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Marburg

Freitag. 4. März 1898.

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umwallte fie und jubelnde Töne schlugen an chr Ohr.

Zwei warme, weiche Hände umfaßten ihre Hand und die bewegte Stimme Ullas sprach:

Komm, D« großes scheues 5kind, und schau Dir Deine Weihnachten on/

Mit sanfter Gewalt zog Ulla die Freundin zu einem mit Geschenken aller Art reich bedeckten Tisch. Jeder hatte der vielgeprüften Dulderin eine Freude bereiten wollen, aber Elfriede sah nichts »on all' den reichen Geschenken, ihr Auge hing nur an dem hohen Gegenstand, welcher in der Mitte der übrigen Ge- chenke sich erhob. Es war eine kunstvolle Nachahmung des Niederwalddenkmals, welche nicht nur die Figur darstellte, sondern den ganzen Berg, die rebeube- kränzte» Ufer des Rheins und die waldgekrönten Gipfel der Berge. Die Lichter des Weihnachtsbaumes warfen goldenen Schein über dar Bildwerk, beste» Bronze in röthlichem Ton erstrahlte, als träfe das Denkmal der Kuß der scheidenden Sonne.

Elfrieden's Augen füllten fich mit heißen Thränen. Ach, wie deutlich, wie lebendig stand ihr jene Stunde am herrlichen Rheinstrome vor Auge», jene einzige glückliche Stunde ihres Lebens, jene Stunde wo fich der Schleier der Maja glückspendend ihr über Herz und Auge legt». Um fie schien der Wald zu brause», zu sausen, zu flüstern und zu rauschen! Um fie

gleichwohl der Umstand, daß dasselbe von dem als extremen Agrarier" verschrieenen Herrn Grafen von Schwerin propagirt worden ist, der liokS-national- liberalen Presse schon genügt, um gegen den Auftu' Sturm zu laufen, so ist das im höchsten Grade kurzsichtig. Man sollte doch einseheu, daß die Agrarier" in dieser Sache den übrigen produktiven Ständen so weit entgegen gekommen find, wie dies überhaupt nur gewünscht werden kann. Meinen denn Blätter, wie .Nationalzeitung' undKöln. Ztg/, daß eine wirthschaftliche Sammlung aufmittlerer Linie" möglich sei, wenn nicht von allen Interessenten gleichmäßiges Entgegenkommen gezeigt wird? Wohin wollen diejenigen Politiker, die »och heute auf dem Boden der zersetzenden Caprivi'schen Handelspolitik stehen, denn eigentlich treiben? Im nächsten Reichs­tage wird fich, möge er soschlecht* wie der gegen­wärtige oder noch schlechter sein, für eine solche Politik nimmermehr eine Mehrheit finden.

Wenn der Freisinn sich in aller Schärfe gegen den vorstehenden Auftuf wendet, so ist das sehr begreiflich; denn in seinen Reihen hat man dem Schutze der nationalen Arbeit stet» widerstrebt und dafür immer die ausländische Produktion begünstigt. Nehmen die Freihändler augenblicklich den Standpunkt ein, daß sie gegen mäßige Schutzzölle nichts einzuwenden haben, so geschieht das lediglichder Noth gehorchend, nicht dem eignen Triebe." Sie würden ganz anders und zwar ganz radikal auffteten, sofern fie nm Aus­sicht auf Erfolg hätten. Fast sieht es so aus, als wollten die oben genannten nationalliberalen Blätter die Position derNichts als Freihändler" stärken; dagegen sich kräftig zu wehren, hat die deutsche In­dustrie das größte Interesse.

Roman von O. Elster.

(Schluß.)

Plötzlich tönte der Klang einer Glocke durch das stille HauS. Die Thüre des Zimmers ward hastig gröffuet. Das alte Dortchen trat ein.Gnädige . Krau," rief die Alte,der Weihnachtsbanm brennt. . /

Die kleine Elfriede ließ fich nicht mehr zurück- hatten; fie stürmte davon, daß Dortchen kau« zu folgen vermochte.

Elfriede stand eine Weile da, inbem fie die Hand auf das heftig schlagende Herz preßte. Sie athmete ties auf: Sie fühlte, wie eine heiße Gluth ihr in die Wangen stieg und ihre Augen fich mit Thränen i tilten. Dann zwang fie gewaltsam die heftige Er- «gung ihres Herzens nieder und schritt über den ^rridor der geöffneten Thür des Saales zu, aus b« hell« Lichierglanz httvorstrahtte und ihr jubelnde «oder stimmen entgegen schallten.

Und jetzt stand fie inmitten des von dem Schein Hunderter von Kurzen durchflutheten Saals. Ihr Auge war geblendet; bebend wie hülfesuchend streckte fie die Htnde aus; fie unterschied nichts, ein Meer von Licht

Umschau.

Im Reichstage hatte der Abg. Bebel beim Militäretat wieder einmal fein Steckenpferd der Milizarmee getummelt und dabei als Vorbild und Muster auf die Schweiz verwiesen. Wie es in Wahrheit mit dem Wehrsystem der Schweiz bestellt ist, schildert derSchwäbische Merkur" folgender­maßen:In dtt Schweiz hat eine Anzahl der besten und tüchtigsten höheren Offiziere fich laut und vor­nehmlich dahin geäußert, daß die Schweizer Miliz' armee in ihrer dermaligen Verfassung sehr große Mängel aufweist, und man ist daselbst immer mehr, so weit es die Mittel, und Verhältnisse zulassen, be­müht, sich den Wehreinrichtungcn der stehenden Heere zu nähern, um im Ernstfall dem Gegner ebenbüttig und mit Aussicht auf E-folg gegenübertteten zu können. Mit ganz besonderer Genugthuung berichtete Bebel, daß es in der Schweiz sogar einen sozial- demoftatischen Major gebe! Warum nicht? Nun haben wir zufällig einen Manöverbericht vor uns, und da lesen wir, daß der Herr Oberstdivistonär eS in der Kritik l ebhaft tadelte, daß ein Bataillon, das den Auftrag Ijatte, die Flanke zu decken, seine Stellung zu früh verlassen habe und eigenmächttg ins Ouartter gerückt

öchentlichc Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchbai«

Redaktion mtb Spedition: Markt 91. 22^ Jllustrirtes Sonntagsblatt. Verantworlich für di. Redakteur M. Hartman»

Mächte, die Interessen in China haben, ousgeübt : habe. England sei am Schlüsse des Krieges der Aktion Rußlands, Deutschlands und FranftcichS fern gtblüben. Hieraus habe sich her größere Einfluß letztgenannter Mächte entwickett, der sich in den jüngsten Ereignissen bethättgt habe. Curzon er- klärte ferner, China habe eine Anleihe aufzunehmen gesucht und, obschon England diese unttt selbstlosen Bedingungen zu gewähren bereit gewesen sei, habe dies doch nicht gehindert, daß Argwohn entstand und Umstände eintraten, welche die Gewährung der An­leihe verhinderten. China habe sein Gesuch zurück- gezogen, nichtsdestoweniger habe aber die englische Regierung von China die Versicherung erhalten, daß die Anleihe nicht durch eine andere Macht beschafft werden solle. Heute habe er, Redner, gehört, daß die chinesische Anleihe durch eine einflußreiche Bank zum Abschluß gelangt sei. Ferner habe China den Wunsch angedeutet, gewisse Konzessionen zu machen, die nicht allein England, sondern dem gesammten auswärtigen Handel zum Vortheil gereichten. Curzon führte dann die bereits bekannten Konzessionen an und sagte, dieselben seien ein Beweis der fteund- lichen Gesinnung der chinesischen Regierung. Curzon erinnerte nun an die vo u D e u t schland er» tb eilte Versicherung, daß Kiaotschau Freihafen sein solle, und an die gleiche Versicherung Rußlands, daß, wenn es einen Hafen erlangen werde, dieser den gleichen Bedingungen in Betteff des Handels unterworfen sein soll, wie -die anderen offenen Häfen Chinas. Curzon schloß, die englische Polittk sei durchweg auf die Anftecht- erhaltung der Uuabhängigkett und ter Integrität Chinas, sowie der aus dem Kuentsin - Vertrage ent­springende» Rechte gerichtet gewesen.

Der Kaiserliche Gouverneur von Deutsch- Ostafrika, General General-Major L i e b e r t, beabsichtigt, demDeutschen Kolonialblatt" zufolge, am 18. Januar eine größere Reise durch Ngnru, Usegua, alsdann den Pangani aufwärts zum Kili- mandjaro anzutreten und auf dem Rückwege noch West-Usambra zu besichtigen. Der Hauptzweck ber Reise ist, bie Kulturverhältnisse des,'Hinterlandes von Bagamoya und Saadavi kennen zu lernen, in Usegua auf die moralische Hebung der Bevölkerung einzu­wirken, endlich die kulturelle Entwickelung der Ge­birgslandschaften an der Kilimandjarostraße zu studieren. Ende März gedenkt der Major wiedir an der Küste zu fein. Es begleiten ihn Referendar Zache und vr. Maurer, Letzterer für kartographische, klimato- logische und Grenzbestimmunge». In S ü d w e st - Afrika schreitet bei Bahnbau von Swakopmund nach Winbhoek jetzt rüstig vorwärts, man ist be­strebt, jeben Monat 20 km herzustellen. Unter ben beim Bahnbau beschäftigten Europäern ist ei» mtt Darmblutungen vttbuubenes typhöses Fieber ausge- brochen, das schon eine Reihe Opfer gefordert hat. Aus Capstadt find mit dem letzten Dampftt »>eitere weiße Arbeiter hinzugekommen. Die im Norden des Bund dtt Herze», soll oicht getrennt wttden, es fei denn, daß der Tod ihn trennt!

Tiefe Stille herrschte in dem Gemach. Selbst >ie Kinder waren erftaxnt und schauten mit scheuem Auge auf das glückliche Paar. Selbst die Kind« fühlten, daß fich hier das Schicksal zwei« Menschen vollendete, daß Glück und Segen eingezogen waren in die Herzen der Beide».

Leise aber trat Arno's Mutt« an die Vtteinigten heran, legte ihre welke Hand auf die Häupter d« Liebenden und sprach tiefbewegt: Heil und Segen Eurem Bunde, meine Kinder."

Elfriede wollte niedttfinken vor d« Frau, bie etzt auch ihre Mutt« werben sollte, boch die alte Dame hob fie empor und legte da8 Haupt der Tochter au ihr Herz.Meine Mutt«," flüsterten «lftiedenS zuckende Lippen.

Da «Hangen vom Hausflur her liebliche Kind«, timme». Die Dorfjugend hatte fich unter b« Führung be8 Lehrers und beS Pfarrers versammelt, um be» Gutsherrn den Dank für die reichliche Bescheernn, darzubringe« und tief «greifend klang daS »reite Weihriachtslied in das Glück und die Seligkett de» heiligen Abends hinein:

O Dn ftühliche, o Du selige Gnadenbriugende Weihnachtszeit! Ende.

* Sollte es vielleicht das Bataillon des in Frage

1 Abenden Majors gewesen sein? Der betteffende Major hat als Anhänger des Achtstundentages fich r jedenfalls nicht für verpflichtet gehalten, seine Dienste : darüber hinaus dem Vaterlande zur Verfügung zu : stellen. Angenommen eS sei so, so ist die Militär- i Verwaltung nicht frei von aller Schuld, da fie es au- 1 schwend versäumt hatte, mit dem betr. Herrn Major 1 wegen etwaig«lieberstunden" zu akkordiren. Wenn to,ly. nst sozialdemokratische Generale und Stabs­offiziere haben, dann dürfte wohl unsere Armee Gnade in den Augen Bebels finden."

; Die Budget-Kommission deS Reichstags »ahm § 1 Ziffer 1 der Flottenvorlage betr. ub« ben verwendungsbereiten Schiffsbestand in der Lreberschen Fassung unter Weglassung des von Lieber neu eingestellten 13. Pavzerkanonenbootes an. Die angenommene Fassung weicht insofern von der Re- grernngsvorlage ab, als letztere einzelne Schiffsklasien summarisch, erstere dieser Klassen noch nach ihrer taktischen Gliederung aufführt. § 1 Ziffer 2 bett, die am 1. April 1898 vorhandenen und im Bau befindlichen, auf den Sollbestand in Anrechnung kommenden Schiffe wird nach der Regierungsvorlage angenommen. Die beiden Ziffer» wurde» gegen die Stimmen der Sozialdemokaten, des Abg. Jazdzewski (Pole), Richt« (srs. Dp.), Galler (südd. Vp.) und Muller-Saga» (fts. Vp.), im ganzen mit 21 gegen 7 stimmen angenommen.

3m englischen Unterhause führte Unter« staatssekretär Curzon- am 1. März ms, man müsse auttkenne», daß die I n t e r e s s e n E n g - landS in China übttwiegen, aber dies schließe keineswegs jede Rücksichtnahme aus. Man sei nicht berechtigt, neue Konkurrenzen mit Eifersucht zu be­trachten, so lange ihr Wettbewerb legitim und ftied- Hdj sei. Man solle lieber alle Bestrebungen dahin richten, im Zeitalt« der Konkurrenz das zu «halten, was man im Zeitalter des Monopols gewonnen habe. Die Regierung könne auf die Anregung Barletts ohne Schwierigkeit eingehen, denn sie stimme der Ansicht zu, daß die Integrität und die Unab­hängigkeit Chinas Dinge von größter Wichttgkeit seien und als Grundlagen für die englische Politik anzufehen seien. Er gehöre nicht zu denen, bie an bie Bestänbigkeit der chinesischen Regierung glauben, die englische Politik müsse aber dahin streben, die Zersplitterung deS Landes so weit als möglich zu verhindern oder hinanSzuschieben. Er könne fich Verhälmisse denken, die England zwingen könnten, sich von dieser Haltung loszusagen, aber die Weg­nahme ober bie Veräußerung irgend eines chinesischen Gebiets sei kein Theil ber jetzige» englischen Politik. Es sei baher nicht wahrscheinlich, baß andere eine derartige Politik mit Befriedigung bettachte» würden. Die jüngste» Ereignisse gehe» zurück auf den chinefisch­japanischen Strieg, der einen große» Einfluß auf das Gleichgewicht im Osten und auf die Stellung all« schienen die Welle» deS Rheines zu murmeln und zu gurgeln, grünlich schimmernd im heiteren Sonnenlich' Uebtt ihr schien fich wieder der tiefblaue Himmel jenes Tages zu wölben. Wiederum schien die Sonne erglühend, zum letzten Mal die Erde mtt heißem ^ß berührend, nieb« zu tauchen in das purpurne Wolkenbett und wiederum schien ihr fein inniges Liebes­wort in das Herz und die Seele zu klingen.

Sie «hob die Auge» 1

Da stand er vor ihr. Ein glückliches, seliges Lächeln «leuchtete fein ernstes Antlitz. In seinem Auge «gläuzie dn Sttahl unendlich« Liebe. Die Hände streckte « ihr entgegen und feine zuckenden Sippen flüsterten, wie damals am rauschenden Strom, im brausenden Walde;

Elfriede meine liebe Elfriede!"

Und länger hielt fie fich nicht mehr. Wie b« Jubelschrei des der Kerkerhaft entfliehenden Bogels klang es von ihren Sippen:Arno mein Arno* und an feine Brust stürzte fie, ihn fest mit den Armen umschlingend und ihr Haupt au seinem Herzen bergend. WaS kümmerte sie jetzt die Welt.... was die anderen Mensche»! Mochten fie alle wissen, daß fie ihn liebte, daß sie nie, nie wieder von sein« Sette liehen wollte, was auch kommen w«de. In diesem Augenblicke fühtte sie die Wahrhett des Wörter: D«

besorgt, einet« tuten (863 ad, Nr. 1.

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(948 1, : 27. tent itpfiehlt »Hain. iek chäftsh. . ZinSz. 1. Juli M. mit. (1487

Schutz der nationalen Arbeit.

** Eine Anzahl von Mitglieder» deS zur Vor- htteituug der Handelsverträge uiedergesetzten wirth- schaftliche» Ausschusses hat unter Führung der Herren Graf von Schwerin-Löwitz undVopelius einen Auftuf zur wirthschaftlichen Sammlung ent­worfen, der ohne Zweifel auf die nächsten Reichs­lagswahlen einen bedeutsamen Einfluß ausüben wird. Der Aufruf lautet:

Am 31. Dezember 1903 laufen unsere Handels­verträge mit Belgien, Italien, Oesterreich-Ungarn, Rumänien, Rußland, ber Schweiz und Serbien ab und wir werden alsdann auch in eine Prüfung unf«er anderweitigen Handelsverträge eiuzutteten haben. Bei dem «neuten Abschluß solcher Verträge erscheint es aber zweifelhaft, ob die bestehende Meist­begünstigungsklausel, die allen Staaten auch solche Konzessionen ohne Entgelt znfallen läßt, welche wft von dritten Verttagsmächten mit wirth­schaftlichen Opfern erkauft haben, in der bis­herigen Form fernerhin auftecht zu erhalten sein wird. Die wirthschaftliche Zukunft Deutsch­lands hängt von der künftigen Gestaltung unserer handelspolitischen Beziehungen zum Auslande ab. Die Reichsregierung hat durch Begründung des wttthschaftltchen Ausschusses und durch wiederholte s ausdrückliche Erklärungen den festen Willen be« ! kündet, die vielseitigen und schwierigen Fragen unstteS Erwerbslebens zu vertiefen und be­gründeten Forderungen nach wirksamem Schutze unserer schaffenden Arbeit g«echt zu werde». Der Reichs- regier ung auf dieser Bahn zu folgen, liegt im gemeinsamen Interesse aller Stände. Die Entscheidung ober liegt bei dem neu zu wählenden Reichstage, der sowohl über den zeitgemäßen Ausbau unsere? Zolltarifs, wie üb« den Abschluß neuer Handelsverträge zu beschließen haben »ttd. Von dem Ausfall der Reichstags wählen hängt die Durchführung einer nationalen Wirth- s ch a f t s p o l i t i k ab. Daher ist die Sammlung i- aller derjenigen Parteien und wirthschaftlichen Gruppen, welche an Stelle deS Kampf, s der Inter­essen gegen einander den friedlichen Aus­gleich beifelben erstreben, für die bevorstehenden Bahlen geboten. Die Vertreter von Industrie, Landwitthschaft, Handel und Gewttbe müssen sich »«einigen, innerhalb der bestehenden Parteien nur für solche Kandidaten einzntteten, welche fest auf dem altbewährten Programm des Schutzes der nationalen Arbeit und gleichmäßiger Berücksichtig­ung aller Zweige des Erwerbslebens stehen. An alle Anhänger des Schutzes der nationalen Arbeit «geht die dringende Aufforderung, schon bei der Aufstellung von Kandidaten sich über bie Wahl eines Mannes zu einigen, welcher rückhalt­los auf dem Boden d« nationalen Wirthschasts- polittk steht.

Man wird zugeben müssen, daß daS Manifest nicht wohl maßvoller gestaltet werden konnte. Wenn