Einzelbild herunterladen
 

HZ 129

kennen, daß es verkehrt wäre, die gegenwärttge günstige

ftttti,

en

er.

Umschau.

r.

und

ihn

e

1

\km Menschen auch oft. h8ltc* ks-Lnglücks und der k

Kraukheü gegangen, oder hat

i entsteigt, geläutert uud gebessert seiu.

einer zogen, i aus- ieselbe

'3839 398.

IW

Hessische Landleute namentlich denn die Städter sind anderer Ansicht laßt Euch doch nicht von Böcke! auf diese Art ander

ffere* 2853

99%

108% 100% 101

38% 89«* 88% 86 101% 101% 118%. 100%

(8% 100%

99% 100

9t % 99% 99% 98% 89%

trolle.

ru.

*6

UN.

onats- nd.

I

Mtt.

il.

:nb.

d» 108% 96 118% 16% IC!

*e eines (3840

er sonst Kummer und Elend, Sorge und Noth kennen gelernt durch eigene Schuld, so wird er in dem Fege­feuer des Lebens reiugewaschen und, wenn er demselben

des Staatshaushalts, sowie der finanziellen Gesammt- lage des Staates von Jahr zu Jahr hervor. Der Rückblick bemerkt ferner, der Bericht lasse zugleich er-

Wie aus München depeschirt wird, bezeichnet dasSüddeutsche Korrespondenz-Bureau" die Nach­richt, daß ein königlich bayerischer Staats-

mehr; er mußte auf dem Wege weitergehen. War doch das Kind in seinen Hände», eine Waffe, Jua gegenüber, wie sie nicht schneidiger, vernichtender ge­dacht weiden konnte. Wenn er auch ferner die öffent­lichen Straßen mied, würde man seiner Spur nicht folgen können, denn, »och war ihm kein lebendes Wesen auf seinem Wege begegnet.

Grübelnd verbrachte er die endlos lange» Stunde» der lauen Frühlingsnacht. Gegen Morgen, als der Tau zu finkeu begann, deckte er das Kind fester zu, erhob sich und ging auf und nieder, um seine erstarrten Glieder zu erwärmen, es wollte ihm dies nicht gelingen, und kalter Schauer ließ ihn er­beben. Als die Sonne höher stieg und neugierig das schlafende Kind beleuchtete, schlug dieses die Augen auf und sah sich verwundert um. Da fiel sein Blick auf die Gestalt Mondega'S, der unweit davon au einem Baum lehnte, und auffchluchzend, drückte es das Gesichtchen in den vorgehaltenen Arm. Nun versuchte er es, Adrienne zuzusprechen; er hielt es für daS Beste, ihr Zutrauen zu ge­winnen, denn so nur würde die wettere Flucht unbe­anstandet fortgesetzt werden können. Aber das Kind, das sonst heiter, sorglos und ungemein folgsam war, sah in ihm seinen erbitterte» Feind und zeigte sich all seinen Bemühungen gegenüber unzugänglich. Mondega knirschte vor Wuth und hätte die Kleine am liebste» mit seine» Händen erwürgt, aber »och bezwang er sich, noch übten die dunklen Augen eine Macht auf ih» aus, der er sich wortlos, wenn auch widerwillig beugte.

Weiter und weiter floh er mit dem Kinde, eS bald an der Hand führend, bald tragend, wenn die kleinen Füßchen nicht mehr vorwärts konnten. Nach seiner Berechnung mußten sie am Nachmittag die Stadt erreichen, aber Stunde um Stunde verging

tragen über die Gestaltung des sozialdemokratischen Zukunftsstaates:

Darauf wolle er nicht eingehen; jetzt handle es ich nur darum, die Wege für eine neue Gesellschastse ordnung zu bahnen. Wie die künftige Generation ich später cinrichten wolle, müsse ihr ganz überlassen werden."

DiePost" bemerkt dazu: Herr Singer hat damit also zugestanden, daß die Sozialdemokratie nur den Umsturz herbeiführen will. Nachdem dann alles Bestehende ruinirt ist, können die Uebi igbleibendeu selber sehen, wie sie wieder auf einen grünen Zweig kommen. Herr Singer geht überdies so weit, seinen Zuhörern als die Folge der von den Sozialisten gepredigten Gleichheit den Himmel auf Erden zu versprechen, und Herr Liebknecht ergeht sich in den wundersamsten Phantasten der gewaltigen Erfindungen und Fortschritte, welche auf allen Gebieten der Wissen­schaft und des Erwebslebens von der Einführung des sozialistischen Zukunftsstaates zu erwarten seien. Mit diesen großen Worten steht das thatsächliche Verhalten der Sozialdemokraten in kläglichem Wider­spruche. Von einer Gleichheit ist unter de» Genoffe» in Wirklichkeit keine Rede; die Parteileiter und ihr General st ab verschaffen sich vielmehr eine sehr angenehme Bourgeoisexistenz auf Kosten der übrigen Genossen, und unter den Genossen herrscht nur in einem Punkte Gleichheit, daß sie nämlich sämmtlich ihre Groschen dazu her­geben müssen, um den Führern politischen Einfluß und eine einträgliche Lebensstellung zu sichern. Was aber die Forlschritte der Technik und der Wissen­schaft anlangt, so ist in unserer rasch fortschreiten­den Zeit auch nicht ein einziger Fortschritt technischer oder wissenschaftlicher Art zu verzeichnen, den wir einem Sozialdemokraten verdanken. Eine Partei, welche de» Ehrgeiz, den Erwerbssinn und den Familiensinn und damit die wirksamsten Hebel mensch­lichen Fortschritts beseitigen will, wird niemals in der Lage sein, die Technik und Wissenschaft auch nur annähernd in der Weise fortzuentwickeln, wie dies in unserer Zeit geschieht. Die Verheißungen der Sozialdemokraten werden daher durch ihr that- sächliches Verhalten ebenso widerlegt, wie ihre Vor­spiegelungen in Bezug auf die Verbesserung der Lebenshaltung und die Verminderung der Arbeit im Zukuriftsstaare durch den gänzlichen Mißerfolg, welchen ihre eigenen Unternehmungen regelmäßig gehabt haben.

ic6«* fehl'»

Machdruck verboten.)

Getrennte Sterne.

Roman aus der Gesellschaft von H. Waldemar.

(Fortsetzung.)

Die Fenster waren weit geöffnet. Der Regen hatte nachgelassen, aber überall tropfte es von den Bäumen, von den Zweigen uud Blättern; die Blumen senkten ihre tropfengefüllten Kelche zur Erde; die Sonne, die sich so lauge verhüllt hatte, brach siegreich durch das Gewölk, und wie zum Zeichen, daß Gottes Gnade xnb Güte unerschöpflich ist, wölbte sich in reinen Farben ein mächttgcr Regenbogen über der Erde.

Mondega sah sehnsüchtig zum Fenster hinaus, das unfern von seinem Lager sich befand. Angesichts des himmlischen Friedenszeichens, senkte sich auch in seiu Herz der Friede, desseu er bisher nie theilhafttg geworden war, aus eigner Schuld.

Frau Verouika, die kein Auge von dem Kranken abwandte und die schon mancherlei erlebt, manches Leben hatte dahingehen sehen, fragte ihn, ob er so in liegen wünsche, daß er das Gärtchen, die Sttaße und den nahen Wald überschaueu könne; es sei alles wie neu geboren; es wäre doch wunderbar, daß die 6rbc wie ein Cherub ^leuchtenber, schöner, fruchtbarer

DieMagbeburg. Ztg." erörtert die angeblichen Pläne Frankreichs, ganz Marokko in seinen Besitz zu bringen. Das Blatt hebt hervor, daß Frankreich militärische Reorganisatoren für die ganz verfallende marokkanische Macht gesandt und sich überdies für alle Fälle in den Besitz eines Prätendenten gebracht

Er gedachte Juauita's mit Groll. , , .

hier zu Ende ging mit ihm, war sie ftei, durch! weiterer Züchtigung und duckte ihr Köpfchen bei jeder nichts mehr gehindert, ihrem Herzen zu folgen.«Bewegung Mondega's, der in seinem Innern nur Warum nur hatte er sich, durch Dr. Werneck'sl den einzige» Gedanken hegte, das Kind loszuwerden, Anblick beunruhigt, zu dieser Thal hinreißeu lassen ?! denn mit seinem Tode erwarteten ihn die Reichthümer, Was hatte sie ihm gebracht? Den sicheren Tod! die sein Schwiegervater in weiser Vorsicht, wie Mondega anstatt den erhofften Reichthum. Oft schon war! sich sagte: in hinterlistiger Weise, vor ihm sicher ihm das Ende nahe gewesen! er hatte nie ge-I gestellt hatte.

zaudert, sein Leben auf das Spiel zu setzen. Warum! Aber von Stunde zu Stunde verschob er die erfüllte ihn jetzt der Gedanke an ein Hinübergcheu in l Ausführung seines Planes; es fehlte ihm an Muth, das Jenseits mit Grauen, mit einer geradezu wahn-!die That mit kaltem Blute zu begehe». Die Nacht finnige» Angst? I brach herein, Mondega hatte fich mit Proviant ver-

Um Ina tödlich bis ins Herz zu tteffen, um fichIschen. Es war ihm darum zu thun, keines Menschen in Besitz des Vermögens zu setzen, hatte er Adrienne!Hilfe in Anspruch nehmen zu muffen; deßhalb auch in dem Moment geraubt, als alle aus der Kirche suchte er die weniger bekannten Wege auf, hielt fich hinausdrängten, nm noch einmal draußen einen Blick! fernab von der Fahrsttaße und bereitete der Kleinen, auf die geschmückten, eleganten Hochzeitsgäste zu! deren Widerstand völlig gebrochen war, ein Lager auf werfen. So war es ein leichtes Spiel für ihn ge-1 dem Moosboden mittels seines Mantels, den er vor­wesen, das Kind zu ergreifen und durch die Sakristei! sorglicherweise mitgenommen hatte.

das Weite zu suchen. Um seine Spur zu verwischen,! Als aber das Kind, getreu der erhaltenen Er­wählte er nicht die Eisenbahn, um nach der nächst-! ziehung, die Händchen zum Gebet faltete, als es größten Stadt zu kommen, sondern den Weg durch! niederkniete und fromm die dunklen Augen zum Himmel de» Wald, den er glaubte finden zu können. Im «erhob, da ward eS Mondega erst klar, welche Anfang ging auch alles gut, aber das Kind war! Schuld er auf fich nehmen wollte und daß es ihm schwer, ttotz seiner Jugend; er mußte es unablässig! niemals gelingen würde, seine Pläne auszuführen, tragen, denn die kleine Adrienne war durch das Weinen Iso lange diese Jna's Augen ihn so vorwurfsvoll so ermüdet, daß sie bald in einen tiefen Schlaf ver-1 anfchauten.

fiel. Er hatte vor dem schändlichen Unternehmen! Noch war die Dämmerung nicht in Nacht Über- alle Möglichkeiten erwogen zu haben geglaubt und! gegangen, als bei der kleine» Adrienne die Natur be­erst heften Ausführung zeigte» ihm Schwierigkeiten! reits ihre Rechte geltend machte und sie, leise weinend aller Art, deren nicht die geringste die Angst und I einschlummerte.

Furcht war, die das Kind vor ihm empfand. Als! Mondega kauerte fich neben ihr nieder und über- es sich einmal entschieden weigerte, zu folgen, schlug 'dachte noch einmal alles. Zurück konnte er nicht

In einer besonderen Beilage desStaats-Anz." !m i n i st e r, beziehungsweise Bundesrathsbevoll- Nr. 129 wird eine übersichtliche Zusammenfassung!mächtigter beim Bundesratb einen Reichstags- des Inhalts des von dem Finanzminister Lr. von!wahl - Gesetzentwurf vorgelegt oder Ab- Miqne-l an den König erstattetcn I m m ed ia t -1änderungsvorschläge bezüglich des Reichstagswahl­berichts über die F i n a n z v er w a ltn n glgesetzes gemacht habe, als vollständig aus Preußens vom 1. Juli 1890 bis 1. April 18971b er Luft gegriffen, veröffentlicht. Diese Zusammenfassung hebt biel ------------

prozentual steigenbe Tendenz des staatlichen Ausgabe-1 lieber den sozialdemokratischen Z u - bedarfs, daneben die Erleichterung des Steueidruckeslkun ft s st a a t, diese für den Gebildeten ebenso in Folge einer gerechteren Lastenvertheilung bei I belustigende, wie Angesichts der Zahl der Urtheils- mäßiger Verminderung des Gesammtsteueraufkommevs I losen gemeingefährliche Phantasterei, bat außer dem und endlich ttotz dieser Voraussetzungen die fort» | Genossen Liebknecht auch Herr Singer sich ge­währende Besserung der rechnungsmäßigen Ergebnisse! äußert. In Breme» antwortete derselbe auf Bc-

UNg isler.) eft in (3841 rd.

Zur Wahl am 16. Juni.

Wenn man in unserem Reichstagswahlkreise Irarburg-Kirchhain-Frankenberg jetzt, licht mehr 14 Tage vor der Wahl, Umschau hält auf dem Gebiete der Wahl-Agitation, so ßnbet man den Wahlkreis unterwühlt von den offenen Sozialdemokraten ä la Liebknecht weniger, als von dem verkappten, ja wir möchten sagen mehr als sozialdemokratischen Kandidaten Lader, der seine spärlichen Anhänger mit dem Namen .Hessische Volkspartei" belegt hat, dann von dem Wionalsozialen von Ger lach, der den hiesigen Wahlkreis auf Ausflügen von Berlin aus dazu benutzt, die armen Konservativen zu zertreten und das Hoch auf den Kaiser in feinen Ver­sammlungenrücksichtsvoll" zu unterlassen,damit die lieben Sozialdemokraten nicht heucheln müssen ober in Strafe kommen können." Auf diesem nnb ar deren nationalsozialen Eigenwegen will Herr iwn Gerlach wie er es den Leuten in den mnonalsozialen Versammlungen hier und auf dem Lande aufklärend lehrtdie Sozialdemokratie kaiser­lich und national machen" und auf solchen Humbug einermodernen" Partei sollen wir guten Hessen hereinfallen! Wir glauben, Herr von Gerlach bleibt am Besten in seinem Berlin!

Tann aber ist eS Herr Dr. Böckel, dessen Kandidatur namentlich die L a n d l e u t e in unserem Kreise beschäftigt. Er giebt sich für den Kandidaten desBundes der Landwirthe" aus und setzte so jüngst in Ebsdorf die Ziele des Bundes auseinander. Uns schrieb derselbe Herr in einerBerichtigung":

seine parlamentarische Vertretung, ben R e i ch s t a g! Unsicherheit in den LandeSetat bringende Faktor des wählt, es denn doch recht sehr darauf ankomme, I Reichsfinanzwesens müssen eine pflichtbewußte Finanz- daß Männer d->- erwähl, werden, denen

. I Behandlung her Ausgaben wie der Einnahmen hm-

Pflrchttreue und eb erzeugungstreuel ^isen. Eine kritiklose Befriedigung aller an die innewohnen. I entscheidenden Faktoren heran tretenden Wünsche würde

Wo ist, so fragen wir, beim bisherigen!denselben zwar gegenwärtig eine größere Zustimmung Reichstagsabgeordneten unseres Kreises, Dr. I sichern können, sie aber Vorwürfen künftiger Generationen Södel, der jetzt noch dazu wiedergewählt seinIaussetzen, daß sie aus Erfahrungen früherer Jahre will, die Pflichttreue geblieben, wo ist, fo I nichts zu lernen verstanden haben. Die Zukunft werde fragen wir, irgend eine Garantie von lieber-! lehren, ob die äußerste Grenze der berechtigten zeugungstteue nach seiner derartigen Mauserung,.Steigerung der Ausgaben auf der Grundlage der tote sie die Kirchhainer Rede dargethan Hai. Land-1 dauernd erwartbaren Einnahmen bereits erreicht oder leute im Wahlkreise, laßt Euch nicht nach-lvielleicht schon überschritten sei. Die Grenze wird sagen, daß Ihr solchen Manu nochmals als laber gewiß bald überschritten sein, wenn die wachsende Euren Vertreter gewählt. Wählt einen echten!Neigung, Alles vom Staate zu verlangen, und das deutschen, charakterfesten, pflicht-!Drängen aller Interessentenkreise zu steigenden Auf- und überzeugungstreuen Mann, wählt I Wendungen oder zur Verminderung der Staatseinnahmen den Kandidaten der wahrhaft landwirthschafts-1 nicht den nöthigen Widerstand an denjenigen Elementen freundlichen konservattoen und der staatscrhaltenden I finden, welche die dauernde Kraft des Staates zur Parteien in unserem Wahlkreise: l Erfüllung der wachsenden kulturellen Aufgaben fest

Herrn General z D. v. Bartenwerffer.I"" 911196 f)^aIten-

Wähler nach der Wahl so lang, .schnuppe" waren, bis er sie wieder braucht um doch wenigstens sich .Reichtagsabgeordneter' tituliren zu können?

.Wenn er ihm entsteigt!" flüsterte Mondega,!er es hart und erbarmungslos, seinem plötzlichen und für Sekunden blitzte sein mattes Auge in der! Zorn sich überlassend. Damit war aber auch jede alten Lebendigkeit, aber auch der alten Tücke auf. I weichere Regung in des Kindes Herz völlig erstickt. Wenn es! Adrienne folgte dem Zwange, sie fürchtete sich vor

stets aus solchem Gewittersturme hervorgehe.

Ja, ja," schloß sie ihre Rede, die sie nur ge­halten, um ihren stillen Patienten ans seinen offenbar nicht ^»genehmen Gedanken aufzurütteln, .so gehts .km Menschen auch oft. Ist er durch das Fegefeuer

Zinn, Iter»

Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.

Jllnftrirtes Sonntagsblatt. L^M.» L"-LL'd"""'

Nase herumführe»! Wird er trotz obiger kennen, daß es verkehrt wäre, die gegenwärttge günstige unverzeihlicher Mauserung und Gewissenlosigkeit ge- Finanzlage, welche nur durch die konsequenteste Durch­wählt, nun so lacht ganz Deutschland die Majorität lführung der nach ungünstigen Erfahrungen früherer dieses unseres Wahlkreises als die unverständigste,!Jahre für richtig erkannten Grundsätze zu erreichen n ihren politischen Ehrbegriffen unfertigste aus!»war, zum Anlaß zu nehmen, um den dauernden Das wäre die einzige Folge, denn thun kannIAusgadebedarf des Staatshaushaltsetats ins Unge- B ö ckel nach seinem verlorenen Abgeordneten-Ansehenlmessene zu steigern oder wichtige Einnahmequellen ür den Wahlkreis nichts mehr! «des Staates ohne genügende anderweitige Deckung

Unser Herr Kandidat, General z. D. v. Barten- preiszugeben. Einerseits die stark steigende Tendenz werffer, hat jüngst in seiner Rauschenberger Rede des Ausgabebedarfs auf alle» Gebieten der Staats- nur M richtig darauf binaewiesen: I Verwaltung, anderersetts der Umstand, daß der

nur zu richtig oaraus ymg wteien. Z preußische Etat hauptsächlich auf die Einnahmen aus

daß, wenn das deutsche Volk von o 21 Betriebsverwaltungen, vor Allem auf den schwankenden Millionen Deutschen nur 3 9 7 inIEisenbahnüberschüssen basilt, endlich der eine große

(,kS sei irrig, daß ihn Dr. Rösicke, der Direktor des Bundes der Landwirthe, geschickt habe, er sei von Niemandem geschickt, sondern unabhängiger Kandibat." Auch derBund der Landwirthe" hat der BerlinerPost" gegenüber erklärt, Böckel fei nicht Don ihm geschickt. Mit welchem Recht ist er denn dann Kandibat bes Bunbes her Landwirthe? vielleicht, »eil einige Frennbe Böckels, die hier im Wahlkreise im Bunde der Landwirthe sind, ihn unterstützen. Hat denn derBund der Landwirthe vergessen, in (welcher Weise dieser selbe Dr. Böckel 1893 hier gegen ihn geschimpft und spektakelt Hai? Soll dies jetzt von den Mitgliedern unseres Bundes der Landwirthe ebenso blamant alsnicht- erheblich" hingestelll werden, wie die Thatsache, daß ber Abgeordnete Böckel seine Pflicht gegen Wahlkreis und Wähler auf's Jämmerlichste vernach- ilüsfigt hat, daß ihm Wahlkreis und

QnartÄS-Abmmements-Preis bei der Expedition 2 Mk., bei allen Marburg Vurfaur von HoasnWn & Sogier. Frankfurt a. M.. Caäcl, Magd.

Sonntag.,5, Juni 1898. .