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Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg nnd Kirchkain
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umstieß, und der Wein über die Tischplatte floß. „Das ist ein schlechter Scherz;*
„Du weißt, daß ich solche Scherze nicht mache, — Sieh, Lothar, als ich vorhin dem Mädchen gegenüber stand, als sie erröthete, da ich ihr die Freude des WohlthunS schilderte, als fie mir freiwillig die kleine Hand wie dankend reichte, da wußte ich, daß fie nicht nur das schönste Weib ist, das ich je ge- sehen, sondern, daß fie trotz aller angenommenen Gelassenheit auch gut und eindrncksfähig ist. Ueber ihre Klugheü wie über ihre Kenntnisse bist Du ja selbst erstaunt gewesen. Sie besitzt vielleicht keine GcwaodheÜ in gesellschaftlichen llmgavgsformen, ei« Mangel, dem sich bei einem Mädchen wie Gertrud sehr leicht abhelfe» läßt. Und die Taute —*
«Die macht den Eindruck einer Königin im Exil,* warf Rhoden ei»; »aber Dn kannst nicht wissen, ob Fräulein Gertrud nicht noch andere, minder königliche Verwandte hat, und ob nicht sehr gewichtige, für ihre künftige Ehe bedenkliche Gründe die Familie in diese Einsamkeit gebannt haben. Doch daS Ganze ist ja Unsinn. Du kannst nicht im Ernste daran denken, dieses simple Bürgerkiud zu Deiner Satti« machen z« wollen.
»Ich bin fest entschloffe«, Lothar. Der Gemeindevorsteher hat n«r Worte des LobeS über die Familie Meynett gehabt, nur stolz hat er fie genannt. Der Vater war Arzt, also immerhin einer höheren Ge- sellschaftSklasie angehörend; waS seine und seiner Frau Vergangenheit sein mag, — kümmert- mich? Gertrud ist als Kind hergekommen, hat hier gelebt, hat also gar keine Vergangenheit; Hunderten von Frauen habe ich schon gegenüber gestanden, Lothar, keine hat so mit einem Schlage meine ganze Seele erfüllt. Vielleicht liebe ich Gertrud heute noch nicht,
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der Bevölkerung den Ausschlag geben. Wie schon auf dem konservativen Parteitage zu Dresden betont worden ist, find es vielmehr die Ideale der politischen Parteien, welche die Volksseele packen und denen gegenüber die übermäßige Hervorhebung der materialistischen Bestrebungen schweigen oder doch in den Hintergrund treten müssen. Es ist ganz unbestreitbar, daß diejenigen Gruppen und Vereinigungen, die sich zur Aufgabe gestellt haben, entweder wirthschaftliche oder sociale Interessen zu vertreten, nur daun that- sächliche Erfolge zu erreichen vermochten, wenn sie in der Lage waren, dies im Rahmen großer politischer Parteiverbände zu thun.
Die conserva ive Partei hat keinen Augenklick darüber Zweifel aufkommen lassen, daß sie von den in ihrem Namen aufgestellten Candidaten erwartet, daß sie in erster Linie als Angehörige der Partei sich zu betrachten und als ausschlaggebende Richtschnur für ihre parlamentarische Thätigkeit das conservative Parteiprogramm anzuerkennen haben. Gerade diese unzweideutige Betonung der alten bewährten conservativen Grundsätze hat dazu beigc-
Aa<, unfcrc P"ckt im Großen und Ganzen mit Befriedigung auf den ihren Bestand concentrisch bedrohenden Wahlkampf zurückblicken kann.
Es liegt uns durchaus fern, in den Fehler der Ruhmredigkeit zu verfallen und etwa behaupten zu wollen, der von konservativer Seite geführte Wahlkampf sei ganz tadellos gewesen. Das läßt sich ganz gewiß nicht behaupten; wir haben im Gegen- theil auch diesmal mit Bedauern festzustellen, daß in manchen Wahlkreisen an intensiver und namentlich an vorsorglicher Wahlarbeit und an weitblickender Kräftigung der Parteiorganisation weit mehr, als geschehen, hätte geleistet werden, daß also erheblich bessere Resultate hätten erzielt werden können. Allein wir hoffen, daß das trotzdem Erreichte ein Ansporn zu frischer, reger Organisationsarbeit für die kommenden stillen Zeiten sein wird.
Heut möchten wir in erster Linie den unserer Partei immer noch zuzurechnenden Anhängern der deutsch-sozialen, national-sozialen und christlichsozialen Parteien zu bedenken geben, daß sie ihre Ziele im Rahmen der großen konservativen Partei weit ersprießlicher zu vertreten und zu fördern vermögen, als wenn sie sich in erfolglose Kämpfe gegen dre Konservativen einlaffen und so doch nur ihre eigene Sache gefährden. Die Bevölkerung will von solchen Sonderbestrebungen nichts wissen; die Zeit verlangt große, geschlossene Parteien. Wenn es gelingen soll, des sozialdemokratischen Ansturms Herr zu werden, müssen alle Gestnnungsverwandten in großen Dingen zusammenstehen. In kleinen Dingen wird sich dann ein modus vivendi, bei dem auch die Sonderinteressen ihre Rechnung finden können, schon Herstellen lassen.
.Du lieber Gott, ein angehender Diplomat,' ivrszie Rhoden, .der «och gar nicht weiß, ob er Carriöre Aachen wird oder nicht.'
Am Freitag Nachmittag beschäftigte sich in Brüssel die internationale Zucker-Eons erenz mit den in den letzten zwei Sitzungen in's Auge geübten Punkten, nämlich mit der Definition der Prämien, mit der Norm, die angewandt werden soll auf die Raffinade, sowie auf die Mischungsverhältnisse, velche bei Bedarf in Ausnahmefällen maßgebend sein ollen. Die beiden ersten Punkte waren der Gegen- tand von vorläufigen Redaktionsvorschlägen, welche n einer weiteren Sitzung endgiltig geprüft werden ollen. Der dritte Punkt gab Anlaß zu Meinungsverschiedenheiten und wurde zurückgestellt bis zu dem Augenblick, wo ein positiver Vorschlag niedergeschrieben werden könne, um zur Grundlage für die Verhandlung zu dienen. Diese weitere gestrige Sitzung dürfte die letzte gewesen sein, die Verhandlungen werden zwischen
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machen. Glück auf den Weg! Vielleicht lernt Herr Naumann mit seinen Agitatoren recht gewissenhaft, dann kann wirklich von ihnen noch einmal die Umkehr von der „Straße der schlimmen Vergangenheit' erhofft werde». Aus ihrem „Mißerfolge" werden die Nationalsozialen „gelernt" haben, daß sie mit Liebäugeleien, die fie an die Sozialdemokratie verschwenden, wenn sie unter anderem durch Unterlassung des Katserhochs ihren Monarchismus verleugnen, keine Geschäfte machen können. Auch die Thatsache wird ihrer Lembegier nicht verborgen geblieben sein, daß ganz andere Leute, als die auf den Flugblättern schön abkonterfeiteu Herren dazu gehören, um die konservative Partei zu „vernichten". Ein gutes Zeichen ist es schon, daß Herr Naumann in der „Hilfe" sich daran erinnert, daß es christliche Beweggründe waren, die ihn „seinerzeit" persönlich in den politischen Kampf getrieben haben. Wie man weiß sind diese „Beweggründe" seit dem „großen" Erfurter Parteitage nicht weiter maßgebend gewesen, weil der „nationalsoziale Verein" allen Leuten gerecht werde» wollte und darum grundsatzlos werden mußte. Herr Naumann schreibt feruer: „Ohne Erregung böser Leidenschaften und ohne Vorspiegelung falscher Träume haben wir schlicht und recht unsere politische Pflicht gethan". — DaS stimmt denn doch absolut nicht. Haß ist gewiß eine böse Leidenschaft und diesen gegen die Konservativen zu erregen, haben die Nationalsozialen stets als ihre Hauptaufgabe betrachtet. Feruer hat sich die Behauptung von dem Bestehen eines Planes zur Verschlechterung des Reichstagswahlrechtes und die damit verbundenen Verdächtigungen, wie sie in der nationalsoztalen Agitation beliebt wurden, als Äsche Vorspiegelung erwiesen. Kurz: schlicht und recht ist die nationalsoziale Wahlthätigkeit keinesfalls zu neunen. Vielleicht lernen die Herren auch noch, was mau unter schlicht und recht und . . . wahr versteht.
Umschau.
Es hat sich auch bei dem soeben beendeten Wahlkampfe gezeigt, eine wie vortreffliche und unentbehrliche Waffe die Parteipresse ist. Ist der Freisinn heule überhaupt noch im stände, sich lebensfähig zu erhalten, so verdankt er dies allein seiner weitverzweigten und vielgelesenen Presse. Auch die Sozialdemokratie weiß den.'großen Nutzen der Parteizxitungen zu schätzen, fie unterstützt dieselbe» dämm in jeder Weise durch beständiges und sehr erfolgreiches Aufmuntem der Arbeiterschaft zum Abonnement und durch Aufwendung sehr erheblicher Geldmittel. So hat die — allerdings sehr reiche — sozialdemokratische Parteikasse im vorigen Jahre nicht weniger als über 94000 Mk. an Preßunterstützungen gezahlt. Die konservative Parteikasse kann bare Aufwendungen für ihre Provinzialpresse leider nicht machen, allein unsere Parteimitglieder sollten — belehrt durch den Wahlkampf, der den Werth einer guten Provinzialpresse wieder einmal hat fühlbar werden lassen und aus Dankbarkeit für die mannigfachen trefflichen Leistungen derselben in den letzten schwere» Tagen — jetzt alles ausbieten, um unsere lokalen und proviuzialen Parteiblätter in jeder Weise zu fürder» und zu unterstützen. Große Opfer für den Einzelnen erfordert eine solche Unterstützung nicht. ES genügt, wenn jeder konservative Man», der im letzten Wahlkampfe für unsere Sache seine Stimme abgegeben hat, darauf hält, daß in sei» Haus und in seine Familie kein anderes Blatt als ei« konservatives kommt, daß von ihm und den Seinen in keinem anderen Blatte als in einem konservatiam inserirt wird und daß er allenthalben in seinem Verkehr für das betreffende konservative Blatt Stimmung macht. Geschieht dies, dann wird sich die Provinzialpresse dankbar dafür erweisen und in spätere» Wahlkämpfen diese Fürsorge reichlich lohnen.
Schon in der Ploener Ersatzwahl trösteten sich die in ihren Preßberichten stets siegreichen Nationalsozialen damit, daß sie zwar unterlegen seien, daß sie aber viel, sehr viel gelernt hätten und das Erlernte in der Hauptwahl an- wenden wollten. Es hat sich aber gezeigt, daß die Herren um Naumann noch viel zu wenig gelernt hatten, vor allem haben sie nicht gelernt, daß schlaue Taktik und feine btldergeschmückte Flugblätter nicht ausreichen, um die Wähler für sich einzunehmen, sondern daß dazu auch Grundsatztreue und Vertrauenswürdigkeit gehört. Nun erklärt Herr Naumann in seiner „Hilfe", auch aus dem jüngsten „Mißerfolge" — das ist gewiß zart ausgedrückt — werden die Nationalsozialen lernen und daraus den „Wegzeiger an der Straße zur besseren Zukunft"
Die konservative Partei und die Wahlen.
Noch ist das volle Wahlergebniß nicht bekannt. Was die Stichwahlen bringen werde», wird erst «ach und nach in den nächsten Tagen sich ergeben. Wir wollen aber gleichwohl nicht länger zögern, uns über den Eindruck auszusprechen, den die bis jetzt vorliegenden Wahlresultate in Bezug auf die konservative Partei gemacht haben.
Unseres Erachtens hat die konservative Partei allen Anlaß, auf das in den Reichstagswahleu Errungene mit Befriedigung zu blicken. Unsere Partei war von allen Seiten bedrängt. Mit ohrenbetäu- beudem Geschrei drang gegen sie von links der Freifin« mit allen seinen nord- und süddeutschen Abarten, sowie die in den fteisinnigen Fußtapfen „gemausert" sich bewegende Sozialdemokratie vor. Mit Tücke und Hinterlist fielen ihr von rechts die „wilden" und „reformerischen" Antisemiten, sowie auch die Christlichsoziale» unb Nationalsozialen in ben Rucken und auch an einzelnen Feindseligkeiten M? den Rethen des Bundes der Landwtrthe fehlte er nicht.
Diesem parallelen Ansturm von „Freunden" und Todffeinden hat die konservative Partei standgehalten. Sie ist aus den Hauptwahlen als zweitstärkste hervorgegangen und wird hoffentlich auch im zweiten Wahlgange diese Stellung behaupten. Die düsteren Prophczeihungen, mit denen von rechts und links der Wahlkampf unserer Partei begleitet worden ist, haben sich also nicht erfüllt, und gerade diejenigen Parteien und Gruppen, die die Erbschaft der „morschen" konservativen Partei anireten wollten und stolz „auf eigenen Füßen", schon im Voraus den Sieg veMndend, sich in das Wahlgetümmel stürzten, sind am ärgsten gerupft worden.
Es ist eine von uns häufig ausgesprochene und durch die Wahlergebnisse bestätigte Thatsache, daß der Freisinn nebst den zu ihm gehörigen Richtungen in Folge seiner verkehrten Wirthschaftspolitik und seines starren Doktrinarismus im Begriffe ist, von der Sozialdemokratie aufgezehrt zu werden. E ne Rettung für ihn wird es nur geben, wenn er sich zu Reformen versteht, wenn er sich mit einem Worte °us einer reinen Großhandels- und Börseninteressenvertretung in eine, den modernen Anschauungen Rechnung tragende, wirklich liberale Partei mausert.
Gerade die soeben beendete Wahlkampagne hat -ezeigt, daß nicht wirthschaftliche oder andere — wch sociale — Sonderinteressen es sind, die bei
Böcksteinr «nter einem breitästigcn Ahornbaum faße», duukelrotheu herben Terlauer in de» Gläser» vor sich.
Herbert Laudskro» antwortete nicht. Er lehnte den Kopf an den Stamm, »nd schaute in die flimmernde Sonnenlust hinein, die so rein und durchsichtig war, daß die fernsten Berge zum Greifen nahe gerückt erschienen.
„Ich möchte wissen, was sie gestickt hat," sagte er »ach einer langen Weile, iudeß ihn fein Freund mit unbestimmter Besorgniß betrachtet hatte.
Rhode» wußte es; er hatte sich bei dem älteren Fräulein Meyuert darnach erkundigt, »och während fie fich empfahlen, und Herbert, wie Lothar malittös hinzufügte, beschäftigt war, die Länge der Augen- Wimpern abzuschätzen. Es seien Fächer gewesen. Die beiden Frauen arbeiteten für ein großes Salzburger Geschäft allerlei Luxusgegenstände, sämmtlich mit Alpenblumen und „Gruß aus Gastein," „Erinner- «ng an Salzburg n. s. w. verziert.
„Sie find also doch arm?'
Lothar zuckte die Achseln «nd meinte philosophisch, nur der sei arm, der fich dafür halte; die beiden Fräulein Meyuert thäten el sicher nicht, klebrigen-, fügte Rhoden ernsthaft werdend hinzn, seien sie so echte Demokrattnne», wenn nicht gar Sozialistinnen, alle beide, wie fie kaum in einer Großstadt Europas zu finden wären, nnd gegenwärttg sei doch wahrhafttg daran kein Mangel. Der Aristokrat «nb Beamte sprach dies im schmerzlichsten Bedauern.
Da wandtt sich Herbert zu seinem Freunde und schaute ihn mit einem Blick voll sonnigen Glanze» an. .Was geht mich Gertrud Meynert's politische Gesinnung an? Wenn fie Gräfin Landskron ist, so hört fie gewiß auf, Demokratin zu sein.'
„Um Gottes Willen, Herben!' Rhoden sprang so heftig vo» seinem Sitze ans, daß er sein Glas
noch einmal höre, den Glanz ihres Auge» schaue, dann —' er brach ab.
„Aber nm Gottes willen, Mensch, so laß uns doch abreisen! Bedenke nur, was Deine Mutter sage» würde!"
Seine Mutter! Der Graf sah im Geiste ihr stolzes Bild; er sah, wie sie auch nur die entfernte Möglichkeit einer Mesalliance ihres Sohnes zurückwies. Seine Mutter — fie würde fich, trotz ihrer zäNliche» Liebe zu ihm, von ihm lossagen: denn ihre Rücksicht auf die von ihr hochgehaltenen Familien- Tradilionen war größer, als ihre Liebe. Sie würde es ihm vielleicht nie verzeihen, ihre Hoffnungen in Bezug auf die Wahl seiner Gattin so sehr getäuscht zu sehen. Und doch, wie Herbert LandSkro» jetzt dasaß, das Gesicht mit der Hand bedeckend, da verblaßte plötzlich das Bild der Mutter, unb an seine Stelle trat Gertrud.
Er empfand wieder jene» seltsam beklemmende unb boch so süße Gefühl wie vorher, als sich ihre Augen so groß unb leuchtend zu ihm erhoben hatten, und es war ihm, als höNe er ihre Stimme an seinem Ohr: „Laß Dich durch meine Kälte nicht täuschen, ich kann lieben, heiß unb innig, ich »e be Dich lieben. Du suchst baS Glück? Du hast es ge- fuxben, ich bin für Dich daS Glück!"
Herbert Landskron ließ die Hand finken. „Lothar," sagte er, „ich bleibe und versuche, Gertruds Liebe zu gewinnen.
„Na, sage ihr doch nur, daß Du Graf Herbert Landskron von Krona» bist, unb Herr mehrerer großen Rittergüter, dann wird fie Dich ttotz aller demokratischen Gesinnung furchtbar heiß lieben," versetzte Rhoden unwinsch.
(Fortsetzung folgt.)
(Nachdruck verboten.) Wie es endete.
Roman von Maria Theresia May, deS preisgekrönten Romans „Unter der Königstanne."
(Fortschxng.)
„Bttte, bringen Sie der armen Fran den Finder- lohn," rief Rhoden eifrig, im Begriff, fein Taschen- °»ch zu öffnen.
j i Nein ich nicht," wehrte Gertrud ab.
„Also ich," sagte Rhoden resignttt, das Pottefeuille dieder einsteckend.
j L „Auch Du nicht," sagte Herbert lächelnd. „Die Damen würden Dich nur im Verdacht haben, daß es um den Dank und die Bewunderung der armen ^ute zu thnn ist, denen Du die Höhe Deiner ge- Mschastlichen Stellung und Deine günstige VermögenS-
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'schmerzen, wsschmerz, eide. «t- schon nach Geheim- »»gegeben, sche 1 Stt , wo nicht, it Cassel.
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Erscheint täglich außer an Werttagen »ach Sonn- und Feiettagen. J10 14-W QuartalS-Abonnements-Preis bei der Expedition 2 Mk., bei allen y Postämtern 2,25 Mk. (exkl. Bestellgeld). Jnsertionsgebühr: die ge- spalten« Zeile oder deren Raum 10 Pfg., Rellamen; die Zelle 25 Pfg.
.Wir übertragen die endgilfige Ordnung dieser *ugelegenhett getieft dem Gemeindevorsteher, da Mäulei» Meyuert uns ja den würdigste» Empfänger ivrannt hat. Sud nun wollen wir die Damen nicht ^ger störe«, fügte Herbett, fich erhebend hinzu. . Schnell stand auch Lothar auf, mtt einem Blick, ^welchem lustiger Humor funkelte, die Damen streifend.
hotte seine gute Laune wiedergefunden; die Viettel- fTnt,e' welche fie in dieser EiSathmosphäre verlebt — 7^le», mußte bei seinem Freunde, wie Baron Rhoden
Grusv ««chte, gründlich die so rasch emporgelodette Flamme esucht. Schwärmerei für diese» allerdings ganz nuver- d. Erst vleichijch schöne Mädchen axSgelöscht haben.
Gr sagte dieses auch sofort d.-m Grafen, als fie -n Minuten später in dem hübschen Sasthaukgarteu
nehmen entgegen: die Expedition dieses Blattes, die Annoncen- Bureavtt von Haasmstein L Vogler, Frankfurt a. M., Cassel, Mägde- od
Dienstag, W. Juni 1898. ^3. ^ahrg.