lobung Herberts, die mir viel Sorge gemacht hat, allen Witz verloren."
Jngeborg erröthete ein wenig, ging aber auf die letzte Aeußerung Rhodens weiter nicht ein, sondern sprach': „Der Tante haben Sie aber sehr tapfer standgehalteu und ich weiß, daß dies nicht leicht isi. Ich freue mich, wie muthig Sie für Herberts Frau das Wort führten. Sie verdient es, nicht wahr? Herbert kann kein Wahl getroffen haben, die seiner nicht würdig ist."
„Sie verdient es," bestätigte Rhoden einfach und neigte sich ritterlich über Jngeborgs Hand, welche ihm diese cntgegenstreckte, und sein Herz klopfte stärker, als er die kühlen Finger mit seinen Lippen berührte.
„Wir gehen bis zum Esten wohl noch in den Park," schlug Jngeborg vor. „Sie müssen mir noch viel von Herberts Frau erzählen. Die Arme wird bei der Tante zuerst keine guten Tagen haben.
Rhoden und die junge Dame schritten den Laub- gang entlang, der am Schlosse vorbeiführte. Bogeu- ausschnitte in demselben faßten herrliche Landschafts- bilderin ihren Rahmen, nicht groß und gewaltig, aber lieblich und lächelnd. Durch welliges Hügelland zog sich das breite, glitzernde Baud eines Flusses; dunkles Nadelholz wechselte mit Buchen- und Eichenwaldungeu ab, die jetzt in rother und gelber Herbstpracht lmchreten; weite Strecke Stoppelfelder schmiegten sich wie schütz suchend an ihren Fuß ab uns zu hob sich aus einer Anzahl kleiner rothgedeckler Häuser ein spitzer Kirch thurm hervor.
„Herberts Frau wird in Frankenhof Heimweh nach den Bergen haben," sagte Rhoden auf die Landschaft deutend.
„O nein, wenn sie Herben liebt, gewiß nicht," entgegnete Jngeborg mit innigem Ton. „Ich freue mich um seinetwillen, daß er so muthig alle Slandes-
rücksichten beiseite gesetzt und nur auf sein Herz gehört hat. Mir ist nur eines dabei unlieb: die Täuschung, die sich Herbert hat zu Schulden kommeu lasten. Ich habe noch nie aus einer Lüge etwas Ersprießliches hervorgehen sehen. Wenn er sich geliebt wußte, er konnte ruhig die Wahrheit sagen, seine Frau hätte dann alle ihre Vorurtheile überwunden. Waren die letzten aber so stark, daß sie dieselben nicht daran geben konnte, so liebte sie ihn eben nicht."
»Wieviel Sie über die Liebe nachgedacht haben, Komteste!"
„Das ist die Philosophie der Frau," entgegnete sie halb scherzend.
„Sie würden aber doch Ihren Cousin geheirathet haben, ohne diese große Liebe für ihn zu empfinden, und würden einen Mann, der nicht Ihrer Gesellschaftsklasse angehört, abweisen, auch wenn Ihr Herz ihm gehörte — nicht wahr, Komtesse Jngeborg?" Er fragte so dringend, daß eine leichte Röthe in ihre Wangen stieg.
„Wir sind wohl alle mehr oder minder die Produkte unserer Erziehung,", antwortete sie ausweichend.
Ta klangen Schritte. Ein junger Mann in der kleidsamen Uniform eines Jäger-Lieutenants kam aus dem Parke und schritt an dem Laubenweg vorüber, ohne Jngeborg und Rhoden gesehen zu haben. Er näherte sich hastig und dabei vorsichtig um sich schauend der dem Parke zugewendeten Schloßftont. Ter zierliche Rokoko-Balkon in der Mitte derselben war noch immer mit einer Fülle hoher blühender Gewächse ce- schmückt, w daß hinter denselben kaum die zierliche Mädchengestalt sichtbar gewesen wäre, welche droben stand, wenn nicht jetzt' schüchtern, eine zane .Land ein Myrtenbäumchen und einen Marschall Niel-
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Eine beherzigenswerte Mahnung enthält eine Zuschrift, welche der Münchener „All- gemeinen Zeitung" aus Niederschlesien zugegangen ist und deren Schluß folgendermaßen lautet: „Das allgemeine Wahlrecht schließt eine ernstePflicht für die, denen das Wohl des Vaterlandes am Herzen liegt, in sich. Unsere Parole muß lauten: nicht gegen Freisinn oder gegen Umsturz, sondern: Auf zum Kampf gegen die Urtheilslosig- feit! Nicht Sammlung in dem Augenblick, wo die Wahlen vor der Thür stehen, sondern Sammlung gerade jetzt, da die Wahlen vorüber s i u d ! Es gilt Arbeit im kleinen Kreise! Wer mitten im politischen Leben steht und beobachten kann, wie die Stimmenzahlen sich bilden, dem muß die ganze Wahlstatisttk, die jetzt in ihre Rechte treten wird, ein Lächeln abzwingen. Was im Besonderen die sozialdemokratischen Stimmen anbetrifft, so ist es thöricht, aus ihren Zahlen einen Schluß auf die Stimmung des Volkes ziehen zu wollen. Ans die Kraft der Agitation, auf die Schulung der Arbeitermassen, auf den skrupellosen Terrorismus, auf vorhandene Unzufriedenheit mag man schließen — das Alles findet in den Wahlen einen äußeren Ausdruck —, die wirkliche politische Gesinnung des Volkes nicht! Das mag mi- ein Trost sein, das ruft uns aber doch zur Erfüllung einer versäumten Pflicht auf! Wer kann es denn wissen, ob nicht dieselben Masten, die sich zur Wahlurne leiten lassen, einmal auch fügsame Werkzeuge zu schlirnmereuZwecken werden? Wollen wir das verhüten, bann barf ber Ruf zur Sammlung nicht nach ben Wahlen verhallen nnb verklingen. Nicht als ob wir die Aufregung der letzten Wochen burch bie ganze Wahlperiobe bis zum nächsten Kampf lebenbig erhalten wollten. Was wir wollen ist wirkliche Sammlung, Sammlung aller national und religiös benlenben Männer zu gegenseitiger Stärkung nnb zu fortgesetzter Wirkung auf ihre Umgebung. Nicht erst bei bei nächsten Wahl, b. h. einige Wochen, im günstigsten Falle einige Monate vorher, sondern schon jetzt müssen in jebem Wahlkreise, in jeber Wahlgemembe bie Gutgesinnten sich zusammemhun und erwägen, wie eine Besserung herbeizuführen ist."
In dem Sinne dieser Mahnung müssen namentlich alle eonservativ gerichteten Männer ungesäumt cm bie Atbeit gehen. Aus ben Erörterungen in den verschiebeuen Blättern ist zu ersehen, baß bie Liberalen ihr Augenmerk nur auf bas engste Varteiinteresse richten. Auf bereu aufrichtige Mitwirkung bei einer Sammlung wirb also nur in ber Minderzahl ber Wahlkreise gerechnet werden dürfen. Die eonservative Partei thut also
des schönen Mädchens vorging! Sie hatte sich doch dis zu dieser Stunde fast mit Bestimmtheit als Verlobte Herbert Landskrons bettachten müssen und von der Gesellschaft war sie auch als solche behandelt worden. Jetzt stand sie an dem offenen Fenster und sah in den Schloßpark hinunter, dessen Laubbäume bereits in die Farben des Herbstes gekleidet waren und mit leisem Säuseln einzelne Blätter auf ben Rasen herabfinken ließen.
„Zürnen Sie mir, Komteste Jngeborg?" fragte Rhoben, näher zu ihr tretenb.
Sie wandte sich schnell, und ihre Blicke hingen an seinen ausdrucksvollen Zügen. „Ihnen zürnen? Weshalb? Sie haben mir ja nichts gethan. Ach, so," setzte sie, seinen fragenden Blick deutend, hinzu: „Sie meinen, ich könnte den Boten nicht von der Botschaft trennen, Herr Baron, und Ihre Nachricht müsse mich unangenehm berührt haben?"
Da Rhoden nur stumm nickte, fuhr Jngeborg fort: „In dieser halben Stunde find wir uns näher gekommen, als in den vielen Jahren, die wir uns schon kennen. So kann ich Ihnen denn auch ruhig eingestehen, wie ich mich denn selber wundere, daß ich bei der Nachricht von Herberts Vermählung so gar nichts anderes empfand, als Ueberraschung und Erstaunen."
„Wirklich, garnichts anderes? — auch nicht bas geringste Gefühl gekränkter Eitelkeit?"
„Auch dies nicht," entgegnete Jngeborg lächelnd.
„Nun, bann sind Sie eine außergewöhnliche Frauen- natur, Kometste. Uebrigens hat Herbert bei feinet Wahl Ihnen, boch ein Kompliment gewacht. Seine Frau gleicht Ihnen, wie .... ich weiß nicht, wie ich sagen soll ... . wie bie rothe Rose der weißen gleicht. Lachen Sie mich wegen des ttivialen Vergleiches nicht aus, Komtesse, ich habe seit ber Ver-
| , Das junge Mädchen reichte ber Mutter das sorglich I ’‘‘tarngefaltete Schreiben und bot ihr ben Aim, auf *>tn sich die Gräfin schwer stützte, so baß die garte gestalt Klementinens fast schwankte. D.ie Gräfin f ?'-^e eS zuweilen, ein wenig mit Zeichen ber Alters- t lEwäche zu fotettireu, obgleich an ihrer aufrecht ge» i I:ag«nen hohen Gestalt, an ber guten Hautfarbe und
P* dem Gesicht mit den engerischen Zügen und den
unter allen Umständen gut, sich schon jetzt — zur Vorbereitung für kommende Wahlen — auf eigene Füße zu stellen und die Sammlung unter den vorstehend präeisirten Gesichtspunkten nm die eonservative Fahne intensiv zu betreiben. Kampf gegen bie Urtheils- losigkeit, Kampf gegen bie politische Unreife, Kampf gegen ben Materialismus, ber zur Verschärfung wirthschaftlicher Gegensätze führt, und Aufklärung über bie Jbeale ber conservativen Weltanschauung — bas muß in ber That bie Parole unserer Parteimitglieder sein.
Umschau.
Das Gesetz zur Bekämpfung des unlauteren Wettbewerbs hat bisher zweifellos heilsam gewirkt, aber wie bei allen Gesetzen hat erst die Praxis gezeigt, ob es allen Anforderungen entspricht ober Lücken hat. Wir glauben, baß wenigstens in einem Punkte eine solche vorhanben ist, und zwar betrifft sie ben Schutz eines Probuktes, bas in Deutschlanb von besonderer Wichtigkeit ist: bas Bier. In unzähligen großen unb kleinen Restaurants finben sich Aufschriften und Plakate, durch welche der Verschank von „Münchener", „Kulmbacher", „Pilsener" usw. angekündigt wird. Doch welchen Enttäuschungen sind häufig Diejenigen ausgesetzt, die int Vertrauen auf diese Inschriften die Lokale betreten. Statt des einen oder des anderen ber genannten echten Biere wird ihnen ein in der Farbe ähnliches, in ber Qualität jeboch dem angekünbigten Original meist sehr unähnliches Erzeugniß vorgesetzt, eine Imitation, bie in irgend einem von München, Kulmbach oder Pilsen weit entfernten Orte hergestellt ist unb unter dem Deckmantel des üblichen Preises für das Originalbier verkauft wird, um den Schein der Echtheit zu wahren. Der Kenner wird wohl sofort gewahr, daß er getÄlicht ist, der Nichtkenner aber, der nur dem wohlrennominten Namen des echten Produktes nachgegangen ist, werd befremdet darüber sein, daß das ihm gereichte Getränk so wenig den Vorstellungen entspricht, die er sich nach all dem Rühmlichen, das er von ben betreffenden Bieren gehört hat, gemacht hat. Es kann unter unbefangen Urtheilenden fein Zweifel darüber entstehen, daß hier eine an Betrug streifende Täuschung des konsumireuden Publikums unb eine Schädigung ber berechtigten Brauereien vorliegt. Trotzbem bleibt Beides straflos, da das gegenwärtige Gesetz gegen ben unlauteren Wettbewerb, obwohl es zum Schutz der Industrie und des Publikums erlassen ist, keine Handhabe zur Bestrafung bietet. § 1, Absatz 3, der übrigens erst in ber zweiten Lesung burch ben Reichstag eingefügt würbe, besagt nämlich ausbrücklich, baß bie Ver- wenbung von Namen, welche nach dem Handels- gebrauch zur Benennung gewisser Waaren dienen,
ohne deren Herkunft bezeichnen zu wollen, unter die betreffende Gesetzesbestimmung nicht fällt. In dem Regierungseniwurfe befand sich diese Klausel, wie gesagt, nicht. In der Reichstagssitzung vom 6. April 1896 aber, wo die Sache ausführlich erörtert wurtzss, bezeichnete ber Minister v. Boetticher bie Bestimmung als bie nothwenbige Konsequenz eines früher vom Reichstage gefaßten Beschlusses. Wie zweifelhaft es aber mit ber Wirkung derselben bestellt ist, zeigt gerade das Beispiel des Bieres zur Evidenz. Sowohl „Münchener", „Kulmbacher" und auch „Pilsener" Bier sind vollauf begründete Herkunftsbezeichnungen. Wie sehr die örtlichen Verhältnisse auf den Charakter eines Bieres einwirken, haben Autoritäten auf dem Gebiet der Zymotechnik und Bakteriologie dargethan unb erklärt, baß verschiebene Brauereien bei gleichem Rohmaterial unb bei gleicher Manipulation kein in der Qualität gleiches Bier Herstellen können, weil bie Sittichen Verhältnisse, wie Wasser, geologische Beschaffenheit bes Bobens, in welchem die Gährungsräume unb Keller untergebracht ftnb, eine sehr wesentliche Rolle spielen. Solche Faktoren aber sind unübertragbar, unb bebhalb ist ihre Wirkung anderwärts nicht zu erzielen. Weder in München noch in Kulmbach produziren alle dortigen Brauereien ein gleichartiges Bier. Spatenbräu ober Pfchorr sinb beides gewiß vortreffliche Münchener Biere, unb boch hat jedes seinen besonderen, von dem anderen abweichenden Charakter. In Pilsen ist es ähnlich mit dem Bier des Bürgerlichen Brauhauses unb dem ber anderen dortigen Brauereien. Wenn sonach Brauereien in demselben Orte trotz Befolgung gleicher Manipulationen ein gleichartiges Bier nicht zu Stande bringen können, um so weniger toiib das bei Brauereien btt Fall sein, die weit entfernt, in ganz verschiebeuen geologischen Gebieten gelegen sinb. Die Ansicht, baß die Bezeichnungen „Münchener Biere", „Kulmbacher Biere", „Pilsener Biere" nur als solche des Typus anzusehen, mithin keine Herkunftsbezeichnung sind unb daher auch für ähnliche anberwärts erzeugte Probukte angeroanbt werben dürfen, ist in diesem Falle sachlich sicher unhaltbar, und es liegt unlauterer Wettbewerb vor. Die Errungenschaften, die sich einige renommirte Brauereien mit unsäglichen Mühen unb großen Opfern erworben haben, unb ber gute Ruf, ben sie deßhalb mit Recht genießen, werben von einer illoyalen Konkurrenz bazu mißbraucht, um sich unter Vorspiegelung einer falschen Herkunft ihres Probuktes Vortheil zu verschaffen. Da ber Mißbrauch in biefer Beziehung täglich wächst, unb bie Sache bei dem Umfange bes beutschen Sier« konsnms von großer Bedeutung ist, wird man bei einer eventmllen späteren Revision des Gesetzes gegen ben unlauteren Wettbewerb wohl nicht umhin können, auch biefe Frage in entsprechende Erwägung zu ziehen.
^sechzig Jahr sichtbar war, welche sie bereits zählte.
Graf Korting wurde gleich darauf von einem - abgerufett, und so blieben Jngeborg Preyern Lothar v. Rhoden für einige Augenblicke allein.
(Nachdruck verboten.)
Wie es endete.
Roman von Maria Theresia May, | 8crf. des preisgekrönten Romans „Unter der Königstanne." (Fortsetzung.)
Die Gräfin erhob sich majestätisch und entgegnete: .Es war das Unglück Deines Lebens, daß Du nie krstaidei hast, Ernstes ernst zu behandeln." und sich
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Ein aus Manila eingegangenes, vom 9. Juli datiertes Telegramm des General - Gouverneurs Augusttn bestätigt, daß die bei den Philippinen eingetroffenen amerikanischen Verstärkungstruppen sich des Paso de Marianas bemächtigten. Der Garnison von Manila ist es bisher gelungen, die täglich sich wiederholenden Angriffe abzuwehren. Von amerikanischer Seite find am 13. Juli Abends drei Detachements Kavallerie, eine schwere Batterie, ferner Genietruppen unb Pflegerinnen vom Rothen Kreuz nach Santiago abgegangen, bas am 14. Juli kapitulirt hat. Die „Afsoeiated Preß" verbreitet aus Manila vom 9. b. Mts. ein Telegramm, demzufolge das deutsche Kriegsschiff „Irene" bie Aufständischen durch Gewalt verhindert haben soll,
In einem außerordentlich umfangreichen Bande liegen nunmehr bie im hanbelsstatistischen Bureau Hamburgs aufgestellten „tabellarischen Uebersichten bes hamburgischen Hanbels im Jahre 1 8 9 7" vor. Die mitgetheilten Zahlen lassen erkennen, daß der Handel Hamburgs auch in dem verflossenen Jahre sich in aufsteigender Richtung bewegt hat. Die Seeschifffahrt weist im Vergleich zu dem Vorjahr für bie angenommenen Schiffe eine Zunahme von 10477 auf 11173 auf, beten Tonnengehalt 6,7 Mill. To. betrug gegen 6,4 Mill. T. im Vorjahr. Bei ben abgegangenen Seeschiffen ist eine Zunahme von 2945 auf 3367 erfolgt; der Tonnev- gehalt stieg von 4,3 Mill. To. auf 4,6 Mill. To. Hochinteressant ist eine Vergleichung ber Ziffern für 1897 mit benen ber früheren Jahre. Die Statistik reicht bis 1846 zurück. In biefem Jahre gingen 3763 Seeschiffe mit 461770 To. ein unb 3759 Seeschiffe mit 460 073 To. aus. In ben 51 Jahren hat sich bemnach bie Zahl ber ein- unb ausgegangenen Seeschiffe mehr als vnbreifacht, die Tonnenzahl aber um das 14- bis 15 fache gehoben. Bei der Flußschifffahrt stieg die Zahl ber Fahrzeuge von 4354 bez. 4037 in 1846 auf 16 599 bez. 16 676 in 1897; ber Tonnengehalt wies 1846 327 942 bez. 285 924 To. auf, 1897 bagegen 3,85 Mill. bez. 3,87 Mill. To. Das Gewicht ber Einfuhr ist feit 1851 von 10,7 Mill. Doppelzentnern auf 122,6 Mill. D.-Z. gestiegen, das der Ausfuhr von 6,3 Mill. D.-Z. auf 79,4 D.-Z. Der Werth der Einfuhr betrug 1851 515 Mill. Mark, 1897 dagegen 3026 Mill. Mark; ber Werth ber Ausfuhr ist von 405 Mill. Mark in 1851 auf 2693 Mill. Mark gestiegen. Für die Betheiligung der einzelnen Länder an der Schifffahrt wie an dem Ein- und Ausfuhrhandel Haml urgs bieten bie langen Zahlenreihen des Tabellenwerks interessante Aufschlüsse. Die Be- beutung Hamburgs für ben gesummten Handelsverkehr Deutschlands kann sich nicht deutlicher darstellen, als in diesem Werke.
, s._,. ®ieb mir den Brief Herberts zurück, Klementine, g, größte ; »nd begleite mich auf mein Arbeitszimmer.
beere»
6 r
Anzeigen nehmen entgegen: die Expeditton dieser Blatter, die Annoncen-
»ureaux von Haasenstein & Vogler, Frankfurt a. M., Cassel, Maade- an
b«rg, Wien; Rudolf Moste, Frankfurt a. M., Berlin, München, Köln; 33. ZaW.
C. L. Daube & Co., Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, Paris rc.___________
Erscheint täglich außer an Werktagen nach Sonn- und Feiertagen.
Quartalr-Abonnements-PreiS bei der Expeditton 2 Mk., bei allen U
Postämtern 2,25 Mk. (exkl. Bestellgeld). Jnserttonsgebühr: die ge- A ,,
spaltene Zeile oder deren Raum 10 Pfg., Reklamen: die Zeile 25 Pfg. öDltltQuCttD, 16. 1898.
Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain 3*».Jllnstrirtes Sonntagsblatt.
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ertheili «uauf, daß ich in dieser Angelegenheit noch nicht das
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bann zu Rhoden zu wendend, fuhr sie fort: „Adieu, Eaton Rhoden, ich muß mich jetzt ein wenig zurück» Men unb überlasse Sie der Sorge meines BmdttS. graphisch | 3ch bedauere, daß wir genöthigt waren, bie Familien- b, ferner * Gelegenheit zu besprechen, Aber ich habe mich über» jeitnilge» Mngt, daß ich Ihnen unrecht that, als ich annahm, (385» e" " "* ' ' " ----- ~ • - -