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auch bei ihr die Natur ihre Rechte geltend, den» bald verkündeten regelmäßige Athemzüge, daß fie einge- schlummert war.

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Telephon 66.

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Sie sprach abgebrochene Sätze in ihrer Mutter» spräche vor fich hin; sie gestikulierte lebhaft mit den Händen; alles au ihr war Leben, Bewegung, dann psiedrr saß fie lantloS nnd nur ihre Rügen verrietheu Ht Leidenschaft, die in ihr wallte, und daS stoßweise Athmen, daS ihren Lippen entflog, ließ ahne», daß fie keinen leichten Kampf auSfocht.

Endlich, die Hofuhr hatte längst die dritte Morgen- stunde verkündet, fuhr Jua schaudernd zusammen. Das Feuer war erloschen, da fie ihm keine Nahrung »ehr zugeführt: draußen blieS der Wind heulend ee das Haus und eine lähmende Kälte legte fich am iste so leicht bekleideten Glieder.

Sie riß fich gewaltsam a«S ihren Gedanken auf, »hob fich, streifte ihr Gewand ab »nd schlüpfte in kl »erlassene, noch warme Lager. Nn» »achte

Erscheint täglich außer an Werttagen nach Sonn- mtb Feiertagen. Quartal-Abonnements-Preis bei der Expe­dition 2 Mk., bei allen Postämtern 2 Mk. 25 Pfg. (exkl. Bestellgeld). Jnsertionsgcbühr für die gespaltene Zeile »der deren Raum 10 Pfg.. Reklamen für die Zeile 25 Pfg.

Während sonst die demokrattsche Preffe ihrer Ab­neigung gegen den strammen militärischen Geist, bet. die Armee und insbesondere auch das Offizierkorps beherrscht, bei jeder Gelegenheit Ausdruck giebt, bringt die volksparteiliche .Breslauer Zeitung* eine Plauderei überfranzösische Offiziere*, in der der Berfafler u. A. auch betont:

Ich bin überzeugt, daß man in Frankreich lange nicht io scharf bei der Beförderung auswählt wie in Deutsch­land wie viele Beweggründe spielen oft bei der Er- nennnug diese» oder jene» unbefähigten Offiziers in Frank­reich mit! Die genau« Durchführung de» Avancement» sichert daher dem deutschen Offizierkorp», besonder» in den höheren Chargen, einen weit besseren Bestand al» dem französischen.*

Ein recht unvorsichttger Satz für ein demokrattsches Blatt, das die Pflicht hat, tagtäglich ein Klagelied gegen den Militarismus anzustimmen.

aufrnf*, wie man für den Auftuf zur Sammlung die des Fürsten Bismarck gewonnen hat; dann wäre die beiderseitige Signatur noch deutlicher.

fördert eine Sach«, di« «inmal kommen mnß, wenn da» Vaterland nicht im Unrath seiner alten Parteien ersaufen will*.

Dieser Mißbrauch mit dernationalen Phrase* ist wirklich klassisch. DieGaranfie für deutsches Recht und deutsche Treue* sind also in Naumanns Augen die radikalen Parteien der Linken, die Heeres» und Flottenfeinde, die Revolutionsverherrlicher und Religionsverächter. Wie tief im Unrath der Sozial- demokratie steckt doch Herr Pfarrer Naumann! Er scheint sich aber darin sehr wohl zu fühlen und schickt in unseren Reichstagswahlkreis Herrn v. Gerlach als Reichstags-Kandidaten!

Marburg

Mittwoch, 23. März 1898.

Umschau.

In derHilfe* Nr. 12 philosophiert Pfarrer Naumann über die Politik der Sammlung, lieber» raschend ist es ja nicht, daß der national soziale Führer sich auch in dieser nationalen Angelegenhest an die Seite der Sozialdemokratie stellt; allein wir hätten trotz des Hasses des Herrn Naumann gegen alle Bestrebungen, an denen die Konservativen be- theiligt find, von seinem Urtheil doch etwas mehr Ehrlichkeit erwartet. Auf die Sache selbst läßt sich Herr Naumann gar nicht erst ein; er verdächtigt nur tapfer drauf los uud schreibt:

So gestehen wir denn auch, daß wir gegen die Politik der Sammlung* immer mißtrauischer werden, je näher fie rückt. Sie ist keine ehrliche politische Bewegung, sondern «in Schrinmanövrr... Da» worin sie fichgesammelt* wiffeu, ist der Haß gegen die Bolksfreiheit. Jetzt vor den ReichStagswahlen können st« ja ihr« bösrn Seelen nicht völlig aufdecken, aber kein ruhiger Beobachter zweifelt mehr daran, daß e» fich nach einem Sieg der Sammlung nm eine Leichenfeier des gleichen, direkten, geheimen Wahlrecht» handeln würde.... Wann ist da» Trauerspiel zu Ende, daß hinter dem Wortnational, Arbeit* der Betrug am nationalen Arbeiter lauert*.

Wir haben selbst in der sozialdemokratischen Preffe eine nichtsnutzigere, unehrlichere Auslassung nicht gefunden, als sie Herr Pfarrer Naumann in seinem Blatte, dessen Stirn das Wo:t .Gotteshilfe* ziert, sich zu thun erdreistet. Jedoch der Zorn über dieses Treiben wird, so sagt dieKonserv. Korresp.*, durch das Bedauern über den sittlichen Tief st and des Herrn Naumann weit überwogen. Welche Hinterhältigkeit, welche Unauf­richtigkeit muß in dem Herzen eines Mannes aufge­speichert sein, der seine Gegner mit solchem Maße mißt! Ein Politiker, der auf diesen Bahnen wandelt, mag infolge seiner demagogischen Taktik Augenblicks­erfolge erreichen; am letzten Ende aber wird er scheitern oder fich in die Arme der Sozialrevolutionäre, deren Geschäfte er ohnedies besorgt, retten müssen. Herr Naumann ist ein souveräner Beherrscher aller Phrasen; allein auf die Dauer ist damit nichts zu machen. Nimmt es fich doch geradezu drollig aus, wenn er in derHilfe* toeitet schreibt:

»Jeder Sitz, den man der Sammlung abniwmt, ist eine Garantie mehr für deutsche» Recht und deutsche Treu«... Wer un» hilft, «rwirbt fich warmen Dank und

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Einige Tage später traf Lieutenant Dettmar mit Dony auf der Straße zusammen.

Potztausend, Dony, wo stecken Sie den»? Man steht Sie ja weder im Klubb, »och im Theater, noch sonst wo. Noch nicht einmal die große Neuigkeit*

Richtig lieber Freund. Es ist so etwas zu meinen Ohren gekommen, als hätte» Sie fich verlobt!* |

Natürlich, Dony, bin höllisch glücklich!* rief der kleine Offizier strahlenden Blickes.Na, Sie kennen ja die Lori, dies unverfälschte Blut, trotzdem fie einen Winter erfahren hat, wie bitter das Brot hinter den Kouliffen schmeckt.*

Dafür ist auch jeden nicht geschaffen. Zimper- lichkett muß man in erster Linie oblegen, dafür fich aber eine dicke Haut anschaffen, durch welche alle Nadelstiche nicht durchdringen. Ich sehe Ihnen an, daß fie glücklich find, Dettmar und wünsche von ganzen Herzen, daß es so bleiben möge. Sie wollen Lori bald heimführen?*

Na und ob! Vater beharrt darauf, daß ich die Wirthschaft übernehme und freut sich auf den Augen» blick, da er fich zur Ruhe setzen kann.*

So wolle» fie denn Abschied nehme»?*

Dettmar sah groß, fast vorwurfsvoll zu dem Kameraden auf.

Sie fragen noch? Wissen Sie den» nicht, daß man eS mit nie verzeihen würde, ein Mädchen vom Theater gehettathet zu habe»?',

So engherzig ist keiner unter «»s *

Vielleicht unter den Kameraden keiner, der An- stoß daran nehme, zumal Lori ans guter Familie ist,

Der freihändlerische Sammlungs­aufruf.

* Die autigrartsche Preffe ist entrüstet darüber, daß man den Aufrnf derGegensammler' auf den «sten Blick richtig erkannt und als fteihävdlerischen Aufruf bezeichnet hat. Sehr vorsichtig ist zwar der wahre Charakter des Schriftstücks verhüllt; allein fein »»bedingtes Eintreten für die in den weitesten Kreisen diskreditierte Handelspolitik des Herrn von Caprivi ist geeignet, auch den Kurzsichtigsten die Augen zu Men. Nennen sich die Herren Manchesterpolitiker «mgenblicklichgemäßigte Schutzzöllner*, deklamieren V Re mit ernster Miene, daß einFreihand, l, der sich die jetzigen industriellen Zölle nnd einen Weizen- und Roggenzoll von 35 Mark gefallen läßt, schlecht als »anchesterlicher Popanz zu verwenden* sei, so werden fie damit kaum irgendwo Glauben finden.

Die Herren Freihändler lassen fich die jetzigen Schutzzölle gefallen, weil sie sich diese gefallen lasten ^müssen. Wenn einmal die mauchesterlichen Führer, etwa die Herren Bamberger, Richter und das Mitglied de» nun wohl auchgemäßigt-schutzzöllnerischeu* ? Cobdenklubs, Dr. Barth, auf Ehre und Gewissen darüber Aufschluß zu geben hätten, ob sie fich den Schutzzoll gefallen lassen wollten, auch wenn sie ihn herabzusetzen oder abzuschaffen vermöchten, so würden sie diese Frage ganz ficher verneinen. In de» Blättern der Freihandelsrichtung wurde die Jnaugurierung der Hand lsvertragspolitik des Herrn ton Caprivi beterste Schritt* zur Abkehr vom Schutzzoll, dieBresche* genannt; zunächst also aber nur zunächst bestreben sich die Freihändler, dieseBresche* offen zu halten, damit demersten Schritt* ein zweiter folgen könne.

Wenn eS nach der Behauptung des Herrn Rickert sFreihändler nicht mehr giebt, wozu erscheint dann die ihm nahestehendeFreihandels- Korrespondenz*; welchen Daseinszweck hat dann der Verein für Handelsfreiheit? Man will täuschen und vertuschen, weiter nichts. Sehr naiver Weise wird das Rezept hierzu in derNation" des Herrn Dr. Barth verrathen:Beituschen wir während der Wahlen die Gegensätze, die uns thatsächlich trennen ober bie uns trennen können. Ob Tarifverträge, ob «eistbegünstigungsverträge, wie sie beschaffen fein sollen, darüber geben wir keine genaue Auskunft; ob

(Nachdruck verboten.)

Getrennte Sterne.

Roman au» der Gesellschaft von H. Waldemar.

(Fortsetzung.)

Borfichtig, damit die Freundin nicht erwache, bließ fie das Feuer noch einmal an, legte einiges Holz nach «d sank dann in einen weiten Sessel, fich wie ein Kätzchen darin zusammenschmiegend. Und etwas Katzen» artiges hatte auch der Glanz ihrer dunklen Augen, indem fie an bett Fremden dachte; ihre Hände bogen skh zusammen und ihre Lippe zog fich unter einem höhnischen Lächeln einseitig in die Höhe, wie es damals ia Theater geschehen war.

Wer Juantta so sah, dir mußte Furcht vor ihr empfinde», nichts an ihrem ganzen Wesen er» hmerte an das schöne, liebenswürdige Mädchen, das fe geistreich zu plaudern wußte und allen Männern die

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BimeialliSmuS oder Goldwährung, schweigen wir darüber vollkommen . . .* DieNation" legt zwar derPolttik der Sammlnng", wie man ersehen haben wird, diesen schönen Plan fälschlich unter; aber nur, weil fie selbst schon lange darauf hinarbeitet, die Linke" nach diesem Recepie zu einigen.

Thatsächlich besagt der Freihandelr auftuf nichts bestimmtes. Wie wollen es bieGegensammler* beispielsweise mit bei Börse halten und was ver­stehen fie unteragrarischen Sonderfolderungen* ? Durch das Verschweigen des einen und Vertuschen des anderen Punktes hofft manBauern zu fangen*. In den Augen der Freihändler ist feier Agrarschutz eine agrarische Sonderforderung, eineLiebesgabe"; in ihren Augen ist Kleinhandel und Handwerk schutz­los der Kapitalmacht verfalle», in ihren Augen gelten Schutzzölle als verweise ich.Frei muß das Licht sein und frei fein das Brot"Freiheit, die ich meine, gebt frei das Rindvieh und die Schweine* das sind unvergessene Perlen der Lyrik jener Politiker, dir sich jetzt alsgemäßigte Schutzzöllner" verkleiden möchten.

Wir haben den freihändlerischen Aufruf bei seiner Veröffentlichung mit großer Genugthuung begrüßt und wir können dem Schriftstück, so unbestimmt es auch sich zu geben bemüht, nur weite Verbreitung wünschen. Mit den Unterschriften wird es ja in nicht freihändlerischeu Kreisen sicherlichhapern*; dafür werden die Tausende freisinnige Männer, die auf jeden Wink von Berlin bereit sind, ihren Namen zur Deckung einer freisinnigen Aktion zu leihen, in der nächsten Zeit dieGegensammlungs"-Bogen mit Unterschriften füllen. Wir versprechen uns aber von der Verbreitung des FreihandelSauftufeS einen großen Vortheil für die nächsten Wahlen. Nämlich den, daß der Wähler aus den betreffenden Unterschriften, die man sich in den Wahlkreisen genau ansehen möge, klar und deutlich erkennen wirb, wer bie wahre» Freunbe eines Schutzes der nationalen Arbeit sind.

Diejenigen Herren, welche den Auftuf der Frei­händler unterschrieben haben, sind nicht als Freunde der Landwirthschaft, des Handels, deS Gewerbes, sind auch nicht als Freunde der nationalen Industrie und des Detailhandels zu erachten. Der Ausruf zur Gegensammlung" hat den Vorzug, daß er einerein­liche Scheidung* aus wirthschastlichem Gebiete, eine Scheidung zwischen nationalen und inter­nationalen WirthschastSpolitikern herbeiznführen geeignet ist. Vielleicht gewinnt man noch die Unter­schrift des Herrn Grasen v. Caprivi für denGegen-

Sie find eifersüchtig, Rittmeister?"

Davon weiß ich mich frei, denn, verzeihen mir Hohett das harte Wort, ein Mondega kann mir niemals gefährlich werden.*

Das nenne ich stolz gesprochen. Ihr Vertraue» dürste aber bitter getäuscht werde». Ich war gestern auf dem BünShofe. Die Kleine, Adrienne natürlich, übrigens ein reizendes Gefchöpfche» voller Aumuth und Naivität, verwandte kein Auge von dem Fremden, und selige Hingebung sowohl, als auch daS Verlangen, ihre Liebe erwiebert zu sehen, leuchtete aus ihre» blauen Auge».*

Ich wage »icht, Hohett zu widerspreche».*

So machte« Sie beretts dieselbe Bemerkung?'

Es ist Sitte in Deutschland, das Exotische zu bewundern, daS Einheimische zu überschaue«. Ein aufmerksamer Beobachter wird dies bis in die kleinsten Details verfolge« könne».'

Komteffe Adrienne gehörte sonst nicht zu de» Bewunderern fremder Schönheiten,* warf Dettmar bescheiden ein.

In der Thai, Herr Lieutenant, Sie haben recht. Wenn ich nicht irre, doch lassen wir daS, die HerzenSgeheimnisse eines jungen Mädchens sollen u»S heilig sein, selbst wenn dasselbe unS nicht so nahe stünde, wie die Komteffe Büna«. Junge Mädcheuberze« find leicht entflammt. Apropos, Dony, Ihre schöne Freundin ist abgereist?'

Zu Befehl, Hohett, seit mehreren Tage» schon, wie mir Büna» mittheilte. Fast zu derselben Stunde, da Mondega auf dem BüuLhoft anlangte, verließ ihn die ©ennorlta, «m erst wiederzukehren, wen» jener bei gastliche Ha»S verlassen hat.'

(Fortsetzung folgt.)

An etwa 100 Sachverständige, die den verschiedenen Zweigen der Texttlindustrie angehören, ist zur Förderung der Produktionserhebungen des Wirth- schaftlichen Ausschusses vom Reichsamt des Innern soeben ein kurzer, allgemein gehaltener Fragebogen versandt worben. Dieser Fragebogen soll eine Vorbereitung zu der für später in Aussicht genommenen mündlichen Vernehmung der Sachver- ftärbfgen bilden. In ähnlicher Weise ist die schiist- liche Befragung von Sachverständigen auch in andere» Gewerben als der Textilindustrie im Werke. Die schriftliche und mündliche Befragung von Sachver­ständigen, dii Textilindustrie ist eine Ergänzung her durch die Befragung sämmtlicher Betriebe dieser Industrie bewirkten stattstischen Aufnahme. Der Eingang der von den einzelnen Bettieben aus- gefüllten Fragebogen geht in erfreulicher Zahl vor fich. Bemerkenswerth erscheint, daß auch eine be­deutende Zahl ganz kleiner Bettiebe bereits geant»

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Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain

** -Jllnstrirtes Sonntagsblatt,

aber soll ich meine Braut, mein junges Weib den giftigen Zungen der Kaffefchwestern preisgeben? Würde nicht bald die Frau Oberst, bald die Frau Haupt- ma«», deren Gotten Lori'S glühendste Bewunderer gewesen, mein Weibchen durch tausend Nadelstiche verletzen? Gerade weil fie hübsch, intelligent ist, weil sich ihr Talent Bahn gebrochen hat «nd alle Wett bezaubert war von ihr, würbe man ihr das Eindringen in den festverschlossenen Kreis, in dem bei allerhöchster Ungnade die Fran Lieutenant nicht den Platz der Vorgesetzten einehmen darf, niemals 6er» i zeihe». Und dem mag ich Lori nicht aussetzen!'

ES giebt »och andere Garnisonen*

»Net«, »ein, versuchen Sie »icht, mich wankend z« mache», Dony. Leicht ist mir der Entschluß nicht geworden, aber ich hatte ihn bereits gefaßt, ehe ich Lori mich erklärte, und so konnte ich ihre erschreckten und zaghafte» Fragen, wie ich mir ihr Verhältniß zu den Gemahlinnen meiner Vorgesetzten und Kameraden denke, ruhig damit beantworten, daß die Baronin Dettmar auf Dettmars- Hausen jeder günstigen Aufnahme gewiß fein dürfte. Ihre rührende Dankbarkeit bewies mir, daß ich das Richttge getroffen hatte, und nun bebaute ich meinen Entschluß keine Seknnbe mehr.*

Sie haben ein wackeres Herz, Dettmar.* Front, Dony, Prinz Joachim nähert fich!* Der Prinz trat, abwinkend, hastig Hera» und nachdem er de« artigen Gruß der Herren erwidert hatte, sagte er zu Dony:

.Sie find hier in der Stadt und nicht im Dienste der Frauen? Die kleine Adrieme wttd fich die Ange» roih weinen.'

Dafür, daß es nicht geschieht, sorgt Mondega, Hoheit I"

Prinz Joachim lachte.

Anzeigen nimmt entgegen di« Stoebition diese, Matte«, sowie die Ann-rncen-Bureanx von Haasenstein & Vogler tn nn Frankfurt a. St., Cassel, Magdeburg und Wien; Rudolf vO.

Mosie in Frankfurt a.M., Berlin, München u. Köln, C. L. T,.,nh_n »

Daube & Co. in Frankfurt a. M Berlin, Hannover, Pari« Telephon 6».