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ihr, der, einen Buckel machend, fich an des Kindes
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vertrauen klang. „Ich bin gekommen dich hetwzuholen, Knie rieb xnb nicht «ngcrn die Liebkosungen hinnahm, "ra, dich meinen Eltern zu bringen, die Ich danach die ihm die kleinen Händchen zu Theil werden ließen. *
sehnen, die neue Tochter in ihre Aime zu schließen. Und Adrienne, meine Schwester,, sie bedarf so sehr der Freundin. Hat doch ihr armes Herz einen furchtbaren Schlag erlitten; meinte sie doch, an allem verzweifeln zu muffen, an Freundschaft, an Glück und Liebe. Von mir sage ich nichts, denn Du mußt wissen, was Du mir bist; dein Herz muß cs Dir längst Wort für Wort verrathen haben, was in dem meinigen für dich lebt. Willst Du mit mir kommen, Dora, Geliebte?'
„Ihre Elter», Herr Graf?" fragte fie mit leiser Stimme, wahrend fie den Blick ernst zu ihm erhob. „Ihre Ellern wollten mich? — Ach das kann ja gar nicht sein. Sind Sie nicht der einzige Sohn? Hat nickt der Vater mir gesagt, — Sie dürften nicht unter Ihrem Stande — mußte ich — nicht — so schwer es auch war — lernen —'
„Was mein Herz?' fragte er jubelnd, als fie innehielt, und er schlang seine Arme um ihre Schultern und hob, kühner werdend, ihr Gestcht zu fich empor, aus dem ihm ihre reine, große Liebe entgegenstrahlte. „Du sollst jetzt nur das eine lernen: mich zu lieben! Weiter bedarf es nichts I"
Sie lächelte und er verstand das Lächeln, das er mit dem ersten, heißen Kuß lohnte.
Die Kleine, welche fich vernachlässigt fühlte und die vergeblich versucht hatte, fich bemerklich zu machen, schlich, nachdem fie ihre Angst überwunden und einen scheuen Blick in dcS kecken Eindringlings Gesicht gewagt hatte, das so gar nicht dem gefürchteten ähnlich war, zur Thür, die Georg nur angelehnt gelassen hatte, und schlüpfte hinaus.
Auf dem Flur gesellte fich ein großer Kater zu
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Sich feiner Führung überlassend, der rntt hocherhobenem Schweife, sanft miauend, ihr voranschritt, folgte sie ihm in die Küche. Als aber Adrienne dort niemand erblickte und die herrschende Stille ihr unheimlich ward, — hatte das kleine Geschöpfchen doch noch nie so lange Zeit unbeachtet und allein verbracht, — lief fie wie gejagt auf den Flur zurück, riß die nächste Thür auf und stürmte geradewegs ans Frau Veronika zu, die sich unwillig über die laute Störung dem Kinde zuwaudte. Mondega, der doit so bleich in den Kiffen lag, bedurfte nach ihrer Meinung nicht nur der Pflege für fein körperliches Befinden, sondern auch der Ruhe, der äußerlichen sowohl, wie der innerlichen, um genesen zu können.
Da richtete fich der Kranke mühsam auf, indem er sich auf den einen Arm stützte, während er den anderen mit sichtlicher Mühe eihod und gegen das Kind richtete. Seine Augen erweiterten, seine Züge verzerrten fich und auf der wachsbleichen Stirn brach der Angstschweiß au8, den das Bemühen, zn reden, ihm erpreßte.
„Fort mit dem Kindl' stieß er heiser tonlvS aus. „Fort, fort! Es ist —'
Er kam nicht weiter; ein Blutstrom guoll ihm au8 dem Munde und jäh sank er in die Kiffen zurück.
Adrienne, die bei de» eisten Worten des Mannes fich scheu bis an die Thür geflüchtet hatte, Angst und Furcht ans dem rofigen Gesicht, Entsetzen in den dunklen, aufgetiffenen Augen, brach erschreckt in laute Jammertöne aus. Laute, unter denen Mondega die vor Erschöpfung ^gefallenen Augen wieder öffnete und einen quallvolleu Blick auf seine Pflegerin richtete.
Er schien etwas sagen zu wollen, das er nicht über seine Lippen brachte, das von der Seele zu wälzen ihm aber unverkennbar eine grüße Er
leichterung verschafft hätte. Sv oft er jedoch den Versuch machte, — kein Laut entschlüpfte ihm.
Adrienne's Klaggeschrei drang bis in das Hinterzimmer, wo die Liebenden weilten. Dora richtete fich aus Georg's Armen auf und lauschte. Als aber alles still blieb, glaubte fie fich getäuscht zu haben. Sie war indeß dadurch an den Fremden erinnert worden und erzählte nun Georg in fliegender Hast, wie fie Mondega am Thore gefunden, sowie von dem Kinde, das er in seinen Stirnen gehalten hatte, — eine Botschaft, welcher Georg mit wachsendem Eifer lauschte. So sollte sein Hierherkommen ein doppelter Triumph sein! Er konnte der tiefbetümmerten, trostlosen Jua die Freudenbotschaft senden, daß Adrienne gefunden und gut aufgehoben war. Welches Drama in dem Heinen Hanse am Waldsaum, dessen Gast er selbst war, zum Abschluß kommen sollte, ahnte « nicht. So sehr er auch Gelegenheit gefunden hatte, Ina alle bösen früheren Gedanken von jenem Augenblick an abzubitten, da er fie vor dem Waldhaus belauscht hatte, so groß auch fein Interesse war an Jus's und seines Freundes Geschick, — in dieser Stunde erfüllte ihn doch zu sehr sein eigenes, nach so viel Mühe errungenes Glück, als daß seine Gedanken fich mit anderem hätten beschäftigen können, und so bannte er alles, was dies Glück trüben konnte, aus feiner Nähe und lebte nur dem Augenblick. ,
Drüben in der Krankenstube waltete Frau Veronika ihres Amtes in ihrer stillen, resoluten Weise, die den blaffen Mann, der zu Tode erschöpft in den weißen Kifft» lag, ungemein wohlthuend berührte.
Alle Spuren des gehabten Anfalles waren verwischt; nichts erinnerte mehr daran; höchstens verrieth der Geruch nach scharfen, belebenden Essenzen, der fich bemerkbar machte, daß man hier mit dem Tode um e!u Menschenleben gekämpft habe. (Forts, f.)
Und dann, seht Euch einmal die unklare, völlig unfertige national - soziale Partei an! In ebenfo dreister, wie völlig ungerechtfertigter Weise will hier ein Herr von Gerlach, ein Berliner Sendling, das Mandat den Konservativen bestreiten; er sagt, er kämpfe gegen zwei Fronten, die Konservativen und die Sozialdemokraten. Beide macht er „für das unter dem deutschen Volke verschwundene Verständniß für nationale Fragen verantwortlich.' Jedenfalls führt Herr v. Gerl ach diesen Kampf nach der einen und nach der andern Front in sehr ungleicher Weise. Während er auf die Konservativen jeder Schattirung mit Keulen losschlägt und sie als die erbittertsten Feinde des „atmen Mannes' hinstellt, als herzlose Junker, die nur darauf bedacht sind, ihre Arbeiter auszubeuten, scheint er es der Sozialdemokratie gegenüber für die beste Art ihrer Bekämpfung zu halten, daß er ihren Forderungen und Bestrebungen jeden nur denkbaren Vorschub leistet und ihr bei etwaigen Stichwahlen die Unterstützung seines national-sozialen Anhangs in Aussicht stellt. Geradezu verblüffend ist es, daß sich solch ein Herr mit Naumann in der „Hilfe' das Zengniß ausstelle» läßt, das durch Verschulden der Konservativen dem deutschen Volke verloren gegangene Ver« standniß für nationale Fragen wieder zur Geltung gebracht zu haben. Nun weiß man doch, wem der Geist nationaler Gesinnung in Erbpacht gegeben ist.
Landwirthe, fallt auf solche Kandidaten nicht herein! Fallt nicht herein auf die haltlosen Phrasen von Reaktion, Steuerdruck, Gefährdung des Wahlrechts, der Freizügigkeit, der Koalitionsfreiheit — es sind nichts als wahltaktische Fälschungen der Wahrheit. Unsinn ist's, wen» Jemand sagt, Ihr littet hier durch Großgrundbesitzer. Seid klug. Unser national r Kandidat ist monarchisch undchrist- lich. Wählt am 16. Juni den
General der Infanterie z. D. von Bartenwerffer in Marburg.
Er geht auch mit seiner gewohnten Pünktlichkeit in die Sitzungen des Reichstags und vertritt dort am beften Eure wahren Interessen!
wenig spät gewahrt wird, ist es aber ein eigen Ding, sie hat mit der früher von Herrn A h l w a r d t geübten Zurückhaltung eine verzweifelte Ähnlichkeit. Vermuthlich werden auch die im ymtergrunbe jener Diskretion schlummernden Beweise der Herren Bachem und Müller genau denselben Werth haben, wie die berühmten Ahlwardtschen Akten. Daß man in der Presse des „ausschlaggebenden' Centrums das Dementi des „Reichsanzeigers" einfach beiseite schiebt, ist sehr charakteristisch. Wie kann eine Partei, die unseren leitenden Kreisen in dieser Weise das Vertrauen kündigt und die die Wählerschaft z» unbegründetem Mißtrauen «„auf Diskretion' gegen die Regierung aufredet, beanspruchen, als Stütze für die Reichspolitik gelten zu wollen? Man übersieht im Lager der Centrumsdemokratie, daß ein ehrlicher Manu — und eine ehrliche Partei die Verpflichtung hat, ein solches Mißtrauen, einen solchen offen ausgesprochenen Verdacht zu begründen. Ist man also bis zu einem gewissen Punkte indiskret gewesen, so muß man auch daraus die Konsequenzen ziehen, und sich nicht schließlich, wenn es „zum Klappen" kommen soll, durch Hinweis auf die „Diskretion" herauSreden. Die „Frankfurter Zeitung" liefert ebenfalls ein starkes Stück bei der Besprechung des „Reichs- Anzeiger"-Dementis. Sie läßt sich nämlich aus Berlin telegraphiren, der „Reichsanzeiger' dementiere zuviel, wenn er die Behauptung, daß man innerhalb der Regierung die Absicht hege, das verfassungsmäßige Wahlrecht zu beseitigen, als jeder that« sächlichen Begründung entbehrend bezeichnet. „Die Gefahr einer Beseitigung des Reichstagswahlrechts liegt, so heißt es weiter, bekanntlich weniger nahe, als seine Abänderung. Ma» kan» das verfassungsmäßige allgemeine gleiche und direkte Wahlrecht formell ganz unangetastet lassen, es aber durch die Beseitigung der geheimen Abstimmung, durch Erhöhung der Altersgrenze und ähnliche Maßnahmen in seinem Wesen völlig ändern. Ob die Regierung ein entsprechend abgeändertes Wahlrecht nicht annehmen würde, wenn es ihr von einer Reichsmehrheit bargeboten würbe, verschweigt bet „Reichsanzeiger".' Hier liegt der demokratische Wahlkniff klar zu Tage. Dementiert die Regierung, so sagt man; „sehr schön, Ihr möget ja den guten Willen, bas Wahlrecht aufrecht zu erhalten, haben; aber den Parteien ist nicht zu trauen,* unb wenn bie Parteien auf bas bündigste versichern, nichts gegen das geltende Reichstagswahlrecht unternehmen zu wollen, heißt es: „wenn wir Euch auch glauben möchten, so unterliegt es doch keinem Zweifel, daß Ihr einer bezüglichen Regierungsvorlage zustimmen würdet." Dieses Doppelspiel kann dochnur politischeKinder schrecken Die „Germania" läßt fich folgendermaßen aus: „Daß man innerhalb der Regierung bie Absicht hege, bas verfassungsmäßige Wahlrecht bes Reichstages zu be-
(Rachdruck verboten.)
Getrennte Sterne.
Stenum aus der Gesellschaft von H. Waldemar.
(Fortsetzung.)
Markiurg
Sonnabend, 4. Juni 1898.
An die hessischen Landleute unseres Wahlkreises.
Landwirthe im Wahlkreise Marburg-Kirchhain- Jftanfenberg! Es ist ein aufrichtiger Freund von Such, der diese Worte an Euch richtet. Wenn man jetzt nicht nur in unserem Wahlkreise von Euch sprechen hört, da heißt es:
„ja, in dem Wahlkreise Marburg-Kirchhain-Franken- berg — da sind immer die meisten Kandidaten, dort lassen sich die Bauern am leichtesten die unglaublichsten Dinge weißmachen; denen genügt am Ersten von Alle» im Reiche das demagogische, unklare politische Zeug eines Herrn v. G e r l a ch, der unklare Mischmasch eines Bader mit der von ihm getauften, verkappt sozialdemokratischen „Hessischen Bolkspartei" und bei den Bauern im Wahlkreise Marburg Kirchhain-Fravkenberg braucht man, wenn man von ihnen,wie Dr. Böckel, gewählt ist, garnicht sich nm ihre Interessen weiter zu kümmern, man kann fie die ganze Seit über in leichtfertigster Weise völlig vernachlässigen — kommt man aber dann wieder, und schüttelt ihnen recht freundschaftlich die Hand und sagt ihnen das denkbar Möglichste von gehaltlosen Phrasen, so wählen diese hessischen Bauern solchen Mann, wie Böckel, doch wieder." —
Landwirthe in unserem Kreise! Jeder vernünftige, politisch einsichtsvolle Mitbürger in Stadt Md Land, der Euch kennt, schätzt Euch denn doch klüger, als daß Ihr Euch solch' beschämende Nachrede begründetermaße» nachsagen lassen würdet. Ihr kennt ja nun de» „Reinfall' auf Böckel, der eI8 Euer Mandats-Inhaber bei 10 wichtigen Abstimmungen im Reichstag 8 Mal durch Abwesenheit zlänzte.
Landwirthe, die Ihr ja den Ausschlag im Kreise gebt, also auch verantwortlich für den Ausfall der Wahl seid, beweist obigem unnützen Gerede gegenüber, daß Ihr den Werth Eurer Wahl stimme und die Pflichten dessen, dem Ihr das Mandat für den Wahlkreis gebt, doch viel zu hoch schätzt, um nochmals zu gewärtigen, daß Euer Reichstags- Abgeordneter sein Mandat einfach nicht erfüllt, dann «der gar noch zum Lohn für diese Nichtachtung Eures Mandats wiedergewählt sein will. So blamirt sich der hessische Bauer nicht, er will auch nichts wissen von der Bader- schen „Hessischen Volkspartei', bas ist verkappte sozialdemokratische Mache! Seht Euch nur den verworrenen Mischmasch im Baber'schen Programm an.
Umschau.
Die „konservative Correspondenz' schreibt: Die Enthüllungen der Centrums- fanbibate« Dr. Bachem unb Müller-Fulba find im „Reichsanzeiger' unzweideutig Lügen geprüft worden. Schade, daß die „Diskretion" die ehren- werthen „Enthüller" verhindert, nähere Angaben zu machen. Mit dieser „Diskretion", die hier ein
fettigen", ist von keiner Seite behauptet worden. Herr Abg. Müller-Fulda hat ausdrücklich festgestellt, daß er von „Erwägungen innerhalb der Regierung" nicht gesprochen habe, und Herr Abg. Dr. Bachem ebensowenig. Das heutige Dementi des Reichsanzeigers bezieht sich ferner auf die Gegenwart; es wird bestritten, daß man die Absicht „h e g e", nicht aber, daß irgend ein Ministerium eines Bundesstaates — offenbar ist es die Reichs-Regierung, von welcher das Dementi ausgeht — die Absicht gehegt hat. Die nächsten Tage werden wahrscheinlich nähere Aufklärungen bringen." Diese Aufklärungen wären sehr erwünscht, fie werden aber jedenfalls ebenso wie die früher von der „Germania" in Aussicht gestellten näheren Angaben des Herrn Müller „diskretionshalber" ausbleiben. Die Spitzsindigkett, mit welcher von dem Centrumsorgan dem Dementi entgegengetreten wird, ist nicht zum Vorthtil der Herren Bachem und Müller. Wenn man finstere Absichten hinsichtlich des Reichstagswahlrechts wirklich gehegt' hat, und sie that- sächlich jetzt nicht mehr hegt, so wird dadurch doch die ganze Frivolität der beunruhigenden „Enthüllungen" klar gestellt. Für das „Gewesene" geben doch wohl auch die Ceutrumspolitiker nichts, und wenn in einem Bundesstaate finstere Konfliktspläne gehegt worden fein sollten, die in der Reichsregierung nicht gebilligt worden find, so kann bas doch ber Wählerschaft nur Vertrauen in die Verfassungstreue des Bnndesrathes einflößen. ;'
Die „Na t io »all iber/le Korrespondenz" schreibt: Noch niemals hat fich die V o r b e r e i t n ug der Reichstagswahlen so ruhig vollzogen, wie diesmal. Es liegt dies zum Theil daran, daß bie Regierung sich völlig zurückhält; bie einzigen fiunbgebungen bisher finb zwei kurze Notizen im „Reichsanzeiger' gewesen, welche" sich gegen ben Vorwurf verwahrten, eine Abänderung des Reichstagswahlrechts anzustreben. Das größte Mißbehage« über diese Ruhe äußert sich bei den Parteien, die bisher gewohnt waren, die Massen mit einer alle Mittel der Verhetzung erschöpfenden Agitation an die Wahlurnen zu treiben. Ihr in der Negation sich erschöpfendes Programm bietet nun nicht Brennmaterial genug, um die alte Siedehitze herzustellen; daher das krampfhafte Bemühen, mit der angeblichen Gefährdung des Wahlrechts die Parole zu schaffen, die ihnen bie zu Beginn ber Wahlbewegung veröffentlichte» programmatischen Erklärungen nicht zu schaffen vermochten. Wir haben bereits bargelegt, baß die nationalliberale Partei die vom Zentrum dem Radikalismus und der Sozialdemokratie apportirte Parole nicht zu scheuen hat; im Gegentheil, wir können nur ratheu, wenn das geltende Wahlrecht in den Mittelpunkt ber Wahlbewegung gerückt wirb, daß auch die Parteien, welche
„Was — was suchen Sie hier, Herr Graf?" ka« es unsicher von ihren Lippe».
f „Das fragte ich mich allerdings soeben selbst, da ich Erschrecken bemerkte, Tora," erwiderte Georg 8i»au bitter.
Er machte einige Schritte rasch aus fie zu. Dies «ßversteheud, schrie die kleine Adrienne angstvoll auf vtd klammerte sich an Dora's Rock fest.
t „Er will mich wieder schlage», o, laß ih» nicht, S thut so weh!"
Georg stand, wie an die Stelle gebannt, h»ch aufgerichtet. Seine blauen Augen ruhten taföenb, blitzend auf dem jungen Mädchen, *»8 sich seiner tötdlicheu Verlegenheit nicht er- Wen konnte. Aber gerade diese Verwirrung lab Georg Hoffnung. Wäre fie es gewesen, wenn £ ihr unerwünscht käme? Und verriethen nicht die $en zu Boden gerichteten Augen, die nur verstohlen *x feinen begegneten, daß fie in unbegreiflicher Härte ifgen sich selbst und ihn fich so zmückhieli? Die Jk Kampfeslust, die gewohnte Siegesfreude kam ihn und so erfaßte er ihre beide» Hände ttotz Vt8 Sträubens und blickte ihr tief ins äuge.
MchiW Mutig.
Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg «nd Kirchhain.
Snuk und »erlag- Joh. Aug. Koch, Universitäts-Buchdruckerei in Marburg. äfil/t'H1 Verantwortlich für die Redaktion- Redaktmr M. Hartmann in Marburg.
Expedttion: Markt 21. — Telephon 55. iK-UlvP VVHIHUyvVlHlle Redaktion: Markt 21. — Telephon 55.
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Bureaux von Haasenstein & Vogler, Frankfurt a. M., Caffel, Mägde- oo ft.u«
bürg, Wien: Rudolf Moffe, Frankfurt a. M„ Berlin, München, Köln; do.
6. L. Daube & Co., Frankfurt a. M., Berkin, Hannover, Paris rc.
„Sehnsüchtiges Schmachte» war niemals eine Eigen- W oder Fehler meines Charakters, Dora, sondern $ pflegte stets gerade auf mein Ziel loszugehen, J® so rücksichtsloser, je mehr Hindernisse fich mir in Weg stellten," sagte er mit einer Stimme, aus sicher gleichzeitig heiße Leidenschaft und felsenfestes