Einzelbild herunterladen
 

Mr

JK 139

*

Seite desGegensammlers

Carolalh zu ziehen, unternommen hätte!

iau-

ät

stag

Deine Liebe!

(Fortsetzung folgt.)

fr fr fr

fr fr fr fr fr

August indende nlung st bau-

erstag

72 Uhr,

fr

fr

(412

her.

md. se.

p«n Reiz.

, Werneck bemerkte es nicht. Er war zu sehr seinen eignen Gedanken beschäftigt. Er sah sie »cder in das Krankenzimmer, an Juanita's Lager ^etzt; er sah die holde Mädchenblütbe, die in diesem Egeublick in dem Gewände der Entsagung neben

Hirschritt, dort ihres Amtes walten, einer Pflicht,

männisch und unverständlich gehandelt haben könnte, einem ausgesprochenen Gegner der Politik der Sammlung gegen einen Freund derselben im Wahl- bimpfe beizustehen? Der Herr Reichskanzler hat das ist einfeiner Witz" derFrankfurts Zeitung" ! den Aufruf zur Sammlung allerdings ebenso- Mnig unterschrieben, wie irgend ein anderer Minister;

Erscheint täglich außer an Werktagen nach Sonn- und Feiertagen. Quartals-Abonnements-Preis bei der Expedition 2 Mk., bei allen Postämtern 2,25 Mk. (exkl. Bestellgeld). Jnsertionsgebühr: die ge­spaltene Zeileoder deren Raum lOPfg., Reklamen: die Zeile 25 Pfg.

Vom spanisch-amerikanischen Kriege liegen wenig neue Meldungen vor. Aus W a sh i n g t o n berichtet man, daß in der Kabinetsfitzung vom 14. d. M. ausschließlich Deutschlands Flotten­ansammlung (?!) vor den Philippinen besprochen wurde. Ein Minister erklärte, Deutschlands Ein­mischung könnte absolut nicht geduldet werden. Die Presse bespricht Deutschlands angebliche Absichten nervös. Die von Tampa mit der Expeditions­armee nach Kuba ausgelaufene Transportflotte war begleitet von 13 Kriegsschiffen und fuhr die Bucht in zwei Kolonnen hinunter. Der amerikanische Lieutenant Blue, der dieser Tage nach dem Hafen von Santiago hin eine Ausklärurgsfabrt unter­nahm, bemerkte in demselben außer dem Geschwader Cerveras drei kleine Kreuzer, und berichtete ferner, in Santiago sei am Sonnabend ein Flugblatt ver­öffentlicht worden, in welchem die Bürgerschaft der Stadt sich darüber beklaate, den ihr zukommenden Antheil bei der Leben sm itt-loertheilung nicht erhalten zu haben. Die Bürger hätten sich darüber bei den Armee- und Marinebehörden beschwert.

Auf Grund dis Gesetzes, betreffend die Handels­beziehungen zum britischen Reich, vom 11. Mai 1898 hat der Bundesrath beschloffen, daß den Angeböcigcn und den Erzeugnissen des Ver­einigten Königsreichs von Großbritannien und Irland, sowie der britischen Kolonien und auswärtigen Be­sitzungen mit Ausnahme von Kanada vom 31. Juli d. I. ab bis auf Weiteres die Vortheile einzuräumen sind, die Seitens des Reichs den Angehörigen und den Erzeugnissen des meistbegünstigten Landes ge­währt werden.

führen, wird mit 527 gegen 5 Stimmen ange­nommen. Henri Ricard beantragt, der Tagesordnung Ribot folgende Worte hinzuzufügen:und die sich stützt auf die ausschließlich republikanischen Majorität". Meline bekämpft den Zusatz, welcher mit 295 gegen 246 Stimmen angenommen wird. Unsere Eingangs ausgesprochene Vermuthung be­stätigt nachstehendes Pariser Telegramm von gestern Abend: Im Ministerrath im Elysee überreichte Ministerpräsident Meline die Demission des K a b i n e t s, welche der Präsident Faure annahm. Das Ministerium Meline war seit dem 29. April 1896 im Amte als Nachfolger des radikalen Ministeriums Bourgeois. An Stelle des Justiz- ministers Darlan trat Ende November 1897 der Senator Milliard. Außer Meline, Hanotaux, Barthiu, Boucher, Cochery und Milliard gehörten dem Kabinet an General Billot (Krieg), Vizeadmiral Besnard (Marine). Rambaud (Unterricht), Turrel (öffentliche Arbeiten) und Lebon (Kolonien).

und hehr, wie der Himmel droben mit seinen leuchten­den Sonnen und Sternen, seinen ewig getrennten Sternen?

Werneck schaute mit Entzücken die Bewegung, die holdselige Verwirrung, die sich Adrienne's bemächtigt hatte. Da, ihre Augen trafen sich ui b ein Jubel- >uf brach sich Bahn über seine Lippen; zugleich um­schloß er mit beiden Armen ihre zarte Gestalt und bedeckte ihr Gesicht, das sie, wie betäubt, ihm nicht entzog, mit heißen Küssen.

Sie waren unwillkürlich stehen geblieben, lleber ihnen blaute der Himmel wie zuvor. Ringsum herrschte Feierstllle. Kein Halm der umliegenden Felder regte sich, keine Stimme ward laut, und doch war es den beiden, glücklichen Menschen, als umschwebten sie die köstlichsten Harmonien. Sie empfanden nicht die drückende Hitze, die Sonne hatte für sie ihre Macht verloren, denn in ihrem Herzen waren die Flammen lichterloh emporgeschlagen und ließen sie alles um sie her vcrgeffcu.

Da strich eine Schwalbe dicht an ihnen vorüber. Ihre Flügel streiften fast Adrienne's Gesicht, das an Werncck's Schulter lehnte. Sie richtete sich auf, während er ihren Arm unter den feinigen zog und denselben zärtlich an sich drückte.

Die Schwalben fliegen tief! Ob wir endlich die langersehnte Erquickung bekommen? So unerträglich die Hitze gewesen und noch ist, so sehr bin ich geneigt, sie zu segnen, denn hat sie mir, uns nicht das Glück gebracht, wonach wir strebten?"

Versündige Dich nicht, Arnold," bat Adrienne, sich an ihn schmiegend,diese Hitze hat viel Unheil verbreitet!"

Ja, zögern wir den» nicht, unsere Pflicht zu thun, die mir nun doppelter Segen wird durch

findet ruch der (4128 lüft

(Nachdruck verboten.)

Getrennte Sterne.

Roman aus der Gesellschaft von H. Waldemar. (Fortsetzung.)

Ihre Frage in u.öglichster Ruhe beantwortend,! sagte er:

Der Brief des Reichskanzlers.

Mit einer staunenswerthen Beharrlichkeit versuchte die Presse derGegeusammler" denbekannten" bis jetzt noch nicht publizirten Brief des Fürsten Hohenlohe an den Prinzen Schönaich - Carolalh zur Wahlagitation gegen die Konservativen auszubeutcn. Allein nicht nur die in dem Gubener Wahlkreise im Interesse des Prinzen thätigen Agitatoren trieben mit dembekannten" unbekannten Briefe Wahlschwindel, sondern es betheiligte sich auch die angesehene sre- sinnig - demokratische Presse an diesem unehrlichen Treiben.

So tischt dieFrankfurter Zeitung" ihren Lesern neuerdings das folgende Geschichtchen auf:

In offenbarer Unterschätzung der vornehmen Ge­sinnung und der Widerstandefähigkeil des Fürsten Hohen­lohe gegen unanständige Zumutdungen ist zunächst versucht worden, zu behaupten, ec habe, als er den Brief schrieb, richt gewußt, daß ein konservativer Gegenkandidat existire, und daß er also den Prinzen gegen diestn ermuthige. Das war unwahr, und die es behaupte», mußten wissen, daß es unwahr ist. Es ist seit Wochen, urd zwar von konservativ-agrarischen He ren, die aber einig*n Sinn für Bosheit und Humor haben, sehr drastisch erzählt worden, wie bei zufälligen gesellscha'tlichen Begegnungen bestimmte namhafte konservative Varteirührer den sagen wir Muth gebubt haben, dem Fürsten Hohenlohe anzusinnen, er solle den Bries widerrufen, er solle erklären, er habe von der Kandidatur des Herrn von Heydebrand nichts gewußt, und « habe auch nicht gewußt, daß der Prinz Carolalh den Sammlung?aufruf nicht unterschrieben hatte. Der Fürst hat diese Herren ganz fein abfallen lasten und als sie hervorhoben, daß der Prinz den Sammlungsaufruf nicht unterschrieben habe, soll er lächelnd gesagt haben:Den habe ich ja auch nicht unterschrieben!""

In dieser Darstellung ist Wort für Wort er­funden. Waß dieFrankfurter Zeitung" als un­wahr ausgiebt, die Wahrheit, was sie aus Eigenem «zählt oderzufällig" gehört haben will, ist Er­sin d u n g.

Wem will die demokratische Presse denn auch tveißmachen, daß Fürst Hohenlohe so unstaats-

~ r ; ---- «Politik des Kabinet 8 wird fortgesetzt.

ITmfrfimt l Ministerpräsident Meline ergreift das Wort zur

UUifUJUU. I Erwiderung auf die Rede Bourgeois'. Er verwahrt

Eine besondere Ehrung hat der König am! dagegen, antidemokratische Politik getrieben zu 15. Juni den Technischen Hochschulen äuPa6e,n- Die Regierung sei stets zur Versöhnlichkeit Charlottenburg, Hannover und Aachen|^""9t; wenn aber der Sozialismus an's Ruder zu Tdeil werden lassen, indem er Vertreter derselben | ^me, würde er den Ruin der Republik und Frank- in's Herrenhaus berief. Di« dadurch aus-1 ^ichs herbeiführen. Meline versichert nochmals, daß gezeichneten Herren sind: Geh. Roth -Professor Dr. 113118 Programm des Kabinets stets ein demokratisches Slaby zu Charlottenburg, Geh. Rath Professor Illewesen sei (Unterbrechungen); er wünsche, daß die Launhardt zu Hannover, Geh. Rath Professor Jntze l Republikaner sich vereinigten; das Programm zu Aachen, dieaus besonderem Allerhöchsten S3er= 18Dur0eDi6 jedoch, welches, wenn verwirklicht, die- trauen zu Mitgliedern des Herrnhauses auf Lebens-l!^den Ergebnisse, wie das Programm der Sozialisten zeit berufen" worden sind. So wurde z. B. in g?ai=|im ®efolge haben würde, könne er nicht anmhmen. lottenburg als dort Professor Slaby gestern Vormittag I (Beifall.) Bourgeois versichert, daß er die seine Vorlesung in der Technischen Hochschule hfilt, L°H^twistischen Theorieen nicht billige. Sein Steuer- durch einen Postboten ihm ein Telegramm überbracht', hbstem unterscheide sich wenig von dem der R gierung. Nachdem et die Lektüre beendigt, richtete er an bic I ®r _tD0^e den kleinen Steuerzahlern Erleichterung Zuhörer etwa folgende Worte:Meine Herren!Schöffen. Redner fügt hinzu, sein Programm sei Ich will Ihnen nicht vorenthalteu, was in dem I dasjenige Gambeitas, und tadelt Meline, daß er sich soeben in meine Hände gelangten Telegramm lieht, I nic^t hon der Rechten trennen wolle. (Beifall auf weil es nicht nur für mich ein persönliches Interesse|ber äußersten Linken.) Verschiedene Tages­hai, sondern auch für unsere Hoch'chule, ja fürl"'*b"""ll^" werden hierauf eingebracht. Ribot die technischen Hochschulen Preußen z! beantragt die folgende: Die Kammer billigt die von weittragender Bedeutuug ist.«Erklärungen der Regierung und ist entschlossen, eine Das Telegramm ist vom König und überrascht«PEik demokratischer Reformen durchzuführen, die mich sehr." Professor Slaby verlas hierauf das!ll^ründet ist auf die Vereinigung der Republikaner. Telegramm, das folgenden Wortlaut hatte: «(Protestrufe auf der Rechten. Lebhafte Bewegung.)

In Anerkennung der Stellung, die sich djj. Rlbot hält hierauf eine Lobrede auf Meline und «-»teÄ&ÄS' N'SLS: bat, und in tiefer Achtung vor den!langen eine Theilung der Tagesordnung Ribots. exakten Wissenschaften überhaupt will ich «Der erste Th eil derselben, welcher die Er­der Technischen Hochschule Charlottenburg Sitz unb I tIärun9en. ber Regierung billigt, wird mit 295 gegen Stimme im Herrenhause verleihen und ernenne SielStimmen angenommen. Der zweite als den Berufensten ihrem sn.rtr^r |welcher besagt, daß die Kammer entschlossen

ats den Berufensten zu ihrem Vertreter. list, die Politik demokratischer Reformen, die gegründet

Wilhelm, I. R. «ist auf ber Vereinigung ber Republikaner, durchzu-

allein auch nur andeuten zu wollen, als fei Fürst Hohenlohe, wie Prinz Carolalh, ein ® e g n e r des Aufrufs, wäre doch ein kaum zu überbietender n Widersinn.

Pli Der Herr Reichskanzler hat, wie offiziös fest- Ulli Neüt ist, von dem bekanntenWahldriese" des Herrn Grasen von Posadowsky Kenntniß gehabt; es I6F» i B a!'° zweifellos, daß er auch den Inhalt dieses Briefes gebilligt hat. Wie würde sich nun das zusammen-

> M. er sie nie für gewachsen erachtet hätte und die L/e £ ^4 mit einer Treue erfüllte, die einer Berufs- - ^Egerin alle Ehre gemacht haben würde. Wie er

t b^als bewunderte! Und nun?

abitf ~

Ob sie ihn liebte? Werneck wagte kaum, sich ^SchÄten Sie, fahren Sie mich hart an, lassen la' gab Sie es mich empfinden, daß Ihr Herz keinen Augen- e\ Uk nnr T Menschen, ber lhr gefallen konnte,Iblick nur den Gedanken hegte, ich würde so kühn sein, unb das war Dony. Die Leidenschaft, die sie dem! meine Augen zu Ihnen zu erheben, aber lassen Sie . ftasilianer zufuhite, nannte der funge Arzt in seinem l eS mich einmal aussprechen, was ich fühle, was mit Innern einzig eine Venrrung des Herzens, einen I erneuter Kraft über mich kam, als ich Sie so uner. bo|en Traum, aus dem ,re zu ihrer eigenen Genug-!wartet hier wiedersah, den Mühsalen eines Berufes thuung rechtzeitig erwachte. Liebe, was man unter! preisgegeben, der an sich ein hoher, edler ist, dem diestM großiNx-heiligen Begriff versteht, ureigentliche I Sie aber nie gewachsen sein werden. Lassen Sie rhtf t-8 b" Adrienne für Mondega ge-!mich Ihnen daher hier im Angesichte Gottes sagen, suhlt. Dafür hatte Werneck ferne Hand ins Feuer! daß ich kein größeres Glück kenne, als Sie an mein gelegt. Ob aber «hr Herz imstande war, sein eignes «Herz nehmen und Sie alles vergessen machen zu

Fuhlen, sem treues Werben zu verstehen? Ob einst I dürfen, was Sie erlitten haben. Das mußte

ber Tag anbrechen wurde, der sie ihm zu eigen geben I ich Ihnen sagen, Adrienne, ehe wir zu unserer

rourbe- , ! Pflicht zurückkehren!' schloß Werneck mit einem

-Haben Sie von.dem großen Ereigniß gehört?" »tiefen Seufzer.

fragte das junge Mädchen, dem das Schweigen un-l Seine Leidenschaftlichkeit erschreckte und beglückte 6e fi* ,-,h i., «, , fle Wtt Zeit. Beide Hände auf ihre wogende

di- Augen, als wolle er Brust drückend, lauschte sie feinen Worten, als ver- ,rch tnbte Wirklichkeit zuruckrufen. I künde er ihr ein Evangelium. Sie hatte wohl zur

äSenm nSte^ür8 ' 3"t Jua's Krankheit fein sanftes Werben nicht

i m * , r. _ zurückgewiesen, sie hatte es als etwas empfunden und

m "halten. Mein I hingenommen, das man ihr, die so schmählich hinter-

Vater schreibt im höchsten Entzücken. Des alten Langen worden, zum Ersatz bot für das verlorene Mannes Freude hat etwas unendlich Rührendes."!Verstauen des schververwundeten Herzens. Sei fein n

"®te 9/1* * alle zusammen sein!* «Worten jetzt überkam sie es wie eine Offenbarung.

.. , $£? 'hren W'lleu toarem dem MädchenInicht Freundschaft war's, was fle für ihn fühlte, nicht diese Worte entschlüpft, bte es gleich darauf bitter! die Liebe der Jugenbgefährtin durchströmte ihr Herz nennte. als sein Blick fle traf; es war ein Gefühl so wonnig!

s n1, , ^diienne, nein, lassen Sie mich Iso selig, so überglücklich, ein Gefühl, so unbekannt, daß den ^vertrauten Namen nennen, bat er, als sie!sie vor der Macht desselben unwillkürlich die Augen eine Bewegung machte, ihn zu unterbrechen.Für!schließen mußte

mich^sind Sie nickt Schwester Rena, sondern Adrienne, Doch nein', nein! Still, ungestümes Herz! die ^ugevdgesplelin, bas Wesen, um das sich feit «Sonnte, durfte sie, die ein Dony verschmäht, die

SfnS-8 ®ebanf^n bre^n." lein Mondega bethört unb betrogen, noch an ein

SDoftor. rief sie strafend. ! Glück denken und glauben, an ein Glück, so hoch

diesen Worten den Hörsaal bnrchbrauste, gelegt hatte, ---------, ... nahm Profissor Slavy abermals das Wort, um Prinzen Schönaich- darauf hinznweisen, baß ber König jetzt, da er auf eine zehnjährige Regierungszeit zmückblickt, der Technischen Pnnz Carolath hat den Herrn Reichskanzler! Hechschule das Recht ertheilt habe, dessen die kürzlich antelegraphirt, unb er hat auf seine D.pesche Universitäten schon seit langer Zeit theilhaftig seien ebenso eine höfliche Antwort erhalten, wie ans seinen Professor Slaby schloß seine kurze einbrucksvolle Brief. Ebenso aber wie man aus dem Brief nur «Rede mit einem Hoch auf den König, in das die tendenziöse Andeutungen gebracht hat, so ver-letwa 300 anwesenden Hörer begeistert einfielen. Die arbeitet man auch bas Telegramm zu unrichtigen, I Vorst sung wurde darauf geschlossen.

tendenziösen Manöver«. Man wird in dieser Sache« ____________

nicht Mützer die freifinnigen Tenbenzmanöver zum| In Frankreich hatte am 14. Juni das Schweigen bringen, als bis der Herr Reichskanzler«M inist erium Meline eine harte Probe in felbft autoritativ erklärt, wie er in dieser Sache steht. I der Kammer sitzung zu bestehen, die leicht zum Unseres Erachtens würde es genügen, wenn der voll-1 Kabinetssturz führen kann. Hans unb Tribünen sind ständige Wortlaut bes Br-ef unb Depeschenwechsels sehr gut besucht; es herrscht lebhafte Bewegung, veröffentlicht würde. |®ie Debatte über die Interpellation betreffend die

reimen, wenn Fürst zu Hohenlohe ganz im Gegensätze Nachdem fich der stürmische Jubel, der nach zu der Tendenz desWahlbriefes" die Wählerschaft vl r ~ m * --....... -

des Gubener Kreises durch feine Autorität auf die

Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg «nd Kirchhain. enMhltion: Mark 91. Zdee6onto. Jllnstrirtes Sonntagsblatt. Verantwortlich für die Redaktion: Redakteur M. Hartmann in Marburg.

- ---- ---------- o sreoamon: Markt 21. Telephon 55.

Er hätte aufjubeln mögen! Ihre Worte, ihre 'mr hatten sie nicht verratheu, daß sie mit dem

_2_2_> ^gewählten Loose unzufrieden war?

u k. Jahr hatte sie sich ausbedungen; dies war in wenigen Tagen vorüber. Dem

sei Dank, daß er ihre Schritte hierher -rr Et? »nd ihm selber Gelegenheit gab, sie und sich 5* 's "it glücklich zn machen, wenn auch sie ihn liebte.

CTV'ßli'FAnzeigen nehmen entgegen: die Expedition dieses Blattes, die Annoncen-

© ö ?ureao^ von Haasenstein L Vogler, Frankfurt a. M., Caffel, Mägde- Oo

^reitaa 17 ^uni 1RQR ^r6. Wien; Rudolf Mofle, Frankfurt a. M., Berlin, München, Köln;>0. ^zayra.

^hLlttttz, 1. <v>Ulll 1010. ____E. L. Daube & Co., Frankfutt a. M., Berlin, Hannover, Paris x.

-Soll ich nicht nachdenklich sein? Ein Jahr fast torei. vergangen. Das Geschick hat unsere Wege weit ___- Brennt. Sie nahmen es, trotz aller Abmahnungen, ) br ernst mit Ihren Vorsätzen. Und ich? Ein Arzt ,, t niemals sein eigner Herr, das wissen Sie am n /r^n- So, nur so konnte es geschehen, das wir |1 Kir°neinanber nichts hörten."

Ein Lächeln huschte um der Schwester Lippen Fb verlieh dem anmuthigen Gesicht einen unsag-