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sicher" Weise die Landwirthschaft. Wenn die landwirthschaftlichen nationalen Wähler die Augen aber offen halten, und düs pflegen sie wohl zu thun, so muß eS ihnen doch auffallen, daß Parteien, deren Agitatoren, Abgeordnete und Zeitungen zu jeder Zeit sonst für die Landwirthschaft nichts übrig haben, wohl aber jeder Zeit sehr viel für den Freihandel, für die Börsianer, für die Margarine - Fabrikanten, für die großkapitalistischen Ringe, für die Wanderlager, Haustier und Ramschbazare oder Konsumgeschäfte, daß diese Parteien jetzt vor den Wahlen auf einmal
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,£) gnädige Frau, liebe, gnädige Frau/ jammerte Alte, .erschrecken Sie nicht ..."
„Um Gotteswillen,* schrie Elfriede auf, „was geschehen?* Ah, Elfriede, meine liebe, kleine
Biautworlich für bk Redaktion: Redakteur M. Hartmann in Marburg.
Soudersorte von „Politikern* auch bleiben.
. Die demagogischen Parteien aber zum Stimmenfang jetzt in besonders
Erscheint täglich außer an Werktagen nach Sonn- und Feiertagen. — Quartal-Abonncuicrus-Preis bei der Exve- dition 2 Mk., bei allen Postämtern 2 Mk. 25 Pfg. (exkl. Bestellgeld). Jnsertion-gebiihr für die gespaltene ,’cile ober bereu Raum 10 Pfg.. Reklamen für die .-feile 25 Pfg.
Maus, was hast Du ... o mein Gott — mein Gott. . .*
Sie stürzte auf die alte Dienerin zu, entriß ihr daS Kind und drückte es zärtlich in die Arme. Dann eilte sie zu dem Divan und bettete die Kleine sorgsam auf die weichen Kiffen, kniete vor ihr nieder und preßte die kalten, starren Händchen an die Lippen.
Wahlen die Zahl der buch die reichstreue Wählerschaft abgegebenen Stimmen möglichst vermehre. Möge sich hierzu jeder deutsche Wähler erinnern, daß angesichts der umstürzlerischen Tendenzen der heutigen Zeit das Wahlrecht für ihn absolut zur Wahlpflicht wird, möge er dieses nationale Wahlpflichtgefühl auch tragen in die Herzen seiner Umgebung, daß möglichst Alle, die sich der Ehre voll bewußt find, Deutsche zu sein, und durch ihren Aufenthalt im Reiche Gelegenheit zur Wahl haben, vornehmlich mit dem Wahlspruche sich zur Wahlurne begeben: Mit Gott für Kaiser und Reich, für König und Vaterland I Hierzu gebe der Allmächtige, der die Geschicke Alldeulschlands in seiner Gnade so herrlich hinaus geführt, seinen ferneren Segen!
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Hochaufathmend, die eine Hand auf die Platte deS Tisches gestützt, während die andern schlaff niederhing, erwartete Elfriede den Baron Arno, der nach wenigen Augenblicken, sich noch immer leicht auf den Krückstock stützend, eintraf. Sein Antlitz zeigte einen ernsten, fast finsteren Ausdruck, doch machte sich auf den Wangen eine leichte Röthe geltend, die, vielleicht nut von seiner inneren Erregung herrühren, d»ch seinem Aussehen eine gewisse Frische und Jugendlichkeit verlieh.
Baron Arro verbeugte sich tief.
„Gnädige Frau werden erstaunt fein über meinen Besuch,* sprach er und Elfriede bemerkte die gewaltsame Ruhr in dem Ton seiner Stimme. „Ich würde mir auch nicht erlaubt haben, dar Inkognito der Frau v. Kastner zu durchbrechen, weuu diese mit nicht selbst Veranlassung dazu gegeben hätte . . .*
„Ich verstehe Sie nicht, Herr Baron. Ich sollte Ihnen Veranlassung zu diesem Besuch gegeben habi n? Ich wüßte nicht wodurch?*
„Dadurch, gnädige Frau, daß Sie Ihre Zimmer verlegt und zwar wegen meinet Nachbarschaft. Ich erlaubte mir deshalb Sie um diesen Empfang zu bitten, um Ihnen zu sagen, wenn ich gewußt hätte, »en ich zur Nachbarin bekommen würde, daß ich dann dieses Hotel nicht bezogen haben würde. Ich will Ihnen, gnädige Frau, in keiner Weise lästig fallen und werde das Inkognito der Frau v. Kastner zu ehren wissen.*
Seine Sprache klang unsäglich bitter. Elfriede bereute jetzt fast, die Zimmer gewechselt zu haben. In seinen letzten Worten glaubte sie jedoch etwas wie verächtlichen Spott zu vernehmen, der ihren Stolz erregte. Sie entgegnete daher mit kühler Zurückhaltung und abweisender Geberde:
„Ich weiß nicht, Herr Baron, was Sie zu dieser Sprache mir gegenüber berechtigt. Ich bin frei in meinen Handlungen und habe Ihnen am allerletzten Rechenschaft über mein Thun abzulegen. Ich glaube, Herr Baron, unsere Unterredung dürste zu Eude fein."
Sie wandte sich ab und sah nicht, wie er jäh erbleichte und erbebte.
„Sie haben da. Recht zu diesem Stolze verwirkt," rang el sich über seine Lippen.
„Herr Baron?! . . .*
Mit blitzenden Angen und zuckenden Lippen stand sie ihm gegenüber. Wie war es möglich, daß gerade et so zu ihr sprechen tonnte? Stimmte auch er in das VerdammungSurtheil bet Welt ein? Hatte et so ganz und gut fein früheres Vertrauen zu ihr verloren, daß et e8 übet sich vermochte, sie zu beleidigen und zu verdächtigen? Sie fand kein Wort der Erwiderung, in stummem Zorn wies sie nach der Thür.
In diesem Augenblick jedoch ward die Thür hastig durch einen Kellner geöffnet und die alte Dorothea hat ein. In ihren Armen hing die kleine Elfriede statr, mit bleichem Antlitz, geschlossenen Augen uvd fahlen Lippen
von „Landwirthschasts-Freundschaft" Überflüßen. Man ersieht hieraus nur zu deutlich, daß die VolkSon- blenderei von ihnen je nach den Zeiten so eingerichtet wird, daß sie dabei jedenfalls ihr Schäfchen in s Trockne bringen.
Wenn billig denkende deutsche Wähler heute die Lage der Landwirthschaft betrachten, so müssen und werden sie zugeben, daß dieselbe eine sehr schlechte ist. Der eminente Niedergang der Getreide-Preise durch den auf möglichste Weise, zuletzt noch durch die Handelsverträge unter H.rrn Reichskanzler von Caprivi, begünstigten Import ausländischen Getreide-, die gemischten Tranfitläger und die Zollftundungen für die Importeure dieses ausländischen Geheides und die großen MühlenetabliffementS, die den kleinen Getreidehändler und den klein n Müller mehr und mehr um ihre Existenz bringen, die mangelhaften Gesetze über unlauteren Wettbewerb, über die Börsengeschäfte in Getreide, über Margarine rc., ferner die nicht genügende Sperre der Auslandsgrenze gegen verseuchtes fremdes Vieh, der erleichterte Import trichinengcfährlicher amerikanischer Schinken und Wuistwaaren, amerikanischen Fleisches usw. — Dies Alles mußte die deutsche Landwirthschaft in ganz eminentem Maße schädigen. Tie Nothlage der Landwirthschaft ist ja vom BundeSrathSiische wie von dem preußischen Staatsministerium auch offiziell voll anerkannt worden. Dies Anerkenntniß und die seitdem durch gesetzliche Staatshilfe bereits erreichten Schutz- und neuen Förderungsmaßnahmen für die deutsche Landwirthschaft, zu denen in Preußen erst jüngst noch die Erhöhung des Kapitals der preußischen Cenhal-Genossenschasts-Kasse auf 50 Million-n Mark zu rechnen ist, sie sind, das wird Niemand leugnen, ein Erfolg der Einigkeit, welche zu gemeln’am-m wirthschaftspolittsch n Vorgehen zu Gunsten des landwirthschaftlichen Standes der Bund der Landwirthe erzielt hat. 200 000 Landwirthe aus dem ganzen deutschen Reiche, darunter 180 000 Landwirthe, die nicht zum Großgrundbesitz gehören, haben sich in diesem Bunde zu gemeinsamem Handeln in ihren wirthschaftlichen Interessen entschlossen, und Angesichts dieser Thatsache kommt die Demokratie nach wie vor mit dem Versuche, die Landwirthe dadurch gegen die Großgrundbesitzer und Junker aufhetzen zu wollen, daß sie ihnen weiß machen, letztere hätten ganz entgegengesetzte Interessen. Gerade ein „Junker" ist e6 gewesen, der von jeher, und erfolgreich im Reiche die deutsche Landwirthschaft zu schützen allzeit bestrebt gewesen ist, nämlich unser Altreichskanzler Fürst Bismarck. Ec ist es gewesen,
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bei 1879 durch die Schutzzölle wenigstens eine Wendung zum Besseren erreichte, unter ihm wären auch die Handelsverträge ä la Caprivi nicht in iljrer landwirthschafts-unheilvollen Fassung zu Stande gekommen.
Der deutsche Wähler, welcher mit uns die Hoffnung hegt, daß allmählich auch Deutschlands Landwirthschaft sich Dank auch zielbewusst eingerichteter Selbsthülfe auf dem Wege der Genossenschaften und auf dem Gebiete der Nutzbarmachung der Wissenschaft- licken Fortschritte wieder erheben und blühen und gedeihen möge, wird gut thun, einem währen Freunde der Landwirthschaft feine Stimme zu geben, und das sind die Kandidaten der nationalgesinnten Parteien, ste find allzeit Schützer der nationalen Produktion!
Zu den weiteren Anforderungen, welche der reichs- treue Wähler an denjenigen zu stellen haben wird, dem er seine Stimme giebt, wird die gehören, dass er sich des Mittelstandes, insbesondere auch des Handwerkerstandes warm annehme. Denn besonders der letztere hat heute, theils allerdings aus der natürlichen Entwicklung der Verhältnisse, die unS die Maschinen und die grossartigsten Erfindungen gebracht 6at, schwer zu leiden. Mag man nun über die Frage des Befähigungsnachweises denken, wie man will, in einigen Gewerben wird er sich nothwendig erweisen, z. B. im Baugewerbe. Hier wird namentlich auch zu fordern fein ein besserer Schutz für die Forderungen der Bauhandwerker, eine weitere Eindämmung des unlauteren Wettbewerbs, eine Verbesserung der Coneursordnung, wie sie ja zum Theil jetzt bereits vorgeschlagen ist, eine auf Selbsthilfe be- ruhende Organisation des Handwerks int genossenschaftlichen Wege u. s. f.
Weiter in diesen Ausführungen einzugehen auf Einzelheiten in der inneren Politik, ist wohl «läßlich. Denn in der Hauptsache gelten sie, den Wähler daran zu erinnern, was er als deutscher Mann zu thun hat, um fein Wahlrecht im richtigen Sinn anzuwenden. Er wird aus dem Vorstehenden wohl zu ersehen vermögen, wem er als ein national- gesinnter Mann seine Wahlstimme zu geben, und auch gewisslich, wem er sie, wenn es ihm ernstlich um des Reiches Wohlfahrt zu thun ist, nicht zu geben hat. Damit aber wäre in nationalem Sinne der Hauptzweck bitfcr kurzen Darlegungen zur Vorbereitung ber Wähler für bie Reichstagswahl wohl erfüllt. Unb so mögen sie btnn auch zu ihrem Theile dazu mit beifragen, daß sich bei den kommenden
Wähler-Gedanken.
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* lieber die Natstonal-Sozialen, soweit sie dß vereinzelte Anhänger der Herrn Pfarrer Naumann, Gez.-Assessor a. D. v. Gerlach und Past. Kötzschke in Wort und Schrift demagogisch auftreten, hier viel zu schreiben, bleibt jur den deutschen Wähler erlassen. Eine Partei, bie sich, in völliger Verkennung des wahren Wesens der Sozialdemokratie daS sonderbare Ziel gesteckt hat, die Sozialdemokraten national zu machen, kann natürlich mit solchem Ziele nie prosperiren. Obgleich sie hierbei der Sozial demokratie in einer Weise entgegengekommen ist, die eher als Uedcrga-g ins sozialdemokratische Lager, als eine Ueberführung von dessen Insassen ins Rationale erscheint, — sie bringen in ihren Der- fammlungen .ans Rücksicht auf die Gefühle der Sozialdemokraten" kein Kaiserhoch mehr au8 und nehmen bei Streiks principiell in Erklärungen und Sammlungen gegen die Arbeitgeber Partei — so sind sie natürlich bei den Sozialdemokraten mit ihrem eigenartigen Plane schrecklich abgefallen. Das hindert sie ab« nicht, ihr Treiben fortzusetzen und statt sich zu besinnen, dass sie, wenn sie keinen Sozialdemokraten national bekommen, wenigstens selvst mit den nationalen Parteien gehen sollten, befehden ste die nationalen Parteien in denkbar unsinnigster Weise. Sie nehmen von allen „bisherigen" Parteien das ihnen Gefallende für ihre moderne* Partei und bezeichnen all' die bisherigen Ordnungsparteien als „morsche Trümmerhaufen*. Daß sie trotz all' dieser prahlhanstgen Art bei den Wahlen bisher immer noch über diese Trümmerhaufen zu Fall gekommen find, dies wird das Schicksal der Kandidaten dieser
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Roman von O. Elster.
(Fortsetzung.)
XIV.
AIS Elfriede, von ihrem Spaziergang zurückgzkehrt, ihre neuen Zimmer besichtigte, welche nach bet geräuschvollen Straße gelegen, bei Weitem nicht so ruhig und idyllisch erschienen, wie die frühere Wohnung, ward ihr durch den Zimmerkellner eine Karte überreicht. Ob der Herr Baron der gnädigen Frau feine Aufwartung machen dürfe?
Elfriede «schrack. Ihre Wangen «bleichten und ihre Hand, welche die Karte hielt, zitterte leise, als sie den Namen Arno's auf dem kleinen blanken Papier las. WaS sollte sie thun? — Ihn abweisen? — Ans welchem Grunde? Ihn empfangen ? Alte Erinnerungen wecken, welche verklungen sein mussten für immn? Seue Hoffnungen erregen? Neue Täuschungen hnauf beschwören ? Neues Leid und neuen Kumm«? Und doch, welchen Grund hatte sie, seinen Besuch zurück- zuweisen? Welchen Grund ihn unöthig zu verletzen? War sie nicht gefeit gegen jede Schwäche? Hatte sie fich im Laufe der Jahre nicht jene Ruhe des Herzens erkämpft, welche sie allen Ereignissen stark und unbewegt gegenüb« treten liess? Wesshalb nicht auch einige höfliche Worte mit jenem Mann wechseln, der sie allerdings an die schmachvollste Episode ihres Lebens erinnerte ?
Sie warf die Karte auf den kleinen Marmortisch «nter dem Spiegel und sagte zu dem erstaunt sie beobachtenden Kellner: „Ich lasse den Herrn Baron bitten . . . .*
'Der Kelln« verschwand mit tütet tiefen Verbeugung.
Umschau.
3n ber Budgetkommisston beb Reichstages ist am 8. b. M. bie Beschränkung ber Aepfel- einfuhr aus Amerika zur Sprache gebracht worben, bei welcher Gelegenheit ber Staatsfikretär deS Reichsamts des Innern Staatsminister Dr. Graf v. Posadowsky eine mofivirfe Erklärung zu Protokoll gab, welche fich in ihrem Wortlaute in Nr. 37 des „Reichsanzeigers* abgedruckt findet. Diese Erklärung weist die durch bie Schilblaus blühende Gefahr unter Vorführung ber Urthetle Sachverständig« aus'S Glänzendste nach und schliesst bann: „Was bie Gefahr b« Verschleppung deS Insekts durch getrocknetes Obst betrifft, so find unsere Sachverständigen darüber einig, daß auf Obst, das bei 100 Grad Celsius gedörrt ist, die Schildlaus sicher vernichtet ist, während die Frage der Lebensfähigkeit des Insekts auf in bei Sonne getrocknetem Obst noch zweifelhaft ist und daher zur Zeit eingehend geprüft wird. Wir haben bei dem Erlass der Verordnung vom 5. Februar d. Js. daS zum Schutz unserer Obstbaues nach den bisherigen Erfahrungen unbedingt gebotene Maß ringe halten. Dir weitere wissenschaftliche Erforschung bet Frage, ob bie ergriffenen Massregeln einen ausreichenben Schutz unseres Obstbaues gewährleisten, wirb fortgesetzt. Wir haben mit bem Erlaß ber Verordnung nur bas ganz selbstverständliche Recht jedes Staates ausgeübt, sich vor Einschleppung von Seuchen — seien es nun Seuchen an Menschen, Thieren oder Pflanzen — zu schützen, unb wir glauben, daß wir hierfür die Zustimmung aller Parteien des Reichstages finden werden.*
„Sprich, Dörfchen," „was ist geschehen?"
„Elfliedchen spielte ganz artig int Garten," er zählte bebend und in fliegender Hast die Alte, als sie plötzlich aufschrie und zur Erde fiel. Sie zuckte mit Händen und Füßen, als ich sie «schreckt in die Arme nahm, ward sie ohnmächtig — so trug ich sie hierher."
„Rasch zu bem SanitäfStath — rasch — rasch! Um GotteSwilleu..."
Der Kelln« flog davon, während Dörfchen einige Decken herbeiholte, um da» Kind, welcher einige Lebenszeichen von fich gab, warm einzuhüllen.
Elfriede kniete noch immer neben dem Kinde, fassungslos, tafhloS rang sie bie Hände, während ihr bie Thräneu über bie bleichen Wangen perlten. Da vernahm sie bie liefe, ernste, vor Erregung zitternde Stimme Arnos.
„Darf ich Ihnen meine Hilfe anbieten, gnädige Fran?! . . . ."
„Sie — Sie... .*
Elfriede blickte mit hülflosem, angstvollen Blick zu ihm auf.
„Sie wissen, ich bin Arzt . . .*
„3a, ja, sehen Sie, mein Kind, e8 stirbt — retten Sie meine liebe, kleine Maus."
Arno beugte sich über daS noch immer bewusstlos baliegenbe Kind, hob die Augenlider leicht in die Höhe, fühlte nach dem Schlag des Herzens und öffnete etwas die festgefchlossenm Lippen.
„Haben Sie Wein zur Hand?"
„Hier — Malaga . . . ."
„Ah gut! Bitte einen kleinen Löffel . . . ."
Mit zitternder Hand reichte Elfriede ihm den Wein und den Löffel. Vorsichtig flößte « dem Kinde einige Tropfen ein.
„Eau de Cologne — bitte . . ."
(Fortsetzung felgt .)
WMrTlItrrt Arteigen nimmt entgegen die Expedition dieses Blatte»,
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Sonntaa, 13. Februar 1898. ™ Frankfurt a. M., Berlin, München u. Köln, C. L. T,.,nFlnn ..
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Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für bie Kreise Marburg und Kirchhain SMdttion: Markt 91. Jllnstrirtes Sonntagsblatt
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