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Zweites Blatt

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Vermischtes.

Persönliche Erinnerung an de« Fürsten

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Schauspielhaus.

Mittwoch, den 23. März .Baumeister Solneß".

Weiß-,

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(1990

us»" e-. , . , . . , i «ltaomnk» ve» tseroige?, welche die als Geschirr

77-5. 5 JjLebfer «h?r UbnHf«Ö’M ^rungs- verwendeten Calebaffen, Gefäße aus der Schale von I BrosP. ife! L i ftT 8 °“L *en" “ " Kürbis und Wassermelonen, auf den Köpfen trugen, M dann!dann folgten Große des Reiches, dann Reiter, danr

U* c? und cTaS“ Lastesel und Ochsen, die Gepäckdromedare des Königs

und Fruchten. Caflave verschmäht er dann.'und ancinandergefeffelte, lasttragende Sklaven, zum

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1 Lehr- fiudeo »rgsawe irbeite» Sefmede

69

Telephon 56.

Allgemeine Rentenanstalt zn Stuttgart.

, - Rach vorläustgen Zusammenstellungen war der Neu

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Erscheint täglich anher an Wertragen nach Sonn- und Feiertagen. — Quartal-Abonnemcmtz-PrciS bei der Expe­dition 2 Mk., bei allen Postämtenr 2 Mk. 25 Pfg.

Bestellgeld). Jnsertionsgebühr für die gespaltene -teile »der deren Raum lOPfg.. Reklamen für dre . teile 25Psg

Tribut an den Oberkönig bestimmt; kurz ein bunter Zag. Dann erschollen Pauken, Trompeten und Hörncr und cs erschien der Siriki-n-Fada, eine Art Minister, ihm gingen Flintenträger und geschmückte Leute voraus, die prachtvolle Decken über den Schultern trugen. Dasselbe Bild wiederholte sich beim Galadima, dem^ Premierminister, und noch großartiger beim Könige, dem lange Reihen von Bogenschützen voravs- gingen; die Elite der Einwohner folgte. Zuletzt kam der Oberste der Schlächter mit der Proviant- Heerde und die unvermeidlichen Nachzügler. Der erste Nachtausenthalt wurde im Busch genommen und Hunderte von Lagerfeuern loderten Abends zum Himmel auf. Die Könige von sechs Reichen lagerten in der Umgebung."

Es interessirt vielleicht, angesichts der deutsch- cnglisch-französischen Verhandlungen über das Hinter­land von Togo und die zum Theil dazu gehörigen Haussaländer, daß an einem der folgenden Tage der Sultan von Sokoto, in Erwiderung des von meinem Bruder mit überbrachten Schreibens Sr. Majestät des Deutschen Kaisers sagte: „Daß ihm alle Deutschen zu Handel und Wandel hochwillkommen seien, in jedem Orte seines Reiches müßte ihnen Platz zur Anlage von Häusern und Faktoreien gegeben werden. — Kein König dürfe sie aufhalte», sie dürften hin­ziehen, wohin sie wollten; nicht ein Zoll Landes sei an die Engländer verkauft, der Markt sei frei für alle Völker. Und dennoch behauptet jetzt uud schon damals England, jene Länder von Rechts wegen zu besitzen, die heute deutsches Eigenihum fein könnten, wenn man damals in Deutschland ver- standen hätte, zuzugrekfen. Eine fertige Faktorei mit allen Wohn- und Lagerräumen stand schon da und Niemand fand sich, sie zu beziehen.

Ich komme nun zum letzten Theil, in dem ich Ihnen das Leben der sogenannten Wilden zu schildern versuchen will. Daß man die Haussa und Fulbe trotz ihres Mangels an europäischer Kultur nicht zu den Wilden rechnen darf, da sie sich unzweifelhaft im Besitz einer uralten Halbkultur befinden, scheint auf der Hand zu liegen, das bringt schon der Islam mit sich, dem die Haussa und Fulbe anhängen und und mit dem zugleich die arabische Kultur ober Halb­kultur Eingang gefunden hat, wie auch die arabische Schrift und Sprache überall bekannt ist. — Aber auch einen großen Theil der Kru und Bey möchte ich nicht mit dem ominösen Namen „Wilde" bdtgt (Fortsetzung folgt.)

gewissenhafter Mann bejahen. Nun wurde der Fürst ärgerlich und weinte, dann sei es bester, er antworte gar nicht, und Camphausen, der Vizepräsident des Staatsministeriums, übernehme die Beantwortung der Jnterpellatton. Wie in der Reichskanzlei gearbeitet wurde, t rzählt Tiedemann in Folgendem: Der Dienst in der Reichskanzlei begann spät am Tage und endete spät. Damals (Schweninger war noch nicht entdeckt) erhob sich der Fürst erst gegen Mittag. Von 12 Uhr bis 6 Uhr wurde rastlos gearbeitet und dann wieder von 9 Uhr bis tief in die Nacht. Vor 1 Uhr verließ ich selten mein Bureau.

Mit der Körperhaltung der Schulkinder beschäftigt sich eine Verfügung des Kultus­ministers. Nach dieser soll darauf gehalten werden, daß die Kinder sich an die angemessene Entfernung der Augen »on dem Hefte, der Schreibtafel ober dem Lesebuch gewöhnen und auch beim Schreiben und Zeichnen den Körper gerade halten. Der linke Arm soll beim Schreiben der Länge nach auf die Tisch- kante gelegt werden, damit dem Oberkörper eine Stütze gegeben und die übermäßige Annäherung der Augen an den Gegenstand, sowie die Neigung des Rückgrats nach der linken Seite und das Aufdrücken der Brust auf die Tischkante verhindert werde; zum Schreiben, Zeichnen und Lesen find ungenügend helle Tagesstunden nicht zu benutzen. Unmittelbar auf das Papier auffallende Sonnenstrahlen find durch die Fenstervorhänge abzuhalten. Das Heft ober die Tafel ist beim Schreiben etwas schräg zu legen. Haben die ffinber beim Lesen die einzelnen Wörter noch zu zeigen, so haben fie fitzend zu lesen. Die Schulinspektoren werden ersucht, die Aufmerksamkeit der Lehrer und Lehrerinnen auf diesen für die ge­deihliche Entwickelung der Schuljugend wichfigen Gegenstand hinzulenken und darüber zu wachen, daß besondere Verstöße gegen die Anforderungen der Ge­sundheitspflege auf diesem Gebiet vermieden werden.

Auch eine Karriere. Erster Einbrecher: „Wie geht's eigentlich dem Dietrich, Ede?" — Zweiter Einbrecher: „C, dem geht's gut; er hat sich in» Privatleben zurückgezogen; er bezieht nämlich ein Honorar fixnm von einer EinbruchSver- stcherurrgsgesellfchaft dafür, daß er nicht mehr arbeitet!"

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läßiger»

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ornrnen- e b. d- -tticke»'

Vom Büchermarkt.

*** Zur Schönheit der Fran trägt die Toilette bei. und daher läßt sich mit Recht von einer „Anziedkunst" sprechen. Diese zu lehren, jeder Frau die Möglichkeit,n bieten, sich anmuihig und geschmackvoll ,u kleiden, das ist die Aufgabe, die sich „Die Modenwelt' (Berlin, Lipperheide) Ütsellt hat, und deren Lösung sie ihren Welttuf verdau».

Bergnügungsauzeiger.

Repertoir-Sntwurf der Frankfurter Etadttheater.

Opernhaus.

Veisichernngrkapital. AuSgefertigt wurden 1401 P ol’cen über 6511900 Mark (1896: 1363 Policen über 6 047 f(O Mark). Die Sterblichkeit verlief wieder sehr günstig. Für 209 Sterbefälle waren 676 207,05 Mark auezuzahlen . In der Rentenversichcrungsabtheilung ttu t<n reu ausgestellt 720 Policen über 167926 M eil jrtiL Rente (gegen 634 Policen über 169645 Mar Sünic ui Vorjahre). Tie Einlagen auf Rentcnverficheruu g hbifrn sich wiederum auf über 2 Millionen Mark.

Bismarck. So lautet das Thema eines Vortrages, ^^01, Orphrns in der Unterwelt'.

d.° d.- Wig-SM bet kW« Skgtarcg«.\

Präsident Chr. v. Tredemauu, in der Berliner historischen mittags 3V, Uhr „Orpheus in der Unterwelt". Abend» 7 Gesellschaft gehalten hat. Wir entnehmen ihm nach-Uhr .Der Prophet".

stehendes: Der Verfaffer hatte im Januar 1775 seine erste Einladung zum Diner im Bismarck'schen Hause _______... ............ „

und traf dort nur die Familie, den Grafen Lehndoiff Donnerstag, den 24. Mär, „Bartel Turaser". Freitag, den und Heinrich v. Shbcl. 1SK sn}Ä’* c»->->»>'"■— ms-

’X Milderungen aus dem Negerleben.

, Lade« 11

öchenttiche Beilagen: Kreis-latt für die Kreise Marburg und Kirckibaiu.

ÄMHw M ar.orti 31. Jllnftrirtes Sonntagsblatt. Berautworlich für die Redaktion: Rrdakt«ur^M.^H a r t m a n n

______ o _____________ in Marburg.

nutet [1644*"“«-

d zugang an Versicherungen im Jahr, 1897 ein recht ersten . | lieber JnderLebensversicherungSabtheilung 5 übertrafen die beantragten und die abgeschloffenen Ver­sicherungssummen diejenigen aller stüheren Jahre. ES fernen zur Behandlung 17.0 Anträge über 6815 600 Mark

^Ich hatte hier rum erst,»! »Logenbrüder. Sonnabend, den 26. Mär,

• Male Gelcaenbeii di- t •£tt ®9mnaftalbtnhot*. Sonntag, den 27. Mär, Nach-

; S v eigcnthümliche wunderbar bc- j mittags 3'/- Uhr „Hans Hnckeoein'. Abends 7 Uhr „Der . stechende Art der Canferie kennen zu lernen, mit der Gymnafialdinktor'. Montag, den 28 März „Logenbrüder', ber Fürst die Unterhaltung bei Tische beherrschte. ■ ®r liebte es, im ungezwungensten Tone scheinbare : Paradoxa aufzustellen, hinter benen sich aber fast immer eine tiefe Wahrheit verbarg. An diesem Tage variitte er unter anderem das alte Thema von £ie6e und Haß. Er behauptete, Goethe habe Unrecht gehabt, wenn er gemeint, nur die Liebe verschönere das Leben. Der Haß thue dieselben Dienste, er sei ein eben so großer Lebenserhalter wie die Liebe. „Mft find unentbehrlich: für die Liebe meine Frau, für den Haß — Windthoist." Später sprach er bon den Staatskrankheiten, namentlich der „Laskerei", die in ihrem verbohrten liberalen Doktrinarismus immer Zweck und Mittel, Rede und Handeln ver­wechsele und schließlich zur Auflösung des Siaats- gcdankens führen muffe." lieber eine im Abgcordncteu- boufe eingebrachte Interpellation war der Fürst sehr aufgebracht und äußerte in der Sitzung des Staats- ministeriums, wo die Sache beratijen wurde: „Ich muß ftisch von der Leber weg sprechen und möchte gern f° 0ro& wie möglich werden, ohne jedoch Injurien zu gebrauchen." Er nannte dem Justizminister ■ verschiedene Ausdrücke, die nicht Albertis Kompli- | mcntirbuch entnommen waren, und fragte, ob das Injurien seien. Der Justizminister mußte es als

Marburg

Mittwoch. 23. März 1898. b^Zahrg.

0 Daube & Co. in Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, Pari» Telephon 66.

auf das Entschiedenste, so daß in Folg; der von ihnen selbst gewollten Nahrnngsweisc nicht selten Scorbut und ähnlich.' Krankheiten unter ihnen ~ graffiren, so z. B. im Jahre 1890 auf der rngli- ÄBllttiteiitMitS - (SittTlllllittn |^en Sotl"rti »u Elobey, durch die dann auch

WUUUllCIliniro - l$lmu8Ung. I cinz lnc Leute anderer Faktoreien angesteckt wurden.

| Mit dem Europäer spricht der Kru ein sehr Unter den in Marburg täglich erscheinenden politischen «schlechtes Englisch, das mit spanischen und anderen jeitnngen ift die I Worten so sehr gemischt ist, daß man eS beinahe als

Oberfieffiffftp ^Plhinn" |e*nc kigene Sprache betrachten kann, die selbst der L)kttllNg Engländer nicht sofort versteht, geschweige denn

mit dem KreiSblatt für die Kreise Marburg und k sorechen kann. Als typische Beispiele will ich Ihnen Kirchhain sowie Jllustrirtcs Sonntagsblatt und folgendes nennen: DaS bekannte Wort palaver, Airhungöliste« der Königl. Preuß. Klaffen Lotterie welches etwa so viel wie Unttrhandlung bedeutet, dtt geltfenste und am weitesten verbreitete. Mit dem! kommt vom spanischen „palabra“ — Wort; es 1. April 1898 beginnt auf sie ein neu«r Viertel-Igiebt nun je nach dem Gegenstände derVcrhandlnng: sjahrs» Abonnement. Di« „O b er hessische! VI ar - pal. — Kriegs - Palaver, peace — (spr. s -kitung" hat t» sich in erster Reihe zur Aufgabe gt»Ipias) p. — Friedevsp. usw. Die häufigsten sind stellt, einzutreten für die Macht und das Ansehen Boni WOman - p., goat-p. und trade-p. also Unter- frifer und Reich, für Thron, Vaterland und Altar! Diel Handlungen, die sich um entlaufene Weiber, gestohlene ! .Oberhessisch« Zeitung' ist bestrebt, überall, wo! Ziegen ober ttgcnd eine Handelsangelegenheit drohen, sk nur gelesen wird, da« nationale Bewußtsein, Treue zur I Schön ist auch ber Satz: Them man sawe book Monarchie, Liebe zum Vaterlande, Gottesfurcht und I kor true-true — Jener Mann versteht sich ausge- «ligiösen Sinn, wie Achtung vor unseren Gesetzen und be-1 zeichnet auf Schriftliches. Sehr komisch btrühtt rs, »ährten staatlichen Einrichtungen zu fördern! „Ob er-«wenn ein Eingeborener einem seine Tochter vor stellt ^hessische Zeitung" sucht dies Ziel durch gediegene,Imit den Worten: Here my son, hin be vornan, gehaltene, populär g«schri«bene Leitartikel ,u er p. h.: Dieses ist mein Sohn, eS ist eine grau! Es rti<btn, In ihrer Rubrik „Umschau" wird sie wie bisher! kommt dieses von der Ableitung aus der Eingeborenen- «im Uebcrfichi über die wichtigsten Tagesereignisse auf dem «spräche, welche für Tochter und Schwester diestlben Eebicte der inneren und äußeren Politik und deren Be-1 Worte haben wie für Sohn und Bruder und nur t>refiun0 bringen, und die Vorgänge in den Parlamenten,! durch besondere Bezeichnung des Geschlechts unter« ® U"d Staat, unter dem Tagesbericht wie bisher I schieden werden. Beispiel: ding-kaima — Sohn, pljammenstellen. Durch ihre Verbindung mit der Eon-! zusammengesetzt anS ding — Kind und kai ----- tiuental-Telegraphen-Compagnie in Berlin ist die „Ober-!Mann, ebenso ding - massuma — Tochter aus hessische Zeitung" in der Lage, ihren Lesern in Hing und mussu — Fran. Ein Mädchen heißt

Ottginal-Telegrammen die neuesten Ereignisse im In- unbjmiissu-ding = kleine Frau. Dies- Beispiele sind

hdslande unverzüglich zur Kenntniß zu bringen. per Veysprache entnommen, die Krusprache ist für Den Vorgängen in unserer Provinz, wie dem lokalen pine europäische Zunge fast unaussprechbar und es llhnl» wird die „O b r r h e s s i s ch, Z e i t u n g" ganz be-1 flieht meines Wissens überhaupt keinen Europäer, der _ i«d«re Aufmerksamkeit widmen, auch wird sie nicht nur! sie auch nur einigermaßen beherrscht, während die litt j e‘n S'diegeneS Feuilleton, wie durch Zusammen- |Vcy-, die Dualla- und Gabunsprache von zahlreichen ßellung unterhaltender verschiedener Nachrichten für ihre! Missionaren und Kaufleuten beherrscht wird.

Leser Sorg« tragen, so. btrn, wie einestheils den Vorgängen I Was die Geschichte dieser Negcrvölkcr anbeirifft, «f d-m Gebiete von Kunst und Wissenschaft, so anderer-1 so kann uns wohl nur ein einziges Werk darüber __„„ N» dem volkswirthschaftlichm undlandwirthschaft-! Auskunft geben: Dr. O. Dapper, „Naukeurige [ebeten, ü^en Interesse durch einschlägig, Veröffentlichungen thun IBeschrijvinge der Afrikaanische Gewesten, Lchst entgegenzukommen allezeit bestrebt sein. I Amsterdam 1668“, speziell das diesbezügliche

Inserate finden, die sechsspaltige Zell« 10 $fg.,16apitel (P. 419—426): Verbae), op wat wyze W der ansehnlichen Auflage der .OberhessischenH^ Karous de Landen Vey, Puy, en Kwoja- htnt kitung" in derselben bk geeignetste und weiteste S«i.IBercoma door de wapeuen, met bystant der llllll ^*tnna- Dadurch, daß alle Staats- und Kommunalbehörden! k'olgias, zieh onderworpen bebben. — Hiernach . « Bezirks die .Oberhessische Zeitung" zu ihrenp^ die Mehrzahl dieser Völker schon damals fast die E1BJ.-! Mannhnatbungtn benutzen, ist da» Halten derselben von! gleichen Wohnsitze iunegehabt wie heute.

« u. L pisprrcherdem Nutzen für jeden Leser. I Einer Erwähnung bedürfen aber auch jene halb-

Erinnere sich Jeder, daß demnächst dir Wahlen! kiviliflrten Neger des Innern. Südlich von der Lhulsr, „« Reichstage, wie nach ihnen die WahleulSahara und nördlich vom centtalaftikanischen Wald- '^k6kt. |iw Landtage bera-fichen. Angesicht« derselben ist «gebiet find die Neger und Nigritier ftaatenbilbenb •für jeden ruhig und sachlich denkenden Politiker I aufgetreten, ohne daß europäischer Einfluß hierbei r l ä ß l i ch, eine Zeitung zu haben, ti«, alle drmagozrschr | geholfen hat. Die Staaten, die unter dem Gesammt- «8Verhetzung, alle Sensationslust und alle Entstellung pamen ber Haufla-Staaten bekannt find, umfasse» tv Ding« vermeidend, den Wähler über bi« politischen Vor-1 bie Sultanate: Sokoto, Saria, Katsena, Kaschia, J®S« auf dem Lausenben hält, und ihm im Gegensatz zu I Anassarava, Kano etc. und stehen sämmtlich unter Zerrbildern einer skruppellosen Hetzpreff« ein wahres p» Oberherrschaft des Sultans von Sokoto, der der Ereignisse auf dem Gebiet« d«r inneren und äußeren I bann auch den volltönenden Namen eines „ Siriki-n- «iitik bktet. Eine solche Zeitung ist di«.Oberhessische! ^u^lmin", eines „Beherrschers der Gläubigen", jßtituug". !fühlt. Di-sc Königsfamilte gehört übrigens nicht

Schließlich bitten wir unsere Leser, Freunde und I m Stamm ber Haussa an, fonbern dem der Fulbe, u" • unter ihren Bekanntenkreise» für die Weiter-1 bio man nicht mehr zu de» Negern im engeren Sinne Ortung der .Oberhessischen Zeitung" thuu-!"^" ^nn, die vielmehr eine Mittelstellung zwischen ...... v® Mitwirken und so auch ihrerseits Helfer und Föidenr!tigern und Semiten einnehmen. Kenner behaupten, L°E-naleu und loyalen Politik sein zu wollen, einer! baß die Fulbeftauen, die sehr hellfarbig sind, die Äk, die sich aller umstü^leiischeu Tendenz der heutigen I schönsten Frauen ber Welt feien. Zur Charakteristik gegenüber treu bleibt in der Devise: .Mit Gott für!"" am Hofe von Sokoto und in Saria herrschende» « und Reich, für König und Vaterland!' ! Fracht will ich Ihnen einen Zug schildern, den

Itarbnrg, im März 1898. ! ©ruber im Jahre 1885 mit dem Könige von

DieErved h«r n6,r6.rt o.t, , |®a“a an den Hof des Königs von Sokoto machte.

^D^Exped. der „Oberhess. Zeitung." folge hierbei lediglich den Schilderungen meines rT- ---—'! d^ors, da ich in jenen Gegenden nicht selbst gc-

^Der am 19. Dezember erfolgte Ab-

:aB oebalten am 15 smsr. L. o , , , |mar^ bot ein großartiges Schauspiel dar. Voraus geÄchaft zu Marbnr? von HHart^ert°°"^'^ &er 8.anma, Kronprinz, mit einer auserlesenen (Fortsetzuna) I Mannschaft, bann kamen Schaarcn von Weibern,

' Sklavinnen bes Gefolges, welche die als Geschirr