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hemmen und die hergczogenen wohlhabenden Fremden, ö-r Hetze müde, wieder zu verscheuchen? Unsere Baumeister und Bauunternehmer hätten unserer Stadt den
Es wendete sich an alle schlechten Eigenschaften der menschlichen Seele: erweckte Begehrlichkeit, Neid, Haß, Mißtrauen und Zwietracht in allen Volksschichten. Und dadurch, daß es alles herunterriß, unseren wohl geordneten und gut verwalteten Staat als eine Art Ausbeutungsgesellschaft der Menge zu Gunsten einiger Weniger hinstellle, alles in ihm für verfahren, mißleitet, erbärmlich erklärte, verleidete es dem urtheilslosen und gläubigen Theile seiner Leser alle Freude an seiner Heimath und an seiner Nation, ja, an seinem ganzen Dasein. Es schürte so den Krieg Aller «egen Alle,- erzielte Anarchie, Konflikte, Volksaufstand und schließlich eine gänzliche Zerrüttung unseres Staarswesens zum Vortheil der uns umlauernden nationalen Feinde.
zum gleichen materiellen Vortheil gereicht, bemühte ich das Bader'sche Blatt mit allen Mitteln, unser Stadtwescn herunterzubringen. Gerade die Vrofefforen
abgethan zumeist durch ihren Aussteller, Herrn Bader, selbst, der beute erntet, was er in seinem volksfeindlichen Blatte gesät hat.
iZR utzt? Ich soll sie, die doch auch für ein Glück tn E' diesem den Rücken kehren und sich in IMagung üben lassen? Ich kann das nicht!" 1 Tony sah sich in eine recht schwierige Situation Z^tzt. Wie eine harte Prüfung seiner selbst erschien * rhm.
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Rücken gekehrt; die Bauarbeiter, brotlos geworden, hätten unsere Stadt gleichfalls verlassen müssen; unsere Gastwirthe, Handwerker und Gewerbetreibenden feierten unfreiwillig und toä:en zu arm, um sich gegenseitig zu erhalten; die neuen Stadttheile lägen verödet; die Stadtverwaltung müßte wieder ihre Wohl- fahrtsunteinehmungen aufgeden oder die verarmende Starr mit übermäßigen Steuern belasten, die auch der vorzugswe se von den Eingewanderten und höheren Beamten erhaltenen Wohlthätigk itsvereine entbehren müßte. Auch die umliegende Bauernschaft hätte in der verarmten und verödeten Stadt geringeren Absatz für ihre ländlichen Erzeugnisse gefunden. Und ein Mann, der auf das Ziel losarbeitet, unsere aufblühende Stadt in ein Krähwinkelnest zurückzuv r- wand-ln, hat den Muth, sich der Stadtbevölkerung als Reichstagswahlkandidat zu empfehlen!
Gemeinschädlich wie im Ganzen wirkt das Badeische Hetzblatt im Besonderen für unsere Gemeinde. Marburg ist zur Blüthe gelangt durch seine Universität, durch seine gemeinnützigen Vereine, die es verstanden, den Fremdenverkehr ' und den Zuzug wohlhabender Familien zu heben, endlich durch die ansässig gewordenen, meist aus ehemaligen Mitgliedern des höheren Beamtenstandes und des Ofsizier- korps bestehenden Fremden selbst. Statt nun diese Entwicklung zu fördern, die gerade der alt- einheimifchen Bevölkerung, dem schlichten Arbeitsmann wie dem Handwerker und jedem Gewerbetreibenden
Zur Wahlbewegung.
Neben den traurigen Blüthen, die die politische Wahlbewegung treibt, zeitigt sie doch auch manche erfreuliche Erscheinungen. Sie rüttelt diese und jene politische Schlafmütze aus ihrer indolenten Ruhe heraus uns erweckt ihre schlummernden nationalen und politischen Gefühle. Sie bringt Aufklärung über manche lange gedankenlos angehörten und nachgesagten politischen Schlagworte, fordert zum Nachdenken auf über das, was polit'tche Parteien und Volksvertreter wirklich erstreben und geleistet haben, und wirft aufhellende Streiflichter auf das Treiben marcher Demagogen, die mehr oder minder unbeachtet ihre dunkeln und krummen Wege wandeln konnien.
Machdrnck verboten.)
Getrennte Sterne.
Roman anS der Gesellschaft von H. Waldemar.
(Fortsetzung.)
an das es mit seinem gehässigen Personenklatsch schon längst nabe herameicht. Seine Fronhäuser Trabanten haben Fronhausen in den Ruf eines hessischen Schildau gebracht, den die Fronhäuser nur noch durch einstimmige Nicht wähl des Herrn Bader abwerden können, und nur in einigen, besonders abgelegenen, weltverschlossenen und zurückgebliebenen Dorfgemeinden scheint man seinen in Versammlangsreden vorgetragenen hetzerischen
und wann, als vermöchte sie nur mit Anstrengung einen Thranenausbiuch zurück zuhalten. “ sm®ie gehört, daß Dony augekommen war. Warum suchte er sie nrcht auf? Wie sollte sie sich das fast feierliche Wesen Adrienne's erklären, mit welcher das junge Mädchen ihr am Morgen gesagt hatte: Betesurmich, Ina, damst mein sehnlichster Wunsch in Erfüllung gehe!"
Welchen andern Wunsch konnte die Freundin ge- mernt haben, als den, mit dem geliebten Manne vereint zu werden? Konnte denn ein Mädchen, das etmal Dony geliebt, diesem in That diese Liebe je wieder entziehen? Nein, o, nein, das war unmöglich! unl> auch Adrienne, deren Sinne nur durch Mondega gefesielt gewesen, mußte zu ihrer ersten, keuschen Liebe zurückkehren. Es mußte alles so kommen und nicht anders. Ihr, der Leidgewohnten, war es bestimmt, zu entiagen, wie sie ja von Anfang gewußt, daß sie nimmermehr die Hand nach dem Manne ausstrecken dürfe, der ihr £erg in solche Bande geschlagen, daß sie fast daran zu Grunde gehen mußte, O, warum hatte Werneck sie dem Tode enttissen?
Dieser Gedanke trieb der Sinnenden das Blut ;eiß durch die Wangen. Befaß sie nicht ihr Kind hre Adrienne, um deren Leben ihr jahrelang so un- aglrch gebangt hatte? Und nun wollte sie, weil ihre Wünsche keine Erhörung fanden, weil sie ihr rebellisches Herz zur Ruhe zwingen mußte, am Leben verzweifeln, — am Leben und an Gottes Güte und Gerechtigkeit?
Sich mit der feinen, von der Krankheit noch fast durch,rchtrg weißen Hand über die Stirn streichend versuchte sie, ihre Gedanken von diesem schmerzlichen Thema abzulenken und der Außenwelt zuzuführen.
(Fortsetzung folgt.)
_ Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.
Expedition: Martt! Jlluftrirtes Sonntaqsblatt. Verantwortlich für die Redaktion: Redatteur M. Hartmann in Marburg.
________ J Redaktion: Markt 21. — Telephon 55.
3u unserem Wahlkreise ist durch das Auftreten des Herrn Bader als Wahlkandidaten diese Per- . sönlichkeit und seine Z itungsblättchen plötzlich in hellere Beleuchtung getreten, und Ueberzeugungen, die vorher nur der kleinen Zahl Gebildeter eigen waren, die sich überhaupt für diesen wunderlichen Volks- beglücker interessirten, sind plötzlich Gemeingut geworden. Von einem Wablkandidaten, der so viel wie er von sich reden macht und bemüht ist, die Aufmerksamkeit auf bin überhocd geschätztes Ich zu lentcn, fragt man sich natürlich, was hat denn dieser Mann in seinem Blättchen und sonst bisher öertreten. Unb die Antwort lautet allgemein: einen verschwommenen oder versteckten Sozialdemokra- tismus. Sein Blättchen hetzte unausgesetzt den (Arbeiter gegen den kleinen Arbeitgeber, wie er in nuferem Kreise mit verschwindenden Ausnahmen allein vorkommt, und dessen Interessen, wie in schwachen Stunden Herr Bader selbst gesteht, denen seiner Arbeiter völlig gleich sind. Es fäete Unfrieden und ^Btrauen zwischen Gesinde und denen, die es beschäftigen; es predigte den Handwerkern ihren bevor- tzehenden Untergang; es reizte die kleinen Beamten zur Auflehnung und zum Mißtrauen gegen ihre Vorgesetzten; suchte bei den Soldaten die Achtung vor ihren Osfizieren und damit die Mannszucht zu untergraben, ohne die ein Heer nichts ist als «in rusammengelausener bewaffneter Haufen. Es reizte den kleinen Bauern gegen seinen natürlichen Freund und Verbündeten, den Großbauern und sonstigen Großgrundbesitzer. Es hetzte, sich in innere religiöse Serneinde-Angelegenheiten mischend, den kleinen Juden Segen den großen auf, hetzte Verkäufer und Kunden gegeneinenber und redete selbst den Gassenbuben das Wort und erregte sie und ihre Eltern gegen die Ctrarmaßregeln ihrer Lehrer. Jeder nationale Auf- ichwung wurde darin bemängelt, jede im öffentlichen Zitleresse verfügte Verordnung heruntergesetzt, jede Regierungsbandlung verurtheilt und geschmäht, jedes
Aber neben unb für Herrn Bader ist eine ihm verwandte Seele aufgetaucht, die sich beeilt, seine Erbschaft anzutreten: der uns von Berlin znge- wavdeite Herr v. Ger lach, der unseren Wahl- krers für herrenloses Gut, und seine Wähler für einfältig genug erachtet, um ein Experiment mit dem Kandidaten einer neuen Zukunftspartei zn machen Auch diese Selbstaufstellung dieses hier wildfremden, von Niemand gerufen n Mannes, hat etwas Gutes: sie hat den Vortheil einem größeren Volkskreise darüber die Augen zu öffnen, was man von dieser neuen national-sozialen Partei zu erwarten habe Vorher konnte man sich über ihren wahren Charakter täuschen, und haben sich viele über ihn getäuscht; denn nur so läßt es sich erklären und entschuldigen daß Pastoren, Professoren, Lehrer und Siudirende sich der neuen Bewegung in die Arme warfen, und ein gutes Werk zu thun glaubten, wenn sie die Gerlach'sche Kandidatur begünstigten. Wer würde auch nicht eine neue Pattei mit Freuden begrüßen, die es unteruehmen will, die von ihren Führern mißleitete sozialdemokratische Arbeilerschaft wieder zum Heimathsgefühl und zur Vaterlandsliebe zurückzu- sührcn, wer würde nicht einer Bestrebung zujubeln, bte oerfudjt, die Scheibewanb zwischen Proletarier unb Burger nieberzureißen, die getrennten unb sich be- kampfenden Volksklassen mit einander zu versöhnen, den traurig weit entwickelten inneren sozialen Krieg durch einen beide Theile befriedigende» Ausgleich zu beenden! Und nicht weniger als dies steht auf dem Programm der neuen Zukunftspartei. Aber welche Enttäuschung, wenn man ihre Führer am Werke ^fährt Herr v. Gerlach in unserem Wahlkreise, um die versprochene Versöhnung anzubahnen, bte Brücke zwischen ben bürgerlichen Parteien unb bem Arbeiterstande zu bauen? Er tritt in Be- jug auf Hetzerei mit Herr Bader in Wettkampf, treitet mit ibm um die Palme. Wahrlich, der
Recht, der aus unserem Wahlkreise an die „Vltfe, Gerlachs Parteiorgan, vom 27. März be- rtittete, „Bader und b. Gerlach arbeiten an einem » "d°s Programm beider ist dasselbe, ttennende Ansichten findet man kaum", und „sollte es zur Stich- toirb Nabers Anhang sicher für v Gerlach stimmen. Das Umgekehrte bürste auch zutteffen. Um sich von der Richtigkeit biefer An- gabenju überzeugen, braucht man nur den von Gerlach in unserem Kreise verbreiteten Wahlaufruf m bte Hanb zu nehmen. Darin wirb ben Sozialdemokratennm milde gesagt, baß ihre „gefährlichen
-.Ist bas nicht Wahnwitz, Ewald?" lief der alte und der S®*- „Ich soll mein Kind, meine einzige Tochter, !^cn dornenvollen Pfad gehen laffen; an dem sie sich
„Herr Graf, Frau Gräfin," sagie er mit berl Dony verbeugte sich gemessen
ihm eigenen Wurde, „ich kann Abrienue meine Be- „Ich sage Ihnen einzig meine Meinung, die Sie wunderung Nicht versagen und muß gestehen, daß ich! angerufen haben, Herr Graf," sprach er.
niemals geglaubt hätte, meine holde Jugendgefähniai Der alte Herr stürmte durch bas Zimmer, als wurde sich als Ausgabe ihres Lebens einen solch[ glühe der Boden unter seinen Füßen.
ernfhn Beruf wcchlen. Aber ich muß offen sagen :| „Ja, ja, mit euch jungen Leuten ist gut zu reden gn sn.C,nCn Grund zur Verzweiflung in dieser! heutzutage," grollte er. „Früher, da hieß es: So
Wahl. Nur, wer den innersten Drang dazu fühlt, [ist's und so bleibt’8 und damit punktum! Danach wird freiwillig in den Dienst der Menschheit sich! hatte sich jeder zu richten!" $
feilen; nur wer sich dazu berufen fühlt, wer ohne! Adrienne richtete sich ein wenig höher auf
Ser Freudlakeit das 2? "Muß ich daran erinnern, Papa, daß Du auch
s. si vW2*’
».ÄÄ L, V Sri
Adrienne streckte ihm die Hände entgegen. Ifo St S? ?“ e“4 bam,t
,O, Ewald, ich danke Ihnen iefi mnfch. .»! ^ verloren, — bin euch nicht verloren, wie ich ja, daß Sie mich verstehen und'nicht annehmen! M» S' -" """" meinc früheren, thörichten
diktiert." ! Den Bitten der geliebten Tochter gab das
„Oder aus gekränktem Stolz," grollte der Graf Argument mehr denn alles sonst, die er- während seine Gemahlin leise vor sich hin weinte. I^ffte, ersehnte Wirkung, und als Adrienne in
Mit schmerzlichem Ausdruck sah Adrienne auf! r , eit .unb fr1’9'1 Freude ihre Eltern den Vater, Iumschlang, ging Dony sachte hinaus. Ihm winkte
„Das iß nicht Dein Ernst, Papa, denn Ihr aCeK1"6 ^ß- Ausgabe, zu der fein Herz ihn trieb und wißt oder könnt es wissen, was diesen Entschluß ink erfüllen er sich nicht länger bezwingen konnte, mir zur Reife brachte." I * *
10 roar gerade diese Wendung dem! Juanita befand sich aus der Veranda Vor ihren erau^Cmi una”8tnc6mfte' unb t,o!tcrnb stieß! entzückten Blicken lag der Park im Sonnenscheins der Es ist s. 1 golbtge Reflexe durch das Blättergewirr auf die kies-
KK.1kf.xu Mahnsrnn, sage ich, unb von ehrten, l bestreuten Wege warf. Ihre Hänbe ruhten läffia ae-
_____ u -Ewald," begann Adrienne, sich ihm nähernd, fragend zu ihr niedersah. „Sie waren mir immer
Es ist nun ttöstlich, zu scheu, wie das in dem Bader- schen Blatte ausgestreute Gift selbstzere örenb wirkt. Die Mehrzahl unserer Bevölkerung ist sich längst darüber klar, wie schädlich für die gesummte Stadt das Bader'sche Hetzblatt wirkt, und immer weiter verbreitet stch hoffentlich auch die Ueberzcugung, daß jede Unterstützung dieses Blattes durch Abonnement oder Annonciiung eine Selbstschädigung bedeutet. Durch die neueren < , ---------—....., verunglückten Versuche seines Herausgebers, sein wahres
der Universität, die durch ihre glanzenden Nam n auf! sozialdemokratisch-anarchistisches Gesicht zu verbergen Sudttende L-rdmde und Raih-.s Bedürftige eine durch seine Clownsprünge von einer politischen v°fr"bE" Anziehungskraft ausube», wurden darin mit [ Meinung zur andern, durch seine planlosen, mit sich größter Vorliebe angegriffen und in der albernsten! selbst in Wid.rspruch tretenden Wühlereien, seine Weise herabgesctzt; das-Ansehen der ganzen Universität Wuchäußerungen über den auf seinen Wahlgängen ihm wurde rn unverständigster wie kritiklosester Weise zu! entgegentretenden Widerstand, hat Herr Bader sich schmälern, und bamtt die Studentenschaft zu verscheuchen! selbst den letzten Rest gegeben und den Ruf einer nnh !*'. Während sich unsere städtischen Behörden [nicht ernst zu nehmenden P rsönlichkeit gewonnen. w h ,n hlvgebender Weise um die S-ine recht deutlich seine Denkweise kennzeichnenden
Wette bemühten bte Annehmlichkeiten des Ausenchalts in öffentlichen Versammlungen angekündigten ™ u”frr.cJ bu erhöhen, vorhandene Mlßstänoe Drohungen mit „Abrechnung", seine selbstherrlich in nefHnhhpHHA' ^tadlerweiterung fürsorglich unb[seinem Blättchen angekündigten „Abstrafungen" er- gejundhettttch zu entwickeln, und man ihnen höchst ns [schrecken auch ben Zaghaftesten nicht mehr, und es manchmal Uebereifer und allzu rastlose Thätigkeit vor-[würde ihm wenig helfen, wenn er sein Sk ndal- bemühte sich das Bader'sche Blättchen [blätrchen wirklich zu einem richtigen Revolverblatte unablässig, dem Räderwerk der städtischen Entwicklung [umwandelte, hemmend in die Speichen zu fallen, die Bestrebungen ür Hebung des Fremdenverkehrs und Fremdenzuzugs, für Verschönerung der Stadt «tzu durchkreuzen, und Damit, unter dem Vorwande von steuerfeindlicher Volksfreundlichkeit, dem wahren Vortheile unserer gewerbetreibenden und arbeitenben Bevölkerung ins Gesicht zu schlagen. Was wäre geschehen, wenn es den Bader'sche» Bemühungen gelungen wäre, unsere,... ......... uuWt™tn nenernmen
angesehensten und wohlhabendsten Professoren von Phrasenschwulst noch ohne Beschwerde herunter-
Grfcheint täglich außer an Werktagen nach Sonn- und Feiertaqcn. __
Qnartals-Abonnemenrs-Preis bei der Expedition 2 Mk.. bei allen Anzeigen nehmen entgegen: die Expedition dieses Blattes, die Annoncen-
Postämtern 2,25 Mk. (exkl- Bestellgeld). Iniertionsgebühr: die ge-- - . _ V Frankfurt a. M., Caffel, Magdc- qq
svaltene Zelle oder deren Raum 10 Pfg„ Reklamen: die ^seile 25 Pfg, StCIlftQQ 14 HT 1898 bürg, Men Rudolf Mosie. ^rankfurt a. M., Berlin, München, Köln; OO. ^Zlll)Il(. ------------------------ ------------------L. Daube L Co., Frankfurt a. SUI,. Berlin, Hannover, Paris x.
---treuer Freund, so lange ich denken kann; ver- h mchcn Sie auch jetzt, es zu sein, indem Sie den O meinen Entschluß in anbmn Lichte zeigen, sie denselben ansehen. Sie athmete lief auf und Gesicht verklärte sich. „Ich will mich dem Dienste ^Menschheit widmen, will Krankenpflegerin werden.
1 den furchtbaren Stunden, die ich an Jua's Lager ; Erbrachte, ist mir diese Erkennlniß gekommmen. In -«enger Pflichterfüllung, nur meinen Mitmenschen 50 Pfg. ihren Leiden mich widmend, will ich mein Leben j gingen. — Hier braucht mich niemand. Georg i «üigt den Eltern eine Tochter, die ihnen theuer ist. 1 E lebt im Waidhaus, oder, wenn sie ihrem Glücke oo „ *“9t, in der Residenz. Ich komme mir so überflüssig Pfg. al und deßhalb, liebe Eltern, laßt mich meinem merzen folgen, macht auch mich glücklich und versagt h , r® eure Einwilligung nicht!"
—-—Bei ben letzten Worten war sie vor der Gräfin ihr? i ^"»gekniet, erfaßte deren Hände unb sah bittend 'M IM 6 beiden empor.
Unfriedens benutzt, hier zu verttribeu, den Besuch unserer Universität schlucken zu können. Man kann heute saaen die Es wendete tief) an alle «fcletiten herunt-rzubringen, die Entwicklung unserer Stadt zu Kandidatur des Herrn Bader ist abaetban und'zwar
hcmniCn unb biß hcrneinnPtlPTl mnhlhrthpnhpn .