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Anzeigen nimmt entgegen die Expedition dieses Blattes, wwie die SlnnM-eu-Dureaux von yaascnstein * Vogler in no Frankfurt a. M., Cassel, Magdeburg und Men; Rudolf OO. ^ZSyrg. Moste in F:a::kfnrt a. M., Berlin, München u. Köln, C L » , ... ,,

Daube & So. in Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, Pari» Telephon 55.

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(1646 fftr. 36.

Der Reichstags - Abg. ti. Benningsen hat mit einem Anträge zur KostendeckungSfrage

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zum Abschluß gelangt. Der Vertrag, welcher auch die an Deutschland n Shantung gewählten wirthschaftlichen Zugeständnisse umfaßt, ist am 6. d. M. von beiden Theilen unterzeichnet worden.

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Beim ersten Akkord, den daS Orchester anschlug, fuhr fie wie auS tiefem Traume auf und sah vermint um stch; dann erhob fie sich, und Adrienne bedeutend, sitzen zu bleiben, legte sie ihre Hand aus DonyS Ar», ihn bittend, fie zurückzubegletteu.

Erscheint täglich außer an Werktagen nach Sonn- und Feiertagen. Quartal-Abonncmcms-Preis bei der Expe­dition 2 Mk., bei allen Postämtern 2 Mk. 25 Pfg. (cxkl. Bestellgeld). Jnsertionsgebühr für die gespaltene Zelle oder deren Raum 10 Pfg.. Reklamen für die Zeile 25 Pfg.

3» Italien hat am Sonntag der Führer der bürgerlich.radikalen Partei Cavalotti im Duell den Tod gefunden. Wegen eines Zeitungsstreites fand zwischen ihm und dem Deputirten Macola, dem Direktor derGozetta di Venezia' dies Duell statt, wobei Cavalotti infolge eines Säbelhiebes, der die große Schlagader durchschnitt, tobt auf dem Platze blieb. Der Artikel Macolas, der Anlaß zu dem Zweikampf mit Cavalotti gab, bezog sich auf den Kammeiausschuß, der den Antrag auf gerichtliches Vorgehrn gegen Cavalotti wegen Beleidigung des Advokaten Morello zu beralhen hatte. König Humbert, der fich bei ToSpiquinto zur VertHeilung der Preise beim Scheibenschüßen befand, ließ dieselbe unter» brechen und bat, ihn genau über alles zu unteriichteu. Der Präsident der Kammer und andere hervorragende Personen begaben stch Nachmittags zur Villa Cellere, um die Leiche zu sehen. Dieselbe wurde Montag« in der Morgendämmerung zu der Wohnung Cavalotti's an der Piazza Rondanini gebracht. Am Sonntag Abend machte» Gruppen von Studenten Trauer» kundgebungku vor verschiedenen Zeitungen und vor dcm Parlament, indem fie das Aushängen von Trauerfahnen verlangten. Cavalotti hinterläßt einen Sohn von dreizehn Jahren, der in Pistoja die Schule besucht, und eine Enkelin in zartem Alter, die Tochter feintr vor zwei Jahren verstorbenen, mit dem Maler Billa vermählten Tochter. Cavalotti hatte vor dem Duell ein Testament gemacht, worin er über seine bescheidene Habe verfügt und kleine Geschenke au nächste Freunde vertheilt.

DieTimes' meldet aus Peking, Rußland verlange, China solle ihm alle SouverainetätS« rechte über Port Arthur und Talienwan für eine Anzahl Jahre abtreten. Rußland verlange ferner das Recht, eine Eisenbahn unter denselben Bedingungen wie die transmandschurische Bahn von Petuna an dieser Bahn nach Kwang-Tsching.Tsu über Mulden nach Port Arthur zu bauen. Die Uebereinkunft müsse in einem Monat unterzeichnet werden. Die Forderungen wurden am Donner st ag erhoben und es wurde eine Frist von fünf Tagen zur Antwort gegeben. Im Falle, daß China die Forderungen ablehne, drohe Rußland, Truppen in dieMandschurei vorrücken zu lassen.

baß auch er sich durch Juanita's Wesen befangen fühlte. War er auch bedächtiger als Dony, nicht so dicht begeistert, entflammt wie jener, so konnte er ßch dennoch dem Zauber nicht entziehen, den bas frembe Mädchen auf alle, auch auf ihn ausübte. 5r begriff nun Adrienue's Ucberschwänglichkeit, mit deiche diese früher immer von der Mitpensionäriu ge­sprochen und die et so oft verspottet hatte. Angesichts

D» noch, wie wir zum eiftenmal in ein solches ge­führt wurden?'

Juanita nickte etwas zerstreut.

Gleich einer Herde Gänse wurden wir paarweise w die Reihen getrieben. Es mag ein köstlicher Anblick gewesen fein, und ich wundere mich gar nicht

der Marine-Vorlage den Freisinnigen und Demokraten, sowie den sozialdemokratischen Agitatoren die ganze Hetzerei recht erschwert. Er stellte dort den, jedenfalls zur Annahme gelangenden Antrag: Soweit die Summe der fortdauernden und eiumaligeu Ausgaben ter Marineverwaltung in einem Etatkja r der. Betrag von 117525494 Mark übersteigt und die dem N-.che juflufeenben eigenen Einnahmen zur Deckung de» Mehrbedarfs nicht ousreichen, baif der Mehrbetrag nickt durch Erhöhung oder Vermehrung der in­direkten Reichssteucrn gedeckt weiden.'

Wir haben bereits den Nationalsozialen gegen­über Betont,. daß jeder Versuch, gelegentlich des Flottengesetzes eine Festlegung der Steuergesetzgebung unter Eingriffen in die Finanzhoheit der Einzelstaaten zu unternehmen, dem einmüthigen Widerstande aller dluischtn Regierungen begegnen wird. Die einzig annehmbare Form wäre eben allenfalls der Anttag v. Bennigsen, vorausgesetzt seine Beschränkung auf die sechs Baujahre. Uns ist dieser Antrag noch be­sonders dadurch sympathisch, weil darin der elende Wahlschwindel von denstärkeren und schwächeren Schultern' vermieden wird.

DaS Herrenhaus auf dem Bünshofr lag im tiefen Schnee. Ringsum war alles weiß. Die Tanne« beugten ihre schneebeladenen Häupter, Hecken nnd Gesträuche sahen wie überzuckert aus und die weite» Feld- und Wiesenflächen nahmen stch unter der weißen Schicht wie riesige Leichentücher aus. Die Krähen flogen mit Herrn Geschrei hin und wieder und verscheuchten nicht selten durch ihren Ruf das Hochwild, das, Nahrung und Schutz suchend, fich bis in die Nähe der Wirth» schaftsgebäude heranwagte.

In dem behaglich durchwärmte», dunkelgetäfelten Wohnzimmer, zu dem man erst vom Korridor einige Stufen emporsteigen mußte, saß die kleine Familie beisammen.

Graf Büuan war ein großer, breitschultriger Herr mit wohlwollendem, etwas rothem Antlitz, daS ein langer, weißer Schnurrbart zierte. Seine kleine Augen blickten lebhaft und klug, verriethen aber auch ein heftiges Temperament, ebenso wie die An, mit welcher der Graf seinen Schnurrbart durch die Finger gleiten ließ, für die Familie als Barometer seiner Stimmung galt.

Seine Gemahlin besaß eine zierliche, kaum bis cn des Riesen Schulter reichende Gestalt. Alles an ihr war zierlich, der Kopf, das schmale Gesicht mit den sanften, blauen Augen, die aristokratisch ge­schnittene Nase, die Hände und Füße.

(Fortsetzung folgt.)

Roman aus der Gesellschaft von H. Waldemar.

(Fortsetzung.)

Mit diese» Absichten durfte» Sie aber auch nicht bas Theater besuchen,' mischte Georg Büna» zum erstenmal fich in das Gespräch. Er halte fich bisher ieoabachtend verhalte»; selbst er mußte stch eingestehen,

Marburg

Mittwoch, 9. März 1898.

Das kommt darauf an, Herr Graf. Ich bin ein unruhiger Geist, wie ich schon sagte, ganz anders geartet wie Ihr Deutschen, »nd werde Ihren Eltern wohl stcher nicht willkommen sein.'

Das lassen Sie unsere Sorge fein. Unsere Freunde find den Eltern stets liebe Gäste.'

.3» der Thal, gnädiges Fräulein,' bemerkte Dony, Graf und Gräfin Bünau find die liebenswürdigsten, tolerantesten Wirthe, die Sie finde» können.'

Und würde man es mir nicht verdenken, wenn ich plötzlich wieder davonflöge?'

Dony lächelte fein.

Man wird stets Ihrer Individualität, sowie Ihrer Nationalität Rechnung tragen.'

Bestnne Dich nicht, Juanita! Du könntest mir keinen größeren Gefallen erzeige». Geschwind, entschließe Dich! Schon füllt fich das Theater wieder, der letzte Akt beginnt und bann kehren wir nach Haufe zurück. Laß mich nun bie frohe Botschaft deines baldige» Kommens heute noch den Mein verkündigen dürfen!'

Juanita sah nachdenklich in Adrienue's blühendes Gesicht; ihre Blicke streifte die beiden Herren, als wolle fie bie Wahrheit dessen ei proben, was dieselben gesagt hatte»; dann streckte fie mit rascher, graziöser Bewegung beide Hände der Freundien entgegen.

Ich komme, Adrienne, ich komme! O, wie ge.n vergrabe ich mich in die Einsamkeit Eurer Wälder, von denen du mir so viel erzählt hast!'

Adrienne kennte nur mit Mühe einen Jubelruf unterdrücken; ganz nahe an die schöne Freundin her- anröckend, flüsterte sie eifrig in dieselbe hinein, ohne zu bemerken, daß Juanita auffallend still geworden war und gar nicht daran zu denken schien, in ihre Loge zurückzukehren.

Minister vorn Kaiser beeidigt. Ein Mitglied de« Kabinets Gautsch charakterisirte das Ministerium Thun in einem Interview mit einem Redakteur bet »N. Fr. Pr.' als Konzeutratiouskabinet. Die Demission sei schon acht Tage alt; bie Publikation unterblieb bisher, ba bie Verhandlungen mit Thun "och nicht abgeschlisseu waren. Ein gewaltsamer Umsturz, eine Verfassungsänderung, ein Staatsstreich fei vom Grafen Thun nicht zu beflirchten. Er werde von den Tschechen und de» Deutschen respektirt werden. Er war stützet der eigentliche Statthalter der Tschechen, und als Vertreter eines uralten, im Lande ansässigen große» Adelsgeschlechtes imponirte er ihnen. Dazwischen liege die Zeit, wo er ver­sicherte, daß er ein Deutscher sei. In dieser Be­ziehung verweist bieN. Fr. Pr.' darauf, daß Thun vor einiger Zeit eine Rede in Bodenbach mit de» Worten schloß:Heil dem deutschen Volke!'

(Nachdruck verboten.)

Getrennte Sterne.

In Oesterreich hatte das Ministerium Gautsch vor 8 Tagen feine Demission einge- reicht. Wie bieNeue Freie Presse' melbet, ist das neue Sab inet folgendermaßen zusammen­gesetzt : Präfidium und Ministerium des Innern: GrafThun-Hohenstein; Lanbesvertheidigung: Graf Welser von Welsersheimb; Eisenbahnen 1 r. Rittet v. Witte!; Justiz: Dr. Edler v. Ruber; Kultus und Unterricht: Graf Bylanb-Rheydt (bisheriger Ackerbauminister); Handel: Dr. v. Bärenreiihet (verfassungstreuer Großgrundbefitz); Finanzen: Dr. Kaizl (Jmigtfchcche); Ackerbau: Baron Käst; Minister für Galizien: Prof. Milowski. Heute werden bie

beutfdjen Nation, wie fie in solchem Maße noch keiner betätigt hat von den Herrschern der Völker. Aus weiland Kaiser Wilhelms ganzem Wirken ersehen wir, daß unter all' den Sraatsforme» die Monarchie die beste und segensreichste, und im Andenken an diesen unseren ersten Kaiser freuen wir uns der Liebe, mit welcher ihm daS deutsche Volk das unendliche Verdienst gelohnt, das er fich um bie Nation, um beten Macht nach außen und innen erworben.

Unb so wollen wir denn Angesichts beS 10jährigen TobestageS unseres großen Kaisers erneut bas Ge­lübde ablegentreu zu stehen zu bem angestammten Herrscherhause unb zu unseim Kaiser, eS ihm jeher zu seinem Theile nach Möglichkeit nachzuthun in bet Opferfrenbigkeit unb Liebe zum Baterlanbe, festzu­halten an bet Religiosität in wahrer Frömmigkeit, unterzuorbnen unsere Interessen benen her gesammten Nation unb Hohenzolleru'scheS Pflichtbewußtsein und deutsche Gesinnung miS zum Vorbild zu nehmen bis an unserer Tage Ende.In der ermunternden Wahr­nehmung, das eS unter einem Wilhelm I., wie unter seines Enkels Regierung überall vorwärts gegangen unb besser geworben im beutfdjen Reiche, wollen wir benen auch fernerhin unverzagt entgegentreten, die sich aus verschiedensten, zweifellos fast stets egoistischen Gründen unter unser deutsches Volk begeben, um bem Volk als Apostel der Unzufrieden heil die Freude an dem Glanze unserer Kaiserkrone unb,'an ben Erfolgen unseres beutfdjen Reiches zu verderben; in diesem Sinne erinnern wir unS auch jetzt wieder unseres weiland Kaisers Wilhelm« I. und verweilen im Geiste heute an feiner letzten Ruhestatt mit bet Bitte zum Allmächtigen, baß Er, wie Er einst diesen großen König und Kaiser gesegnet, segnen wolle auch ferner das ganze Hoh-nzollernhauS unb das ge­summte deutsche Volk, dem allzeit unvergessen vor- schweben wird bas hehre Bilb Kaiser Wilhelms des Großen 1

Umschau.

DerReichsanzeiger' melbet: Die von Kaiserlichen (Befanbten in Peking mit chinesischen Regierung geführten Verhandlungen

ens früh jo f straft Sälzer, |en, wo werden.

der ungekünstelten Liebenswürdigkeit, bet gtabezn un­vergleichlichen Anuutth Juantta's, wat er nicht Korde, die Sucht, das Fremde zu verhimmeln, Lächerliche zu ziehen.

Zum 9. März 1898.

* Morgen werden zehn Jahre vergangen ;,m seit dem Tode Kaiser Wilhelms I. Damals zitterte unS die Hans beim Nieder schreiben kr Meldung vom Hinscheiden dieses lorbeerumrauschten, -ulundneunzigjährigen Herrschers. Auf dem ganzen ßrdenrunbe, übet welchen bet elektrische Funke die xrauerkunde mit Blitzesschnelle trug, ward sie theil- mrhmsvoll aufgenommen; bis dahin hatte noch kein Sonarch so ehrwürdig unb ruhmreich bageftanben, baß ausnahmslos die Völker der Erde ihm beim Hinttitt ihre Sympathie, ihre Theilnahme, ihre Trauer im Sarge zu erkennen gegeben haben. Mit Wehmuth im Herzen gedenken wir nun auch jetzt, M dem ersten Decennium, wieder jenes unvergeß- ! Men 9. Märzes, unb unsere Gedanken weilen habet fente außer bei bee Thrones Erben vornehmlich noch bei zwei Persönlichkeiten, bei weiland Kaiser Wilhelms Tochter, der Großherzogin von Baden, und bei Wscres ersten Kaisers großem, »och im Sachsen- valde unter uns wandelnden Kanzler, dem Fürsten Bismarck. Mit dem Gefühle besonderer Wehmuth «rben diese beiden fürstlichen Personen morgen im Geiste an der letzten Ruhestatt des ruhmreichen Herrschers weilen, welcher noch auf bem Sterbelager der Tochter im hohenzollern'schen Pflichtgefühle ge­sagt:Ich habe keine Zeit müde zu fein', unb dessen zitternde Hand dem Fürsten Bismarck noch auf bem Sterbebett bie letzte amtliche Unterschrift gegeben bis zum letzten Athemzuge ein leuchtendes Beispiel ernstester Pflichttreue unb Ge­wissenhaftigkeit!

Wenn von uns Menschen Einer, ben her allmächtige

mehr, baß wir ringsum auch nur lächelnde Mienen wahrnahmen.'

Nur einer lachte nicht. Erinnerst Du Dich, Juanita? Er brängte sich an Deine Seite und ries Dir zu: Warum bulben Sie solche schmachvolle Behandlung?'

Ich errinnere mich,' gab bie Gefragte mit gepreßter Sttmme zur Antwort und tradjtete offen­bar, eine unangenehme Empfindung niederzukämpfen, was ihr jedoch nicht ganz unbemerkt gelingen wollte. Sowohl Bünau, als Dony hatten ihre Bewegung bemerkt unb beider Augen hingen an dem dunklen Gesicht.

Nun streifte auch Adrienue's Blick bie Freunbin unb beten Erblassen gewahrend, lenkte fie baS Thema von biefem Gegenstand ab.

DaS stete Umherstreifen scheint Deiner Gesundheit nicht zuträglich zu sein, Juanita?'

Vielleicht nicht. Wenn aber daS Reisen wie eine Art Fieber über mich kommt, bann kann ich nicht widerstehen Sett ich hier bin, hat mich ordentlich eine Sehnsucht nach Ruhe ersaßt. Aber wie lange wird diese anhalten? Ich habe eine unruhige Natur bie stets ermübenb auf anbere wirkt.'

So schlimm wird es nicht sein, Juanita. Du suchst Ruhe unb Erholung sagst Tu? So komme zu uns. Liebste! Meine Ellern weiden Dich mit Freuden als ihre zweite Tochter ausnchmen. Sage jr unb komme hinaus auf unser Gut, das wir Winter und Sommer bewohnen.'

Du eröffnest mir da eine köstliche Perspektive, Adrienne. Wenn ich Dich nun beim Wort nehmen wollte . . . ?'

So würden fie nicht allein meine Schwester, sondern uns alle sehr glücklich machen.'

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Sie haben recht, Herr Graf, eS war t... Mißgriff, ben ich aber zu spät erkannte. Jetzt jedoch thut er mir nicht mehr leib, habe ich doch durch meine Unüberlegtheit unb meine Vorliebe für das Theater Ihre Schwester, meine liebe, gute Adrienne, wiedergefunden.'

Es scheint. Du besitzest bie Vorliebe für bas Theater immer noch!' nahm diese baS Wort.Weißt

öchenttiche Beilagen: Krcisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhai«. Jllustrirtes Sonntagsblatt.

feixen zehnjährigen TobeStag wir auch jetzt wieder. _ Da sehen wir Benn von bem Wesen dieses unseres ipenstü« gfotgg ^b ersten Kaisers wahre, aufrichtigste

Krömmigkeit unb Gottesfurcht, Dernuth unb Bescheiden- hett, Herzensgüte unb treues Festhalten an den Männern seiner Wahl vereint mit einem Pflicht- bewnßtsein und einer Liebe zu seinem Volk unb seiner

Sott an solche Stelle unter dem Menschengeschlechte gestillt unb ben seine göttliche Führung zu herrlicher Sollenbung so hoher Mission berufen, für immer scheidet, bann haben wir Alle Grund, ernster unb tiefer nachzudenken über bas, was uns mit ihm unb seiner Größe in Wort unb Wirken in unserem Denken anb Empfinben üerbunben, was auch wir von ihm behalten sollen als ein Erbe an vorbilblicher Tugend ilenftück mb Seelengröße, was jeder weiter lebende Deutsche Hals solches verwerthen soll zum Heile seiner ge- femmten Nation! Dies ihnen im Andenken an

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ne lbsahtt). 898. Besitzer.

Taseb erlauf«.