Da war das Lied im Wald der Träume Der Zukunft ftohe Nachtigall, Auch hier erklang um grüne Sänme Im Thal der Lahn sein froher Schall.
Der Alten That erhob, erneute Die Jugend kühn mit frohem Muth, Seid uns gegrüßt, Ihr Sänger, heute In uns'rer Mauern trauter Hut! Laßt ferner uns zum Höchsten streben Im großen Ring als festes Glied! Um's Vaterland auch fürder weben Soll lichten Glanz das deutsche Lied!
Umschau.
Der Wortlaut des Telegramms, welches der K a i s e r am 6. ds. Mts. au den Präsidenten F a u r e richtete, ist folgender:
„Ich habe soeben die Nachricht von der schreck- lichm Katastrophe erfahren, welche Frankreich durch den Verlust der „Bonrgogne" getroffen hat. Ich bitte Sie, Herr Präsident, meines aufrichtigen Beileids versichert zu sein. Ich möchte wünschen, daß die Tiefe dieses Gefühls im Stande wäre, die Thränen der Unglücklichen zu trocknen, welche so schmerzliche Verluste erfahren habe». Aber nur Gott allein hat die Kraft, die Herzen zu trösten*.
Hierauf ist nachfolgende Antwort eingegangen:
„Der Präsident der französischen Republik an Se. Majestät Kaiser Wilhelm II. an Bord Sr. Kaiser!. Jacht „Hohenzollern", Odde, Norwegen. Ich bin tief ergriffen von dem Telegramm, durch welches Eure Majestät mir Ihr Beileid anläßlich der entsetzlichen Katastrophe der „Bourgogne* übermitteln, und ich danke Ihnen für die so erhabenen Empfindungen, welche Sie mir für die Familien ausdrücken, welche dieses Ereigniß in Schmerz versenkt.
Felix Fan re".
Auf der letzten Tagung der deutschen Burschenschaften in Eisenach wurde die Absendung eines Begrüßnngstelegramms an den Kaiser deshalb abgelehnt, weil auf frühere Begiüßungs- telegramme vom Kaiser keine Antwort erfolgt sei. Die „Burschenschaftlichen Blätter' bringen jetzt folgende ausführliche Mtttheilung: „Einziger und zwar unseres Erachtens völlig stichhalttger, weil natürlicher Grund ist das verschiedentlich beobachtete Ausbleiben einer Antwort des Kaisers auf ein Begrüßungstelegramm des A. D. C. Möglich ist ja, daß dem Kaiser daS
Telegramm des A. D. C. von seiner Umgebung oder von dem der Zuschriften sichtenden Beamten gar nicht zugestellt worden ist, möglich auch, daß der Kaiser nicht den hinreichenden Werth auf die Begrüßung legt, um eine Antwort zu veranlaffen. Jedenfalls entspricht es für die Burschenschaften des A. D. C. den Geboten des öffentlichen Taktes und des gesunden Menschenverstandes, mit fernem Be- grüßungstelegrammen nicht an den Kaiser heranzu- treten. Die unerschütterliche Liebe zu Kaiser und Reich wird durch den ziemlich belanglosen Vorgang bei der deutschen Burschenschaft nicht im geringsten berührt; mit ihrer treuen Mitarbeit an den vaterländischen Aufgaben weiß sie sich in Herz und Sinn ganz eins mit Kaiser Wilhelm II., dessen ideale Thatkrast sie auftichttg bewundert und ehrt, und so wird sich schon mit der Zeit eine Gelegenheit finden, wo man von dem über die deutsche Burschenschaft von einst und jetzt schlecht unterrichteten Kaiser an den bester zu unterrichtenden Kaiser appelliren kann.'
In einem Artikel der „Grenz b o t en", der sich „Nach der Reichstagswahl" Betitelt, finden wir folgende zutreffenden Bemerkungen über die sozialistischen Velleiiäten mancher gebildeten Kreise: „Mag der jetzt gewählte Reichstag auch Deutschland noch nicht zu Grunde richten: noch eine, noch zwei solche Reichstagswahlen, und wir stehen aller Voraussicht nach vor der beschämenden Thatsache, daß — nicht etwa die politische Unreife ober Verdorbenheit der nach Millionen zählenden Wählermasten, nicht die Bauern und die Arbeiter, sondern wir, das sogenannte gebildete Element in allen Berufen und Ständen, das kaum aufgerichtete neue Deutsche Reich nm seine Zukunft betrogen haben, daß wir, die Vertreter der Geistesarbeit, so stolz auf die neue Zeit und den neuen Geist, uns unfähig und unwürdig erwiesen haben, das, was die Großväter heiß ersehnt und die Väter erreicht, zu verstehen, zu genießen und vor jämmerlichem Verfall zu bewahren. Nur der ehrliche Bmch mit der Polittk der Sonderinteressen, des PseudosozialismuS, der Bruch mit der demagogischen Geschäft-Politik der bisherigen Parteien, eine wirklich nationale Sammelpolitik der gebildeten Leute um das eine Panier im Reiche, das noch über dem Gelderwerb steht, um das Panier des deutschen Kaisers, kann uns vor dieser Schmach bewahren und dem Reiche die Festigkeit verleihen, die es braucht in den Stürmen der nächsten Jahrzehnte..... Sonnenklar find in der Zunahme
der sozialdemokratische» Stimmen für jeden gebildeten Mann, der nicht durch die staatswissenschaftliche Modekrankheit blind gemacht ist, die Wirkungen der kathedersozialistischen Bemühungen zu erkennen, die die sozialdemo
kratische Polittk als den Arbeitern heilsam darzustellen suchen. Allein die kathedersozialistische und freisinnige Lehre von der Mauserung der Sozialdemokratie mußte Tausende von Arbeitern dieser in die Arme tteiben. Es ist erstaunlich, daß die Wirkung dieser Lehre bei den Wahlen noch so wenig hervorgetreten ist. Zu verlangen ist deßhalb unnachfichtlich von de» Kathedersozialiste», dem Uneigennützigkeit damit in keiner Weise bezweifelt werden soll, eine größere Zurückhaltung und Bescheidenheit in den Fragen der praktischen Sozialpolittk. Es muß als eine unverantwortliche Leichtfertigkeit bezeichnet werden, wenn Anhänger dieser Schule seit Jahren den Kaiser und seine verantwortlichen Rathgeber deßhalb vor der großen Maffe eines antisoziale» und arbeiterfeindlichen Gesinnungswechsels bezichtigen, weil der Staat nicht alle in der Studirstnbentheorie geborenen Sozialreformen ohne weiteres gesetzlich verwirklicht hat. Der wissenschaftlichen Arbeit dieser Schule ist dadurch ei» agitatorischer, ja theil- weise ein demagogischer Charakter verliehen worden, der die Würde der Staatswissenschaft untergräbt und die Versöhnung der von der Sozialdemokratie erfaßten Arbeitermaffen mit dem Staat thaffächlich unmöglich zu machen droht."
Im Hinblick auf die Rede, welche Kriegsminister Cavaignae in der französischen Kammer über die Dreyfns-Affäre gehalten hat, wird, obgleich Cavaignae weder von Deutschland noch von Italien sprach, nochmals daran erinnert, daß der deutsche Staatssekretär des Auswärtigen, Herr von Bülow, in aller Form in der Budgetkommission des Reichstags auf die bezügliche Anfrage eines Abgeordneten erklärte: kein Vertreter irgendwelcher deutschen Behörde habe jemals mit Dreyfus solche od-r ähnliche Beziehungen gepflogen; ferner, da der italienische Militärattache Oberst Panizzardi früher als der Empfänger dieser Briefe bezeichnet wurde, daß auch die italienische Regierung in derselben kategorischen Weise jede Beziehung zu Dreyfus in Abrede gestellt hat, daß dagegen in Bezug auf den früheren Kommandanten Esterhazy ein solches Dementi bisher nicht erfolgt ist. In der „Nat.-Ztg." wird hierzu noch Folgendes bemerkt: Charakteristisch ist die Versicherung Cavaignacs, er könne nm so freier sprechen, als nichts in seinen Worten liege, was auswärtige Regierungen in die Sache hineivziehen könne. Obgleich der ftanzösische Kriegsminister aber keine Namen nannte, ist doch klar, wer allein gemeint sein kann. Von deutscher Seite ist aber früher bereits betont worden, daß aus der Klarstellung der Dreyfus-Angelegenheit kein diplomatischer oder sonstiger internationaler Konflikt entstehen würde. Es darf sogar, wie wir glauben, hinzugefügt werden, daß.
Jahrg.
»iqeigrn nehmen entgegen: die Expedition dieses Blattes, die Annoncm- Bureanx von Hansenftein & Vogler, Frankfurt <t M., Cassel, Magde- W-en: Rudolf Moffe, Frankfurt a. M., Berlin, München, Köln;
E. ß. Daube & Co., Frankfurt a. M.. Berkin. Hannover. re.
Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.
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Zum XXII Lahnihal-Sänger- Buudrssest
ii unserem Marburg, welches am heutigen Sonnabend seinen Anfang nimmt, widmet Fran ilife Mentzel, unsere z. Zt. in Frankfurt am Rain lebende Landsmännin, in der vom Comite heranSgegebenen Festschrift den Sängern, die auch »ir herzlich willkommen heißen, nachstehenden Sestgruß:
All Marburg prangt im Festgeschmeide, Die Wimpel wehn von Thurm und Haus, Und an dem alten Mauernkleide Steckt mancher ftische Blüthenstrauß. A»S Tannengrün ein Ehrenbogen Steigt in den Gassen da und dort, Willkommen, die'S Euch hergezogen Bon Ost und Westen, Süd und Nord!
Ihr Sänger auS dem Lahuthalgrunde, Seid uns gegrüßt mit Herz und Hand! Der Heimath Geist gab unferm Bunde Die Weihe durch ein mächtig Band! Es ist der gleiche Ton der Seele, Der Art und Wesen tief durchdringt,' Der in dem Lied auch aus der Kehle Im Klanggewoge weiter schwingt.
Ost hat dies fteudig uns durchdrungen, Wenn wir im Bund seit alter Zeit Begeistert und voll Lust gesungen Um edlen Preis im guten Streit. Wir, die vom Thal zur Höhe klimmen, Die Lust vom grünen Berg empfahn: Wir grüßen auch mit frischen Stimmen, So weit sie rauscht, die alte Lahn!
Zum ersten Male nicht beim Feste Euch hier die Sommersonne scheint, Schon oft im alten Bergesneste Hat uns des Liedes Macht vereint. Als einst vor mehr als fünfzig Jahren Die deutsche Seele leis erwacht: Ward ihr von muntren Säugerschaaren Auch hier ein Morgengruß gebracht.
Und dann, als durch die Schwüle fegte Ein neuer Geist, der Windsbraut gleich, Als sich die Sehnsucht heimlich regte Nach einem großen deutschen Reich:
(Nachdruck verboten.) 2
Wie es endete.
Roman von Maria Theresia May, &rf. der preisgekrönten Romans „Unter der Königstamle."
(Fsrtschtmg.)
Seit jenem ersten Besuch war Herbert fast Nid;er Gast im Pfarrhause geworden, vom Pfarr- Ürru stets mit größter Herzlichkeit empfangen, r« junge Graf hatte dem alten Herrn seine Absicht mitgetheilt, Gertrud und natürlich anch Nt Tante gegenüber fein Inkognito bis nach der Hochzeit aufrecht zu erhallen, und schilderte eindring- Lch die Gründe, welche ihn dazu bewogen.
Er erzählte, wie er als Erbe eines der größten N i heften Majorate im Lande mit seiner ganzen öomUie und besonders mit seiner Mutter in einen Sofien Konflikt kommen würde, falls er feine Absicht,
bürgerliches Mädchen zu heiratheu, mittheilen und sst mit ihnen sprechen wollte. Andererseits erklärte dem Pfarrer, wie er ganz bereit fei, jeden Kampf
Gertrud aufzunehmen, und wie ihn zu der Ser» Siwlichung nichts so mächtig treibe, als ihr ausge- >drochen demokratischer Sinn, von dem er befürchte» Nie, daß er sie bewegen könne, seine Werbung!
abznlehnen, sallS sie seinen wahren Stand erfahre. .. Herbert sprach zu dem alten Pfarrer auch von Nu beiden Schwestern, von denen die eine bereits ^Sst an einen großen Magnaten verheiraihet sei, Ehrend die andere, jüngere, sich ttotz zahlreicher 8» Ne zu keiner Heirath entschließen könne. Und dann N er immer wieder zur Schilderung feiner Liebe ^ück. Wie liebte er Gertrud! Er hatte niemals glaubt, daß er einer solchen Neigung fähig wäre.
. da er nicht mehr ohne sie leben konnte, so fNe er als armer Künstler um sie werben, und
erst später, wenn sie ganz sein eigen war und an ihrer beider innigen Zusammengehörigkeit gewöhnt war — erst bann, wenn auch sie empfinben würde, daß sie nicht mehr ohne ihn fein könnte, sollte sie die volle Wahrheit erfahren.
Der Pfarrer hatte hierbei zwar einige» Bedeuken geäußert; aber sehr ernst gemeint war es wohl kaum gewesen. Im Grunde war fein Kindergemüth entzückt von dem abenteuerlichen Plan. Sein Liebling, Gertrud, die Brant des einfachen Malers, sollte am Hochzeitsmorgen finden, daß eine Grafenttone ihre schöne Stirn schmückte; daS »ar ja wirklich wie ein Märchen. Wie glückliche würde Gertrud sein! — Und Pfarrer Ditzius ging später dem Grafen mit Rath und That an die Hand, um ihm diese Pläne ausführen zu helfen.
Herbert hatte iudeß dem geistlichen Herrn nicht seine Befürchtungen verhehlt, welche die so oft und heftig zu Tage tretenbe, dem Adel feindliche Gesinnung Gertruds betrafen. Der Pfarrer hatte jedoch den Kopf geschüttelt und mit mildem Lächeln be» hanptet, die Ehe gäbe jedem Weibe eine andere Seele. Jetzt allerdings sei die Abneigung deS Mädchens gegen alle», was vornehm heiße, echt rnb stark; Vater und Tante hätten diese Abneigung ihr schon als Kind in da» Herz gepflanzt, und bei dem kräftig ausgebildeten Charatter des Mädchen-, vor allepi aber bei ihrer großen Liebe zum Baier sei e» kein Wunder, daß die Abneigung so feste Wurzel geschlagen habe und mit ihr gewachsen sei. Alle seine, de» Pfarrer», Ermahnungen und Vorstellungen seien dagegen wirkungslos geblieben, so gut und lenksam Gertrud sich ihm gegenüber auch sonst immer gezeigt habe. An der Seite de» geliebten ManneS jedoch würden diese anerzogenen Dornrtheile wie der Schnee an der Sonne schwinden. Gertruds ganzes Wesen,
das unbewußt Vornehme ihres Aufttetens, ihre schöne Erscheinung, ihre hohe Bildung und ebenso ihr edler Sinn wiesen sie förmlich in eine andere Lebensstellung hinein; es könne nicht anders fein, sie würde sich behaglich fühlen muffen, wie ein stolzer Baum, der lang in kümmerlicher Erde gestanden, erst im rechten Boden sich auch zu schönster Blüthe entfaltet; denn in edlen Boden gehörte Gertrud.
„Wie daS?" hatte Herbert gefragt, „Gertrud kommt doch gerade als meine Frau in völlig frembe Verhältnisse."
Der Geistliche schaute Herbert forschend an; doch als er dessen völlige Unbefangenheit sah, fuhr er fort; „Ist Ihnen wirklich Gerttuds edle Körperbildung nichts als etwas besondere» in der einfachen Lebenssphäre, in welcher Sie das Mädchen fanden, aufgefallen? Bei unvermischlem Bürger» und Bauernblntt findet sich dergleichen doch kaum vor. „Nein, in Gertrud» Adern fließt ein Theil des edelsten BlanbluteS, ihre Mutter war eine geborene Freiin von Frankenthurn." Und der Pfarer hatte dem mehr wie erstaunt auf» horchenden jungen Manne, oer als künftiger Gatte Gertruds ein Recht hatte, die Geschichte ihrer Eltern zu erfahren, erzählt, daß Georg Meynert als Student Hauslehrer in der Familie Frankenthurn gewesen sei. Und was sich hundert Mal ^getragen, hatte sich auch hier wiederholt: der arme Lehrer verliebte sich in die jüngste Tochter des fte'henlichen Hauses und sie erwiderte seine Neigung. Die Eltern und Verwandten waren außer sich, als sie von dem Verhältnisse erfuhren; die Mutter namentlich, erfüllt von dem starrsten festhalten an Standesrückfichten und tieffhm Abscheu vor jeder sogenannten Mesalliance, soll die Tochter in grausamster Weise behandelt haben, als diese erklärte, niemals von dem Geliebten lassen zu wollen. „Ich habe Lillä von Frankenthurn bann
als Frau Meynert kennen gelernt," erzählte der Pfarrer, „und begreife heute noch nicht, wo dieses schwache, zarte Geschöpf, da» auSsah, als wäre eS ganz aus Duft gewoben, den Muth zu ihrem Wiederstande den Eltern gegenüber hergenommen Hal. Sie war schön, schöner noch als ihr Kind."
DaS ist unmöglich," warf Herbert ungläubig ein.
„Georgs Frau war so sanft, so durchleuchtet von Güte," fuhr der Pfarrer fort, „während ihre Tochter etwa» Herbes, Abweisendes hat, sie scheint mir oft ganz au» Stahl gebildet." Er erzähtte weiter, der Hauslehrer fei augenblicklich in kränkendster Weife entlaßen worden. Jede Vorsichtsmaßregel sei getroffen worden, nm einen Verkehr bet Liebenden unmöglich zu machen. „Die Liebe aber ist wie ein Sonnenstrahl," bemerkte der Pfarrer lächelnd, „sie schlüpft durch die kleinste Oeffnung. Auch Georg Meynert und Cilla hatten Wege gefunden, miteinander in Verbindung zu bleiben, und hielten einander die Treue. AIS Cilla großjährig war, verließ sie das Elternhaus: ohne die Einwilligung der Eltern, welche sich von der Tochter völlig loSsagten und sie enterbten, wurde sie die Frau Georg Meynerts. Sie hat eS wohl nie bedauert; aber sie mag gehofft haben, daß die Eltern sich mit der vollzogenen Thatsache auSsöhnen und ihr verzeihen würden. Das geschah jedoch nicht. Mehrere Briefe her jungen Frau biteben unbeantwortet; die Anzeige der Geburt deS ersten Kiodes, eines Knaben, der früh starb, wurde mit dem Vermerk zurückgeschickt, das freiherrliche Paar von Frankenthurn kenne keine Familie Meynert. Cilla erhielt nicht einmal die Anzeige von dem Tode ihres Vaters. Dies alles quälte und kränkle das arme junge Weib unsäglich. Nach der Geburt GerttubS begann sie zu kränkeln, eine nervöse Reizbarkeit entwickelte sich, und ihr Gemüth verdüsterte sich mehr