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Bin ich wirklich so ernst gewesen, als Sie mich
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Durstigen, zu wiflcn, daß sich dicht in seiner Nähe ein Gefäß mit Wasser befindet, wenn dieses Gefäß verschlosien ist, und er es nicht zu öffnen vermag.
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einer nationalen und loyalen Politik fein zu wollen, einer Politik, die sich aller umstürzlerischen Tendenz der heutigen Zeit gegenüber trm bleibt in der Devise: »Mit Gott für Kaiser und Reich, für König und Vaterland!" Marburg, im Juni 1898.
Di« Exp«d. der »Oberhess. Zeitung."
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«»zog. Mit allen Sinnen trank er den Reiz ihrer Gegenwart, die Anmuth ihrer Bewegungen, den Tohllaut ihrer Stimme und war nahe daran, jede» .Unheil über dar zu verliere», war die rofigen Lippen Drachen.
Fürstin konnte herrlicher erscheinen, als dieses schlichte Mädchen, die Tochter des Dorfar^teS, wie sie jetzt dastand, umfloffen von den grüngoldenen Lichtern, die iu den Aesten der Zweige spielten."
Zur Lage der preußischen Gymnasial- Lehrer.
Eine Schrift, von der wir wünschen, daß sie an maßgebender Stelle die möglichste Würdigung und Beachtung finde, hat soeben im ®erlag von Gustav Fischer in Herrn Seh. Regieruugsrath Prof. Di. W. Lex iS unter dem TUel „Die Besoldungs- Verhältnisse der Lehrer an den höheren Uuterrichts- anstalteu Preußens" herausgegeben. Der größere Theil dieser Veröffentlichung ist einer übersichtlichen Geschichte der Besoldungsverhältniffe gewidmet, worin die Jahre 1863, 1872, 1892 und 1897 gewisser- maßen die Merksteine bilden. Im Schlußcapitel behandelt er die »eitern Wünsche und Aussichten der akademisch gebildeten Lehrer und kommt dabei auf daS bekannte Schriftchen von Schröder: „Oberlehrer, Richter und Offiziere" zu sprechen, dessen Beschwerden er im allgemeinen für begründet, aber in einzelnen Punkten für irrig erklärt.
Der genannte Professor sagt dann am Schluß des Schriftchens Folgendes: „Ueberblicken wir den ganzen Verlauf der bisherigen Entwicklung, so zeigt sich, daß der höhere Lehrerstand dem Staate in der neuern Zeit eine außerordentliche Hebung seiner materiellen Lage zu verdanken hat. Während aber mst offener Hand den Wünschen des Standes in der Hauptsache entgegengekommen wurde, hat man es vielfach unterlassen, diesen Zugeständniffeu diejenigen Abrundungen hinzuzufügen, die an sich und in finanzieller Hinficht von verhältnißmäßig geringerer Bedeutung, aber für den durchgreifenden Erfolg der ganzen Reformarbeit ausschlaggebend sind. Zu diesen wünschenswerthen Zugeständnissen rechnen wir nicht etwa die mechanische Gleichstellung der Lehrer mit den Richtern, wohl aber z. B. die Umwandlung der Zulage von 900 Mark in eine oder mehrere Dienstalterszulagen, ferner die Neuordnung der Oberlehrer- Prüfung, die Einheitlichkeit des Zeugnisses, die eine Abstufung der Prädikate nicht ausschließt, die Ermöglichung eines Aufsteigens innerhalb der Klasse )er Oberlehrer zu einer Hähern Stufe, die Vermehrung )er etatsmäßigen Oberlehrer stellen, die Besserstellung >er Hilfs- und Zeichenlehrer, die Beseitigung der leberfüllung de» Schulklassen und der zum Theil damit zusammenhängenden Ueberlastung der Lehrer.
Der höhere Lehrerstand wird fteilich deswegen die grundsätzliche Forderung seiner Gleichstellung mit
(Nachdruck verboten.)
Wie es endete.
Rhoden mißfiel mir gleich sehr, wenn nicht schon vorher die Adelsembleme auf seinem Eigenthum meine Mißstimmung erregt hätten. Darum war ich vielleicht noch zurückhaltend« als gewöhnlich. Eines nur hat mir von ihm gefallen, der Wappeospruch, den ich auf der Tasche entzifferte: „Ich wehre mich!" Als Sie am nächsten Tage mit Herrn v. Rhoden zu uns kamen, habe ich mich über diesen Herrn geärgert, der nicht begreifen zu «ollen schien, daß auch daS Wort eines Mädchens unabänderlich sein kann. Ich war um so versümmter, al» mir daS Benehmen des Herrn Barons nur die Konsequenz gewohnter hochfahrender Ueberhebung schien."
Graf LandSkron wollte in dem Augenblicke nicht nach den Gründen dieser immer wieder zu Tage tretenbe» demokratischen Gesinnung fragen, er fürchtete, daS hellblickende Auge sich wieder trüben zu sehen. So bemerkte er nur scherzend: „Wissen Sie, Fräulein Mcynert, daß bei so jungen Mädchen wie Sie, die scheinbare Willensfestigkeit oft nichts »eiter ist, als Eigensinn?"
Sie schüttelte lebhaft den Kopf. „Ich denke nicht, daß ich eigensinnig bin; der Baier hat es nie gefunden, und die Tante sagt es nur, wenn mein Wille eine andere Richtung als der ihrige nimmt. ebrigenS hat auch der Herr Pfarrer noch nie Eigen- tnn an mir getadelt."
„Wer ist de» dieser Herr Pfarrer?" fragte Herbert.
Gertrud erzählte darauf, daß der Pfarrer Ditzius anS Wildbad Gastein ein treuer Freund ihres Vaters sei und nach dessen Tode die Vormundschaft über sie angenom^n habe. Er sei auch ihr Lehrer gewesen,
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Herbett LandSkron' hörte ihr wie im Traum zu. fe 101% 6r mußte sich gewaltsam zusammennehmen, ihren I Worten zu folgen; er wollte ja streng prüfen, ob die i _ Seele Gertruds ihrem Aenßeren entsprach, auf welches — die Natur in verschwenderischer Laune all ihre» Reich- fe 99% ihum an Schönheit auSgegossen hatte. Jetzt fühlte
Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marbnrg und Kirchhain Jllustrirtes Sonntagsblatt.
Unter den in Marburg täglich erscheinenden polittschen Zeitungen ist di«
»Oberhesfische Zeitung"
«it dem KreiSblatt für die Kreise Marbnrg und Kirchhai« sowie Jllustrirtes Sonntagsblatt und Ziehungsliste« der König!. Preuß. Klaffe« Lotter die gelesenste und am weitesten verbreitete. Mit dem 1. Juli 1898 beginnt auf fie ein neues Viertel- jahrS-Abonnement.
Die „Oberhessische Zeitung" hat ei sich in erster Reihe zur Aufgabe gestellt, eiuzutreten für die Macht mb das Ansehen von Kaiser und Reich, für Thron, Vaterland und Altar!
Die „Oberhessische Zeitung" ist bestrebt, tberall, wo fie nur gelesen wird, daS nationale Bewußtsein, treue zur Monarchie, Liebe zum Vaterlande, Gottesfurcht and religiösen Sinn, wie Achtung vor unseren Gesetzen und bewährten staatlichen Einrichtungen zu fördern!
Die .Oberhessische Zeitung" sucht dies Ziel durch gediegene, sachlich gehaltene, populär geschriebene Leitartikel zu erreichen. In ihrer Rubrik „Umschau" wird sie wie bisher eine Uebersicht über die wichtigsten Tages- ereigniffe auf dem Gebiete der inneren und äußeren Politik nnb deren Besprechung bringen, und die Vorgänge in den Parlamenten, in Reich und Staat, unter dem Tagesbericht wie bisher zusammenstellen.
Durch ihre Verbindung mit der Continental > Telegraphen - Compagnie in Berlin ist die „O b e r h e s s i s ch e Zeitung" in der Lage, ihren Lesern in Original - Telegrammen dir neuesten Errigniffe im In- und Auslände unverzüglich zur Keuntniß zu bringen.
, Den Vorgängen in unserer Provinz, wie dem lokalen Theile wird die „O b«r h e s s i s ch« Zeitung" ganz besondere Aufmerksamkeit widmen, auch wird sie nicht nur bnrd) ein gediegenes Feuilleton, wie durch Zusammenstellung unterhaltender verschiedener Nachrichten für ihre Leser Sorge tragen, sondern, wie eineStheilS den Vorgängen ans dem Gebiete von Kunst und Wisienschast, so anderer- seits dem volkswirthschastlichen und landwirthschast- l' ch e n Interesse durch einschlägige Veröffentlichungen thun- lichst entgegenzukommen allezeit bestrebt fein.
Inserate finden, die sechsspaltige Zelle 10 Psg., bei der großen Auflage der „Ob er hessischen Zeitung" in derselben di« geeignetste und welleste Verbreitung. Dadurch, daß alle Staats- und Kommunalbehörden des Bezirks die „O b«r h e s s i s ch« Z e i t u n g" zu ihren Bekanntmachungen benutzen, ist daS Halten derselben von entsprechendem Nutzen für jeden Leser.
Schließlich bitten wir unsere Leser, Freund« und Gönner, unter ihren Bekanntenkreisen für die Weiter- »erbreitung der „Oberhessischen Zeitung" thuu- lichst mitwirken und so auch ihrerseits Helfer und Förderer
- Roman von Maria Theresia May,
jfe l€£5fe Berf. der preisgekrönten RomanS „Unter der Königstanne.
ssicherer Walde gefunden," fuhr Gerttnd fort, „Uno als ich Verschluß Nützlich im Anlaufbach zwei Herren sah, war ich sicher, slaudes bas Portefeuille einem von Ihne» gehöre. Nun " ¥»Btc ich Sie natürlich ansprechen; aber Herr von
neben ihrem Vater und der Tante, welch' letztere in
jüngeren Jahren Erzieherin gewesen sei. i Die Taute lebt so viel in der Vergangenheit und ge-
Frscheint täglich außer an Werttagen nach Sonn- und Feiertagen. 'DQ/vvRr
QuattalS-AoonnementS-Preis bei der Expedition 2 Mk., bei allen <3^11+* MJLVV U
Postämtern 2,25 Mk. (exkl. Bestellgeld). JnsettionSgebühr: die ge- o rv. <- OAn
spalten« Zelle oder deren Raum 10 Psg., Reklamen: die Zelle 25 Pfg. öDItHtÖQ, O. 1898.
Anzeigen nehmen entgegen: die Expedition dieses Blattes, die Annoncen- »ureaig Bon Haasenstein & Vogler, Frankfurt a. M., Caffel, Mägde- qq fewg, Wien; Rudolf Moffe, Frankfurt a. M., Berlin, München, Köln; OO.
<■ L. Daube & Co., Frankfurt a. M.. Vertin, Hannover, Paris x.
»Daher also kommt eS, daß Sie so viel gelerntInügt so ganz sich selbst, daß ich oft meine, ich sei eine haben und so gewandt sind?" ILast für sie, und fie müßte mich fortwünschen."
„Ja," erwiedette Gertrud einfach. „Die Tantel -3ch hoffe für Sie daß Sie sich täuschen, Fraulein besitzt sehr ausgedehnte Kenntnisse auf jedem Gebiete »Meynett," sagte der Graf beklommen. 8m liebste» der Wissenschaft. Sie hätte wohl allein meinen pätie er jetzt schon seine Anne um dieses holde Unterricht letten könne», aber der Vater wünschte er I Mädchen geschlungen und ihr gesagt, daß er sie liebe nicht; er war der Ansicht, daß man eiuseittg toerbe,|mit aDet Kraft seiner Seele, daß er sie forttragen wenn man nur einerlei Unterttcht genieße." ! wolle iu ein neues Heim, wo fie herrschen sollte als
„Ihr Vater war ein weiser Mann, Fräulein^'^' -3u mußte er sich im Stillen mtt Mey,nt." I aller Energie zurufen, um nicht unüberlegt seinem
Sie sah ihn dankbar an. Dem verstorbene» Vater! $55?™ J01®™, ®CItrui) hatte seine Bewegung
schien der Haupttheil alle» desse» zu gehöre», waS | nicht bemerkt. Mtt einem halblauten Ansrnf bückte dieses junge Herz an Liebe besaß. Pe und pflückte zwei Erdbeeren, die reif und
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£*1 J?? Ä .Wie Rubine» —," wiederholte Gertrud. .Ich
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.Aber zuerst doch bei Ihr« Tante! Sie ist doch! ,Nein, überhaupt noch keinen Edelstein, außer Ihre mütterliche Stütze, die Vertteterin Ihrer Eltern, einem großen Chalcedou in einem Ring des H-rrn und liebt Sie gewiß innig," wandte Graf Landskrou I Pfarrers und schöne Granaten an einem Medaillon halb fragend ein. I mein« verstorbenen Mutter, — das einzige Schmuck-
Ein Schatten flog über Gettruds Antlitz. „Meine! stück, welches ich besitze. Die Tante hat gar keinen Tante," wiederholte sie leise. „Gewiß, sie liebt mich;!Schmuck, sie hat eine Abneigung dafür." aber fte zeigt eS fast nie, und was nützt es dem Gertrud bedurfte auch keines'Schmuckes. Keine
dorhiu sahen?" fuhr Gertrud auf eine diesbezügliche Bemerkung Herberts sott. „Das ist eigentlich kein Wunder, ich komme nur selten mit Freunden zusammen. Selbst von dem Touristenstrom, der sich ^jährlich in unsere Berge ergießt, und von den Sommergästen Gasteins und BöcksteinS hören und ichen wir nicht viel. Der Bat« und mehr noch die Tarne haben mich von ftüh an gelehrt, zurückhaltend iu sein, was übrigens auch meinen eigenen Steigungen ‘ ^spricht. Daß ich mit Ihnen so zwangslos plaudern blim, wundert mich selbst," schaltete fie ein, und nftigfte# -tbeit8 schwoll in Hoffnung.
den Richtern im Gehalt nicht aufgeben. Ab« dal rnerkung, daß die Zusammenstellung im Kaiserlichen nun einmal für die nächste Zukunft jede Aussicht auf! Stattstischen Amte ganz nach denselben Grundsätzen eine weitere Gehaltserhöhung verschlossen ist, so wird I ausgearbeitet ist, wie der im Jahre 1891 erschienene eS sich für ihn empfehlen, fich mit dn theoretischen l Band 51 der Veröffentlichungen des Stattstischen Festhaltung des Prinzips zu begnügen und seine! Amts, welcher den allgemeinen Beifall der betheiligten praktischen Bestrebungen anb«en, schon jetzt erreich-»Kreise gefunden hat." baren Forderungen zuzuwenden. Bor Allem aber! -----------
wäre zu wünschen, daß dieser Frage eine höhne Be l Die radikalen Blätt« in Paris ettlären, sie deutung beigemeffen wttde, als die in Mark auszu-!seien von dem Programm Brissons bedrückende. Denn nichts ist irriger als die Meinung,! friedigt. Schon fein Versprechen, die Oberhoheit daß das Ansehen des Standes durch den geringeren I ber Civilgewalt zu vertheidigen, genüge, um dem Betrag seines Höchstgehaltes herabgedrückt werde. I Kabinet das Vertrauen der Republikaner zu sichern. Steht etwa die Achtung und das Ansehen, das diel Die gemäßigten Organe meinen, Brisson verdanke Geistlichen genießen, in irgend einer Abhängigkeit von I seine Mehrheit nicht nur der Mäßigung seines Pro- ihrem bisher hinter dem der Oberlehrer oft wett I gramrns, sondern auch dem Umstand, daß eine Anzahl zurückbleibenden Gehalt? Auch viele ordentliche! Opportunisten das Kabinet nicht verurtheilen wollte, Universitäts - Profefforen hatten bis vor Kurzem | ehe sie es am Werke gesehen hätten. Cassagnac mit Einschluß der bi vielen Fällen nur | meint, die Nationalisten hätten Unrecht, Vertraue» sehr gningfügigen Kollegiengelder ein geringeres | in dieses Ministerium zu setzen; Cavaignsc sei in Diensteinkommen als die Oberlehrer, und auch | der Affaire DreyfuS machtlos.
gegenwärtig ist daS für die Mehrzahl geltende | -------------
Maximalgehalt außerhalb Berlins nur 6000 Mark, | Die Amerikaner führen jetzt, obgleich es mit wozu, wie gesagt, für viele nur geringe Nebenein-! ihren Kriegserfolgen nicht allzuweit her ist, eine recht nahmen kommen. Niemand aber denkt daran, die! selbstbewußte Sprache. So sagte im Senate zu Werthschätzung des akademischen Lehrberufs nach de»!Washington am 30. Juni Senator TilmanS: Einkommensverhältnissen sein« Mitglied« zu bemeflen.! Im Hinblick auf die Erklärung, welche in der, vor
Ebensowenig ab« wird die Bedeutung deS höheren | Ausbruch des Kriegs vom Kongreß angenommenen Lehrerstandes für Staat und Gesellschaft nach diesem! Resolutton enthalten ist, wäre eine dauernde B e s i tz- materiellen Maßstabe beurtheilt. Ihm ist die Jugend!»ahme CubaS, Puerto, Ricos oder d« anvertraut, die er erziehen und ausbilden soll zu den | Philippinen eine Thal der Untreue gegenüber künftigen Trägern aller höheren Bildung, der Wissen- j der Welt. Schon der Gedanke hinan habe das schäft, der Litt«atur und d« Kultur überhaupt, wie!Mißttauen Europas «weckt. In einem solchen et auch diejenigen auszubilden hat, die einst al»!Falle würde Deutschland (?), vielleicht auch avdne Organe deS Staates und der Kirche einen leitenden | Nationen, einen Antheil an der Beute verlangen. Einfluß auf Land und Volk auszuüben berufen! Redner fügte hinzu, er fei dafür, Deutschland und find. Die Wichttgkett und Würde dieser Aufgabe! dem übrigen Europa zu verstehen zu geben, daß die des höheren Lehr«standeS ist so groß, daß fie ben j bereinigten Staaten eine Einmischung in ihre Politik Vergleich mit keiner anderen Berufsthätigkeit zu! oder eine Aktion nicht dulden werde. Senator scheuen hat." ! Keller erklärte, wenn den europäischen Nationen zu
। | verstehen gegeben werde, daß die Vereinigten Staaten
ITmfrhmt ! keine Einmischung dulden werden, werde auch keine
UUl lUJLUl. | Einmischung erfolgen. — Nach aufgefangenen Depeschen
Die „Nordd. Allg. Zig." schreibt offiziös: „Aus! des Admirals Cervera sind, wie aus Playa bei der Münchener „Allgemeinen Zeitung" ist in eine | Este gemeldet wird, Lebensrnittel und Munition in Reihe von Blättern eine Notiz übergegangen, wonach Santiago sehr knapp; letztere werde bald aufge- die vom Reichsamt des Innern herausgegebenen sog. j braucht sein. Seit Tagen schon war eS der amerika- „grünen Hefte" in Abweichung von der Reichs-!nischen Flotte nicht möglich, die Batt«ien am Einstatistik mancherlei Lücken und Versehen enthalten | gang des Hafens zum Feuern zu veranlasse», obgleich sollen. Muthmaßlich ist gemeint die Zusammenstellung | sie sehr nahe heranging. — Einem Telegramm des über unseren auswärtigen Handel in den Jahren | ersten amerikanischen Beamten deS SigvalwesenS auf 1880/96. Die Reichsverwaltung ist natürlich nicht! Cuba zufolge ist in einer Entfernung von nicht zwei in der Lage, gegenüber einem so allgemein gehaltenen! Meilen von Santiago eine Telegraphen-und Telephon- Angriff, der jede Bezeichnung bestimmter Mängel! statton eingerichtet, welche üb« Baiquin mit Guan- vermeidet, in eine Nachprüfung der Sunberttaufenbe | tanamo Verbindung hat. — Die großen Ausgaben, von Ziffern einzutteten, die in der Zusammenstellung | die bet Regierung bet Union durch die Kriegsenthalten find. Genügen muß für jetzt die 8e= jrüftungen «wachsen, sollen vom 1. Juli (gestern) ab