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Erstes Blatt.
Freikirche, Volkskirche, Landeskirche.
* lieber vorstehendes Thema hielt am 24. Januar Hierselbst im Verein zur Förderung regen evangelischen Aemeindelebens Herr Konfistorialrath Professor D. «chelis einen Vortrag, den wir in seinem wesentlichen Inhalte an dieser Stelle wiedergeben.
Der Herr Redner betonte, wie es ihm fern liege, etwa, wenn er über dies Thema spreche, eine Agitation für diese oder jene der Kirchen zu be- tteiben. Nur die Begriffe dieser Kirchen, ihre Unterschiede, Vorthnle wie Schattenseiten wolle er erläutern. 68 sei erwiesen, daß auch Luther in de» Jahren 1521—1533 von Ideen der separatistischen Bewegung durchdrungen gewesen sei. Aber es sei eine Fügung Gottes, daß durch ihn diese separatistischen Ideen nicht zur Ausführung gekommen seien, sonst würden wir heute unsere evangelische Kirche nicht haben. Lewundernswerth an Luther bleibe auch während Jener Jahre die seelsorgerische Treue dieses Mannes. Luther erkannte damals richtig die Kraft in der »iedertäuferischen Bewegung und vergleicht dagegen die Schwachheit der Evangelischen; aber er will eine evangelische Gemeinde ohne den römischen Beigeschmack und ohne die Irrungen der Wiedertäufer.
Was versteht man nun zunächst unter Freikirche? Redner zieht hierzu die Definition, daß er eine Kirche ist, die nicht geborene Mitglieder hat. Erst der eigene Willens.Entschluß führt die Mitglieder der Freikirche zu. Wie steht es aber mit deren späteren Angehörigen vor diesem Entschluß. Da gehören sie also keiner kirchlichen Gemeinschaft an, sie schweben gewissermaßen in die Lust. Sie hören aber dabei viel reden von dem Babel der Lüche und den Schwächen der Pfarrer, und dies »acht ihre Gesinnung häufig unkirchlich. Es flieht eine Freikirche im religiösen und kirchenpolitttischen Sinne. Reine Volkskirchen haben wir nicht, wie etwa in Ecuador und Paraguay, wo jeder llnierthan Katholik ist. Die Volksküche hat im Gegensatz zu der Freikirche geborene Mitglieder. Bo« ersten Athemzuge an umgeben die Segnungen der Kirche das Kind, es wächst auf unter Beein- ßuffung in kirchlichem Sinne und in kirchlicher Sitte «nd wird schließlich durch Gottes Hilfe ein über- Mgter Christenmensch. Nur die Mischung beider Lüchen bringt eine gesunde Kirche, denn sonst werden die Begriffe Christlichkeit und Kirchlichkeit verschiedene.
(Nachdruck verboten.)
Merrkcrnnt.
Roman von O. Elster.
(Fortf-tznng.)
„Gott sei Da»k, gnädige Frau," sprach mit zärt- uchem Schimmer in den treuen Angen die bejahrte Dienerin, „daß Sie erwacht find. Ich fürchtete schon, dvß Sie krank werden könnten. Frau Baronin find «ich schon hier gewesen, um nach Ihnen zu sehen. Frau Baronin meinte, ich solle Sie ruhig schlafen Mfen. Gnädige Frau hätten flch gewiß gestern auf dem Spaziergang in dem feuchte» Walde erkältet... st hab ich denn nur eine warme Decke nm die gnädige Frau gelegt . . .*
Alfriede richtete sich empor. Wie au8 schwerer Krankheit zum neuen Leben erwachend blickte fie umher; w fiel ihr Auge auf ihr Töchterchen, welches am Fruster spieste.
„Maus, liebe, fuße Maus!' rief fie mit bebender Stimme.
„Mama, liebe Mama 1* jubelte bas Sind und «ippeste eilig herbei. Elfriede nahm die Kleine in die *rme und herzte und küßte fie, während die Thräneu chr über die blaffen Wangen rannen. Aber es waren Frendenthrtne», welche fie weinte; ihre Lippe» lächelt-» *>d in ihrem Herzen dlüthe in reiner Schönheit das dlück eines Opfers empor, dar nur ei» Mutterherz d» bringen vermag.
»Nein, nein,* so hallte eS im Herzen ElfriedenS •“btt, dieses rosige, frische Kindergeficht fei nicht Kttftbt werden 1 Diese luftigen Augen sollen nicht me»b in die Ferne schauen, über Dinge nachgrübelnd, •«che ihnen ewig »erborgen bleiben müge». .Meine
kleine, süße ManS, Du feist eine frohe, durch
Die apostolische Kirche hatte diese Mischung. In unserer Konfirmation haben wir eine solche Selbstentscheidung. Die Apostel, besonders der Apostel Paulus, wollen das volkskirchliche Moment in der Familie pflegen I. Chor. 3, Vers 16, Epheser Kap. 3—6 u. s. f. Mit der Freikirche im religiösen Sinne ist. die Sekte nahe verwandt. Aber die Sekte sucht fich in sich selbst zusammenzuziehen, sie liebt die Verborgenheit und allerlei Heimlichkeiten. Die Freikirche hingegen betont frei und offen ihren Glauben. Die Sekte leidet an zu großer Engherzigkeit; fie läßt nur ihr Christenthum gelten. Ihre Mitglieder find gegen ihre Gemeinschaft leicht völlig blind. Ein Mitglied ihrer Sekte, wen« auch ein Zuchthäusler, ist ihr gut, wenn er nur der Sette augehört. Der wesentlichste Unterschied aber ist der, daß die Freikirche anerkannt ist, die Sekte aber nicht. Im kirchenpolitischen Sinne ist die Freiki che eine kirchliche Gemeinschaft, die ihre inneren und äußeren Angelegenheiten völlig unabhängig vom Staat verwaltet. Hierher gehöre» die Schottische Kirche, die Eglise libre, die separirie» Lutheraner mit ihrem Kouststorium in Breslau. Letztere find Volksküchen gleich der schottischen Kirche. Das Kind der Eltern gehört eo ipso dieser Gemeinschaft an.
Der Gegensatz hierzu ist die Landeskirche und Staaiskirche. Die Landeskirche bildet eines der schwierigsten Probleme. Sie stammt aus dem 14. und 15. Jahrhundert und ist dem Papste zu verdanken. Dieser gab dem Fürstenrecht auch kirchliche Privilegien. Die evangelische Kirche setzt in der Reformation den Bestand der Landeskirche schon überall voraus. In Augsburg stellt man im Religions- ftieben 1555 den Satz fest: cujus regio, ejus religio. Der alte Landesbegriff wird geändert durch das preußische Landrecht von 1793. Die heutige Landeskirche weist drei Hauptmomente auf: erstens find ihre Grenzen die des Landes selbst im Gegensatz zur Konfessionskirche. Die römisch-katholische Kirche hingegen will unter dem Papst gleichzeitig Landes- und Konfesstonsttrche fein, und dies führt immer zu Differenzen. Die Landeskirche steht sodann zweitens mit dem Staat in enger Beziehung, der Landesherr ist zugleich Schirmherr, (fälschlich ist hierfür der Ausdruck summus episcopus), er beeinflußt durch seine Person die Landeskirche, der Staat hat einen Minister auch für geistliche Angelegenheiten. Drittens trifft der Staat bei der Landeskirche Fürsorge für die Kirche, für die Pfarrer, die Gebäude usw. In Cassel tagt zur Zett gerade die Gesammisynode über solche Frage, und gelangt hoffentlich zu einer Entscheidung, die recht viele beglückt!
nichts geüübte Kindheit verleben und Deine Jugend will Deine Mutter vor jedem finstere» Schatten beteueren. *
Sie reichte das Kind Doitchen hin, erhob fich und ordnete rasch ihre Toilette.
„Ist Minna nicht da?' fragte fie, während sie ihr reiches, braunes Haar zu einem Knoten schürzte.
„3a, gnädige Fra», Fräulein Minna ist im anderen Zimmer.'
-Sag' ihr, fie möchte zur Frau Baronin gehen, ich ließe Fra» Baronin bitte», zu mir zu kommen. Und Du Dortchen, mach Dich daran, die Koffer zu packen. Wü reifen heute noch.'
„Wie, gnädige Frau? Wü reifen . . .?*
„3a, Dortchen. 3ch erzähle Dir da» später einmal. 3etzt ihn', wie ich Dir sage.'
„Jawohl, gnädige Fran.'
Die Alte entfernte fich.
Nach wenige» Minute» ward die Thür hastig geöffnet und Ulla trat ein. Sie flog auf Elfriede zu und schloß fie zärtlich in die Arme.
„®»tt sei Dank,' rief fie, „daß D» Dich wieder er hott hast 1 Ich fürchtete schon Du würdest ernstlich krank werde». Du Böse, uns in solche» Schrecke» zu versetze»! Aber Dn stehst noch immer blaß au8, meine liebe Elfriede. Minna wüd Dir sofort eine Erfrischung besorgen ... aber was solle» denn die Koffer?'
„Ulla, ich danke Dir für Deine Freundlichkeit und Liebe, aber nimm es mü nicht Übel, wen» ich heute schon abreife. Ich kann Dü den Grund dieser allerdings überraschenden Anzeige nicht sagen, vielleicht später einmal. . . aber glaube mir, daß ich jetzt nicht länger hier bleiben kann . . .'
Stellt man nun einen Vergleich zwischen Freikirche und Landeskirche an, so finden sich bei der Freikirche Vorzüge ans ihrer Selbständigkeit und daraus, daß sie vor allen Mitglieder» ihre Selbstentscheidung fordert. Sie spielt nach religiöser und politischer Seite eine große Rolle. Sie giebt eine große Willigkeit des Opferns, einen bewundernswerthen Opfermuth, gegen den wü beschämt dastehen. Die innere Mission blüht in der Freikirche auf's Schönste durch die große Gebelust der Mitglieder. Sie bildet charaktervolle Christen. Aber fie hat auch ihre Schattenseiten. Ein großer Individualismus in der Freikirche löst im Prinzip die Gemeinschaft auf in ihre Atome, ein starrer Konservatismus hält sie allein gegentheilig zusammen. Jedes Dogma von früher wüd festgehalten bis auf's einzelne Titelchen, die Ceremonieen und Riten bleiben unverändert. Die Freikirche hält sich den Staat möglichst vom Leibe, sie verzichtet auf seine Einwirkung, sie wünscht den Staat thörichter Weise religionslos. Anders verhält i s fich mit der Landeskirche, fie ist seit Jahrhuudeiten mit dem Volksleben innig verflochten. Sie ist eine Bürgschaft dafür, daß das ganze Gemeinwesen einen christlichen Charakter trägt, darauf bauend, daß der Staat christlich ist, wie die Landeskirche. Auch die Rechtsgrundsätze im Staate bleiben von dem Christenthum nicht unberührt. Ein herrlicher Beweis von dem Einfluß des Christenthums auf den Staat ist die Botschaft weiland Kaiser Wilhelms I. vom 17. November 1881. Der Staat allein, der evangelischen Charakter trägt, vermag recht paritätisch zu sein, nur der evangelische Staat ist garantirt ein human- paritätischer. Er kann keinen Unterschied machen in der Austellung von evaugelischen oder katholischen Beamten, aber er kann in der Beamtenthätigkett nicht zulassen jesuitische Handelsweise, Ulttamontanismus oder Talmudismus. Freilich, der Einfluß des Staates auf die Kirche birgt auch die Gefahr in fich, das Bekenntniß abzuschwächen und die Religiosität zu nivellüen. Er schafft leicht khristen, die da glauben, einer bestimmten politischen Partei angehören zu müssen, es werden Religion und Volkewüthschaft mit einander verquickt. Man schaut nur zu leicht auf zu politischen Größen, aber nicht empor zu Gott. Es liegt hierin unverkennbar eine Gefahr für die Reinheit des religiösen Lebens und die Sittlichkeit, mit der wü im Staate rechnen müssen. Wie überall das Reich Gottes zu erkennen, wie überall das Angesicht Christi zu erschauen ist, so fehlt es andererseits auch nicht an Schatten und eben nur Menschen. Die größere Menge hier gehört wohl der Landeskirche an. Den Segen dieser Kirche und ihre Macht wollen wir
Ulla beobachtete lächelnd das Antlitz ihrer Freundin, auf dem tiefe Blässe und glühende Röthe in rascher Folge miteinander wechselte». Nach dem Vorfall des gestrige» Abends vermochte fie fich de» Entschluß Elfriedeu's sehr wohl zu erklären. Wenn auch aus den Worten Arnos nicht deutlich hervorging, daß eine Aussprache zwischen ihm und Frau v. Saute» stattgefunden hatte, so vermochte Ulla doch aus ihnen zu entnehmen, daß Elftiede um die Leidenschaft Arno's wußte. Nur darüber war fie noch im Unklaren, ob Elfriede die Liebe Arnos erwidere. Plötzlich schoß ihr ein Gedanke durch de» Kopf! Wie, wenn diese plötzliche Abreise ElfriedenS und ArnoS in einem inneren Zusammenhänge stand? Wenn fie zusammen . . . doch nein, es war nicht möglich! Jeder anderen Frau hätte Ulla eine solche Handlungsweise zugetraut, aber die ernsthafte, strenge, für UüaS Anschauungen allzu strenge Elftiede würde einen solchen Gedanken mit Abscheu von fich gewiesen haben. UllaS Antlitz, das fich verdüstert hatte, erhellte fich wieder. Lächelnd sprach fie;
„Meine liebe Elfriede, ich will sicherlich nicht in Deine Geheimniffe einbringen, aber Du wirst nttr zu- geben, daß wir meinem Satten und meiner Mutter gegenüber einen Gruud für Deine schnelle Abreise an- geben müssen.'
„Sag ihnen, daß mein Kind erttantt sei . . .' „Närrchen, wird mau mit einem krauken Kind reisen?'
„Du hast Recht ... so sag' ihnen, daß — daß mein Satte geschrieben hat, ich möchte sofort zurückkommen . . .'
Ulla lachte laut auf. Jetzt war |e sicher, daß ein EinverstSndniß zwischen Elfriede und Arno nicht bestand.
uns zu eigen machen, die Macht der religiösen, fiommen, kirchlichen Sitte. Wo sie fehlt, wollen wü hinwirken, daß sie wieder Platz greife, daß fie erhalten werde. Wir wollen uns aber auch gegen die Gefahr wappnen, daß die christliche Sitte eine tobte werbe; wir wollen mit wahrhaftiger Selbstenischeidung für den Herrn in Christo und feiner Gnade einstehen. Wir wollen Christenthum, Religiosität und Nächstenliebe betätigen im Haus, in der Gemeinde und in der Küchengemeinbe, bamit fich alle fester au sie an- schließeu in eine Gemeinschaft des Glaubens und der Liebe. Nicht aber beim Zweiten wollen wir damit anfangen, sondern bei uns selbst, in dem Sinne eines Wortes unseres Luther, der da sagt: „Hält Jeder selbst sich seine Lectio», wird eS wohl im Hause stehn'.
Umschau.
Im mährischen Landtage zu Brünn erhiett vorgestern der Abg. D'Elvert das Wort zur Begründung des Antrags auf Aufhebung der Sprachenverordnung. (Lebhafte Protestrufe rechts. — Die Rechte verläßt den Saal. — Lärm auf den Gallerien. — Der Landeshauptmann verfügt die Räumung der Gallerien). D'Elveri führte aus, die Deutschen werden niemals das Recht des Landtags, die Sprachenfragen zu regeln, aner- erkknnen, deren Regelung gehöre vielmehr vor die Reichsgesetzgebung, jedoch solle sich der Landtag über die Wirkung der Sprachenverordnungen aussprechen. Durch dieselbe« werden die Deutschen in Mähren auf das Fühlbarste getroffen. Das gejammte deutsche Volk in Mähren verlange die Aufhebung der Sprachen» verorbnungen und den Fortbestand des nationalen Friedens. Ohne die Wiederherstellung be8 nationalen Friebens aber sei ber Eintritt normaler Verhältnisse auf dem Gebiete ber Reichspolitik nicht denkbar. (Lebhafter Beifall links). Der Antrag D'EIvert wüd dem bestehenden Ausschuß zur Berathung der Ausgleichsvoischläge zugewieseu. Hierauf kehren die Abgeordneten der Rechten in de» Saal zurück. Abg. Parma begründet den Antrag bett. Regelung des Gebrauchs beider Landessprachen bet den autonomen Behörden, insbesondere bei den Gemeinde- und Straßenausschüsse». Redner wendet sich gegen die Ausführungen des Abg. D'Elveri und erklärt, der Landtag sei für die Regelung der Sprachevftageu zuständig. (Beifall rechts). Der Antrag wird hierauf dem Gemeindeausschuß zugewiesen.
Es geht jetzt in verschiedenen Parlamenten nett her. Die belgische Kammer hatte jüngst deu
„Das wüd man uns auch nicht glauben,' entgegnete fie unter lustigem Lachen.
„Aber, Ulla. . .'
„I-, mein Herz. Den Grund können wir erst recht nicht angeben, denn Erich hat Deinen Gatten in Berlin gesprochen. Der Rittmeister kommt in den nächsten Tagen hierher . . .'
„Er kommt hierher?!'
Elftiede sank erschreckt, foffungSloS in den Sessel zurück. Ihre Wangen überzog Todtenbläffe, fie erbebte, als habe sie eine Schreckensbotschaft vernommen.
,3a, Liebste, er kommt hierher,' fuhr Ulla fort, ihre Freundin wieder aufmerksamer beobachtend. „Du siehst, daß Du keinen Grund hast, abzureisen. Aber auch bei Grnub, ben Du auführeu könntest, ist nicht mehr vor Hauben.'
„Wie soll ich Dich verstehen?,
,Dn wüst mich sofort verstehe», tee»n ich Dü sage, das mein Schwager Arno heute Morgen in aller Frühe nach Berlin abgereist ist.
Elftiede sprang empor.
,Ulla, ist das wahr . . .'
.Gewiß, es ist wahr. Arno ist heute Morgen abgereist, nm in Berlin die Vorbereitungen zu einer großen Reise nach Südamerika zu taffen . . . aber was ist Dü?'
Elftiede schlug die Hände vor das Antlitz und brach in krampfhaftes Schluchzen aus. Die weich- herzige Ulla empfand ein tiefe» Mitleid mit der Freundin. Sie kniete neben ihr nieder und schloß fie in die Arme.
.Beruhige Dich liebes Herz,' flüsterte fie. .Er ist fort, er wird Dich nicht wieder mtt seiner ungestüme» Leidenschaft quälen . . .'
(FortsetzjWg folgt)