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I Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marbnrg «nd Kirchhain.

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Druck und Verlag;A,h. U»g. Koch, UnivrrfitätS-Bockdruckerei in Marburg,

Jlluftrirtes Sonntagsblatt

Redaktion web Expedition: Markt 21,

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mir Fräulein von ist. . . . Ich bitte

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Von Sr. KabinetSordre ergangen:

Arno fuhr auf.

Du weißt, Mama, daß Stetten vollkommen gl-ichgittig Dich, Ulla, mir morgen bei

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der Rechtsweg offen stand. Und stehe da: nicht nur das eine oder andere Oberlandesgeiicht, sondern in letzter entscheidender Instanz das Reichsgericht mit seiner ganzen ausschlaggebenden Autorität, vor der selbst die Demokratie zu verstummen pflegt, stellte bei der völligen Undnrchführbarkeit des Gesetzes im Sinne seiner liberalen Väter Grundsätze auf, nach denen in einer geradezu staunenerregenden Menge von Fällen die Ansprüche dcS Fiskus für ungerchtfertigt erklärt worden stnd. DaS einzige Ergebniß dieser famosen Gesetzesmacherei ist folgendes: Unruhe, Um­stände und Unannehmlichkeit eines ProzeffeS und Streits mit den Behörden für tausende von ruhig dahinlebenden Landwirthen; sehr erhebliche geschäst. liche Belastung der Gerichts- und Berwaltungs- behörden, Belastung der Staatskaffe durch erhebliche Gerichts- und Anwaltskosten und endlich eine nicht unbedenkliche Erschütterung der Autorität des Gesetzes. Neben diesen unangenehmen Folgen ist aber wenigstens eine uns sehr angenehme Folge eingetreten: eine ganz ungewöhnliche Blamage des Liberalismus, ein Erfolg, der uns speziell für die Wahlen sehr erwünscht ist.

Aber, abgesehen hiervon, wer hat denn die Idee der so segensreich wirkenden Landwirthschafts- kammern gehabt und aller Anfeindungen ungeachtet durchgesetzt? Die Antwort kann nur lauten: die konservative Partei.

Und nun ein kleines, aber um so bezeichnenderes Gegenstück: Bekanntlich tobten sowohl im Abge­ordneten- wie im preußischen Herrenhause die leb­haftesten Kämpfe um die sogen. Grundsteuer-Ent­schädigungs Rückzahlung. Dort wie hier dasselbe Bild: Die .Liberalen* gleichviel ob Börsen­freunde oder Oberbürgermeister »achten die Rückzahlung der an dir mit der Grundsteuer seiner Zeit belasteten Grundbesitzer gezahlten Entschädigung im Namen derGerechtigkeit* zur conditio sine qua non! Und thatsächlich wäre dieser gesammte Theil der Steuerreform einfach unmöglich geworden, wenn nicht den betreffenden Schreiern der Wille ge- than worden wäre. So wurde denn eine Bestimmung im Gesetz dabin ausgenommen, daß bei nicht entgelt­lichem Uebergange eines Grundstücks nach näheren Grundsätzen die vor mehr wie einem Menschenalter gezahlten Beträge an den Fiskus zurückerstattet werden sollten, sofern der betreffende damalige Besitzer Entschädigungen für die Fortnahme der bisherigen Grundsteuerfreiheit erhalten hatte.

Vergebens machten die konservativen Redner darauf aufmerksam, daß eine solche Bestimmung eine Grausamkeit besonders für den Kleinbesitz sei, zugleich aber auch eine Bagatelle für den Fiskus (ee handelt sich im ganzen um wenige Millionen), zumal die Laudwirthschaft durch die Grunbst-uer Jahr Hunde'te lang im Verhältuiß zu and reu Erwerbe« doppelt und dreifach besteuert worden fei; vergebens wiesen konservative Juristen auf rechtliche Schwierig ketten hin, die kaum zu lösen sein und zu unzähligen Prozeffen führen würden! ES war alles ver­gebens, der liberale See derGerechtigkeit* raste und wollte sein Opfer haben! Und so geschah es denn;das dicke Ende kam n< ch!*

Zunächst machte die fragliche Bestimmung des G-fetzeS schon im ersten Beginn ihrer administrativen Ausführung bei den beheffenben Behörden Land­rathsämtern, Katasterämtern, Regierungen so viel Arbeit, daß tausende von Rieß Papier und Liter Tinte verschrieben und zehntaufende an Geholter und Diäten gezahlt wurden, ehe auch uur ein Pfennig einkam I

In zahllosen Fällen aber trat die Prophezeih-ng der Juristen ein: die Besitzer ihrer Scholle li ß-n es im Bewußtsein ihres guten Rechts auf einen Prozeß ankomme», da die konservative Partei glücklicherweise wenigsten» dafür gesorgt hatte, daß den Bett offene»

Verautworlich für die Redaktion: Redakteur M. Hartmann in Marburg.

Handlungen über die Anleihe Li-Hung-Tschang abge­nommen und dem Generalzollinspektor Sir Robert Hart übertragen habe. Ueber das Pfand für die Anleihe berichtet daffelbe Organ, daß dafür die Ein­künfte des SalzmonopolS, welche auf zehn Millionen TaelS jährlich geschätzt werden, zunächst belegt werde» dürsten. Des Weiteren seien in China neue ©teuer# auflagen geplant. Auch würde sich die chinesische Regierung verpflichten müffen, gewisse fiskalische Reformen mit Hilfe europäischer Beamten durchzu­führen. Einschließlich der noch jetzt auszunehmenden Anleihe würde die gesammte chinesische Staatsschuld im Ganzen etwa 50 Millionen Pfund Sterling (1000 Millionen Mark) Betragen.

Umschau.

Majestät dem Kaiser ist folgende an das Ober-Kommando der Marine

Ich habe mit Befriedigung durch die Meldung des Kommandirenden Admirals vernommen, in welch um­sichtiger und kuerglscherWeise die Besetzung derKiaotschau- Bucht und die Unternehmung gegen Hatti im Sinne der ertheilten Instruktion durchgeführt ist. Ich nehme hieraus gerne Veranlaffung den Kommandanten und Besatzungen Meiner dabei beteiligten Schiffe Meine Anerkennung auszusprechen.

gez. Wilhelm, I. R.*

Bei der Vorstellung des neuernannten chinesi­sch en G e s a n d t e n-h ai-h u an im Aus­wärtige» Amte hob dieser tat politischen Meinungs- austaufch mit dem Staatssekretär v. Bülow angesichts des inzwischen abgeschlossenen Kiaotschauvertrages nockmals den drtagenden Wunsch und daS aufrichtige Bestreben seines Souveräns und seiner Regierung hervor, die langjährige» freundschaftlichen Beziehungen mit D utschland zu erhalten, zu erweitern und zu befestigen. Diesem Wunsche nxb Bestreben gab auch der Staaissekretär v. Bülow Namen» der deutschen R-taSregeruna gegenüber China in ebenso rückhaltlos ausricdtt er Weise Ausdruck. DieOstafiat. Kon.* theilt mit, daß die chtaefische Regierung die Ver-

Die von V e r t r e t e r n des Handels und der Industrie, des Groß - und Kleinge­werbes auf gestern Nachmittag 2 Uhr nach bei» Hotel Kaiserhof* in Berlin berufene Versamm­lung zur Kundgebung für eine Verstärkung bet deutschen Kriegsflotte war von über 1 000 Personen besucht. Es waren bei Weitem die meisten Handelskammern Deutschlands, die meisten wirthschaftlichen Vereine, sowie das Groß- und Klein­gewerbe aus ganz Deutschland vertteten. Mit der Leitung der Versammlung war Kommerzienrath Th. Haßler, Reichsrath der Krone Bayern, betraut worden, der mit die erste Anregung zu der Kund­gebung gegeben hatte. Die einstimmig gefaßte Re­solution lautet:

Die aus allen Theilen Deutschlands heute ta Berlin, Hotel Kaiserhof, versammelten Vertreter von Handel und Industrie, von Groß- und Kleingewerbe sprechen die Ueberzeugung aus: daß das Reich einer Verstärkung seiner Seemacht dringend bedarf, damit dieselbe der Macht­stellung des Deutschen Reiches, seinen wachsenden politischen, vor allem aber seinen gesteigert n wirth- schaftliche» Jntereffen entspricht: daß d a S g e sammte Deutsche Volk mit seiner nationale« Ehre und seiner wirthscha'tlichen Entwickelung an dem Schutze der deutschen Küsten und an dem Schutze der deutschen Staatsangehörigen und der Wahrung der wirthschaftlichen Jntereffen im Auslände beihettgk ist. Die versammelten Vertreter von Handel und Industrie, von Groß- und Kleingewerbe erklären es hiernach als ein nationales Bedürfniß, daß die ge­plante Ausgestaltung der deutschen Seemacht zur Annahme und g e s i ch e r t e n Durchführung gelange.*

In Rußland ist in diesen Tagen in der Be­setzung der Ministerstellen manch' erwädnenS- werthe Aenderuug eingetteten. Der Kaiser hat die

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von der sich Arthur vou Stetten mit großer Höflich- feit verabschiedete.

Elfriede bemerkte, wie Elly einen Moment zögerte und einen zärtlich fragenden Blick nach Aruo sandte, als wolle fie ihn aufforder», fie zu begleiten. Doch Arno v rbengte sich stramm vor ihr, nachdem er mit ihnm Bruder eine» nachlässigen Händedruck getauscht hatte. Leicht seufzend wandte fich da» junge Mädchen ab, winkte noch einmal mit der Rettgerte llüa zu und vei'chwand in der Thüre, welche Jea» dienst­eifrig geöffnet hatte

Eine Weile herrschte Schweige« ans der Veranda. Es schien, als ob fich aller eine gewisse Befangenheit bemächtigt hatte. Ulla machte fich an dem Kaffee- grschirr zu schaffen, Arno'S Mutter sah nachdenklich und ernst vor fich hin, während Arno einige Blätter von dem wilden Wein, der die Veranda umrankte, abriß, zusammenknüllte und mti heftiger Geberde fortwarf.

Du warst nicht sehr liebenswürdig zu Fräulein von Stetten, mein Sohn,* sagte »ach einer Pause Frau von der Groteubmg.

Ich möchte nicht Hoffnungen erwecke», welche fich niemals erfüllen können.*

Er ergriff feinen Hut, verbeugte fich flüchttg vor Frau von Santen, v.rließ die Beran a und ver­schwand »ach wenigen Augenblicke» hinter ben Ge­büschen des Parkes.

Elfriede befand fich in einer fetfam erregten Stimmung. Sie hatte einen Blick in das Herz eine» Mannes gerhan, welcher ihr vorn ersten Anger blick der Begegnung au sympathisch gewesen war. Dieser Blick hatte fie gelehrt, daß der Mann gleich ihr fich unglücklich und beengt fühle in einer Umgebung, welche an Glanz, Reichthurn und Wohlleben nicht» z» wünschen übrig ließ.

Aruo selbst konnte seinen wiffenfchastlichen Neig­ungen unbehindert nachgehe», er b-auchte fich nicht die Feffeln einer bestimmten Berussthätigkeit aufzu­legen, welche der freie Geist de» jungen Mannes nur unwillig getragen haben würde. Und doch fühlte er sich unglücklich, wie Elfriede sehr wohl bemerke» konnte 1 Hier mußte noch ein Geheimniß obwalten, denn die äußeren Umstände allein konnte» die tiefe Verstimmung iu der Seele Arno'» mch Hervorbitage». Auch, daß ihm der Wunsch versagt blieb, feine ärzt- l'che Thätigkett auSzuüben, war kein hinreichender Grund, den» Elftiede hatte bereit» erfahren, daß Arno insgeheim dennoch al» Arzt ta dem Dorfe Grotenburg thättg war. Frettich geschah dieses nur in dringenden Nothfälle», da eS sich Arno nicht ver- geben haben würde, dem Landärzte des rächst» Städtchens feine ohnehin knappe Einnahme zu ichmä'et».

Immerhin suchte fich der junge Baron so nützlich al» möglich zn wachen und die Armen und Leidenbeu der umli genden Ortschaft«», hauptsächlich die Be­wohner der einsame» Wald örfer im Sebttge, nach denen kaum einmal im Jahre ei» Arzt kam, verehr e« und liebten Arno, als ihren Wohlthäter, H.lfer und Retter ta mancher Roth.

(Fortsetzung folgt.)

Die Demokratie und konservative Gesetzgeber.

Bekanntlich Hai kaum eines der neuerdtagS er- leifencn Reformgesetze lebhafteren Widerstand und xidnspruch auf Setten deS Freifinns und der gtifter» und geldverwandten demokratischen Freunde desselben gefunden, als die endlich errungene berufs­mäßig organifirte Vertretung der zunächst vmgstenS preußischen Landwirthschaft und der Sikerbau und verwandte Gewerbe betreibenden Be- lilterung, wie solche in Gestalt des Gesetzes über die LandwirthschaftSkammern errungen . Wohlverstanden, nachdem beispielsweise Handel mb Industrie solche sehr einflußreiche Vertretungen d (Malt bet Handelskammern schon seit mehr wie tigern Menschenalter hatten. Ueberflüssigkett, Geld- Mtgeubung, Zwietracht, Zeitverschwendung »sw. »üben al» der unvermeibliche einzige Erfolg ber zu dqrünbenbeu laubwirthschaftlichen Vertretung vorauS- zesagt, die Debatten im Abgeorbnetenhause darüber find in dieser Beziehung äußerst lehrreich. Die berühmtenwärmsten Freunde* der Landwirth- föaft hätten es allerdings ungleich lieber gesehen, Benn die Landwirthschaft von diesen Organisationen »verschont* geblieben wäre! So heiße Kämpfe, wie ta brandenburgischen Ständehause bet Gelegenheit der Auseinandersetzung zwischen LandwirthschastSkammer mb Böisenleute» hätte es bann nicht gegeben unb vor Allem nicht so jammervolle Niederlagen beS Kanchesterthums vor ber ganzen Bevölkerung.

Doch sei bem wie ihm wolle. Fest steht jeden- saSS auf das unumstößlichste dreierlei: erstens, baß bei Gesetz über bie LandwirthschaftSkammern fich gut bewährt hat, wofür ber Mangel jeglicher Klage Be- SkiS genug ist; zweitens, daß bie Landwirth- sHrstskammeru selbst vom allgemeinsten Verttauen Ptiagen finb, wie die Schrttte derjenigen Provinzen i® Errichtung einer solchen Behörde erweisen, welche B jetzt von bem Gesetz noch keinen Gebrauch ge­rächt haben; brütens, baß bie Kammern für Gesetz­gebung ber Verwaltung in juristischer unb national« Smomischer Beziehung und ebenso für bie Technik

Hervorragendes leisten. Wenn man einschlägig tarn Wunsch und Rath aussprechen könnte, so wäre 9 nur ber, daß die Kammern daS Beispiel ihrer «äraler angelegten Handelsschwestern nachahmen, «d speziell unter dem GefichtSpunkte der Gesetzgebung Ekttig für gediegene juristisch auSgebildete Beräthe !®gten, durch welche am besten ber erwünschte höhere ^fluß ber Lanbwirthschast auf Gesetzgebung unb «noaltang herbeigesührt werben könnte.

runbett Schultern nieber; ein halbhoher Herr nhut, ber grüne Schleier, gelbe, hirschleberne Stulpband schuhe und Reitpeische nit silbernem Knopf verooll- ständigten den geschmackvolleu Amozonenavzug. Elly'» derbe Gestalt schien f»lanter und zarter in dem lang herabwallenden Reükleide, als in dem berbe» bauschigen, Hellen Sommeranzug, in dem Frau v. Santen das junge Mädchen znerst gesehen.

Wir beabfichtigen nächste Woche ein kleine» Gartenfest zu gebe»,* wandte fich Fräulein v. Stetten au die ältere Fra» von der ©rotenbürg.Wir hoffen, daß Sie un» auch da» Vergnügen mache», zu erscheinen!'

Ob ich mitkommen werde, mein Kind,* ent­gegnete die alte Dame freundlich,vermag ich roch nicht zu sagen, aber meine junge Gesellschaft wird ficherlich nicht fehlen '

,E» wird Euch uoch eine officielle Einladung zu­gehen, Ulla,' fuhr Evy von Stetten fort.Ich wollte Dich nur benachrichtigen, daß Ihr Euch auf den Tag, es ist der Mittwoch, nicht versagt.*

Nein, Elly, wir werden den Tag frei halten,*

So ist mein Auftrag nLbigt . . . nein, liebste Utto, wir können nicht bleiben. Mama erwartet »ns zum Abendeflea zurück. Morgen sehe» wir un» ja wieder . . . .*

Kommt nur pünktlich..

Gewiß. Wir werden uns mit soldatischer Pünkt­lichkeit etastellen. Du kennst ja meinen Vater,* setzte das junge Mädchen hinzu,wenn ihm nur ein gutes Diner winkt, ist er immer pünktlich.-

Hie küßte llüa auf die W mge, dann führte fie die Hand der alten Dame ehrfurchtsvoll an die Lipp n und verbeugte fich freundlich vor Frau von Santen,

Aiqeigen nimmt entgegen die Expedition dieses Blatte», wwie die Ann'mcen-Bureaux vou Haasenstein & Vogler in oo et

Frankfurt a. M., Gaffel, Magdeburg und Wien; Rudolf dd. ^LUITO.

Masse in Frankfurt a. M., Berlin, München u. Köln, 6. L. KR

Danbe & Co. in Frankfurt a. 3)1., Berlin, Hannover, Paris Telephon 5o.

Roman von O. Elster.

(Fortsetzung.)

»Ich freue mich, meine Gnädige,* sprach er, indem blaß blau en Lugen aufleuchteten,daß es Ihne»

JW gefällt hier auf dem Laude. Da dürfe« wir * Hoffnuug hege», daß Sie uoch einige Wochen verweile».*

» ®ftiebe blickte etaigermaßev erstaunt de» jungen «7? °n, der so verttaut z» ihr sprach, al» wären K jahrelange Bekannte.

Ny v. Stetten lachte laut aus.

k^-Nicht war, gnädige Frau,* sprach fie daun, ist urkomisch. Er hat fich nämlich sterblich

5 die verschoffen, gnädige Frau.'

^.Aber Elly,* wehrte der Student verlegen ab, *?ttnb Frau v. d. Grotenburg und lllla lachten auch Elfriede kaum da» Lachen unterdrücke» Nur Aruo'» Antlitz »ahm einen finstere» hv ®r jagte jedoch nichts, sonder» trat

te Balustrade der Veranda und blickte scheinbar *itaahm»lo» ta den Park hinan».

. v. Stetten war da» Bild überquellender ^uudheit und Jugendkrast. Sie sah prächtig i« dem k^flifinen, ihre kräftige Gestatt eng umschließenden ^Metd au». Ihrem fttscheu Geficht hatte der scharfe bmch die Felder etae gesunde, leuchtende Färbung j2taen; ihre großen vergißmeinnichtblauen Äugen j£Wn i» Heller Jugendlust, vermochten aber auch - zanlich »nd schmachtend z« blicken, wie Elftiede als das junge Mädchen nach Aruo hinüber F* Da» aschblonde Haar Elly'» fiel frei über die

Tisch nicht wieder

Fräuttta von Stetten zur Nachbarin zu geben.* Aber, bester Schwager. . .*

Erscheint täglich außer an Werktagen nach Sonn- und ATI

Feiertagen. Quartal-Abomiemems-Preis bei der Expe- *VllIvlllIUtl

dition 2 Mk., bei allen Postämtern 2 Mk. 25 Psg. (exkl. ö

Bestellgeld). Jnserttonsgebühr für die gespaltene Zeile (S?nnttrthpnh 1^ 1QQQ

»der deren Raum lOPfg.. Reklamen für di- Zeile 25 Psg. ÖUIUlUUCnV, 10. ^UilUUr loHÖ.