Umschau.
noch die erwähnten Delegirten-Berathungen, aber der Krieg ist nun unvermeidlich.
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.Dienst? Heute?"
Hebei Dony'S ernstes Antlitz huschte ein schwaches Lächeln, als Graf Bünau ausrief:
,^a, Dienst, aber wie mir scheint Frauendienst i'IInteressanteres giebt, als die Herzensgeheimnisse .Georg? O, Papa, dem sind alle Frauen gleich-!""derer."
gültig!" meinte Adrienne heiter. I „Sie verkennen mich vollständig, Herr Graf;
,DaS möchte ich nicht unterschreiben. Die Herren,! würde durchaus mich nicht erkühnen, eine fremde
die uns zu hassen wähnten, verfallen doch plötzlich Dame zu tadeln. Ein jeder stehe für seine eigenen einmal dem Zauber irgend einer Frau. So jst'z! Handlungen ein."
°uch Zraf Georg ergangen." Wie eisig die» klang trotz des verbindlichen
.Ergangen? Kind, Sie wissen mehr!" Tones. Jua hörte wohl die scharfe Rüge. Wen» Juanrta schlug sich leicht auf den Mund. I sie dieselbe auch nicht in dem Maße verdient zu haben „Es scheint, ich bin indiskret gewesen. So wissen! glaubte, so freute sie sich doch darüber, daß Dony sie Sie älso noch nichts davon? Ich darf eigentlich! »icht vollständig mehr als Lust behandelte, wie im dann auch nicht reden," «Anfang des Soupers.
„Wußten Sie davon?" stagte der Graf.
„Ja, Herr Graf, aber ich fühlte mich nicht ermächtigt, darüber zu reden. Andere die dachten darüber anders."
„Schelten Sie unser Töchterchen nicht, Edwald, und bedenken Sie, daß es für junge Mädchen nichts
„Unmöglich! Eine Aehnlichkeit muß Sie getäuscht haben, denn ich war zu jener Zeit in F., also ziemlich west von hier."
(Fortsetzung folgt.)
sekundäre Bahnen für ihre Operationen avzulegen. Man darf nicht vergessen, daß sich ein drittes
amerikanisches Geschwader in den chinesischen Gewässern versammelt. Es soll aus der „Olympia", der „Baltimore", dem „Raleigh", der „Boston" und der .Concord" bestehe». Die Vereinigten Staaten haben auch in Hongkong zwei Kauffahrteischiffe als Tender für das Geschwader gekauft, welches wahrscheinlich gegen die Pilippinen operiren soll. Spanien hat bei den Philippinen einen gedeckten und mehrere andere Kreuzer und etwa zwanzig Kanonenboote.
Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg nnd Kirchhain.
EMkdition: Markt 1Jlluftrirtes Sonntagsblatt. Verantwortlich für die Redaktion: Redakteur M. Hartmann in Marburg. *2 Redaktion: Markt 21. — Telephon 55.
„Derartige Andeutungen muß man beweisen können,! „Gnädiges Fräulein hatten jüngst ein reizendes sollen sie nicht wie Verleumdung, wie Klatschsucht! Mädchen in der Stadt. Darf man ftageu, wem das klingen!" warf Edwald Dony mit seltsam hart Kind gehörte?"
klingender Stimme ein. Jua glaubte vor Schreck in die Erde sinken zu
„Ich glaube nicht, daß Georg ein Geheimnis lmüffen. Sie starrte, mit erblaßtem Antlitz und west daraus machen würde, wen» er wirklich irgendwo I geöffnete» Angen den Affeffor an, als rede er irre, gerenelt wäre, meinte Adrienne. und erst allmählich, nachdem eine unendlich peinvolle
»Einen weiteren Beweis, als daß ich ihn gesehen! Pause eingetreten war und die Unterhaltung zwischen habe, kann ich freilich nicht geben. Hätte ich ahne»!den übrigen stockte, gelang er ihr, sich soweit zu können, daß — nun gleichviel. Graf Georg muß! fassen, daß sie mit einer fast unnatürlichen Ruhe in der That kein Geheimnis daraus machen wollen,!sagen konnte:
1°, ^«kundiger Wense die schöne .Sie irren sich, Herr Assessor, zweifellos in der Pfanerstochter wohl nicht so oft besucht." ! Person. Wann soll daS gewesen sein?"
.Dora?, Das ist ja reizend! Solche Schwägerin! „Vor etwa drei Wochen. Wir, Dettmar, seine lasse ich mir gefallen!" jubelte Adrienne, während! Braut und ich, begleiteten Fräulein Marianne nach Dony nut dem gräflichen Paare einen erstaunten dem Hotel, in welchem deren Vater abgestiegen wo.-, Buck wechselte. lunb bei dieser Gelegenheit sahen wir Sie mitfar,mt
dem Kinde die Hoteltteppe znm erste» Stockwerk emporsteigeo."
Aus Anlaß einer Rede des Professors Kauffmann aus Breslau über Lehrfreiheit wird der Versuch erneuert, gegen die gesetzliche Regelung der Disziplin a r v e r h ä ltnisse der Privatdozenten mit der Behauptung Stimmung zu machen, als ob es sich um eine Bedrohung der Lehrfreiheit handele. Diese Behauptung ist durchaus hinfällig. Schon die Der schon kurz erwähnte Sonnabend Artikel des | Dhatsache, daß die Professoren einer ähnlich geord- Berliner dMilitär-Wochenbl". kommt zu folgenden!"^" staatlichen Disziplin unterstehen, ohne daß darin bemerkenswerthen Schlußfolgerungen: Trotz aHebcm pcmal8 Gefahr für die Lehrsteiheit erblickt worden dürfte der Krieg zwischen den beiden stteitigen Mächten,! beweist dies klar. Es kommt hinzu, daß es sich von denen die eine, Spanien, finanziell gänzlich er. ® bcr Hauptsache darum handelt, die zur Zeit ganz schöpft ist, die andere über ungeheuere Kapitalien und! diskretionäre Disziplinargewalt des Unterrichtsministers kolossale sonstige Hilfskräfte gebietet, wohl für Spanien! gegenüber den Privatdozenten, welche theils in den am letzten Ende ungünstig verlaufen. Wenn aber! Universitätsstatuten, theils in dem allgemeinen Auf- Correspondenten des „New-Yorker-Army und Navy ffchtsrecht des Staates begründet ist, soweit eS sich Journal" die Niederwerfung Spaniens als eine Kleinig-1um bie. Entziehung der venia legendi handelt, feit darstellen, von der eS sich nicht der Mühe ver-! bur($ ”n geordnetes, die üblichen Garantieen der lohne, irgend welches Aufsehen zu machen, ja, wenn! Unparteilichkeit und des Rechtsschutzes gewährendes einer derselben sich sogar zu der Behauptung versteigt,! Erfahren zu ersetzen. Aber selbst wenn man de» auf eine Kriegserklärung Spaniens sei nicht mf^rl ^ron8 *"r Begründung der Behauptung heran- Werth zu legen, als wenn etwa Cochinchina America I^he» wolle, so wäre der Versuch vollkommen ver- den Krieg erkläre usw., so find das echt jingoistische hehlt. Denn der Vorwurf, welcher gegen den ge- Prahlereien. Im Gegentheil dürste es gar nicht 5u|ba^ten Dozenten erhoben wird, bezieht sich nicht ent- den Unmöglichkeiten gehören, daß, wenn die spanischen | a“f Das, was er lehrt, noch auf seine Lehr- Streitkräfte zur See von tüchtigen, unternehmenden I überhaupt, sondern allein auf sein außer- Männern geführt werden, die Union zu Anfang berf IebiamtIit^c8 Verhalten. Und auch in dieser Hinsicht Feindseligkeiten ganz empfindliche Schläge erleiden wird. |banb^ es "icht etwa bloß um die Zugehörigkeit Doch sei dem, wie ihm wolle, jedenfalls bietet Spanien!bc8 Arons zur Sozialdemokratie, sondern um der gesammte» Welt ein erhebendes patriotisches Bci-1 tätige und öffentliche Theilnahme an der sozial- spiel, wie ein Volk sein Alles setzt an seine Ehre, hieratischen Agitation. Ein solches agitatorisches Alle Parteiunterschiede sind geschwunden, 6arliften, | Reiben wird selbst von einem so entschiedenen Gegner Conservative, Liberale und Radicale, Arbeitgeber und!h" Vorlage, wie Prof. Paulsen, scharf verurteilt Arbeitnehmer, Katholische und Nichtkatholische faibl“1!6 ffeht jedenfalls mit der Lehrfreiheit nicht int angesichts der Gefahr, in der das Vaterland schwebt,! Zusammenhang.
einig in der opferwilligsten Hingabe von Gut unb| -------------
Vlut, ein Beispiel, wie es würdiger kaum gedacht,! In einer Versammlung zu Leipzig, die zum mancher Nation zum Borbilde bienen könnte. | Theil aus Sozialdemokraten bestand, befehdete der Aus Washington ist inzwischen die Eindn «! i o n a ls oz i a l e Prediger Naumann wieder gaugs besprochene E n t s ch e i d u n g des Senats!"""3"^ b*e Konservativen, um eine andere eingetroffen. Nach einem uns von dort gewordenen!1 LV L ber „©ammlung" anzubahnen, die er in Telegramm hat der Senat am 17. d. M. mit 67 krate» und Na7i7n a lso z ia°le 'sitz? einzeln gegen 21 Stimmen den oben erwähnten, von seiner Feuer und Wasser, zusammen (!) aber Dampf seien, Ksmmisfionsmehrheit beschlossenen Bericht mit!die Deutschland Vorwärtstreiben werden. — Nach einem Amendement Tnrpie angenommen,Pcn Verichten der Leipziger Blätter über den Vor-
wonach überdies die Anerkennung bcrm^Lf1^ Nauman» u. A. über die
“ ""! Politik der „Sammlung", wie sie vo» der Regierung sch-n Republik ausgesprochen wurde, begünstigt werde, lustig. Nur eine Säule der — Die Verschiedenheit der Beschlüsse erfordert nun]Freiheit stehe noch, Eugen Richter, der 1871
I Tina - «vuyuuiu | „uti .juiiyc ucyuuyiar, suicnp zu yaoen, L0NY.
L, Gefühl, aus egoistischen Gründen so zu DaS müssen Sie als sein Vorgesetzter wohl am besten den warmen Dank der Gräfin nicht zu ver- wissen."
e». machte sie elend, aber fie durste ja nicht sagen, "c Adrienne an Dony's Seite setzte und sich lD‘* "eben Mondega placierte.
Der Konflikt der Vereinigten StnntenI'L «L, Ä ?e-a6^“8-"t,r 9“-“ bm
mit Spanien i ^eber die Vorbereitungen des Kriegs zur See
" ist zu berichten: An der atlantischen Küste der Ver-
Bekanntlich hat in Washington das Abge-Ie i n ig t en Staaten versammeln sich zwei Geordnetenhaus beschlossen, der Präsident sei an-1 schwader, eines auf der Rhede von H a m p t o n k gewiesen, sofortige Schritte zu thun, um dem Krieg |unb eines vor Ke y West. Das erstere trägt den auf Cuba ein Ende zu bereiten, und zu diesem Zweck «Namen „Das fliegende Geschwader". Es besteht sei er zu ermächtigen, die Streitkräfte der Vereinigten! aus den Schiffen „Brooklyn" (Flaggenschiff), 's Staaten aufzubieten. Dagegen lautet der Antrag! „Massachusetts", „Texas", „Columbia" und
des S e n a t S a u s s ch u s s e s dahin: „Der Prä-1 „Minnesota". Der Umstand, daß ihm solche langsamen, nbent der Vereinigten Staaten soll erhalten und erdbie Bewegung hemmenden Schiffe wie die
hält durch diese Erklärung die Ermächtigung und den! „MassachnsetS" und .Texas" angehören, scheint an- Befehl, sämmtliche Streitkräfte des Landes zu!zudeuten, daß die Anordnung nur zeitweilig ist. Wasser und zu Lande zu verwenden, und die Miliz! DaS Key West-Geschwader besteht ans den Schiffen der einzelnen Staaten zum Dienst der Vereinigten! „New-York" (Flaggcnschiff), „Iowa", Indiana", Staaten aufzubieten u. s. w." Leider ist der Unter-!„Cincirmati", „Detroit", „Marblehead", „Mont- schied in der Sache nur der, daß das Abgeordneten- !gomery", „Nashville" und „Wilmington". Außer- hauS, wenn der Präsident dessen Beschluß so deute»!dem besitzt es drei Monitors, eine Torpedoboot- vill, Spanien aus Cuba hinausleuchten läßt,!flottille und mehrere kleinere Fahrzeuge. Zu diesem ^während der Senatsausschuß kurz und bündig em»!Geschwader soll noch die „Oregon" vom Stillen pfiehlt, es hinauszuwerfen. Wegen bedöcean stoßen. Diese kann aber vor dem 1. Mai Unterschieds der Beschlüsse geht obiger eventueller!nicht in Key West eintreffen. Die „San Francisco" Senatsbeschluß an das Abgeordnetenhaus, das als-!und „New Orleans" segeln von Halifax, wo sie am dann die Unvereinbarkeit der beiderseitigen Beschlüsse! letzten Montag vo» England eintrafen, nach Key feststellt, worauf nach dem für solche Fälle vorgedWest und die „Helene" von Bermudo. Key West scheuen Verfahre» eine Beraihung von Abgesandten! liegt etwa 100 englische Meilen nördlich von beider stattfindet, die nach der Voraussicht des New-!Havanna. I» den cubanischen Gewässern hat 8«k Herald wohl einige Zeit wegnehmen würde. j Spanien nur einige Kreuzer zweiter Klasse und einige
Es scheint nun, so wird auch der „Köln. Ztg."! Kanonenboote. Der stärkste dieser lenzer ist der Ms New-York telegraphirt, sicher, daß der Senat, „Sllfonfo XII." Die mit Torpedos ausgerüsteten nun doch ben Befehl zur Verwendung der Streit-!Kanonenboote möchten in der Hand entschlossener käste an den Präsidenten erlassen und daß somit! Seeleute einer blockirenden Flotte ein Dorn im eine Konferenz von Abgesandten beider Häuser noth-!Fleische fein. Die Hauptmacht der wendig wird, in welchem Falle der ermächtigende!sp an i f dj en Marine liegt noch in dem fast Beschluß des Abgeordnetenhauses schließlich durch«!3500 englischen Meilen von Havanna entfernten «ehe» würde. In Gesprächen mit Senatsmitgliedern! Cadiz, vielleicht, weil einige Schiffe noch nicht völlig äußerte sieb der Präsident, eS würde ihn in Ver-1 fertig find, in See zu stechen. Dieses Geschwader legeuheit setzen, wenn ein Beschluß angenommen,besteht aus den Schiffen „Pelayo", „Carlos V", würde, der, entsprechend dem Antrag der Ausschuß-!„Princessa de Asturias", „Alfonso XIII.", „Lepanto" Mmderheit, die Anerkennung der cubanischen Unabdunb einer großen Torpedo-Flottille. Da's'z weite häugigkeit verlangen würde, indes gab er nicht zidspanische Geschwader versammelt sich wahr- verstehen, ob er dagegen sein Veto einlegen wolle., scheinlich bei den Cap Verdi schen Inseln, Da eine Konferenz nothwendig erscheint, glaubt man haft 3000 englische Meilen von Puerto Rico entricht, daß die Entscheidung vor Mittwoch obedfemt. Es ist müßig, darüber zu spekuliren, wie Donnerstag dieser Woche fallen könne. Auch dann! gerade die beiden Flotten im Falle eines Krieges würde das Ultimatum nicht allzu eilig abgehend vorgehen würden. Spanien wird aber jedenfalls dielmehr kann man vor Ablauf von etwa 10 Tagen! versuchen müssen, seinen Kolonien Hilfe zu bringen, falls licht darauf rechnen, wenigstens wenn nicht inzwischen! ihnen die amerikanischen Kreuzer die Zufuhren ab- «udselige Handlungen Vorkommen. Die Friedens-! schneiden. Einen wichtigen Faktor bildet die Kohlen- «rtei im Senat will alle möglichen Fristen aus-!zufuhr. Ohne Zweifel giebt es Kohlen genug auf lutzen, glaubt übrigens, Spanien werde vor dem | Cuba und Puerto Rico für die spanischen Schiffe, wenn ntimatum nachgeben, jedenfalls werde Cuba ihm! sie dorthin gelangen, während die Amerikaner nach wtgehen; sollte Spanien durch die Mächte veranlaßt! gewissen kleinen Häfen auf San Domingo und 1 »"den, weiter zu unterhandeln, so müßte dies auf | St. Thomas Kohlenschiffe aussenden wollen, um 1 10 Grundlage des völligen Verzichtes auf Cuba ged ihren Kohlenvorrath zu erneuern. Die Amerikaner
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sgaKgasaa 2^«, w. AM E. 33 »«•
(Nachdruck verboten.) | Daß Dony ihren Wunsch erfüllt und den (fötttMiHfp IjBütt^of nid&t plötzlich verlassen hatte, rechnete
IsyvirvUlllv ’SlCniCe hie ihm hoch au; wußte sie allein doch nur, wie Roman aus der Gesellschaft von H. Waldemar. !schwer ihm das Opfer, daß er ihr gebracht, gewesen rtottfttaM.) I sein mußte.
™ .r ...... m „ I An ihrer rechten Seite saß der Assessor, neben SinegBetle ftanben bte beiben ^00« lauilo» unb jbiefem Marianne, bie in Wonne und Glückseligkeit an3“ Selbst Juantta, der!schwelgte, welche Freude selbst die Beobachtung nicht Feste neu waren, konnte, trotz ihres großen! trüben konnte, daß Jua ihren Nachbarn und Tisch- mhem Zauber entziehen. Herrn mehr in Anspruch nahm, als ihr unter Um- i Sa,U C ^s? - ^S rahlen- ständen lieb sein könnte. Mit harmloser Fröhlichkeit
Mer und verfolgte die Raketen, als ne platzten. !genoß sie all das Schöne und Gute, daS ihr in so' L So, gerade so waren ihre Hoffnungsttäume in! reichlichem Maße geboten wurde, und wen» auch ab R Nichts zerstoben, dachte fie, als die letzte herab-!und zu die Erinnerung an den Augenblick in der - ■ „ . ! Halle sie überkam, so gelang es ihr doch immer
Adnenne klatschte in dre Hände. ! wieder, mtt einem halb scheuen, halb fragenben Seiten-
L -Vravo, bravo, das war prächtig!" rief sie | blick Baldenstein ftreifenb, dieser Stimmung Herr zu und merkte scheinbar nicht, daß kein? der anderen | werden.
-f ‘|Fe. jubelnde Freude mit einstimmte. | „Können Sie mir jetzt nicht sagen, war vorhin
Beim Abendessen zeigte Juanita sich besonders!—, begann sie einmal, als Juantta eine Pause Wgctämnt. In ihrer ausgelassenen, fesselnden Weise! eintreten ließ, zu dem Assessor.
sie Episoden zum besten, die fie aus ihren »eiten | „Aber, Marianne, wohin denke» Sie? Derartige fr1® "lebt hatte. ES gelang ihr auf diese Weise,! Angelegenheiten macht man doch unter vier Augen ab." ” wahren Zustand ihres Innern zu verbergen, —| Sie sah erschreckt zu ihm auf.
»b ♦ ' n“r vor Dony, dem sie in der Seele | „Ist das unbedingt nothwendig?"
he that mit ihrer gezwungenen Lustigkeit. | „Natürlich, erwiderte er und hatte Mühe, einen
Srö« h"tte kurz vor Beginn des Soupers von der! Heiterkeitsausbruch zu unterdrücken bei dem Gedanken, . n» noch rasch einen Wechsel der Plätze erbeten j toie sich eine Liebeserklärung mit Publikum wohl ab- • ttar bei der alten Dame auf keinen Widerstand | wickeln würde.
’ im Gegentheil ward sie ob ihres Entgegen-! „Ich vermisse Georg, Herr Graf."
R® utit Dank über häuft. | „Der Junge behauptete, Dienst zu haben, Dony.