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^larßurg

Donnerstag, 5. Mai 1898.

Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchham.

«ruck und »erlag: Joh. Aug. Koch, Univerfltäts-Buchdruckerei in Marburg. Verantwortlich für die Redaktion: Redakteur M. Hartmann in Marbnrg.

Expedition: Markt 21. Telephon 55. <x5***M* *'"*'**'" WUHlHyvRedaktion: Markt 21. Telephon 55.

Anzeigen nehmen entgegen: die Expedition dieses Blattes, die Annoncen-

Bureaux von Haasenstein & Vogler, Frankfurt a. M., Cassel, Mägde- On o

bürg, Wien' Rudolf Moffe, Frankfurt a. M., Berlin, München, Köln; OO.

E. » Daube & Co., Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, Paris rc.

Wahlaufruf.

Dar Mandat der Reichstages ist demnächst ab­gelaufen. In wenigen Wochen wird daS deutsche Boll an die Wahlurne treten, um einen neuen Reichstag nach Berlin zu entsenden, der für die nächsten fünf Jahre auf die Politik und Gesetzgebung deS deutschen Reiches seinen verfaffuvgsmößigen Ein­fluß ausüben soll.

Nicht ausschließlich wirthschafiliche Fragen sind e8, welche bei den Wahlen der ReichStagsabgeordneteu in Betracht kommen. In erster Linie ist eS er­forderlich, Männer zu wähle», die mit voller Hin­gebung und Pflichttreue eintreten für die Grundlagen unseres Staatswesens Religion, Monarchie, Familie für die Wahrung unserer Gesittung und nationalen Einheit und für die gleichmäßige Förderung der Wohlfahrt aller BolkSklassen. Nur auf dem Loden deS wahren C h r i st e n t h u m S und der monarchischen Staatsform ist ermöglich, auch die wirhschaftlichen und sozialen Probleme in gerechter und ersprießlicher Weise zu lösen.

Die deutsche konservative Partei stellt die Erweckung, Erhaltung und Kräftigung der christlichen LebenSan- schauungoh die Spitze ihrer Aufgaben. Treu der Lerfassung und unter gleichmäßiger Hochhaltung der Kronrechte wie der persönlichen Freiheit tritt sie nach wie vor für die volle Wehrkraft d«S Voller zu Lande und zu Wasser ein und steht iu derselben eine uner- läßliche Bedingung für die dmtsche Machtstellung und für die Erhaltung deS Friedens in ganz Europa.

Wir wollen, daß die deutsche Polittk nach Außen wie im Innern eine durch und durch nationale sei. Darum erstreben wir einen kräftigeren Schutz der nationalen Arbeit ohne BevvMgung einzelner Er- werbspruppen, aber unter besserer Berücksichtigung von bisher stiefmütterlich behandelten Gewerben. Wir «erden daher HandelSverttägen, welche auf Kosten der Landwirthschaft einzelnen Exporttndusttien Vortheile zuwenden, keinenfalls unsere Zustimmung gebe».

Mr werden darauf dringen, daß Handwerk und Kleingewerbe kräftiger als bisher gegen groß­kapitalistische Auswüchse und undeutsche Verletzung von Treue und Glauben im Geschäftsverkehr ge­schützt werden. Wir erwarten jedoch nur von dem Zusammenwirken aller wirthschafttichen Faktoren eine

(Nachdruck verboten.)

Getrennte Sterne.

Roman aus der Gesellschaft von H. Waldemar.

(Fortsetznug.)

Mondega lachte iu sich hinein, dann fuhr er fort: l .Sie hat mir den Steg leicht gemacht. Nun, so übel ist die Kleine nicht, eine recht angenehme Zugabe zu dem kolossalen Vermöge», das sie erhalten «nd."

O, Schmach und Schande!" murmelte Jua, brr Mondega's cynische Worte das Blut in die Wangen triebe».

.Und nun soll ich darauf verzichten, weil Du .es wünschest? Soll alle beglückenden Gedanken en eine idyllische Häuslichkeit aufgeben und mich wieder dl den Strudel der Welt stürze»? Naive Zumuthuag eiuer Frau, die ihren Manu tteulos verlafleu hat!"

Jua bis sich die Lippen wund. Was bewog ft, des Elenden Reden zu hören, ohne daß sie ihn schweigen hieß?

Sie stöhnte laut auf.

Den Preis, nenne den Preis deines Verzichtens!" Ach sic hervor, mit einer Stimme, die der ihrigen dicht im Entferntesten glich.

Ei» Blitz des Triumphes schoß in Moudega'S tückischen Augen ans.

Sich rasch nähernd, legte er seinen Arm um sie dud flüsterte:

.Du selbst mit allem, was Du Dein nennst!'

Das hatte sie nicht erwartet.

Alle Farbe wich aus ihrem Antlitz und sie brauchte bekunden, um dar Ungeheuerliche zu fassen; bann kühlte sie de» kühner werdenden Druck seines Armes, ft hörte seinen keuchende» Athem und, sich auf- hoffend, die Schwäche, die sie augewaudett, mit aller

erfolgreiche Förderung des Schutzes der nationale» Arbett und der einzeloen Erwerbsgruppen.

Wir bekämpfen demagogische Um­triebe jeder Art, welche darauf hinarbeiten, die Gesinnung wetter Steife unseres Volkes durch Lug und Trug in Wort und Schrift irre zu letten und zu vergiften. Wir erachten eS als eine Hauptauf­gabe der nationalen Polttik, daß der Kampf gegen die Sozialdemokratte in aller Schärfe geführt werde und fordern, daß dem Treiben gewerbsmäßiger Agitatoren, die jede göttliche und weltliche Autorität untergraben und auf die Zerstörung der christlichen Gesinnung im Volke hinarbeiten, durch weiteren Aus­bau der Gesetzgebung im Sinne der Allerhöchsten Botschaft vom 17. November 1881 sowie durch energische Handhabung staatlicher Machtmittel entgegen« getreten werden.

Die Deutsche konservative Partei ist entschlossen, in Vertretung dieser Grundsätze und Uebergeugungen mit voller Selbstständigkeit und unentwegt weiter ihren Dienst der Monarchie und dem Vaterlande zu weihen und reicht mit dem alten bewährten Rufe:

.Mit Gott für Fürst und Vaterland, für Kaiser und Reich!"

denen die Hand, die in dem Kampfe zur Erreichung dieser Ziele helfen wolle».

Berlin, im Mai 1898.

Der Vorstand ___________

der Deutschen Konservativen Partei.

Umschau.

Der Reichstag setzte gestern die zweite Be- rathung der Novelle zum Gerichtsver­fassungsgesetze und zur Civilprozeß- o r d n u n g fort und nahm weiter nach langwierigen Verhandlungen über einzelne Abänderungsanträge den Entwurf nach den Kommisfionsvorschlägen an. Eine wesentliche Aeuderung wurde insofern beschlossen, als die Linke und das Centrum auf Antrag des Abgeordnete» Traeger entgegen dem entschiedenen Eintreten deS Staatssekretärs Nieberding die im Interesse der dringend »othwendigen Entlastung des Reichsgerichts, vorgeschlagene Erhöhung der Re­visionssumme auf 3000 Mk. ablehnten. In Konsequenz dieses BeschlusieS mußte man, da dem Reichsgericht nunmehr keine neue Belastung zugemuthet werden konnte, die in den Entwurf aufgenommene Bestimmung, daß daS Revision? gcricht unter Um­ständen in der Sache selbst entscheiden sollte, falle»

Macht abschüttelvd, gab sie ihm einen Stoß, daß er zurücktaumelte.

.DaS sollst Du büßen, Schlange!" zischte er, mit geballter Faust auf sie eindriugeud.

Aber noch ehe er fie erreicht hatte, folgte er schon wieder einem neuen Gedanken seines teuflischen Kopfes. Sich jäh wendend, machte er einige Schritte dem Walde zu.

Jua, in Todesangst, er möge fie jetzt verlafleu, jetzt, da für Adrienne alles auf dem Spiele stand, überwand sich und tief ihn an.

Er blieb stehen mit abgewandtem Gesicht. Wenn Ina beffen Ausdruck hätte erspähen könne», wer weiß, ob fie imstande gewesen märe, um der Freundschaft willen das ungeheure Opfer zu bringen, das er verlangte.

,Wtt find fertig miteinander!" gab er un­wirsch zurück.

Sie näherte sich ihm mehr und mehr. Ihr Gang hatte etwas Automaienhafter, ihr Blick war starr, leb- loS; nun hatte sie ihn erreicht.

.Pedro!" Sie stand wie gelähmt. .Pedro!' Gab'S denn keine Rettung für die Arme? Mußte fie fich selbst opfern, um die geliebte Freundin zu retten? Doch noch einen Versuch wollte fie machen; er war geldgierig, habsüchtig; auch bei Adrienne war es nur bas Vermögen, bas er erstrebte; das liebliche Mädchen nahm er nur mit in den Kauf, weil ohne dasselbe ihm auch daS Geld verloren war. Sie wollte ihm alles bitten, was sie besaß, nichts für fich behalte», nur ihre Freiheit. Sie athmete auf, wie erleichtert bei diesem Gedanke», u»d vollendete ihren angefangenen Satz:

.Nimm alles, nur mich gieb frei!"

Da lachte Mondega höhnisch auf.

lassen. Das Abgeordnetenhaus be­schäftigte fich mit dem Anttage des Abg. Gamp (freit.), der die Staatsregierung ersuchen will, die Ver­ordnungen Über die Sountagsrnhe einer Re- viston nach der Richtung hin zu unterziehen, daß dabei die wirthschafttichen Interessen, insbesondere der ®etoerbetreibe«ben mehr als bisher Berücksichtigung finden. Nach kurzer Debatte erklärte Handelsminister Brefelb, es seien schon zweimal Berichte ber Be- hörben über bie Wirkung ber Sonntagsruhe einge- forbert. Diejenigen aus dem Jahre 1892 hätten ein rein negatives Ergebniß gehabt. 1895 sei eine Reihe von AbänberungSanträgen gestellt, bie fich hauptsächlich darauf bezogen hätten, die fünfstündige Arbeitszeit am Sonntag verschiede» zu lege». Das sei aber unmöglich, weil bie Zweige des Handels­gewerbes sich nicht trennen ließen. So gerechtfertigt die Theorie fei, so undurchführbar sei die praftische Durchführung. Außerdem wären die Berichte ber Obeipräfidenten nur in einem Punkt fibereinftimmenb gewesen, ber bie Ausdehnung des Buchhandels auf Bahnhöfen an Sonntagen betreffe. Die Revision müsse zunächst auf das Handelsgewerbe beschränkt werden. Dann aber biete die im Jahre 1895 an die Oberpräsidenten ergangene Verfügung, die bie Berücksichtigung ber örtlichen und regionalen Ver­hältnisse zur Pflicht mache, die Möglichkeit, de» religiösen und wirthschafttichen Verhältnisien Rechnung zu tragen. Er fei bereit in eine Revision ber Be­stimmungen einzutrete», soweit fie innerhalb seiner Kompetenz läge, unb soweit ein Bedürfniß dazu vor­liege. Hiernach würbe der Anttag Gamp für erledigt erklärt.

Der LondonerStandard" hat fich aus Berlin schreiben lassen, Se. Majestät der Kaiser habe ge­legentlich des Zusammentteffens mit Sr. Majestät dem Kaiser Franz Josef in Dresden Erklärungen über Deutschlands Neutralität im spanisch-amerikani­schen Streitfall unb über bie Möglichkeit einer späteren biplomatischen Intervention abgegeben. DieNordd. Allg. Ztg." bezeichnet diese Meldung des Londoner Blattes als grundlos.

Vom spanisch-amerikanischen Kriege liegen heute wenig neue Meldungen vor. Das Boston Journal" meldet, Mc Kinley habe eine amtliche Mittheilung des Admirals Dewey erhalten, wonach Manila übergeben worden sei. Bei Er­kundung C a v i t e s nach der Beschießung zeigte sich, daß ber Feind Brandgranaten angewandt hatte. Die Presie behauptet irrthümlich, dies widerspreche der Genfer Konvention. Vor Beschießung Manila'S forderte der amerikanische Geschwader-Kommandant Dewey durch den englischen Konsul die Auslieferung aller noch bei de» Philippinen vorhandenen Schiffe

Dies Lachen gab ihrem Hoffen, ihrem Wünschen den Todesstoß.

Dich mitsamt dem Kinde und allem, was Du besitzest, oder nichts! Dünft Dich das Opfer zu groß, so unterlaß es. Meinst D», ich ließe mit mir handel»?

Das Kind?

Namenlose Angst befiel fie.

Was hatte fie gethan? Besaß fie nur einen Schein von Recht, dessen Zukunft, besten Existenz unb Sehen in Frage zu stellen, inbem fie sich biesem Menschen in die Hände gab ? Sie wußte nicht mehr Recht von Pflicht zu unterscheiden. Hier ihr Kinb bebroht; bort bie Freunbin, ber fie sv viel verdankte. Wer, wer zeigte ihr einen Ausweg? Wer hieß sie thu», was mit ihrem Gewissen ver­einbar war?

DaS Kinb! Was hatte sie nicht schon um biesen Engel ausgestanden? War denn das Maß ihrer Leiden »och immer nicht gefüllt?

Erbarmungslos streckte der Dämon ihres Lebens die gierigen, blutbefleckten Hände aus, bereit, einem Vampyr gleich dem Linde und ihr selbst den letzten Blutstropfen auszusaugen. Gab'S kein ©ntrinne» ? Mußte fie still halten? Mußte fie auch diesen Stteich lautlos empfangen?

Sie rang die Hände in stummer Qual, ihre Ohn­macht fühlend.

Da stieg die Versuchung riesengroß vor ihr auf; sie lockte, sie roinfte mit lächelndem Angesicht und wußte gar verführerisch darzustellen, daß es bester sei den Dingen ihren Lauf zu lasse»; aber zur selben Minute tauchte Adrienne's Antlitz vor ihrem inner» Auge auf. Die seelenvollen, heiteren Augen, sollte» fie das Weinen lernen, sollte der holdlächelnde Mund alsbald im herbem Schmerz sich schließen, die zarte

und forderte weiter, daß Manila sich der Beschießung der amerikanischen Schiffe enthalte, wenn e8 der Ver­nichtung entgehen wolle. General Augustin ant­wortete, Manila werde nicht schieße», solange kein Angriff erfolge; aber er werde eher sterbe», als die Schiffe übergeben. An die Behörde» in San Francisco ist telegraphisch die Weisung ergangen, zwei der schnellsten Schiffe auszuwählen, Kohlen zu verladen und sie sofort an den Admiral Dewey abgehe» zu lassen. Die Ansicht, daß eine gründliche Niederlage bei Manila genügen würde, Spanien von der Nutzlosigkeit der Fortsetzung des Kampfes zu überzeugen und etmaniger freundlicher Vermittlung der Mächte schon jetzt geneigt zu machen, wird von ruhigen Beobachtern nicht getheilt. Die Entscheidung wird aller Wahrscheinlichkeit nach bei Cuba fallen wüsten. Die Bereinigten Staaten wollen sich ber Philippinen bemächtigen, um bie Insel sodann an Spanien zurückzugeben gegen die Verpflichtung, Cuba bie unbebingtefte Unabhängigkeit zu bewilligen. Die Regierung in Washington ist überzeugt, baß bie spanische Flotte von St. Vincent nach Portorico unterwegs ist, und ergreift entsprechende Maßregeln. DemNew - Dorf Herold" zufolge soll eine Ver­einigung des nordatlantfichen unb des fliegenden Ge­schwaders stattfinde», sobald eine OperationsbafiS auf Cuba gewonnen ist, was im Laufe dieser Woche ge­schehen soll. Inzwischen werden schnellfahrende Kreuzer zum Späherdienst in die Nähe von Portorico entsandt. Rach einem Telegramm aus Manila find bei dem Bombardement 300 Häuser zerstört worden. In Madrider Regierungskreisen besteht die Hoffnung, daß Deutschland und Rußland zu Gunsten Spaniens in Washington inteibenire» werden. In Madrid ist die Aufregung aufs Höchste gestiegen. Fortgesetzt finden Sttaßendemonsttatione» gegen die Regierung, die Königin-Regentin statt, sowie Ovattonen für den General Weyler. Der Belagerungszustand für ganz Spanien soll proklamirt werben. Die öffentliche Meinung forbert bie Stellung des Admirals Montojo vor ein Kriegsgericht. Infolge des Belagerungs­zustandes in Madrid untersagte die Regierung die Verbreitung von Kriegsnachrichten. Depeschen aus Honkong zufolge antorisirte die spanische Regierung den Gouverneur von Manila, die Stadt den Ameri­kaner» zu übergeben. Nach einem Kabeltelegramm aus Hongkong fand neuerdings ein Angriff deS amerikanischen Geschwaders auf die Insel Corre- g i d o r an der Mündung der Manilabucht statt. Darauf hörte das Kabel zu arbeiten auf. lieber bie Wegnahme des spanischen DampfersArqvnauta" sind folgende Einzelheiten zu melden: Die Kriegs­schiffeNashville", Marblehead" unbEagle" kamen am Freitag auf bei Höhe von CienfuegoS an unbbeschostenbieArgonauta", die, am 3ug getroffen, stoppte und darauf genommen wurde. Die spanische»

Gestalt unter Kummer und Seelenpein erbeben, wenn sie, die starke, es hindern konnte? Auch Dony trat vor ihr geistiges Auge. Würde er fich besinne», wenn eS galt, sich für de» Freund in Gefahr zu begebe»? Würde er nicht jedes Opfer bringen, wenn er dadurch feine Freundschaft betätigen konnte? O, sie war nicht kleiner, nicht weniger treu als er; er sollte fie nicht beschämen durch seinen Edelmuth, er nicht.

Sie raffte sich auf.

Ist dies Dein letztes Wort, Pedro?"

Mein letztes!"

Unb wenn ich wenn ich Dein Verlangen erfülle?"

Mondega, der bisher in scheinbarer Gleichgültigkeit dagestavde», aber mit boshafter Schadenfreude den furchtbaren Kampf beobachtet hatte, den Ina mit fich ausfocht und den ihre reinen Zügen treu wiederspiegelte», wandte fich ihr rasch zu, ergriff ihre beiden Hände und rief:So will ich von Adrienne lassen, für ewig, für immer!"

Wer bürgt mir dafür, daß ich nicht umsonst*

Sie sah angstvoll zu ihm auf, in ihrer Hilft lofigkeit so unwiderstehlich, daß Mondega, seinem leidenschaftlichen Temperament folgend, fie heftig um­schlang und mehrmals küßte.

Ein heiserer Schrei ließ beide auseinander fahren.

Kaum zehn Schritt entfernt von ihnen stand Dony, hoch aufgerichtet, wie zu Stein erstarrt.

Die Situation, in ber bie drei Personen, im Rahmen der bezauberndsten Scenerie, einanber gegen­über standen, spottete jeder Beschreibung.

Während Juanita dem Umsinken nahe war, stich Mondega einen Fluch aus.

(Fortsetzung folgt.)