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Der Aufbau der Münzreform zu Anfang der siebziger Jahre ist nur möglich gewesen auf Grund der außerordentlichen Vermehrung der B o r r S t h e im Laufe der voraufgcgangeuen Jahrzehnte, während die spätere Ausdehnung der Goldwährung bereits mit Schwierigkeiten zu kämpfe» gehabt hat, insofern als ihr nicht mehr die Vorräthe ungeschmälert zur Ver­fügung standen und selbst die unerwartet günstige Vermehrung der Produktion nicht ausgereicht hat, den gesteigerten Bedarf zu befriedigen. DerKampf um die kurze Decke" steht nicht mehr bevor, sondern wir befinden uns bereits mitten darin. Eine Linder­ung der bestehenden Schwierigkeiten ist nicht zu er» warten, sondern im Gegentheil mit Sicherheit anzu­nehmen, daß mit der nothweudig eintretenden weiteren Ausdehnung der Goldwährungspolitik die Lage von Jahr zu Jahr eine drückendere werden wird für die gesammte Produktion und alle diejenigen, welche Schulden, gleichviel in welcher Gestalt, zu tragen haben."

Sodann über die Fragen des Freihandels und Schutzzolles und der Valutadifferenzen sich des längeren verbreitend, äußert der Verfaffer zur Stellungnahme der Landwirthe (Agrarier") der Währung?-

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bat TitelDie Goldwährung zu Anfang 1898", ist in demselben Verlage wie daS vorige erschienen und hat Herrn H. WilmanuS, Vizekonsul der Ver­einigte» Staaten von Mexiko, zum Verfaffer. Seine I Schrift ist hochbedeutsam, fie durchdringt in klarster Darstellung die wichtigsten Seite» der Währungsftage. Fine beffere Darstellung der Jnsufficienz des Goldes, sowie der Wirkungen der Valutadifferenzen auf die europäische Produktion, auf den Import und Export, endlich der Vernichtung des Freihandels durch die derzeüige Entwickelung der Währuugsverhältnifle ist bisher wohl keinem Autor gelungen. Wir müssen uns leider auf die Wiedergabe der nachstehenden Sätze beschränken.

liebet die allgemeine Durchführung der Gold- Währung führt Herr WilmannS auS:

Durch die Goldwährung erst ist das internationale Band geschaffen worden, welches das Großkapital in ben Stand setzt, den Kampf gegen die Produktion tm großen Stile aufzunehmen und auf diesen Kampf läuft in letzter Konsequenz die Währungsfrage hinaus. Der Ausgang kann nicht zweifelhaft sein: die Welt besteht durch die Produftiou, nicht durch das Kapital."

Der englische Gesandte Macdouald legte in Peking am Dienstag beim Tsungliyamen Einspruch gegen die Abtretung Port Arthursein, weil sie eine Störung des Gleichgewichts der Macht- vertheilung im Osten sei. Die chinesische Regierung erklärte sich außer Stande, der russischen Forderung zu widerstehe». Der russische Geschäftsträger hatte de» Wunsch, die Abttetung binnen 5 Tagen sicher» zustelle» und diese Angelegenheit vor Ankunft des neuen russischen Gesandten Speyer erledigt zu sehen. China ersuchte Rußland um eine längere Frist zur Ueberlegung. Neber die Sache wird in Folge dessen in Petersburg verhandelt.

frage gegenüber:

Man mag über die Klagen und Ansprüche unserer Agrarier denken wie man will, das eine kann nicht be­stritten werden, daß die Landwirthschast durch die neue Ordnung oder richtiger Unordnung der Dinge einen schweren Stoß erlitten hat, am frühesten, am empfindlichste»

Die Logen und Tribünen der französischen Deputirtenkammer waren am Sonnabend stark besetzt. Der Radikale Drou iuterpellirte über die Politik der Regierung, die reaktionär und klerikal sei. Minister des Innern Bart hon erwidert, die Regiemng habe immer die Bereinigung aller Republikaner gesucht; er protestirt gegen den Vorwurf, Verbündeter der Klerikalen zu sei». Die Regierung achte die GewissenSfteiheit hoch, bleibe aber den Traditiouen der republikanischen Partei treu. Der Papst habe keinen Einfluß auf die innere Politik Frankreichs auszuüben. Die Re» gierung müsse für die Republik die Mitarbeit aller Loyalen annehmen. Der Minister widerlegte sodann die von Drou angeführten Einzelfälle und betonte die Rothwendigkeit, den Sozialismus offen zu be- kämpfeu. (Beifall.) Ministerpräsident Meline er» klärte, die Regierung werde ihr Programm vor dem Lande darlegen und vertteten. Das Land werde dann seine Wahl tteffen könne». Mölme weist hierauf die Anschuldigung zurück, sich mit den monarchistischen und klerikalen Parteien eingelassen zu haben, eine Anschuldigung, für die man keine» Beweis beigebracht habe. Er erinnert an die Ver» sicherungen des Kardinal - Staatssekretärs Rampolla, daß der Papst Niemandem den Auftrag eriheilt habe, sich in die innere Politik Frankreichs einzumischen. Wenn die Konservativen für die Regierung stimmte», so geschehe es, weil sie die Regierungspolitik für über» einstimmend mit den Jntcreffen des Landes hielten und ihre uneigennützige Mitwirkung im Kampfe gegen de» Kollekttvismus darböten. Die Regierung wolle eine Politik der Beruhigung, während die Radikalen und Sozialisten den Streit wollten. Möline weist als» danu auf den Fortschritt hin, de» der republikanische Gedanke feit den Wahlen von 1889 gemacht habe u»d spricht fein Vertrauen zu dem allgemeine»

unreine» flüchtigen Augenblick dauerte diese Wandlung. Dann glättete sich das schöne Antlitz, es war, als streiche eine unsichtbare Hand verschönernd darüber hi», und als nun die Gräfin Irene in die Halle trat und ihr lächelnd mit dem Finger drohte, eilte fie auf die alte Dame zu, ergriff mit dem bisher an ihr gewohnte», liebliche» Lächeln deren Hand und führte fie an ihre Lippen; dabei bat sie demüthig:

Liebes Mamachen, haben Sie Erbarmen mtt mir und schelten Sie nicht auch noch. Papa uud die andere» habe» mir schon meinen Theil zuerkannt."

-Hexe!" murmelte der alte Herr, aber feine Worte straften die Worte Lüge». Adrienne jedoch, die ihn beabachtet hatte, wandte sich mit einem schweren Seufzer ab.

Wo habe» Sie den» die Pferde geloffen, Herr Rittmeister?"

Dony war sichtlich ftoh, einen Anknüpfungspunkt zu finden. Der Bann, unter dem er sowohl, all Georg und feine Schwester gestanden, wich bei Adrienne'! Fr-ge, als er feinen Blick auf dem jungen, lieblichen Mädchen hasten liefe, das so ganz verkörperte, waS einem Mann all Ideal vorschweben mochte. Und doch, ihm selbst fast nnbenmfet, schweiften feine Augen wieder hinüber zu Jua, beten dunkle Schönheit, dal Leben, bet Geist, die au! ihre» Augen, aus ihrem Wesen überhaupt sprühten, ihn unwiderstehlich anzogat. Daneben vetblafeteu Adrienne's Vorzüge schemenhaft. Und mochte Jua durch ihre Heftigkeit, ihr Temperament schrecken, mochte et, wie vor wenigen Sekunde» noch sich abgestoßen fühle» vo» ihrem Wesen, so kehrten dennoch seine Gedanken, sein Fühlen und Sehue» stets zu ihr zurück, sowie er nur einen Schritt außer­halb ihres ZauberkreiseS getreten war.

(Fortsetzung folgt.)

und am nachhaltigsten von ihr betroffen worden ist. Sie ist nicht, wie Industrie und Handel, veränderungsfähig, sondern fie ist an di« Produkt« gebunden, welche Boden und Klima zu erzeugen geeignet find, gezwungen, sich den Verhältuiffen zu beugen, uud ihre Produkte taten an sich «inen so geringen Werth, datz schon ein geringer Rückgang der Preise genügen kann, dir Rentabilität empfindlich zu beeinträchtigen .... Agrarier haben Recht, wenn st« da» Uttel all«r Uttel in der Einfühlung ter Goldwährung zu erblicken glauben, den» di« Goldwährung mit d«r durch st« bedingten Vertheuerung der Wechselkurse hat anderen Ländern erst den Anftotz gegeben, di« Bodenfrücht« zur Ausfuhr zu benutzen. Das ist e» gewesen und nicht etwa eine durch Verkehrsmittel herbeigeführle, selbstständig fort­schreitend« Entwickelung oder gar «in«, auch auf diestm Ge­biete behauptet« ,U<b«i Produktion". Von einer Ueber- produktion kann um so weniger die Red« seiv, als, soweit die Statistik reicht, nicht einmal eine Zunahme der Prodnttion imVerhältnitz zur Bevölkerung nachzuweisen ist. Im Gegen­theil, all« Anzeichen deuten darauf hin, datz die konsumireud« Bevölkerung stärker angewachsen ist als d e Getreideprodukiion, so datz logischer Weise die Prise gestiegen sein sollten, während st« in drn Goldländern bis auf weniger als die Hälfte gefallen finb. Gerade hier ist di« Erschtinung am auffälligstrn, indem der vermehrten Einfuhr ein« stark« Ab­nahme der Produkttou gegen übersteht; in England ist die Getreide Produktion von 42 Millionen Hektar im Jahr« 1866 auf 14 Millionen Hektar im Jahr« 1b 95, in vierzig Jahren also auf «in Drittel der früheren Menge herabgegangen, und in Deutschland ist die Zunahme, falls eine solche über hanpt angenommen werden darf, so autzerorderitlich gering, daß str gegenüber der stark angewachsrnen Bevölkerung gar nicht in Betracht kommt*.

Am Schluffe feiner Ausführungen erklärt Herr Wilmanns:

Die Goldwährung ist ei» Trust wie jeder andere, nichts mehr und nichts weniger, ein Rockefcllet in der xten Potenz I Wer sich ihm anschliefet, ist will- kommen; wer sich widersetzt, wird niebergetreten. Daß Silber aber so zähe ist, sich nicht niedertreten läfet daher der Haß, der namenlose Hohn, Spott und Schimpf, dem jeder begegnet, der sich den mono- polisirenden Gelüsten entgegenstellt und int Silber der Menschheit das wichtigste Subsistenzmittel zu er­halten sucht.

Es ist eine merkwürdige Erscheinung, daß die­selbe Zeit, welche die Wuchergesetze schuf, an diesem größesten aller Wucher vorübergehen konnte, einem Wucher, so riesenhaft, daß die Menschheit Anfang und Ende gar nicht mehr zu übersehen vermag und den kühnen Wucherer bewundert, der so geschickt ihr das Fell über die Ohren zieht: fie wird ihm um so bereitwilliger dienen, je tiefer fie in Abhängigkeit geräth.

Wenn es richtig ist, daß das Prinzip der freien Konkurrenz den Kapitalismus groß gezogen hat, so hat es durch die Goldwährung seine Krone erhalte».

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(Fortsetzung.)

Jede Handlung, jede! Wort der beargwöhnten Person erregt in Dir andere Gedanken; alles reizt Dich jeglichem einen anderen Sinn unterzu- schieben, und so v.r itteift Du Dir das Leben, da! s so rosig und sonnig vor Dir liegt. Man muß mit gegebenen Zahlen rechnen können. Deine Freundin anders, ganz anders geartet, wie ihr deutschen Mädchen. Was euch die Erziehung »IS unschicklich ein impft, das empfinden jene als Freiheit, die sich in feiner Weise beeinträchtige» lass.n. Diese Südländer find viel zu impulsiver Natur, all daß sie sich in die Schranken europäischer Etikette fügen und zwängen könnten. Bon diesem Gesichtspunkte ans mußt D» Deine Freundin bettachten und mit einem bischen guten Willen wird und muß es Dir gelingen."

Ich danke Ihne», Papache», daß Sie sich meiner angenommen Haden. Ich glaube, Sie find der einzige, der mich versteht nud mit Gerechtigkeit wider­fahren läßt!"

Der Graf »nd Adrienne hatte» das Näherkommen Jna's völlig überhört. Auf der dichte» Schneedecke verhallte jeglicher Schritt und bann auch waren Vater und Tochter so vertieft in ihrer Unterhaltung, daß sie herüber ganz vergaßen, auf wen fie warteten. Nun bei Jua'l unerwartetem Erscheinen, bei ihre» Worten, die erkennen ließen, daß fie einen Theil, möglicherweise da! ganze Gespräch gehört, konnte Adrienne fich einiger Verlegenheit nicht erwehren; so segnete fie de» Zufall, der ihre» Bruder und den Rittmeister «n Jna's Sette gebracht hatte.

Ohne der Freundin eine Erklärung z» geben,

»Ich bin keine Landstreicherin I"

Juanita stieß diese Worte so heftig hervor, daß alle fie erstaunt ansahen, aber wohl keiner begriff, was sie unter dem Verbot leide» muffte. Im gleiche» Augenblick aber auch beschloß fie ihm nicht nachzukommen. Einem Zuge ihres Charakters folgend, sprach sie diese Absicht auch in der nächsten Sekunde aus und hatte die Genugthming, mit dieser Offenheit das momen­tane Befremden, dal ihre Heftigkeit hervorgerufen, mit einem Schlage zu verwischen.

Verbieten dürfen Sie schon, Papachen, Sie müffen es mir aber nicht übel nehmen, wenn der Bogel doch bann und wann entwischt, denn seine Freiheit geht ihm über alles in der Welt."

»Auch über den Gehorsam?"

Auch über den, Adrienne, und »och mehr, auch über die Liebe. Ich Haffe jede» Zwang, er mag ßch, in welcher Gestalt er will, barbieten. Frei fein, handeln, rede», thun dürfe», was mtt behagt, was der Augenblick mir entflieht, dal muß ich. Beschneidet Ihr mir die Flügel, muß ich verkomme» oder lasse» Sie, Papa, es »icht darauf ankommen, ich bitte Sie, ich kenne mich selbst, ich breche eines Tages aus und finde de» Flug nicht mehr zurück!"

Die kleine Gesellschaft war währenddeflen lang­sam dem Hause zugewandert und trat eben in die gwfee, behaglich erwärmte Halle, als Ina die letzte» Worte halb bittenb, halb zornig hervorstieß. Dabei hatte sich ihr Gesicht nicht zu ihrem Vortheil ver­ändert, baffelbe war bleicher, farbloser all sonst und so glühten die dunklen Augen unheimlich darin auf, die Lippe hatte sich unter einem schwachen Lächeln in die Höhe gezogen und so war, verbunden mit einem leisen Vibrieren der Nasenflügel, das entstünden, waS man gewöhnlich mit ranbthierähnÜ^bezeichnet. Doch

Der derzeitige Stand der Währungsftage.

(Schluß.)

DaS zweite soeben erst erschienene Werk

Marbmtg

Dienstag, 15. März 1898.

wandte fie fich de» Herren zu und fragte »ach deren unerwartetem Erscheine» auf dem Bünshofe.

Welche Frage, Adrienne!" rief der Bruder be­lustigt.Wir stehen seit einer halben Stunde zu Pferd am Weiher und warte» vergeblich auf euch. Ich mußte sogar vou Ewald den Vorwurf höre», daß ich wohl die Verabredung schlecht getroffen hätte, denn el sähe nnferm pünktlichen Papa g-r nicht ähnlich, »icht zur Stelle zu sei».

Uud wie wtt uns eben darüber unterhalten, was wir thu» sollen," fiel Dony dem Freunde in das Wort, sahen wir Fräulein Jua allein uud nach- deuklich die grofee Allee durchquere». Wtt holtt» fie ei», mußte» sehe» wie uuser Anblick ihr einen wahren Schrecke» einjagte und ihre wunderbare» Auge» uns eine Weile forschend ansaheu, ehe ein Schimmer del Erkennens über ihre Züge flog *

Rittmeister, Sie übertreiben!" lachte Ina.

Durchaus nicht, Gnädigste! Freund Büuan kau» bezeugen, wie groß Ihr Schrecken war bei unser« Anblick und wie lange es dauerte bis Sie erkannten, daß zwei Offiziere vo» Seiner Majestät Armee und nicht zwei Raubrttter fich Ihne» nahte»."

Aber das ist ja unerhört!"

Sehe» Sie, schöne Schwester, das kommt von de» weiten Spaziergängen, die Sie allein unternehmen."

Und die ich fernerhin auch nicht mehr dulden kann, Kind," fiel der alte Graf in ernstem Tone ein.

Aber, Papachen!" schmollte Juautta uud hängte sich an seinen Arm, ihren Kopf gegen seine Schulter lehnend.

Schmeicheln hilft Ihnen nicht, kleine Katze. Dies­mal bleiben wtt fest und verbieten Ihnen, traft unseres von Ihnen selbst unS übertragenen Vateramtes, ferner dies Umherstniche».'

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Umschau.

DerReichs-Anzeiger" schreibt: In der Sitzung des Reichstages vom 3. März d. I. wurde von dem Abg. Lenzmann behauptet, es sei bei der gericht­lichen Verhandlung über den Unfall des Zuges b 73 am 14. August v. I. bei Eschedefestgestellt worden, daß bei der Ent­gleisung del v-Zuge« nicht allein der Langbalken, der hemntergefallen wäre, sondern auch sehr morsche und faule Schwellen eine grofee Rolle gespielt hätten, sodafe das Gericht zu der Feststellung gekommen sei, diese morschen und faulen Schwellen möchten wohl die Ursache der Entgleisung gewesen sein". Diese Behauptung ist thatsächlich unrichtig. Bei der Ver- Handlung vor dem Schwurgericht zu Lüneburg am 21. Februar d. I. ist festgestellt worden, bafe eine in der Nähe des entgleisten Zuge! von einem Zeugen bemerkte, angeblich faule Eisenbahnschwelle nicht auS dem Gleise an der Unfallstelle herrührte, sondern erst nach dem Unfall von dem Hofe eines nahegeleflenen BahnwärterhauseS entnommen war, um an der Ün- fallstelle bei den Aufräummigs- und AufgleisungS- arbeiten benutzt zu werden. Das Gericht ist daher nicht, wie im Reichstage behauptet worden ist, zu der Feststellung gekommen, daßdiese morschen und faulen Schwellen" wohl die Ursache der Entgleisung gewesen sein möchten. Nach dem Ergebniß der Ver­handlungen wurde vielmehr der gute Zustand der Bahn allseitig anerkannt und die Ursache der Ent­gleisung in der Einwirkung der von einem Güterzuge herabgefallenen Kuppelstange gefunden, wie dies in der amtlichen Denkschrift auch dargestellt ist.

In Baden, wo die Majorität der zweiten Kammer der Regiemng ein Mißtrauensvotum er­teilte, gab der Großherzog- dem Staats- minifterium auf deffeu Eingabe vom 11. März seine Willensmeinung dahin kund, es solle die Gesammt- regiemng, die tm Vollbesitz des landesherrlichen Ver­trauens sei, die Staatsgeschäfte weiterführen, da zu einer Veränderung in der Zusammensetzung der obersten Staatsbehörde kein Anlaß vorliege.

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(Nachdruck verboten.)

Getrennte Sterne.

Roman auS der Gesellschaft von H. Waldemar.

vollste, StÄ 1.3..

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Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain^.

Jllustrirtes Sonntagsblatt.

Anzeigen nimmt entgegen die Expedition dieses Matte», stwre d e Ammncen-Ärreaur von Hassenstetu & Vogler in nn Frankfurt a. M., Caffel, Magdeburg und Wien: Rudolf ZlMg. M-lst 'n Frankfurt a. M., Berlin, München u. Köln, C. L. T,.,hfinn

Daube & Eo. in Frankfurt a. SW., Berlin, Hannover, Paris Telephon 55.