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finb sie durch ihre demagogische Agitation eine Gefahr für daS platte Land. Die Land- wirthe werden aller anfbiete» müssen, um eine solche Agitation niederznhalten. Sie zu unterstützen und großznziehen wäre Selbstmord. Den Sozialdemokraten flnd heute schon die Antisemiten „mindestens ebenso Heb" wie der Freisinn.
an meinen Bruder, derselbe war hkftig, von auf» brausendem Charakter, er stellte Herrn v. Santen zur Rede; ein Duell war die Folge, in dem der Rittmeister schwer verwundet wurde. Mein Bruder erhielt eine längere Festungshaft. Der Skandal war dadurch off nkundig. Sollte ich denselben noch vergrößern? Ich bebte davor zurück. Mir war es nur darum zu thun, ein Band zu lösen, deffen Unwürdigkeit ich lange genug ertragen hatte. Ich ging auf den Vorschlag deS Herrn v. Sauten ein und unsere Ehe tourte auf gütlichem Wege, d. h. wegen gegenseitiger Abneigung getrennt. Die eine Bedingung stellte ich, daß mir mein Kind zu vollständig freier Erziehung überlassen würde, und Herr v. Santen, dessen Neigung zu bem Kinde längst erloschen war, gestand mir diese Bedingung zu. Die Welt lobte ihn dieser GroßmnthS wegen, mich verurtheilte man, da ich es verschmähte, wich in der Qeffentlichkeit zu'vertheidigeo. Ich blieb bei meiner Tante. Leider starb die alte Dame nach kurzer Zeit. Sie hinterließ mir ein kleines Vermögen, das mich selbstständig machte. Ich ging in das Ausland mit dem festen Entschluß, niemals wieder zurückzukehren; ich nahm nun meinen elterlichen Namen wieder an; ich verschwand für jene Welt, der ich früher angehört hatte und in welcher Herr von Sauten noch jetzt eine glänzende Rolle zu spielen scheint--.
Mein Leben liegt jetzt offen vor Ihne», mein Freund. Sie werden mich jetzt verstehen, wenn ich, obgleich mit blutendem Herzen, abermals von Ihnen Abschied nehme. Ich darf nicht meine Hand in die Ihre legen, sollten nicht alle jene Verdächtigungen aufs Neue erstehe», denen ich früher schon ausgesetzt war. Würden nicht Herr v. Santen, seine Freunde, ja selbst Ihre Verwandten, Aruo, mit spöttischen Blicken «rf unfern Bund sehen? Würden nicht jene
kleinen Provinz,arnison haben zubringeu müssen, wenn es zu dem Scheidungsprozesse kam.
Dies wußte auch Herr v. Santen und er griff zu einem Mittel, um seine Stellung zu retten, ein Mittel, dessen Schändlichkeit mir den letzten Rest der Achtung für ihn geraubt. Ehe Sie, Aruo, nach Amerika gegangen warm, hatten Sie einen Abschiedsbrief an mich geschrieben. Sie nahmen an, daß ich noch auf Grotenburg weilte und sandten den Brief nach dort. Er fiel meinem Gatten in die Hände. Er unterschlug ihn. Er sollte jetzt als Waffe gegen mich dimm.
Als ich die Scheidungsklage eiuleitete. sandie mir Herr v. Santen einen Abschrift des Briefes. Arno, Sie eröffneten mir in demselben Ihr ganzes, reiches, liebmdes Herz — ich weinte beim Durchlelm Ihrer Worte über mein verlorenes Glück, aber, Arno, der Brief war unvorfichttg, ein mißtraulicher Leser tonnte Schlüsse daraus ziehen, weche für mich kompromttttrmd sein mußten. Herr v. Sauten zog die Schlüsse und drohte mir mit einet Gegenklage.
3ch konnte ja dieser Gegenklage ruhig entgegen* sehm. Aber fällte ich die Entscheidung jahrelang hiuauSziehen? Sollte ich das Geheimuiß meines Herzms entweihe», indem ich nuferen harmlosen Verkehr vor das Licht der Ocffeutlichkeit ziehm liefe? Sollte ich Sie in diese Angelegenheiten verwickeln, der Sie tu solch' heroischer Weise Verzicht gekeiftet hatten? Herr v. Santen drohte, Sie, die ganze Gesellschaft, welche damals auf Schloß Grotenburg versammett ge> wesen war, durch dm Richter vemehmen zu lassen. In rücksichtlosester Weise drohte er gegen mich Vorzüge hm, wen» ich feinen Vorschlag zu einer Scheidung auf gütlichem Wege nicht anuehmen würde.
Ich stand damals allein im Kampfe da. Mein Vater begriff mich nicht, er besafe unbegrenzte Hoch- achtnn, vor dem »ornehmm Schwiegersohn. Ich schrieb
» 0.
In Berlin ist am Freitag ein Verband deutscher Arbeitsnachweise gegründet worden. Dieses Unternehmen ist unzweifelhaft mit Gmugthuung zu begrüßen ; allein bis jetzt find eben nur Anfänge dazu vorhanden, aus denen sich hoffentlich eine segensreiche, wohlorgauisttte Institution entwickeln wird.
Wilhelm I. R."
Hierauf ist aus Wafhiugtou folgendes Antworttelegramm eingetroffen:
,@r. Maj. Kaiser und König Wilhelm.
Berlin.
Als Wortführer der tiefen Trauer eines schwer- betroffenen Volkes nehme ich dankerfüllt Kmutniß von Euerer Majestät BeileidSboischast.
William Mc Kinley.
Anläßlich des Unterganges des Panzers „Maine" der Vereinigten Staaten hat der Staatssekretär des Reichs Marineamts, Kontteadmiral Tirpitz, den zur Kaiserlich deutsche» Botschaft in Washington komrnan- dirten Prernterlieutmaut Grafen Götze» telegraphisch ersucht, dem Marinesekretäi der Vereinigte» Staaten das Beileid der deutschen Marine an dem nationalen Unglück auszusprechen. Gleichzeitig hat er einen Seeoffizier beauftragt, auf der amerikanische» Botschaft in Berlin seiner und der Marine Theilnahme an dem Unglück Ausdruck zu geben.
Nicht in allen Gemeinden find bis jetzt ArdeitSnach» weise errichtet. Besonders im deutschen Norden ist man mit deren Errichtung noch gegen Süddeutschlaud leibet recht weit im Rückstände. Allein es bedeutet einen guten Fortschritt, daß man gleichwohl mit bet Grünbuug eines Verbandes borgegangen ist; denn dadurch wird ein Ansporn auch für die säumige» Kommunen gegeben, in dieser Sache endlich etwas zu thun. Der Zweck des neuen Verbandes wird in dm Satzungen folgendermaßen festgestellt:
„Di« Arbeitsnachweise Deutschlands, deren Vertreter in Berlin versammelt sind, begründen einen Verband deutscher Arbeitsnachweise. Der Sitz des Verbandes ist Berlin. Zweck des Verbandes ist die Förderung der gemeinsamen Interessen der Arbeitsnachweise, insbesondere
a) Die Ausstellung einer laufenden Statitztt über di« Betriebsergebniff« der Arbeitsnachweise nach «inhett» lichen Grundsätzen und bi« Erörterung verwaltungstechnischer Fragen.
d) Die Einwirkung aus Errichtung von Arbeitsnachweisen im Deutschen Reich, sowie die Bildung kleiner Vereinigungen innerhalb des Verbandes behuf» Ausgleich von Arbeitsangebot und -Nachfrage.
c) Die Vermittelung des Verkehrs mit anderen Verbänden.
d) Die Vertretung der gemeinsamen Interessen nach außen. e) Die Veranstaltung von Konferenz zur Berathung und zum Austausch von Erfahrungen.
Mitglied des Verbandes kann jeder Arbeitsnachweis werden, d«r nicht gewerbsmäßig betrieben wird, desgleichen jede Vereinigung von Arbeitsnachweisen".
Auf diese Weise ist bet Anschluß an ben Verband auch ben sozialdemokratischen Arbeitsnachweise» gestattet. Daß bieS eine bedenkliche Wirkung haben könnte, ist doch wohl kaum zu bezweifeln. In der konstituitenben Versammlung würbe jedoch der Ansicht, baß bie Sozialdemokraten den Verband majorifitm könnten, widersprochen und nur eine Minderheit bekannte sich zu ihr. Unseres Erachtens ist dies viel zu optimistisch gedacht. Wit glauben, die straff organisirten Sozialdemokraten werden alles ansbieteu, um den Verband in ihre Hände zu bekommen und für ihre Parteizwecke — b. h. zur Terroristrnug nichtsozialdemokratischer Arbeiter — auszunutzen. Wit finb bet Meinung, daß bet Verbandsvorstand diese Gefahr in's Ange fassen und ihr rechtzeittg vorbmgen müßte, wenn anders dadurch der Verband nicht schließlich gesprengt werden soll. Es war auch wieder davon die Rede, dafe alle Mühe, den Arbeiter- mangel in ben östlichen Provinzen durch ArbettS» nachweise abznhelfm, bis jetzt an bet ungünstigen Lage bet Arbeiter in den einzelnen Gegenden ge- schettert sei. Der Schwetpnutt in der Entvölkerung«-
Roman von O. Elster.
(Fortsetzung.)
Sie erinnern sich vielleicht noch eines jungen Rädchens, Namens Minna, welche mir als Zofe Meute. Mei» Gatte scheute sich nicht, ein Liebesver- Hltnife mit diesem Mädchen anzufangen und von mir i» bedangen, das Mädchen als Bonne meines Kindes
die Landwirthe die Vertretung ihrer Interessen nicht anbertrauen. Zu positiven Leistungen sind die Reformer, wie schon ihr ehemaliger Führer Dr. Förster, der angewidert durch „ben Radau mit verbrauchten Phrasen" aus der Partei ausgetreten ist, als Sachverständiger festgestellt hat, unfähig. Was nützt es also den Landwirthen, wenn antisemitische Kanbibaien glänzenbe Versprechungen machen, über beten Erfüllung sie sich nicht bie Köpfe zu zerbrechen brauchen? Was nützt ihnen ferner eine Partei, die auch Biergrofehändlkt, Fubthetteu, Redakteure, VolkS- anwälte und ähnliche „Agrarier" als Kandidaten präsentirt, welche thatfächlich nicht im Stande sind, die Lage bet Lanbwirthschaft zu beurteilen ? Sollten ihnen solche Herrm wirklich „minbestenS ebenso lieb" fein, wie konservative Landwirthe *-=-
Eine Organisation der Antisemiten flieht es östlich der Elbe fast gar nicht; die Partei fetzt ihr ganzes Heil auf bie „intensive" Agitation und auf die Unterstützung des Bundes der Landwirthe. Dafür treten die Herten mit möglichst großer Sicherheit und mit den kühnstm Ansprüchen auf, als seien sie von vorn- herein die Gebieter übet die „agrarischen" Stimmen im Wahlkreise. In der kürzlich stattgehabten Haupt- Versammlung des Bundes der Landwirthe Teltow und Nieder-Bamim, wo die Reformpartei ebenfalls auf Grund ihres „großen Anhänge«" Ansprüche auf Unterstützung des Bundes gemacht hatte, hat es sich einmal evident gezeigt, was dieser Anhang bedeutet. In der von etwa 250 Bauern besuchten Versammlung stimmten netto vier Herren für die Reformer!
Die Landwirthe handeln, dies betonen wir in unseren „Wählergedanken" in voriger Woche und jetzt sagt es auch die „Conserv. Corresp.", gegen ihr eigenes Interesse und gegen das ihres ganzen Standes, wenn sie, verlockt durch Versprechungen aller Art und durch Aussaat ungerechtfertigteu Mißtrauens gegen konservattve Kandidaten die demagogische Agitation bet Antisemiten begünstigen. Lassen sie erst diese Agitation in das platte Land hinein, so öffnen sie dm nachfolgenden Sozialdemokraten Thür und Thor. Daun nützt keine Selbsthilfe, kein staatliches Machtmittel mehr. Ist durch die Antisemiten die Klaflmvethetzung auf die Dörfer vei pflanzt, daun steht die sozialdemokratische Ernte vor der Thür.
Abgesehen davon, daß bie Antisemiten durch Aufstellung von Sonderkandidaturen verschiedene Wahlkreise direkt an Feinde der Lanbwirthschaft a»S- geliefert und — wie in der Weflprignitz — direkt für einen freisinnigen Jugendfreund gestimmt haben,
„Präsident der Bereinigtm Staaten.
Washington.
Gestatten Sie mit, Ihnen und Ihrem Lande mein auftichtigstes Beileid an dem schrecklichen Verlust der „Maine" und dem Tode so vieler braver Offiziere und Mannschaften Ihrer Marine aus- zusprechen.
Das in unserer gestrigen Nummer erwähnte Bei- leibstelegramm Sr. Majestät des Kaisers an den Präsidenten der Bereinigten Staaten
A m e t i k a hat folgmden Wortlaut:
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M uns ins Haus zu nehmen. Ich verweigerte dieses af da« Bestimmteste und reifte sofort von Groten- dug ab. Eine entsetzliche Zeit begann. Ich erfuhr, «6 mein Satte jener Mädchen nach Berlin mitge- tommen hatte, daß eS seine Geliebte geworden war. Höhnischer unb rücksichtsloser würbe das Betragen »rines Satten mir gegenüber, selbst unser Kind verlaß er in dem Taumel eines toilben, ausschweifenden Adens, er mißhandelte dasselbe eines Tage« auf schärende Weise, ich sah, daß seine Liebe zu dem «vde erloschm war, der letzte Grund gegen eine Scheidung fiel damit für mich fort und ich leitete die bcheidund ein, indem ich gegen seinen Willen mit dem Kinde und Dorothee zu einet alten Tante reifte, welche kleines Landgut in Pommer« besaß. Ich war ^schlossen, meine Rechte bis ans's Amßerste zu ver- JMbigen. Ich wußte, da« diese Scheidung für meinen »atten mancherlei Unangenehmes im Gefolge haben *»6te, da das Gericht ihn al« ben allein schuldigen Heil verurtheilen würde. ES war sogar fraglich, ob # seiner Stellung bei Hofe hätte bleiben tonnen, ^K» die Ansicht bet höchsten Herrschaften in Bezug *f die Moralität ihrer Umgebung war als sehr streng incheo- Sehr wahrscheinlich würde bet glänzende
Malier und SardeOffizier sein ferneres Leben in einer
elenden Verdächtigungen einen gewisse» Schein der Wahrheit erlangen, wollte ich jetzt Ihre Gattin werden? Würde man nicht Herrn v. Santen Recht geben, daß er damals an meiner ehelichen Treue, an meiner Ehre gezweifelt hatte? Man sagt mit Recht, daß die Ehre des Manne« höchste» Gut ist, daß er Alles der Ehre opfern soll — nun gut, ich mufe für uns Frauen dieselbe strenge Anschauung in Anspruch nehmen. Die Ehre der Frau ist wett zarter, wett leichter zu verletzen und zu zerstören, wie die de» Mannes, nicht die äußerliche Ehre meine ich, welche Stand und Rang verleiht, sondern die wahre Ehre der Seele, die wahre Ehre eine» reinen, unbefleckte« Lebens! Die Ehre, Arno, will ich mir nun erhalten ! Niemand soll das Recht haben, an meiner Ehre zu zweifeln. Da» Recht aber würde ich bann verscherzen, wollte ich Ihnen jetzt die — Hand zum Bunde reichen.
„Seien Sie stark, Arno! Denken Sie an Ihre Familie! Würde fie mich fteudig und willig in ihre Mitte aufnehmen? Würde fich die Hand, mir zum Gruße entgegengestreckt, uicht scheu wieder zurückziehe»? Ich kenne die strengen Ansichten Ihrer hochverehrten Mutter! N'emals würde fie mich, die geschiedene Frau, als Tochter empfangen; eher würde sie ihren Sohn verleugnen! Ich will aber nicht trennend zwischen Sie und Ihre Famflie, Ihre Mutter treten — deshalb müssen wir scheiden! Ich danke Ihnen, Arno, für Ihre Siebe, das Andenken on Sie wird mir mein ferneres Leben verschönen. Gedenke» Sie auch meiner in Siebe und Treue. Ihre Siebe hat mich glücklich gemacht, fie hat mir wenigsten» einen Tag des Glückes int Beben geschenkt — haben Sie Dank, tausend Dank von Ihrer
Elfriede."
(Kortsetzimg felgt)
Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain. Jllnstrirtes Sonntagsblatt. •—* * * «.
Landwirthe und Antisemiten.
In unserem Wahlkreise agftiren die Antisemiten i» einer Weise gegen bie Conservativen, bie es nöthig «acht, zu bet antisemitischen Kandidatur des Guts- SefitzerSsohnes Herrn Wiegand aus Friedrichsdor (8rei8 Hofgeismar) doch an dieser Stelle hin und wieder die conservattverseits uöthigen Bemerkungen p machen. Die Antisemiten haben eS natürlich besonder» bei ihrer Agitation auf ben „Bauernfang" abgesehen und so verbreiten sie denn einen angeblichen Ausspruch des Herrn I r. Hahn, dem Sande der Landwitthe sei die deutsch-soziale Reform- Pattei mindestens ebenso lieb, wie die conservattve Partei. Nach den Erfahrungen mit Böcke! glaubt den Aniiserniten dies freilich kein hessischer Land- »ttth mehr. ES wäre ja auch ganz unlogisch, wenn die Leitung des Bundes der Landwitthe die anttsemitische Partei höher eingeschStzt hätte, als die konservative; denn im Parlament haben die Antisemiten, die noch dazu meist durch Abwesenheit glänzen, wenig zu bedeuten, während die fast fünfmal stärkeren Konservativen seit Jahren schon für daS Wohl der deutschen Laudwirthschast unausgesetzt besorgt gewesen sind. Außerdem aber ist bekannt, daß die Antisemiten sich um ben Bund bet Landwirthe erst bekümmert haben, als fie annehmen z» bärfett glaubten, diese Organisation für ihre Parteizwecke ausnützen zu können.
Bon einer besonderen „Liebe" deS Bundes der Landwirthe zu den Antisemiten kann also unseres krachtens begrünbetermafeen nicht wohl gesprochen «erben. Für die Landwirthe selbst aber bildet bie t unter ben Fittichen des Bundes betriebene antisemitische k Agitation eine ernsthafte Gefahr. Die I Antisemiten agitiren nach sozialdemokratischem Muster, indem sie die Autorität untergraben und Klassenhetze treiben. Sie suchen zwischen Groß- und Kleinbesitz Zwietracht zu säen und ihre sogenannte „schärfere Eonart" ist nichts weiter, als ein, das Mißtrauen schürendes Nörgeln über Dinge, von denen fie selbst ei» möglichst geringes Verständniß haben. Ans diese Leise wird — das mögen die Landwirthe doch nie» »als aus den Augen verlieren — durch die «»tisemitische Agitation den Sozialdemokraten derZugang in die ihnen H» jetzt verschlossenen Dörfer gerb ne t.
Die deutsch-soziale Reformpartei ist eine reine Agitatiouspariei, nichts weiter. Einer solchen dürfen
Anzeigen nimmt entgegen bk Stoebtihm dieser Blatte«, wwie die Ann.mcen-Bureaux von Haasenstein & Vogler in qq
M., Cassel, Magdeburg und Wien; Rudolf 00. <3(UM Moste in Frankfurt a. M., Berlin, München u. Köln, C. L. «
Daube & Co. in Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, Pari» Telephon 55.
Erscheint täglich außer an Werttagen nach Sonn- und ,..f_____ .
HA i Q Feiertagen. — Quartal-Abonnements-Preis bei der Expe- IvlUl Vlll'U
*'■=• •'O ditton 2 Mk., bei allen Postämtern 2 Mk. 25 Pfg. (exkl. ö
Telephon 55. Bestellgeld). Jnsertionsgebühr für die gespaltene Zeile 90 üfofiriMr 1QQQ
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