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öchentliche Beilage«: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.
-* Jllustrirtes Sonntagsblatt.
Berantworlich für bU Redaktion: Redakteur M. Hartmann in Marburg.
J2 52.
Telephon 65.
Erscheint täglich außer an Werktagen nach Sonn- und Feiertagen. — Quartal-Abonnements-Preis bei der Expedition 9 Mk., bei allen Postämtern 2 M'. 25 Pfg. (exkl. Bestellgeld). Jnsertionsgebühr für die gespaltene Zeile »bitt deren Raum 10 Pfg.. Reklamen für die Zeil» 25 Pfg.
Marburg
Donnerstag, 3. März 1898.
Anzeigen nimmt entgegen dir Eo>ebitio» diese» Blatte», sowie die Annoncen-Bureaux von Haasenstrin & Vogler tu Frankfurt a. M., Caffel, Magdeburg und Wien; Rudolf Messe in Frankfurt a. M., Berlin. München u. Köln, C. L. Daube & Co. in Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, Part»
33. Jahrg.
Telephon 55.
Zweites Blatt.
Vortrag über die Herstellung. Zusammensetzung und Versälschung einiger unserer wichtigsten laudwirthschastlichen Erzeugnisse. (Gehalten von dem Assistenten der landwirthschaftlichen Versuchsstation Herrn Dr Hebe brand) (Fortsetzung.)
Die durch die Einführung der Centrifuge bewirkte Vergrößerung der Butteiproduktion ist bi» jetzt auf mindestens 10 Prozent zu schätzen, waS bei einer Gesammtp-oduklion von jährlich etwa 16 Millionen Gentner Naturbutter im Werthe von mehr als iy2 Milliarden Mark wohl war heißen will. Soxhlet sch eibt dieser Zunahme der Produktion sowie der groß n Konkurrenz, welche Dänemark, Schweden, Finnland und neuerding» besonders Australien machen, den Rückgang der Preise für feine Buttersorten zu, nicht aver der Konkurrenz der Margarine.
Der nach dem einen oder anderen Verfahren gewonnene und von der Magermilch getrennte Rahm kann nun sofort verbuttert werden. Dies geschieht jedoch selten, da die Butterausbeute aus süßem Rahm geringer und die Butter weniger haltbar ist. Mau verbuttert daher besser den Rahm in saurem Zustande. Das, waS die Molkereien als Süßrahmbutter per- laufen, ist gar keine Süßrahmbutter, sondern wird aus schwach saurem Rahm gewonnen. Man will mit dem Namen Süßrahmbutter nur den Unterschied der Molkerei Butter gegen die sogenannte Bauernbutter zum Ausdruck bringen, welche letztere aus mehrere Tage altem, stark saurem Rahm gewonnen wird. Durch die Einwirkung der Milchsäurebakterien hat der Rahm in etwa 18—24 Stunden die richtige Butterreife. Man darf aber die Temperatur während dieser Zeit nicht viel über oder unter 12 0 E. gehn lassen. Um der Unsicherheit zu begegnen, welche mit der Selbstsäuerung deS RahmS verknüpft ist, hat man verschiedene Verfahren vorgeschlagen, nämlich Zusatz von Reivkulturen der Mtlchsäurebakteiien, Zusatz von Buttermilch oder saurer Magermilch und endlich Zusatz von Salzsäure. Der Zusatz von Reinkulturen sowie von Salzsäure scheinen sich besonders da zu empfehlen, wo man mit Butterfehlern zu kämpfen hat. Indessen liegen über diese Verfahren noch zu wenige Erfahrungen aus der Praxis vor. Sehr gute Resultate der Rahmsäuerung hat man mit Magermilch erhalten. Man läßt dieselbe an einem mäßig warmen Ort säuern, giebt dann zu 50 Kilo Rahm 4 Liter derselben und läßt das Gemisch etwa 20 Stunden bei 12—14° stehn. Diese künstliche Säuerung mit Magermilch wird von Praktikern sehr empfohlen. In kleinen Betrieben, wo das tägliche Rahmquantum ein kleines ist, ist man gezwungen, den Rahm von mehreren Tagen zusammenkommen zu lassen, wenn man es nicht vorzieht, was zu empfehlen ist, den Rahm mit Milch zusammen zu verbuttern. Jedenfalls giebt alter stark sanier Rahm, wie schon erwähnt, keine wohlschmeckende und haltbare Butter.
AuS dem Rahm gewinnt man die Butter im-ch starke Erschütterung desselben in Stoß- oder Roll- fässern, von denen e8 über hundert verschiedene Arten giebt. Diesen Vorgang hat man sich folgendermaßen zu erklären. Das Bulterfett befindet sich in der Milch wie im Rahm im flüssigen Zustande, was nur möglich ist durch die feine Bertheilung des Fettes. Durch starke Abkühlung unter 0 Grad oder durch starke Erschütterung gehen nun die Butterfett- tröpfcheu in den f e st e n Zustand über und haften dann leicht aneinander, sodaß schließlich kleine Klümpchen oder bei zu lange währendem Buttern große Brocken entstehen. Beim Buttern kommt eS sehr au Einhaltung der richtigen Temperatur an, welche nicht unter 10 Grad und nicht über 16 Grad R. lieg>n sollte. Am geeignetsten ist eine Temperatur von 11 bis 14 Grad. Ein Butterthermometer sollte in keinem, selbst nicht im kleinsten ^Betriebe fehlen. Das Buttern ist für gewöhnlich iu etwa 40 Minuten beendet. Wenn die Butterungswärme zu tief ist, dann kostet es viel Arbeit, die Butter zur Ausscheidung zu bringen. Ist dagegen die Temperatur zu hoch, bann gehts wohl schneller, die Ausbeute wttd aber Der» ring-rt und die Qnalität herabgesetzt. Durch Waschen und Kneten werden nun die erhaltenen Butterklümp
chen bereinigt und von der Buttermilch, welche die Haltbarkeit der Butter beeinträchtigt, möglichst befreit. Zu empfehlen ist die Anwendung eines Butterknet- iretts. Ganz ist die Entfernung der Buttermilch nicht möglich. ES verbleiben in der Butter 8 bis 18 Proz. Wasser, im Mittel etwa 14 Proz., daneben 0,7 Proz. Käsestoff, V2 Proz. Zucker und 0,2 Proz. Salze, sowie Spuren freier Säure. In den nördlichen Gegenden wird die Butter zum Zwecke größerer Haltbarkeit gesalzen und zwar mit 2 bis 5 Prozent Salz. Auch Zucker wird in Schweden vielfach zugesetzt.
Ihrer Zusammensetzung zufolge ist die Butter als ein reines Fett nicht anzusehen, sondern als ein inniges Gemisch von Milchfett mit Magermilch. Diese eigenartige Mischung bedingt aber auch den Wohlgeschmack und die leichte Verdaulichkeit der Butter, überhaupt deren Rang als beliebtestes Speisefett. Aber auch das Milchfett selbst, also die ausgelassene Butter, unterscheidet sich in ihrer Zusammensetzung wesentlich von allen andern Fetten. Während fast sämmtliche Fette eine zi mlich übereinstimmende Zusammensetzung zeigen, nämlich aus Verbindungen der Palmitinsäure, Stearinsäure und Oelsäure mit Glycerin bestehen, enthält die Butter neben diesen Substanzen noch etwa 8 °/0 von Verbindungen der Buttersäure und anderer flüchtiger aromatisch riechender Säuren mit Glycerin. Dieser Umstand giebt dem Chemiker auch eine Handhabe, das Butterfett von andern Fetten unterscheiden und Verfälschungen der Butter nachweisen zu können, wie wir nachher sehen werden. Leider ist aber die Zusammensetzung der Sutter eine sehr wechselnde. Dieselbe ist hauptsächlich abhängig von der Lactationsperiode, der Fütterung und der Rasse der Milchkühe.
Schon bei der Besprechung der Milch haben wir an einzelnen Beispielen gesehen, welchen Einfluß die Fütterung auf die Zusammensetzung hat. In erhöhtem Maße tritt dieser Einfluß nun bei der Butter hervor. Wie ich bereits gesagt habe, besteht das Butterfett in der Hauptsache ans den Verbindungen der Palmitinsäure, Stearinsäure und Oelsäure mit Glycerin, welche man Palmitin, Stearin und Olein nennt. Je nachdem nun in der Butter das Palmitin und Stearin ober das Oleln vorwiegen, ist die Butter hart ober weich, denn Stearin unb Palmitin find feste, erst bei 62—70° schmelzende Substanzen, währenb Olein bei gewöhnlicher Temperatur flüssig ist und erst bei 5° Kälte fest wird. Eine harte talgige Butter wird verursacht durch die Verfütterung zu großer Mengen von Rübenblättern, Kartoffeln, Erbsen- und Wickenschrot, Rübenfchnitzel, Getreidestroh, Roggenkleie, Baumwollsaatmehl, Palmkuchen, Leinkuchen und anderer Del« kuchen. Dagegen geben große Gaben von Haferschrot und Weizenkleie eine weiche Butter.
Ganz aufgeklärt find diese Verhältnisse übrigen» noch nicht. Interessante Versuche über die Wirkung fettreichen Futters auf die Butterqualität hat Soxleth angestellt. Von dem Bestreben geleitet, die Menge deS werthvollsten Bestandtheils der Milch, des Butterfetts zu erhöhen, ohne aber zugleich die Menge der übrigen Milchbestandtheile mit zu vermehren, hat man schon früher versucht, durch Zugabe von Oel zum Futter eine erhöhte Butterausbeute zu erzielen. Diese älteren Versuche haben aber gerade das Gegentheil bewirkt, indem durch Verdaungsstörungen die Milch-Abscheidung ungünstig beeinflußt wurde. Soxleth hat nun gezeigt, daß das Oel bei solchen Versuchen den Thieren in fein vertheiltem Zustande Gegeben werden muß. Eine Zugabe von 1,5—2 Pfund Leinöl, das vorher mit dem Tränk- wasser innig gemischt worden war, zu 20 Pfund Heu hatte eine Erhöhung deS Fettgehalts bis zu 5l/2 °, o zur Folge. Nun könnte man an nehmen, daß das verfütterte Oel direkt in die Milch übergeht. Wenn dies der Fall wäre, dann müßte die Butter eine sehr weiche Beschaffenheit annehmeu. Aber gerade im Gegentheil: die Butter war nach der Oelv-rfütterung härter ausgefallen, als sonst. Diese eigenthümliche Erscheinung wird dadurch hervorgerufen, daß das in dem Futter gegebene Fett nicht in die Milch übergeht, sondern eine Abschiebung von Körperfett, also Rindstalg, in die Milch veranlaßt, wodurch deren Fettgehalt erheblich vermehrt wird. AuS diesen Versuchen ergiebt sich für die Praxis der Milchviehhaltung die wichtige Folgerung, daß beim Ankauf von Kraftfuttermitteln
auf hohen Fettgehalt besonderes Gewicht gelegt werden muß.
Wenn nun »ach den Versuchen von Soxhlet das
bald wurde er indessen folgsamer; für seine Verpflegung wurden täglich 50 Pfennig bezahlt, auch erhielt er an jedem vierten Tage fein Brot. Eine
verfütterte Fett oder Oel auch nicht in die Milch übergeht, so ist doch nachgewiesen, daß allerhand andere Substanzen deS Futters von großem Einfluß auf die Butter sind. Wie wir nachher bei der Be-
Kabinetsordre vom 9. März gestattete dem genannten Regiment „für ewige Zeiten" die Führung der bei Königgrätz erbeuteten österreichischen Pauke. Seit 1866 haben die Paukenhunde beim Regiment Herzog
sprechung der Margarine sehen werden, geht unter Umständen beim Verfüttern von Sesamkuchen ein
Karl von Meckenburg-Strelitz mehrmals gewechselt, doch besteht die Verpflegung des Hundes auch heute
charakteristischer Bestandtheil des Sesamöls in die
noch fort und wird auch bestehen bleiben.
Butter über. Einen bittern und beißenden Geschmack erhält die Butter durch Verfüttern von Kohlrüben; dieser Uebelftanb läßt sich durch Dämpfen und Entfernen des bitteren Wassers vermeiden. In den Küstenländern verfüttert man an Rindvieh, Schweine und Geflügel öfters Fischköpfe, Heringe und kleine Fische. Milch und Butter nehmen darnach aber einen thranigen Geschmack an.
Auch die Farbe der Butter ist eine Folge der Fütterung. Grünfutter bewirkt eine gelbe Farbe der Butter, während die Winterbutter nur schwach gelblich oder fast weiß ist. Eine besonders schöne Butterfarbe soll durch die Verfütterung von Möhren erzielt werden. Ebenso wirkt grüner Senf, den man deß- halb in Frankreich auch Butterkraut nennt. Meiner Ansicht nach hat es aber keinen großen Werth, eine Färbung der Butter durch das Futter erzielen zu wollen, da das künstliche Färben der Butter stillschweigend gestattet ist und ziemlich allgemein, wenigstens in Norddeutschland ausgeübt wird. Dieses Färben der Butter ist an sich eigentlich etwas Ungehöriges, da viele Butter dadurch den Schein einer besseren Beschaffenheit erhält, der sogenannten Maibutter ähnlich gemacht wird. Dagegen hat das Färben für den Händler den Vortheil, daß daS ganze Jahr hindurch eine gleichmäßig gefärbte Butter geliefert werden kann. Außerdem entspricht die gelbe Butterfarbe auch dem Geschmacke der Konsumenten, welche wohl wisse», daß sie im Winter keine Mai- butter erwarten können. AIS Butterfarbe sollten nur Pflanzensarbstoffe angewendet werden. Am beliebtesten ist der Drleanfatbftoff.
Wenden wir uns nun zu deu eigentlichen Butterfälschungen. Von vornherein muß ich da betonen, daß in Bezug auf die Butterfälschungen von inter- essirter Seite außerordentlich übertrieben worden ist. In unserer Gegend gehören Butterfäl'chungen glücklicherweise zu den Seltenheiten. Anders ist es allerdings in den großen Städten, in welchen sich nicht allein die Bevölkerung häuft, sondern in größerem Maßstabe auch der Betrug. Betrachten wir z. B. die Butterkontrolle in Hamburg, welches der Hauptstapelplatz für Butter ist und wo die meisten Verfälschungen vorkommen. Daselbst sind im städtischen Kontroll-Laboratorium für Nahrungsmittel in den 3 Jahren 1894—96, 3572 Proben untersucht und 416 beanstandet worden, das macht etwa 11 °/0. Hiervon find aber 8 %1 wegen zu hohen Wassergehalts und nur 3 °/0 w gen Beimischung von Margarine beanstand t worden. Von Berlin kann ich amtliche Zahlen nicht angebe», da — eS ist kaum glaublich, aber e s ist so— die Reichshauptstadt noch kein Nahrung? - mittclamt hat. Unsere hiesige Versuchsstation, welche bekanntlich auch amtliche Stelle für NahrungSmittel- kontrolle im Regierungsbezirk Cassel ist, hat in den letzten 3 Jahren 93 Butterproben untersucht. Davon wurden beanstandet wegen zu hohen Waffergehalts 10, aber keine wegen Beimischung von Margarine.
(Fortsetzung folgt.)
Marktberichte.
Frankfurt, 28. Februar. (Getreidemarkt). A« heutigen Wochenmarkt war Landweizeu bei aurgiebigem Angebot gut behauptet. In Folge matterer Berichte von auSwäit» hielten sich die Umsätze in engen Grenzen, ebenso in Landroggen, der spärlich offertrt ist. Ausländische Brod- früchte abgeschwächt bei kleinem Geschäft. Gerste still und unverändert. Hafer voll behauptet bei befriedigendem Absatz. MaiS gut gefragt zu etwa» nachgrbenden Preisen. ES nottrrn nach Qualität: Weizen, hiesiger und Wetterauer 20,25- 20,50, kurhessischer Mk. 20,25- 20,60, norddeutscher 00,00 00,00, russischer Mk. 20,75—22,00, Redwinter M. 21,50 - 22,00, Laplata Mk. 00,00—00,00, KansaS Mk. 21,10- 22,00, Roggen, hiesiger Mk. 16.25-15,50, Pfälzer 00,00— 00,00, Westernroggen 15,6 0—15,80, russischer 15,30 dir 15,80, amerikanischer Mk. 00,00 00,00, Gerste, hiesige 18,25-18,50 Mk., Pfälzer 19,50 20,25 Mk., fränkisch« Mk. 00,00, Rtedgerste Mk. 19,00-19,75, ungarische Mk, 00,00 bi» 00,00, Hafer, hiesiger, Mk. 14,50 bis 15,75. bayerischer Mk. 14,75 15,75, russischer Mk. 14,75-16,00, amerikanischer Mk. 14,75 bis 15,50. Mais, mixed M. 9,80—10,00, DonaumaiS Mk. 10,50-11,00, Laplata Mk. 10,50-11,00. Alles per 100 Mo netto effektiv loco hier. — Mehl unver. Es notirt nach Qualität: Weizenmehl, hiesiges Rr. 0 Mk. 29,50 bis 31,00, feinere Marken 33,00 bis 84,00, Nr. 1 29,00-80,00, feinen Marken 30,00 bis 80,50, Nr. 2 Mk. 27,60-28,00, feinere Marken Mk. 28,60 bis 29,00, Nr. 3 26,00-26,50, feinere Marken 27,CO bis 27,50, Nr. 4 24,00 - 24,60, feinen Marken 24,75-26,50, Roggeumehl hiesiges Nr. 0 Mk. 24,00-25,00, Nr. 1 M. 21,50—22,50, Nr. i Mk. 16,00 -16,60, Alles per 100 Kilo tritt. Sack loco hier. — Futterarttkel stark begehrt und fest. ES nothtn: Weizenschalen M. 4,30 4,40 Weizenklri« M. 4,25—4,85 Roggenkleit 4,65—4,75, Futtrrmttl 5,76 bi» 6,75, Biertreber, getrocknet, Mk. 4,75 - 6,00 je n«< Qualität. Alle» per 60 Kilo netto effektiv loco hier.
Frankfurt a. M., 28. Februar. (Biehmarkt.) Der heutige Mehmartt war mit 427 Ochsen, 29 Bullen, 755 Kühen, Rindern und Stieren, 269 Kälbern, 166 Hammeln, 1187 Schweinen befahren. Dir Preise stellten sich wie folgt: Ochsen 1. Qual. 64 - 68 Mk., 2. Qual. 68 bi» 60 Mk., Bullen 1. Qual. 63- 56 Mk., 2. Qual., 48 bi» 50 Mk., Kühe, Rinder und Sttere 1. Qual. 65 -57 Mk., 2. Qualität 42 - 44 Mk. Alles per 60 Silo Schlachtgewicht. Kälber 1. Qualität 73 - 75 Pfg., 2. Qual. 63 bi, 68 Pfg. Hämmel 1. Qual. 68 -60 Pfg., 2. Qual. 48 bis 52 Pfg. Schwein« 1. Qual. 62 -63 Pfg., 2. Qual. 60 bi» 61 Pfg. Alles per "/» Kilo Schlachtgewicht. AuS Oesterreich standen 29 Ochsen »um Verkauf.
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lieber den „Trommelhund der 43er* macht die „KönigSb. Allg. Ztg." folgende interessante Mittheilungen : DaS Infanterieregiment Herzog Karl von Meklenburg-Slrelitz (6 Ostpr.) Nr. 43 nahm am 3. Juli 1866 im Dorfe RoSberitz 14 Offiziere und 900 Man» Oesterreicher vom Regiment Kail Salvator von Toskana gefangen unb erbeutete bei dieser Gelegenheit die diesem Regiment gehörige Pauke, die von einem Pankenhunde bisher geführt wmde; dieser österreichische Paukenhund war erschosien. Zum Transport der erbeuteten Pauke wurde ein großer hübscher Hund angeschafft; derselbe erhielt den Name» „Sultan", welchen auch seine Nachfolger sämmtlich fuhren. Bei seiner ersten Probe riß Sultan nach vorn auS und brachte die Musik dadurch auseinander,
Pommerschc Hypotheken- Aktien- Bank. In der am 26. Februar er. abgehaltenen ordentlichen General»Versammlung wurde der Abschluß pro 1897 genehmigt, der Direktion und dem Kuratorium Decharge er- theilt und die sofort zahlbare Dividende auf 7 Prozent fest- gesetzt Daneben werden dem außerordentlichen Reservefonds 654434 Mark und dem Beamten - PensionS- unb Unter« siützungsfonds 77 864 Maik überwiesen. Die nach dem Turnus ausscheidendeu Mitglieder de» Kuratorium», Sr. Durchlaucht Fürst zu Putbus auf PutbuS, Mitglied de» Herrenhauses und Herr Justizrath u d Notar A Munkel- Berlin, Mitglied des AbgeordutteuhauseS und deS Reichstage» wurden wiedergewählt, ferner di« Herren Geh. See- handlungSrath a. D. Dr. P. Schubart - Berlin, Direktor der Breslauer Diskontobank, sowie Wirkl. LegationSrath und General-Konsul a. D. Freiherr von Nordenflycht-Berliu, in Firma von der Heydt & Co, neu in das Kuratorium gewählt. Di« von d«r Verwaltung vorgeschlagenc Erhöhung des Aktienkapital» auf 18 Millonen Mark wurde genehmigt. Die Bilanz pro 1897 befindet sich im Juseratentheile unserer vorgestrig«» idtunfr