Wöchentliche Beilagen
Sruckund Berlag: Joh. Aug. Koch, Univeftitäts-Buchdmckerei in Marburg. Expedition: Marit 21. — Telephon 55.
: Kreisblatt für die Kreise Marbnrg und Kirchhain. Jllustrirtes Sonntagsblatt. a“"‘ra"w
M 151
^scheint täglich außer an Werktagen nach Sonn- und Feiertagen. QuartalS-Abonnements-Preis bei der Expedition 2 Mk., bei allen Postämtern 2,25 Mk. (exkl. Bestellgeld). Jnsertionsgebühr: die gespaltene Zelle oder deren Raum 10 Pfg., Reklamen: die Zeile 25 Pfg.
Warkurg
Freitag. 1. Juli 1898.
Anzeigen nehmen entgegen: die Expedition dieses Blattes, die Annoncen-
Bureaux von Haasenstein & Vogler, Frankfurt a. M., Caffel, Magd«- qq borg, Wien: Rudolf Moste, Frankfurt a. M., Berlin, München, Köln; "O.
E. L. Daube & Eo., Frankfurt a. M., Berkin, Hannover, Pari« x.
Zweites Blatt.
Rückblicke nach der Wahl.
Herr Pfarrer Naumann und seine Leute haben in den Gegenden des Reichs, wo sie Wahlagitation trieben, allzeit beliebt, die konservative Partei als morsch, veraltet, als einen Trümmerhaufen hinzustellen. Die Warnung, über diesen Trümmerhaufen nicht zu fallen, hätten sie beachten sollen. Sie find statt dessen darüber gefallen und kein National-Sozialer sitzt im Reichstage. Die „morsche* konservatiie Partei, die angeblich den Bodeu in der Bevölkerung verloren haben sollte, hat dagegen gezeigt, daß sie noch recht kräftige Wurzeln im Volke besitzt, und daß am allerwenigsten Phrasen dazu auSreichen, sie bei aller ihrer „Morschheit" , in's Wanken zu bringen. „Abgewirthschastet" hat die konservative Partei keineswegs. ES hat sich im Gegmtheil für jeden, der sehen will, gezeigt, daß der christlich-konservativ-monarchische Gedanke noch fester in der Volksseele wurzelt, als von manchen pessimistisch angekränkelten Seiten angenommen wurde. Einem solchen vereinigten Ansturm, wie ihn die konservative Partei diesmal erfolgreich abgeschlagen hat, kann, wie man zugeben wird, ein Gebilde, das im Abwirthschaften oder Absterben begriffen ist, ganz gewiß nicht standhalten. „Abgewirthschastet* in der That haben diejenigen Parteien und Gruppen, die, von den Konservativen losgelöst, das Unternehmen wagten, der Mutteipartei den GarauS zu machen und sich an deren Stelle zu setzen.
Die „Kreuzztg." schreibt denen um Herrn Naumann Folgendes in'S Stammbuch: Von den National-Sozialen erst noch viel zu reden, lohnt sicht der Mühe. Diese politische EintagS- Richtung, die geglaubt hatte, durch AgitationSgeschtck und Ueberhebung über alle anderen politischen Richtungen die Aufmerksamkeit der Wähler auf sich lenken und sich zu einem parlamentarischen Faktor auSbildeu zu können, hat ihre Unfähigkeit erwiesen, „auf eigenen Füßen* zu stehen. Sind die Herren Naumann und Genossen mit der Parole „gegen die Junker!* i» die Wahlschlacht gezogen in der Meinung, daß die Konservativen die „gefährlichsten* Leute seien, so haben sie sich davon überzeugen müssen, daß sie selbst recht ungefährlich — namentlich für die Konservativen — sind, und daß die Bevölkerung von ihren unklaren Zielen nichts wissen will. Man wird der Raumann'schen Richtung den besten Gefallen thun, indem man so wenig wie möglich von ihr spricht. Denjenigen, der konservativen Sache nahestehenden Männern aber, die bislang noch geglaubt hatten, dem Gemeinwohl durch Anschluß an den nationalsozialen „Verein" am besten dienen zu können, geben wir dringend zu bedenken, daß sie ihre, für den christlichen und monarchischen Konservatismus so schätzenswerthen Kräfte nicht mehr an ein aussichtsloses Unternehmen verschwenden möchten.
Die „deutsch-soziale Reformpartei" hat ebenfalls bei den Wahlen trübe Erfahrungen gemacht. Sie hat die Lehren, hie ihr von einem ihrer ehemalige» Führer, dem Lr. Foerster ertheilt worden waren, nicht beachtet, sondern hat geglaubt, durch einen mit konservativen „Rosinen" gespickten Wahlaufruf eiuerseils und durch demokratische Allüren („Radau mit Schlagwörtern") andererseits mächtige Geschäfte machen zu können. Diese Spekulation ist mißglückt, und speziell als „MittelstandSpartei" haben die Antisemiten nirgends die prahlerisch vorausgesagte Anerkennung gefunden. Beachtenswerth auch für andere Kreise ist dieser antisemitische Mißerfolg hauptsächlich deshalb, weil die „Reformer* in ihrem Wahlaufrufe, wie auch bei ihrer Agitation in erster Linie die materiellen Interessen der Wählerschaft iuS Auge gefaßt hatten; eS dürste nunmehr, nachdem sich die rein wirthschaftliche Wahlagitation als wirkungslos erwiesen hat, feststeheu, daß in dem konservativen Theile unserer Bevölkerung immer noch die Betonung der Ideale größeren Anklang findet, als die der materiellen Interessen.
Die „Deutsch-sozialen Blätter* äußern sich über den antisemitischen Mißerfolg u. a. also: „Das eine kann heute schon gesagt werden: „Wir haben unsere Kräfte wett überschätzt und haben unS nicht als Meister in der Beschränkung auf Erreichbares gezeigt.* Dem stimmen wir bei; denn die Reformer hatten annähernd soviel Kaudidateu aufgestellt wie die konservative Partei, und ihre Mandate betragen
höchstens ein Fünftel der konservativen. Allein diese Ueberschätzung allein hat die starke Niederlage auch nicht herbeigeführt, sondern vielmehr das Abweichen von der konservativen Richtlinie. Der Rückgang der antisemitischen Bewegung datstt von dem Moment, wo sie infolge der „Fusion* mit der demokratischen Zimmermannschen Gruppe immer mehr in das antikonservative Fahrwasser hineingedrängt worden ist. Die konservativ gerichteten Anhänger der „reinen* Antisemiten werden sich dieser Lehre nicht verschließen können. Die „Deutschsoziale Reformpartei" in ihrer bisherigen Verfassung hat unzweifelhaft „abgewirthschaftet*.
Vom Wettbewerb um ein Moselweinlied.
(Aus der „Köln. Ztg.")
(Schluß.) ,
ES sind auch eine Reihe Lieder tingegangen, die auS äußern Gründen wohl kaum in den Wettbewerb kommen dürften. So eins in obersteirischer Mundart:
„Da Moselwoin." In Land, wo olls deutsch iS, Wo d' Mosel ihr sein, Liegt Jrier und wächst dort, Da ollerbest Wein; Schauts aufi, schauts obi, Schauts ummadum her, Finds Wein koan so gschmackig Ols wie akrat der!
A Rauscher! von Mos'lwein Schad't niamd — na koa Red, — Macht d' Leut glei fei lusti, Hintuachi koa G'srött. — Wer koan Appetit hat, Da schau nur glei gschwind Daß er a guats Tröpferl Von Moselwein sind't!
In Trier an d' Mosel Dort hat halt akrat Da liebi Gottvoda Sein Wcinsonnen g'sagt. A Gottsgab, wie Mos'lwein, Thoans ub'roll verehr'»; Jo »' Trier an d' Mos'l is De Weinbau des Herrn!
Auch das folgende Lied dürfte etwas zu urgermanisch klinge» und in unserer zartbesaiteten Gegenwart nicht leicht Anklang finden:
Anno dazumal, als Römer Sah'n die schöne Mosel blinken, Mußte man Falerner holen, Wollten sie mal seßhaft trinken! Denn der Met War so öd, Kam nicht wie der Wein Leicht zur Kehl' hinein.
Thaten sie dazu noch tüchttg atzen, Mußt' am Ende Bauch und Gürtel platzen u. s. w Manche recht schöne Lieder sind auch eingegange», die ihrem Inhalt »ach nicht concurrenzfähig sind, weil sie allgemeine Wetnlieder und keine Moselwein- lieder sind. So das Lied einer Gärtners, das bei einzelnen Gebrechen doch eine poetische Leranlagang des Verfassers zeigt, wenn er wirklich von ihm herrührt:
Lob des Weines.
Von den Bergen tönt's hernieder, Reich gesegnet wür das Jahr Und die Reben brachten wieder Reiche TraubcnfüSe dar. O, erquicklich frohe Kunde! Dreimal Heil, dem edlen Wein! Rah dem Fasse, nah dem Spunde, Soll mein Lieblingsplätzchen sein!
Frauenhuld ist fahrend Habe, Heute mir und morgen dir, Frauenschönheit flücht'ge Gabe, Allzu schnell welkt ihre Zier. Frauengunst flieht weiße Haare, Ewig treu ist nur der Wein. Ihn veredeln selbst die Jahre, Läßt den Greis noch fröhlich sein.
Ihm, dem treusten der Getreuen' Bringen wir die Spende dar, Füllt die Gläser mit dem Neuen Heurigen von diesem Iah'! Nur dem Wein gereichts zum Preise, Alt und ewig jung zu sein, So dem Jüngling wie dem Greise, Dreimal Heil dir, edler Wein!
Leider ist eine Bekanntmachung der Lieder, die zum Wettbewerb geeignet find, insbesondere der beffern unter ihnen, vor dem Ablauf der Einsendungsfrist, dem 1. September d. I., nicht wohl zulässig. Bis dahin wird der hochbetagte, aber doch noch fröhliche Sänger aus München auch wohl noch warten müffen, obschon er wünscht, daß die Entscheidung bald erfolgt;
Der euch dies Lied gesungen Zählt 78 Jähr, Trägt jetzt sein Ränzlein vorne, Hat silberweißes Haar.
Nicht Zett ist zu verlieren, Drum schickt mir bald den Wein, 500 volle Flaschen, Wollen getrunken sein.
Wenn ihr zu lange zaudert. Reis' ich in jene Welt, Und statt des Moselweines Bin ich selbst kalt gestellt.
Bis jetzt sind 580 Lieder eingegangen; ihre Zahl wird wohl bis zum 1. September auf annähernd 1000 anwachsen. Die Preisrichter übernehmen ein mühevolles Amt. Einer derselben hat allerdings die «öthige Muße hierzu, da er demnächst eine zweimonatliche Festungsstrafe abzubüßcn hat. Möge man ihm gestatten, die Prüfung der Lieder in dieser Zeit vorzunehmen, denn alle diese Lieder gewissenhaft durchzugehen, ist nicht immer ein Vergnügen, vielfach ist es eine sehr harte Arbeit, über die selbst der sauerste Moselwein nicht Hinwegtäuschen kann.
Zn« Schluffe möge nach dem Grundsatz: audiatur et altera pars auch ein Moselweinfeind zur Sprache kommen:
O Moselwein, ich soll dich preisen? Soll feiern Dich in Wort und Lied? Doch will ich gründlich dir beweisen, Daß dir der Ehr zu viel geschieht: Du bist und bleibst ein saurer Tropf, Das Herz bleibt kalt und kühl der Kopf. Gepriesen sollst mein'thalb du sein, Doch lob ich mir das Gold vom Rhein.
Schon deine Färb', sie scheint mir kränklich, Sie muthet feurig mich nicht an, Dieweil der Rheinwein unbedenklich In Flammen setzet Weib und Mann. Du duftest schön, doch wärmst du nicht. Deshalb verdienst du kein Gedicht. Gepriesen sollst du mein'thalb sein, Doch gleichst du nichtßdem Gold vom Rhein.
De gustibus non est disputandum. Man soll niemanden seine Ueberzeugung rauben. Wenn es ausgesprochene Verehrer des Moselweins giebt, warum soll es auch nicht Leute geben, die nur auf den Rheinwein schwören. Wünschenswerth ist nur, daß unsere beiden ersten deutschen Weine, der Rheinwein und der Moselwein, recht viele Freunde und Gönner haben. Am besten hält man es schließlich mit dem Wahlspruch des Coblenzer Casinos: „Wir aber im Casino, wir laben uns am vino — Wo er nur immer wächst, in Gottes weiter Welt — Wenn er uns nur gut schmeckt — und kostet wenig Geld.' Wer aber im Trarbacher Casino an der Quelle sitzt, dem kann man es wahrlich nicht verübeln, wenn er der duftigen Moselblume mit ihrem Silberschimmer den Vorzug selbst vor dem goldenen Rheinwein gibt. Auch der Verfasser dieses war einst ein Moselwein- Verächter, in Moselluft und Moselduft ist ihm aber die Erleuchtung gekommen und er ist dem verkannten Trank gegenüber aus einem Saulus ein Paulus geworden. Vivant sequentes!
Vermischtes.
Ein Schwindler. Bei Beginn dieses Frühjahrs wurde durch die Zeitungen vor einem Manne gewarnt, welcher Berliner Geschäftsleute in eigenthümlicher Weise zu prellen versuche. Er pflege in die Läden zu gehen, wenn der Inhaber abwesend war. Er stellte sich der Verkäuferin als Tapezierermeister vor, der von dem Chef beauftragt worden sei, das Schau- fenster mit einer Markise zu versehen. Er wolle dieselbe innerhalb einer halben Stunde anbringen, er habe dazu aber noch einige Zuthatcn nöthig, die er in der Nachbarschaft kaufen wolle. Zu spät habe er bemerkt, daß er nicht Geld genug bei sich führe, und deßhalb bitte er die Verkäuferin, ihm einen kleinen Vorschuß — in der Regel 3 bis 5 Mk. — zu geben. Wenn die Verkäuferin ihm traute und das Geld gab, so bekam sie weder dieses noch den Besucher wieder zu sehen. Es gelang, den Schwindler in der Person des Tapezierers Siegfried Freund zu ermitteln und zur Haft zu bringen. Er stand am Mootag vor der ersten Strafkammer. Es handelte sich vorläufig nur um einen versuchten Betrug, der in der beschriebenen Weise begangen und nur durch die Vorsicht der betreffenden Verkäuferin mißlungen war. Da der Angeklagte wegen derselben Bettügereien bereits mehrfach vorbestraft ist, so erkannte der Gerichtshof auf eine Gefängnißstrafe von einem Jahre und auf zweijährigen Ehrverlust.
Weiufabrikation führte am 27. ds. MtS. den Kaufmann Martin Baumann aus Kreuznach, jetzt in Mainz, und den Kaufmann Bernhard
Dubois aus Kreuznach vor die Strafkammer des Landgerichts in Koblenz. Baumann betrieb neben einer Kolonialwaaren - Handlung ein Weingeschäft; in dieses trat 1896 Dubois ein, der früher Wirth war. Die Baumann'sche Kellerei stellte ein oberirdische^ Raum dar, eine frühere Lederfabrik, wo auch Kaffed gebrannt wurde. Hier wurden Rosinen gemahlen, und darauf dann wurde gewöhnlich zu einer Hälfte Wein eine Hälfte von dieser Rosinen-Brühe genommen, worauf schließlich noch Glycerin zugesctzt wurde. Das that meist ein Buchhalter, der dies Verfahren in Ingelheim gelernt haben wollte. Große Quantitäten von Glycerin, zu 1200 kg, und ganz unglaubliche Mengen von Rosinen, z. B. 50000, 75 000 und 166 000 kg bezog Baumann. Er behauptete im Verhandlungstermin, daß er Glycerin lediglich beim Kaffeebrennen benutzt und die Rosinen zum größten Theil an Kreuznacher Weinhändler verkauft habe. Im übrigen gab er die Weiufabrikation selbst ganz offen zu. Nur wollte er die fabrizirten Weine auch als solche verkauft haben; daneben habe er Naturwein alS Naturweine und verzuckerte Weine auch als Wein verkauft. Das Baumann'sche Geschäft muß sehr umfangreich gewesen fein. Es kaufte z. B. der Kommissionär G. aus Bingen von ihm 46 Halbstück Wein auf einmal, die er dann an eine kleine Wein« Handlung in Cochem verkaufte. Diese 46 Halbstück und auch Weine in Kreuznach wurden mit Beschlag belegt; eS ergab sich jedoch nicht, daß sie gefälscht waren. Die Strafkammer hob die Beschlagnahme dieser Weine auf und sprach DnboiS frei, verurtheilte aber Baumann zu drei Monaten Gefäng- niß, 150 Mark Geldstrafe, ordnete auch die Publikation des UrtheilS in verschiedenen Zeitungen an.
Bom Büchermarkt.
* ♦* Zum Abschluß b«8 ersten Decermium» der Regierung Kaiser Wilhelm» II. hat da» Deutsch« VirlagShauS Bong u. Co., (Berlin W. und Leipzig), unter dem Titel „Unser Kaiser, zehn Jahr, der Regieruug Kaiser Wilhelm - II. 18,8- 189 8', ein Prachtwerk vorbereitet, das jüngst zur Ausgabe gelangte. Da» 16 Kapitel umfassende Werk enthält die eingehend« Schilderung d«r Jugend und Studienzeit unser«» Kaiser» und sein Leben und Wirken vom Zeitpunkt der Vermählung bi» zum Regierungsantritt. Di« Herrscherthättgkeit Kaiser Wilhelm» II. wird nach ihren verschiedenen Richtungen ii der näheren Beziehung zur Politik, zur Arm«, zur Marin«, zur Kirche, sowie zur Wissenschaft und Kunst darg,stellt- Ca. 400 Illustrationen schmücken den Text, außerdem sind dem Werk« »och ein» sroße Anzahl Kunsttafeln in tadel- loser Ausführung beigegeben. Der Preis de» Werke» beträgt 5 Mark, im Verhältniß zu dem Gebotenen gewiß erstaunlich billig. Bei der Gediegenheit btf Werke» hinsichlich seine» Inhalte» in Wort und Bild, sowie in Bezug auf seine Ausstattung, darf daffelb» nicht Bio« aus rein patriotischen Gesichtspunkten, sondern auch al» «ine Denk- schrift von hohem geschichtlichen Werth Anspruch auf da» allgemeinste Interesse in allen Kreisen unsere» deutschen Vate-landeS erheben.
V „Ostasiatisch« Küstensahrten' betitelt sich ein äugen- scheinlich der Feder einer Kundigen entstammendrr, reich mit Illustration«» vrrsehener Bericht, welcher zum Theil Orte tu China behandelt, di« durch di« Reis« de» Prinzen Heinrich von Preuße» in de» Vordergrund de» allgemeine» Int,reffe» gerückt sind. Den fesselnden Aufsatz veröffentlicht in ihrem neuesten Heft« di« allbeliebtr tllustrirte Familienzeitschrift „Zur Guten Stunde* (Berlin W. 57, Deutscher VerlagShauS Bong u. Co, Preis de» Vierzehn, tagrhefte» 40 Pfg.).
Der spanisch-amerikanische Krieg zieht jetzt di« Augen der ganzen zivtliflrten Welt auf sich und da dürfte «in« sachv«rftändtge Beurtheilung der nordamerikanischen Kriegsmarine au» der Feder de» al» Militär» und Marineschriftsteller selbst an höchster Stelle geschätzten Generallieutrnants z. D. Fr. Freiherr» von Dtncklage- Campe, di« wir in dem soeben aulgegebenen Heft 24 der bekannten großen illustrirten Familienzeitschrift „Für All, Welt* (Deutscher VerlagShau» Bong u. Co., Berlin W. Preis der vierzehntaglhefte» 40 Pfg.) finden, allgemeines Jntereffe erregen.
V Die Verdauung»,eit der verschiedenen Getränke im menschlichen Magen kann neuerding» durch dar „Phonendoskop" genau fchgest-llt werden und findm wir über diese jüngst« srnsattonelle Erfindung auf medizinischem Gebiete einen reich illustrirten Artikel i» dem soeben au»- gegebenen Heft 25 der b. kannten illustrirten Familienzeit • schrift „Für All« Welt' (D«utsch«S Vtilagrhau» Bong u. Co., Berlin W. Preis de» VierzehnlagShefte» 40 Pfg.)
* ♦* Die „Wiener Mod «*, mit welcher ein neneS Quartal beginnt, ist in allen Buchhandlungen und von der Administration der „Wiener Mode", Wien, IV., Wienstraße 19 zu beziehen. Abonnement 2.50 Mark, Preis der einzelnen Hefte» 45 Pfg.
* ** „Der Alte und der Neu« Reichstag.' Vergleichende Karten der Ergebniffe der ReichStagswahlen 1893 und 1898 von Paul Langhans. (Sonderausgabe au» Justus Perthes Staatsbürger-Atla».) Preis 40 Pfg. Gocha, Justus Perthes.