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nicht
»Das müssen Sic Ihrem Manne sagen, darling,
rief Fran Cosway erstellt, „ober ist er eistrsüchlig, Röthe des Unwillens. Mrs Cosway brachte es aber
daß er Sie nicht will mit anderen tanzen lasten?“'
(Fortsetzung folgt.)
Die Staaten
kann seine
mb schnellere sein können, wenn dieses Land ach io wenig stiegsbereit gewesen wäre.
Nur an der Hand solcher Betrachtungen m» es verstehen, wenn der Admiral Cervera
auch in gar zu wunderbarer Weise fertig, sie fort während in Verlegenheit zu bringen und in Zwiespalt mit sich selbst zu setzen.
Schiffe bei Hellem Tage aus einem Defilee, daS nur Äzclnes Auslaufen gestattete, dem sicheren Untergang Mgegenführte. Nur so wird man ahnen können, darum die Torpedobootszerstörer, die bis dahin Mlhätig gewesen waren, und bereit Angriffs- und Trfolgsbedmgung die Dunkelheit und dieUndurchstchtigkest
Unheil über den Werth der Seekriegserfabrungen im sMisch - amerikanischen Kriege abgeschlossen und sind meistens der Ansicht, daß sich nur wenige brauchbare Schlüffe auf den Werth des perschiedenen Schiffs- Mterials ableiten lassen, weil dessen Ausnutzung durch die feindlichen Parteien doch zu ungleich ge- mesen ist. Die Schlußfolgerungen aus der Zer- jtöning der spanischen Flotte vor Santiago de Cuba atbigen mehrfach mit den Worten: „Admiral Cervera nnb seine Untergebenen haben sich geschlagen tote tapfere Spanier; man kann aber nicht behaupten, daß die spanischen Seestreitstäfte so gehandhabt find, sie man es von einer Seemacht am Ende des neunzehnten Jahrhunderts erwarten konnte*.
Daß Spanien in dem ungleichen Kampfe int Hinblick auf die durch Wegnahme amerikanischer Handelsschiffe nur zu erhöhende Kriegsentschädigung ans die Ausführung der Kaperei verzichtet hat, erscheint trotz der gegenteiligen Handlungen Nordamerikas begreiflich. Für die Unthätigkeii der einzelnen Geschwader Spaniens kann man zum Theil das Bewußtsein der Führer von der Schwäche der Schiffe in Folge ihrer mangelhaften Ausrüstung mit Artillerie, Munition und anderem Kriegsmaterial als Entschuldigungsgrund annehmen. Die Verwaltung bei Marine und die Regierung, die derartige Zustände geschaffen oder geduldet hat, find aber nicht entschuldbar. Das Gefühl der eigenen Schwäche und die lleberzeugung, daß die eigenen Schiffe doch nichts gegen die schweren amerikanischen Schlachtschiffe und deffer armirten Panzersteuzer ausrichten könnten, scheiucn bei den spanischen Führern so stark gewesen zn sein, daß sie von Anfang an an jedem Erfolge zweifelten nnd einen ehrenvollen Untergang als das einzig erreichbare Ziel im Auge hatten. Ohne Nutzen für ihr Land gefallen, sind die bei Cavite und vor Santiago Hingeopferteu nur Zeugen dafür, wie sichtbar sich die int Frieden entstandene Vernachlässigung der Seemacht und der Kriegsbereitschaft einem energischen Gegner gegenüber im Kriege rächt, ünd dennoch hätten die Erfolge Amerikas größere
wie sic
sich von einer genauen Erforschung der Verhältnisse und von der Ergreifung zweckdienlicher Maßregeln sicherlich nicht abhalten lassen. Ob dazu die bestehende Gesetzgebung ausreicht, wird sich noch zu zeigen haben. Berücksichtigt man aber, welche Bevölkerungsschichten hier haupffächlich in Frage stehen, so ergiebt sich, daß die Aufgabe durch die Verhinderung der Theilnahme von Beamten an von revolutionäre« Tendenzen behenschten Vereinen allein nicht zu lösen ist, sondern daß auch ein Schutz gegen die Verführung von Beamten durch von außen auf sie einwirkende Elemente geschaffen werden muß.*
Um den wirthschaftlichen und gesundheitlichen Gefahren, welche durch die neuerdings immer mehr auf- kommenden Schrank-Droguisten — Nichtfachmänner, die von Grosststen Schränke mit Droguen beziehen, um sie im Einzelnen zu vertreiben — herbei- geführt werden, wirksam zu begegnen, sucht eine Regienmgsverfügung die Nachgeordneten Behörden, insbesondere auch die Medizinalbeamten, zur strengsten Handhabung der folgenden Maßnahmen zu nennt lasten: Den Vorschriften über Besichtigung der Droguen- und ähnlicher Handlnugen vom 1. Februar 1894 (Miu. - Bl. 1894 Nr. 2, S. 32) unterliegen auch die Schrank - Droguisten; dieselben sind nach § 35, Abs. 4 und 6 der Reichsgewerbe-Ordnung (Novelle vom 6. August 1896, Reichsgesetzblatt S. 686) verpflichtet, den Handel mit Droguen und chemischen Präparaten, welche zu Heilzwecken dienen, der zuständigen Behörde anzumelden, widrigenfalls gemäß § 148 Ziffer 4 der Gewerbe - Ordnung auf Geldstrafe bis zu 150 Mk. und int Unvermögensfalle auf Hast bis zu 4 Wochen erkannt weiden kann. Ergibt die Besichtigung, daß die Handhabung deF Gewerbebetriebes Leben oder Gesundheit von Menschen gefährdet, so ist der Handel laut § 35 der Gewerbeordnung zu untersagen. In dieser Beziehung kommt namentlich die mittelbare Gefährdung in Frage, insofern die rechtzeitige Anrufung des Arztes verzögert ober verhindert wird. Jene Ge-
Die „Nordd. Allg. Ztg.* veröffentlicht Folgendes: Wir theilten gestern in Bestätigung anderweitiger Meldungen mit, daß man sich in Rußland wegen der von den preußischen Behörden erlassenen Verfügungen bezüglich des Gänsetransports be» schwert fühle. Daran knüpften wir die Hoffnung, daß die dieserhalb mit der russischen Regierung gepflogenen Verhandlungen ein beiderseitig bestiedigevdeS Ergebniß haben und es nicht zu russischen Repressivmaßregeln gegen Deutschland kommen lassen würden. Leider scheint sich die Erwartung nicht erfüllen zu wolle», denn inzwischen ist aus Petersburg folgende Meldung eingetroffen: „Der „Finanz-Anzeiger* veröffentlicht eine Verordnung, der zufolge die Deutschland im vorigen Jahre gemachten Konzessionen wegen Verzollung von Lederwaaren nnd Wäsche auS Celluloid mit Wirkung vom 3./15. Juli rückgängig ge- macht sind. Diese Waaren werden in Zukunft nach Artikel 57 Punkt 3 bezw. Artikel 215 Punkt 2 des Zolltarifs verzollt.*
tber äußerte. Wie kam es beim, daß, von dieser Fremden berührt, die Sache sie verletzte und stäufte?
Mrs. CoSway hatte durchaus kein Gefühl dafür, wie sehr fte Gertrud verletzt hatte und bann deutete die kleine gutmüthige Frau ihr Verstummen in ganz anderer Weise. Sie faßte nach Gertruds Hand und
Im Laufe deS Gesprächs gab Frau CoSway ziemlich unverblümt der jungen Frau zu verstehen, te möge doch ihren Mann zu einem steundlicheren Benehmen gegen die Herren CoSway, Vater und Sohn, veranlassen, da beide die, wenn auch noch so höfliche Zurückhaltung deS Herrn Kronau sehr übel vermerkt hätten. Sie rieth dazu umsomehr, als ihre, der Millionäre, Zuvorkommenheit gegen den Maler doch immer eine große Herablassung bedeute.
Da warf Gertrud stolz den Kopf zurück. „Mein Mann ist ein Künstler, Mrs. Cosway,* sagte sie nachdrücklich, „und ein großer Kaiser hat einmal einem Maler einen Pinsel aufgehoben! Uebrigens bitt ich sehr erstaunt, daß eS auch in Ihren Kreisen Staudes- vorurtheile giebt. Die Menschen sind ja doch alle einander gleich!'
Die Dame war wohl auch dieser Ansicht, meinte aber, Gesellschaftsunterschiede seien unumgänglich noth- wendig, und Gerttud widersprach nicht, weil sie fühlte, daß Frau Cosway sie nicht verstehen würde. Eindringlich fuhr die kleine Frau bann fort, ihrer Zuhörerin begreiflich zu machen, wie viele Vvrtheile dem jungen Paare auS einem intimen Verkehr mit den reichen Cosway erwachsen würden, wie zum Beispiel Theilnahme an kostspieligen Ausflügen, Einladungen zu luxuriösen Mahlzeiten, eventuell Abnahme von Bildern, Aushülfe in Geldverlegenheiten zc.
Hier mußte fte plötzlich abbrechen; denn Gertrud erhob sich schnell. „Ich weiß, daß Ihre Güte für mich Ihnen das diktirt, was Sie sagen, MrS. Cosway; aber es verletzt mich trotzdem,* erklärte sie mit brennenden Wangen. „Ich hoffe, mein Gemahl — —,* sie brach ab; denn ihr fiel ein, daß ja Fran Cosway denselben Gedanken ausgesprochen halte, den sie selbst kaum vor einer Stunde ihrem Manne geg- n-
doch gewiß nicht daran, daß ich mit niemand anderem alS mit ihm allein tanzen würde.
„Bleibt noch die Toilette,* überlegte MrS. CoSway, Gertrud von der Seite bettachtend. Es war ihr ganz klar, daß die junge Frau eine Balltoilette nicht besaß, wogegen fie selbst ht reichem Maße damit ansgestattet war und ihr gern damit ausgeholfen hätte. Gertrud hatte ihr vorhin erklärt, daß sie sie verletzt habe, ohne daß fie begriffen hätte, wodurch dies geschehen sein sollte, und dann hatte sie auch Gertruds sich verfinsternde Miene gesehen; eS kam ihr daher der ganz leise Zweifel, ob sie nicht von neuem bei ihr anstoßen könnte, wenn fie ihr Aushilfe auS ihrem Dorrathe anbot. Aber schließlich tegte ihr Trieb, sich ihr gefällig zu erweisen, und fie sagte nach einer Pause: „Ein Ballkleid haben Sie gewiß nicht?*
„Nein.*
„Natürlich; nun sage» Sie Mr. Kronau nur, >aß es ganz unnöthig wäre, eine Robe für den einen Abend zu kaufen. Ich habe Prachtkleider in allen Farben, und eS wird mir großes Vergnügen machen. Ihnen zu leihen, waS Sie brauchen, um Sie zu putzen. Meine Kammerjungfer ist sehr geschickt, fie wird schon etwas für Sie zurecht machen.*
Genrud wurde sehr ernst, obgleich fie hätte achcu mögen bei der Vorstellung, wie fie wohl au8» ehen würde, wenn fie eins der Staatskleider von
fährdung wird nicht nur durch Schranttevifioneu, sondern auch durch die anderweitig bekannte Art und Weise des Arzneiverkaufs festzustellen sein. Die Polizeibehörde wird die Beantragung der Untersagung des Handels schon bann in Erwägung zu ziehen haben, wenn nach ihren Ermittelungen der Schrank- Droguist auch bei schweren, einen Arzt unbedingt erfordernden Krankheiten Arzneien verkauft. Durch eine scharfe Konttolle der Erfüllung der Anzeigepflicht, durch häufige und unerwartete eingehende Besichtigungen Seitens der berufenen sachverständigen Personen sowie durch Untersagung des Gewerbe- betriebet in jedem Falle, in dem Leben oder Gesundheit von Menschen durch die Art der Ausübung des Bettiebes gefährdet werden, wird es vorausficht- lich gelingen, die Ausschreitungen der Schrank- Droguisten und ihrer Lieferanten zu verhüten.
Dieser Tage hat der Präsident der Vereinigten Staaten ein Dekret erlassen, welches Anordnungen betreff» der Verwaltung der Provinz Santiago trifft. Das Dokument ist an den Sekretär des Kriegsdepartements, Alger, gerichtet, welcher dem General Shaster telegraphiren wird, daß das Dekret ihm zu seiner Information zugehen werde und daß dasselbe, um ihm eine möglichst große Verbreitung in dem unter seiner Kontrolle stehenden Gebiete zu geben, in englischer und spanischer Sprache veröffentlicht werden solle. Das Dokument enthält auch eine Proklamation an die Bevölkerung des Gebietes, welche die Absichten der amerikanischen Regierung bezüglich desselben klarlegt. Die Pro- klamatton kündigt die Errichtung einer neuen politischen Gewalt auf Cuba
Umschau.
Zu dem in der Presse noch vielfach erörterten Thema: Beamtenvereine und Beamtenpetitionen bemerkt die „Schlesische Zeitung* in einem längeren Auf-atz u. A. Nachstehendes: „Es klingt außerordentlich harmlos, daß man den Beamten doch nicht verwehren könne, sich zur Wahrung ihrer Interessen zu vereinigen; die Frage ist nur, gegen wen diese Wahrung erfolgen soll. Geschieht es gegen die Regierung, so werden die Unzuttäglichkeiteu nicht lange auf sich warten lassen. Erfahrungsgemäß erlangen in solchen Vereinen die demagogischen Elemente über die gemäßigten nur zu leicht die Oberhand. Mögen fie auch nicht offen als Apostel der Sozialdemottatie auftreten, so ist doch keineswegs ausgeschlossen, daß diese unter der Oberfläche ihren Einfluß geltend macht. Für die Regierung erwächst daraus einfach die Pflicht größter Wachsamkeit und,
„Ach nein,* sagte Gertrud lachend, „er hat mich ja veranlaßt, in Paris Tanzstunden zu nehm u, als ich ihm gesagt, daß ich nicht tanzen könne. Ta dachte er
der Lust ist, fich nun beim Tod-slauf dem vollen Schnellfeuer des Feindes aussetzten. — Die gänzlich zwecklose Expedition des Reservegeschwaders unter Admiral Samara, die bei den Philippinen höchstens ebenso wie diejenige Cerveras geendet haben würde, hat, wie vorauszusehen war, schon bei Port Said geendet. Ob durch diese Hin- und Herfahrt dem Druck der öffentlichen Meinung, die thörichterwei von einer schlecht geschulten Waffe neue Thaten sehen möchte, Genüge geleistet ist, erscheint sehr fraglich. Von dem Vorwurf des mangelhaften Verständnisses für Seestrategie und für die Verwendung selbst der schwächeren Seestreitkräfte zum Schaden des Feindes kann man indeß außer der Oberleitung der spanischen Marine auch deren Admirale nicht freisprechen.
Neu ist für uns der große Werth der Schlachtschiffe an Kampfkraft und Geschütztsein gegenüber den Kreuzern nicht. Ein Bild ober einen Beweis dafür liefern die Kämpfe am 3. Juli vor Santiago allerdings nicht, weil die amerikanischen Schlachtschiffe doch gar zu wenig getroffen find. Der Werth der starken Panzerung der spanischen Panzertteuzer wird dadurch in etwas bewiesen, daß die Schiffe, trotzdem fie von zahlreichen Geschossen getroffen waren und schon zum Theil brannten, doch noch mit scheinbar unverletzter Maschine laufen konnten. Die Gefahr der Verwendung von Holzwerk - auf heutigen Kriegsschiffen ist hier ebenso wie vor Cavite und 1894 an der Schlacht vor der Dalumündung zu Tage getreten. Erfahrungen bei den spanischen Torpedobootszerstörern find nicht gemacht worden; ihr Führer Kommodore Fernando Villomil ist gefallen, die Fahrzeuge sind zusammengeschossen worden, ehe sie einen Angriff, der vielleicht aus Gründen einer mangelhaften Torpedoausrüstung überhaupt unmöglich war, machen konnten.
Seekriegserfahrungen.
Fachzeitschriften für Marinesachen in den mit größerer Seemacht haben mit ihrem
wenn nöthig, energische» Einschreitens. Nicht allein die besonderen Beamtenvereine können unter dem Gesichtspunkte der Disziplin in Frage kommen, sondern mehr noch die Theilnahme der Beamten an irgend welchen anderen Vereinen. Es bedarf nicht erst der Erwähnung, daß gerade durch eine solche Theilnahme das Eindringen sozialdemottatiicher Anschauungen und Bestrebungen in die unteren Beamtenkreise ermöglicht und erleichtert werden kann Dies zu verhüten, wird aber die Regierung heutzutage als eine ihrer dringendsten Aufgaben betrachten müffen. Durch die Vorwürfe der „Ausspionirnng*, der „Ge-
zog fie wieder auf die Bank nieder. „Nicht bös fein, darling,* bat fte, „daß ist nichts Schlimmes, und mein Mann sagt, alle Künstler hätte« Schulden.*
„Ich hoffe, mein Manu macht hiervon eine Ausnahme,* erklärte Gerttud mit Würde.
„Möglich, gewiß,' beeilte fich Frau Cosway zu verficher», obgleich fie in ihrem Herzen vom (Segen« theil überzeugt war. Und dann erging fie fich in Betrachtungen darüber, weshalb wohl Herr Kronau seine Theilnahme an dem Feste abgelehnt habe; denn an die baldige Abreise, die er vorgeschützt hatte, glaubte fie nicht. Vielleicht fürchtete er, keine Einladung zu erhallen, da nur die „gentry' aufgefordert werden solle; aber ihr, der Mrs. CoSway, seien alle Würdenttäger der Stadl persönlich bekannt, und fie würde für ihren Liebling schon eine „Invitation* erhalten. Ob denn Gertrud gern gehen würde?*
Diese überhörte geflissentlich die neue Taktlofig "eit der gesprächigen Dame, bejahte dagegen ihre etzte Frage. Ein Ball sei ihr etwas ganz Neues, e habe noch niemals einen solchen besucht, es würde ihr Vergnügen machen, ein großes Tanzftst zu sehen. I
sinnungsriecherei*, womit nicht nur die sozialdemokratischen, sondern auch die fteifinnigen Blätter so verschwenderisch sind,
der kleinen rundlichen Figur der Mrs. Cosway an- I ziehen müßte.
* Gertruds liebliches Gesicht bedeckte sich mit der
Anzeigen nehmen entgegen: die Expedition dieses Blattes, die Annoncen-
Bureaux.von Haasenstein & Vogler, Frankfurt a. M., Castel, Mägde- qq
Ä Nudosi Moste, Frankfurt a. M., Berlin, München, Köln; OO.
C. L. Daube & So,, Frankfurt a. M.. Berkin, Hannover, Parw re.
(Nachdruck verboten.)
Wie es endete.
Roman von Maria Theresia May, k^rrf. des preisgettönten Romans „Unter der Königstanne.*
(Fortsetzung.)
Sie schüttelte den Kopf und setzte sich zu (Ser- ^d, iu der löblichen Absicht, fich durch die erste «dlchnung Kronaus nicht abschrecken zu lasten. Sie der wunderschönen jungen Frau die Freude ‘Wn, an solch einem glänzenden Feste theilzunehmen, hatte fie erst einmal in ihr selbst ein starkes «ttlangen danach erweckt, so würde auch ihr Mann dazu bereit finden lassen. Mit Lebhafttgkeit Awch fic auf Gertrud ein, ihr das zu erwartende ^Snügen in den glänzendsten Farben schildernd.
Die junge Frau bö-te mit Interesse zu. Die gutmüthige Engländerin, welche so unverhüllt so naiv ihre begeisterte Bewunderung für Gertrud «kennen gab, mißfiel dieser nicht; ttotzdern hätte *Iaf Sanbelron an der Haltung seiner jungen Gemahlin dieser brittschen Fabrikantenftau gegenüber ktwas ausznsetze» gehabt. DaS natürliche Zatt- und ihr angeberner Takt ließen Gerttud die Agilen übergroßen Verttanlichkeiten der MrS. CoSway etwas Unpassendes emfinden; je überschwänglicher wurde, destomehr zog sich Gertrud zurück, ohne freundlich oder steif zu erscheinen. Sie fühlte ja, ^Mrr. CoswayS indirektes Verhalten auS wttk- A« Theilnahme für sie selbst und aus Mangel an entsprang. Ueberdies verstand sie es vor- sobald sich Mrs. Cosways neugierige Theil- zu weit vorwagte, diese in die gehörigen ^'anken znrückzuweiscn, sodaß die zwinkernden ^Slein der korpulenten Dame das schöne Profil ^ttruds oft mit scheuer Verwunderung streiften.
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