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Roman von O. Elster. (Fortsetzung.)

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Erscheint täglich außer an Werktagen nach Sonn- und Feiertagen. Quattal-Abonucments-Preis bei der Expe­dition 2 Mk., bei allen Postä«rern 2 Mk. 25 Pfg. (exkl. Bestellgeld). Jnsertionsgebühr für die gespaltene Seite oder bereit Raum 10 Pfg., Reklamen für die Seile 25 Pfg.

Mit der Staatshilfe also wird e8 sehr langsam zehen können. Bis fie wieder die nöthigen Schranken mit den gesetzgebenden Faktoren errichtet haben wird, «wo die Konkurrenz schon gar manchen Kaufmann «g in Schaden gebracht haben. ES bleibt also nur die Selbsthilfe übrig. Hierbei wiL aber, darauf möchte» wir ganz besonders Hinweisen, jeder Schritt vorbedacht sei«. Eine einzelne uu- «chtige Maßnahme kann hier in Prinzip und Praxis «endlich viel schaden. Das Erste, was in Hiuf^hi

Marburg

Dienstag, 25. Januar 1898.

Umschau.

Wie aus Prag gemeldet wird, theilte der Senat der dortigen deutschen Universität dem Unter­richtsminister mit, daß er in seiner Gesammtheit resignire Die Ursache ist, daß die Zusagen nicht gehalten wurden, welche die Regierung über den Schutz der deutschen Studenten und die Gestattung des Farbentragens gemacht hatte. Letztere Angelegen­heit stand auch am Sonnabend in Prag im böh­mischen Landtage zur Diskussion. Statt- Halter Graf Coudenhove beantwortete dort die Interpellation, betreffend das Verbot des Tragens von Vereinsabzeichen und erklärt, er halte vollkommen den bereits ausgesprochenen Grundsatz aufrecht, daß das Farbentragen ei» statutarisches Recht der deutschen Verbindungen sei, und daß die Ausübung dieses Rechtes keinen Grund zur Aufregung der Bevölkerung, geschweige denn zu Gewaltthätigkeiten, bilden könne. Die Behörde habe dieses Prinzip mit einem großen Aufgebot geschützt, wobei sich zahlreiche Vorfälle ab- gespielt hätten. Der Statthalter giebt eine amtliche Darstellung einzelner Vorfälle aus diesen Anläffen und hebt hervor, daß die Erregung sich von Tag zu Tag steigerte und eine Gefahr für die öffentliche Ordnung und Sicherheit der Deutsche» Prags über- Haupt bedeutete. So mußten am 19. d. M. Vor­mittags nicht weniger als 100 Mann der Sicherheit^ wache, ein halbes Bataillon Infanterie und eine Eskadron Dragoner aufgehoteu werden, um die am Grabe» promenirenden Couleurstudenten zu schützen. Am Abend desselben Tages mußte das Aufgebot aerfaen- 3» den letzten Tagen mußte» deßhalb die Garnison und die Sicherheitswache in ständiger Dienstberettschast stehen. Er, der Statt- Halter, zögere nicht, neuerdings zu erklären, daß er dieser Erregung keinerlei Berechtigung zuerkeunen könne, Werl er rm Tragen von Vereinsabzeichen irgend eine Herausforderung oder Verletzung anderer Natio­nalitäten nicht erblicke. Allein die Erregung sei einmal vorhanden gewesen, und es mußten außer- ordentliche Maßnahmen getroffen werden, um Aus­brüchen vorzubeugen. Der Antrag auf Schluß der Debaite rief großen Lärm hervor. Wolf wurde zweimal zur Ordnung gerufen. Der Schluß der Debatte wurde angenommen. Als Generalredner ge­wählt wurde der Tscheche Kramarcz und der Deutsche r 25 , $ K^marcz seine Rede begann, verließen viele Deutsche den Saal. Kramarcz bedauert, daß der Statthalter das Verbot, betr. das Farbeütragen recht-

Konkurrenz-Kämpfe.

* 3n mittleren und kleineren Provinzialstädten hat neuerdings in weit empfindlicherer Art, als dies den gegebenen Verhältnissen nach in den Großstädten geschehen kann, eine Alle im Preise unterbietende Konkurrenz im Detail-Handel Platz gegriffen, gegen welche die ansässige Kaufmannschaft sich mit mehr oder weniger vorbedachter Selbsthilfe zu wehren be­ginnen muß. Wir haben neulich an anderer Stelle darauf hingetmesen, wie die Blätter für Genossen- schafts-Wesen de» Detaillisten empfehlen, sich genossen­schaftlich zusammenzuschließen und in gemeinsamen großen Waarenhäusern als s e l b st ä n d i g e Kaufleute nebeneinander ihre Waaren feilzubieten, also etwa in einer Art Gegenbazar der ansässigen Kaufmannschaft. Der Gedanke ist in kleineren Städten kaum zu ver­wirklichen. Der ansässige Kaufmann hat seinen Laden, entwender im eigenen Hause oder unter beträchtlicher Miethszahlung, er sieht sich in kleineren Städten

träthe.

7.

M 20

Telephon 65.

Sie schmiegte sich au die Seite ihres Gatten und sah mit scheuem, bittendem Blick tu fein finsteres Gesicht, oI8 wolle fie th» bewege», ein tröstendes, mildes WM seinem Bruder zu sagen. Baron Erich aber ireßte die Zähne fest aufeinander, dann rang es sich über seme Lippe»:

Schwächling . . . weibischer Schwächling ' Arno fuhr auf.

m ba,8 ®ort iE,' rief er, und in seinem Auge blitzte eS drohend auf.

butter trat hochaufgerichtet zwischen ihre 3hr Antlitz war blaß, ihr Auge aber flammte, wie das Auge des Richters, der zu richte» hat über Leben und Tod.

Ich fordere von meinen Söhne« Achtung vor dem Gesetz, Achtung vor der heilige» Sitte/ rief fie mit grollender Stimme. Du klagst das Gesetz an, welcher die Frau mtt dem Gatten verknüpft, Du klagst daß die Frau und der Mann nicht frei nach ihres Herzens augenblicklicher Neigung wählen können, Du klagst, daß Deine Leidenschaft nicht das Gesetz brechen kann, ich sage dir, Knabe, daß Du ein Verbrechen begehst, nicht nur gegen Dich, nicht nur gegen jenen Mann, dem Du fein Weib rauben willst, nicht nur gegen jene Fran, welche Du verleite» möchtest, die Schranke» der heiligen Sitten zu durchbrechen, nein, ein Verbrechen gegen Dein Volk, gegen die ganze Mensch, heit! Achtung vor dem Gesetze, Achtung vor der Heiligkeit der Sitte ist der Pfeiler, welcher die Familie, welcher Staat und Gesellschaft, welcher die Welt auf­recht erhält. Ich weiß wohl, daß viele Menschen jeute anders denken, daß ihnen Gesetz und Sitte nichts mehr find, als tönende Schellen, die man nach >em Beliebe» des eignen Herzens erklingen lassen kann. Ich weiß wohl, daß die natürlichen Leiden- chaften des menschlichen Herzens jetzt höher gestellt werden als Gesetz und Sitte, und daß jeder Mensch

Preisen vor das Publikum treten. Da fie die Waaren m i n d er w er t h i g er Qualität, sogenannte Konsum - Waare, wie sie es nennen, a priori nicht führen und auch natürlich nicht so schnell, als es dieser ihr Konkurrenz - Kampf er fordert, haben, müssen sie entweder manche Waare ohne jedes Verdienst, ja unterm Einkaufs- P r,e i se zeitweise hergeben, was eben allem rationell Kaufmännischen ins Gesicht schlägt, oder sie muffen ihre gute Waare so verschlechtern, daß sie dem Preise, den Konsumgeschäfte modernsten Genre's rm Unterbieten herauSbringcn, in der Be- schaffenh eit wirklich entsprechen. Beides wäre von einem soliden Kaufmann ein unbe­rechenbarer Fehler. Das Publikum will auch garnichts geschenkt haben! Aber bei so plötzlichem Siukenlaffen der Preise ansässiger Geschäfte wird eS mißtrauisch, eS glaubt womöglich, der Kaufmann, der auf gewohnt gute und echteWaare hält, kön ne mit immer noch Profit auf solche Preise herabgehen, habe eS bisher nur nicht gewollt. Dieser Glaube ist ein gründ­licher Aberglaube, der jedoch schließlich noch bewirtt, daß den Käufer» der billigerenKonsumwaare' in dem moderne» Konsum-Geschäft deren Qualität wohl k"« h*'dc aber vom ansässigen Kaufmann für dasselbe Geld doch bessere Waare verlange». DaS Alles ist em unnatürlicher Handel, der dem bewährten Geschäfte mtt guter reeller Waare absolut nicht zu Gesicht stehen kann. Wir möchten in dem modernen Konkurrenzkampf bei Schritten der Selbsthilfe vor Allem den ansässigen, längst bei der Einwohnerschaft foltb b ernährten Kaufleuten empfehlen, einig zu handel», aber nur ohne jede Verletzung des geschäftliche» Stolzes, des Ver­trauens auf das wohlverdiente Renommöe als Führer nur bester und ° r % ?d-r Schritt, der hiergegen an- stößt, ist schwer, sehr schwer gutzumacheu, schadet unberechenbar und nimmt das doch immerhin ftag- licheArr, was. wenn sie allein dastehen bleiben, an der Qualität der Waare der unterbietenden Konsum-Geschäfte hängen muß, ihnen ab, schwächt ba8 natürliche Mißtrauen, das man gegen Waaren "» solcherstaunlich billigen' Preisen empfindet. Stolz bleibe der bewährte, solide Detaillist dieser Art Konkurrenz gegenüber, niemals aber furchtsam und nadjgebenb. Das Gute hat sich längst die fichere Bahn gebrochen, MinderwerthigeS wird es niemals endgültig anszustechen vermögen!

> für fich ein Ausnahmegesetz, eine Ausnahmesitte schaffen ' "ö$te- Das ist der Anfang des Verderbens, der 5n.faS ®$ao8' "°lcheS die Familien, welches die Gesellschaft, welches die Welt verschlingen wird. Wir, 1 /rslen der Nation, die ersten der Gesellschaft, wir dürfen diesen neuen Gesetzen nicht folge» l Wir müffeu tark genug fein, unsere Leidenschaften unter die alt- helllgen Gesetze zu beugen und deshalb, Arno, rufe ich not ffS? Achtung vor dem Gesetz I Achtung

O Mutter, Mutter, wüßtest Du, wie ich leide.. / , »DaS Leid wird vorübergehen. Du wirst gesunden

^danken, das Deinige dazu beantragen, den Mächten des Verderbens gewehrt zu haben. Ich sage Dir, Arno, daß ich Dich verfluchen würde, wenn Du anders handeln wolltest . . . /

Mutter . . . /

»Mein Fluch würde Dich treffen und würde Dir den Frieden, die Ruhe rauben, welche Du in den Armen der Fran eines ander« Mannes zu finden hofftest . . . /

Das Gesetz kann scheiden, was es zusammen- gefügt . . . .

aber die Sitte nicht! Einen Schwur, vor Gottes Altar geleistet, vermag nicht ein menschliches Gesetz Nichtig zu machen. Wenn jene Frau fich durch Richter- spruch von ihrem Gatten trennen ließe... ich würde Deine Liebe zu ihr niemals segnen können und niemals [Eve Frau als meine Tochter empfange». Die Frau ist ote Hüterin der heilige» Sitte... die Frau muß ausharren an der Seite ihres Gatten, an der Seite des Vaters ihrer Kinder, sonst statt fie znr Buhlerin herab, die den wechselnden Wünschen ihres Herzens folgt.

(Fortsetzung folgt.)

Anzeigen nimmt entgegen die Expedition dieses Blattes, sowie die Anwmcen-Bureaux von Haasenstein & Vogler in nn Frankfurt a. M., Cassel, Magdeburg und Wien; Rudolf 33. rjCuJIfl. Moss- tn Frankfurt a. M., Berlin, München u. Köln, C L ~

Daube & Co. in Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, Paris Telephon 55.

»Mutter. . /

, »3a, Arno, Deine Ruhe und Deinen Frieden, W rch. Denn glaube nicht, daß Du mein Ange zu *Weu vermagst. Du bist ruhelos und ftiedlos ge- ?«deu, und Dein Her, toiib Dir sagen, wer die schuld trägt.'

.»O meine Mutter, schweige, schweige I' Ja, Du m meinem Herzen gelesen _. . . Dir gestehe ich

^Äücklich &» ^riebI°6 - - - - Ith bin grenzenlos t* bedeckte die Augen mtt der Hand und wandte pw ab.

y. '^der/ f» fuhr die alte Baronin fort,wenn Dir den Wunsch erfüHeu, versprichst Dn unS dann,

kaum in der Lage, noch viel Geld für die Raum- miethe im großen gemeinsamen Waarenhause, be­ziehentlich für dessen Errichtung auszugeben. Auch würden diese Waarenhäuser in kleineren Städten weniger, als man glauben mag, vom Publikum aus­gesucht werden, denn letzteres ist zum großen Therl an die n a h e n Geschäfte zu seinen Einkäufen fe gewöhnt. Die Idee könnte also für Marburg, i Wetzlar, Hanau usw. kaum in Betracht kommen.

Eine gründliche Abhilfe dieser Uebelftänbe ber Alle unterbietenden Konkurrenz an jedem beliebigen Ott ist nach unserer Anstcht ohne Staatshilfe nicht zu erwarten; es liegen hiermit Folgen ber Gewerbe­freiheit unb Freizügigkeit vor, vor bene» vor Ein- sthmng biefer Gesetzgebung bie Konservativen auf d°s Dringenbste gewarnt haben. Alle Schranken wegzureißen ist leicht, bie nöthigsten aber bann, nenn bie Leute endlich am eigenen Leibe das Uebel spüren, wieder aufzubauen, ist in heutiger Zett doppelt schwer!

Statt aber auf fein wohlverdientes Renommee al8 langjähriger solider Kaufmann dem Publikum gegenüber in solchem Konkurrenzkämpfe fest zu bauen, kommt der große Fehler vor, daß Detailliste» besten Rufes, wir möchten sagen, in einer Art Ver- schenkungslauue, denn anders können wir dies nicht nennen, plötzlich mit womöglich noch niedrigeren diejenige zu vergessen, welche Dich unglücklich ge­macht hat?'

Niemals, Mutter, niemals werde ich fie ver­gessen

Arno?!'

»Du verlangst Unmögliches von mir, Mutter/ entgegnete mit fliegender Hast und keuchendem Athem der junge Man».Da ihr doch Alle das Geheimniß errathen zu habe» scheint, das ich in der ttefsten Tiefe meines Herzens verborge» wähnte, so mögt Ihr auch aus meinem Munde bie Bestätigung hören! Ja, ich liebe Elftiebe ... ich liebe sie mit ber ganzen Kraft meiner Seele unb ich werbe fie niemals, niemals »er. geffen . . . /

»Amo, besinne Dich! Du sprichst von der Gattin eines anderen Mannes!'

Ja, fie gehört einem anderen Manne an, äußer» iich durch die Gesetze der Menschen gefeffelt . . .

r . Ebt ihn nicht, fie ist ihm entfrembet durch feine Schulb. . .'

»Bist Du dessen so ficher, mein Sohn?' .Mutter, wenn es anders wäre, ich würde wahn- finnig! Elfnede kann nicht schuldig sein! Sie ist rein wie ein Engel, fie ist eine Heilige ..."

»Und wenn es so wäre so dürstest Du Dich ihr doch nicht in Liebe nahe».'

Ich weiß es, ich darf nicht... die Gesetze. . . >ie armseligen Gesetze der Menschen, welche auf unsere Serzeu keine Rückficht nehmen .... aber dar Herz aßt fich nicht unter die Gesetze beugen . . . ich liebe Elftiebe . . . und fie ... fie ... oh mein Gott . . . mein Gott . . .'

Er schlug beide Hände vor das Antlitz und stand : u furchtbarster Erregung da. Ulla empfand inniges ] ? Meid mtt Arno, sie war überwältigt von ber - Macht feiner Leidenschaft, unb wie alle weichen Frauennatnren nahm sie für die Liebende« Partei.

auf Selbsthilfe für Detaillisteu in einer Stadt den scharfen Unterbietungen gegenüber nöthig und u n - "läßlich ist, daß ist das einige Vorgehen, ©djritte wenig bedachter, allzu energischer Art werden leicht gefährlich und zwingen schließlich die Anderen zu ganz unnöthigem Nachgeben. DaS, waS fich der einige ansässige Detaillisten-Siand in einer Stadt, wo solch' Alle enorm unterbietende Konkurrenz auf» tritt, vor allem Vorgehen ins Gedächtniß zu rufen hat, ist das Jahre hindurch durch seine Solidität bet dem Publikum erworbene feste Vertrauen. Die» erworbene Vertrauen wird keinen soliden und reellen Kaufmann im Stiche lassen, wenn diese Art unter­bietende Konkurrenz auftritt! Das Publikum unter­scheidet fich allerdings in Käufer, denen dte Billigkeit über alle Rücksicht auf die Qualität geht diese sind es, welche in erster 8fit mehr, mit dem Klugwerden weniger, in die billigen Bazare und Konsumgeschäfte gehen. Der Haupttheil der Käufer wünscht nach wie vor Waaren von garantirt guter unb ^ter Qualität. Uns ist jüngst mügetheilt worben, ein Geschäft habe rohen Schinken bas Pfnnb für 59 Pfennige (mit bem stäbtischen Eingangszoll für 64Pfg.) ver­kauft. Im Einkauf bes Viehes kostet heute bem Sch lächter das Pftmb Schweinefleisch 66 Pfennige! Es mag sich hiernuS Jedermann ein Bild machen, was bas für Schinken fein kann! So Der. hält sich's selbstverstänblich mit sehr vielen von ben Waaren, welche in ben, alle anderen Detaillisten unterbietenben Geschäften zu wohlfeil ausgeboten werben! Wenn uns ein Schlächter ober Verkäufer, ber lange in einer Stadt solid fein Geschäft betreibt, käme unb uns fragte, was er suchen Schinken - Verkäufern gegenüber machen sollte, wir würben ihm nur rathen, mit Unterschrift aller solibe» Metzger- unb Delikateß-Geschäste in ber Stadt diesen 58 Pfennig - Schinken Liebhabern so ! cher Waare noch extra zu empfehlen! Sei Untnschred ist eben zu frappant, als daß ber Käufer guter Waare nicht wüßte, was bieS zu be- beuten hätte!

alte Baronin erhob sich aus ihrem Sessel ihrer vollen majestätischen Größe stanb bie alte, weißhaarige Dame vor ihren Söhnen. Ihre scharfen »»gen ruhten blitzenb auf bem blassen, erregten Antlitz «nio8, ber ben Blick scheu zur Erbe senve. Trotz hinüber seiner Mutter kannte sein weiches Herz nicht, ^st-lze, aber stets gerechte Sinn ber allen Baronin

iS® es verstauben, fich bie volle Herrschaft über ihre zu erhalten, selbst ber herrische Erich fügte fich ; "Erg ihren Anorbuungen.

H . »Streitet nicht, meine Söhne/ sprach fie jetzt mit j &Lrn®en^et stimme.Die Satzungen unseres NLftS finb nicht bazu ba, um bie Freiheit der Söhne rallsnl beschränken, soweit fie fich in den Grenzen des An- sk u »/ bcr Sitte und der Ehre bewegen. Ich finde On Er?Jan dlrno'S sehr verständig . . . die Erfüllung MK [Set b toirb ar° feine biuhe und seinen Frieden

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ich att ich ost verlassen a diese» s Mittel i> sende chen auf mb post. Heilung.

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Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marbura und Kirckdai«

Druck und Verlag. J-h. Ang. «och, UntoerfttäWbrucferei in Marburg,

Redattion nnd Expedition: Martt 21. Berautworlich für bie RedaÜwn^Redatteur M. Hartmann