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Wöchentliche Beilagen: Krcisblatt fiir die Kreise Marburg und Kirchham.

Druck und Verlag: Joh. Aug. Koch, Universitäts-Buchdruckern in Marburg. Verantwortlich für die Redaktion: Redakteur M. Hartmann in Marburg.

Expedition: Markt 21. Telephon 55. »*** wVIHUWIjPVWIls Redaktion: Markt 21. Telephon 55. ____

Erscheint täglich außer an Werktagen nach Sonn- und Feierlagen.

Tkf» 4 AP Quartals-Abonnements-Preis bei dcr Expedition 2 Mk., bei allen

v 1. IVU Postämtern 2,25 Mk. (exkl. Bestellgeld). Jnsertionsgebühr: die ge­

spaltene Zeile oder deren Raum 10 Pfg., Reklamen: die Zeile 25 Pfg.

Wcrrkurg

Sonnabend, 7. Mai 1898.

Anzeigen nehmen entgegen: die Expedition dieses Blattes, die Annonccn- Bureaux von Haasenstein & Vogler, Frankfurt a. M., Cassel, Magde­burg, Wien: Rudolf Mosse, Frankfurt a. M., Berlin, München, Köln; C. L. Daube & Co., Frankfurt a. M.. Berlin, Hannover, Paris rc.

33. Jahrg.

Zweites Blatt.

(Nachdruck verboten.)

Getrennte Sterne.

Roman aus der Gesellschaft von H. Waldemar.

(Fortsetzung.)

.Natürlich, denn die schöne Heldin ist der Lieb­ling aller geworden, von allen verwöhnt*

Aber von einem einzigen nur wahr und treu geliebt!'

Ein Klopfen an die Thür schreckte die Liebenden auf.

Jst's erlaubt?"

Nur herein, Baldenstein, für Dich ist dies Heiligthum geöffnet."

Der Assessor trug in der Hand einen Strauß köstlicher Maiblumen, umrandet von zarte» Marechal- Mel-Rosen,

Eine gewisse junge Dame beauftragte mich, dem lieblichen Gretchen diese Blumen zu überreichen und Ihne» die herzlichsten Grüße zu übermitteln."

Wo haben Sie das liebe Kind gelaffen, Herr Assessor?" fragte Lori, den Sttauß in Empfang nehmend und mit Entzücken betrachtend.

In der Prosceniumsloge. Sie ruhte nicht eher, als bis ich die Plätze umtauschte. Und Sie wissen ja, ce que femme veur, dien veut. Ich konnte nicht widerstehe». Die Baronesse wollte Ihnen recht nahe sein, gnädiges Fräulein und zum letztenmal sich nichts entgehe» lassen. Ist Ihnen nicht recht wehmüthig umS Herz? Man sagt doch sonst, daß, wer einmal Cyultssenlust geathmet, dieselbe nie mehr entbehren kann, daß es ihn immer wieder da­hin znrückzieht?"

Hans Dettmar blickte betroffen, erschreckt in Lori's zartes Antlitz.

Mein Beruf war mir lieb, meine Kunst mir Bedürfniß geworden, Herr Assessor," erwiderte Lori, höher noch als beide aber stelle ich die Liebe. Wenn diese nicht so stark wäre, allen Versuchungen zu trotzen, es mit allen anfzunehmen, dann stünde ich heute nicht zum letzteumal hier. Sie fragen mich, ob ich nicht wehmüthig gestimmt bin? O, ja, mein Freund, aber zu kurz waren die Freuden, die Triumphe, als daß ich ihnen nicht hätte entsagen können. Harte Kämpfe habe ich hier ausgefochten mit mir selbst «od mit den Hindernissen, die sich mir in den Weg stellten. Ich habe sie alle überwunden, ich bin Siegerin geblieben. Kann Sie es wundern, daß mir cs leid ist, mich nur so kurze Zeit am Siege erstellen zu können? Die eine Aufgabe muß ich verlassen, dafür aber winkt mir eine andere, schönere er­hebendere. Nicht wahr, HauS? Die zu aller Zu­friedenheit zu erfüllen, soll von jetzt ab mein einziges Bestreben fein. Nur heute laßt mir die Freude, den Triumph. Noch einmal will ich mich berauschen in dem Gedanken, daß ich hätte Großes leisten können, wenn nicht der kleine Schelm Amor sein Spiel mit mir getrieben!"

Mit einem uoterdrückten Jubellaut schloß Hans das hübsche Mädchen in seine Arme. Sie wehrte ihm lachenden Mundes, aber ihre Augen hatten sich bei ihren letzten Worten mit Thräne» gefüllt. Um dies nun zu verbergen, senkte sie ihr Gesicht in die Blumen und sog, tief athmend, deren würzigen Dust ein.

I» diesem Augenblick gab die elektrische Klingel das erste Zeichen.

Die beiden Herren erhoben sich und verließen, der Assessor mit einem Handkuß, Dettmar mit einer innigen Umarmung, die junge Künstlerin.

In die Loge zurückgekehrt, wo Marianne sie un­geduldig erwartete, hatte» sie kaum ihre Plätze einge­nommen, als auch schon die Vorstellung begann.

Dicht gedrängt, Kopf an Kopf, saß und stand das Publikum. Selbst die Zwischengäuge waren so dicht gefüllt, daß an ein Durchkommen kaum zu denken war.

In andächtiger Stimme lauschten sie alle. Als Lori die Bühne betrat, langsam, ihrer Rolle ange­messen, als sie so kindlich unschuldig und neugierig, dabei doch erfüllt von frommen Gedanken weiterschritt, erhob sich im Zuschauerraum ein Sturm der Be­geisterung, der kein Ende nehmen wollte. Wieder und wieder mußte Lori danken; die Bühne glich in wenigen Minuten einem Blumengarten und viele Hände waren damit beschäftigt, immer neue Spende» aufzuheben und zu bergen. Minutenlanger Applaus, der Ruf:Lori dableiben," durchbrauste das Haus,

Das junge Mädchen, von diesen Beweisen der An­hänglichkeit aufs tiefste gerührt, konnte sich der Thränen kaum erwehren, und so schüttelte sie auf die wieder­holten Bitten aus den Reihen ihrer Verehrer nur wehmüthig das blonde Köpfchen, während sie die Hände, die das Gebetbuch hielten, fest auf das Heiz preßte. Ihr Blick suchte den Geliebten, wie es diesem schien, in hilfloser Klage, und doch durchflutete sie in diesem Augenblick nur der eine Gedanke:

Was gilt die Gunst der wankelmüthigen Menge gegen Deine Liebe, Einziger?"

Hans von Dettmar's Antlitz hatte sich ver­färbt. Die Stimmen, die in dem weiten Hause zu Lori's Gunsten losgebraust, zeigten ihm wieder, welch ungeheures Opfer sie ihm brachte. Würde er es ihr lohnen können?

Wenn sie so fort machen, da unten, ist Lori nicht imstande, weiter zu spielen," sagte Marianne ungeduldig.Ek ist des Gute» zu viel und muß sie aufregen. Ich hätte große Lust, zu zischen."

Marianne um des Himmels willen, was fällt Dir ein?"

Als habe man die wenige Worte vernommen, so legte sich allmählich der Tumult. Lori trat von den Rampen zurück und spielte weiter.

Von Akt zu Akt wiederholte sich der Applaus, und nach Schluß der Vorstellung, mußte Lori wieder und wieder erscheinen. Das Publikum ward nicht müde, seine» Liebling zu sehen, ihn herauszurufen.

Lori war in unbeschreiblicher Aufregung und als sie zum letztenmal die Bühne verlassen hatte und in ihre Garderobe kam, fiel sie aufschluchzend dem sie er­wartenden Dettmar in die Arme.

Er beruhigte sie, wie eine Mutter ihr Kind beruhigt, trocknete ihr die Thräne» und veranlaßte sie, ein Glas Wein zu trinken, während er den Arm um sie gelegt hatte und ihre Hand fest in der seinen hielt.

Die Thränen verstechten nach und nach, die Er­regung ließ nach, und sich aus seinen Armen auf­richtend, vermochte sie, sich ihres Triumphes zu er­freuen. Mit einem stolze» Blick überflog sie die Blumen­spenden, mit deren kostbarste» Gaben man ihre Garde­robe geschmückt hatte: dann streckte sie plötzlich beide Hände Dettmar entgegen und sagte:

Nun erst bin ich ganz Dein, Haus. Nichts, nichts mehr trennt uns!"

Wie schwer es Dir geworden fein muß, mein Sieb, habe ich heute erfahren."

Still, Geliebter, sprich nicht davon. Laß uns eilen, nach Hause zu kommen; die Luft hier erdrückt mich, der Blumenduft macht mir Kopfschmerz. Wir dürfen auch die ander» nicht so lang warte» lassen."

I» der Fremdeuloge hatten sich Bünaus eingefunden, um Loris's Abgang von der Bühne beizuwohnen.

Die Gräfin und Ina, letzterere erschreckend bleich, wenn auch liebenswürdig und zuvorkommend wie sonst, saßen in der eisten Reihe. Hinter ihnen hatte Adrienne neben ihrem Vater Platz gefunden, während Moudega, der es liebte, ungeniert aus- und eiuzugehen, es vor­gezogen hatte, zu stehen.

Mit müden Blicke» verfolgte Jua die Vorstellung, die sie überhaupt nur um Dettmars willen besucht hatte, denn sie kannte Lori zu wenig, um ihr mehr Interesse entgegenzubringen, als man sonst einer vor­züglichen Künstlerin zeigt, lieber Lori's Spiel ver­gaß sie wohl von Zeit zu Zeit das furchtbare, was sie erlebte, und von dem niemand eine Ahnung hatte. Niemand? /3ua schauderte zusammen, dachte sie an Dovy, den ein tückischer Zufall ihr gerade an jenem Tage in ben Weg führen mußte. Warum gerade ihn, der zu allerletzt hätte erfahren dürfen, daß sie mit unzerreißbaren Ketten an diesen Menschen ge­schmiedet war, den sie haßte? Dünkte sie aber ihr Opfer zu groß» lehnte sich ihr Herz energisch dagegen auf, bann genügte ein Blick in das rosige Antlitz Adrienne's unb in beten lachende Augen, um sie mit ihrem Geschick auszusöhnen.

Adrienne liebte ihre Freundin zu sehr, als daß sie die Veränderung, welche mit ihr vsrgegangeu war, nicht bemerkt haben sollte. Doch Jua wußte ihre Sorge zu zersträuen durch ben Hinweis auf ein körper­liches Mißbehagen, bas sich wohl bald geben würbe, nut bedürfe sie der Ruhe, vieler Ruhe.

Diese ward ihr reichlich z» theil und so gelang es ihr, nachdem der erste Sturm der Verzweiflung vorübergebraust, nachdem sie die folgenden Nächte händeringend zugebracht, ihre Umgebung über ihren wahren Zustand zu täuschen. Nur einer kannte die Ursache desselben und er war unedel genug, auch jetzt noch ihr das Opfer zu erschweren, indem er sich nach wie v»r um Adrienne bemühte und in seinem Verkehr mit ihr nicht die geringste Aenderung einrreten ließ.

(Fortsetzung folgt.)

Lage an Kiautschou-Bucht bei Uebergang der Verwaltung an das Reichs-Marine-Amt.

Rhedc von Tsingtau, den 15. Februar 1898 Eingegangen beim Reichs-Marine-Amt am 22. April.

(Schluß.)

Verhalten der Bevölkerung.

Die Arbeiter- und Landbevölkerung zeigt sich int Allgemeinen ruhig, arglos und leicht zu leiten. Der Mittelstand, kleine Kaufleute, kleine Grundbesitzer, Literaten niederen Grades unb bergleichen, ist arg­wöhnisch unb zurückhaltenb; man will abwarten, ob der zukünftige Verdienst unter deutscher Herrschaft ben Fortfall bei erpreßten unb erschlichenen, ohne An­strengung gewonnenen Einnahmen ausgleicht. Viel­leicht hofft ober fürchtet man noch, baß ein Rückfall bes Gebietes an China bie Fremdenfreundlichkeit zum Verbrechen stempeln könnte. Große einflußreiche Leute, höhere Mandarine oder sonstige Würdenträger scheint es in dem uns abgetretenen Gebiet nicht zu geben. Die Magistratsbeamten in Kiautschou Loo unb Tsimo Chu haben sich, offenbar unter höherem Befehl, außerordentlich dienstbeflissen, ge­fällig und hülfreich gezeigt. Sie besitzen und übten eine absolute Autorität über die Bevölkerung, wie sie in höherem Grade kein militärischer Befehlshaber bei uns über seine Mannschaft erreichen kann. Der Unterschied ist nur, daß hier offenbar Furcht und Gewohnheit bie einzigen Triebfedern ber Unterwürfig­keit finb. Bei mehreren Anlässen in Kiautschou unb bei ben an bie Ermordung des Matrosen Schulz in Tsimo sich anschließenden Maßnahmen habe» bie Magistratsbeamten beibet Städte unseren Truppen so vortreffliche Dienste geleistet, daß ich gehorsamst beantrage, denselben eine Anerkennung, etwa in Form des Geschenkes einer Uhr ober dergleichen zu ertheilen. Es würde dies für das spätere Verhältuiß zu ben chinesischen Grenzbehörden von günstigem Einfluß sein. Um uns das Zutrauen der chinesischen Be­völkerung in unserem Gebiet zu gewinnen und zu erhalten, wird für längere Zeit noch bie bestehende Gemeinde- und Familienordnung beibehalten werden müssen. Wenn wir das größere, anfänglich besetzte Gebiet übernommen hätten, wäre bie Verwaltung insofern einfacher gewesen, als bie natürlichen Vor­gesetzten ber Dorfschulzen (Tipao) in Tsimo unb Kiautschou ihr Amt unter unserer Autorität hätten weiter verwalten können. Da jetzt von beiden Distrikten Theile auf Deutschland übergehen, so werden wir einen neuen chinesischen Verwaltungsbeamten, wohl am besten hier in Tsingtau, für unser Gebiet einsetzen müssen. Ein solcher Beamter ist für bie ersten Jahre wenigstens zur Haubhabung bei nieberen Justiz gegen bie Chinesen nicht zu entbehren. Bisher hatte ich mir geholfen burch Verhängung von Prügeln und Strafarbeit für kleine Vergehen nach ben chinesischen strafgesetzlichen Bestimmungen, welche bei Beamte Loo in Kiautschou mitgetheilt hatte, unb bie insofern sehr einfach finb, als bie Höhe ber Strafe in jebem Fall beut Ermessen des Richters freigestellt ist. Mit Be­endigung des Kriegszustandes dürfte aber ein derart summarisches Verfahren nicht mehr am Platze fein. Bei größeren Vergehen und Verbrechen, die bisher hier und in nächster Umgegend nicht vorgekommen finb, würbe auch jetzt schon eine Verlegenheit über dir Art ber Aburtheilnng bestehen, wenn nur Chinesen babei interessirt finb.

Für Gerechtigkeit hat ber Chinese ein besonders feines Gefühl unb er läßt sich ohne Murre» eine rauhe, rücksichtslose Behandlung gefallen, wenn un­parteiisch verfahren wirb unb ihm das geringe Maß, was er als Menschenrecht kennt, nicht verkümmert wirb. Ans diesem Grunde ist e8 aber wichtig, gerade im Anfang unserer hiesigen Herrschaft Personen mit der Verwaltung zu vertraue», die entweder genaue Kenntniß des Volkscharakieis und der Volksgebräuche haben oder ernstlich bestrebt find, bei allen Schritte» in diese» erfahrene Berarher herauzuziehen.

Wem bie Entwickelung unferef hiesigen Besitzung am Herzen liegt, der muß wünschen, baß sobalb als möglich eine in weiten Grenzen selbstständige unb energische Leitung eingesetzt wirb.

gez. von Dieberichs,

Vice-Admiral unb Chef des Kreuzergeschwaders.

Bom Büchermarkt.

*,* DerHäusliche Rathgeber", btt allbekannte «nd weitverbreitete Wochenschrift für Deutschlands Frauen, bringt in Nummer 18Feines Gefühl Empfindlichkeit" von Marie Polchau, während inFurcht" von Frau E. eine tadelnSwerthe ErziehungS'Methode gegeißelt wird. Im

Feuilleton ist außer dem spannenden Original-RomanAuf Der Woge der Lebens" von A. Seyffirt und der reizenden Erzählung .Künstlerliebe" von Elise Volko ,DaS Llumeu- fest in Bozen" als eine höchst zeitgemäße und ansprechend« Darbietung erschienen. Probenummern sind jederzeit gratis und franko erhältlich vom Verlage von Robert Schneeweiß, Berlin W Elßholzstraße 19.

Karte des Amerikanisch-Spanischen Kriegsschauplatzes. Bearbeitet von Hermann Haben ich t. Maßstab 1:7'- Mill. Mit 7 Nebeu- korlen. Gotha, Justus Perthes. Preis 1 Mark. Die vorliegende reichhaltige Karte bringt die Ost- und Südküste der Vereinigten Staaten von Canada bis Mexico, sowie ganz Westindien zur Darstellung, unter Hervorhebung aller für einen Seekrieg wichtigen Faktoren. Die befestigten Küstenplätze, die vorhandenen Docks und Kohlendepots, auch diejenigen der neutralen Mächte, sind kenntlich gemacht, ebenso die Truppenkonzentrationsplätze der Vereinigten Staaten Eine Uebersicht de« Nordatlantischen Ozean« zeigt du wichtigsten regelmäßigen Dampferverbindungen mit Angabe der Entfernungen und Fahrzeit zwischen Nord­amerika, Westindien und Europa. Zum ersten Male und zwar nach cubanischen Quellen, ist die Vertheilung der Streitkräfte auf der Insel Cuba angegeben. Andere Neben­karten zeigen die weitere Umgegend von Habana, sowie die Insel Puerto Rico, welch« als Ziel amerikanischer Er- oberungsexpedittonen in B.tracht kommen. JBon Interesse sind die Pläne dcr Einfahittn und der Häfen von New» Ijoik und von Habana mit allen Befestigungen; auf diesem Kärtchen ist auch die Stelle bezeichnet, an welcher das amerikanische Kriegsschiff .Maine" durch eine Explosion ge­sunken ist, worin bekanntlich eine Veranlassung zur ameri­kanischen Einmisckung gefunden wurde. Endlich ist auch noch der wichtigste Waffenplatz eines neutralen Staates dargestellt, die Bermuda-Inseln, die englische Marinekation, weiche bei einer etwaigen Ausbreitung des Krieges eine be­deutende Rolle zu spielen berufen ist.

Berzeichnitz

der für das Sommersemester 1898 an hiesiger Universität immatrikulirten resp. inskribittrn Studirenden.

370. Emmerich, Wilhelm, Wächtersbach, Chemie, Sttiuweg 371

371. Wippermanu, gerb., Paderborn, Chemie, Steinw. 31.

372, Schuwirth, Theodor, Barmen, Phil., Wettergasse 30.

373. Reinbach, Johann, Hattingen, Chemie. Mark W. 29.

374, Ross«, Erhard, Nunsdorf, n. Phil-, Haepelsttaße 21.

375 Tzschaschel, Kurt, Lirguitz, n. Phil., Kasernenstraße 6.

378. Lübeck, Konrad, Hünfeld, Gesch., Rübenstein 10.

377. Vetterlein, Albert, Wolfenbüttel, Chemie, Reitgasse 15»

378. Helfferich, Wilhelm, Düsseldorf, n. Phil., Schwanalle 12.

379. Reibsteiv, Eduard, Stad«, Gesch., Neustadt 24.

889. Grasdorf, Otto, Hetnsderg, Theo!., Schlohtrepp« 7;

381. Rabick, Paul, Glienick, Phil., Grün 33.

382. Karlsou, August, Helsingfor?, o. Spr, Weidenh. 49.

383. Krichbrrg, Paulus, Dingelstädt, Jura, Hofstadt 22.

384. Bayer, Richard, Rudolstadt, Pharm., Setzerbach 31.

385. Bergmann, Gustav, Dörnberg, Chemie, Zwtschenh. 22.

386. Becker, Adolf, Wahlbach, Phil.

387. Boeksch, Julius, Olpe, Phil.

388. Claudius, Georg, Cassel, Pharm., Setzerbach 13.

389. Feldhaus, Julius, Mühlheim, Chemie, Elisabethstr. 14.

390. Foruer, Paul, Borsingwerk, Pharm.. LaSpelstraße 16,

391. Frohnert, Hugo, Tilsit, Zahnheilk, Weidenhausen 14.

392. FuchS, Siegfried, Hirschberg, Chemie, Neustadt 26.

393. Goerlich, Rudolf, BreSlau, Pharm., Caffelerstraße 8.

394. Jhlfeld, Konrad, Wittenburg, Pharm.

395. Kett, Joseph, Weyhers, Zahnheilk., Renthofstraße 16.

396. Kircher, Adolf, Cassel, Pharm., Ketzerbach 13.

397. Löw, Karl, Braubach, Pharm, Wehrda er Weg 9.

398. Luther, Friedrich, Bareno, Chemie, Nikolaistraße 7.

399. Meyer, Felix, Lemgd, Pharm., Zwischenhaustn 21.

400. Pettrshageo, Friedrich, Oldenburg, Zahnheilk., Weiden- Hausen 2.

40L Rabes, Otto, Klein-Osterhausen, Phil, Kasernenstr. 2.

402. Rolthe, W'lhelm, Fronhausen, Pharm, Ketzerbach 25.

403. Rue, Wilhelm, Cassel, Zahnheilk., Ketzerbach 59.

404. Sartoruis, Wilhelm, Groß-Karben, Pharm., Zwischen­hausen 21.

405. Scherer, Karl, Hochheim, Pharm., Strinwrg 38.

406. Schmidehauseu, Gottfried, Prenzlau, Pharm.

407. Seufert, Eduard, Durlach, Pharm., Steinweg 10.

408 Stamm, Paul, Höchst, Phil.

409, Overhues, Ernst, Salzbergen, Jura, HaSpelstraß« 8.

410. GreenleS, Muir, Glasgow, Phil., Frankfurterstr. 43.

411; Bohlmaun, Hermann, Iburg, Jura, Frankfurterstr. 37.

412. Spriekmaon, Clemens, Rhein, Jura, HaSpelstraße 8.

413. Brrckemeyer, Joseph, Dellbrück, Jura, Haspelstr. 40.

414. Lanning, Friedrich, Laugerich, Jura, Kasernenstr. 23;

415. Kltngrlhöfer, Karl, Rosenthal, Theol, Wörthstr. 11.

416. Schmidt, Arthur, Niederscheld», Theol., Grün 56.

417. Gonnermaun,Heinrich, Archseld, Theol.,Gisseibergstr. 11.

418. Kinzler, Heinrich, Fulda, Theol., Kasernenstraße 35.

419. Wetzel, Johannes, Pyritz, Theol., HaSpelstraß« 21.

420. Steinmetz, Hermann, Friedensdorf, Theol., LckerSh. Alle« 38.

421. Schulz, Maximilian, Kemel, Theol., Steinweg 38.

422 Emrich, Karl, Tiefenthal, Theol., HaSpelstraße 10.

423. Weber, Johannes, Tandern, Theol, OckerSh. Alle« 10.

424. Schmidt, JulinS, Thalitter, Theol., KappeSgaffe 8.

425. Alvermann, Karl, Münster, Theol, Frankfurterstr. 27.

Bergnügungsanzeiger.

Reprrtoir-Entwurf der Frankfurter

Stadttheater.

Opernhaus.

Sonnabend, den 7. MaiBajazzo";Nürnberger Puppe". Sonntag, den 8. MaiDie RegimentStochter; Der Heirathrautomat".

SchaofpielhanS.

Sonnabend, den 7. MaiI. G. Borkmcwn". Sonntag, den 8. MaiGlück im Winkel". Montag, den 9. Rai Sohn der Wildniß".