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habe. Die Brosche habe ich an meine Braut in Kamerun geschickt bei Basel Mission in die Schule. Sie ist schon in die Schule in Kamerun 4 Monate abgenommen und ist 12 Jahre alt. Wir haben jetzt sehr große Reise nach Congo mitgemacht, die Reise ist 5 Monate gedauert. Am 25. November sei wir den Franzosen Station Mambere Carmot eingeschloffen. Der ExpedittonSführer hieß Herr Premierlieutevant von Carnap, meiner Zurückehrt nach Jaunde am 27. Januar, eingeschlossen viele Palaver unter Weg

gehabt mit den Makaleute, 1 Soldat sei tot, 3 Jaundaträger auch tobt, mit selbst verwundet mit Pfeil, bocht sitzt wieder ganz Gesundheit. Jetzt geht es bald wieder los von Ngila Krieg, bitte ich Ihnen sehr, ob Sie mir einige Offizier Buch, schicken «erde ich Ihnen sehr Dankbarkeit, als wie immer, dieser Offizier Buch, er steht alle sämmtlichen Preußen Offiziere dran. Die Karte werde ich soeben sofort mitzusenden, schreibeu Sie mir recht bald wieder. Herzlichen Gruß an Alice Neumanu. Verbleibe ich Ihr treuer Kamerad und Freund. Feldwebel P. Zampa, Jaunde rio Kribi.

CourSbericht vom so. Juni 1898 von

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dem Geschäftsjahr 1897/98 149 431,70 Mk., zu- ämmen 218 551,62 Mk.

An die Staatskasse sind abgeführt auS dem Jahr 1895 96 22 339,25 Mk., aus dem Jahr 1896/97 187 122,70 Mk.» und sollen abgeführt werden aus dem Geschäftsjahr 1897/98 597 726,84 Mk., zusammen 807 188,79 Mk.

Von Spar- und Kommunalkafsen wurden im Laufe des Geschäftsjahres bis Ende März 1898 entliehen 9 220691,28 Mark, zurückgezahlt 11748 010,03 Mk. An Depositengeldern wurden von solchen Kassen im gleichen Zeitraum eingezahlt 50128601,54 Mk.» abgehoben 48 461991,40 Mk. Unter den Inhabern der Ende März io Benutzung befindlichen 277 Depositenkonten waren 211 Spar­und Kommunalkafsen.

Dresden, 30. Juni. Die Eröffnung der Deutschen LandwirthschaftS-AuSstellung fand heute Mittag 12 Uhr in Gegenwart König Alberts und des Prinzen Friedrich August statt. Zugegen waren außerdem der preußische Landwirth- schaftsminister Frhr. v. Hammerstein, sowie Vertreter des sächsischen Ministeriums und der Stadt Dresden. Heute Abend 6V2 Uhr fand bei dem Prinzen Friedrich August Tafel statt, an welcher die Minister Frhr. v. Hammerstein und v. Metzsch, das Direktorium und der Vorstand der Deutschen Landwirthschafts-Gesell­schaft theilnahmeu.

lassen Geschäftsverbindungen neu angeknüpft, einer Verbandskasse wurde der Geschäftsverkehr gekündigt, so daß am 31. März 1899 mit der Central­genossenschaftskasse 42 Vereinigungen und Verbands­kassen eingettagener Erwerbs- und Wirthschafts- genossenschaften in Geschäftsbeziehung standen. Seit dem 1. April 1898 sind neu hinzugekommen »der in der Bildung begriffen 7 Verbandskassen. Ferner unterhielt die Centralgenossenschaftskasse während des laufenden Geschäftsjahrs mit neun landwirthschaft- lichen (ritterlichen) Darlehnskassen und von den Pro­vinzen errichteten, der Förderung des Peisonalkredits dienenden gleichartigen Instituten Geschäftsverbindung.

Der Gesammtumsatz der Kasse von beiden Seiten des Hauptbuchs (einschließlich Saldovorträge) betrug im Etatsjahr 1897/98 1987 852162,82 Mark. Davon entfielen auf den Verkehr mit der General- Staatskasse 52 900 000 Mark, mit der Reichsbank 61000 500 Mark, mit der Bank des Berliner Kassenvereins und anderen Geldinstituten und Firmen 217110472, 10 Mark, mit Vereinigungen und Verbandskassen eingetragener Erwerbs- und Wirth- schaftsgenossenschaften 226809 812,99 Mark, und zwar in laufender Rechnung 142 570 997,85 Mark, im Wechselverkehr 26 561458,97 Mark und im Lombardverkehr 57 677 356,17 Mark, endlich mit den für die Förderung des Personalkredits be­stimmten landschaftlichen (ritterschaftlichen) Darlehns- kaffen und den von den Provinzen (Landeskommunal- verbänden) errichteten gleichartigen Instituten 119 329 903,64 Mark.

Der Zinsgewinn der Kaffe beläuft sich auf 1544411 Mk., dagegen find Zinsen gezahlt im Be­trage von 1013 832,68 Mk., so daß Ende März 1898 ei» Zinsgewinn von 530578,32 Mk. verblieb. Der gesammte Geschäftsgewinn betrug 902408,05 Mark. In Abzug kommen die Verwaltungskosten in Höhe von 155248,51 Mk., sodaß ein Reingewinn von 747158,54 Mk. oder 3,735 v. H. des Grund­kapitals verbleibt. Davon ist entsprechend dem Gesetz vom 8. Juni 1896 ein Fünftel in Höhe von 149 431,17 Mk. zur Verzinsung der Einlagen (des Grundkapitals) verwendet worden. Dies _ ent­spricht einer Verzinsung von 2,888 v. H. für die Einlagen des Staates im Betrage von 20 000 000 Mark. Für das erste halbe Geschäftsjahr (vom 1. Oktober 1895 bis Ende März 1896) betrug die Verzinsung 2,39 und 1,79 v. H., für das zweite Geschäftsjahr (vom 1. April 1896 bis Ende März 1897) 3,21 und 1,61 v. H.

Der Reservefonds hat im Ganzen erhalten aus dem Jahr 1895/96 22 339,25 Mk., aus dem Jahr 1896/97 46 780,67 Mk., und wird erhalte» aus

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chleudert. Die Winterfenster, die auf dem Dach- >odeu ausbewahrt wurden, find sämmtlich zersplittert In der Dachkammer wurde ein Koffer in viele Stücke zerrissen und sein Inhalt zerstört. Alle Wäschestücke ind halb verbrannt, Glas und Porzellan in tausend Trümmern, die Metallgegenstände geschmolzen. DaS Sopha, auf dem beide Frauen saßen, zeigt ein faust­großes Loch. Glücklicherweise gelang eS, das Feuer, daS auf dem Dachstuhl, an der Zimmerdecke und im Sopha ausbrach, zu löschen. Es ist Hoffnung vor­handen, daß die Verletzten mit dem Leben davonkommen. Vom Blitz getroffen wurde auch bei dem Unwetter am letzten Mittwoch auf dem Balkon der elterlichen Wohnung in der Kantstraße in Charlotten- burg der junge Kaufmann D. Er war auf den Balkon hinausgetreten, um zu sehen, ob die Eltern, die in'S Goethe-Theater gegangen waren, nicht nach Hause kämen. Kaum draußen, wurde er von einem Blitz »iedergestreckt. Bei der Heimkehr fanden ihn die Eltern bewußtlos daliegen. Der junge Mann ist noch jetzt nicht zu klarem Bewußtsein gekommen, sondern phantasirt noch viel. Die Aerzte hoffen aber, sei» Leben zu retten.

Ein Mordversuch und Selbstmord wird auS Drewitz bei Potsdam gemeldet. Der Büdner Götsch war in der Nacht zu Montag gegen 3 Uhr in an­getrunkenem Zustande heimgekehrt und hatte mit seiner Frau «Streit angefangen. Schließlich ergriff er eine Axt und spaltete seiner Frau den Schädel. Noch nicht genug damit, nahm er ein auf dem Tische liegendes Messer und versuchte, seiner Frau den Hals abzuschneiden. Als G. glaubte, seine Frau sei tobt, lief er davon und warf sich auf die Schienen der Berlin-Wetzlarer Bahn, um sich überfahren zu lassen. Bahnarbeiter bemerkten ihn aber und ver­trieben ihn durch Schläge von dort, ohne daß sie eine Ahnung von dem Verbrechen hatten, welches er be­gangen. G. hielt sich nun im Walde zwischen Drewitz und Rehbrücke verborgen und ließ sich Montag von dem von Berlin kommenden Personenzng der Wetzlarer Eisenbahn überfahren. Der Kopf wurde ihm sofort vom Rumpfe getrennt. 6. hinterläßt mehrere noch kleine Kinder. Seine Frau ringt im Oberlin-Krankenhaus noch immer mit dem Tode. Götsch hat mit derselben in Folge seiner ungünstigen Vermögenslage schon längere Zett in Unftieden gelebt.

Ein Brief des vielgenannten Negers Zampa, den er an einen Berliner Freund gerichtet hat, ver­öffentlicht dieB. Z." »Sehr geehrter Herr Pl. Neumann! Ihr liebe» Brief habe ich hier r» Jaunde- statton Donnerstag um elf Uhr sehr gut erhält und habe mich sehr gefreut darüber sich. Meinen ver­bindlichsten Dank für Ihre schöne Geschenk auf eine

Blitzschläge. Während eines Gewitters am 22. d. M. waren in JoachimSthal im Erz­gebirge in der Wohnung des Maurers Josef Schindler im ersten Stockwerke die ganze Familie, die Groß­mutter, Mutter, Gattin und daS Kind Schindlers ver­sammelt, als der Blitz in das HauS einschlug und seinen Weg in die Wohnung nahm. Urahne, Großmutter und Mutter wurden lebens­gefährlich, Schindler selbst leicht verletzt. Nach dem furchtbaren Schlage flüchtete die Urahne, daS kleine Kind in der Schürze, in ein Nachbarhaus und wurde erst nach einer Weile gewahr, daß sie blutete ber Blitz hatte ihr von einem Fuße zwei Zehen abge­rissen. Sie würbe nach Karlsbad überführt, wo ihr der Fuß amputirt werden soll. Großmutter und Mutter lagen, über und über mit Braudwunden be­deckt, bewußtlos darnieder. Die Räume, wo der Blitz gewüthet hat, bieten einen ttostlosen Anblick. Zerstörtes Mauerwerk und Hausgeräth, Bilder, Uhren, Lampen, Geschirr bildeten Schutthaufen. Der Dachgiebel und die Zimmerfenster wurden hinauSge-

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Die FirmaBenidze" verarbeitet genau dieselben türkischen Tabake, welche in Cairo verarbeitet werden (egyptischer Tabak exlstirt bekanntlich nicht) und zwar auf Grund langjähriger Erfahrungen in der gewiffenhaftesten Weise. Die FirmaAenidze" lein ächt germanisches, reelle» Unternehmen), welche nach verhältnißmäßig kurzer Zeit sich zu einer der größten deutschen Cigarettenfabriken entwickelt hat, ist eher in der Lage, edelste Crescenzen zu verarbeiten, als wie ihr« Cairener Konkurrenz, da die nach Deutschland exportirten Tabake nicht dem bedeutendeu, an die türkische Tabak« - Regie zu entrichtenden AuSgangSzoll unterliegen, welchem die auS der Türkei nach Egypten exportirten Tabak« unterworfen find. Außerdem ruht auf den in Deutschland hergestellten Cigaretten nur der EingangSzoll auf türkischem Blättertabak, welcher nicht annähernd so hoch ist, wie der von den importirten Cigaretten erhoben« Zoll.

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