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(Nachdruck verboten.
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Roman von O. Elster. (•toniOens.i
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Bezug i. Obst- i - Jose- wlichkcit Einiges Garteu- n Zeit-
Erscheint täglich außer an Werktagen nach Sonn- uud Feiertagen. — Ouarral-Aboimemeiirs-PrciS bei der Expedition 2 Mk., bei allen Postämtern 2 Mk. 25 Pfg. (exkl. Bestellgeld). Jnsertionsgcbühr für die gespaltene Zeile »der deren Raum 10 Pfg.. Reklame» für die Zeile 25 Pfg.
selbst, die Deppen und Flure glänzten in festlicher Ordnung, reg.s Leben herrschte auf den Höfen, in Keller und Küchen, es war, als sei das alte Schloß aus tiefem Zauberschlaf erwacht, in dem es wahrend der Abwesenheit seines Besitzers versunken gewesen war.
— Die amtliche „Lothr. Ztg." bestätigt die Nach, richt, daß der Besuch Sr. Majestät des Kaisers im Mai in Metz zu erwarten sei. Weitere Er
der Christbaum und der Weihnachtstisch für die Angestellten und das Gesinde hergerichtet. Auch hier
Herr v. Kastner, welcher Eftiede und seine Enkelin nach Schloß Grotenburg begleitet hatte, fühlte sich in den weiten, prächtig eingerichtete« Räumen des alte« Stammsitzes außerordentlich behaglich. Der gute Tisch, die trefflichen Weine des Baron» mundete» ihm vorzüglich und die fröhliche, fast übermüthige Stimmung Ullas waren ganz nach seinem Geschmack. Außerdem hatte er schon am ersten Tage mit dem Oberinspektor Freundschaft geschloffen, war in allen Ställe», Scheune« und Borrathsräumen umhergekroche», lobte diese», tadelte jenes, wußte alles besser al» die Verwalter und r-nomttte mtt seine» Kenvtviffe» al» Landwirth, die ihn freilich nicht davor geschützt hatte», sei» eigene» Bcfitztbum verkaufen zu müffe». Da» war indessen dem Oberinspektor und dem Verwalter auf Schloß Grotenburg nicht bekannt, sodaß der alte Herr nach Herzeurlust großthuu konnte.
Elfriede betrat die Räume de» Schlöffe», welche» sie vor fast fünf Jahren, Groll uud Zorn im Herze«, »erlasse» hatte, eit etgenthümlich'« Gefühle».
(Fortsetzung folgt.)
Hundert Kleinigketten, NippeS aus Japan und China füllten Kisten und Körbe — genug, der Weihnachtsmann hatte dafür gesorgt, daß kein Wunsch unbeftiedigt blieb.
In der großen Eßstube zur ebenen Erde waren
— Der Bundesrath nahm in seiner heutigen Sitzung die Vorlage, betreffend statistische Uebersichte« über die Durchführung der Arbeiterverstcherungsgesetze im Bereiche der preußischen Heeresverwaltung zur Kenntniß. Dem AuSschußautrage zum Entwürfe zu Bestimmungen über die Wiederholung der statistischen Aufnahme des Heilpersonals wurde die Zustimmung ertheilt. Ferner wurden die Mitglieder des provisorische» uud des ordentlichen Beirath» für das Auswanderungsgesetz gewählt.
— Der griechische Gesandte Rangabe erhielt gestern, noch ehe er die amtliche Anzeige vom Attentate auf seinen König erstattet hatte, den Besuch des LegationssekretärS v. H u m b r e ch t, der die Glückwünsche des auswärtigen Amtes zur Rettung des Königs Georg überbrachte. Nach erstatteter Anzeige erhielt der Gesandte einen Brief vom Staatssekretär v. B ü l o w, der in sehr herzlichen Worten die Freude über die Erfolglosigkeit deS Attentate» ausdrückt. Im Laufe des Tages erschiene« sämmt- liche Botschafter — der russische voran —, die Gesandten, Minister und zahlreiche Mitglieder der Hofgesellschaft. I. M. die Kaiserin Friedrich sandte ihre Glückwünsche durch den Kammerherrn Grafen Keller.
— AuS Singapore wird der.Times" vom heutigen Tage gemeldet: Se. Königl. Hoheit Prinz Heinrich von Preußen wird heute Abend einen Cm- pfang an Bord des Kreuzers „Deutschland" veran- stalle» und sodann die Reise fortsetzen. Auf der Jagd in Dschohor am Freitag erlegte Se. Königl. Hoheit einen wllden Eber.
Hamburg, 28. Febr. Fürst Bismarcks Gesundheitszustand bessert sich anhaltend. Der Fürst macht schon wieder Gehversuche und wird den Rollstuhl hoffentlich bald entbehren können.
— lieber die Erkrankung des Minister- Thielen erfahren wtt, daß eS sich um eine Wiederholung einer Nierensteinkolik handelt, von der der Minister im vorigen September befallen worden war und gegen die er damals eine gründliche Cur in Karlsbad gebraucht hatte. Das mit großen Schmerzen verbundene L idm war in der Mitte der vorigen Woche wieder ausgebrochen, doch fühlte sich der Minister am vorigen Sonnabend wieder hergestellt. In der Nacht vom Sonntag auf Montag traten neue, sehr heftige Schmerzen auf. Es ist aber zu erwarten, daß der Minister in einigen Tagen von denselben befreit und wieder völlig arbeitsfähig fein wird.
Lächelnd streckte die alte Dame Elftieden die Hand entgegen. Elfriede vermochte nicht mehr zu widerstehen. Die Thränen freudiger Rührung perlten langsam über ihre Wangen nieder auf die Hand der greifen Dame, der Mutter des Mannes, den sie mit all' der Kraft, der ihr so lange Zeit vereinsamtes Herz fähig war, liebte.
Jetzt trat Dortchen mit der kleinen Elfriede ein und ward von allen Seiten herzlich beg üßt. Baron E'ich hob die Kleine auf seinen Arm und fronte sie, ob sie gern mtt ihm ginge noch einem schönen Schloß, wo es viele, viele schöne Bilder, Bücher und Sp el- fachen gäbe. Die kleine Elfriede meinte, sie würde schon mitgeben, aber nicht ohne die Mama. Ulla steckte dem Kinde Süßigkeiten zu uud die alte Baronin freute sich über die Aehnlichkeit, welche zwischen Mutter und Tochter herrschte.
Es dunkelte bereits, als man sich trennte. Elfriede mußte versprechen, Ulla am anderen Tage zu besuchen; dann wollte auch Erich die geschäftlichen Angelegenheiten erledigt haben.
Als die GrotenburgS gegangen waren, von Herrn v. Kastner bis zur Treppe geleitet, sank Elfriede auf einen Stuhl uud schlug die Hände vor das Autlitz. Sie vermochte die Thränen nicht mehr zurückzuhalten gewaltsam brache» sie sich Bahn, aber es waren Thränen der Freude, welche sie weinte. DaS Kind schmiegte stch ängstlich an seine Mutter.
.Mama, Mama," flüsterte e», .weine nicht, meine liebe, süße Mama. Der Onkel ist ja so gut zu uh» gewesen.... aber, Mama, Onkel Arno war doch «och bester. Deßhalb kommt Oukel Arno nicht?"
Elfriede schloß da» Sind in die arme. .Wir
Heute, zwei Tage vor dem heiligen Weihnachtsfeste, waren diese wieder eingetroffen und neues Leben, ftöhliche Weihnachtsstimmung herrschten in dem alten Herrevhause. Oben in dem großen Prunksaal stand der mächtige Weihnachtsbaum, den die Wirthichafterin bereits geputzt hatte und welcher nur noch der Hand Ullas wartete, um den glänzendsten Festschmuck anzn- legen. Kisten und Kasten, Körbe und Packete logen, standen und hingen umher und harrten darauf, om heilige» CH istabevd ihres reichen Inhalts entledigt zu werden. Da waren prächtige Geschenke für Ulla, seidene Gewänder, Schmuckgegenstände, Deko. rationsstücke für Salon uud Boudoir. Da waren die reizendste« Spielsache» für die Kinder! Schaukelpferd, Trommel, Bleisoldaten, Puppen, Wiege«, Puppe», ftuben und Küchen — kurz, wa» sich nur et« Kinder- Herz wünschen kann. Eine gewaltige Kist-, deren Deckel bereit» gelüstet war, euthiett da» lebensgroße, von einem der ersten künstlet gemalte Porttait Ulla», welche mit dem Bilde ihre« Gatten überrasch« wollte.
Helgoland, eine Tiutzburg tot den Thoren des Vaterlandes, in den Händen der Engländer — es ist deutsch. Die Nord- und Ostsee, Jahrhunderte lang in der Gewalt der Fremden — sie tragen eine stolze deutsche Panzerflotte. Im neu» «schlösse»« Afrika haben wir zukuuftreiche Kolonien, 5—6 Mal größer als Deutschland selbst. Ja, zur Zeit dampft ein stattliches Geschwader nach dem fernen Ostasien, um auch dort die deutsche Fahne aufzupflanzen und die Macht und Größe des Reiches zu zeigen und zu mehren.
Und an der Spitze steht wie in alten Zeiten wieder ein Kaiser; aber nicht mehr ein Spielball der Fürsten, sondern ein Erbkaiser, der wahrhaft von Gottes Gnaden das Scepter und das Schwert mit Weisheit und Kraft zu führen weiß! Das würde der aus dem Grabe Erstandene hören und er käme aus dem freudigen Staunen gar nicht heraus, daß a l l e W ü «s ch e und Hoffnungen der besten Männer f O; gegen Erwarten und über Erwarten in Erfüllung gegangen sind! Auch wir, Berthe Zuhörer, wollen uns freuen!"
Es ist traurig, aber insbesondere für die kleinlichen Nörgler und eigensüchtigen Parteipolitiker beschämend, daß eine solche Mahnung an das deutsche Volk, sich der Reichseinheit und der ungeheuren nationalen Errungenschaften zu freuen, überhaupt vöthig ist Erfreulich ist es aber, daß diese Mahnung gerade aus dem Munde eines katholische» Geistliche» kommt. Möge ste in weiten Kreisen ein Echo finden. Wir geben der „Badischen Landpost" vollständig recht, wenn sie schreibt: „Es thvt einem förmlich wohl, ans dem Munde eines katholischen Priesters — statt der ewigen griesgrämigen Klagen und der Aeußerungen verdrossener und bitterer Stimmung — auch einmal warme patiiotische Worte der Freude am Reich zu vernehmen. Das ist um so erfreulicher, als tp ute gewisse Parteien darauf aus sind, dem Volke die Freude am Reiche aus dem! Herzen zu reißen".
Marburg
Mittwoch, 2. März 1898.
?5"lamentarisches.
Reich-tag.
Berlin, 18. Febr (51 Sitzung.) Auf der heutigen Tagesordnung des Reichstags stand ter Etat de» Reichs-Ei senbahnamt«, zu dem der Abgeordnete Pachnicke eine Resolution eingebracht Hape, die Maßregeln fordert zur wirksameren Verhüturg von Eisenbahn-Unfällen und zur Erhöhung der Leistungrsähigke t der Eisenbahnen. In der sehr breiten Begründung dieses Vorschlags sühne der Antragsteller heute alles liebel im Eisenbahnwesen auf die „Fiskalität" der Vermal ung zurück
Der Präsident des ReichsEiseubahn- a m t e S legte dar, daß die Zahl der Zugunfälle seit 1880 fast stetig abgenommen habe, wenn auch wegen einiger besonders schwerer Unfälle die Zett der verunglückten Personen im letzten Jahre besonders hoch war. DaS ReichS-
I ch e r Hinsicht. Stellen wir uns vor, ein patriotischer Mann — und solche hat es immer gegeben —, der v:r 200, 100, ja nur 60 Jahren an der Zukunft deS Vaterlandes verzweifelnd, in's Grab gestiegen, er käme heute wieder auf die Erde und vernähme all das Unglaubliche: Straßburg und Metz mt Elsaß und Lothringen, die so schmachvoll verlorenen Edelsteine der deutschen Kaiserkrone — sie sind wieder deutsch. Schleswig- Holstein, die von dem frechen Dänemark so lange
Deutsches Reich.
v-rttn, 28. Febr. Se. Majestät der K a i s e r hörte heute Vormittag den Vorrrag des Chefs des Civilkabiriets, Wirklichen Geheimen Raths I r. von Lucanus sowie die Vorträge des fontmanbirenben Admirals, Admirals von Knorr, des Staatssekretärs des Reichs-Marineamts, Kontre Admirals Tirpitz und des Chefs des Marinekabinets, Kontre Admirals Frhrn. von Senden-Bibra». Nachts reifte der Kaiser nach Oldenburg und Wilhelmshaven ab.
— Wie die „Straßburger Post" erst jetzt meldet, hat Se. Majestät der Kaiser am 5. Januar nach bet erfolgten Vereinbarung mit China folgendes Telegramm an den Reichskanzler gerichtet: „Obschon Ich wohl weiß, daß eine äußere Freude nicht im Stande ist, schweres inneres Leid zu heben, so bin ich doch von innigster Freude erfüllt, daß Gottes Gnade »ach dem furchtbaren Schlag, der Dich traf, Dir einen solchen herrlichen Erfolg beschieden hat. DaS ist ein schöner Lohn für rastlose kluge Arbeit und eine hohe Beftiedigung nach überstandenen Sorgen. Meine» Kaisei licheo Dank und herzlichste Glückwünsche wollest D» freundlichst annehme». Wilhelm I. R."
(1 Tr.) ! .Das ist also abgemacht, gnädige Frau," fuhr -rich fort. „Noch heute werde ich die nöthigen Schritte M mich dem Gericht vorstelle», ich bin überzeugt, ü_uWt jf8» wird keine Einwendungen habe», dann brauchen ' Eie sich um die Ordnung der Geschäfte nicht mehr zu cheB «®mern. Sie können in einigen Tagen schon mit und meiner Mutter nach Schloß Grotenburg
Freude am Vaterlande!
** Im katholischen Vereinshause in Radolfszcll fielt jüngst Herr Pfarrer Flum von Böhringen eine Hebe. Wir entnehmen den patriotischen Ausführungen B Herrn Pfarrers die fo’genben Stellen:
„Ein Hauptmittel, wahre Vaterlandsliebe zu ijkgen, ist das Stadium und die Kenntniß seiner tzeschichte. Leider sah es damit lange, lange Zeit sehr bös aus. Dec ir alte Fluch Deutschlands, die Zerrissenheit, die Kl.instaaterei vit ihren selbst- süchtigen Tijnaftien und künstlich großgezogenen Sonder- 1 __2 „ ntereffen erstickten das Natioiialgefuhl, ja selbst den Gedanken an ein gemeinsames Vaterland. . .
! km digungen habe» ergeben, daß der Besuch wahrscheinlich erst gegen Pfingsten, also Ende Mai statt- finden wird und voraussichtlich auf ungefähr acht Tage bemeffen ist. Es fei dabesinW ausgeschloffen, daß Ihre Majestät die K a i f e r i n mit den Kaiser- lichen Kindern auch bann noch länger auf Schloß ' Urbiße verweilen werde. Irgend welche umfangreichen Festlichkeiten sollen während des Besuche« nicht statl-
' finden.
Wöchentliche Beilagen: Kreisvlatt für die Kreise Marburg «nd Kirchhain
StooStoi, mb SiBÜttion: Markt al. Jllustrirtes Sonntagsblatt. Ver-utworlich für dl. RedaktwnRedakteur M. Hartmann
.Mama," unterbrach Ulla ihre Freundin, indem ihre Hand sanft auf den Arm der alten Dame ■ »sage Du doch Elfriede, wie wir uns freuen $®ben, wenn sie das Weihnachtsfest mit uns auf schloß Grotenburg feiern wollte."
Die Baronin blickte Elftiede mtt einem milde» schein an, sodaß diese erröt he»d die Au^e» »ieder-
r - „. neuem Glanze miterlebt. Ja, wir sind fo daran ae- |Söhnt, leider auch therlweife veroirrerr
werden ihn Wiedersehen, meine kleine, liebe, süße Maus," sprach sie unter Weinen und Lachen.
„Wir werden ihn Wiedersehen und ihn niemals wieder verlass n ..."
XX.
Im weiße», blitzenden Feierkleide des Winters
mb ernüchtert durch den Hader der Parteien und manches, was Vesser unterblieben
»Ich weiß wirklich nicht, Herr Baron, ob ich von Ihrer Güte Gebrauch machen darf."
lag das Gebirge da. Auf der Zinne des ^djloffeS, ------- ------- «uu;
Grotenburg flattere bie Fahne. Die Pfort n und war Alles in reichlicher Fülle vorhanden, wen» Thore waren mit Tannenreifern und immergrünen auch selbstverständlich nicht bie Pracht deS Saales Kränz n gischmückt; der WirthschastStof, das Schloß^im oberen Geschoß herrschte. Aber an de» fröhliche» Gesichtern ber Mägde, Kutscher, Dienern, s. w, sah man, daß auch sie mit dem Weihnachtsmann zufrieden wäre».
«nn ein Interesse an ber schöneren Vergangenheit ich regen konnte, bedarf keines Beweises.
Wieviel besser ist nun Gott fei )ank alles geworden! Das zu Ende letzende 19. Jahrhundert wird ewig denkwürdig und roß erscheinen; nicht nur wegen der ans Wunder- vre grenzenden Erfindungen und Fortschritte, die das Angesicht der Erde und die Beziehungen der Bölter völlig umgeschaffen haben. Nein, daS 19. sahrhundert wird auch groß bleiben, weil in seinem krlauf das Herz Europas, Deutschland, nach jahr- unbertlangem Siechthum wieder gesund geworden ist nd die ihm gebührende Stelle im Raihe der Nationen lieber eingenommen hat. . . .
Wir haben bie Auferstehung des Vaterlandes zu
L väre, wie z. B. der Kulturkampf u. A., baß wir säst gar n ich r mehr fühlen, rote groß
Anzeigen nimmt entgegen Me Expedition diese« Blattes, sowie dir Anwmcen-Bureanx von Haaseuskin & Vogler in qq (Jrantfurt a. M.- Cassel, Magdeburg und Wien; Rudolf 33. ^(Mg. Mosse in Frankfutt a. M„ Berlin, München u. Köln, C. L „
Daube & Eo. in Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, Pari» Telephon 55.
Weg.
luSsttst .Mit Ihrem Herr» Vater," sprach die alte i|eite#- -®nt, habe ich e» schon abgemacht, daß wir alle »«-. i Schloß Grotenburg gehe», nicht wahr, Herr -7-jTf M»er ?"
IjdU' j »Gewiß, gnädige Baronin, ich stehe ganz zu 11H6 j u? Verfügung. Ich habe schon so viel von der ! Kotenbnrg gehört, daß e» mich außerordentlich intet» würde, den Stammsitz eine» so alten und edlen
W 123 * ^käit» kenne» zu lernen."
r;iq1a , . »R«» also! Ich denke, wir können übermorgen
( j w reife«. Sind Sie bi» dahin schon mit Ihren 1 Leitungen fertig, liebste Elftiede?"
_____ »sie» sogar. Die einst so mächtige Mutter Germania iSjäZta? rar daS große Aschenbrödel geworden, auf
loiv ltm nur die Fremde» vo» allen Seiten her «me och ßenimirampelten, sondern das von den eigenen Söhnen N. Wasser Mb Töchten ange'piee», mißachtet, verspottet, verkauft i Küw er Mb verrathen wurde. Deutschland war der Tummel- zrlatz geworden, auf dem fast alle europäischen Kriege arfst/ss ^«efochten wurden, wodurch das arme Volk natur- «näß in immer tieferes Elend, in blutige Armuth fiarde mb hoffnungslose Apathie versank. Daß unter solchen tue T-imständen keine Vaterlandsliebe blühen, geschweige