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»rraotworlich für di, aubottüm: Redattem M.^artm-oo in Marburg.
öchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marbnrg und Kirchhain ml eyxMtlon: Wlarti 31. Jllustrirtes Sonntagsblatt
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Marburg
Donnerstag, 17. März 1898
Anzeigen nimmt entgegen die Eweditiou diese« Blatte«.
tzwie di« Ann',ncen-Bnr«anr von Haasensteiu & Vogler in qq
Fraukfurt a. Ul., Cassel, Magdeburg und Wien; Rudolf Oe). xSlUJlg.
Mofse in Frankfurt a. M., Berlin, München u. Köln, C. L. <r,(,hhnn kä
Daube & Co. in Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, Pari« -ttlepyou
Die Revolutions-Chroniken der demokratischen Blätter.
** Die Sozialdemokraten habe» von jeher die Revolution und deren traurige Helden verherrlicht, sie haben von jeher die Monarchie und die bestehende Ordnung offen und heimlich zu bekämpfen versucht, und die liebe Demokratie erkennt sie zum Danke hterfirr als gleichberechtigte politische Partei an. Die Demokratie bringt nun in ihrer Prefle, voran natürlich die »Franks. Zig.", jetzt, 50 Jahre rmch der 1848er Märzrevolution, auch „Revolutions- Chroniken" — und daß diese Erinnerungen schließ. Uch absolut weiter nichts find, als ein beabsichtigtes Schwächungsmittel des Ansehens der Monarchie und ein Zugmittel für Wahlstimmenfang ouS dem angeblich heute »och »ach So»neman»'scher „Freiheit" lechzendem „Volke" liegt klar auf der Hand.
Obwohl nun dies antimonarchische Treiben der demokratischen Preffe, die bemüht ist, die Bevölkerung durch solche jetzt tägliche Verherrlichung der 1848er Märztage in eine revolutionäre Stimmung zu versetzen, glücklicherweise bis jetzt spurlos vorübergegangen ist, verdient es doch fortgesetzt hohe Aufmerksamkeit. So thöncht ist Niemand, daß er beispielsweise glauben könnte, die demokratischen Blätter Berlins, die beharrlich nach einem „Märzdeukmal" verlangen, ihnen dies aus wirklicher Sympathie für die gefallenen Revolutionsheldeu. Dies geschieht, wie der „Vorwärts" verrathen hat, um den Reoolutionsgedanken im Fluffe zu erhalten und eine antimonarchische Bewegung hervorzurufen. Die Bevölkerung will sich aber absolut nicht für die „Märzhelden" in dem gewünschten Maße begeistern, bet Mißerfolg der Denkmalsangelegenheit hat keinerlei Aufregung verursacht. Dem soll aber nun auf künstliche Weise abgeholfe» werden. Wie die Berliner „Volkszeitung" schreibt, soll nämlich die Denkmalssache weiter verfolgt werden; man will gegen den ablehnenden MagistratSbeschluß beim Oberverwaltungsgericht klagen und im Fall einet Abweisung die Verwandten der Gefallenen zur Hergabe eines Platzes für das Denkmal zu bestimmen suchen. DaS genannte demokratische Blatt hofft, „daß bei den Erörterungen dieser Woche auch das Märzdenkmal die ihm gebührende Stätte finden werde". Da die „Volkszeitung" sich durchaus nicht verhehlt, daß alle diese Schritte ergebnislos verlaufen werden, so kann das Vorgehen nur den Zweck haben, das Publikum künstlich aufzuregen.
Dieses frivole Unternehmen kann nicht streng genug vernrtheilt werden.
Weil aber also die demokratische und sozialdemokratische Presse sich bemühen, daS „Jubiläum" der unseligen „Volkserhebung" im Jahre 1848 in zer- etzendem Sinne auszubeuten, ist es die Pflicht der taatSerhaltenden Männer und Parteien, diesen, den nneren Friede» gefährdenden Machenschaften in um» affender Weise entgegenzutreten und insonderheit die Lügen, mit denen die Demokratie operirt, zu widerlegen nnd dem Volke vor Auge» zu führen, wie gewiffenloS diese Hetze gegen die Monarchie ist. Eine gute Waffe in diesem Kampfe für die Wahrheit ist eine von A. Liepe heraus gegebene Broschüre unter dem Titel „Die Hohenzollern und die Freiheit".*) Wir empfehlen dieses Schriftche», das sich die Aufgabe gestellt hat, der ungeheuren Lüge, daß unS die Revolution die Freiheit errungen habe, ent- gegenjutreten, zur Massenverbreitung. Der Verfasser hat eS in der That verstanden, in volksthümlicher Sprache und in kurzen Abrisien die Verdienste ber Hohenzollern um bie Befreiung ihres Volkes hervorzuheben und darzuthun, baß es bet Revolution nicht bedurft hätte, um dem König Friedrich Wilhelm IV. die Verfassung „abzuringen'. Die Verfassung ist — so führt der Autor auS — nur die Krone des Gebäudes der Freiheit ihres Volkes, welches die Hohenzollernfürsten in vierhundert- jähriger unermüdlicher Arbeit (wie näher auSgeführt wird) frei gewollt, planmäßig und mit Selbstver- leugnung aufgeführt haben. „Sie haben, wie wir gesehen, den Wohlstand ihres Volkes begründet und (8 befreit von den Fesseln der Ar - m u t h; sie habe» das Volk gebildet und befielt aus den Ketten geistiger Befangenheit; sie haben durch Beispiel und Lehre die Gottes- furcht gepflegt und jedem ihrer Unterthane» die Möglichkeit geschaff n, sich zu befreien von der Knechtschaft der Sünde; sie haben endlich das Volk befreit aus den Banden der U n s e l b st st S n d i g k e i t, erst die einzelne» Personen, dann die Gemeinden, dann die Gemeinde- verbände."
*) Zu beziehen au« der Buchhandlung der „Deutschen Lehrerzeitung', Beilin N. 58, Schönhauser Allee 141. Einzelpreis 30 Pfg., 100 Expl, ä 25 Pfg , 500 Expl, ä 22 Pfg, 1000 Erpl. ä 20 Psg.
Umschau.
An Se. Majestät den Kaiser ist von dem Senat der Freien und Hansestadt Hamburg anläßlich des Stapellaufes S. M. S. „Hansa" wlgendeS Telegramm gerichtet worden: „An Se. Majestät de» Kaiser, Berlin. Zu dem glücklich wllzogenen Stapellauf des neuen Kreuzers gestattet ch der Senat von Hamburg seinen ehrerbietige» Glückwunsch darzubringen. Der Senat ist stolz darauf, daß eines von Eurer Majestät Schiffen den altehrwürdigen Ramen der seebewährten Hansa über das Weltmeer tragen wird, und wird die Fahrten »es herrlichen Schiffes mit den herzlichsten Wünschen tets begleiten. Der Präsident des Senats g-z. Dr. Lehmann." Hierauf ist telegraphisch die nachstehende Antwort ergangen: „An den Senat der Freien und Hansestadt Hamburg in Hamburg. Dem Senate spreche Ich für die Mir anläßlich des Stapellaufes Meines neuen Kreuzers übermittelten freundlichen Wünsche Meinen herzlichen Dank aus. Möge der so große Erinnerungen wach rufende Namen „Hansa" dem Schiffe glückbringend sein und der Allmächtige es in Seine Obhut nehmen zu des Vaterlandes Ruhm und Ehre, und der neuen Hansa zum Schutz. Wilhem I. R."
Eine anderweit nirgends »och betätigte Pariser Depesche des Bureau» Herold besagt Folgendes: „Hiesige Blätter melden ans N a n c h: Ein d e u t sch er Kapitän in Uniform hat bie französische Grenze bei Tillerutt überschritten. Französische Arbeiter, welchv-mit-dem Fälle» von Bäumen beschäftigt waren, ergriffen den Kapitän, mißhandelten ihn uiid warfen ihn zu Boden. Auf das Geschrei des Kapitäns eilten deutsche Zollbeamten herbei und gaben Feuer, woraus die Arbeiter flüchteten und der Kopitän auf deutsches Gebiet zurückkehren konnte. Die Erregung über de» Vorfall ist eine sehr große." Es ist woh! anzunehmeo, daß, sofern an dem hier gemeldete» Thatbestand überhaupt etwas richtig ist, eS sich um einen Vorfall ohne jede Bedeutung handelt.
Der freisinnige Aufruf zur Einigung der liberalen Parteien wird natürlich von den freisinnige» und demokratischen Blättern mit großer Genugthuung als die Erfüllung eines Wunsches begrüßt, der in der demokratischen Presse und in der Wählerschaft längst vorhanden sei. Nach diesem Aufrufe der freisinnigen Parteien, welche mit dankenswertther Offenheit die
Politik des Schutzes der nationalen Arbeit verwerfen
und die bisherige» Handelsverträge für unantastbar erklären, stehe» die Geister nunmehr Har geschieden einander gegenüber: Der Kampf wird sich darum drehe», ob Schutzzoll ober Freihandel. Die Vereinfachung der Wahlparole auf Schutzzoll und Freihandel ist gerade gegenüber dem allgemeinen und gleichen Wahlrechte, ei dem bie Schlagworte von entscheidender Bedeutung ind, besonders wünschenswerth.
In Frankfurt a. M. tagte kürzlich unter dem Vorsitz beS Herrn Loeb Sanneman» bet demokratische Verein. Das Gefühl des „Demos", welches nach der absoluten Herrschaft in deutschen Landen strebt, wurde dort durch den „Bor- kämpfer" der demokratischen Sache in Bade», Herrn V e n e d e y, gegen die absolutistischen Neigungen des „KönigthumS von Gottes Gnaden", aufgereizt. An Stelle Bismarcks und auch wohl Wilhelms I. verehren jene Leute die theatralischen Barrikadenhelderr von 1848, welche wie die Hasen vor jeder preußischen Pickelhaube davonhüpften, als erste Urheber der Größe, Einheit und Machtstellung Deutschlands. Herr Venedey sagte u. A.: Die Stärkung des Militarismus bedeute eine Stärkung jener Kreise, denen die Offiziersstelle» eine Versorgung schaffen. Nun wir dächte», es wiffe nachgerade Jedermann, daß unsere Offiziere viel schlechter bezahlt werde», als gleichaltrige Kommis bei Rothschild, Eohn u. Mendelsohn rc. und daß die meist agrarischen Väter jener Offiziere sich zu schwere» pekuniären Opfern verpflichte» müffen, wen» ihre Söhne in die angeblich beneidensweithe „Versorgung" einrücken solle». Deutschlaod aber braucht die Armee int heutigen Umfange trotz der schweren Opfer, welche damit der Landwirthschaft in erster Linie auferlegt werden, um st ine nationale Ehre und Seldstständigkeit zu schützen. Hätten wir nicht ein Heer, dessen Kem an Mannschaften und Offizieren aus LandwirthschaftS- söhnen besteht, sondern eine demokratische Bürgerwehr vom Schlage der gefeierten 48er mit Führern ä la Sonnemarn, so würden die Franzosm sich für die fortgesetzten Beschimpfungen ihres Offizierskorps Seitens der demokratischen deutschen Presse in der Angelegenheit Dreyfuß wohl empfindlicher gerächt haben, al» durch einige mißbilligende Worte Melines Mit den deutschen Kleinbauern möchte es freilich die Demokratie auch nicht verderben und deshalb leistete fich Herr Venedey den schwungvollen Satz:
„Den Hunderttausenben von Kleinbauern bringt jeder Demokrat warm-« MttgesShl entgegen, nicht aber jener lediglich au« Juteressenpolitik bestehenden kleinen und doch
(Nachdruck verboten.)
Getrennte Sterne.
Roman aus der Gesellschaft von H. Waldemar.
(Forti etzuug.)
Scho» wollte fie ihren Verzicht er Hären, als Rittmeister Dony, bet diesem zuvorkommen wollte, rasch auf fie zutrat, und sagte: „Gnädiges Fräulein werden doch sicher auch bei der Partie sei» ?"
Es war weniger die Frage, al» bet To» der sie begleitende Blick der Offiziers, der Ina nachgiebig werben ließ. Einen Augenblick zögerte sie noch, während ihr Blick fich in den feinen versenkte, dann sagte fie mit leichtem Seufzet: „Ich will keine Spielverderberin sein, Herr Rittmeister. — Komm, Adrimne, wir wollen un» umHeiben und zur Fahrt rüsten."
Die Mädchm gingen, während bie Zurückbleibenbe» in das Wohnzimmer ginge».
„Eine tückische Kälte heute," sagte der alte Herr. „Wie wäre es, wenn wir »och rasch einen Grog zu n»S nehmen würden?"
„Famoser Gedanke, Papa, der ist Goldes wetth!" tief Georg Bünan, Hingelte und gab dem Diener die nöthigm Befehle.
„Donnerwetter, hätt' e» fast vergesse». Papa, wär es Dir unangenehm, wenn ich nächstms »och einen Gast mit herausbringe?"
„Einen Saft? Noch einen?" kam eS gedehnt von ben Lippen de» alten Herr».
„Noch einen! Seid ihr Ina'» überdrüssig? Nu», freilich, mit dem Heinen Teufel mag oft nicht gut Kirschen effen fein. War fie nicht znm Fürchten »orhin, Dony?"
Dieser fuhr wie an» tiefem Traume auf.
„Wer? Don wem sprichst Du?"
Georg zuckte statt jeder Anwort die Achseln.
„Mit Beiliebten ist nicht zu rechten," sagte er. „Hätt' aber nicht gedacht, daß die schwarzen Funken so bald Feuer anstiften würden."
Der alte Herr legte fich ins Mittel.
„Von welchem Gast sprachst Dn, Georg?"
„Ja so, richtig, von einem Bekannten, den ich im vorigen Jahre auf meiner Reise kenne» lernte und der jetzt zufällig in der Residenz fich aufhält. Wenn Du Dich erinnerst, hat er mir damals in Salamanka gute Dienste geleistet, als ich, des Spanischen unkundig, fast in Händel gerieth rnU einem Rudel Studenten, bie zwanzig gegen einen, mich umstellen, wie die Treiber das zu jagende Wild. Ich möchte mich nun erkenntlich zeige» und ihn auf den Bünshof einlade», wenn es euch recht ist."
„Welcher Sorte Menschen rechnest Du Deinen Frmnd zu?"
„Den Lebemännern!"
„Den Abenteurem, Herr Graf!" warf Dony ernst ein.
„Ein hartes Urtijeil, mein lieber Ewald."
„So scheint eS, doch bin ich in der Lage, dasselbe mit Beweisen zu unterstützen."
„Und wen» auch Ewald recht hätte, so zwingt mich die Pflicht bei Dankbarkeit —"
„Schon gut, Georg, bringe unB diese» Herrn — wie ist sei» Name —?"
„Pedro Movdega."
„Also bringe Heim Mondega hierher; ich werde bann selbst entscheiden, ob ich ihn einer Einladung würdig erachte ober nicht. Das sage ich dir aber, «ein Sohn, daß ich eine begründete Antipathie besitze gegen alles, was Abenteurer heißt, und baß ich wen» dieser Fremde nur den leiseste» Eiudmck eines solchen auf mich macht, lieber die Pflicht der Dank
barkeit verletzen werde,kalS bas ich ein solches Element in mein Haus aufnehme, bas zwei junge Mäbchen birgt. Still, ba kommen sie. Laßt nichts verlaute» von bem Fremden. Ist er erst da, erfahren fie von seiner Anwesenheit früh genug."
Der alte Herr hatte noch kaum zu Ende gesprochen, als auch Adrienne und Jua, zur Ausfahrt gerüstet, in das Zimmer traten.
Der schönen Fremden Ange» huschten forschend von einem zum andern UeberoK begegnete fie ernsten Mienen, die durchaus nicht zu der bevorstehenden Vergnügungsfahrt paßtm. Ganz nahe an den alten Grafen herantretend, sagte sie mit einem Anflug ihrer sonstigen Schelmerei:
„Machen wir eigentlich eine Lustfahrt ober soll jemand begraben werden? Puh, was für ein verdrießliches Gesicht, Papachen 1 Ist der Grog nicht nach Geschmack gewesen »der —"
„Sie irren, schöne Schwester, nicht der Grog ist daran schuld, sondern naturgemäß müffen alle Mienen fich verdüstem, in Schatte» tauche», wen» die Sonne aufgehört hat, zu scheinen!"
Juanita zuckte so ansdmcksvoll mit ben Achseln daß fich die anderen eines Lächelns nicht erwehre» konnten.
„Daß der Rittmeister eine wichttge Amtsmiene aufzusetzen pflegt, ist eine alte Geschichte, aber unser lieber Papa machte hiervon bisher doch eine rühmliche Ausnahme. Schnell, Papa Kinken Sie noch ein Gläschen, daS wird Sie fröhlich stimmen! Sehen Sie nur, wie die Sonne lacht und uns lockt. Eilen Sie, meine Herren, taffen Sie uns ben Augenblick beuüxen, ehe er schwindet und miS reuevoll feiner gedenken läßt."
„Wollt ihr nicht auch etwas warmes zu euch nehme», Kinder?" fragte die Gräfin, die sich mittlerweile mit
Adrienne unterhalten hotte. „Es wird euch gut thu» und gegen bie äußere Kälte schütze» !„
Ina blickte unschlüssig zu Adrienne hinüber. AIS diese aber heftig und schroff ablehnend sagte. „Ich liebe solche Getränke nicht, eben so wenig wie ich zu rauchen liebe, bas überlasse ich ben Herren!" — warf Ina mit kotzig heraussorbernder Miene ben feinen Kopf zurück, ihre Augen sprühten unb ihre Lippen kräuselten sich spötttsch. Sie griff nach bem ihr ge» botenen Glas, nippte mehrmals baran und sagte dann, dasselbe auf ben Tisch zurückstellend:
„Wie kagisch, Adrienne! Hat trgenb eine Heldin deines Lieblingsrornanes solche naiv- Ansichten gehabt? Ich sehe nicht ein, was mir. ein Schluck dieses Grog» schaden, warum ich nicht auch einmal eine Zigarette rauchen soll? Ist das Rauchen in der Damenwelt nicht Mode geworden? Hat man nicht erst kürzlich irgendwo eine Lanze dafür gebrochen? Und was andere sankttonierten, sollte für uns unschicklich fein? Bewahre! Ich liebe die Freihett in jeder Beziehung, im Großen wie im Kleinen. Habe ich nicht recht, Herr Rittmeister?"
Sie ließ den Angerufene» gar nicht zur Antwort komme», sondern ergriff den Arm deS alten Herrn unb schickte fich an, mit ihm ba» Zimmer zu verlasse». Bon der vorige» Weichheit, dem ttäumerischen Wese» war auch nicht eine Spur z» sehe», und zum erstenmal, seit fie auf dem BünShose weilte, hatte ihre ftunbenlange Entfernung am frühen Nachmittag nicht die gewohnte weiche Serflärung im Gefolge.
„Sphynx! murmelte Dony, ihr nachblickend.
Nach herzlichem Abschied von der Gräfin nahmen der ältere Graf, Adrienne und Ina im Schlitten Platz, während die beiden Offiziere nebenher ritten.
(Fortsetzung folgt.)