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Redaktion: Markt 21. Telephon 55.

Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg nnd Kirchhain.

Druck und BeNag: Joh. Aug. Koch, Universitäts-Buchdruckerei in Marburg. Jllustrirtes Sonnlagsblatt. Verantwortlich für ^ie Redaktion: Redakteur M. Hartmann in Marburg.

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Erscheint täglich außer an Werktagen nach Sonn- und Feiertagen. Ouartals-Abonnements-Prcis bei der Expedition 2 Mk., bei allen Postämtern 2,25 Mk. (exkl. Bestellgeld). Jnsertionsgebühr: die ge­spaltene Zeile oder deren Raum 10 Pfg., Reklamen: die Zeile 25 Pfg.

Warburg

Sonntag, 3. April 1898.

Anzeigen nehmen entgegen: die Expedition dieses Blattes, die Annoncen-

Burear^ von Haasenstein & Vogler, Frankfurt a. M., Gaffel, Mägde- oo

bürg, Wien; Rudolf Moffe, Frankfurt a. M., Berlin, München, Köln; uu. (11)1(1.

6. L. Daube & Co., Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, Paris x.

Erstes Blatt.

Die Charwoche

nimmt mit dem morgigen Sonntag wieder ihren Infang. Der Blick von Millionen ist in ihr wiederum auf Golgathas Hügel gerichtet. Das Leiden und Sterben des Weltei löserS nimmt wieder der Menschen Herzen gefangen. Der Menschensohn leidet und stirbt, aber wie er stirbt, wie er mit dem Tode ringt, um welchen Preis dies Todesringeu ge­schieht das alles läßt kein anderes Bekenntniß zu, al8 das des römischen Hauptmanns, der beim Tode Jesu zugegen gewesen war: Wahrlich, dieser Mensch ist GotteS Sohn gewesen.

Wie er mit dem Tode ringt? Wie einer, dem die Wahrheit höher ft-fit, als das Leben. Die

Wahrheit, der aber Christus sein Leben opferte, ist feine andere als die: Die Welt, in der ich weile, bedarf der Erlösung, eS giebt aber für fie keine andere Erlösung, als in meinem Tod. Diese Wahr­heit bezeugte jenes Heldenlctden auf Golgatha, an dem nur Blafirtheit theilnahmloS vorüoergehen kann. Diese Wahrheit, in Liebe erfaßt, erzeugt jene selbst- verleugnende Selbsthingabe, die jeden Borübergehende» heute »och zum Sttllstehen zwingt.

O Siebt, Siebe, du bitt stark. Du streckest den in'« Grab und Sarg, Vor dem die Felsen springen.

Und diese Wahrheit, die auf Golgathas Höhe so Mhaften, ergreifende» Ausdruck fand, hat bis heute vr Kraft nichts verloren und nichts eingebüßt. Die -Seit bedarf der Erlösung heute nicht weniger, als am ersten Charfreitag, da daS Auge des Heilandes im Tode brach. An ihrer Selbsterlösung hat die Welt srüdem redlich gearbeitet. Sie hat all« Kunst und alle Kraft in den Dienst des Versuchs gestellt, von den Mächten loszukommen, unter deren zerstörender Gewalt ein Geschlecht nach dem anderen seufzend dahinfinkt. Auf die alte Frage: was kann der Mensch geben, daß er seine Seele löse, hat die Welt HS heute keine Antwort gefunden. Sonach bleibt eS dabei: Es kostet zu viel, daß er eS muß lassen anstehen ewiglich. Gehört aber Selbsterlösung zu den Unmöglichkeiten menschlichen Könnens und mensch­licher Kunst, so tritt neben die eine Wahrheit, daß die Welt der Erlösung bedarf, eben doch immer bieder die andere: im Kreuze allein ist Heil. Was auch gegen diese Wahrheit geschrieben, gehöhnt und Srspottet worden ist, ihre Kraft ist ungebrochen. Und die warten wollen, bis fie kraftlos zusammensinkt, Äffen warte« ewiglich.

Millionen sammeln fich in dieser Woche wieder 83i8 Kreuz, auS der Kreuzespredigt für die Kämpfe ihres Lebens, für die Wunden ihres Herzens Stärkung

Die Marburger Ferienkurse.

I. Kurse vom 15. August bis 9. September.

1. Cours de fran^ais moderne.

La GGographie sociale de la France (8 teQons). Professeur: M. Edm. Demolins, tirecteur de la Science sociale.

M. Demolins analysera et classera les types sociaux du Midi et du Centre de la France, et il nontrera comment les pb6nom6nes sociaux sont in- fluenc6s par la nature du Lieu et du Travail.

La Fontaine: le poete et le moraliste (4 legons). Professeur: M. Doutrepont.

Gustave Flaubert (4 leqons). Professeur: * Doutrepont.

Lhomme, la vie et Foeuvre.

Leconte de Lisle, de Guerne et J. M. de B^redia (5 legons). Professeur: M. Omer ^acob, licencie 6s lettres, archiviste-palöo- Shiphe, attach6 L la Biblioth6que nationale

Paris.

Leur vie, leur oeuvre. Influence du premier sur les seconds.

Trois jeunes 6rivains: Pierre Louys, Eug6ne *orel, Pierre Quillard (3 leqons). Pro- ,esseur: M. Omer Jacob.

Originalite propre de chacun deux. Leurs oeuvres. Pages in^dites. La prose rythmSe.

Exercices de diction et de discussion '8 letjons). Professeur: M. Doutrepont.

Les sujets des lectures et conftrences seront Bisses au choix des participants.

Discussion de travaux 6crits (8 legons).

Professeur: M. Omer Jacob.

Les sujets de composition seront laissüs au choix des participants. Discussion et correction des travaux par le professeur et les participants.

und Heilung schöpfend. Möchte die Stille, die ihnen wenigstens der Charfteitag gewährt, jene doppelte Wahrheit auf's Neue gewiß machen: Die Welt bedarf der Erlösung, auf Golgatha allein ist sie bereitet! Dann wird aus dieser Gewißheit jene innere Freiheit geboren werde», die uns befähigt, auch unser Kreuz bis auf jene Höhe zu tragen, da fich unseren Lippen das selige Wort entringt: ES ist vollbracht 1

Umschau.

DieWiener Zeitung" veröffentlicht nach­stehendes Handschreiben des Kaisers: Lieber Herr Neffe, Erzherzog Franz Ferdinand! Mit wahrer Freude und Be­ruhigung erfüllte mich, Euer Liebden nach längerer Schonung Ihrer Gesundheit wieder vollständig ge­kräftigt zu wiffen, daher auch de» Moment ge­kommen zu sehen, (ebenso Euer Liebden Wunsch und Drang, wie meinen Abfichten entsprechend) Sie Ihrer militärischen Thätigkeit wieder zuführen zu können. Ich stelle Eurer Liebden hiermit zur Disposition meines Oberbefehles. Nicht eingeengt durch die Er- forderniffe eines bestimmten Kommandopostens, werden Euer Liebden von nun an die Gelegenheit finden, die Führung verschiedener Heereskörper bei größeren Waffenübunge» zeitweilig zu übernehmen, dem ge- sammten Heerwesen von einem höheren Standpunkte aus näher zu treten, überhaupt aber jenen reichlichen Einblick in alle Verhältnifle der Wehrkraft zu Lande wie zur See zu gewinnen, welcher dem allgemeinen Wohle dereinst nur zum Besten gereichen soll. Hin­sichtlich der Schaffurg Ihres militärischen Stabes und der Euer Liebden Thätigkeit regelnden Details erlaffe ich meine besonderen Weisungen. Erzherzog Franz Ferdinand hat, wie darN. W. T." mit- theilt, schon seit geraumer Zeit, auch während seiner Abwesenheit von Wien, einen Theil der Regierungs­geschäfte erledigt.

Bei der Frankfurter Erinnerungsfeier des Revolutionsjahres hat Profeffor Heimburger, ein Führer derdemokratischenParteiin Baden, eine Rede gehalten, in welcher eS u. A. heißt:

.Neben der Einheit darf dl« Freiheit nicht vergesien werden, die innig mit der Einheit verbunden auf dem Banner der Kämpfe de» Jahres 1848 stand. Wir dürfen uns nicht einreden lasien, daß Alles erreicht fei, was unfere Väter erstrebt haben. Gewiß ist manche Saat jener Zeit fröchtereif auf gegangen, und viel vertanken wir dem Jahre 1848. Wir haben die Freizügigkeit bekommen und di« Gkwerbefreiheit, die Juden-Emauzi- p a t i o u, dl« mit d«m schmachvollen Rest de» Mittelalter» ausräumte (Beifall), wir bekamen ein Verein»- und Ver- famwlungSrecht. eine gewisie Preßfreiheit und wenigsten» theoretisch die Freihett der Wissenschaft und der Forschung Daß wir aber fünfzig Jahre nach jenen Errungenschaften un» noch richt deren sicheren Besitze» freuen können das stimmt zum Nachdenken. Ein« kleine aber

mächtige Klass« will heut« wilder die VolkSkräftr einspanven, um sich ein bevorrechtete» Dasein bequem zu sichern, das sie au» eigener Kraft nicht erhalten kann. Die Freiheit der Wissenschaft soll ge­knebelt, dir Gleichberechtigung aller Bürger angetastet werden .... An der GeisteS- freiheit fehlts noch vielfach in allen Schichten de« Volke» Wenn man z. B. in hohen Kreisen brstimmte Dogmen für unerläßlich hält, wenn man meint, nur ein guter Christ könne ein gut«r Soldat sein, dann steht da» nicht auf der Stufe de» D«nkens, die fünfzig Jahre nach lr48 erwartet werden sollte. (Stürmische» Bravo!) Wenn wir die unerhörten Beschimpfungen der Achtund­vierziger im Reichstag miterleben mußten, wenn wir sehen, wie im Stumm'schen Geist ein patriarchalische» Regiment über die Arbeiter eröffnet werden soll, wenn wir weiter sehen, wie die Toleranz, die Franenrechie und die FriidenS- sache auf weitverbreiteten Unverstand stoßen, so müffen wir sagen, e» steht nicht gut um dir innrr« geistig, Reife und Freiheit.

DieBadische Landpost" bemerkt hierzu in be­rechtigter Entrüstung:Es fehlt »nS anFreiheit". Merkwürdig! In Baden ist ein großherzoglicher Profeffor, der im Bunde mit Sozialdemokiaten gegen die Regierung agititt; der Manu wird Landtags­abgeordneter; als solcher behauptet er vom deutschen Volk, daß es zwarmonarchisch" sei, aber man könn e nicht wisse», ob das immer so bliebe. . . . Wann wird endlich mal dem deutschen Volk ein Licht darüber aufgehen, welche ungeheure Heuchelei von diesen Musterdemokraten mit dem Wort FreiheU getrieben wird? Ja, die Freiheit". B ö r s en f r e ih e it, W uch er frei- heil, WirthSh auS freihett, das alles ist im Gefolge glorreicher demokratischer Errungenschaften über unser Volk heraufgekommen. Man gehe hinaus auf's Land und sehe, wie die Wirthshausfteiheit die Jugend vergiftet, man gehe in demokratische und sozialdemokratische Versammlungen in der Stadt und sehe, in welch, unglaublicher Weise gegen alles, was nach Autorität aussteht, gehetzt wird, wie die Rede- ftetheit zur Redeftechheit ausartet und dann be klage man fich über den Mangel anFreiheit".'

Der Kollege des Herrn Heimburger, Profeffor Quid de, gewohnt einen derben Ton anzuschlagen und befllffen, seinenRuf" als enfant terrible seiner Partei zu wahren, ging gleichfalls energisch in's Zeug. Er sagte:uns drohen nicht Ketten und Banden, nicht Festung und Zuchthaus, wir brauchen nicht auf die Barrikaden, wir brauchen nur den Muth unserer Ueberzeugung". Also wäre am Ende die Freiheit doch da? ? Nein, nein, denn Herr Quidde sagte wörtlich Wetter:

.Wir haben bl« Verpflichtung gegenüber denen, bl« hrut« bl« Resolut'»n schmähen, da» Recht btr Revo­lution zu betonen und ba» Andri ken der Freiheitskämpfer hochzuhalten. Die Rechtlosigkeit der Zustand« legilimt en es, baß die Bewegung von 1848 beu R-chtSboben verließ *

Und wieder strampelte das auserwählte Volk der Demokratie fanatischen Beifall und Tusch auf Tusch mußte diese Leistung honorieren.Die Partei deS Herrn Heimburger hat also so schreibt oieBad.

Conversation (16 Conferences).

Ces Conferences auront lieu lapres-midi ou le soir par groupes de 10 ä 12 personnes, dans divers locaux et lieex de promenade. Le nombre des pro- fesseurs sera proportional ä celui des participants. Les cours et exercices auront lieu tous le Jours, sauf le samedi et le dimanche, le matin de 8 ä 10 h. Lemploi de la langue frangaise y sera seul admis.

2. English Courses.

English folklore and fairy tales (8 lectures). Lecturer: Mr. Shaw Jeffrey, M. A., Assistant-Master in Clifton College, Bristol.

Folk-Lore and its Methode. Mythe. The Science of Fairy Tales. Fairy-Land and Nursery-Land and some of their inhabitants. Sagas and Drolls, historical and otherwise. Giants, Dwarfs, Dragons and other monstrous beasts. Fetishism. Tötendem. The Good People, Pixies, Gnomes, and Elve«. Wicked Fairies, Devils, Goblins, and Bogles. Witches, Witchcraft and Enchantere. Ghosts and Dreams. ThePunchkin stories.

SheridansCritic (4 lectures). Lecturer: Mr. Shaw Jeffrey.

It ie proposed to act a few «eenes from the Critic at the end of the course. Ladies and gentlemen willing to take part are requested to communicate as early as possible with the lecturer who will make the necessary arrangements.

Poets of the last generation (7 lectures). Lecturer: Mr. R. J. L1 o y d, M. A., D. Lit. (London), Honorary Reader in Phonetics, üni- versity College, Liverpool.

Tennyson. The Brownings. Arnold. The Rossettis. Morris. Swinburne.

Poets of the present generation (8 lectures). Lecturer: Mr. R. J. Lloyd.

Watson. Kipling. Lang. Dobson. Bridges. Henley. J. Thompson. Newbolt. Rodd.

English Pronunciation (8 lectures). Lecturer: Mr. Tilley, Lecturer in English at the University of Marburg.

The phonetically transcribed texte in Sweets Primer of Spoken English (Clarendon Press) will be explained and read.

Elocution (5 lectures). Lecturer: Mr. Tilley.

_ Selections of Prose and Poetry will be read or recited by the members, and criticisms will be offered by the members and the lecturer. All who take part in these exercises shonld follow the cours onEng­lisch Pronunciation.

Conversation (16 meetings).

Classes will be arranged for groups of 1012 persons, in different place« and at different times. The number of teacher« will depend on the number of students.

Lectures and classes will be held every day, except Saturdays and Sundays, from 1012 a. m. No other langnage than English will be allowed.

3. Deutscher Kursus.

Herbart, Pestalozzi und die gcgenwärttgeu Auf­gaben der ErziehungSlehre (8 Stunden), Herr Pro» 'esior Dr. Natorp.

HerbartS allgrmein« Bedeutung. Seine Ethik. Seine Psychologie. Eivth-ilurg seiner Pädagogik.Re­gierung".Unterricht" unbZucht"; .Erziehend«! Unterricht". Ta» Zettalter Pe^alozzi». Allgemeine Grundlagen seiner ErziehungSlehre Seine Grunt- anficht über die soziale Bedingtheit btr Erziehung.Abend­stunde". Ethik und Sozialphilosophie derNach- foischungen". Religion.

Landpost" weiter offen das Recht der Revolution proklamiert, obwohl man niemanden in'S Zuchthaus steckt, niemanden auf die Barrikaden braucht, obwohl man alles sagen und schreibe» darf, obwohl Herr Heimburger als Groß- herzoglich badischer Professor in kaum verdeckter Weise gegen den Kaiser agttieren darf fie wollen trotz, dem das Recht der Revolutton. Fast möchte man wünschen, fie käme, die so frech an die Wand gemalte Revolution; fie würde bei ihnen nicht stehen bleiben, sondern diese fteiheitSdürstende Demokratte so ficher an de» Strang bringen, wie die Jakobiner anno 1789 die Girondisten auf die Guillotine gebracht haben."

Die von der ReichStagsmehrheit in so erfteulicher Weise zur Verabschiedung gebrachte Flotten frage hat den Parteien der grundsätzliche» Der- n e i» u n g, den Richter'schen und Sonnemanu'sche» Demokraten, je länger desto schwerer auf dem Herzen gelegen. Sie gebe» jetzt zu verstehen, diese Frage scheide nach Annahme de» Flottengesetzes aus dem Wahlkampfe aus. Offenbar hier der Wunsch der Vater des Gedankens. Die demokratische Opposition hat eben in der Marinefrage kein gutes Gewissen, deßhalb möchte sie fich dieser unbe« quemen Belastung ihrer MarschauSrüstung für den Wahlfeldzug auf gute Art entledige». Die natio­nalen Parteien wären aber naiv, wenn sie den Gegnern diesen Gefallen thäten. Der ge. sunde politische Verstand gebietet ihnen vielmehr, de» Wählern die antinationale Gesinnung der Opposition in ihrer ganzen Uuverhüllthett vorzuführe», sowohl in Sachen der Marine- als der SammlungSpolttik.

Der Ausschuß des Senats der Vereinigten Staaten für auswärtige Angelegenheiten wird seinen Bericht über die c u b a u i s ch e Angclegenhetten vor. aussichttich nicht vor Montag dem Hause unterbreiten. Einige Mitglieder des Ausschusses haben sich dahin geäußert, daß der Ausschuß feine Arbeiten in genauer Kenntriiß des Charakters der Verhandlungen mtt Spanien, bei denen als wesentliche Bedingung die Unabhängigkeit Cubas gefordert sei, fortführen soll. Der Präsident Mac Kinley habe Spanien davon unter, richtet, daß es nutzlos sein würde, auf einer auderen Basis eine Verständigung zu suchen.

Deutsches Reich.

Berlin, 1. April. Se. Majestät der Kaiser nahm, wie aus Homburg v. d. H. gemeldet wird, heute Vormittag den Vorttag des Gesandten Grafe» Wolff-Metternich entgegen.

Der kommandireude General des VII. Armee- Korps, General der Infanterie vo» Goetze und

Ursprung der Sprache (8 Stunden), Herr Privat, docent Dr. Fi» ck.

Einleitung - Hän-. Humboldt. Heys«. Renan. Sieinihal. Lazarn». Wunbt. Historiker, befonbti» I Grimm unb Rrgnaub. Geiger. Noir». Darwin. 3öotr. Caspari. Bleek. JeSVersen. Pott. Schwartz, kopff Gerber. Zusammeufaflung.

Ban und Leistung des menschliche» Sprachorgans (4 Stunde»), Herr Profeffor Dr. Disse.

Inhalt wie bei der gleiche» Vorlesung be» deutschen Julikursu«.

Theorie und Praxi» der deutsche» Aussprache (8 Stunde»), Herr Profeffor Dr. Sieter.

Typen der gebildeten Aussprache. Möglichkeit und Berechtigung einer Du, chschnilttauSsprach«. Bühneu- deutsch unb Durchschnitt »deutsch. Anwendung des letzteren auf Texte verschiedener Stilarten.

Anleitung zur BortragSkunst (4 Stunde»), Herr Aug. B e r t u ch.

Uebungen im fteieu Borttage (8 Stunde»), Herr Aug. B e r t u ch.

UebersetzungSübungen (4 Stunde»), Herr Dr. ©(Wellenberg.

Stilistische Hebungen (4 Stunden), Herr Privat« docent Dr. Finck.

Hebungen in mündlicher Unterhaltung (16 Stunden).

Sömmtliche Hebungen werden in derselben Weis« eingerichtet werben, wie die entsprechenden Hebungen be» deutschen Julikurfn».

Die Vorlesungen und Hebungen deS deutschen Kursus finde» mit Ausnahme der GefprächSübuuge» wochentäglich außer Mittwochs und Sonnabends in den NachmittagSstundeu vo» 36 Uhr statt.

Mit de» Kursen ist eine Ausstellung von deutschen, ftanzöfischen und englischen Lehr. Mitteln in einem nur den Teilnehmer», (von 8 Uhr Morgens dir 8 Uhr Abends) zugängliche»