es ist sicher, daß ein Theil der panslawistischen Partei damit nicht ganz einverstanden ist und aus alter Gewöhnung den Blick nach dem Orient richtet und nicht abgeneigt wäre, dort eine aktivere Politik zu betreiben. In maßgebenden Kreisen faßt man aber die unmittelbaren Aufgaben Rußlands ganz anders auf, hier wendet man deu o st a s i a t i s ch e n Vorgängen eine weit größere Aufmerksamkeit zu als dem Orient, der zu einer cura posterior ge­worden ist.

welchem er sein Regiment auf's Wärmste begrüßt; auch vom deutschen Kronprinzen traf auS Wilhelms- Höhe ein Telegramm ein, in welchem dieser seinem Stolz darüber Ausdruck verleiht, dem Regimente au- zugehören. Gestern Abend fand ein vom Regiment veravstalleteS glänzendes Bankett statt, an welchem alle hohen fürstlichen, militärischen und Zivilwürden­träger tbeilnahmen. Den Toast auf Kaiser Franz Josef und daS HauS Habsburg brachte der Koips- kommandant aus, den auf den Deutschen Kaiser der Regimentskommandeur. Beide Toaste wurden mit Begeisterung ausgenommen. Oberst v. Schwartzkoppen überbrachte dem Regimente die Grüße des Deutschen Kaisers, welcher, wie Redner sagte, zwar im fernen Norwegen weilt, im Geiste aber in der Mitte seines geliebten Regiments ist und an der Freude und dem Ruhme deffelben theilnimmt. Zeugen dieses Ruhmes seien die Schlachtfelder von Aspern, Verona, Varna, und ihn verkündigten die Helden­gestalten, welche dem Regiment angehört haben. Redner betonte die Devise des Regiments „Zum Kampf bereit vorwärts" und schloß mit einem be­geistert aufgenommenen Eljen auf das Regiment, an dessen ruhmvolle Vergangenheit sich eine ruhmvolle Zukunst knüpfe. Sodann toastete der Korpskommandant auf das deutsche Heer, worauf gegen Mitternacht die denkwürdige Feier ihr Ende erreichte.

pru —

en bei: l cke.

:rben zu

!r. L zu.

Ranen­ute des Stadl chaflen, uristev, iflügen, Lage, rhlens- (4970 us der Pv. - Firmen, peiftn

«röschen zur Richtschnur dienen lasse», der zwar sagte: „Gebet dem Kaiser was des Kaisers ist",

Die polnische Presse und die polnische» Pröpste agitire» nach der Weißenfelser Rede deS Generals v. Spitz mit aller Macht für de» Austritt der Polen aus den Kr i eg er v er e in e n in Posen. Es wird, wie die „Rat. Ztg." schreibt, von dieser Seite so dargestellt, als ob General von Spitz de» Ausschluß von Polen aus de» Krieger- vereine» darum befürwortet hätte, weil diese Mit-

sunde», [5105

werden es nicht leicht haben, Ihre Frau zu versöhnen. 3ndeß wenn sie Sie liebt —--•! Es giebt

kerne Macht auf Erden, welche der Liebe gleichkommt.

der aber auch damtl jedes nähere Eingehen auf die an ihn gestellte Frage ablehnte. In meinen Augen vergiebt sich die Kirche etwas, wenn fie in daS Getriebe der Parteien herabsteigt und damit, sie mag es wollen oder nicht, selbst Partei wird."

Dieser, mein Freund, hat nur wiederholt, was ich schon oft ausgesprochen habe, und ich füge noch hinzu: ein Geistlicher, der doch auch der arbeitenden Klasse ihre Pflichten im christlichen Sinne vorzuhallen hat, verliert nicht nur das Vertrauen seiner Gemeinde, sonder» auch die Möglichkeit, einen Einfluß da auszuüben, wo eS einmal recht vöthig wäre. Wenn ich am Sonntag in die Kirche gehe, will ich weder einen sozialpolitischen Vortrag hören, noch politische Bemerkungen, welche unter Umständen etwas Verletzendes für mich haben, sondern ich will die Auslegung von Gottes Wort hören und bin bereit, seine Mahnung auf mich einwirken zu lassen.

Wen» man eS vollständig begreifen kann, daß der Geistliche die soziaie Frage in den Kreis seiner Betrachtungen ziehen und auch bespreche» will und so weit geht, es als eine Pflicht des Geistlichen zu erkennen, sich der Armen und Elenden anzunehmen, für die Besserung ihrer Verhältnisse einzutreten und in diesem Sinne den Arbeitgeber auf Grund deS Evangeliums an seine Pflichten zu erinnern, so muß man aber auch betonen, daß der Geistliche aus Gerechtigkeitsgefühl ebenso wie auS Rücksicht auf die thatsächlicheu Verhältnisse es für seine ganz besondere Pflicht halten muß, auch die Arbeiter, die Dienstboten, Knechte und Mägde, auf ihre Pflichten und die rechte Art, sie zu erfüllen aufmerksam zu machen. Indem er dies thut und die Leute daran erinnert, daß sie an vielen Schäden, die wir auf sozialem Gebiet zu beklagen haben, mit Schuld sind, erfüllt er die Aufgaben seines geistlichen Standes in einer Weise, welche ihn wohl befriedigen könnte um deswillen, weil er hier nach meiner Meinung auf die rechte Art an den Aufgaben wahrer Sozial­politik arbeitet und insbesondere den Anforderungen seines Standes Rechnung trägt.

In besonderer Weise bin ich in letzter Zeit darauf hingewiesen worden, welch hohe Aufgabe sich die Innere Mission gestellt hat und wie sie bemüht ist, den Anforderungen unserer Zeit auf jedem Gebiete gerecht zu werden. Wenn hier der Geistliche mit seiner Beihilfe zur Haud ist, wenn er diese Ziele nach seinen Kräften zu fördern sucht, dann Hal er gerade genug zu thun und bewegt sich auf einem Gebiet, auf dem er christlichen Sinn pflegen und sozialpolirische Arbeit in edelster Weise für jedermann erkennbar treiben kann.

Hochmuth zerstört, dem Adelsvorurtheile daS geliebte Weib getödtet hatten! WaS hätte ihr Vater gesagt, der seinem einzigen Kinde als bestes Erbe seinen unauslöschlichen Aristokratenhaß in die Seele gepflanzt. Sie sollte jetzt diesen Kreisen angehören, auS denen ihre» Eltern alles Unheil gekommen war, sie sollte ihnen angehöre», weil mau fie durch listigen Betrug hineingebracht hatte!---

Wie bald war Tante Friederikens Uuglücksprophezei- uug eingetroffen; hatte sie ihr nicht gesagt, daß die Zeit kommen werde, wo sie zu der Ueberzeugung ge­langen werde, daß spitze Dornen mit in ihren Myrthenkranz geflochten seien? Und hatte sie nicht jetzt schon zum erste» Male daS Vorhandensein der Dorne» gemerkt? — Die einsame Warnest» in dem kleinen Alpendorfe hatte recht. Wie sehnte sich das junge Weib auS der Pracht des Festes fort, fort auS dem Lug und Trug der gleißenden und strahlenden Gesellschaft, die dort in dem Saal schwatzte, lachte und tanzte; fort zu dm heimischen Bergen, wo der Sturm brauste, die Ache schäumend und tosend zu Thal stürzte. Es war ein gewaltiges Lied, das diese Alpenstimme sang; aber es war hehr und wahr, der Odem des ewigen Gottes umrauschte die Gipfel der schneegekrönten Berge.

Und doch, was sollte fie fitzt in ihrer Heimath? Erst seit wenigen Monaten hatte sie das kleine Dorf verlassen, und doch, wenn fie jetzt daran dachte, so überschlich fie ein Gefühl des Fremdseins; der Ge­danke, wieder mit Tante Fstederike, der ernsten,

Gegenüber der hetzerischen Lüge deS „Vorwärts", daß cs „für dieHundesttausende von Proletariern keine Abwechselung in dem täglichen Einerlei, keine auch noch so bescheidene Erholung" gebe, hat das „Leipziger Tageblatt" jüngst auf die „Proletarier"-Feste hingewiesen, die von ihren Ver­anstaltern selbst im Anzeigentheile des „Vorwärts" als großartig bezeichnet werden. Dasselbe Blatt beweist die Haltlosigkeit der Hetzerei des sozialdemo­kratischen Centralorgavs durch folgende Statistik sozialdemokratischer Vereine Berlins, die, auf den Angaben des „Vorwärts" aufgebaut, die Zeit vom 6. bis 9. Juli d. I. umfaßt:

„Am 6. Juli d. I. veranstalteten Vestammlungen: 7 „Lese- und DiSkutirklubS", 43 Abteilungen deS „Arbeiter- sängerbundeS", 26 Gesang-, Turn- und gesellige vereine, 5 Abteilungen des „Arbeitei-Turnerbundes', 3 Abtheilungen deS „Arbeiter-RaucherbundeS", 1 Abteilung des „Arbeiter- EchwimmerbundeS"; Am 7. Juli d. I. veranstalteten Ver­sammlungen: 10 „Lese und DiSkutirklubS", 39 Abtheilungen des „Arbeiter-SängerbundeS", 22 Gesang-, Turn- und ge­sellige Vereine, 1 Abteilung der „Arbeiter-Turnerbundes", 21 Abteilungen deS „Arbeiter - Raucherbundes", 1 Ab­teilung deS „Arbeiter-SchwimmerbnndeS", 3 Arbeiter Rad­fahrvereine. Am 8. Juli veranstalteten Versammlungen:

nebst deren Gratisbeilage» „ÄreiSblatt" für die Kreise Marburg uni Kirchhain, „Illustriertes Sonntags blatt" und „Verloofungsliste der Kgl. preußischen Klasseulotterie" werden von allen Poflanstalten, Landbrief­trägern, in der Expedition (Markt 21), sowie von unseren Filial-Expeditionen in Kirchhain, Neustadt und Wetter entgegengenommen.

glieber nun einmal und lediglich Polen feie». Leider hat sich auch die deutsche Preffe in de» Ostmarken den öPortlaut der Weißenfelser Rede nicht genau an» gesetzt und in dem nämliche» unklare» Eifer scheinen bereits einige Krieger vereine ihre polnischen Mitglieder aufgefordert zu haben, entweder aus dem Krieger­verein oder auS einem polnischen Verein unpolitischer und rein geselliger Natur, dem sie außerdem noch angehören, auSzuscheiden. DaS ist natürlich daS Verkehrteste, was man thun kann, und es liegt auf der Hand, daß General v. Spitz nicht der Meinung gewesen sein kann, man solle die Polen als solche gesellschaftlich boycottire». Es war darum hoch an der Zeit, daß der authenthische Wortlaut dieses TheileS der Rede des Generals v. Spitz von autorisirter Seite Publizist ward; in dieser Richtung veröffentlicht nun der Vorsitzende des Kriegervereins Elbing, Oberlehrer Rudorf, folgende Erklärung:

„Herr General von Spitz hat am 10. Juli d. I. in Weitzeufels wörtlich Folgendes gesagt: „In Posen, West- preußen und Oberschlestrn gehören diejenigen nicht zu unS und müssen ausgestoßen werden, welche für ein polni­sche» Nationalbewnbtsein wirken". — E» hat dem BundtSvorfitzendtn nichts ferner gelegen, als die Kriegervereine in den gemischt- sprachigen Provinzen anweisen zu wollen, ihr« polnischen Mitglieder, nur weil sie Polen find, von fich abzustoßen. Herr General v. Spitz bat aus­drücklich gesagt „wirken" und hat im Lauf« der Verhand­lungen zu Weißenfels, denen ich von Anfang bis zu Ende aufmerksam gefolgt bin, seine Meinung klar und deutlich dahin zum Ausdruck gebracht, daß er unter den betreffenden polnischen KstegrrvereinSmitgliedern die Mitglieder der Sokolvereinr und dergleichen verstände".

Der neue Kurs in den Kriegervereinen richtet sich also, was die Ostmarken anbetstfft, gegen die polnische» Agitatoren und nicht gegen die­jenigen Mitglieder polnischer Abkunft, die als deutsche Soldaten ein preußisches Herz empfangen haben und im gegebenen Falle auch bewähre» werden; sie dürften doch wohl in der Mehrzahl sein.

dstnglich mit dem Fürsten Bogdanoff, und dieser be­gab fich zur Großfürstin.--

Als die beiden Herr» Gertrud verlaffe» hatten, schlug diese mit einem Seufzer, der einem Schleuchzen glich, beide Hände vor daS Gesicht; aber keine Thräne feuchtete die brennenden Augen. Großer Gott! Was war geschehen, wohin war fie geraden! Dem armen jungen Weibe war zu Muth, als sei fie allein an rasender wildbewegter See, in schwankendem Kahne ohne, Steuer.

Ihre Schläfen klopften, tausend Gedanken durch­brachen ihr Hirn; aber mit schneidender Schärfe und Klarheit beherrschte alles die eine Vorstellung: „Herbest hat gelogen, durch Betrug bist du sein Weib geworden!" Er, dem fie zuerst ihre Neigung znge- wendet, weil feing Offenheit, der klare, wahre Blick seines Anges ihr unbegrenztes Verstauen einflößte», er konnte Wochen und Monde ihr eine Komödie vor­spielen ! — „Vater lieber Vater!" flüsterte sie mit zitternden Lippe». Ach, er konnte seinem heißge- liebten Kinde nicht zu Hilfe komme» in den Qualen dieser Siunde, und niemals hatte fie so empfunden, daß sie elternlos war, daß fie kein Heim mehr besaß, als in diesen Augenblicke», da sie unter Fremden war, deren erstaunte, mitleidig, höhnische Blicke sie noch

„O, das wußte Ihre Frau nicht?" rief der Marchese in äußerster Ueberraschung.

„Nein." — Und Graf Landskron erzählte in fliegenden Worten die wichtigsten Momente seiner Be- kannffchast mit Gertrud, seiner Verlobung und Hestath.

Der Marchese schüttelte den Kopf. „Wenn Ihre Fran Gemahlin nur eine hübsche Frau wäre mit allen Vorzügen einer rechten Evastochter, so würde ich die Sache sehr spaßhaft finden und überzeugt fein, daß sie vielleicht wegen Täuschung ein wenig schmollend oder im Grunde des Herzens sehr beftiedigt sei» wird, Gräfin zu heißen. Doch in den Augen, auf der Slim und um den Mund Ihrer Gemahlin liest man Willenskraft und energisches Festhalten an dem für Recht erkannten, und ich fürchte, Sie

Arbeitnehmer und Arbeitgeber, ii.

Welche Mißverständnisse zu Tage kommen, be­weist mir ein Artikel, den mir ein befreundeter Pfarrer aus Württemberg zugeschickt hat. Er ist enthalten im „Rathgeber fürs evangelische Pfarrhaus" über­schrieben „Pfarrer und soziale Thätigkeit" und ist verfaßt von dem Stuttgarter Stadtpfarrer Traub, einem jedenfalls sehr gescheiten, eifrigen und das Beste ansstebenden Manne. Herr Traub kommt in diesem nicht kurzen Artikel, in welchem er zur Be­gründung seiner Anschauung nicht nur verschiedene Stelle» aus der heiligen Schrift anführt, sondern

4 f8>

i, i

Umschau.

Aus Großwardein wird unten» 26. Juli weiter gemeldet: Auf die vom Husarenregiment „Kaiser Wilhelm II." anläßlich seines Hundert­jahr-Jubiläums an den Kaiser Franz Joseph gerichtete Huldigungs-Depesche ging au8 Ischl eine sehr gnädige Antwort ein. Kaiser Wilhelm sandte aus Norwegen ein längeres Telegramm, in

Name des Vaters auf ihre Lippe»; im Geiste sah fie die beschneiten Gräber der Eltern auf dem kleinen Bergfriedhof und laS das Trostwost auf ihrer Mutter Hügel: „Du lebst mir!" Ihr Auge wurde feucht, die gefalteten Hände sanken in den Schoß und leise IPrrte die Goldkette an ihrem linken Arme, das Hochzeitsgeschenk Rhodens mit dem Email-Medaillon und der bedeutungsvollen Umschstst.

„Ich wehre mich!" sprach Gertrud leise vor fich hin und erhob in stolzem Trotz das Haupt, da jetzt der Marchese uud Herbert zurückkehrten, gefolgt von einem Diener, welcher eine Platte mit Erfrisch­ungen trug.

„Verzeihung, Frau Gräfin," rief der Marchese lebhaft, „daß wir Sie solange allein ließe», das Büffet war aber in einer Weise belagert —"

Gerstud zuckte zusammen, da sie sich mit dem Titcl „Gräfin," anredeu hörte; doch gelang es ihr, in höflicher und ruhiger Weise dem Marchese zu ant­worten und ihn sogar mit einer gewissen Dringlichkeit einzuladen, an dem Tischchen Platz zu nehmen, welches der Diener herbeigeschobe» hatte. So dank­bar sie eS empfunden hatte, daß man sie allein ge­lassen und ihr Zeit gegönnt, sich zu sammeln, so lieb war eS ihr jetzt, daß durch die Anwesenheit des Marchese eine Aussprache mit ihrem Manne noch hinausgeschoben wurde. (Fortsetzung folgt.)

f etf

4 ItS’s

’/8 US

4 1C2

4 E»

<3 101 S

(Nachdruck verboten.)

Wie es endete.

Roman von Maria Theresia May, 8erf. des preisgekrönten Romans „Unter der Königstanne.

4 Sv'-

4 |

i

1898

Ttatt,

4 102'.

I» 100?

31*

m fr 94? /8 100 fr fr iO‘5 4 11** >6 ICO1» fr »E fr 1°°> fr 9vk •8 100*» fr fr $e:z

öchentlichc Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.

Joh. Rüg. Koch, UnivrrfitätS-Buchdruckerei in Marburg, Vrrantwostttch für bh Redaktion: Redakteur M. Hartman» in Marburg.

«kpedition: Markt Sl. - Telephon 58. frw/V »»»»♦ Redaktion: Markt 21. - Telephon 55.

i «me Macht auf Mven, weittje Der Lleoe gietajrommi. Entrolle. | Doppelt haben wir aber die Pflicht, für Ihre Ge- An-A • Mahlin alle Rückfiichten zn erzwingen, welche Ihrer zu fühlen glaubte. — Sie hatte freilich keine Ahnung, im'tlgM . gesellschaftlichen Stellung zu kommen. WaS den warum man fie mit Mitleid und mit Hohn angesehen,

Bestellungen

für die Monate August und September auf die

Anzeigen nehmen entgegen: die Expedition dieses Blatter, die Annoncen-

Bureaux von Haasentzein & Vogler, Frankfurt a. M., Cassel, Mägde- nn

foirg, Wien; Rudolf Masse, Frankfurt a. M., Berlin, München, Köln; OO. ^Lllljlg.

C. L. Daube & Eo., Frankfurt a. M., Berktn.Hannover, Parts x.

Erscheint täglich außer an Werttagen nach Sonn- und Feiertagen. *T)CT,***CX*

4 *7 J Quartals-Abonnements-Preis bei der Exvedition 2 Mk., bei allen VU4-V U

lllt Postämtern 2,25 Mk. (exkl. Bestellgeld). Jnsertionsgebühr: die ge- OQ iqoq

spalten« Zeile oder deren Raum 10 Mg., Reklamen: die Zeile 25 Pfg. ^DttnCTflflQ, Zo. rJiUll lo9ö.

e«sicherer j -------v ... „ , , . , , . . _ . . .. . _ .

grrudluk 4 Cie nöthig haben werde», fich mit ihm zu schlagen. Namen getragen. Sie eine Gräfin Landskron! Was laud«^ 1 3m Saale angekommen, sprach der Zarchese ein- hätte ihr Vater gesagt, deffe» ganzes Glück Adels-

auch auf eine Menge sozialpolitischer Litteratur ver­weist, natürlich z» dem Schluß, daß Pfarrer und Soziales viel mit einander zu thun haben und daß der Pfarrer die Pflicht habe, nicht ruhig zuzusehen, daß seine Gemeindemitglieder wie Herden Vieh beisammen wohnen müssen und daß er sich um die Wohnungsfrage, die Gesundheit und daS Gebetsleben, die äußere Sitte uvd den inneren Frieden zn belemmern habe. Ge­wiß! Aber dahin zu wirke», daß diese Verhältnisse bester werden, dazu giebt ihm seine Stellung als Pfarrer und sein persönlicher Verkehr mit den Gemeindemitgliedem ausgiebigste Gelegenheit.

Ein mir nahestehender Fabrikdirektor, welchem ich den Arttkel zu lesen gegeben habe, schreibt mir wörtlich: „Lasse einen weniger begabten Pfarrer fich auf diese Gaste begeben und Worte wie „LebenS- oder Hungerlöhne?" „Uebermäßig lange Arbeitszeit" „Bester der Anwalt der Geringen als der Büttel einzelner Geldherren" aussprechen — von anderen Gedanken nicht zu reden — und diese Worte werden in unverstandener Weise herausgegriffen, fo„ ist der A Sozialdemokrat fertig. Gegen eine mißbräuchliche Benutzung des Geldes, gegen Hartherzigkeit, Lieb­losigkeit darf und soll der Pfarrer auftreten, aber er