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Bevorzugt wird von allen Kennern der Holland. Tabak bei B. Becker in Seesen a. H. 10 Pfü. los« im Beutel franco 8 Mk.

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Wöchentliche Beilagen

Druck und Verlag: Joh. Aug. Koch, Universitäts-Buchdruckerei in Marburg. Expedition: Markt 21. Telephon 55.

: Kreisblatt für die Kreise Marburg nnd Kirchhain Jllustrirtes Sonntagsblatt. Ite,,hro,lli*

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Zweites Blatt.

Rothe Ostern.

Die sozialdemokratische Reichetagsfraktion veröffentlicht ihren Wahlaufruf. Sie weiß keinen geeigneteren Moment dafür zu finden, als den Oster­sonntag.Rothe Ostern", so meint derVorwärts", habe man auch vor fünfzig Jahren gehabt, die dies­jährigen rothen Ostern aber scheinen dem sozialdemo­kratischen Centralorgan verheißungsvoller zu sein, denn es prahlt, heute sei das Volk stärker; der neue Erlöser, die Sozialdemokratie", habe die Ketten, in die es geschlagen weiden sollte,zerbrochen wie Glas". Der Sieg des Sozialismus, das sei dieA u f e r st e h u n g der Menschheit".

Liest man diese blasphemischen Begleitworte vor dem Wahlaufrufe selbst, so ist man versucht daran zu glauben, auch diesmal ziehe die Sozialdemokratie mit Zuversicht und mit Vertrauen auf ihre Sache ins Feld; allein das langathmige Schriftstück, welches die ganze erste Seite desVorwärts" füllt und sich Wahlaufruf" nennt, macht einen so trivialen, zu­sammengestoppelten, verlegenen ja bei allem Bra- marbasiren ängstlichen Eindruck, daß man deutlich daraus erkennt, weiche blasse Wahlangst dieVölker- befteiende" Sozialdemokratie beherrscht.

Wie dasAnreißer" - Geschrei desbeute­hungrigen" Ausrufers vor einer Meßbude klingt der Oster - Aufruf aus:Hera n. Ihr Wähler, heran aus Euren Hütten und übervölkerten Häusern, aus Fabriken und Werkstätten, vorn Lchreibpult und Ladentisch, aus Minen und Berg­werken, vom Acker und vom Werkplatz, heran um iu diesem voraussichtlich letzten Kampfe des scheiden­den Jahrhunderts einen wuchtigen, entscheidenden Schlag zu führen gegen Kapitalismus und Mili- iarismus und alles, was Euch hudelt und büttelt!" Immer heran, meine Herrschaften, zum letzten Male wird der berühmte Herkules ohne alle Apparate das geehrte Publikum in Staunen setzen.. .!

Gleich dem Nothschrei eines Hungrigen klingt diesesHeran, Ihr Wähler!"; sollte es aber ge­eignet sein, große Schaaren in die sozialdemokratische Bude zu locken, in welcher doch nur alte abgestandene Produktionen" zu sehen find, unter denen die Leistung big heiseren Ausrufers noch die beste ist? Gewiß nicht. Wie tief ist doch die Wahlbewegung des ne«ceeinteii Deutschen Reiches gesunken, wenn eine, über anderthalb Millionen Wählerstimmen zählende Partei, solches Ausrufergewäsch als öster­lichen Wahlaufruf in die Welt schickt! Allein der Umstand, daß diefiegesgewisse" Sozialdemokratie stch zum Erlaß einer ihre ganze Rathlosigkeit offen­barenden Kundgebung hat hin reißen lassen, beweist, wie schlecht es um die Sache jener Partei bestellt ist nnd mit wie wenig Vertrauen sie in die Wahl­kampagne zieht.

Sucht bet Wahlaufruf ausdrücklich auch die christ­lichen Arbeiter (vermutlich auch durch Proklamirung ixtrothen Ostern") zu haranguiren, wirbt er um agitatorische Hilfe derdeutschen Frauen", so wird das bei den Umworbenen höchstens unwilliges Kopf- schütteln verursachen. Anders aber wird der Theil des Aufrufs wirken, welcher die sozialdemokratische Partei als weitere Stütze der Handelsverträge fest­igt. Dieser Hinweis, sowie die ganze Mache des sozialdemokratischen Schriftstücks soll nur dazu dienen, dirSammlung" der gejammten radikalen Linken in die Wege zu leiten, und dieser Schritt wird bei den »ach Bundesgenossen lungernden Freihändlern und Demokraten das herzlichste Entgegenkommen finden.

Der sozialdemokratische Wahlaufruf hat sich die von der radikalen Linken stets verfochtene Wahl- parole:gegen Reaktion und Junker" zu eigen ge­mocht, er operirt mit der wahiheitswidrigen Be- dauplung, es werde sich bei den nächsten Wahlen nm Aufrechterhaltung des Reichstagswohlrechts und der 'Koalitionsfreiheit handeln. In ganz demselben Sinne ®ttb auch in der freisinnigen Presse die theil- Me ebenfallsrothe Ostern" feierte zum Wahl- aufgefordert. Einen regelrechten Wahlaufruf, dor zwar nicht unterzeichnet, wohl aberoffiziös" ist, dsiugr in ihrer Osteraummer dieFreisinnige Ztg."; dieser ruftdas Lürgerthum zu geschlossener Abwehr" !8,f- DieBerliner Zeitung" verlangt, daß die ^uisch-n Frauen ihren Männern die Gewissen schärfen dieVolkszeitung" schreibt sogar,um der Zu Mt willen müsse der Wahltag den Sinn eines Auferstehungsfestes gewinnen."

8 der Mißachtung der religiösen Gefühle ist also

die radikale Linke ebenso einig, wie in der Wahl­parole.

Auf diese Weise spitzt sich bet Wahlkampf schon frühzeitig zu bem Feldgeschrei zu: Hie für hie gegen die Sozialdemokratie! Die Parolegegen Junker und Reaktion" hat doch nur die Bedeutung, den festesten und entschiedensten Stützpunkt für alle Elemente bei dem Kampfe gegen die Sozialrevolu­tionäre zu erschüttern und dann die übrigen Wider­sacheraufzurollen". Soffen sich dieBürger" durch solcher Blendwerk täuschen und in die Arme der Sozialdemokratie treiben, so werden sie das später am eigenen Leibe zu büßen haben. Für die nationale Wählerschaft möge darum der sozialdemokratische Sammelruf das Signal sein, ihrerseits sich zuer­mannen" und bei den bevorstehenden Wahlen einen entscheidenden Schlag gegen die Sozialdemokratie aus­zuüben.

(Nachdruck verboten.)

Getrennte Sterne.

Roman aus der Gesellschaft von H. Waldemar.

(Fortsetzung.)

Die Gräfin betrachtete Jua nicht mehr als Gast, ihr war sie eine liebe Tochter, trotz ihrer Launen, ihrer oft zutage tretenden Sonderbarkeit, der sie gern Gerechtigkeit widerfahren ließ, mehr als ihr Gemahl, dem Geduld überhaupt nicht zu eigen war, für ange­zeigt hielt.

Einmal mit dem Gedanken bei Jua angekommen, war es nicht zu verwundern, daß Gräfin Irene be­schloß, ihre ältere Tochter, wie sie die Freundin Adrienne's zu nennen beliebt, in die Sache einzu- weihen und um ihren Rath, ihre Hilfe zn bitten, die vielleicht um so wirkungsvoller fein würden, als Ina absolut keinen Hehl aus ihrer Abneigung gegen Mondega wachte. Woher diese stammte, wodurch sie Nahrung erhielt, das zu ergflnben, fiel ber Gräfin nicht ein. In diesem Augenblick empfanb sie darüber sogar eine befriedigend: Genugthuung; sollte doch diese Ab­neigung ihr helfen, den Wunsch ihres Gatten zu er­füllen.

Mamachen allein? So darf ich ein bischen hereinkommen? Ja?

Gewiß, Kind, aber wo ist Adrienne?"

Jua trat ein und schloß die Thür ziemlich nach­drücklich.

Sich auf ein Tabouret neben der Gräfin nieder­lassend, faßte sie schmeichelnd nach deren Hand und sagte dann:

Die Vorbereitungen für heute Abend nehmen sie so vollständig in Anspruch, daß sie keinen Sinn hat für etwas anderes, daß außer dem Bereich des im­provisierten Festes liegt."

Und Mondega?"

Ein geringschätzendes Lächeln flog über Jua'S dunkles Gesicht.

Er folgt ihr wie ein Schatten und sagt zu allem Ja und Amen."

Der Arme! Du spottest seiner, Schelm! Wodurch hat er sich eigentlich Deine Ungnade zuge­zogen, Jua?"

Die Angeredete antwortete nicht sofort, bann aber stieß sie gewaltsam hervor:

Zunächst burch die Aufbringlichkeft und Beharr­lichkeit, mit welcher er hier aushält. Es ist eine Schande, Ihre und des Grafen Gastfreundschaft auf diese Weise auszunutzen. War es besonderer Belohnung werth, was er in Salamanka geihau? Hätte nicht ein jeder andere ebenso gehandelt, aber] ohne sich' auf diese Weise danken zu lassen? Und wenn er nicht ganz besondere Absichten hätte"

Du glaubst, Jua, daß*

Mamachen, ich kann nicht annehmen, daß Sie taub und blind waren bisher," tief Ina lachend. Der Graf hat oft verrathen, wie er über den Gast dachte, was er von ihm befürchtet, und doch warum giebt er ihm nicht zu verstehen, daß er feiner über­drüssig wird?"

Das verträgt sich nicht mit der Gastfreundschaft, Kind obwohl, nun, ich kann es ja offen fag.n, wir nicht ungern sähen, wenn er abreiste, schon um Adriennes willen."

Ina nickte.

Er könnte ihr gefährlich werden. Adrienne ist eine schwärmerische Natur; er weiß sie zu fassen, zu packen; kein Wunder"

Der Graf würde dazu nie seine Einwilligung geben, wenn er auch vielleicht auf seinen Lieblingsplan verzichten könnte, aber vor einigen Minuten eist hat er mir auseinander gesetz', daß er diese Verbindung niemals gut heißen würde."

Ist es indiskret, nach diesem Lieblingsplan zu fragen?"

Hast Du ihn nicht längst herausgefunden, Kind ? Ist des Grafen drittes Wort nicht Donh? Läßt er nicht immer dessen Lob erklingen?"

Dony?" Jua hauchte es erblassend. Sie senkte das dunkle Köpfchen, um den Blicken der Gräfin ihr Erschrecken zu verbergen. Dony, den ihr Herz so heiß umfaßte, der sie die Liebe gelehrt, um dessen willen sie hier ausgehalten, Mondega Trotz geboten hatte, er war der erklärte, ersehnte Zukünftige für Adrienne, die, sie erinnerte sich jetzt, während der ersten Wochen dessen Annäherung an sie mit eifersüchtigen Augen beob­achtet hatte!

Wie eine eisige Hand faßte es nach ihrem Herzen, umkrallte es dasselbe.

Dony Dony der Adrienne bestimmte Gatte. Er, der einzige Mann auf Erden, den sie, die stolze Juanlta, liebte, heiliger Gott, sollte sie denn wahnsinnig werden? den sie sie liebte!

Dony Ewald Dony, er, den sie liebte, der Adrienne bestimmte Gatte!

O, die Erkenntniß war zu bitter, sie kam zu unerwartet. Durste sie, der Eindringling, der Gast, den man vertrauensvoll, die Elternlose, die man voller Liebe in das Haus genommen, durste sie die Hand nach dem ausstrecken, der einer anderen be­stimmt war?

Aber er liebte sie, nicht die Jugendgespielin. Ohne ihr Dazwischentreten aber würde sich gewiß die herzliche Zuneigung in die alles beglückende Liebe verwandelt haben, denn Adrienne war reizend, und wohl werth, von einem Manne wie Dony geliebt zu werden.

Wohlan, Jua," so sprach das Mädchen in seinem Innern,hier kannst du die Dankbarkeit durch die Thai beweisen. Du vermagst zu zeigen daß bu sie auch ausübst, baß bu sie nicht nur au den Lippen trägst. Verzichte, verzichte! Führe ihn der mehr gilt als dein Leben, dein Glück zu jener zurück, die ihn besitzen soll und verhindere den andern, seine unreinen Hände nach ihr auszustrecken . . . O, warum," schrie es in ihrem Herzen auf,warum ist es mir nicht vergönnt, ihm die Maske vom Gesicht zu reißen, ihn den Freunden in seiner wahren Gestalt zu zeigen?"

O, die Qual, die ihr die Sippen schloß!

Donys kraftvolle Gestalt stieg vor ihr auf, seine braunen Augen tauchten sich verheißungsvoll in die ihren: fein Mund verhieß ihr ein Glück, eine Wonne, wie sie dieselbe niemals zu erleben geglaubt hatte. Und dies alles sollte sie aufgeben, sollte sie opfern auf dem Altar der Freundschaft, der Dankbarkeit? War es nicht zu viel verlangt? Zu viel für sie, die doch auch berechtigt war zu Liebe, zum Glück, wie es ihr an DonyS Seite winkte? Und doch, Jua vermochte nur mit Aufbietung aller Kräfte ein lautes Stöhnen zu unterdrücken, würde sie sich ihres Glückes erfreuen können, wenn sie es auf Kosten der mit Füßen getretenen Freundschaft sich errang ? Nein, nein, und tausendmal nein! Sie mußte verzichten, mußte ihre Wünsche ins tiefste Innerste vergraben, durfte sie niemals an das Tageslicht treten lassen. Mehr noch, sie mußte ihm Anlaß geben, sich von ihr abzuwenden.

Solchergestalt waren die Gedanken, die Jua marterten, war der Entschluß, den sie faßte, und als nun die Gräfin, der des Mädchens Schweigen be­fremdlich war, ihr zärtlich über das glänzende Haar strich und sagte:Hast du wirklich nie an diese Möglichkeit gedacht, Jua?" da vermochte sie mit einem Lächeln, das herzzerreißend wirkte, ober von ber mit ihren Gedanken beschäftigten Gräfin nicht be­merkt wurde, zu erwidern:

Natürlich, Mamachen, und ich verstehe auch ganz gut, daß ber Herr Graf sich lieber einen solchen Schwiegersohn wünscht, als biefen Mondega,"

Das ist es eben, Jua, und darum bleibt mir jetzt die Aufgabe, Adrienne von Mondega fern zu halten und sie so viel als möglich mit Dony zufammknzubringen. Willst Du mir dabei behilflich fein?"

Jua preßte die Lippen fest aufeinander. Es war, als wollte sie verhüten, daß ihr Herz sich gegen ihren Willen diesem Zwange widersetzte. Und während sie die Hände feftineinanber verschlang, während ihr Antlitz mehr und mehr die Farbe verlor, ihre Augen starr, glarzlos geradeaus schauten, ihr Äthern stoßweise ihrer Brust entströmte, schien eS, als würde das Uebermaß des Schmerzes sie der Herrschaft übet sich leibst berauben.

Aber nur einen Augenblick dauerte diese Schwäche.

Als Gräfin Irene wiederholte:Willst Du mir helfen, Kind?" erwiderte sie:

Ja, ich will, Mamachen. An mir soll es nicht liegen, wenn Ihre und des Herrn Grafen Wünsche dennoch unerfüllt bleiben. Haben Sie sonst noch einen Wunsch? Soll ich auch Dony sondiren?"

Aber, Jua, welche Idee! Er muß ganz aus dem Spiele bleiben. Wir haben vorläufig nur mit Adrienne zu thun."

Und Mondega?"

Mit ihm allerdings auch. Ihn überlasse ich Dir." Ein Ausdruck des Ekels huschte über Inas Antlitz. Ich werde mit ihm schon zum Ziele gelangen.

Verlasse Dich darauf, Mamachen."

Schon während der letzten Worte hatte das Mädchen sich erhoben. Nicht wie sonst war sie auf­gesprungen, elastisch, übermüthig, sondern wie jemand, ber an einer großen Last trägt.

Jetzt erst gewahrte bie Gräfin die Veränderung in Jua's Gesicht. Sie sprang erschreckt empor und auf das junge Mädchen zu.

Mein Gott, was ist Dir, Jua? Hat Dich die Sache so altcriert?"

Nein, nein, wohin denken Sie? Ich bin nur etwas müde. Wenn Sie gestatten, werde ich ein wenig ruhen, ehe der Abend die Gäste bringt."

Das thue; Du siehst erschreckend elend aus!"

Sorgen Sie sich nicht um mich; ich habe schon mancherlei ertragen und durchgekämpft, daß ich wohl auch darüber Herr werden dürfte."

Die Thür fiel hinter der schlanken Gestalt zu.

Was war frag?" murmelte die Gräfin, ihre vorige Stelle auf der Ottomane wieder einnehmend. Mädchenlaune, was sonst? Es ist merkwürdig, wie rasch die Jugend von heutzutage müde wird. Zu meiner Zeit wußte man mit vierundzwanzig Jahren gar nicht, was Müdigkeit war; damals zog man sich nicht in fein Zimmer zurück, wenn ein Vergnügen in Aussicht stand, wie das Gartenfest am Abend."

Wo nur Ina bleibt?" hörte sie Adrienne draußen im Garten zu ihrem Begleiter sagen.

Es ist nicht sehr schmeichelhaft, daß Sie sich in meiner Gegenwart nach Ihrer stolzen Freundin sehnen," gab Mondega ziemlich unfreundlich zurück.Wenn ich nicht wüßte, wenn ich nicht untrügliche Zeichen hätte

Sehen Sie doch wie drollig diese Katzenmutter da in der Sonne ihre Kinderchen spazieren führt!" unterbrach Adrienne ihn, sich von dem offenen Fenster des Wohnzimmers immer mehr entfernend, so daß der Gräfin jedes weitere Wort entging.

Aufspringend eilte sie ans Fenster und sah den beiden nach.

Es ist die höchste Zeit, ja Albrecht hat Recht, wie immer! Wäre dieser Mondega doch niemals auf dem Bünshofe erschienen! Daß Dony durch ihn verdrängt werden könnte, das hätte ich mir nie­mals träumen lassen!" (Fortsetzung folgt.)

Vergnügungsanzeiger.

Repertoir-Entwurf der Frankfurter Stadttheater.

Opernhaus.

Freitag, den 15. AprilDer Obersteiger". Sonnabend, den 16. AprilDer HeiralhS - Automat". Vorher:Die beiden Schützen"- Sonntag, den 17. AprilKönigSkinder". Dienstag, den 19. AprilProphet".

Schauspielhaus.

Freitag, den 15. AprilBaumeister Solneß". Sonn­abend, den 16. AprilMinna von Barnhelm". Sonntag, den 17. April Nachmittags 3V« UhrLogenbrüder. Abends 7 UhrBartel Turaser". Montag, den 18. April Johannes". Dienstag, den 19. AprilMutter Erde".

Fröhliche Menschen

über Verdauungs­ilorungen, Hartleibigkeit, ungeregelten Stuhlgang re, mährend das Vorhandensein dieser Storungen auf das Ge> müth verstimmend wirkt. Regelt man durch den Gebrauch der bekannten und beliebten Apotheker Richard Brandt's schlreizerpillen (erhältlich nur in Schachteln zu 1 Mark in den Apotheken) die Seibei Öffnung, dann schwinden in der Regel auch die für viele Menschen höchst nachtheiligen Folgen

Tie Bestandtheile der ächten Apotheker Richard] Ära ndt'scheu Schweizerpillen find Extrakte von: Silge ,5 Gr., Moschnr garbe, Aloe, Absynth, je 1 Gr. Bitteiklee, Sentian je 0,5 Gr , dazu Genttan- und Bitterkleepniver in gleichen Theilen und tat Quantum, um daraus 50 Pillen :m Gewicht von 0,12 herznstrllen.