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Roman von O. Elster.

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jedes Parteimitglied die Aufforderung, daß die idealen Ziele unserer Partei umso kräftiger be­tont werden sollen, je mehr die materialistischen Be­strebungen sich vordrängen, mit Genugthuung begrüßen.

Die konservative Partei steht auf dem Boden desChristenthums und derMonarchie; ste will die Wahrung der Autorität und der Herr­schaft von Gesetz und Ordnung. ES ist eine illoyale Unterstellung, wenn man unserer Partei nachsagt, sie wolle die Volksrechte knebeln und bei­spielsweise das R e i ch s t a g s - W a h l r e ch t ab­schaffen; darum ist in der ersten Resolution aus­

können. Die Forderung der Unabhängigkest und Selbststän'-igkeit konservativer Reichstagskandidaten wird beachtet werden müssen.

Erfreulich ist bcr Umstand, daß der Parteitag auch dem wichtigen KapitelParteipresse* einige Aufmerksamkeit geschenkt hat. Möchte man im Lande daran denken, daß ein Stamm leistungsfähiger Provinzialzeitungen das beste Rüstzeug im Partei- und namentlich im Wahl- kämpfe ift und nicht versäumen, dieses Rüstzeug zu pflegen und zu stärken.

Marburg

'onnabend, 5. Februar 1898.

Zu den Resolutionen des Allgemeinen konservativen Parteitags in Dresden.

Wir theilten gestern an dieser Stelle die 4 Resolutionen mit, welche vom Parteitage unserer Partei am 2. d. M. tu Dresden gefaßt worden sind. Zn ihnen werde» die politischen Ziele der Partei, ihre Stellung zu den übrigen Parteien und ihr Verhalten bei den im Verlaufe dieses Jahres statifindenden Reichstagswahleu klar bestimmt werden. Die konser- ratioe Partei hat es in Dresden weder nothwendig gehabt, grundsätzliche Meinungsverschiedenheiten auszu- gleichen, noch Abänderungen ihres bewährten Pro­gramms vorzunehmen; sie hat vielmehr angesichts der von vielen so auch von früher befreundeten Seiten über ihre Absichten verbreiteten Mißdeutungen und Entstellungen in »oller Einmütigkeit und in unzweideutiger Klarheit ihr unwandelbares Festhalten an den alten traditionellen Grundsätzen bekannt und insonderheit den verschiedenen auf ihre Kosten ver­breiteten Legenden den Boden entzogen.

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A, das ,,cm 018 gewesen und kann sie niemals au bei werden. Wollte die Partei sich dazu hergeben, drücken materialistische Bestrebungen zu verfolgen und ken 2c' $re ^alen Ziele in den Hintergrund zu stellen, so enfimti rofiri,e balb überrannt werden; denn jede Jnteressen- :nbabn- 'st naturgemäß einseitig und egoistisch. Von -traßcu. Egoismus aber, sei er wirthschaftlichcr oder partei- politischer Art, muß eine christlich-konservative Partei unter allen Umständen frei bleiben. Darum wird

* S äußerlich war der Zwischenfall abgethan. Aber :~L_ ik die zunächst Betheiligten, für Herrn und Frau von Santen konnte er nicht ohne Rückwirkungen bleiben. 3u des Rittmeisters Seele hatte sich ein häßlicher Lrrdacht eingeschlichen, der auch durch die Versicher- Agen Baron Erichs nicht ganz zerstreut werden «nute. Hätte Herr v. Santen seine Gattin wirklich 10351 §stcbt, hätte er nicht selbst so ein flottes Leben ge- V 97fr iihrt, hätte er überhaupt Achtung vor wahrer Frauen- , 108fr »Lide besessen, er würde den Verdacht überwunden und ' . in ostenherziger Weise seiner Gattin wieder ge­

glitzert haben. Aber weil er selbst so wenig Treue im «den gehalten und erfahren hatte, so glaubte er au I wirkliche Liebe und Treue nicht mehr und beurtheilte ; _ Ee Welt nach seinem eigne» leichtfertigen Herzen, i 87 Die äußerliche Ehre seines NameuS mußte er aller- i 10354nS8 unter allen Umständen aufrecht erhalten; fein i - Name durfte nicht in den Mund der Klatschbasen der > 100 ii Wett kommen, deßhalb seiuZorn auf den jungen v. Stetten si 334 A seine Gattin, welche, wie die Sachen auch in der That liegen mochte», Grund zu der boshaften Nachrede rrgeben hatten. Ihre hochherzigen Annäherungsversuche

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Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain

ml SxpedMon: Markt 31. 2222 Jllustrirtcs Sonntagsblatt. Berautworlich für di, R«dak^u:^R.datt«ur M. Hartmann

Anzeigen nimmt entgegen die Expedition diese« Blatte».

wwre die Anii.,ncen-Burtaur von Haasenstei» & Vogler in qq mra^frrt~a' i2' Easiel, Magdeburg und Wien; Rudolf 00. ^01)10. Most- m Frankfurt a. M., Berlin. München u. Köln. C. L. T,,,hf,nn ..

Daube & Co. in Frankfutt a. M Berlin, Hannover, Pari» Telephon o5.

Umschau.

Ein ziemlich stark entwickelter Gewerbszweig, nämlich die Heirathsvermitteluug, geräth durch das Bürgerliche Gesetzbuch auf eine Klippe. Nachdem schon in der Gesetzgebung einzelner Staaten das Versprechen einer Belohnung für die erfolgreiche Heirathsvermittelung als unverbindlich angesehen worden war, hat nun auch das neue Gesetz­buch einen derartigen Vertrag für das ganze Reich für nicht klagbar erklärt. Der § 656 B. G. B. sagt nämlich:Durch das Versprechen eines Lohnes für den Nachweis der Gelegenheit zur Eingehung einer Ehe oder für die Vermittelung des Zustandekommens einer Ehe wird eine Verbindlichkeit nicht begründet. Das auf Grund des Versprechens Geleistete kann nicht deshalb zurückgesordert werden,' weil eine Ver­bindlichkeit nicht bestanden hat. Diese Vorschristm gelten auch für eine Vereinbarung, durch die der andere Theil zum Zwecke der Erfüllung des Ver­sprechens dem Makler gegenüber eine Verbindlichkeit eingeht, insbesondere für ein Schuldbekenntniß.* Diese Vorschriften sind unter dem Widerspruch der Re- gierung auf Anregung des Reichstags zu Stande ge- kommen. In der Kommission hatten die Vertreter der verbündeten Regierungen darauf hingewiesen, daß namentlich in bäuerlichen Kreisen die Ehen häufig durch Personen vermittelt werden, die dieser Thätigkeit gewerbs­mäßig sich widmen, daß ft in Theil in dem Geben und Nehme» einer Vermittelungsgebühr etwas Anstößiges finde, daß aber jene Kreise das Wegfälle» einer Vermittelung unliebsam vermissen würde», da die tief eingewurzelte Gewohnheit, einer solchen sich zu bedienen, noch nicht sobald aufgegeben werden. Die Mehrhiit der Commission war aber der Meinung, daß das Belohnen einer Heirathsvermittelung als unsittlich, mindestens als unanständig einzusehen sei; es werde von den meisten als eine schwere Be­leidigung empfunden, wenn ihnen nachgesagt werde, nicht den Verdacht, welchen sie in Bezug auf Minnas Bettagen hegte, ihrer Herrin offen einzngestehen. Als Minna ihr indeffen eines Tage» sagte!Nun, Frau Dortchen, wir werden wohl zusammen bleiben. Ich gehe wahrscheinlich mit nach Berlin . . *

und schnippisch aufflachte, da hielt sich die alte'Frau nicht mehr länger und forderte von Frau v. Santen Entlassung.

Elftiede war auf'S Höchste überrascht.

, »Örtchen" rief sie,Du, meine einzige Freundin willst mich verlassen? Wie kommst Du auf den Gedanken?*

3dj bin hier überflüssig geworden, gnädige Frau,* entgegnete die Alte störrisch.

Ueberflüsfig?! Aber so erkläre eS doch . . .*

-Der Herr Rittmeister sieht es lieber, wen» Fräu­lein Minna das Kind beaufsichttgt, als wenn ich bei Elfriedchen bin. Ich habe so gut ich konnte, Elftiedchen vor dem Umgang mit dieser schlauen Person be­wahrt, aber der Herr Rtttmeister schicke» ja stets Fräulein Minna mit dem Kinde fort und befehlen mir zu Haus zu bleiben . ... Da bin ich nicht mehr nöthig.*

Dortchen, sprachst Du die Wahrheit?*

Ich habe noch nie gelogen, gnädige Frau. Ich will aber auch jetzt nicht mehr sagen, als ich ver- antworten kann, obgleich ich meine Gedanken habe aber wenn gnädige Frau sich einmal überzeugen wollen, wibhalb Fräulein Minna sich so sehr mit Elftiedchen beschäftigt, so gehen gnädige Frau doch jetzt einmal m den Park. Fräulein Minna ist mit Maus nach dem Soldfischteich gegangen und ich glaube, der Ritmeister ebenfalls. . .'

(Fortsetzung folgt.)

drücklich betont, daß die konservative Partei die Aufrechterhaltung der persönlichen Freiheit aber selbstverständlich auch die der Kronrechte will. Ebenso ist aber auch hervorgehoben, daß die Partei nach wie vor entschlossen ist, ihre Selbständigkeit nach allen Richtungen zu wahren ein Fingerzeig für diejenigen, welche angeblich befürchten und immer wieder behaupten, die konservative Partei könne dem Gouvernementalismus" anheimfallen.

Die S t,'e l l n n g der konservative» Partei z u den übrigen Parteien ist durch die zweite und vierte Resolutton präzifirt. Unser Feind ist die Sozialdemokratte mit ihren Helfershelfern. Dem Kampfe gegen ste soll unsere ganze Kraft gewidmet werden. Darum ist cs auch die Pflicht jedes konser­vativen Mannes, neuen Parteibildungen, welche, die zu jenem Kampfe erforderlichen Kräfte zersplittern, grundsätzlich entgegenzutreten. Parteien oder Partei­gruppen, welche, aus konservativem Bode» ent­sprungen, sich auf eigene Füße stellen, um eine be­stimmte Spezialität des konservativen Programms zu verfolgen, schädigen durch die Schwächung der Mutterpartti nicht nur die gemeinsame große konser­vative Sache, sondern auch den von ihnen verfolgten besonderen Theil derselben; denn wie es in der Resolution treffend heißt, die Vielheit kleiner Partei­bildungen führt zur Ohnmacht gegenüber straff organistrten Parteien. Wem also die konservative Sache am Herzen liegt, insonderheit, wer mit uns von der Nothwendigkeit eines unerbittlichen Kampfes gegen die jede göttliche nnd weltliche Autorität untergrabende, unter Mißbrauch politischer Freihetten auf Zerstörung der christlichen Gesinnung im Volke hinarbeitende Sozialdemokratie nebst den ihr gleich- zu achtenden Parteien und Gruppen überzeugt ist, wird nur dann Positives zu erreichen vermögen, wenn er fest und treu im konservativen Lager steht.

Als Ergänzung des Satzes, daß die konservative Partei eine Interessengruppe nicht sei, kann der erste Theil der dritten Resolution aufgefaßt werden. In der That: von einer Feindschaft innerhalb der konser­vativen Partei gegen Industrie und Handel kann keine Rede fein, ebensowenig aber von einem auf den Stillstand der Sozialreform gerichteten Bestreben der Partei. Den fteisinnige» Zwiettachtschürern zwischen Handel und Landwirthschaft wird die Er­klärung, daß die konservative Partei der Ansicht ist, das Wohldes Vat e r l and8 könne nur durch Gleichberechtigung und Zu­sammenwirken aller wirtschaftlichen Faktoren, einschließlich des legitimen erlaubtes Verhältniß zu Baron Arno eingegangen war; wie groß ihre Schuld war und ob überhaupt sie sich einer Schuld zu zeihen hatte, kümmerte ihn nicht.

In Folge dessen ward fein Benehmen gegen feine Gattin wieder kühl und zurückhaltend. Im Grunde genommen war er ganz zufrieden, daß es so gekommen, denn, so redete er sich ein, jetzt hatte er doch Ursache zu zürnen und sich fern von feiner Gattin zu halten, deren Wesen ihn unsympathisch berührte. Seine augenblicklich aufflackernde Leidenschaft war rasch ver­flogen nnd er empfand bereits an dem ersten Abend, an dem er sich seiner Gattin wieder genähert hatte, den Zwang unangenehm und lästig, den er sich in ihr« Gegenwart auferlegen mußte. Jetzt war er wieder frei und ein Anschein von Recht stand ihm zur Sette, wenn er die Annäherungsversuche Elfriede»'« zurückwieS.

Diese dachte indessen nicht daran, die Versöhnnngs- versuche zu wiederholen. Nachdem sie sich von ihrer Ohnmacht erholt hatte, erwachte ihr Stolz und sie bebte vor Zorn und Scham, wenn ste daran dachte, daß ste in den Augen ihres Gatten als Schuldige dastehen könne. Nur einige wenige Zeile» schrieb sie ihm, daß ste auf feine beleidigende Frage niemals eine Antwort geben werde und daß sie bitte, nach Berlin zmückkehren zu dürfen. Nach einigen Stunden ward ihr ein Brief des Gattten überreicht.' Derselbe ent­hielt nur die Worte:Du wirst solange hier in Grotenbmg bleiben, wie es mir beliebt. Der Skandal soll nicht noch vergrößert werden. Mit Fragen werde ich Dich nicht mehr belästigen. Ich weiß, wie die Sachen stehen.*

Die brutale Natur des Mannes hatte sich wieder Bahn gebrochen. Eifriede lächelte verächtlich, zerriß den Bries in kleine Stückchen und warf dieselben in

schreck- 3 ben gegnerischen Parteien wird mit einer ge­wissen apodiktische» Sicherheit die Behauptung ver- breüct, die konservative Partei sei eine reine Groß- Mndbefitzerverttetung. Mit Recht heißt es darum i» der ersten der Resolutionen: Eine Interessen­gruppe ist die konservative Partei

Handels, gefördert werden,gegen den Strich* gehen. Wir erwarten aber, daß man aus jener Seite nunmehr diese unzweideutige Kundgebung sich gesagt sein lassen wird.

Die nothleideuden Produktiv stände Landwirthschaft, Handwerk und Kleinhandel werden neid) wie vor des entschiedensten Eintretens der konservativen Partei für ihre auf die Verbesserung ihrer Lage gerichteten Forderungen gewiß sein können. Unsere Partei lehnt es ab durch Vorspiegelung un­erfüllbarer Versprechungen nm die Gunst der Ge- toerbetreibenben zu buhlen, sie braucht nur auf das dmch jahrelange beharrliche Arbeit von ihr Erreichte hinzuweisen, um darzuthun, daß sie das Verttauen gerade der produktiven Etände wie keine andere Partei verdient.

Besondere Beachtung wird man dem zweiten Theil der dritten Resolution, der sich mit der Für­sorge der konservativen Partei für die arbeitenden Klassen beschäftigt, schenken müssen. Es wird fortan für ehrliche Politiker nicht mehr angehen, daß sie unserer Partei nachsagen, sie wolle einen Stillstand oder gar Rückschritt der Sozialreform herbeiführen. Gegcn diese Unterstellung hat der Parteitag entschiedene Verwahrung eingelegt. Die konservative Partei hat den festen Willen, auf einen planmäßigen Ausbau der Arbeiter­schutzgesetzgebung und auf eine Verbesserung ber Juvalibitäts- und Altersversicherung hinzu­wirken; aber einer einseitig-n, nur die Arbeiter­interessen berücksichtigenden Sozialreform, welche auf die Lage der produttiven Stände, insonderhiit des Handwerks und des Kleingewerbes gar keine oder nicht genügende Rücksicht nimmt, wird die Partei mit allen Kräften Widerstand leisten.

Die vierte Resolution beschäftigt sich mit den nächsten Reichstagswahlen, für welche die Parole:Gegen die Sozialdemokratie!* ausgegeben ist. Hiermit ist unseres Erachtens eine Grundlage gegeben, aus welcher sich die Ordnungs- Parteien bei gutem Willen leicht einigen können. Wir wollen hoffen, daß die vom Dresdener Partei­tage ausgegebene Parole in der Wählerschaft ein lautes Echo finden und einen erfolgreichen Kampf gegen die sich immer übermüthiger geberdende Demagogie ermöglichen wird. Jedenfalls wird zu erwarten sein, daß unsere Parteimitglieder nunmehr die Wahlarbeit energisch in die Hand nehmen und unter Berücksichtigung der Parteiparole Fühlung mit bei Wählerschaft suchen, um gegebenenfalls allenthalben mit ber Ausstellung eigener Kanbidaten vorgehen zu den Kamin. Sie gab es auf, eine Versöhnung mit ihrem Gatten zu suchen und lebte still und scheinbar zufrieden weiter, sich, wenn es irgend möglich war, auf ihr Zimmer zurückzieheud oder sich ihrem Kinde widmend. Auch diese Zeit hier, wo sie jeden Tag mit ihrem Gatten zusammen tt-ffen mußte, verging, und in Berlin würde der Rittmeister von dem Dienst und seinen Vergnügungen so in Anspruch genommen werden, daß ste ganz für sich und ihr Töchterchen leben konnte.

Die Kluft zwischen den Ehegatten vergrößerte sich immer mehr und mehr. Unüberbrückbar er- schien sie nach einem Ereigniß, welches Elfriede»'s Stolz auf das Empfindlichste verletzte und auch den letzten Rest von Achtung für den Gatten aus ihrem Herzen riß.

Frau v. Sauten war es in den letzten Tagen aufgefalleu, daß sich Minna mit größerem Eifer als früher der Pflege und der Unterhaltung des Kindes hingab. Sie spielte stundenlang mit Elftied'chen, tanzte mit ihr im Zimmer umher, brachte ihm bunte Steine, Blumen und Schneckenhäuser, kurz, sie zeigte ein Interesse für das Kind, welches früher Fran von Santen bestochen haben würde; die kleine Elftiede schloß sich nach Art der Kinder rasch und innig an die neue Freundin an, welche weit lustiger und weniger streng war als die alte Dorothee. Sehr oft weitte Minna mit dem Kinde stundenlang an den entlegensten und verborgensten Punkten des Parkes, sodaß die alte Dorothee Mühe hatte, sie aufzufinden. DaS Gesicht der alten Dienerin nahm von Tage zu Tage einen düstereren Ausdruck an. Sie ließ ge» heimnißvolle Worte fallen von Katzenfteundlichkeit und geheimen Absichten; sie suchte das Kind mög­lichst fern von Minna zu hatten, was ihr jedoch nicht immer gelingen wollte, aber sie wagte doch

1 Aw er für Heuchelei; sie sollten ihn sicher machen und ,1009 S Schuld verhüllen. Ihr Erbleichen auf seine ,I v9y Stage nach ihrem Verhältniß zu Arno v. d. ©roten- ,100fr drrg nahm er für ein Geständniß ihrer Schuld; die !toofr uten Regungen einer keuschen Frauenseele, welche , 993 den Gedanken an einen ftemden Mann als .; 894 schuld empfand, verstand er nicht und würde sie ver-

W haben, wenn Elfriede sie ihm hätte offenbaren Hen. Für ihn stand fest, daß "feine Gattin ein un-