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der Wahlziffern zusammen-
Antisemiten und Nationalliberale
Umschau.
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dieser Beschränkung. Sie haben sich nur in seltenen LZ* . V 1 ..7 '1 ou ^eoen muzulyeuen, daß ich in der Lage bin, vor jeder zu-
| Fällen — und nut aus praktischen Gründen, um i» Ä? ü ° ««firÜOn Ä” er^ItC1L ?uf Obigen Gerichtsbehörde festzustellen, daß die beiden I der Stichwahl ihre Stimmen in die Wagschale »crfen Sewisfts Schrchstücke, welche das Datum 1894 tragen, nicht
z» können, zu Aufstellung von Zählkandidaturen ver-val» R - “n Sau" Erlauf Drehfus anwendbar sind, und daß das Schrift-
letten lassen. Wir können darum den uns durch die pab-/tn ? »FrersinnigeZettung räth stück, welches das Datum 1896 trägt, alle Merk,
dorstehenden — ganz unkontrollierbaren und biTlfaÄ S? Ä? ^^"Lu'amrnenschluß der bauer, I male der Fälschung hat. Es wird offenkundig zu
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1893
1786 000
1468 000
997 000
1038 300
666 400
438400
263 900
• 258 500
229 500
166 800
1898
2120 000
1333 000
1160 000
900 000
500000
220 000
310 000
230 000
180 000
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gestellt:
Sozialdemokraten Centrum . .
Nationalliberale.
Konservative. .
Freis. Volkspartei Reichspartei. .
Antis. Reformparte Freis. Vereinigung Polen . . .
Südd. Bolkspartei
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Das Fiasko der freisinnigen Bauernvereine wird in der .Freisinnigen Zeitung" sachgemäß wiederholt koustatirt. Die großen Geldmittel, welche die verschiedenen Rickertschen Schutzoerbände zu der reklamenhafteu Verkleidungsaktion gesammelt haben, sind einfach als weggeworfen zu betrachten, höchstens können die Sozialdemokraten als „ehrliche Finder" sich für diesen Aufwand bedanken. Das Organ des Herrn Richter bemerkt mit Recht, daß Organisationen wie die Bauernvereine der selbst, ständigen Kraft entbehren, da sie ihr Leben
angeblichen Zuwachs von 46 000 abzichen, so würde kein Ueberschuß, sondern ein Manko herauSkommen.
Eklatant allerdings ist der Verlust der demokratischen Parteien, der sich fast auf eine halbe Million Stimmen beziffert, also den „Abmarsch nach links" sehr schön illustrirt. Doch sind bekanntlich auch in diesen Wahlziffern die Stimmen anderer Parteien — so namentlich der Centrumspartei — enthalten. In Wirklichkeit also macht die bürgerliche Demokratie, trotzdem sie eine große Reihe von Zählkaudidaten anfgestellt hat, einen viel kläglichere» Eisdruck als ihre zusammengebettelten «der ihnen in den Schoß geworfenen Mandate und selbst die obigen Wahl- Ziffern dies erscheinen laffen.
Die französische Kammer erklärte am 9. d. M. die Wahl des Dcputirten Turrel, des ehemaligen Ministers, für ungiltig. Die Affäre Turrel erregt großes Aufsehen. Während der Wahlcampagne veröffentlichte das Toulouse! Blatt „Le Telegramme" eine aus dem Archiv des Kriegsministeriums stammede geheime Conduitenliste des Gegencandidatcn Turrel's, des ehemaligen Majors Berlioz, um diesen zu corn- prornittiren. Turrel schwor vor der Untersuchungs- commisston beim Andenken seiner Mutter und bei seiner Ehre, daß er an der Veröffentlichung der Conduitenliste unschuldig sei. In der Kammerfitzung wies Leherisse das von Turrel herrührende Manu- script der Artikel und Telegramme vor. Turrel versuchte zu behaupten, das Manuscript sei eine Copie des Artikels, aber Leherisse wies schlagend die Unwahrheit der Behauptung Turrel's nach. In den Wandelgänge» der Kammer wurde das Verhalten Billot's scharf kritisirt, da dieser Turrel die Conduiten-I liste Berlioz' verschafft haben soll. — Ei» von dem Oberst Picquart,früheren Chefs desJnformations-j
berg hat schon selbst der Empfindung Ausdruck ge- geben, daß seine Partei „ihre Kräfte weit überschätzt" und sich nicht als „Meisterin in der Beschränkung -uf Erreichbares" gezeigt habe. Mit einem Worte, die Antisemiten haben durch ihre Sonderkandidaturen, die ihnen „Stimmen" — die nichts gelten — ein» gebracht haben, ihre Kräfte verzettelt.
bureaus des Kriegsministeriums, an Brisson gerichtetes Schreiben wird jetzt im „TcmpS" veröffentlicht; dasselbe lautet: „Herr Ministerpräsident! Ich hatte bisher nicht die Möglichkeit, mich betreffs der geheimen Schriftstücke, mittelst der man die Schuld Drehfus' festzustellen vorgab, frei auszusprechen. Da »er Kriegsminister drei dieser Schriftstücke auf der Kammertribüne citirte, halte ich es für meine Pflicht, mitzutheilen, daß ich in der Lage bin, vor jeder zu-
i- in Deinem
nöt bellet, die Guatthat, I gaxzex schönen Selbst. Frage nicht und mache Dir . _ Sell hätt t wer nötIkeine Gedanken, Du wirst mein Weib und hast Dich
denkt, dös der guate Herr Maler ne der Herr wird! an keines, anderen Menschen Gunst zu kehren."
-I wurde. Viele aus den ärmeren Klassen sollen vor I Hunger sterben, nur Reis und Schwarzbrod sind »och Izu erhalten. Das Heer hat sämmtliche Lebensmittel litt Besitz und nur in sehr kleinen Partien werden ! I sie an das Volk vertheilt. Im Heere werden Stimmen I verlautbar, welche zeigen, daß die Uebergabe im I spanischen Lager Freunde besitzt; ebenso sind der I Erzbischof von Cuba, sowie die meisten Beamten für lUeb ergäbe. Aber der General Tor al, der Ian Stelle des Generals Linares das Oberkommando «führt, ist entschlossen, Widerstand zu I leisten. Wie die Flüchtlinge berichten, hat die I Kampfeswcise der Amerikaner, die trotz des heftigsten I Feuers auf Seiten der Spanier immer weiter vor- I drangen, diesen einen solchen Schrecken eingejagt, daß I sie in einer weiteren Schlacht den Amerikanern nicht I mehr Stand halten würden. (?) Unter diesen Umständen I kann General Tora! sich unmöglich »och lange halte». I Er wird bald zur Uebergabe gezwungen werden, mag lman auch in Spanten sagen was man will. Die I Amerikaner haben nunmehr die Spanier gänzlich leingeschlossen und von jeder Hilfe abgeschnitten. Da I stch in der Stadt die Kunde verbreitet hat, daß die I Amerikaner die gefangenen und verwundeten Spanier gut behandeln, so finden sich täglich im arnerikani- scheu Lager Deserteure ein. — Der amerikanische Staatssekretär Day erklärte: »ach seiner Ansicht sei die Lage derart, daß einige Anhaltspunkte für friedliche Anssichte» vorhanden seien; er würde sich nickt wundern, wenn Eröffnungen direkt von Spanien oder durch Vermittelung eines anderen 'Staats gemacht würden.
Unsere Herren „Sozialisten" schlagen unaufhörlich die Bildung eines Reichsarbeitsamtes vor. Erst kürzlich ist unter dem Beifall der Sozialdemokratie in der „Sozialen Praxis" dieser Vorschlag wiederholt worden. Dieses neue Reichsamt soll u. A. folgende Aufgaben zugewicsen erhalten:
1. Ermittelung der thatiächlichen wirthsckaftlichen und sozialen Verhältnisse der gewerblichen Arbeiter, wie Löhne, Arbeitszeit, sonstige Arbeitsbedingungen, hygienische und sittliche Zustände, Ernährung, Wohnung, Erziehung, Familienverhältnisse.
2. Ermittelung des Verhältnisses zu den Arbeitgebern, ber Thätigkcit der Arbeitsausschüsse, der Wirksamkeit der Gewerbegerichte und Einigungs- ämter, Ursachen, Verlauf, Bedingungen und Folgen von Streiks und Aussperrungen.
3. Fortlaufende Beobachtung der Wirkungen der Arbeiterschutzgesetze auf die Lage der Arbeiter und der Unternehmer.
L M die junge Braut langsam erhob, stand! von der Doktor-Trude, schauts. N», 's soll Enk tyre Tante vor ihr. Sie konnte sich ebensowenig I guat gehn, Ihr verdient's, ja, 's is nöt die erste dem Eindrücke entziehen, den die feierliche Handlung, «Guatthat gewest, Herr," wandte sich die Gruber- die Worte des Pfarrers auf alle ausübten. Ihr! Moni an den Grafen, „waS die Doktor-Trude uns! Herz gnieth doch in Bewegung, wenn sie auch in I Armen hier th-t hat, o nei." ihrem Aeußern ihre gewöhnliche Kälte bewahrte. | „Still, still, Moni, das braucht niemand zn wissen,"
IF Nach den „ungefähren Ergebnissen" der Reichs- tagswahl vom 16. Juni hat Herr Profeffor Hick- mann folgende Tabelle
ick !ei. Mühe
Während die kleine Gesellschaft um den Tisch im Wohnzimmer zu einem einfachen Frühstück Platz nahm, welches auf Herberts Wunsch von dem Wirth in Böckstein besorgt worden war, und bei welchen Fieberike Meynert mit ernster Würde prösidirte, an der Stelle von Gertruds verstorbenen Elter», hatte ! Gertrud ihr Brautkleid mit einem dunkelblauen Rüse- Heibe vertauscht und noch einige Kleinigkeiten in ihr Handtäschchen gepackt. Den Brautstaat sollte die Tante der jungen Frau »achsenden.
Reisefertig trat die junge Frau in das Wohn- zimmer zurück, wo eben Baron von Rhoden einen
jubeln gleichzeitig darüber, daß ihre Parteien die einzigen ge» Befen seien, die neben der Sozialdemokratie „wesentliche Fortschritte" gemacht haben. Solche „Fort- f schritte aber, die mit Mandatverlusten verbunden sind, \ erscheinen uns weder als beneidens- noch als er- ftrebenswerth, und Herr Liebermann von Sonnen-
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Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg nnd Kirchhai«.
«V-di-wn: Markt 91. — L-l-phon'ss. Jllustrirtes Sonntagsblatt. Verantwortlich für dir Redaktion: Redakteur M. Hartmann in Marburg.
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Die Konservativen waren von jeher Meister in dieser Beschränkung.
(Nachdruck verboten.)
Wie es endete.
Roman von Maria Theresia May, Eaf. der preisgekrönten Roman» „Unter der Königstanne.
(Fortsetzung.)
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Wir haben gegen eine solche, möglichst zuverlässige Statistik an sich nichts auszusetzen; gleichwohl müssen wir den Plan selbst entschieden bekämpfen. Ebenso verkehrt, wie wenn man ei» „Arbeitgeberamt" schaffen
Ihre Vermnthuug, daß seine Murrer gegen ihre Heirath sein würde, hatte er freilich be- stärigen müssen. Sie hätte bereits eine Braut für ihn gewählt, sagte er ihr, hatte aber dann den Gegenstand fallen laffen und ihn auch nicht wieder berührt. *
Nochmals küßte Gertrud den kleine», rothen Kindermund und schüttelte Abschied nehmend, die derbe, ! braune Rechte der Gruber-Moni sowie manche andere arbeit-gewohnte Hand, die sich ihr in Herzlichkeit entgenstreckte. ES war doch schwer, von dem Heimars- ott zu scheiden. 3m Brautkleide kniete sie auch an de» Gräbern der Eltern nieder, im stillen Gebet ihren Segen erbittend, und pflückte einige Epheublätter, die sie mituehmen wollte.
Auch Herbert hatte die mit treuherziger Unbefangenheit gebotenen Hände der bäuerlichen Bewobner ^Böcksteins freundlich geschüttelt und der Gruber-Moni zugeflüstert, sie sollte sich beim Pfarrer in den nächsten Tagen noch ein Andenken an seine Frau holen; dann fühtte er glückstrahlend sein junges Weib in ihr Vaterhaus zurück, welches sie nach wenige» Stunde» wieder verlasse» sollte, für immer I
Die Antisemiten beispielsweise haben in Berlin sozialdemokratische an die Fersen heftet, schon im und in der Provinz Brandenburg überhaupt Tausende Beginn abzuwehren.
konservativer Stimmen auf ihre Kandidaten vereinigt; wollte man die faktisch für Kandidaten der „Reformpartei" abgegebenen konservativen Stimmen von dem
>0 jßß Onattals-Aboimem-nts-Prei^b^i der EMMon" 2 M. ^b^allen ßllX* OL Snreaur vonSa^W" -We ®jpebitioH dieses Blattes, die Annoncen-
1ÖU Postämtern 2,25 Mk. (exkl. Bestellgeld). Jnsertionsgebühr: die g<^ , .I ? ,0 Bögler, Frankfurt a. M., Cassel, Mägde- qq
galten- Zeile oder deren Raum 10 Pfg., Reklamen - bk Zeile 25 Pfg. DleNstllg, 12. ^Ult 1898. L Z'. Daube^3.
erstehenden - ganz nnkontrollierbaren ^^blfach^^'«Msch^g h-t wkd offenkundig zu auf rein persönlicher Schätzung beruhenden — Ziffern!» den Liberalen m Kr e i s v er-ITage taten, daß die Gutgläubigkeit des Kriegsberechneten „Verlust" uns ^ohne Trauer gefallen Im!; M bewirken und von der Centralistnmg der I Ministers getäuscht ist, wie dies überhaupt bei allen
laffen. Würde» — was bezeichnenderweise die aeaen I 19“"9« a6ä“fe^,cn-, ^uch wir sind der! Jenen der Fall war, welche an den Werth der beiden
!l»° W-U,-«,--nd-«-g 2 LL»"- b'-r,--»-'-'«-»-Milch-- Sch-W-ck- --di-A-lh-E-t d--
d-äscniir-nde D-mok-atie vorschlägt - JnSrttaE E?_________
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louservative Stimmen, als in der konservativenIkräftig und widerstandsfähig gestalten. Der Freisinn!gestaltet daß sämmtlicke Civilbeamten »«J™! Ä’pe? **«• « durch seine» unaufhaltiamen Niedergang? © im amZX £ S sind
dav ^dre Parteien der Linken ms Gewicht,!drängt, das Menschenmögliche aufzubieten, um an|Unter den Flüchtlingen befinden sich der Civil- ■ < ^efe ibten Schwerpunkt in den großen Städten! Stelle seiner bisherigen Gebiete, die durch die Sozial-! gouverneur der Bürgermeister und der Präsident de« haben. Aber auch Ceutrnm und Antisemiten partici-! demokratie fast durchweg schon okkupiert sind, oder! obersten Gerichtshofes Sie werden fammtlirb hnrd Men vielfach an den großstädtischen Wahlstimmen,!demnächst okkupiert werden, neue Gebiete zu erobern.Iden Amerikanern freiindlich behandelt 3bre» Be I L S" ? darauf ankomm-»', daß £ Eten’L erkn
-wgetaten sind “ b .kleinere Nebel Laudwtahe mit den Konservativen geschlossen schrecklich sein. Die Verluste der Spanier sind »ach
'--i—— I operieren, um den fteisinnigen Ansturm, dem sich der «ihrer Angabe bedeutend höher, als bisher angenommen I
Derfierri-iineDitt, h«-<s#rrIx ", uumcs -eeieijyeroer: eriiart, „uns DU sollst meinen
MÄÄÄSffiy.1! * M«“» "**«-* ■* ®- *■ Allmächtige sendet. Er läßt denen, die ihn lieben, die Ihr an ihr thao habt. T ^ingt zum Besten werden!" . ... .
L»-HE- -um w I-M-- rfÄ'MTÄ“ ÄLÄ'KXÄT’*
ktzrechen- Dttn Ka^ist mein Gott! D ""^'l^d-kon-te dabei nicht verhindern, daß eine große als ax Andenken. Und halt ja, wann'st o mal im >3 aebe^aück^ick'" Das^war hk fteL ®em ®rafen reichte «Leben ka Sonn siegst, unds Herz Dir recht schwer
^aus ihrer Trauung fo^te' aewist aina sie m t l>le Hand und höta gelaffen zu, is, daun denk, daß hier heroben a kloaueS Kind
(»Ute ite"bii m k-hh" Siw-d- i-üt- sich »»h-zu di-sn-i»! auf tiom «Bin! dkl M-U-I d-r schi»!» SSrautl
; -ttselbm erfabrei? " “ P b ganze Bedeutung ganze Bevölkerung Böcksteins in und vor d-r 'Kapelle dei Strauß entgegen mit einem herzigen: „Nimm's do!"
» Braut und Bräutiaam sowie die Z-na» batten . »nd flüsternde Rufe der Bewunderung G-rttud nahm die Blume ü küste die rosige
k a° «a” J °*te; hatten! folgten der jungen Frau, als sie am Arme Herberts! Wange des Kindes; ihr war, als hätte der Glück-
»Btt Rhodw Bemata ba*? ix6*“ *“ $DrtaIc abcr trat wünsch der Kleinen die Macht, alle trübe» Befürcht.
Triers dabei ^welcktt unttr Bauernweib entgegen jungen zu zerstreue», welche während ihrer Brautzeit
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