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Zweites Blatt.

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mit dem Kreitblatt für die Kreise Marburg Kirchhain sowie Jllustrirte« TountagSblatt

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und im Interesse ihrer besseren Ausbildung nur Der« hältnißmäßig gering sein kann, wird die Bestimmung über die Berücksichtigung oder Ablehnung der ein« gehenden Meldungen von dem Minister .für Land« wirthschaft, Domänen und Forsten erfolgen.

VolSverhetzung, alle Sensationslust und alle Entstellung d« Ding, vermeidend, den Wähler über di, politischen Bor- lüg, auf brai Laufenden hält, und ihm im Gegensatz zu d« ZerrbUderu <iu,r skruppellosen Hrtzpress« da wahre» Bitt bet Ereigniffe auf dem Gebiet« der inneren uod äußeren Politik bietet. Sine solche Zeitung ist die.Ob.rhessische Leitung".

Schließlich bitten wir unsere Leser, Freund« und önntr, unter ihren Bekanntenkreisen für di« Weiter- onbieituug derOberhesstschen Zeitung" thur- üchst Mitwirken und so auch ihrrrieit» Helfer und Förderer einer nationalen und loyalen Politik sein zu wollen, riner Politik, dir sich aller «mstürzlerischeu Tendenz der heutigen 8dt gegenüber treu bleibt in der Devise: »Mit Gott für Baiser und Reich, für König und Vaterland!'

Marburg, im April 1898.

Die Srped. der »Oberhessi Zeitung."

Ein Geschenk auS Havana für den Fürste» BiSmarck. Man schreibt aus Havana: Ein kürzlich nach Havana gekommener Verehrer deS Altreichs­kanzlers hat festgestellt, daß von 138 im Verzeichniß der Havana-Cigarren 48 als verschiedene BiSmarck« sorten hergestellt werden. DieS legte den Gedanken nahe, dem Fürsten zum 1. April eine Sammlung der seinen Namen tragenden Hanava Cigarren zu überreichen, und haben bei dem liebenswürdigen Ent­gegenkommen vieler Betheiligter in nur zwei Wochen von folgenden 37 verschiedenen Fabriken bezw. Marken besonders gefertigte und meist sehr elegant auSgestattete Kistchen zu je 10 Stück beschafft werden können: Deutsche Fabriken und Marken: H. Upmann u. Co. 3, Adolf Moeller 3 (Telma del Prado, Waldorf-Astorta und Mi Flor), BehrenS u. Co. 2 (Sol und L. Marx); Aktiengesellschaft unter deutscher Leitung 4 (Agntla de Cro Bock u. Co., La ESpannola, La Jnlimtdad und Henry Clay); spanische und sonstige ausländische Fabriken: La Africana 2, El Gran Almirante 2, La Antiguedad 1, Antilla Cubana 1, La Capttaua 1, La Comercial 1, La Corona 3, Estella 3, Flor de F. «. Estanillo 1, Flor de I. S. MnriaS 3, Sa Flor de Cuba 1, I. Fernandez Garcia 1, Industrie Cubana 1, Jose Suarez y ArmaS 3, Manuel Garcia Alonso 1, El Nuevo Mundo 1, Punch 1, Sebastian Ascano 1, Ramon AlloneS 1. W-itauS die meiste» Havana. Cigarren führen Phautafiebezeichnuugen; unter den verhältnißmäßtg wenigen Eigennamen, welche in dieser Verbindung erscheinen, keh en nur zwei annähernd so oft wie der Name BiSmarck wieder: »Königin Victoria" und »Rothschild". Die Zahl der sämmtlich aus den erlesensten Tabaken gefertigten BiSmarck'Ctgarre», welche jährlich von Havana au» nach Deutschland, England und Spanien, aber auch nach vielen anderen Ländern gehen, wird von sach­verständiger Seite auf 34 Millionen geschätzt. Für die vorerwähnten 37 Kistchen ist au» kubanischen Hölzern ein mit den Wappen Spaniens und Havanas gezierter Schrank gefertigt worden, dessen Haupt- lheile Mahagoni- und Cedernholz bilden, während Die Füße auS Eisenholz find und der LebenSbaum (arbol de la vida) die Schloßverzierung geliefert hat. Die Anfang März nach FriedrichSiuh abge­gangene Sendung wird hoffentlich dort wohlbehalten eintreffen und dem Fürsten an feinem Geburtstage den Beweis liefern, in wie ausgedehntem Maße da» Havana-Fabrikat dazu dient, den Namen BiSmarck in allen Theilen der Welt mit dem feinste» Dufte der vuelta abajo zu umgeben.

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Erscheint täglich außer an Werktagen nach Sonn- und Feiertagen. OuartalS-Abonnements-Prets bet der Expedition 2 Mk., bei allen Postämtern 2,25 Mk. (exkl. Bestellgeld). Jnsertionsgebühr: die ge­spaltene Zeil« oder deren Raum 10 Pfg., Reklamen: die Zeile 25 Pfg.

Reue Karben-Nmruce.

Jung« Frau kauft «in Kleid, Sie will ,wa» ganz Aparte»"

Sagt sie zu der Ladeumaid, »War schöne», feine», zart,»."

»Dies Blau mit Grün ist mk zu grell, Die» Grau und schwarz zu duster, Hier Roth mit Gold ist gar zu hell, Zu grob da» Fadeamufter."

Di, Landnerin verzwe feit schi«, Sie will uach Neuem schau'n »Halt", rufr die Dame, »geben 6k Mr dar, tu »Maggibrauu".

Re«t< ril gega ortifir

Bettag- , Werda

Ziehungsliste« der König!. Preuß. Klasse« Lotterie bk »elesenfte und am weitesten verbreitete. Mit dem gestrigen Tage begann auf sie du neuer Viertel' jahr» - Abonnement. Die »Oberhessische Zeitung" hat e» sich in erster Reihe zur Aufgabe ge­stellt, einzutreten für bk Macht und da» Ansehen von Kaiser und Reich, für Thron, Vaterland und Altar! Di, »Obrrhrssisch, Zeitung" ist bestrebt, überall, wo Re nur gelesen wirb, da» national, Bewußtsein, Treue zur Monarchie, Liebe zum Vaterlande, Gottesfurcht und religiösen Sinn, tok Achtung vor unseren Gesetzen und be­währten staatlichen Einrichtungen zu fördern! Die »Übet» hessische Zeitung" sucht die» Ziel durch gediegene, fachlich gehaltene, populär geschriebene Leitartikel zu er reichen, In ihrer Rubrik »Umschau" wird sie tok bisher eine Ueberficht über bk wichtigsten Tage»ereignisse auf dem Gebiete der inneren und äußeren Politik und deren Be­sprechung bringen, und bk Vorgänge in den Parlamenten, in Reich und Staat, unter dem Tagesbericht tot, bisher zusammrnstellen. Durch ihr, Verbindung mit der Con» tinental-Telegraphen- Compagnie in Berlin ist die »Ober- hessisch, Zeitung" in der Lage, ihren Lesern in Original- Telegrammen di, veukstrn Ereignisse im Zn- und Lae lande unverzüglich zur Keunrniß zu bringen.

Den Vorgängen in unserer Provinz, tok dem lokalen - Theile wird dieOberhessische Zeitnng" ganz be­sondere Aufmerksamkeit widmen, auch wird fi, nicht nur durch dn gediegen,» Feuilleton, n>ie durch Zusammen­stellung unterhaltender verschiedener Nachrichten für ihre Les« Sorg, trogtn, sondern, wie einesteils den Vorgängen auf dem Gebiete von Kunst und Wissenschaft, so anderer­seits dem volkswiithschaftlichen und landwirthschaft- lichrn Interesse durch dnschligtge Vnöffeutlichungen thun sichst entgegenzukommen allezeit bestrebt sein.

Inserat, finden, bk sechsspalttg, Zdl« 10 Pfg., bd der ansehnlichen Auflage der »Oberhessischen Zeitung" in derselben die geeignetste und weiteste Ver­breitung. Dadurch, daß all« Staats- und Kommunalbehörden de» Bezirks die »Ober hessisch, Zeitung" zu ihren Bekanntmachungen benutzen, ist da» Halten derselben een entspreche, dem Nutzen für jeden Les«.

Erinnere sich Jeder, daß demnächst bk Wahlen ium Reichstage, wie nach ihnen bk Wahlen »um Landtage besorstehen. Angesicht» derselben ist *» für jeden ruhig und sachlich denkenden Politiker unerläßlich, eine Zeitung zu haben, die, alle demagogische

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hinefische rc. in len neuesten Dessin» und Farbeu, sowie chwarze, weiße und farbige Heuneberg. Seide von 75 yfg. bi» 18.66 Mk. per Meter in den modernsten Ge­weben, Farben und Dessins. An Piivatr porro- «vtz steuerfrei in« Haus. Muster umgehend.

8. Hennebergs Seiden-Fabriken n. u. k. He« Zürich.

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Dony allein konnte heute nicht wie sonst Geschmack finde» an dieser Theestnnde. Er brannte darauf, Adrienne allein zu sprechen, und doch durfte er ein Alleinsein nicht mit Gewalt he> beirufen, Aber Minute reihte sich an Minute, die Stunde mußte bald da sein, die er zur Rückkehr bestimmt, und die un­zählige» Frage», die ihn bestürmten, würden dann unbeanwortet, daS heiße Verlangen seines Herzens un­gestillt bleibe».

Da kam ihm ei» rettender Gedanke. Und wenn Adrienne die früher so viel Talent verrathen, Anderer Gedanke» zu erforschen, dies noch besaß, mußte fie ihn verstehe».

Ich habe lange kein Lied mehr von Ihnen gehört, Adrienne," begann er zaghaft, unsicher. Er befürchtete, man würde in dem Beben seiner Stimme das Klopfen seines Herzen» hören.

Aber wie Erlösung kam eS über Alle.

Ja, Kind, Dony hat recht, schon lange hast Du nicht mehr gesungen/ rief nun auch die Gräfin, während der Graf jetzt nach Licht klingelte und Mondega, zu Adrienne tretend, vorwurfsvoll sagte:

Und vor mir haben Sie dies Talent verheimlicht. War da» recht?"

Das junge Mädchen, dessen Antlitz von der rothen Flamme hell beschienen und Allen sichtbar war, sah verwirrt zu dem Sprechenden auf. Sein weicher, schmelzender Ton, so ganz ohne jene Wildheit, die er am Nachmittag gezeigt, bannte sie wieder, wie so oft. Ihr Herz schlng mächtig, und der Vorwurf, den er ihr machte, drückte fie schwer.

Sie konnte ihm ja nicht sagen, daß sie sich zu verrathen befürchtet hatte in ihrem Gesang, und suchte noch nach einer Antwort, al» der Diener Be­such meldete.

ES war Pastvr Werneck und feine Tochter Dora, die eintraten und herzlich begrüßt wurdeu.

(Fortsetzung folgt.)

Warburg

Sonntag, 3. April 1898.

Wollte? Ja, wer Jua ergründen könnte, Ewald!" seufzte Adrienne.Ich kann e» nicht, und doch kenne ich fie schon lange. In der Pension galt sie stets als unberechenbar, ja, launenhaft."

Da» ist sie nicht!"

Adrienne sah überrascht zu Dony empor, der die Worte mit eigener Betonung hervorstieß.

Da» ist sie nicht? wiederholte sie. »WaS denn?"

Ich kann Ihnen kaum klar machen, was ich meine, aber Sie haben doch jedenfalls auch bemerkt, daß sie irgend etwa» verbirgt, vor irgend einem Etwa» bange ist und sich fürchtet."

Adrienne nickte, nnb unwillkürlich de» Abends gedenkend, da Jua fie so nachdrücklich gewarnt hatte, flogen ihre Blicke zu Mondega.

Dony folgte ihren Augen. Sich näher zu dem jungen Mädchen beugend, flüsterte er

Sie bringen beide in Zusammenhang? Adrienne, ich beschwöre Sie, Sie wissen mehr! O, Sie ahnen ja nicht"

Mondega war es, der ihn am Weitersprechen hinderte.

Hat Dettmar'» Vermählung schon stattgefunden, Herr Rittmeister?"

Nein, wird wohl in dieser Woche sein," ant­wortete Dony zerstreut dem Fremden, dessen eifer­süchtige Augen die Aufregung Dony'» erfaßte», aber unrichtig deutete».

Adrienne, so rede» Sie doch, Sie wisse», daß Eie mich auf die Folter spannen?" fuhr Dony leise fort.

Da wieder die Stimme de» Fremden.

Haben Sie nicht auch de» Muth bewundert, den Dettmar mit dieser Verbindung au den Tag gelegt, Herr Ritmeister?"

Der Angeredete fuhr auf. Ein scharfes Wort schwebte ihm auf der Zunge, und seine Augen blitzten zornig ans. Da legte sich Adrienne'- kleine Hand auf seinen Arm.

Nicht so stürmisch, lieber Freund," bat sie leise, »wir reden nachher noch darüber."

Seine Augen richtet» sich dann drohend auf Mondega.

Ein rechter Manu muß allzeit de» Muth haben, seine Thateu zu vertreten. Wir alle bedauern nur, den geliebten Kameraden verlieren zu müssen."

Dettmar will den Abschied nehmen, Ewald?" Jawohl, Herr Graf. Obwohl ich zugeben muß, daß » recht daran thnt, kann ich doch nicht anders, al» auf» tiefste beklagen, daß man in unser» Zeit und selbst in unser» Klaffe nicht tolerant» denkt."

Schauspielerin, da» sagt genug!" rief Mondega wegwerfend.

»Ihre völlige Unkenntniß der hiesigen Verhältnisse verhindert mich, Ihnen darauf gebührend zu antworten. Ich gebe Ihnen auch zu bedenke», daß Sie in Fräulein Halden die Braut mtine» Kameraden und Jugendge­nossen beschimpfen."

Dony'» Antlitz war unerbittlich starr, wie au» Erz, sein Blick ruhte gebieterisch, ein Zurücknehm'n der vor­herigen Worte verlangend, auf dem Fremden.

Mondega verstand den Blick; so sehr es auch in ihm wüthen mochte, bequemte er sich einzulenken, denn ein Duell mit Dony, dem erklärten Liebling de» gräflichen Hauses, dessen Gast er war, mußte » unter allen Umständen vermeiden.

Sie nehmen auch alle» gleich so tragisch, wie ein echt» Deutscher, He» Rittmeister, ich vergaß auf welcher gesellschaftlichen Stufe hier zu Lande die Schauspieler stehen könne». Fräulein Halden ist mir völlig unbekannt; daß aber nicht alle so denken, wie Sie, beweist der Umstand, daß Dettmar infolge seiner Verbindung mit einer Schauspieler!» den Abschied zu nehmen sich gezwungen sieht."

Mondega hatte daS Gefühl, sich gut aus der Schlinge gezogen zu haben; et wandte sich mit einem triumphirendcn Lächeln der Hausfrau zu und unterhielt sich mit ihr üb» feine Heimath, seine Ratten, .... ein Thema, das die Gräfin auch ehr liebte, feit Juanita auf dem BüoShofe zu Gast gewesen war.

Die Nacht war mittlerweile herabgesunken. In dem traulichen, dunkel getäfelten Gemach war es all­mählich so finster geworden, daß die bläuliche Spiritus- lamme unter dem Theekeflel die einzige Beleuchtung nldete. Wiederholt hatte die Gräfin um Licht klingeln wollen, aber die Uebrige« hatten stet» gebeten, dies köstliche Dämmerstündchen nicht durch die prosaisch. Petroleumlampe zu stören. Im Kamin loderte ein behagliche» Feuer, dessen rother Schein den Theetiio und die um denselben saßen, je nachdem die Flammen aufziichte» oder i» sich versanken, bald beleuchtete, bald in Nacht hüllte.

Landwirthschastliches.

Kortbildungöweseu. Im Interesse der Förderung de» ländlichen FortbildungSschulweseu» wird beabsichtigt, an der LandwtrthschaftSschule in Hildesheim in gleich» Weise, w i e schon seit längeren Jahren für die Provinz Hessen-Nassau an der Landwirthschastsschulr in Weilburg mit gutem Erfolge geschehen, mit staatlicher Unterstützung besondere Unterrichtskurse zur sachlichen und methodischen Vorbildung geeigneter Volksschullehrer vom Lande zur Ertheilung eine» zweckmäßigen Unter- richts in ländlichen Fortbildungsschulen zu veranstalten. Diese Kurse sollen alljährlich, soweit möglich, während dn Hnbstfnienzeit stattfinden, und ihre Dauer soll auf fünf Wochen bemessen werden. Die in zwei hinter einander folgenden Jahren stattfindende» Kurse sollen einen zusammenhängenden Lehrgang bilden; jedoch soll jeder Eivzelkmsus in sich derart abgeschlossen werden, daß e» nicht unbedingt nothwendig ist, an beiden Hälften des Lehrgangs, also während zweier aufeinanderfolgenden Jahre, theilzunehmen. ES bleibt vielmehr den Lehrern überlassen, sich für den einen ob» anderen Theil de» Lehrgangs zu entscheiden. Der Unterrichtsstoff wird den Bedürfnissen deS klein­bäuerlichen Betriebes entsprechend bemessen werden. Lehrgegenstände find int ersten Jahreskursus Chemie, Botanik, Pflanzenbau und landwirthschafllicheS Unter- richtSwesen nebst Hebungen, im zweiten Jahreskursus Chemie, Botanik, Zoologie, Thierzucht und laudwüth. schasliches Unteirichtswesen nebst Hebungen.

Für den ersten Kursus an der Landwirthschafts- schule in Hildesheim, welcher zugleich den ersten Theil deS Sesammtlkhrgange» darstellen soll, ist die Zett bent 8. August bis 10. September d. I. in Aus­sicht genommen. Die Ertheilung des Unterrichtes ge­schieht unentgeltlich; ferner soll jedem Kursisten zu den für Wohnung und Unterhalt entstehenden Kosten eine Beihülfe von 90 bi» 100 Mark und außerdem der Ersatz d» baareu Reisekosten der dritten Eisen­bahnfahrklasse gewährt werden, falls die Gemeinde des Wohnortes de» Kursisten sich verpflichtet, zu dem Gesammtbettage der Beihülfe wenigstens ein Drittel beizutragen. Nur bezüglich solcher Gemeinden, welch, tbatsächlich finanziell nur wenig leistungsfähig finv, soll von der Beitragsleistung abgesehen und tu solchen Fällen die dem Kursisten zu gewährende Beihüls, ganz auf Staatsfonds übernommen werden.

Der Bereich des Kursus in Hildesheim soll sich auf die Provinzen Hannover, Westfalen, Schleswig- Holstein und Sachsen, sowie den Regierungsbezirk Potsdam »strecken. Da die Zahl der zuzulassenden Kursisten in Anbetracht de» vorhandene» Raume»

Monaements - Einladung.

Untor ben in Marburg täglich «rschdnenden politischen Zeitungen ist bk

Oberhessische Zeitung"

Vom Büchermarkt.

**Dir kleine Kamerad", jene» vor Kurzem erst an dieser St ll« erwähnte kleine Lieder- und Handbuch, da» auf Veranlassung de»Kaiser-Wilhelm- Dank, Benin der Soldatenfreund»' erschienen ist und von dessen ® schäfte- führer Rod. GerSbach bearbeitet wurde, ist nunmehr nicht nur in Preußen in den Kriegervereinen und der Armee utrdt» allgemein eingeführt, sondern auch di« Militär»B«- hörd«u und die Leitungen de» Kriegerverdnstoeseu» in Sayern, Sachsen, Württemberg und Vaden ließen ihm ihr« Empfehlungen zu Theil werden.

Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.

Druck und «nlog: Joh. Slug. Koch, UniverfitSts-Buchdruckerei in Marburg. ArtäfiTAÜ Verantwortlich für die Redaktion: Redakteur M. Hartman» in Marburg.

Expedition: Markt 21. - Telephon 55. Redaktion: Markt 21. - Telephon 55.

Anzeigen nehmen entgegen: die Expedition diese» Blatte», die Annoncen-

Bureaux von Haasenstein & Vogler, Frankfurt a. M., Cassel, Magd«. oO CVaKma bürg, Wien; Rudolf Masse, Frankfurt a. M., Berlin, München, Köln; dd. >)lMg 6. L. Daube & Co., Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, Pari» re.

(Nachdruck verboten.)

Getrennte ©tonte.

Roman au» der Gesellschaft von tz. Waldemar.

(Fortsetzung.)

Sie fragen nach mein» Freundin?" fragte «drienne, eine Bemerkung Dony'S beantwortend. »3ch hoffe, daß das eingetretene, wärmere Wett» fie Weber zu un» znrückbringt, ehe fie ihren Plan, nach Hause zuiückzukehre», ausführt.'

Dony erblaßte. Juanita wollte fort, auf immer? ®tr Gedanke schnürte ihm da» Herz zusammen, und ®i|fam nur sagte er:

, »Ich dachte, die Sennorita wolle ganz in Deutsch land bleiben?"

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