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Stadt Marburg hat gestern gegen
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(Fortschnug.)
Ich bin nicht verheirathct. und dies haben Sie
Warum thun
nicht? Mich kränkt's
(Klaffen, aber mit überzeugendem Wohlwollen.
'uug, — auch davon hat uns der Kemeindevor-
Reichthum, eine Kuh, sich beim Weiden auf der
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Meynert, die mir bei einem jungen Mädchen ganz Alm vor ein paar Tagen verflieg und abgestürzt ist.
unnatürlich erscheint,
versetzte Herbert Landskrou,
(Fortsetzung folgt.)
getheilt werden und mau bis dahin auf die Landtage mitgetheilten Schätzungen, nach denen Finanzjahr 1897,98 für Preußen wiederum glänzendes ist, angewiesen bleibt, findet für
dem nicht entgangen war, daß die Tante mit leisem befriedigten Lächeln die Worte ihrer Nichte begleitet
dem das ein das
Am 15. d. M. fand der Finalabschluß sowohl in der Reichshauptkaffe als in der preußischen General- staatskaffestatt. Das Jst-Ergebniß des Finanzjahres 1897/98 für das Reich tote für Preußen wird daher in Kurzem feststehen. Während für Preußen nach alter Hebung die betreffenden Zahlen erst bei der Vorlegung des nächstjährigen Etats mit»
keine Silbe gesprochen hatte.
Sie thun uns Unrecht, Fräulein Meynert," sagte
außerordentlich find, unseren Reihe aber aus vollem
ich fernerhin mit möglichster Energie daran zu fcn, daß die Wähler unseres Kreises über den erih ihres RcichstagswahlrechtS und über die Be- tung der Wahlkreisvertretung im Reichstage in er weiterem Maße aufgeklärt werden. In dieser
76 Stimme» mehr, der Gegenkandidat Böcke
13 6 5 Stimmen weniger, als 1893.
Reich regelmäßig die Veröffentlichung des Jahres» abschluffes statt. Auch gestatten die regelmäßigen Mittheilungen über die Erträge der wichtigsten Ein» nahmen des Reichs schon vor der Veröffentlichung des Abschlusses ein einigermaßen sicheres Uriheil über die Ergebnisse desselben, obwohl zu einem ganz vollständigen Bilde das Verhältniß der Istausgaben zu dem Etatsansatze von Ersparungen und Etats» Überschreitungen fehlt.
Die jetzt bekannt gegebenen endgültigen Zahlen über die Erträge der Zölle und Verbrauchsabgaben, der Stempelsteuer sowie der Poft- und Eisenbahnverwaltung liefern den zahlenmäßigen Beweis, daß die Finanzen des Reichs sich in außerordentlich günstiger Lage, seine Einnahme zugleich in stetig aufsteigender Bewegung sich befinden. Die für Rechnung des Reiches erhobenen Verbrauchsabgaben haben, trotzdem die Zuckersteuer hinter dem ausnahmsweifen hohen Ertrage des Jahres 1896/97 um einiges zurückgeblieben war, im Ganzen beinahe 9^ Millionen mehr eingebracht, als im Etat vorgesehen ist und die Poft- und Telegraphenverwaltung, sowie die Eisenbahnver Wallung haben gegen den Etat eine Mehreinnahme von zusammen über IS1/, Millionen Mark geliefert.
Roch günstiger ist die Entwickelung der der Klausel Frankenstein unterliegenden Zölle, Verbrauchsund Stempelsteuern. Diese haben nach Abzug der dem Reiche verbleibenden 138 Millionen aus dem Ertrage der Zölle- und Steuern nicht weniger als 470,3 Millionen Mark eingebracht, während der Etat Ueberweisungen nur in Höhe von 404 Millioner Mark vorsieht. Mithin find über 66 Millionen Mk. mehr aus diesen Einnahmequellen gefloffeu als bei Aufstellung des Etats veranschlagt ist und die Bundesstaaten würden, wenn die Klausel Frankenstein noch unvermindert in Kraft stände, statt des im Etat vorgesehenen Heberschusses der Matrikularumlagen von rund 18 Millionen Mark eine Summe von über 48 Millionen Mark mehr vom Reiche erhalten, als sie infolge von Matrikularumlagen an dasselbe zu entrichte» habe». Bekanntlich verbleiben ihnen aber von diesem Betrage nach dem Reichsfinanzgefitz vom vorigen Jahre nur 25 Prozent, während 75 Prozent zum Zwecke der Schuldentilgung von der Reichskasse eingezogen werden. Der überaus günstige Eindruck, welchen man nach diesen Zahlen von der Entwickelung :>er Einnahmen des Reiches gewinnt, wird noch erhöht durch den Hmstand, daß die hohen Erträge der Zölle erzielt sind, obwohl die Getreidezölle in Folge der Verminderung der Getreideeinfuhr weit hinter dem Durchschnitt zurückgeblieben waren.
Herrn General z. D. v. Bartenwerffer dar, der aus Liebe zu Land und Leuten in unserem hessischen Wahlkreise es übernahm, Angesichts der obwaltenden schwierigen Verhältnisse dennoch unserer Sache in so achtunggebietender, herzgewinnender Weise zu diene»!
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BAI glänzend gewählt, in ihr wurden 893 für Böckel 878 Stimmen, gestern aber nur 20 abgegeben, während die Stimmen für den
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IOC1» 983
893 in der Stadt Marburg auf 1156 gestiegen sind !
Warum wir bedauern, mit einer Minorität von Undings nur 480 Stimmen gestern mit unserem
Schließlich sagen wir allen den Herrn, welche bei der Agitation für unseren Kandidaten zum Theil in
wieder in seinen Besitz gelangt. So beträchtlich auch diese Summe ist, der Verlust hätte sich ersetze» lassen. Aber in der Brieftasche befand sich ein Ring, ein Andenken an seine verstorbene Mutter. Dessen Verlust hätte er nicht verschmerzt. Aus Freude darüber bot mein Freund den Finderlohn, das Fräulein wies den- selben aber sogleich zurück. Daß wir bei der Jugend des Fräuleins diese Zurückweisung nicht für unabänderlich hielten und auch annahmen, daß die Verwandten der jungen Dame einen berechtigten Einfluß auSübe» würden, wird Sie, Fräulein Meyaert, nicht i» Erstaunen setzen. Von dem Gemeindevorsteher erfuhren wir nun, daß Fräulein Gertrud Meynert nicht nur bei ihrer Meinung beharrt, — gestatte» Sie mir hinzuzufügen, daß ich diese Weigerung begreife und ich völlig ihre Anschauungen theile, — sondern Herr Zillig sagte auch, daß ihr Fräulein Nichte es ab» lehnt, irgendwelche Verfügung über diesen Finderlohn zu treffen."
Graf Landskrou hielt inne, als erwarte er einen Einwurf; aber keine der Dame» sagte ein Wort. Beide arbeiteten emsig weiter, nur die Tante warf einen prüfenden, schnellen Blick auf de» Sprecher und schien von ihrer Musterung befriedigt, wenigstens war der halb spötttsche, halb verächiliche Ausdruck ihrer Mienen ruhigem Ernst gewichen. Auf dem Antlitz des jungen Mannes lag so sehr der Abglanz rechtlich, strengen Denkens mit wahrer Herzensgüte verbunden, daß eine Täuschung über diesen Charakter fast unmöglich schien. Doch auch Rhoden versuchte nicht wieder das Wort zu ergreifen. Er fühlte, daß die Stimmung der älteren Dame, vielleicht schon von dem außerordentlichen Wohlklang in dem Organ Herberts bestochen, bereits etwas von ihrer Feindseligkeit verloren hatte und wollte nicht durch seine Einmischung den Zauber zerstören. HeberbicS war er nun seinerseits in die
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aufopfernder Weise thätig gewesen aufrichtigen Dank. In erster bringen wir diesenDank Herzen unserem Kandidaten
hatte. „Eigentlich würde der gesellschaftliche Brauch gebiete», daß wir nach Ihrer Abweisung uns sofort entfernten; aber hier dürste nach dem, was wir gehört haben, wohl gerade auf die Konvenievz wenig Gewicht gelegt werden. Lasten Sie mich darum noch einmal in der Sache meines Freundes das Wort ergreifen. Herr v. Rhoden hat das Herzensbedürfniß, dem Danke, der ihn erfüllt, Ausdruck zu verleihen. Er glaubt dies am besten zu können, wenn er Roth und Elend lindert, so weit dies in seiner Macht steht, nun würde eS ein freundlicher, wohllhuender Gedanke ür ihn sein, daß dieselbe Hand, die ihm )en Ring seiner Mutier toicbergegeben hat, die kleine Gabe irgendwelchen Hilfsbedürftigen reicht. Gewährt es Ihnen denn nicht Freude, gutes zu thun, zu hören, wie d-r Seufzer deS Schmerzes zum Segensworte für Sie wird? Sie kennen gewiß Menschen, welche der Hilfe bedürfen, und wenn Sie morgen solche Arme treffe», wird Ihr Gewissen Ihnen Vorwürfe machen, daß durch Ihre Schuld hneu nicht die Huterstützung geworden ist, welche Sie hätten spenden können."
Ein tiefes Roth färbte die Wangen des jungen Mädchens, da sie dem Grafen ihre Hand entgegen streckte, die er ehrerbietig faßte. „Sie haben gut und recht gesprochen," sagte Gerttud ruhig; aber man hörte >och, wie bewegt sie war. „Ich kenne eine Familie, welche das Geld Ihres Freundes nothweodig braucht. Eine halbe Stunde von hier, rechts am Anlaufbache entlang, liegt die Hütte der Gruber-Moni, einer Wittwe, welche sechs Kinder hat, und beten einziger
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darauf hingewiesen, daß in Belgien das Gewerbe des Stellen Vermittlers in viele» Fällen nur ein Aushängeschild ist, hinter dem sich die schändlichste Kuppelei versteckt. Um den Schein aufrecht zu erhalten, werden zwar thatsächlich einige Stellen vermittelt, meist aber haben die Vermittler für hierher gelockte weibliche Personen plötzlich unter allerlei Vorwänden keine Stellen zur Verfügung und wissen bann die meist der Landessprache unkundigen Mädchen zu bewegen, bei ihnen so lange Aufenthält zu nehmen, bis sie für andere Zwecke mürbe geworden sind oder wenigstens ihre ganze aufgebrachte Habe de» Vermittlern zur Deckung der schnell angewachsenen Schulden überlassen müssen. Von Deutschland aus bedient sich die Stellenvermittlung, nur um die Provision zu erschwindeln, des unehrlichen Mittels, hiesigen Dienstherrschaften angeblich aus Versehen Personen zuzusendeu, die mit der vorher überschickten Photographie nicht identisch sind oder die in Aussicht gestellten Eigenschaften nicht besitzen. Weiter ist in den Kreisen der Stellung suchenden deutschen Mädchen die Thatsache nicht genugsam bekannt, daß die belgischen Dienstherrschaften, auch wenn sie keinen rechtlichen Grund haben, das Engagement einer ihnen vom Stellvermittler zugesandten Person abzulehnen, doch gesetzlich nicht zur Annahme ober zum Behalten des Mädchens gezwungen werden können. Denn nur in den wenigsten Fällen ist die Dienstherrschaft, die nur mit dem Stellenvermittler verhandelt, dem Dienstboten oder der Erzieherin gegenüber direkt eine Verpflichtung eingegangen. Die belgischen Gerichte sind daher nicht in der Lage, einem zurückgewieseuen oder nach einer Probezeit wieder eutlassenen deutschen Mädchen, wenn es klagbar wird, eine Entschädigung oder freie Rückbeförderung zuzusprechen. Unter diesen Umständen kann allen deutschen Landsmänninnen, die nach Belgien gehen wollen, gleichviel, ob in dienender Stellung ober als Erzieherinnen, Gesellschafterinnen unb dergleichen, nicht dringend genug empfohlen werden, nur nach Abschluß eines auf ihren Namen lautenden Verttages, von dem sie gütige schriftliche Ausfertigung in Händen haben, eine Stellung in einer belgischen Familie anzunchme». Auch sollten sie nie versäumen, vor Antritt der Stellung über die Ehrenhaftigkeit und Zahlungsfähigkeit ihrer künftigen Dienstherifchaft Erkundigungen einzuziehen.' ______
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Betrachtung beS wunderschönen Mädchenantlitzes versunken, »nb je länger er das edle Profil ansah, desto mekr begriff er de» Eindruck, welchen dieses seltene Geschöpf auf seinen Freund «usgeübt hatte.
So sprach denn Herbert Landskron weiter: „Wir waren über diese Ablehnung ebenso erstaunt als betrübt. Weil wir uns aber gar keinen stichhaltigen Grund dafür denken konnten, kamen wir zu Ihne» persönlich hierher. Mein Freund wollte Sie noch mals bitten, doch selbst über die Verwendung dieser Summe zu bestimmen." Bei de» letzten Worten hatte sich Herbert Landskrou zu Gertrud gewendet, und als sie jetzt die Augen zu ihm aufschlug, groß und leuchtend in goldigem Dunkel, da stockte ihm fast der Athem.
„Nein, Herr Kronau, verlangen Sie das nicht," entgegnete sie langsam. „Heber die Sache ist schon mehr als genug gesprochen worden, und ich könnte immer wieder nur „Nein" sagen. Herr Baron v. Rhoden wird ohne meine Vermittelung bald jemanden finden, den er mit diesen 160 Gulden beglücken kann."
„Mein Fränlein, Sie geben uns wieder keinen Grnnd für Ihr „Nein" an," warf Lothar v. Rhoden nun doch ein.
„Weil ich Ihnen gegenüber nicht einmal indirekt zu Dank verpflichtet sein möchte," entgegnete Gerttud fast schroff. „Sie gehen in die Welt hinaus und denken Ihr Leben lang selbstgefällig daran wie sehr Sie mit Ihrer Gabe ein kleines Landmädche» im Gasteiner Gebirge beseligt haben." I
„Ich bebaute Ihre Denkungsweise, Fräulein
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(Nachdruck verboten.)
Wie es endete.
Aus die drei Kreise Marburg, Kirchhain und flankenberg mit Vöhl vertheilen sich nach der vor- iufigen Zusammenstellung die abgegebenen Stimmen - die für 1893 find in Parenthese dauebengesetzt — rie folgt:
von
100^ ont spöttische Gereiztheit. Ehe er etwas erwidern lOltf’Pte, nahm Graf Landskrou da» Wort, der bis jetzt
Nach der Reichstagswahl.
h. Marburg, 25. Juni. Bei der gestrigen Stichwahl in unserem Reichstags - Wahlkreise ßarburg-Kirchhain- Frankenberg- Vöhl |tt unser Kandidat, Se. Exc. Herr General der In- futter« z. D. von Bartenwerffer nach der »Häufigen Zusammenstellung 4937 Stimmen, Dr. 88 tf e I 5417 Stimmen erhalten. Letzterer ist sollt gewählt. Bei der Stichwahl am 24. Juni 1893 Hielten Lucke 3961, Böckel 8782 Stimmen. Hier- vch hat diesmal der konservative Kandidat
Roman von Maria Theresia May, trf. eS preisgekrönten Romans „Unter der Königstanne.
Umschau.
Zu dem immer noch in Blüthe stehenden und trotz aller Maßnahmen der Regierungen unausrottbaren Mädchenhandel bringt der „Hamburger Korrespondent" zwei sehr beachtenswerthe Mii- theilungen, von denen erstere die demnächstige Ankunft argentinischer Mädchenhändler in Europa fig- nalisirt, während die andere sich mit der Lage der Dienstboten in Belgien beschäftigt. — „Argentinische Behörden haben Kenntniß davon erlangt, daß neuerdings eine größere Anzahl von Personen sich in Buenos Ayres nach Europa eingeschifft haben, die des Mädchenhandels verdächtig sind. Aller Wahrscheinlichkeit nach werden sie versuchen, möglichst viele Mädchen unter allerlei Vorspiegelungen zur Heberfahrt nach Argentinien zu verleiten. Drei der Agenten sollen am 18. Mai mit dem Schiff „Espagne" Buenos Ayres verlassen habe». Sie werden wie folgt beschrieben: 1. Albert Neubrück, jugendlichen Ansehens, schlank gewachsen, dunkelblond, spricht spanisch, deutsch und französisch; 2. Moidehi Garabilde, über 50 Jahre alt, grau, mittelgroß, Schnurrbart geschoren. Besitzer eines öffentlichen Hauses in Buenos Ayres (Calle Lawalle Nr. 2163), vor zwei Jahren in Liverpool wegen versuchter Entführung zweier österreichischer Mädchen zu einem Jahr schweren Kerkers verurtheilt; 3. Jesnitzki, mittelgroß, 50 Jahre, Haar schwarz gefärbt, Stumpfnase, in Deutschland und der Schweiz mehrmals wegen Mädchenhandels vorbestraft. — Die drei Kuppler scheinen sich diesmal nach der Schweiz und nach dem Elsaß wenden zu wollen". Aus Brüssel wird ferner jenem Blatte geschrieben: „Deutsche Dienstboten und Erzieherinnen, die in Belgien Stellung suchen, haben vielfach mit den größten Hnzuträglichkeitcn zu kämpfen. Vor allem werden sie durch die Gewissenlosigkeit der belgischen Stellenvermittler sehr oft in schlimme Lagen gebracht. Es sei hier einmal ausdrücklich
11.5, 326
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(4290 onservativen Kandidaten von 333 int Jahre
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*9X7z'TY* Ri tYTY Anzeigen nehmen entgegen: die Expedition dieses Blattes, die Annoncen-
ö Bnreaux von Haasenstein & Bögler, Frankfurt a. M., Cassel, Mägde» oo o.u.
Sonntag, 26. Juni 1898.
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99‘ 7>ub(J, — auch davon hat uns der Gernemdevor- »1 gesagt —" schaltete er lächelnd ei«, „obgleich ' s i fä8tt selbst erfahre» hatte» — sich freiwillig Contto!» l so strenger Einsamkeit begraben. Nein, meix ■'Stein fn n»r»Aff»rHnt -in» fei*» W»nni»r mär».
$er iun9e Diplomat sah Fräulein Meynert ver- 21 "Udert au; trotz aller Ruhe klang doch anS ihrem
s außer lichtgetreuer, als bisher verttitt. Für uns sei der (4201 vsfall dieser gestrigen Wahl eine Ermunterung, cher.
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l 1011 k also, als wüßten Sie es nicht?
- | " A, daß ich ledig bin. Herr Zilling hat Ihnen ! 2?: gesagt, was man überhaupt in Böckstein von
' । _' ® weiß: daß wir vor fünfzehn Jahren hierherge- % 100 Otn find, daß mein Bruder, Gertruds Vater, hier i Arzt thätig gewesen unb vor einem Jahre ge- ■lben ist, daß dieses Häuschen das Doktorhäutchen J* 101’ Ht und uns gehört. WaS wünsche» Sie als» noch
|v ycicunfcuiyi eine tpieuyiei. wuic,
sie nicht unsere Schritte hierher gelenkt. Mein berfich^ ftant> ist durch Ihre Fräulein Nichte von einem Veffchö *Bea Verlust bewahrt geblieben. Ich meine nicht 15 Selb, welches durch das Anffiuden der Tasche
Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.
Jllnstrirtes Sonntagsblatt.
•ernt Kandidaten unterlegen zu fein, wissen alle dffee,,ere Leser. Der wiedergewählte Vertreter des n reifes wird zu beweisen haben, daß er nunmehr ie Interessen unseres Wahlkreises ernsthafter und
ir । Weit mögt ein jeder unserer Gesinnuvgs - Genossen jjn# f seinem Theile auch dahin streben, nach fünf _ (435 ren endlich wieder unserer Sache zum Siege äus, । verhelfen!
Bartenwerffer
Böckel
2525 (1713)
2611 (4523)
934 (790)
1504 (2038)
1478 (1458)
1302 (2221)