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I Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchkain

|| Jllustrirtes Sonntagsblatt.

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Marburg

Freitag, 18. März 1898.

Erstes Blatt.

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Erscheint täglich außer an Werktagen nach Sonn- und Feiertagen. Quartal-Abounemenls-Preis bei der Expe­dition 2 Mk., bei allen Postämtern 2 Mk. 25 Pfg. (cjft. Bestellgeld). Jnsertionsgebühr für die gespaltene Zeile »der der«, Raum 10 Pfg.. Reklamen für die Zeil« 25 Pfg.

So erachte» Sir dir Wintrrrnhr den Menschen notwendig?-

.Ganz unbedingt."

Befürchten Sie nicht, daß die guten starren möchten in der Eises falte ?*

biet gewagt. Mit einem Schlage diese ernste Stimmung, die auch sie überkommen, abschüttelnd,

und alle ewig lachenden Gefilde, blühende, duftende Blume», reifendes Obst, vermögen nicht zu ersetzen, was uns der Winter au Pracht bietet. Des Winters starre Ruhe ist dem Menschen ebenso nothwendig wie der Mutter Erde. In ihm schöpfen diese wie jene neues Lebe« und sammel» Kräfte, auf daß fie, wenn der Frühling k»mmt, neue, herrliche Knospen und Blüthev treiben können.-

müssen, scheint er doch in der That der einzig gang» bare Weg zu einem erträglichen Frieden zu sein.

Zur Arbeiterorganisationssrage.

** Im Reichstage hat kürzlich eine Debatte über die Arbeiterorganisationssrage stattgefunden, zu welcher die frcifinnigen und CenttumSanträge, betreffend die eingetragenen Berufsvereine, Anlaß gaben. Selbst­verständlich steht die konservative Partei dem Versuche, eine gesetzliche Anerkennung der Gewerkschaften herbeizuführen, ent­schieden ablehnend gegenüber. Zu einer ein­seitigen Organisation der Arbeiter wird sich unsere Partei nie ve'stehen. Die Loslösung der Arbeiter aus der berufsmäßigen Gemeinschaft entspricht der konservativen Weltanschauung auf keinen Fall.

Wenn Freisinn und Dr. Lieber'sches Centrum sich auf diesem Gebiete zu gemeinsamem Thun die Hand reichen, so ist das ein seltsamer Anblick. Bei beiden Parteien spieft hier die Wahltattik eine bedeutende Rolle. Man will auf die Arbeiterschaft und zugleich auch auf foziale Elemente in der Bevölkerung einen guten Eindruck machen, vielleicht sogar mit dem Hinter­gedanken, daß die Anttäge doch auf keinen Fall von der Regierung acceptirt also keinen Schaden an­richte» würde».

warmen Windes, um an das Oberlicht zu treten. Deshalb ist es auch unnöthig, daß die Menschen sich absichtlich mit einer Eiskruste umgebe». Dieselbe wird gesprengt ftüher oder später, von innen heraus und bann zu einer Zeit, da fie selbst es nicht ertoaüeten.*

»Und doch ist oft solch gemachte oder erzwungene Eiskruste eine wirksames Mittel gegen unerfüllte Wünsche des HerzenS.-

Die aber dennoch den Panzer einmal durchbrechen werden. Das Herz läßt sich nicht spotte», gnädiges Fräulein 1*

Der ernste eindringliche Ton Dony'S, sein beredter Blick, der warm und innig auf dem schöne» Mädchen lag, brachten dieses dahin, zu erkennen, daß sie fich auf ein gefährliches Ge­

fallen; es sei jetzt aber schon bester, man möchte sich nicht weiter bemühe».

Der alte Graf, der aus Erfahmng wußte, daß derartige Uebelbefinben am raschesten vergehen, wen» man fie möglichst wenig beachtet, machte die jungen Herren auf Einzelheiten in der Seenerie aufmerksam, um auch deren Aufmerksamkeit von dem junge» Mädchen abzulenkeu. So gewann Ina Zett, fich zu fasten. Sie konnte aber dennoch nicht hindern, daß ihr Blick immer wieder angstvoll und dabei doch forschend »ach dem Häuschen unten abschweiste und bann wie zufällig, aber voller Schrecken die Mienen der anderen streifte. Sie wähnte sich unbeachtet und bemerkte nicht, daß Dony, den die Liebe nicht nur hellsehend, sondem auch argwöhnisch machte, jede ihrer Bewegungen mit brennendeu Augen verfolgte. Ein neues Räihsel umgab das Mädcheu. Sollte ihm denn die Lösung nie gelingen? Sollte er niemals den Schlüffe! finden, der ihm Einlaß gewährte in dies umpanzerte Herzf

Welches Geheimnis umfing sie? Welches Geheimnis! O, die Qual, welche der Gedanke für ihn barg, der Gedanke au Ina und ein Geheimnis!

Die Komtesse war die erste, w.lche das Gespräch wieder auf das Thema lenkte, welches eine so jähe Unterbrechung in die allseittge Ungezwungenheit ge­bracht hatte.

Sich dem alten Grafen zuwendend sprach sie;

.Laß uns unten vorüber fahren, Papa, bitte! Es ist ja gleich, welchen Weg wir nehmen.*

Der alte Herr richtete seine Augen auf die junge Fremde, aber ruhig, nicht forschend.

(Fortseitog folgt.)

Iu«o t. bericht, stands- lrbeits- (1899 «d.

Unter den in Marburg täglich erscheinenden politischen Zeitungen ifi die

Umschau.

3u der Budgetkommission des Reichs­tags wurde gestern die Berathung des Flotten» g e s e tz e S fortgesetzt und die Verhandlung bei § 9 wieder ausgenommen, der die Deckung der Kosten be­trifft. Abg. v. Bennigsen hat seinem Vorschlag nunmehr folgende Fassung gegeben;

Soweit lie Summe der fortdauernden und einmaligen Ausgaben der Marineverwaltung in einem Etatsjabr ben Betrag von 117626494 Mk übersteigt und die dem Reich« zufließenden eigenen Einnahmen zur Deckung des Mehr­bedarfs nicht ausreichen, darf der Mehrbetrag nicht durch Erhöhung oder Vermehrung der inbiretten, den Massenver­brauch belastenden Reichssteuern gedeckt werden*.

Staatssekretär Graf Posadowsky erklärt, gegen diesen Anttag Bennigsen-Lieber würben die ver­bündeten Regierungen nichts einzuwende» Haden, und fährt wörtlich fort:Auf Grund über» einstimmen der Erklärungen der einzelnen Bundes­regierungen bin ich in der Sage, Folgendes hier zu erklären: Sollte die Ausführung des Gesetzes über die Flotte die Erhöhung bestehender ober die Ein­führung neuer Landessteuer» in den Einzelstaaten nothwendig machen, um den erhöhten Anforderungen des Reiches zu genügen, so werden die Einzel» regierungen ihrerseits darauf Bedacht nehmen, bei einer derartige» finanziellen Maßregel die stärkeren Steuerkräfte heranzu­ziehe»-. Abgeordneter v. Bennigsen sagt, die Erklärung des Staatssekretärs Graf Posadowsky sei äußerst werthvoll. Wir hätten erreicht, was wir erreichen wollten. Ein Mehr könnten wir nicht ver­langen. Abg. v. M a s s o w (kons.) meint, nach der Erklärung, die Graf Posadowsky Namens sümmt- licher Bundesstaaten abgegeben, wollen die Konser» vattoeu für den obigen Anttag Bennigsen stimme». Abg. Dr. Lieber erklärt sich bereit, mit ben ge­gebenen Thatsachen zu rechnen. Die Erklärung der verbündeten Regierungen sei sehr entgegenkommend. ES handle sich in der Erklärung um die prinzipielle Seite der Frage und das erleichtere ihm die Zu­stimmung. Die Kommission könne sich mit dem Er­reichten zufrieden geben. Der Antrag Bennigsen und das Flottengesetz wird bann in erster Lesung gegen 4 Stimme» in der Kommission ange­nommen.

d«S Bezirks dieO berh essis che Zeitung* zu ihren Bekanntmachungen benutzen, ist das Halten ders-lben von eutprechei dem Nutzen für jeden Leser.

Erinnere fich Zeder, daß demnächst die Wahlen zum Reichstag», wie nach ihnen die Wahlen zum Landtag» bevorstehen. Angefichts derselben ist «S für jeden ruhig und sachlich denkenden Politiker n n«r l ä ß l i ch, eine Zeitung zu haben, He, alle demagogische Volks Verhetzung, alle Sensationslust und alle Entstellung der Ding» vermeidend, den Wähler über die polttischen Vor­gänge auf dem Laufenden hält, und ihm im Gegensatz zu den Zerrbildern einer flruppelloseu Hetzprefl» ein wah es Bild der Ereignisie auf dem Gebiete der inneren und äußeren Polttik bietet. Eine solche Zeitung ist dieOberhessische Zeitung*.

Schließlich bitten wir unsere Leser, Freund« und Gönnrr, unter ihren Bekanntenkreisen für die Weiter­verbreitung der.Oberhessischrn Zeitung* thun- lichst Mitwirken und so auch ihrerseits Helfer und Förderer einer uattonalen und loyalen Polittt sein zu wollen, einer Politik, die fich aller umstürzlerischen Tendenz der heutigen Zeit gegenüber tteu bleibt in der Devis«:Mit Gott für Kaiser und Reich, für König und Vaterland!*

Marburg, im März 1898.

Die Exped. derOberhesst Zeitung*

Ziehungsliste« der König!. Preuß. Klaffe» Lotterie die gelesenst« und am westesten verbreitete. Mtt dem 1. April 1898 beginnt ans sie «in neues Viertel­jahrs - Abonnement. Di« .Obrrhessische Zeitung* hat eS sich in erster Reih« zur Aufgabe ge­stellt, rinzutreten für die Macht und das Ansehen von Kaiser und Reich, für Thron, Vaterland und Altar! Die Obrrhessische Zeitung* ist bestrebt, überall, wo sie nur gelesen wird, das nationale Bewußtsein, Treue zur Monarchie, Lieb« zum Vaterland«, Gott«sfnrcht und religiösen Sinn, wie Achtung vor unseren Gesetzen und br- währten staatlichen Einrichtungen zu fördern! TieOber- hessische Zeitung* sucht dies Ziel durch gediegene, sachlich gehaltene, populär geschrieben« Leitartikel zu er- r«ich«n, In ihrer RubrikUmschau* wird fie wie bisher ein« Ueberficht über di« wichtigst«u TageSereiguiffr auf dem Gebiete der inneren und äußeren Polittk und deren Be­sprechung bringen, und die Vorgänge in den Parlamenten, in Reich und Staat, unter dem Tagesbericht wir bisher zusammenstellen. Durch ihr« Verbindung mit der Con­tinental-Telegraphen-Compagnie in Berlin ist di«Ober- hessische Zeitung* in der Lage, ihren Lesern in Original Telegrammen die neuesten Ereigniffe im In- und Anrlande unverzüglich zur Kennlniß zu bringen.

Den Vorgängen in unserer Provinz, wie dem lokalen Thelle wird dirObrrhrssischr Zrituug* ganz br- fondrrr Aufmerksamkeit widmen, auch wird fie nicht nur durch ein gediegene« Feuilleton, wie durch Zusammen­stellung unterhaltender verschiedener Nachrichten für ihre Leser Sorge tragen, fo: dem, wie einestheilS den Vorgängen ans dem Gebiet« von Kunst und Wiffenschaft, so anderer- settS dem volkswiittzschaftlichm und landwirthschaft- l i ch e u Interesse durch einschlägig« Vtröffeutlichnngen thun lichst entgegenzukommen allezeit bestrebt sein.

Inserate finden, die sechsspaltige Zelle 10 Pfg., bei der ansehnlichen Auflage derOberhessischen Zeitung* in derselben die geeignetste und weiteste Ver­breitung. Dadurch, daß alle Staats- uud Kommunalbehörden

(Nachdruck verboten.)

Getrennte Sterne.

Roman aus der Gesellschaft von H. Waldemar.

(Fortfrtzrmg.)

Georg Bünau war >n einer verdrießlichen Stimmung, bie allein hervorgeruftn war durch seines Freundes Urtheil über den Fremden. Darüber nachsinnend, hatte er fich an dem allgemeinen Gespräch nicht beteiligt tob auch jetzt ritt er lange Zeit stumm neben dem Schlitten her. Durch bie eingeschlagene Gangart war allerdings eine Unterhaltung sehr erschwert, dennoch gelang es Dony, bann und wann eine kurze Unter­haltung anzuknüpfen, und es war ficher nur die Un­bequemlichkeit, vom Pferde hei ab mit ben Insassen des Schlittens zu reden, was die Unterhaltung immer wieder dis Stocken brachte.

Endlich nöthigte der Weg durch ben nahen Wald ben Grafen, langsamer zu fahren. Das Terrain war hier etwas hügelig und stellenweise führte er sehr steil bergan, um jenseits flach eine Sttecke weit fortzugehen tob bann abermals zu steigen. Dieser Weg war rechts uub links bicht mit Tannen besetzt, die, mit Schnee beladen und von der Sonne goldigem Schein gestreift, einen wunderschönen Anblick boten, so zauberisch, baß Juantta, die des Schweigens schon längst überdrüssig war, in ihre Hände klatschte und «Brief:

Glaubt man hier nicht, zu der Eiskönigin versetzt zu seins Ringsum schimmerndes Krystall, toter uns eine herrliche Schlittenbahn. Kann man sich etwas Köstlich ereS denken als solch' einen echt deutschen Winter?*

Oberhessische Zeitung" mit dem Kreisblatt für die Kreise Marburg Ktrchhai» sowie Jllustrirteü Souutagsblatt

Nein, denn bie Winterruhe bedingt ftarrung. Unter der Eisdecke pulsiert daS warme Leben, eS göhrt und treibt und harret des ersten

Anzeigen nimmt entgegen die Stoebttiou dieses Blattes, Jotote bie Anwmcm-Bureaux von Haasenstein & Vogler ta Frankfurt a. M., Caffel, Magdeburg und Wien; Rudolf Moste in Frankfurt a. M., Berlin, München u. Köln, C L. Daube & Co. in Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, Pari«

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Beifall haben bie Antragsteller wohl gehabt aDetn nur bei ben Sozialdemokraten. Diese That- sache möge darüber belehren, daß dieGenossen* eine gesetzliche Anerkennung der Gewerkschaften als eine schöne Errungenschaft ansehen, also keineswegs fürchten würden, durch diese Maßregel an ihrem Ein- flufe auf die Arbeiterorganisationen Einbuße zu er­leiden. Daß aber die erwähnten Anträge für die beteiligten Parteien als gute Wahlreklame wirken werden, möchten wir nicht annehmen.

Die Gewerkschaften sind in den Händen der Sozialbemottatie heute nichts als Kampf- organifationen. Je stärker sie geworden sind, je mehr die Arbeiterschaft meint, durch ihr solidarisches Auftreten die Unternehmer unter ihren Willen unter­werfen zu können, desto mehr sehen die Arbeitgeber sich genötigt, energisch zu Gegenorganisationen zn schreiten. Vereinte Arbeiter aber werden vereinten Arbeitgebern niemals an Stärke gleichkommen; das bedarf keines Nachweises.

Mit Kampforganisationen ist also für bie Arbeiter materiell nicht mehr viel auszurichten; den Sozial- bemofraten bienen die Gewerkschaften darum auch in erster Linie für ihre politischen Zwecke, mit anderen Worte», die Arbeiter werden unter Vor- gautelung bestimmter Vorteile von der Sozialdemo­ttatie mißbraucht. Es wird lange bauern, bis die Arbeiter sich von dieser Irreführung überzeugen lassen; schließlich aber wird dieser Moment auch einmal kommen. Sicher wird er kommen, sobald der konser­vative Gedanke einer gemeinsamen obligatorischen Berufsorganisation für Arbeitgeber und Arbeiter ver- wirlicht fein wird; denn die Sozialdemokratie hat nur solange Gewalt über die Arbeiter, als diese in strenger Absonderung von den Arbeitgebern gehalten werden.

3m Reichstage vertrat der Abgeordnete Jacobs- kötter den Standpunkt der konservativen Partei in der ArbeiterorganifationSfrage und sprach besonders in seiner Eigenschaft als Handwerker im Interesse des Handwerkerstandes. Mit Recht hob er habet hervor, daß schon mit Rücksicht auf die genannte Erwerbsgruppe gegen eine einseitige Arbeiter-Organi­sation aufgetreten werden müsse. Dagegen empfahl Herr Jacobskötter unter Hinweis auf eine Petition des christlichen Bergarbeiterverbandes und der evan­gelischen Arbeitervereine, bereu Bestrebungen rückhalts­los zu unterstütze» wir den Industrielle» besonders an's Herz legen möchten, die Einführung obligatorischer allgemeiner Schiedsgerichte (Einigungsämter). Dieser Weg wttd wohl früher oder später beschritten werden Anstrich, daß man sich ordentlich gruseln könnte. Wie wäre es, wen» wir hier ausstiegen und ein Stückchen zu Fuß gehen würden? Die Pracht ringsum könnten wir ficher bester in Augenschein nehmen. Ach welch herrliches Bild!" rief Ina plötzlich.

Der Schlitte» hate die letzte Wegbiegung ge­nommen und nun lag das kleine, von tanneubesetzte» Berge» umschloffene Thal »nverhüllt vor ihre» Augen, Der Schnee hatte zwar alles eingehüllt, dennoch lugten da und dort, wo die Sonne längere Zeit hin- geschienk», die grünen Spitzen der Winterfrucht zwischen der weißen Fläche hervor und brachten Ab- Wechselung, wie auch das einstöckige, von einem mäßig großen Garten umgebene Häuschen, das zu Füßen der Anhöhe lag, fich recht malerisch ausuahm. Eine leichte Rauchsäule stieg aus dem Kamin, und auf dem Hofe, der sauber gekehrt war, bewegte» fich Menschen, die von einem großen Hund Begleitet und umsprungen wurden.

Sieh nur, Papa, das WaldhauS ist bewohnt!* rief Adrienne lebhaft.Wer mag sich in diese Einöde »ergraben habe» ? Jahrelang stand das Haus leer,- wandte fie sich zu Ina,weil eS zu weit abliegt von jedem Verkehr, und nun aber, mein Gott, was ist Dir, Ina? Du bist totenblaß, und wie Du zitterst! Was hast Du denn bei hellem Tage Schreckliches gesehen?

Auf diese Worte sprengte» die beide» Offiziere, die in Folge des schmalen Weges stch etwas zurück- gehalle» hatten, näher heran, und Dony bot sofort seine Hilfe an, im Falle das gnädige Fräulein den Schlitte» zu verlasse» wünsche. Doch Ina, sich zu einem Lächeln zwingend, obwohl es noch immer um ihre vollen Lippe» nervös zuckte, wehrte alle ab und erklärte, ei» plötzlicher Schwindel habe sie be-

-------- ................. «... uuuNein, es ist unerhört, Herr Rittmeister, gleich tob Kälte, bet sehnt sich immer wieder danach zurück, geben Sie der Unterhaltung einen solch ernsten, wichtigen

Sie haben recht, gnädiges Fräulein. Wer ihn lief sie: einmal erschaut hat, diesen Winter mit Eis und Schnee