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Wie derNordd. Allg. Ztg." von maß-ITHaisacken anzugeben, hat sich nun endlich Herr

' Es besteht keincsw-gsl seiner Behauptung zu Grunde liegt, mitzutheilen.

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Ausbeutung und Unterdrückung",gleiches Recht

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Wenn Du barmherzig sein willst, Marianne,

die Sonne, die Blumen, höre die Vögel

Für Dich, Kind, gewiß, den» Du weißt Dich

Lieben wir Dich nicht auch? Der Graf, die

lebt denn keine Hoffnung in Dir?

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(Fortsetzung folgt.)

cht! Was soll ich denn noch im Lebe», nachdem süße"

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Jua richtete sich hastig auf. Der müde Ausdruck k ihrem Antlitz, in ihren Augen wich, erhöhter °nz machte sich bemerkbar und, Mariavne's Hände i umklammerd, sagte sie:

Du glaubst, daß man mein Kind--aber

ist ja nicht möglich, man hat alles durchsucht! l, wo sollte sie geblieben sein?"

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1898.

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Sozialdemokratische Flugblätter.

Die bisher in vielen Millionen verbreiteten sozialdemokratischen Flugblätter wenden sich haupt­sächlich gegen die konservative Partei. Das ist für diese eine Ehre, und wir hoffen, daß sich unsere Gesinnungsgenossen diesem ehrenden sozialdemokratischen Hasse dadurch würdig zeigen werden, daß sie für eine möglichst große Beschneidung des parlamentarischen Besitzstandes der Sozialdemokratin Sorge tragen »erden. Zu diesem Behufe muß das wieder­holen wir nochmals jeder konservative und königs- treue Mann als A g i t a t o r wirken und auf ein zahl­reiches Erscheinen der gesinnungsverwandten Wähler an der Wahlurne hinarbeiten.

Die sozialdemokratische Flugblattagitation beruht cheils auf Unwahrheit theils auf Verschleierung der vahreu Ziele der Sozialdemokratie. So heißt es in einem solchen SchriftstückeDas Jahr 1898 gleicht dem Jahre 1878 insofern, als heute wie damals ein Beutezug gegen die Taschen des arbeitenden Volkes unternommen »erden soll." In einem anderen ist zu lesen:Die Großgrundbesitzer wollen Euch das Koalitions­recht wie auch das Vereinsrecht überhaupt sowie auch das Wahlrecht nehmen." M i t solchem Schwindel sucht man Stimmen zn fange»!

_ Dann sagt ein Flugblatt:Als Endziel einer klüftigen, gesunden, sozialen Entwickelung erstrebt die Sozialdemokratie die s o z i a l i st i s ch e Gesell­schaftsorganisation, jenen Zustand der Gesellschaftsordnung, in dem sich alle individuellen »öd wirthschaftlichen Kräfte, befreit von den Fesseln kapitalistischer Ausbeutung und Unterdrückung, unbe­hindert zu entfalten vermögen. Erst dann wird wirklich das gleiche Recht für alle gelten, erst dann werden die Menschen an den Errungenschaften einer wahrhaften Kultur theilzunehmen vermögen."

Solchen Wortschwall richten die Sozialdemokraten

(Nachdruck verboten.)

Getrennte Sterne.

Roman anS der Gesellschaft von H. Waldemar.

(Fortsetzung.)

Denke einmal, ich sei Deine Mutter oder ftgend

Vertraute, und dann rede, brich endlich dies

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Erscheint täglich anher an Werktagen nach Sonn- und Feiertagen. £> Quartals-Abonnements-Preis bei der Expedition 2 Mk., bei allen *3 Postämtern 2,25 Mk. (exkl. Bestellgeld). Jnsertionsgebühr: die ge- spaltene Zeile oder deren Raum 10 Pfg., Reklamen: die Zeile 25 Pfg.

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Expedition: Markt 2Jllnstrirtes Sonntaqsblatt. Verantwortlich für die Redaktion: Redakteur M. Hartmann in Marburg. ---- v Redaktion: Markt 21. Telephon 55.

tt(rn8 fln .Arbeiter, Handwerker, kleine Geschäftsleute". , . . Wer soll das verstehen? Wir sind davon molfl ^überzeugt, daß selbst die Flugblattverfertiger nicht biNN Stande sein würden, die Phrasen in . gemein- irft - Mündliches Deutsch zu übersetzen. Diese Unver- llt) -s ßllndlichkeit ist aber natürlich Absicht. Die Phrasen

_ chweigen, dieses starre Schweigen. Wenn Du so -Auer gegen Dich wöthest! wie toülft Du imstande ' itin, Dein Kind zu hüten?"

Ina fuhr empor, als hab- man ihr eine» Schlag

Jua! Muß ich Dir sagen, daß Du Dich ver- vdigst? Was sollst Du im Leben? Blicke um Dich,

nur! ihrem Innern wühlte, wie der Vorwurf an ihr nagte, um sie vor völligem so leicht verdammt, so ohne alle Prüfung verurtheilt zu haben!

ir alle",Errung-nschaften eintr wahrhaften (!) .rtltur sollen die Wähler benebeln. Herr Singer TUT)! Ber hat erst vor kurzem erklärt, daß er selber nicht Visse, wie dieser glückselige Zustand herbcigeführt Erbe e.ei&tn könne, daß die Sozialdemokratie besten Herbei- - khrung vielmehr den späteren Generationen über- lchen müsse.

nii «Hoffnung darauf, daß man Deine Adrienne wieder- A, tbcn ne?"

Marianne ward die Antwort nicht leicht, aber! weil geöffnet, die linke Hand vorgestreckt, währen, die! weichem Slundenlana bcmütbe

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»über rm Arm zu halten " Die Worte fielen überstürzt von ihren Lippen.! Dokto/Werneck blieb auf dem Bünshofe Ma»

Jua mckte wle gelstesabwesend. Sie war in ihren! gnff sich an die Schläfen, sie faltete die Häude,« richtete ihm em Zimmer neben der Krankenstube Sttihl zuruckgesuuken, und allmählich verfiel sie der-1 um sie m der nächsten Sekunde wieder ausznstrecken, Ihr I ein, damit er zu jeder Sunde der Nacht gerufen elben Stairhett wieder, dre sich vorher in ihrem Iganzes Wesen war in einem Aufruhr, und so rasch iwerden konnte.

SBefen gezeigt hatte. Iftd) die ganze Scene abwickelle, dünkte es Marianne! Dora und Marianne, auf welch letztere die Scene

Marianne verzweifelte an ihrer Aufgabe, nnb|bo$ e.,ne Ewigkeit, bis Ihn Garten einen solch mächttgen Eindmck hervorae-

dies trieb ihr die Thräne» i» die Augen; sie sucht-!.., ®in «Sender Ausschrei liefe ihren Gedankenfaden!bracht hatte, dafe sie bleich wie nie zuvor erschien dieselben auch gar nicht zu verbergen, sondern nahm, abreißen, und im nächsten Moment flog Jua erboten sich zur Pflege; beide aber wurden durch unbekümmert darum, daß Jua sie »u» wieder entIan0» als berührte ihr Fuß kaum den! Adrienne überstimmt, die mtt einer au ihr ungewohnte»

Kind behaadel» würde, ihr Tuch hervor und drückte I Erdboden, w,e vorwärts Betrogen von unsichtbarer! Festigkeit darauf bestand, allein an JuaS Laaer bleiben es gegen die Augen. I Gewalt. Lu dürfen.

Was hast Du, Marianne? Warum weinst Du?!f-: eine Situation, wie die, welche Jua's Auf-! Als man ihr vorstellte, daß die Pflege eine Warum?" , !'^ei folgte, ist die Sprache unzureichend; ein echter! schwere und sie derselben nicht gewachsen fein dürfte

Soll ich nicht, wenn Du so ttostlos mitl-benswsrm-n Farben auf da antwortete sie nur:

hoffnungslos bist? Das thut mir weh, Jua!" ^ m cr . -^na war bereit, mir ihr ganzes Leben, ihr Glück

Ich vergaß daß Du ia mein,« -? 1 5 ' befKn anMlcf b,e lunge Brasilianerin!zu opfern, und ich sollte nicht imstande sein, ihr da-

b"b- ri6 f..L S?S

fort- Es ist mir 10 einen in f nr ' Iei L bis ile ihrer wilden Zärtlichkeit genug gethan,, Opfer durch die Geschehnisse jetzt erst zu ihrer Kennt- §0^110, öon der sie mir geredet, das gute Kind?!noch den Arm um sie legen, War das nicht Dony's Stimme?" Mit einem, Umfinfen zu bewahren.

e$rei sprang sie auf Jeder Nerv an ihr war in. Die unverhoffte Freude hatte keine gute Ein-

** Wirkung auf ihren von Schmerz und S-elengual so ihr bevorsta.ch. _te hatte die Augen unnatürlich' zerrütteten Körper. Tie Bewußtlosigkeit wollte nicht

Was aber versteht die Sozialdemokratie von einer, .

Umgestaltung von Grund aus"? Auch diese Phrase!8ieIcn- - . - ------.., ........

ist nur um ihrer Unvciständlichl-Ü willen in bad "®nl?er 3"tung" zu der Erklärung, daß die Per-,Feuer kräftig zu erwidern Flugblatt gesetzt. Herr Singer aber hat, wie oben I dachtiguug weiter 1 * '* M

erwähnt, die richtige Antwoit gegeben: was und wie!"." $ r $ £ V fei- ^>ese Erklärung wird durch das!Tobten. Fünf Offiziere, umgest a I t e t werde» soll, wissen di- Sozialdemo-, 0eftfin erwähnte Dementi der wcimarischen Regierung, Ordonez, wurden verwundet. Bei den Secstreit- kraten nicht, und darum kümmern sie sich nicht»ergänzt, welches versichert, daß in den Akten keine,kräften betrugen die Verluste 27 Todte darunter fie wollen Umstürzen. Die Gestaltung der zu-1e,c^ derartigen Entwurfes zu finden sei.,der zweite Kommandant derReina Mercedes" und künftigen Gesellschaftsordnung soll den komm nden ^ftm Telegramm folgt in genanntem Blatt nach- 12 Verwundete, darunter ein Lieutenant zur'See Generationen überlasfen werden. Schöne Aussichtenr« t"* treffliche Ausführung: Endlich ist die große, Der Zustand der meisten Verwundeten ist nicht be- für unsere Kinder und Kindeskinder! »Bombe geplatzt. Man wird sich erinnern, mit,benflid). Der Dampfer Benito" burcbbrack die

--------------I welch-n geheimnißvollen Redensarten Herr Müller- Blockade und kam ohne Zwischenfall in Samaito an

umMu.

55, K= X ÄÄSfeÄ» ± m STsMf-1 ®fl» De9e-@m Kaisers! dunklen Redewendungen auf den Gegenstand zurück. Philippinen zu betreiben Der Wortlaut dieser

M «Hn.n;? i K,r 1 ?,' *".'* 'I'"8 S,,m wnd, ift »HetbiagS blaff, Pnsönlichkk «Härt,, bi- Abf-Nbu»,

m.jx, m . <. cf eines,Renommage geblieben. Auf die nachdrückliche,einer Truppcnoerstärkung nach den Vbilivvinen würde

R-lchs-Marrne- und Schifffahrts-Forderung aller nationalgesinnten Preßorgane, positiv- die Situation dort nicht ändern

10$% 1C .Wen» Du barmherzig fein willst, Marianne, ico% 8 1 sprich das Wort nicht aus, das mein Inneres 101 i-i ii - - - -

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112*41! *8tn' die Käfer schwirren »nd summe», bet- ioo% p eS sich wirklich nicht, auf dieser schönen Erde 981 1 6 leben?"

»Für Dich, Kind, gewiß, den» Du weißt Dich E Siebt; ich ober -"

49% <Lieben wir Dich nicht auch? Der Graf, die »»/> j käst», die anderen alle? Und wenn dies alles Dich . von Deinen traurigen Gedanken abbringen kann,

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Fmtag, 10. Juni 1898. 33-

®abur(fi unterscheidet firfi h' r ® U8.^ att* ate8 o*h- uv» uiuB=i»cyui[umtn anzugeoen, qar pcy nun endlich Herr

Dadurch unterscheidet sich die Sozialdemokratie von gebender Stelle bekannt geworden ist, beruht diese,Müller-Fulda dazu verstanden die Thatsache welcke w ak ", anben ^°^eien, daß sie die kapitalistische Nachricht auf Irrt hum. Es besteht keinesw-gs! seiner Behauptung zu Grunde liegt mitzutheilen Ausbeutung der Besitzlosen durch die Besitzenden be di- Absicht, Geschäfte in das Reichs-Marine-Amt zu! Darnach soll einmal rin sachsen-Weimarische/Gebeim.' U"bJln stelle dmes kapitalistischen Kampfes übernehmen, welche in das Reffort anderer Reichs-!raih ein Wahlgesetz ausgearbeitet haben Es handelte Aller gegen Alle einen sozialistischen FriedenS-Iämter fallen und bisher dort bearbeitet find. SDerfftdi dabei also hier wieder nm den'großen Unbe- riwten -?ölt.er er- Einfluß der Kriegsmarine und ihrer Organe auf die kannten, dessen Namen man nicht anzugeben vermag'

sm _die Massen darben,wettere Entwicklung und Vertretung der allgemeinen!In der sachsen - weimarischen Regieruna weiß man

auT SDm"(.rrCr ma^en !See-Interessen ist durch die Stellung des Staats-!von der ganzen Sach- auch nichts. Anscheinend Center' Brifetes V" öerrf^t." I feEretärS des Reichs Marineamts innerhalb der handelt es sich um irgend eine Erzählung am Bier-

ax kUmgestaltung von,Reichs-Regierung und durch seineTheilnahme an den,tische, welche Herr Müller-Fulda aufaeschnavvt und ""^-k^ "mm Schlage geschehen. Berathnngen des preußischen Staatsministeriums hin- zur Grundlage seiner sensationellen MittheilÜa ae- und Tücken des Junkerthums sammt seiner Helfers-! In der Schwindelei wegen des angeblich be-1griffen 7e^enHerifa^^e^äebau^)^unOge1nt über rine^angeb- belfer, nur durch Artigen Ausbau der Gc-, drohten Reichstags-Wahlrechts kommen Anderen immer j lich gegen das Reichstagswahlrecht gerichtete Sirömuna setzgebung zum Nutzen der arbeitenden, armen,wieder die National-Sozialen zu Hilfe.Iinnerhalb der Reicksrenierunn ,,»d hL Bevölkerung in Stadt und Land kann dieses gewaltige! Sie erfinde» ins Blaue hinein, mancher, denken sie,! Regierungen sind, und wie ausschließlich man° es

Kulturwerk des Friedens und d e r fällt doch auf unsere Enten herein. So nennt jetz! dabei mitÄ« tdS

efc"11 e 6 e entfte6en- bie Bßn verlach- Naumann'scheHilfe" den Grafen Es kam darauf an, bei den klerikalen Wähl«»'

Nun bitten wir zu beachten, daß die Sozial- Lerchenfeld als den Verfasser eines Planes zur Be- welche man in das freisinnige Lager abkommandiren

demokraten der von konservativer Seite zuerst an- eitigung des Wahlrechts. Der Plan habe den! wollte, ftgend einen plausiblen Grund für diese Wahl­geregten sozialpolitischen Gesetzgebung stets die größten leitenden konservativen Kreisen im Jahre 1893 vor- takiik anzugeben. Da man in Wftklickkeit feinen

Fnbkr*e £er,dtct' rb.a6 |ie 0f8en alle arbeiter= 10tlegen. Wer's nicht glaubt, kann zum Glück auch!solchen hatte, so hat man eben frei und fröhlich freundlichen Gesetze gestimmt und versucht haben, fie,"vch fflig werden. Aus Greiz wird übrigens der,einen solchen erfunden durch Erhebung unmöglicher Forderungen zu Falle,,Post* telegraphirt: Die Erklärung des bis-, '

zu bringen Gerade diesem arbeiterfeindlichen h-rigen Abgeordneten Müller-Fulda, daß ein In H a v a n » a eingelaufene Telegramme aus Auftreten der Sozialdemokratie ist, ehemaliger weimanscher Gehrimrath, jetziger Bank-,S an tiago de Cuba besagen, daß bei dem von unserer Sette stets entgegengehalten worden, dafe,dftektor, einen Gesetzentwurf zur Abschaffung bezw.,letzten Bombardement die Angriffe der die fundamentale Besserstellung der Arbeiter nicht mit, rur Beschränkung des allgemeinen, geheimen, A m er ik a n er wiederum zurückaewieken einem Schlage, sondern nur durch stetigen planmäßigen,und direkten R e i ch s ta g s w a h lr e ch t s ausge-,wurden. Die in den Batterie» angerickieten Be- Ausbau der Gesetzgebung erreicht werden könne. |arbeitet habe, konnte nur auf Gehrimrath Stier, schädigungen sind unerheblich und bereits wieder den Vorstand der Mitteldeutschen Bodenkreditanstalt ausgebessert. Die Batterien stellten das Feuer nicht m türeti. itof Derselbe^,ermächtigte jedoch ^die, rin und sind auch jetzt in der Lage, das feindliche eine dreiste Un- Telegramm hatten die spanischen Landiruppen einen

Diese Erklärung wird durch das | Tobten. Fünf Offiziere, unter ihnen Oberst