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gar bald ousgerotttt wären, daß sie nichts weiter

nd.

verheirarheten Unbemittelten und Ungelehrten nur I

ister.

meines Daseins Inhalt sein?

drust.

gelb und vertrocknet, die Früchte fielen von den Bäumen,

Nicht möglich, Komtesse! Sie mutz ich hier und

Früchte des Feldes ließen befürchten, daß sie in keiner

Ich heiße Schwester Rena, Herr Doktor, und

, Hcycyun ^vMungen erfüllen wurden. Und«rühre keinen Titel mehr, saate Adri«

E,.btt<h,Itn ?a(nte i». d-s G-liebte» bewegt- immer uoch wölbte sich der Himmel über der dürstenden Lächeln sein Erstaune» wahrnehmend, em wundersames Lächeln flog über rhr schönes Erde, d,e Sonne lachte wie voll Hohn den sich härmenden! .Aber was suchen Sie hier?"

(Fortsetzung folgt.)

daß die beiden Volke Politiker nicht einsehen, daß mit Ausführung ihrer Pläne dieGroßen und Reichen"

nicht zu erschrecken, die fich darüber klar geworden war, sie wünschte und ersehnte.

rden zu tr. L zu

wohl selbst noch nicht was sie entbehrte, was

Lchell- Uttwoch [4104 wer.

in einer verzogen, ein aus- dieselbe

Ultramontanen denken aber keineswegs daran, ihr allgemeines Wahlrecht, das auch die Stimmen wägt und dem Wohlhabenden und höher Gebildeten 3

i tdlung.

Warum find Sie so nachdenklich und schweigsam? Lastet auch auf Ihnen die unerträgliche Hitze?" fragte die Schwester, nachdem fie eine Weile nebeneinander gegangen waren.

Sie sprach die Worte mehr, um fich ihren eignen Gedanken zu entreißen, als um eine Konversation zu führen. Das uuvermuthete Zusammentreffen, die Selbstbeherrschung, die fie üben mußte, um ihm nicht zu vcrrathen, was sie bewegte und aus dem Gleich, gewicht brachte, ließ ibre Stimme fast klanglos erscheinen.

Werneck streifte ihr schmales Antlitz mit raschem kundigen Blick. Ein Aufleuchten der stolzen Augen verrieth seine Gedanken, aber er bezwang fich, um sie

Eine Weile war eS lautlos ringsum. Kein «rausch der Außenwelt drang bis in diese Erliche Stille. Ein leichter Wind bewegte die Nadeln tt Säume und ließ einzelne Blätter der verblühten Wn schwer und satt in das Gras finken; Vöglein chwirrt-n durch die Luft, ein Schmetterling huschte Ml die Veranda, ließ sich auf die Blumen nieder, die 'Wer Vase den Tisch zierten, um wieder davon Haltern. Die Liebenden sahen und hörten nichts oben.

August ndende tluna tbau-

. »Diese Stunde entscheidet über Dein, über mein ®lüd! In Deiner Hand liegt beides. Bon Deinen

Sonderbare Frage. Es mangelt hier an Pfleger­innen, ward mir gesagt, und da ich gerade frei ge­worden bin durch den Tod eines Patienten, erklärte ich mich bereit, hierherzukommen."

Wollen Sie nicht absteigen? Die Gluth muß bei der langsamen Fahrt kaum zu ertragen sein."

,O, ich habe schon Schlimmeres ertragen," ant­wortete fie, kam aber dennoch seiner Aufforderung nach und verließ den Wagen.

Als fie nun neben ihm stand und er in das durchgeistigte, so heißgeliebte Antlitz sah, durchzuckte ihn gleichzeitig wilder Schmerz und ohnmächtiger Grimm. So viel Liebreiz geschaffen, um zu be­glücken, ging in der Allgemeinheit unter, weil einer, ein einzelner, frevelnd nach der holden Blüthe die Hand ansgestreckt und ihren Schmelz abge- ftreift hatte.

>au- L rstag /2 Uhr,

Erscheint täglich außer an Werktagen nach Sonn- und Feiertagen. Quartals-Abonnements-Preis bei der Expedition 2 Mk., bei allen Postämtern 2,25 Mk. (exkl. Bestellgeld). Insertionsgebühr: die ge­spaltene Zeile oder deren Raum 10 Pfg., Reklamen: die Zeile 25 Pfg.

I Der Arzt hielt den Kutscher an. Da war ja.

Die Junisonne brannte heiß auf die Erde! was er brauchte, eher zu feiner Verfügung, als er

hernieder. Seit Wochen war nicht ein Tropfen I erwartet hatte. Als er aber nun in das feine, zarte

Regen gefallen, heiße Winde hatten uoch dazu! Antlitz der Schwester schaute, trat er erschreckt einen

betgetragen, alles auszudörren. Das Gras war! Schritt zurück.

Es'» 112%

demokratischen Genossen. Sie selber verlangen, daß man ihnen das Recht ihrer politischen Ueberzeugung zugestedt; wo sie aber in der Majorität, also in der Uebermacht sind, dulden fie keine Andersdenkenden. Fürwahr, eine schlechte Befolgung ihrer Devise Gleiches Recht für Alle!" Da ist von Freiheit, Gleichheit und Brüderlich!eit keine Spur. Als ich meine Broschüre veröffentlichte, fiel es den Sozialdemokraten garnicht ein, dieselbe zu widerlegen, obgleich verschiedene Leute, die bei Sozial- bemottatie durch wissenschaftliche Widerlegung qegen- übertreten zu müssen glauben, erklärten, meine Schrift sei nicht ganz unanfechtbar, hat doch kein Sozial­demokrat versucht, sie zu widerlegen. Wären die sozialistischen Zeitungen über die Broschüre her­gefallen, um sie zu widerlegen, so wären fie voll­kommen in ihrem Rechte gewesen; das haben sie aber wohlmeißleich unterlassen, fielen aber mit um so größerer Wuth über meine Person her und suchten mich durch Schimpfen, Lästern und gröbliche Beleidigungen in den Augen der Genossen herab­zusetzen. Das ist der Respekt der Geschäftrsozialisteu vor der geistigen Arbeit eines wirklichen Arbeiters! Wie die Geschäftssozialisten sungen, so zwitschern die Jungen! Als die sozialdemokratischen Zeitungen mit solcher Wuth über mich herfielen, glaubte deren blind ergebener Anhang dasselbe thun zu müssen. Man begann wie Straßenjungen mir überall nachzulaufen; wo ich ging und stand, hatte ich einen sozialdemo­kratischen Mob hinter mir her, der mich mit den allergemeinsten Schimpfworten und brutalsten Drohungen begleitete und verfolgte. Um diesen Mob noch mehr aufzureizen, wurden die aller- gröbsten Lügen über mich und meine Broschüre verbreitet; was die Arbeiter am meisten gegen mich aufhetzte, war erstens, daß ich gegen den übermäßigen Branntweingenuß geschrieben hatte, und zweitens die lügnerischerweise unter die Arbeiter gebrachte Be­hauptung, ich hätte geschrieben, die Arbeiter verdienten zu viel, mehr wie 15 Groschen sollte kein Arbeiter verdienen. Das wirkte denn auch ausgezeichnet; nicht nur ich s'ldst wurde verfolgt und bedroht, sondern auch meine Frau auf der Straße beschimpft und angcfctnbei. Die Avst-mpelungen seitens des sozial­demokratischen Mobs auf dem Wege von und nach der Arbeit wurden immer schlimmer und bedrohlicher; zuletzt warf man sogar mii Steinen und Eisklumpen, die von einem Eiswagen verloren gegangen waren, nach mir und suchte mich, als ich den Fährdampfer betrat, in's Wasser zu drängen, was aber glücklicherweise nicht ge­lang. Da es mir nun unmöglich war, stets in einer Gesellschaft von einigen Hundert erwachsenen Gassenbuben umherzugehen, so mußte ich als der Klügere nachgeben und die Sache ändern. Ich war um des lieben Friedens Willen gezwungen, erst

l^larEutrg

Donnerstag, 16. Juni 1898.

«och dz«, den. 81.

Zur Wahlbewegung.

IV.

Wie in einem Kaleidoskop wechseln die Bilder, ; die uns die Wahlbewegung brachte, und die am morgigen Tage, dem 16., mit einem unter allge­meiner Spannung erwarteten Schlußgemälde einen hoffentlich endgültigen Abschluß finden sollen

Die Bewegung schien unter einem Schlagwort vor sich gehen zu wollen, dessen Vater einer unserer Kandidaten ist: Herr Müller- Fulda. Er hatte die große Entdeckung gemacht, daß die Regierung einen Plan ausgearbeitet habe, das allgemeine, geheime und gleiche Reichstagswahl­recht durch ein schändlich verändertes Wahlgesetz zu ersetzen, und mit dieser Entdeckung Wasser auf die trockenen Mühlen aller Oppositionsparteien, ge­gossen. Ueppig plätschertest die von ihm ausgegossenen Wässer, eifrig wurde mit dem hingeworfenen Schlag- !wort gemahlen und geklappert; da brachte der Reichsanzeiger" die wiederholte Erklärung, daß in dem Schoße der Reichsregterung nicht im Geringsten daran gedacht worden sei, das Reichstagswahlrecht »mzugestalten, daß noch niemals ein neuer Wahl- gesetzplan ausgearbeilet worden sei. Herr Müller, in die Enge getrieben, behauptete nun, in der Re­gierung eines deutschen Kleinstaates sei das neue Wahlgesetzunternehmen zum Vorschein gekommen. Aber auch dieser Kleinstaat protestirte; der betreffende Rach, dem die Abfassung des neuen Wahlgesetz­projekts zugesprochen wurde, prÄestirte gleichfalls, und so endete der Müller'sche Vorstoß mit dem kläglichen Endergebniß, daß die von ihm zur Wahl­mache ausgeheckte Enke in seiner eigenen Brutanstalt erstickte. Am Biertisch soll er nun einmal gehört haben, daß ein solches Vorgaben in einem Kleinstaat bestand; aber da bis jetzt noch nicht festgestellt ist, beim wie vielten Schoppen Herr Müller das Gerücht von dem schwarzen Plane gehört hat, so steht jedem frei, ihn sich bei seiner Entdeckung als einer jener Hallnzinalionen unterworfen vo zustellen, die auch bei achtbaren Volksvertretern in vorgerückter Abendstunde nicht ganz ausgeschlossen find. Das unrühmliche Ende der Müller'schen Ente hat aber unsere unent­wegten Oppositionsmänner, natürlich auch unsere Bader und Gerlach nicht entmuthigt. Es heißt nun, ja wenn auch keine deutsche Regierung gegen­wärtig eine Wahlrechtsänderung beabsichtigte, bann könnte dies doch in Zukunft einmal einer Re- Oterung oder gar der Reichsregierung einfallen. Mit diesemkönnte" kau» man alles machen; es könnte z. B. auch einmal der Zentrumspartei ein« fallen, in neues Wahlgesetz zu wünschen und zu be-1 sürworten. In Belgien herrscht die ultramontane Partei, der Herr Müller angehört. Die belgischen

88% P* VV*- Controlst- An- «- [ünfttgM

(Nachdruck verboten.)

Getrennte Sterne.

Roman aus der Gesellschaft von H. Waldein ar.

(Fortsetzung.)

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% 86^ Lippen hängt unsere ganze Zukunft ab. Sprich Geliebte, % 101» dillst Du mein, meint» Dasti»» ~ . s '

boll ich Deines Kindes Var.r werden?"

. Ina athmete heftig. Aus ihren Wangen war jeder Blutstropfen gewichen, und sie versuchte mehrere j/* 86 Aale zu sprechen, aber kein Laut drang über ihre 102% "Wen. Da drückte fie die gefalteten Hände auf iS ioo*s 4re wogende Brust und erhob den Blick zu dem V-z iol5i 'Regten Manne, der athemlos sein Urtheil erwartete. : 33 ? Es bedurfte für ihn jedoch nur dieses einen Blickes.

Ausjubelnd schlang er beide Arme um die hohe

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9454 «statt Juanita's und drückte ihr Köpfchen an seine

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Wöchentliche Beilagen: Kreisblati für die Kreise Marburg und Kirchhain.

Spedition: Markt 21. in Murg. SvNNlllgsbllltt. StraittWortH*

©eft^t und während fie den Finger leicht auf ihre «Menschen zu urb versengte weiter unb weiter, was Sippen legte unb Dony bamit das Zeichen gab, I in ihrem Bereiche stand.

den zu Herzen gehenden Gesang des kleinen, unscheinbaren Krankheiten aller Art herrschten unter der Be- Wein» nicht öu unterbrechen, barg sie das Antlitz völkerung, die, namentlich auf dem Lande, in unde- mtebee an ferne Schulter. »reifliche? Apathie die Kraulen meist ohne Hilfe und

Dony war damit nicht zufrieden. Schweigen I Pflege ließ.

ÄbW«att<6 A 2ieb ber 3n dem letzten Hause eines Dorfes lagen drei Nacht gall gerab tn diesem Augenbttck mehr, als er Kinder unb bie Mutter am Scharlach nieber. Der eingefteben mo4te: ober weder baS Schweigen, noch Mann unb Vater hatte bie Anzeige erstattet: der Arzt e ne Ergriffenheit konnten ihn hindern, endlich, nach-! roor gekommen unb hatte, bie völlige Stumpfsinnig- bem er lange genug hatte warten müssen, sich den feit des Bauern erfassend, das Versprechen hinte?- 2ot,n,fr s"°e Liebe von den ihm versührerisch ent- lassen, für eine Pflegerin Sorge tragen zu wollen gegenlachenden Lippen Jua's zu holen. Db man dafür dankte, er wußte es nicht. Kein Blick'

Ihre halb ernsthafte, halb schelmische Geberbe ließ I kein Wort verrieth es ihm, dis er bie Thür hinter btt sich nicht mehr bezwingen. Mit der freien Hand I sich geschlossen hatte. Ein Seufzer stahl fich über ihren Kopf ausrichtenb, versenkte er seinen durstigen I seine Lippen.

-«? ?Utu' ei^benc ^ugen unb drückte! gn tiefen Gedanken ging er dahin, um fernere heiße Kusse «nf ihren ihm nicht widerstrebenden Patienten aufzusuchen. Da begegnete ihm ein Wagen, iTrUf6mek^e79t>bUnh,HDCb^*arr9 r? ^chtigallder von einem matten, abgetriebenen Pferde ge« $ s?q r, Hia8'2 b' b Schallwellen eigenartig zogen wurde. Auf demselben, ohne schützendes nubni^verMuöeumttV ?'"^merdar erschallen Dach, den glühenden, sengenden Sonnenstrahlen aus-

®.h.b' f0 J°6e Menschenherzen gesetzt, auf einem Bündel Sttoh ruhend, saß eine testete M'X'X®* to

Anzeigen nehmen entgegen: die Exvedition dieses Blattes, die Annoncen-

Bnreairx von Haasenstein & Vogler, Frankfurt a. M., Cassel, Mägde- oo

bürg, Wien: Rudolf Masse, Frankfurt a. M., Berlin, München, Köln; OO.

S. L. Daube & Co., Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, Paris re.

Da erhob eine Nachtigall ihre Stimme. Das das Getreide blieb im Wachsthum zurück und alle Iso wiederfinden?" ' ' '

der Liebe, der heiligen, unter Thränen lächelnden Früchte des Feldes ließen befürchten, daß fie in keiner! ID ' ~ "tllu - "UUU1 ull0

Je, veranlaßte Juanita, den Kopf zu heben. Wie Weise die gehegten Hoffnungen erfüllen würde». Und!führe keinen Titel mehr." sagte Adrienne mtt halbem

Stimmen, den Familienvätern 2 Stimmen, den un- als eine organisirte Ausplünderung ber btn Groß verheiralheten Unbemittelten unb Ungelehrten nur 1 handel und die Großindustrie tragenben, Millionen Stimme zubilligt, zu Gunsten unseres Wahlgesetzes! Arbeiter beschäftigenbenGroßen" unb eine allge- umzuändern; unb wenn Herr Müller zufällig nickt! meine Volksverarmung befürworteten, baß als letzte ein Deutscher, fonbern ein Belgier wäre, so würde! Konsequenz ihrer Beglückungspläne sich der sozial­er denken und handeln, wie seine dortigen Gesinnungs-! demokratische Staat ergab, dessen Ausmalung auch genossen. Und wie denken die radikalen Republikaner! sie unterließen. Er gießt auch ein gar zu trauriges Frankreichs, des Landes der Menschenrechte unb berlBilb. Denn ba ber sozialdemokratische Staat doch dort fteilich nirgends zu findenden Freiheit, Gleich-! nur von Sozialdemokraten beherrscht fein könnte, so beit und Brüderlichkeit über das allgemeine, gleiche! muß man auf seine Gestattung ans dem schließen, und geheime Wahlrecht, wenn st-unter einander sind?! was uns die Sozialdewoftaten heute bieten. Und Fr. Sarcey, ein waschechter Republikaner, Haies unlängst! darüber gießt uns ein schriftstellernder Kieler Werst ausgevlandert. Er läßt in einem Feuilleton eine Anzahllarbeiter die beste Auskunft, der seine sozialdemo- Volksmänner nach der letzten Wahl sich über ihre Er-! Irakischen Genossen in einer neuen Broschüre folgender- fahrungen mit dem allgemeinen, geheimen, gleichen! maßen schildert:

Wahlrecht ausplaudern.. Das Erqebniß dieser ver-iJeder Arbeiter, der . einigermaßen mit sozial- tranlicken Herzensergießung? Das allgemeine ge-!demokratischen Mitarbeitern verkehrt hat, weiß, daß Heime gleiche Wahlrecht kommt am meisten d e n e nldas von ber Sozialbemokratie bei jeher Gelegenheit her- ju statten, bie e s am besten v er st e h e n ,Ivorgehobene SchlagworrFreiheit ber Presse unb Reb-" dem einfachen Mann burch Kniffe und!nur bann Geltung hat, wenn bie Sozimbemokraten volltönenbe Phrasen b en Kopf zu! selbst von diesem Rechte Gebrauch machen wollen, verdrehen. Wer die Volksmasseu am g e-! Sobald Jemand einem Sozialdemokraten um feiner tttiff enl of eft en betrügt, so heißt es dort!Gesinnung willen auch nur im Geringsten zu nahe wörtlich, wer ihnen am meisten V o r t h eileltritt, erhebt deren ganze Partei sogleich großes Ge- verspricht, so unausführbar sie fein!schrei, der sozialdemokratische Arbeiter werde seiner mögen, der hat die ^reisten A n s si ch l e niGesinnung wegen bedrückt. Der Arbeitgeber soll das von ihnen aufs Schild erhoben z u I Reckt nicht haben, einen ihm politisch unsympathischen werben. So urtheilen rabikale Republikaner üver!Arbeiter zu entlassen, die sozialdemokiatischen Ge- unser gerühmtes Wahlrecht. Ist es da wirklich ein I noffen selbst aber nehmen dieses Recht im aller- Verbrechen, daß auch von einzelnen deutsch-.n!umfangreichstem Maße für sich in Anspruch. Wehe Männer» gelegentlich ähnliche Gedanken gehegt I dem nichtsozialdemokratischen Arbeiter, der sieh erfrecht, werden? Aber von solchen Gedanken Einzelner ist! seinen sozialistischen Mitarbeitern seine wahre Gesinnung der Weg noch weit zu der Absicht einer Einführung! zu erkennen zu geben, ober gar, tote ich es zu wieder- eines neuen Wahlgesetzes, und in Deutschland denkt holten Malen gethan habe, öffentlich gegen die Sozial­gar keine Regierung und keine st a a t s -!demokratie aufzutreten! Gleich wird er als Verräiher erhaltende Partei daran, unser jetziges Wahl-1 an der Sache ber Arbeiter gebranbmartt unb auf jede "cht zu änbetn. Diejenigen, die daran rütteln I Weise chikanirt. Man ärgert ihn stets und ständig wollen, sind unsere Diäten fordern den dem okrati-I bei der Arbeit, erklärt auch, wenn man nur einiger» s 4Volksbeglücker, die mit ihrer DiätenforderungImaßen H.rr der Lage ist, mit diesem Menschen nicht die Frage in Diskussion stellen, ob mit einer solchen »mehr zusammen arbeiten zu wollen. Wo man dies Aenderung nicht eine Kompensation zu Gunsten bei | au8 gewissen Gründen nicht kann, bi sucht man staatserhaltenden Elemente zu verbinden sei. «heimliche Mittel, sucht ihm das Arbeiten unmöglich

_ Das Müllersche Schlagwort, dessen Gegenstands-! zu machen, irdem man ihn» allerlei Hindernisse unb lofigfeit sich bald erwies, dürfte morgen Niemand I Chikauerr in den Weg legt, schreckt nicht einmal davor bestimmen. Es wurde selbst von seinen Liebhabern! zurück, an seiner Arbeit heimlich etwas zu verderben, als nicht zugkräftig genug erkannt, und schon deßhalb I oder versteckt oder maust ihm gar sein Handwerkszeug, mußten auch unsere versteckten Sozialdemokraten »Auf diese Weise wird einem nicht- B a d e r und v. G e r l a ch aus andere Schlagworte Isozialdemokratischen Arbeiter das sinnen. Die Schaumbilder von allenlßeb en zur Hölle gemacht. Selbst dar möglichen uud noch mehr uumüglicheu!Lesen einer nichtsozialistischen Zeitung wird als ein Verstaatlichungen und Staatsunter-!großes Verbrechen und als Verrath an der Arbeiter­stützungen ^auf ausschließliche Kosten derGroßen" Ivartei angesehen. Nirgendwo wird ein solcher oderReichen" mußten bei ihnen herhalten. Möglich,!Terrorismus ausgeübt, wie gerade von den sozial-