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Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für -ie Kreise Marburg und Kirchhain. ta Jllnstrirtes Sonntagsblatt. 8n,i*yfa

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spalten, Zerle oder deren Raum 10 Pfg., Reklamen: die Zeile 25 Pfg. DüNNei'sttlg, 19. Mlll 1898. 6. L. Daube & Eo., Frankfurt mM., Äerü», Hamwver, PaM x' °

Zur Reichstagswahl.

L In dieser Nummer veröffentlichen heute die reichstreuen Parteien unseres Wahlkreises de» mit zahlreichen Unterschriften angesehenster Persönlichkeiten versehenen Wahl-Aufruf für de» General der Infanterie z. D.

Herrn von Barteuwerffer.

68 ist unserer Redaktion ein Herzensbedurfaiß, »ach Proklamirung dieser Kandidatur unserer Freude darüber Ausdruck zu geben, daß de» rnhig u»d an» ständig denkenden Wählern der staats» erhaltenden 'Parteien in unserem Wahl­kreise eine so glänzende Gelegenheit ge» geben ist, dem im Wahlkreise mit zahlreichen Segen-Kandidaturen vertretenen müden uud rückfichts» lose» Temagogeuthum gegenüber bei der Wahl am 16. Juni ihre monarchische, Vaterlands» liebende, deutsche Gesiuuung bethätigen zu können. Wir sagen für die Bereitwilligkeit zur Uebernahme dieser Kandidatur Herrn General von Barteuwerffer aufrichtigen Dank!

.Einen verdienten deutschen Offizier «it echt deutschem Herzen", so nannte jüngst ein auswärtiges Blatt Herrn General von Lartenwerffer! Und dir Gesinnung dieses Deutschen, wollte Gott, eS besäße sie in ihrer Treue und Hin­gabe für Kaiser und Reich, in ihrem so ernsten Willen, die Wohlfahrt des deutschen Volkes fördern zu helfen, in ihrer Gottesfurcht und Lauterkeit mehr und mehr das gefammte deutsche Volk. Die San» didatnr des Herrn General von Bartenwerffer, ste überragt in ihrer politisch positiven Bedeut­samkeit all' die Gegenkandidaten im Wahlkreise, «nb läßt die von jenen betriebene Irreführung und Unterwühlung unserer hessischen Wählerschaft in Stabt «ob Land nur in dem gebührenden kläglichen Lichte erscheinen.

Wer aber von den Gegnern sagen wollte, daß der General von Barteuwerffer nicht aus dem .Solle" hervorgegangen, der sagt die Unwahrheit! Er ist ein aus kleinen Verhältnissen hervorgegangener Deutscher, dessen Fleiß und Energie ihn zu den höchsten Stufen geführt; was er ward, errang er durch sich selbst: seinen hohen Rang, die höchsten Orden, darunter daS Eiserne Kreuz Erster

(Nachdruck Verboten.) Getrennte Sterne.

Noma» auS der Gesellschaft von H. Waldemar.

(Fottsqpmg.)

Was liegt dem an mir, Herr Rittmeister? Schlimmer, als man überhaupt schon von mir denkt, tarn es ja nicht werden.

»Gnädige Frau!" »allte Dony auf, den der Sorwurf, wenn auch unausgesprochen, schwer traf, «der Jua schien den Ausruf gar nicht vernommen io haben, sie hatte sich in einen Sessel sinken lassen «ob lag nun, die schmalen Händen im Schoße ge» faltet, regungslos da.

Dony stand unweit am Tisch und verwandte kein 8oge von ihr, die offenbar seine Anwesenheit ganz drrgeffen hatte.

»Wenn man Thalsachen wissentlich verheimlicht," begann Ina nach einer weile in halbem Flüster- *°»e, ohne ihre Stellung zu verändern, »so hat man baduich die Verachtung der Menschen verdient. Ob ä ober gerecht ist, ob es bamherzig handeln heißt, ««gehört zu verdammen, das hat noch niemand zu bejahen gewagt. Wohl, ich habe vor meinen Gast- toonben verheimlicht, daß ich die wenn auch geschiedene ^ttttn dieses Elenden war. Ich schlich mich unter seinem Mädchennamen ein, denn ich war auf der «lucht vor ihm, der mein Elend bildete."

Jua richtete sich aus ihrer Stellung auf und in- *e« sie Douh bat, ihr gegenüber Platz zu nehmen, Mach fix weiter:

»Um mich Ihnen verständlich zu machen, muß **> weit ausholen, und wenn eS Ihnen zu west dünkt, «tun ich Ihre Geduld auf allzuharte Probe stellen sollte, bau» denken Sie daran, daß ich nur um einer andern

Klaffe, den Adel und all diese hohen Auszeichnungen mehr. Aus dem Volke, steht er in all' feinem Denken und Fühlen als Politiker ein für sein deutsches, für unser Hessenvolk, ohne Lärm und unhalt­bare Versprechungen, aber ernst und treu!

In unserem nun intensiver beginnenden Wahl­kampfe soll es uns absolut fern liegen, uns müden Gegnern coram publico in zwecklosen Zank und Streit ftagwürdigster Art einzulassen. Hierzu ist uns unsere Sache zu ernst, unsere Zeit zu theuer. Wir erhoffen und erwarten das pofittve Interesse und die eifrige Mitarbeit all' unserer reichstreuen Wähler. Wir, wie die reichstteuen Parteien, werden zu unsere» Wahlversammlungen die Wähler ber reichs­treuen Parteien einlaben, ihrer ist, das glaube» wir zur Ehre des Wahlkreises, wen» sie alle kommen, weitaus die Mehr» heit! Und unserer scrupellosen Gegner Wahlparole, die in dem System Ahlwardt vereint mit dem System Bebel besteht, ist, wie alle auf Phrasen beruhenden, negative» Parolen sofort hinfällig, wenn man die Herren monologisieren läßt vor nur denen, die ihr Sinn zu ihnen hinzieht.

Und so reichen wir mit dem alten bewährten Rufe: Mit Gott für Fürst und Baterlqnd, für Kaiser und Reich!"

denen die Hand, die in dem Kampfe zur Erreichung dieser Ziele helfen wollen zum Wahlsiege des

Herrn General von Bartenwerffer!

Umschau.

I» den beteiligten Kreisen erregt es Aufsehen, daß im Wahlkreise Guben-Lübbe» die An­hänger des bisherigen Abgeordnete» Prinzen Carolath-Amtitz mit einem Briefe des Reichskanzlers an den Prinzen für diesen und gegen den dort fanbibirenben Herrn von Heyde- branb und der Lasa, eines der hervorragendsten Mitglieder der konservattven Partei, Stimmung machen. Hierzu erklärt heute die »Conserv. Corresp.": »Nach den von uns eingezogenen Erkundigungen hat der Reichskanzler diesen Brief in der Voraussetzung geschrieben, daß der Prinz Carolath einem Sozialdemokraten gegen» überstände. Dem Herrn Reichskanzler war die Kandidatur des Herrn von Heydebrand nicht bekannt und der Brief sollte keine Stellungnahme des

willen mich dieser Beichte unterzog, daß ich, um jener ein Los zu ersparen, wie es mich getroffen Nein, dovon wollte ich nicht reden. Ich bin auch ehrlich genug, einzugestehen, daß nicht Adrienne's Wohl allein mich hierzu bestimmte, daß ich vor allem in Ihren äugen gerechtfertigt und weniger verächttich erscheinen wollte."

»Gnädige Fra»'

.Keine Phrasen," fiel sie ihm ins Wort, »ich könnte sie von Ihne» jetzt nicht hören!"

»ES kann doch sicher nicht als Phrase klingen, wenn ich Sie bitte, rückhatslos zu spreche», gnädige Frau, mag es auch vermessen klingen, wenn ich be­haupte, Sie haben keinen besseren Freund als mich, trotz allem, was Sie mich erleiden ließen. Nur einen schweren Vorwurf kann ich Ihnen nicht ersparen: Ina, warum vertrauten Sie mir nicht früher, ehe jener seine Rechte auf Sie geltend machte? Wer weiß, ob e8 mir nicht gelungen wäre*

Er verstummte ob des glücklichen Lächeln«, das blitzarttg über ihr schmales Antlitz huschte, ober eben­so rasch wieder verschwand.

»Wer ist imstande, sich selbst ou8 dem Paradiese zu vertreiben?" hauchte sie wie selbstvergessen, erschrak aber im nächsten Moment darmaßen darüber, als Dony im beglückendem Tone ihren Namen rief, daß sie erblassend die Augen schloß.

Dony neigte sich zu ihr und flüsterte:

»So hatte ich mich doch nichr getäuscht, als ich annahm"

Mit fast übermenschlicher Anstrengung kämpfte Ina ihre Bewegung nieder und zwang sich zu den gleich- gültig fein sollenden Worten: »Es wäre bester, Sie zögen nicht alles und jedes auf das persönliche Gebiet, Herr Rittmeister."

Ministerpräsidenten in dem Wahlkampfe gegen einen konservattven Führer und Anhänger der Politik der Sammlung bedeute».

Auf Anordnung des Ministers der Medizinal- an Gelegenheiten L>. Dr. Bosse wird der fest einigen Jahren bei der Medizinalabtheilung des Kultus­ministeriums neuerridjtete Apothekerrath am 25. d. M. unter dem Vorsitz des Ministerialdirektors 1L)r. v. Bartsch zu einer Sitzung zusammentreten. Gegenstand der Berathung ist die Frage, welche An­forderungen an die Vorbildung der Apotheker zu stelle» sind. Der Wunsch nach einer höheren Vor­bildung der Apotheker ist in Deutschland schon seit längerer Zeit ans Fachkreisen laut geworden, und auch in andere» Ländern hat sich in neuerer Zeit eine gleichartige Bewegung geltend gemacht. Die au die Tagesordnung der Sitzung des Apothekerraths gesetzte Frage erscheint daher durchaus zeitgemäß. Bei ihrer Beantwortung werden vorzugsweise folgende Punkte in's Auge zu fasten sein:

1. Welche geschichtliche Entwickelung hat die pharmazeutische Ausbildung seither in Preußen genommen?

2. Welche Gründe sprachen für die Nothweudigkeit einer höheren Vorbildung der Apotheker?

3. Welche Vortheile und welche Nachtheile können durch die Einführung einer höheren Vorbildung der Apotheker für die Ausübung der Pharmazie entstehen?

4. In welchen Richtungen find die höheren Anforderungen zu stellen?

Ma» ersteht hieraus, daß eS fich bei der bevor­stehenden Berathung um eine Angelegenheit handelt, welche für die beteiligten Kreise von nicht geringem Interesse ist.

Unter der Ueberschrist: »Die v erlogenen Nationalsozialen" lesen wir in der »Eons. Corresp.": »In dem kürzlich zu Berlin verbreiteten nationalsozialen W a b I f I u g b la 11 e beißt es:Die Absichten der Konservativen au: Verkümmerung des Reichstagswahlrechts, Be­schränkung der Koalition»?reihest und Auf­hebung der Freizügigkeit sind Jedermann bekannt usw." Herr Naumann, der als Theologe mehr Sinn für Wahrheit haben dürfte, als der Flugblattver­fasser, wird als Führer der Nattonalsozialen nicht umhin können, diebekannten"Absichten" unserer Partei, dieJedermann" bekannt sein sollen, zu be­weisen. Herr Naumann rechnete sich noch vor etwa 2 Jahren zur konservattven Pattei; er wird also am besten in der Lage fein, die in dem bezeichneten Flug­blatte enthaltenen Verleumdungen zu er- keuuen". Wer, fo fragen wir dagegen, will das Reichstagswahlrecht ändern? Herr Singer erklärte am Freitag in einer BerlinerVolksversammlung": DaS jetzige Wahlrecht genügt der Sozialdemokratie durchaus nicht. Sie

Dony lächelte. Er verstand sie und ihre Absicht und so beschloß er, dieser nach Möglichkeit nicht ent- gegen zu arbeiten. Nach Möglichkeit! Ach, es war so schwer, angesichts des schönen Geschöpfes, das in feiner Trauer, i» der gedrückten Seelenstimmnng ihm doppelt hinreißend war. Die dunklen tiefumrandeten Ange», der schmerzverzogene Mund, welche Sprache redeten sie für den, der sie zu lesen verstand! Und diese Ergebung, die an Stelle des trotzigen Eigen­willens getreten, war sie nicht vollends dazu Ange- than, ihn mehr und mehr zu entflammen, die kaum bekämpften Geister der Leidenschaft, der heißesten Liebe wieder neu erstehen z» lassen?

Dony legte die Hand über die Augen. Hatte er fich M viel zugemuthet, zu viel auf seine Kraft »er- traut? Genügte die Nähe der Geliebte» allein, ge­nügte ihr Blick, ihr ganzes Wese», so wie sie sich nun gab, um ihn alle Vorsätze vergesse» zu laste»?

Da saß sie, kaum einen Schritt von ihm entfernt, fie, die seine heiße Liebe erwiderte, das wußte er seit wenigen Minuten. Wer konnte eS ihm wehren, sie in seine Arme z» reißen?

Aber Dony that nichts dergleichen; er bezwang fich und seine Sehnsucht, denn ste war ja eines andern Weib und wenn dieser andere auch der elendeste Mensch der Welt gewesen wäre, er durste doch niemals seine Hand nach bestem Eigenthum ausstrecken.

Diese Erwähnung gab ihm neue Selbstbeherrschung, seine Ruhe wieder. Die Hand finken lassend, mit welcher er noch immer feine Augen beschattet hatte, begegnete er dem auf ihm ruhenden, zärtlichen Blick Jua's fest auffordernd. Sie erfaßte die Wandlung, die mit ihm vorgegangenen, und obwohl fich ihr Herz dabei zusammenkrampst, erwidette ste diese» Blick nrit we»v auch erkünstelter Ruhe und sagte:Sie wollen mich nicht anhören?"

ist der Ansicht, daß die 21jährigen Reichsbürger, die gut genug zum Kanonenfutter sind und ihre Bürger­pflichten genau erfüllen wüsten, das Recht haben, a» der Gesetzgebung Theil zu nehmen". Wie man auch hier sieht, gehe» alle Bestrebungen, das Wahlrecht zu verändern, von der radikalen Linken ans, die nicht aufhört, an diesem Punkte der Reichs­verfassung zu rütteln.

DemStar" wird aus Havanna gemeldet, bei Cardenas sei ein amerikanisches Schiff in die Luft gesprengt worden und die 17 Mann Bemannung dabei umgekommen. Der amerikanische General Merrit erflärtc am 14. d. M. in einer Unterredung, er habe, da bei der für die Ph ilippine» bestimmten Streitmacht von 15000 Mann nur 1000 Mann reguläre Truppen seien und keine Zeit zum Einexerzieren der Freiwilligen übrig sei, weitere 4000 Mann reguläre Truppen gefordert. Den Posten des Befehlshabers über die nach den Philippinen zu sendende Expedition habe er nur unter der Bedingung angenommen, daß er über eine hinreichende Streit­macht verfüge. Die Regierung habe ihm die Sendung von mehr R gulären versprochen, indessen hänge bei solchen Expeditionen alles von der zuerst abgefanbten Truppknmacht ab. Wie ein Telegramm aus Manila meldet, ist daselbst eine Hungersnoth aus- gebrochen. Die in Hongkong lebenden Spanier geben der Uederzeugung Ausdruck, daß die amerikanische Flotte durch englische Kapitäne geführt werde. Nach einer Mittheilung, welche Senator Gray nn Senat machte, hat in Neu-England die Nachricht von der Annäherung spanischer Kriegsschiffe große Panik her­vorgerufen. Gamazo verlangte in Madrid von Sagasta eine genaue Definirung seiner Kriegspolitik sowie einer internationalen und feiner wirthschastlichen Politik. Nur wenn Uebereinftimmung erzielt wird, tritt Gamazo in ein neues Sabinet ein. Infolge einer Reclamaiion Spaniens beschloß die Kabelge­sellschaft Manila-Hongkong, feine von Olympia auf­gegebenen Telegramme zu befördern. In Havanna glaubt man, der Auswechslungsvorschlag sei gewacht worden, um zu erkunden, ob das Geschwader äuge« kommen sei. Spanien verlangt die Auslieferung aller Gefangene» von der Argonauta.

Eine Meldung derTimes" aus Peking vom 14. Mai besagt, in Shanghai sei am Freitag von dem Shang Taotai, dem General-Inspektor der Eisenbahnen, und der Jardine-Matheson-Gesellschaft, der Vertreterin des englischen Syndikats für eine Eisenbahn, die Nanking, Shanghai, Hankau und Ningyo verbinden soll, der auf diesen Bau bezügliche Vertrag unterzeichnet worden. Das Tsungli Iamen habe den Vertrag bestätigt. Die Bahn werde mit brittschem Kapital erbaut und werde dem britischen

Ich bäte darum und sehe eS als einen besonderen Vorzug an, daß Sie mir Ihr Vertrauen schenken wollen."

So wappne» Sie sich mit Geduld, mein Freund. Ich war das einzige Kind meiner früh verstorbene» Eltern," begann Jua in halblautem Tone,die mir, >er kaum Zwölfjährigen, ein unermeßliches Vermögen sinterließen, das unseligste, was sie mir vermache» tonnten. Ich schwelgte im Ueberfluß. Jeder Wunsch konnte mir erfüllt werden. Nichts schien mir uner­reichbar, sofern es Geld zu erreichen war, und doch darbte ich. Ich fühlte härtere, schlimmere Qualen als der Bettler am Wege, der nicht weiß, womit er einen Hunger stillen soll, ich darbte an Liebe. Was das heiße» will, kann nur der ermesten, der, gleich mir, bezahlten Hände» überlasten war, der wie ch die Habgier, die Gewinnsucht, den Eigennutz al» Hauptttiebseder des menschlichen Geistes und Herzens erkennen mußte. Ich zählte nur zwölf Jahre und war so alt wie eine Zwanzigjährige. Mein Vater, der mir am längsten erhalten geblieben, pflanzte den Keim des Mißtrauens in mein Herz. Er rieth mir und stellte mir täglich vor, daß der Grad der Liebe ich nach dem Reichthum richte, daß nur jener von Freunden umgeben, der im Wohlleben sei, und daß der Arme stets allein bleibe. Diese Ermahnungen ielen auf guten Boden; hatte ich doch schon von meinen Gespielinnen erfahren, daß sie nur bei mir anShietten, weil ich ihnen so prächtige Geschenke ver­ehrte. Ich wuchs heran. Je älter ich ward, desto mehr verhärtete fich mein $erj gegen alle Menschen. Mein Vormund schickte mich nach Europa. Ich be­suchte die namhaftesten Pensionäre Frankreich's und Deutschland's. llederall fanden meine Ansichten über das Leben dort neue Nahrung. Die Vorsteherinnen behandelten mich wie ein schales Ei, daS man nur spitzen Fingern anrühren darf, denn mein Vor-