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aan-re Brauchen unseres KleingewerbeSIund doch wirksam ist und beftiedigende Folgen hat, e? kiben, aber nicht sie allein. Wenn die Regierung list gerade durch das Beispiel der französischen Gesetz-
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(Fertsetznug.)
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pflegte nur früh eine halbe Stunde hier zu verbringen,
Willenlos lag sie iu seine» Armen und als er
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Mondes stand, erhob sich nun, nachdem die Thüre zugefallen war und die eingetretene Gestalt unschlüssig, wie mit sich selbst kämpfend, regungslos verharrte, Moudega rasch und machte einige Schritte vorwärts. „Adrienne!" flüsterte er liebestrunke».
Das junge Mädchen machte eine Bewegung, als
Da können wir uns nicht wundern, daß das Gesetz auch die Gewerbetreibenden nicht befriedigt hat. Noch im März dieses Jahres kam der Gegenstand bei dem neuen Finanzgesetz in der ftauzösischen Depu- tirtenkammer zur Sprache. ES sollte nochmals eine Abänderung des Gesetzes stattfinden. Regierung und Finanzkommisflon waren über die Aendcrung einig, welche die Steuer wieder um etwa 70 Prozent er» höhte Da erhob sich aber eine Opposition, die eine ziemliche Mehrheit der Kammer für sich gewann und >ieS für ganz ungenügend hielt, neue Grundlagen ür diese Besteuerung aufstellen wollte, deren Ergebniß väre, daß die beiden genannten größten Geschäfte von 900 000 Fr. beziehungsweise 800000 Fr. auf je 2 200000 Fr. gesteigert würden. Darüber kann man sehr verschieden denken. Der Senat iu Frankreich hat daS noch nicht genehmigt, die Sache schwebt noch. Dieses ganze Vorgehen bietet doch ftappant das Bild einer abschüssigen Bahn, die nicht nur zu immer höheren Lasten führt, sondern möglicher Weise auch nach der Seite abschüssig wird. Es leidet doch nicht allein der Kleinhandel unter diese» ewigen Bedrängnissen, sondern eS könnten auf der anderen Seite auch die Handwerker gegenüber der Massenproduktion, bie t lein en Müller gegenüber den großen 2C. eine Reihe von Ausgleichungen fordern. Darum muß man doch sehr vorsichtig sein. Vor der Höhe der Steuer schreckt dir Regierung nicht znrück, sondern vor der weiteren Entwickelung, die sich auf anderen Gebieten daraus ergeben könnte. Wir haben die Gewerbesteuer den Kommunen überwiesen, haben aber in der Ausführungsanweisung sofort ausgesprochen, daß das alte Gewerbesteuergesrtz den Grundsätzen des neuen Kommunalsteuergesetzes nicht genügt und die Gemeinden nicht bloß durch Zuschläge zur staatlich veranlagten Gewerbesteuer besteuern sollte; im Gegentheil, eine andere Regelung der Gewerbesteuer durch die Kommunen war Absicht der Regierung. Wir sind aber damit noch nicht weiter gekommen infolge der unleugbaren sachlichen Schwierigkeiten. Die Regierung hat sich bemüht, ein neues Muster für die kommunale Gewerbesteuer aufzustellen, um auch zu einer höheren Belastung der Maaren- und Versandthäuser zu kommen. Wir haben auf die progressive Besteuerung hingewiesen, nach der Größe der Betriebe, nach der Größe des Ertrages, des Anlage- und Betriebskapitals, nach der Anzahl der beschäftigten Leute, nach dem Umfang der benutzten Räume re. In allen diesen Beziehungen würden auch die Waarenhäuser in erster Linie getroffen. Wir wünschen, daß die Kommunen diese» Weg gehen, und ich muß die Frage offen lassen, ob, wenn es nicht geschieht, andere Wege eingeschlagen werden sollen. Wenn die ; Kommunen aber von diesem Wege Gebrauch machen, ■ so werden sie bei der Regierung das größte Entgegeu- ’ kommen finden, die ihnen ohne Roth keine Schwierigkeiten machen und das Ziel nach Kräften fördern wird."
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Bgrobe tarf.
nun gebot: „Sieh mich an, mein Lieb, laß mich in Deinen Augen die Gewißheit lesen, daß uns nichts mehr trennen kann, laß mich von Deinen holden Lippen das Geständnis küsien, daß Du mein sein willst I" f — da hob sie die Lider und zugleich neigte sie sich ihm zu.
Mit einem Jubelruf deS Entzückens, der höchsten Wonne küßte er wieder und wieder die Augen, die so viel verriethen, die Lippen, die stch ihm gewährend, verlangend entgegenneigten.
Ein Geräusch im Hause ließ das junge Mädchen erschreckt aus seinen Armen auftichten.
„Was war daS?" fragte sie ängstlich, sich an Mondega klammernd. „Wenn man mich hier fände, hier — mit Ihnen? O, ich würde die Schmach nicht überleben I"
„Beruhige Dich, mein Lieb. ES ist alles Ml Deine Aufregung —
„Nein, nein, ich habe es deutlich gehört, daß jemand auf der Treppe ging. Lasten Sie mich, ich flehe Sie an!"
„Nicht, so lange Du so erregt bist, Adrienne! Komm, setze Dich zu mir hier in das lauschige Eckchen. Sieh, selbst der Mond, der doch sonst der Freund aller Liebenden ist, wird uns dort nicht vorwitzig belauschen. Wie Du zitterst, mein Herz! Ist es denn gar so schlimm, daß Du gekommen bist, mir die Seligkeit zu bringen, die mir die Gewißheit Deiner Liebe ist?"
Mit sanftem Zwang geleitete er Adrienne zu dem kleinen Ecksofa. Sie ließ sich nieder, während Mondega einige Augenblicke vor ihr stehen blieb und sie unverwandt betrachtete.
Dann plötzlich nahm er neben ihr Platz, legte seinen Arm um ihre Schulter und wollte sie an sich ziehen, doch Adrienne, welcher die Angst, die Rene fast Thränen erpreßte», riß sich loS und sprang empor.
Mondega knirschte mit den Zähnen, und daS Wort, mit dem er Adrienne in feinem Innern bedachte, war nicht allzuschmeichelhaft. Doch bezwang er seinen Uumuth und sagte, ohne eine Miene zu machen, ihr folgen zu wollen:
„Ich habe Deine Liebe zu mir für größer ge- halten, Adrienne. Ihr Deutschen seid sentimental, schwärmerisch: wenn eS aber gilt, für den einzu- stehe», den ihr liebt, frei und offen zu bekennen, wie eS euch um das Herz ist, dann zieht ihr euch feige zurück."
„Warum quälen Sie mich so?" hauchte Adrienne.
„So faste Vertrauen, zu mir Kind! Wie soll ich es anfangen, Dir diese Angst zu nehme»! Du bist gekommen —"
„O, hätte ich es nicht gethan!"
„Dies zu erwägen, ist'» jetzt zn spät. Mit Deine» Küsten hast Du Dich mtr angelobt; nun sei auch herzhaft genug, gegen alle Wett Deine Liebe zu bekennen, auch gegen Deine Eltern!"
„Sie werden ihre Einwilligung niemals geben!
Neber Mondegas Antlitz flog ein häßlicher Schatten; in seinen kleinen Augen leuchtete eS tückisch auf.
„Sie müssen, wen» sie uns einig scheu; Dein Vater hängt viel zu sehr an Dir, als daß er Deinen innigsten Herzenswunsch nicht erfüCtn sollte. Willst Du, daß ich morgen mit ihm rede?"
Adrienne hob beschwörend die gefalteten Hände.
„Noch nicht, ich bitte Dich!" (Forst, f.)
(Nachdruck verboten.)
Getrennte Sterne.
Roman aus der Gesellschaft von H. Waldemar.
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i mbl. Z. lncAuss, ibl.Zim. Stmntc. nit Cat. Zimm« Sabina, tmer mit. paffend.
Mesters sen porig vier übreffen Zimmer tfügea), nit Cat. Zimmer, mit Cat. . Zimm,
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Umschau.
Wir haben bereits gestern telegrapisch in Sachen de» Konfliktes der Vereinigten Staat en mit Spanien die Einigung beider Häuser des Kongreste» gemeldet. Durch diesen gesttigen Kompromiß ist jede Aeußernng über eine Stellungnahme zur Frage der Änstigen Gestaltung der politischen Verhältnisse Kubas n Wegfall gekommen. Bestehen bleibt dagegen die ursprünglich vom Senat vorgeschlagene schärfere Fassung der an den Präsidenten Mac Kinley zu richtenden Aufforderung. Der Präsident wird dem etzt von beiden Häusern gutgeheißenen Beschluß- rntrag zufolge autorisirt und angewiesen (authorized and directed), sofort einzuschreite», um den Krieg auf Kuba zu beenden. Der Präsident wird anch autorisirt und ermächttgt, authorized and empowered), die Land- und Seestreitkräfte der Vereinigten Staaten anzuwenden, um den Zweck des Kongreßbeschlustes auszuführen. Da Präsident Mac Kinley mit ausdrücklichen Worten die Entscheidung über die Frage des Einschreitens auf Kuba dem Kongreß überlassen hat, so kann man sagen, daß mit den Abstimmungen der gestrigen Nacht das entscheidende »ort bereits gesprochen ist. In den Vereinigten Staaten werden die Kriegs- rüstungen fieberhaft fortgesetzt. Der Höchst- kommandirende, General Miles, nahm die Dienste des Obersten Cody, des bekannten Büffeljägers „Buffalo Bill", an. Derselbe erhält das Kommando der aus Cowboys und Indianern retrutirten Kavallerie. Patrouillen, welche die kubanische Jnvasionsarrnee begleiten sollen. Dem Vernehmen nach soll ein Ge- setzentwurf vorgelegt werden, wodurch dem Präfidenten Mac Kinley 200000 Mann zur Verfügung gestellt werden. Es verlautet, Mac Kinley werde sofort die gemeinsame Resolution des Kongresses unterzeichnen und Spanien sofort von dem Akte benachrichtigen. Der KabinetSrath werde die Frist bestimmen, innerhalb deren Spanien das Ultimatum aunehmen wüste. Die Frist betrage wahrscheinlich 24 oder 48 Stunden. Die Vorwärtsbewegung der amerikanischen Marine wird noch vor Ende dieser Woche erwartet. Der Gesandte Spaniens Bernabe werde abreisen, sobald ihm die Unter« zeichnung der Resolution notifizirt sei.
Der gemeinsame Beschluß des Kongresse» hat nachstehenden Wortlaut:
„Iu Erwägung, daß der ftit 3 Jahren aus der unser» Küsten so nahe liegenden Insel Cuba Herrscher de entsetzliche Zustand das Gemüth des amerikanischen Volkes empört und nur als eine Schande für die christliche Civilisation bezeichnet werden kann; daß dieser Zustand, der die Zer, störung eines Kriegsschiffes der Vereinigten Staaten und den Tod von 266 ihrer Offiziere und Matrosen herbeige- führt hat, «ährend dieses Schiff sich zu einem freundschaftlichen Besuch in Havannah befand, nicht länger auhatten darf, wie der Präsident der Vereinigten Staaten in seiner Botschaft vom 11. April 1898 an den Kongreß beweist.
Wöchentliche Beilage«: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.
Illnstrirtes Souutagsblatt. Redaktion: Martt 21. — Telephon 55.
I behalten bleiben müssen. Noch ei» Wort über die Eine Interpellation zu Gunsten I Frage, warum bie Regierung sich nicht hat ent-1 , . . , 3 «scheiden können, auf Gmnblage Ihres bamaligen
KteiNgeloeroes. IBeschlusses eine progressive Umsatzste »er
jibnetenlja * Irnellation der!Form der Umsatzsteuer. Es ist ein Jrrthum, wenn
Tagesordnung f ., , zton.-) „nb Genossen:.man geglaubt hat, baß die Regierung die Umsatz-
Ug. von Brockhausen (kons.) nno ®tno"ro fi,utr schlechthin verwerfe, aber auch ein Jrrthum, „Die Unterzeichneten r'cht»^uiüer Bezugnahme auf I man meint, daß die zuständige» Ressortminister
&®S6enbtibie6»eSuerunga£ Waarenhäuser, Bazar, allgemein die Einfühmng von Umsatzsteuern in den und Versandtgeschäfte, an die Königliche StaalSregierung! Kommunen wünschten. Dieser Puntt ist von die Anfrage: Welche Maßnahmen hat die König-Hntereffe, weil der Vorgang von Sachsen großen liche Staat», egierung in Aussicht genommen, um die gemacht hat auch unter de» beteiligten
SÄluÄte DI- ««ierung M di- UmfatfKun
wst Waaren verschiedener Gattungen betreibenden groß-«durchaus nicht für ausgeschlosten; sie steht wie die kapitalistischen Unternehmungen entstehen,Iszchstsche Regierung auf dem Standpunkt, daß eine thunlichst einzuschiänken?" IUmsatzsteuer nicht unzulässig sei, daß sie aber
Die Regierung hat hierauf durch den General-«doch zu großen Härte» und Ungerechtigkeiten Direktor der bireften Steuern Burghart Nach-1führen könnte. Die Bedenken, welche gegen ein stehendes erklären lassen: I solches unmittelbare» Vorgehen durch den Staat
Die Staatsregierung hat die Verhandlungen und geltend gemacht sind, haben stch bei unseren weiteren Mfilüffe dieses Hauses, die Erklärungen in den I Erwägungen bestätigt. Eine wirksame Umsatzsteuer, Fachorganen und bie Vorgänge in den anderen die den Großbetriebe» nur gestattet, bis zu einer be- Bundesstaaten, wie in Sachsen, und im Auslande, «stimmten Höhe zu wachsen, und ihnen, sobald ste «ie in Frankreich, mit großem Interesse verfolgt, darüber hinaus ihren Umsatz ausdehnen wollen, den Das aeschab in voller Würdigung der großen Wichtig- Lebensfaden abschneidet, wäre mit unseren Landes- leit die diese Frage beansprucht, in voller Theilnahme gesehen nicht vereinbar. Ob die Steuer so zu « der Bedrängniß, an der zweifellos konstruiren sei, daß ste diesseits der Grenze bleibt
Druck und Verlag: Joh. Aug. Koch, Universttäts-Buchdruckerei in Marburg. Expedition: Martt 21. — Telephon 55.
i)L mit Cai. mm nm paffcni. nit Cai. nit Cai. Zimmer, tzung. ;
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Bäume- er bewegte sackt die hohen Tannen, die in «wolle sie fliehen; dann aber besann sie sich und sagte: unmittelbarer Nähe des HanseS standen, daß sie sich „ES war unrecht,, daß ich kam, o, ich sehe jetzt gegeneinander neigten, als wollten sie sich erzählen, ein. Was werden Sie von mir denken?" was sie in den nur halb verhüllten, matt erhellten« „abnenne, mein süßes Lieb, warum so betrübt? Fenstern deS HerrmhauseS erspähten. «Komm' näher, vertraue mir!"
Am Firmament zogen weiße Wolken bahin; bald „ Nein, nein, bleiben Sie dort!" rief sie angst- verhüllten sie neckisch die leuchtende Mondscheibe, bald voll, vor ihm zumckweichend.
bufchten sie darunter, darüber hinweg, schleierarttg und „Ich dachte, du liebtest mich und nun muß ich « ftnen zerME Fetz^ wi° wir sie oft beobachten, sehe», daß du Furcht hast. Warum kamst du denn?"
Mt bemeat ist I »Sie haben recht, warum kam ich auch und trat
Die Vorhänge im Bibliothekzimmer waren nicht «Sitte und Anstand mtt Füßen? Daruw ist'» schon ingezogen. Der Mond leuchtete bis in die äußerste» besser ich gehe wieder, ehe —* Winkel fast hätte man die Titel der Bücher lesen« „abnenne. „
Manen* die da auf Regale» untergebracht waren. | Wie weich, wie schmelzend feine Stimme flang.
Tiniae kleinere Tische standen zwangslos hier und da «Das Mädchen erbebte und drückte beide Hande auf aib schwellende Sessel luden zum VerweUen ein. «da« bodbnDpfenbe Herz. Ach, sie fühlte ihren Wider-
Es war ein behaglicher Raum, von ben übrigen stand schwinden, mehr und mehr, und der Zauber abaeleaen unaeniert, völlig ruhig.«den er noch immer auf sie ausgeubt, wenn er wollte, bsichts störte den eifrig Lesenden; stundenlang konnte «verfehlte auch jetzt seine Wirkung nicht. _ Süße Schauer er sich der Lektüre hingebeu, ohne daß ein lebendes «durchrieselten sie, als er zu ihr traf, seinen Arm um Wesen den Fuß hierhersetzte, denn der Hausherr «sie legte und sie fest an sich druckte.
Pflegte nur früh eine halbe Stunde hier zu verbringen,« Sie wehrte ihm nicht, sondern schloß die Augen während die Damen sich meist die ihnen zusagenden in nie gekanntem Entzücken.
mit in die Wobnräume nahmen, um hehag. „Adrienne, sage, daß Du Mich liebst, daß Du
Bücher mit in die Wohnrämne nahmen, um hehag- . • ■ - - - . ,, . 8
sicher sich dem Genuß derselben hingebeu zu können, mein W«b werden willst! flüsterte er ihr tn8 Ohr, s Bon einem kleine» Sofa, das die eine Ecke ab- sie fest umschlmgend. _ .
\ Kumpste und außerhalb der sausten Strahlen deS .
£luartalSs^bonnement^'$reiS bei bet Expedition" 2 Ä. ^btfaUen Markurg Bunaüx vonHaasenstein & B^ler, Frankfurt a. M., Caffel.'Magde. on
^nserfionsaebübr die ge- - ? M . ono bura, Wien: Rudolf Moffe, Frankfurt a. M.. Berlin, München. Köln; 66. ^ayrg.
spaltcne Zeile oder deren Raum 10 Pfg., Reklamen: die Zeile 25 Pfg. 21. Äp^ll 1898. _____C/L^DauöeL Co.^Frankftrrt a. M.^Beiiin, Hamwver, Paris x._____________
einen SBea wüßte um dieser Bedrängniß abzuhelfen, I gebung sehr zweifelhaft geworden; wir haben darüber einen gangbaren, wirksamen, mit bet Reichsgesetz- von der f r a n z ö s i s ch e n R e g i e r n n g d i e „„„ -ebn»« nicht in Widerspruch kommenden Weg, fo Materialien erbeten. Dort hat man tn La würde sie zweifellos bereit fein, ihn zu betreten, und den Jahren 1880, 1889, 1890, 1893 immer wieder sie kann nur bedauern, daß noch von keiner Seite an dieser Gesetzgebung geändert und ist doch zu raäbI ta folger SBea öorgefälagen ist, und daß e8 ihr keinem befriedigenden Resultat gekommen. 1880
selbst nicht gelungen ist, ihn zu ermitteln. Die Re-«wurde durch diese zum Theil für den Staat, zum ieruna bat bis jetzt keinen andern Ausweg gefunden, Theil für die Kommunen erhobene Steuer das größte
ils daß sie eine wesentlich stärkere Belastung der der Magazine mit 261000 Fr. belastet, und nach
arnftbetriebe auf dem Gebiete des Kleinhandels und dem abgeänderten Gesetz von 1893 ist es jetzt mit
damit Hand in Hand gehend eine Erleichterung der 933 000 Fr. belastet; das zweite Magazin zahlte
kommunalen Saften für ben kleineren und mittleren damals 268 000, und jetzt nach dem Gesetz von
Gewerbebetrieb durch eine Regelung der kommunalen «1833 zahlt es 813 000 Fr. Wenn wir uns auch Gewerbesteuer herbeizusühren bemüht gewesen ist, vor einer solchen Besteuerung nicht zu scheuen hätten,
M sie wir" wie ich hinzusetze, dieses Ziel mit allen I so würde sie doch nach> unsere» Verhältnissen sehr ner ihr zu Gebote stehenden Mtttkln weiter verfolgen, schwerwiegend tn die Wagschale fallen und ganz
möblim D» Vorredner hat die Einschlagung dieses Weges enorm sein. Das Entscheidende ist aber die Wirk-
gebilligt, aber bezweifelt, daß die Sache den ge- samkeit einer solchen Steuer. Das französische
wünschten Erfolg haben wird. DaS hängt zum Gouvernement hat uns daraus aufmerksam gemacht,
«roßen Th-il nicht allein von der Regierung ab,«daß die durch das Gesetz von 1893 auferlegteen rudern von der den Städten und Kommunen einge- Lasten das Gedeihen der Waarenhäuser ersten Ranges
~ , räumten Autonomie. Aber die Frage, was denn die nicht geschädigt haben, da die Zahl der dann be-
iserhoft Ä . lhun werde, wenn die Kommunen der- schästigten Personen fortgesetzt gewachsen sei. Das
sagen, wenn sie stch auf diesen Weg nicht einlaffen Gouvernement sagt:
n .;rr„ hnrhehalten Ob« „Es ist gestattet, daraus den Schluß zu ziehen, daß
wollen, müssen wir einer fpaterenJed üotbebalten. I f”tagiw bl8 iefet nicht di. Wirkung gehabt hat es da möglich sein wird, mit einem staatsgesetz vorzu > aU(b tünftig nicht haben wird, die Koukurrenz eingehen und einen Zwang gegen die Kommunen aus-1 zuschränken, unter welcher die kleinen Gewerbetreibenden zu znnben, wird ebenfalls späteren Erwägungen vor-Neiden haben.'