Einzelbild herunterladen
 

SmchjW IMW

Televho» 55.

Anzngen nimmt entgegen die Expeditiou dieses Blattes, sowie die Ann'mcen-Bnreaux von Haasenstrin & Vogler in qq O Frankfntt a. M., Casiel, Magdeburg und Wien; Rudolf OO.

Moffe in Frankfntt a. M., Berlin, München u. Köln, C. L. <T,r,hfln K-

Daube & Co. in Frankfntt a. M Berlin, Hannover, Paris Lttepyon 55.

Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.

s.t«««.».». wia.=.wn,<rai h,^llmtrirtes Sonntaasblatt. rwl- -WM»,«.

_______»» «»« -I. VWWI**WtUHWIjVVUU),_____Md« SifenHHL Joh. 8lg. »,». fea, ta $;0Tblir,.

Erscheint täglich außer an Werttagen nach Sonn- und «*.<*!****«*.

Feiertagen. Quattal-Abonnernents-Preis bei der Expe-

ditton 2 Mk., bei allen Postämtern 2 Mk. 25 Pfg. (exkl. O

Bestellgeld). Jnsertionsgebühr für die gespaltene Zeile ^ntTtTrthpnh R 1RQQ

oder deren Raum 10 Pfg.. Reklamen für die Zeile 25 Pfg. vvlulUVlllV, O. ^UHUUl lotzö.

Bestellungen

fftr das erste Quartal 1898 auf die

S)ktthsss. Ltttllllg

nebst deren Gratisbeilage«

^ireisblatt" für die Kreise Marburg uni srrchhain.Illustriertes Sonntags blatt" undVerloosungsliste der -gl. preußischen Klassenlolterie"

i »oben von allen Postanstalten, Landbrief- frigern, in dec Expedition (Markt 21), sowie m unseren Filial-Expeditionen in Kirchhain, Hustadt und Wetter entgegengenommen.

Reuhinzutretende Abonnenten erhalten bir Zeitung vom 1. Januar ab gratis «ochgeliefert.

Fleischvertheuerung.

Wenn man der demokratisch - fteisinnigeu Presse Amben schenken dürste, dann wären die sogenannte» kwletarier bet uns alle im Begriff, Vegetarier zu «den und die armen Fixer von der Terminbörse, Men man ihr Spielchen so grausam verdorben, «den wohl demnächst auch zu derselben Genossen- W übertreten müssen, weil die Fleischpreise uner- tz-inglich hoch geworden find.Und das haben M ihrer Sperre, die Agrarier alles" gethan", so W dann der Restain des Klageliedes aus. Deß- W werden von jener Seite auch alle Hebel in Be- Mng gesetzt, um die Regierung zur Oeffnung aller Anzeu für die Viehzufuhr aus dem Auslände zu wulassen, obgleich doch die steistnnigen Herreu das N »er Vieh züchtenden deutschen Bauern sonst Mer im Munde führen und nur gegen die Getreide iwmden Großgrundbesttzer eifern.

7 So berichtet dieOstpr. Ztg ", daß ebenso wie ^lgistrat und Stadtverordnete Königsbergs auch der Äßnnige VereinWaldeck" im Bunde mit der iaiiner Fleischerinnung und den vereinigten Groß- Mhtern bet dem Reichstag um Aufhebung der bvysperre für Schweine aus dem verseuchten Ruß- Ä petitioniren wolle. Zur Qualifikation der

(Nachdruck verboten.)

l^erüannf.

Roman von O. Elster.

M (Fortsetzung.)

-Krau v. Santen bewunderte den gediegenen Reich.

k die Pracht und den Glanz des Schlosses. Wie «ch kam ihr diesem Befitzthum gegenüber das Mn ihres Vaters iu den Holsteinischen Marschen f- Und doch, wie unendlich schmerzte eS fie, als Hre ländliche Heimath verlassen mußte. Fast 'M dünkte ihr jetzt auch die eigene große Mietys- «mg in Berlin, obgleich Rittmeister v. Santen sttften Dekorateur der Residenz mit der Ausstattung Räume beauftragt hatte. Schloß Grotenburg 'ein Wohnsitz, dessen sich kein Fürst hätte zu Ritt brauchen.

Gelächter, fröhliche Stimmen schallten ihr von l^tranba entgegen. Ein Diener eilte an Frau Ruten vorüber, fie anzumelden. Das Geplauder

, Die Zimmer, deren Thüren geöffnet waren, zeigten * gediegene Ausstattung, welche für den festbe- Adtten Reichthum der alte» Familie Zeugniß ab- Aus den Fenstern schweifte der Blick über die im Abendwinde wogenden Gipfel hundertjähriger $®te, hinter denen die rotheu Dächer der Wirth» Wsgebäude und des Dorfes hervorsahen. Felder R Diesen schlossen sich dem Parke an, der fich nach füllen Seite hin in den schattigen Hochwald deS Riiges verlief, das in sanften Wellenlinien die Milcht begrenzte. Aus dem niedrigen Höhenzug 9 Waldgebirges hob fich eiu mächtiger Basaltkegel W«, gekrönt von den grauen Ruinen der alten Mnburg, des Stammsitzes deS Geschlechtes, ehe es - DbieseS fürstliche Schloß nahe der ftuchtbaren gebaut.

geistigen Kapazität der Vereinsmitglieder theilt das genannte Blatt mit, daß iu der Begründung der Petitton der Umstand besonders hervorgehobcu sei, daß die Schweinesperre an der Grenze nur der misera gens der Großgrundbesitzer zu Gute komme, so als wenn die Bauern und Landarbeiter nur noch Kaninchen etwa und keine Schweine züchteten.

Woran in aller Welt find nach fteisinnig Waldcck'scher" Anschauung denn die deutschen Bauern noch interesfirt? Weder die Maßnahmen zur Hebung der Spiritus- und Zuckerindustrie, »och die zur Besser­ung der Getreidepreise haben ttgend ein Interesse für den Kleingrundbcsitzer, das liest man in fteisinnigeu Blätter» alle Tage. Jetzt soll es ihnen auch voll­ständig gleichgüttig sein, ob die Grenzen für seuchen- verdächtiges Vieh geschlossen find oder nicht. DaS müßten japutzige" Bauern sein, die so gar kein Interesse an dem Gedeihen irgend welches landwirth- schaftlichen Produktionszweiges haben, das wären die geborenen Rekruten für >n Nordostbund, in dessen Programm auch von solchen Interessen keinem Wort die Rede ist. ES giebt, so sagt daS Blatt deS Bundes der Landwirthe, solcher wunderlichen Käuze glücklicher Weise noch nicht viele, denen der gesunde Bauernverstand durch fteistnnige Floskel» von Recht und Freiheü soweit verdreht ist, daß fie in den Cantus eiustimmen:Was scheert mich Schwein, was scheert mich Rind, laß zum Teufel fie gehn, wenn verseucht fie find 1" Diese freisinnige Behauptung, daß nur die Großgrundbesitzer von der Grenzsperre Vortbeil hätten, ist so unsinnig, daß sie auf dem Lande und auch in den Landstädten nur mitleidiges Lächeln erregen kann. Ebenso leicht läßt es fich aber beweisen, daß die Grenzsperre selbst bei vollständiger Durchführung keine Fleisch - Vertheuerung im Gefolge haben würde. Wir haben schon zu wiederholten Malen darauf hingewiese», daß die Preise für Schweinefleisch unter dem Zeichen der Grenzsperre nicht gestiegen, sondern sogar gefallen find. In den Jahren 1892/93 führten wir noch über 800 000 Stück Schweine vom Auslande ein, ttotzdem kostete damals das Schweinefleisch nach der amtlichen Statistik durchschnittlich 1,34 Mark pro Kilogramm. Im Jahre 1896 war die Einfuhr in Folge der Sperrmaßuahmen auf rund 100 000 Stück gesunken und ttotzdem kostete das Kilo Schweinefleisch nur 1,24 Mk. im Durchschnitt. Seit dem Vorjahre find leider keine wesentlichen Veränderungen in der Grenzsperre vorgekommco und deshalb kann dieselbe doch nicht dafür verantwottlich gemacht werden, wenn die Preise in die'em Jahr etwas gestiegen find. Die

verstummte, Herr und Frau v. d. Groteuburg traten rasch auf Elfriede zu.

Ah, meine verehrte gnädige Frau," rief Baron Erich, indem er Ihr die Hand küßte,wie unendlich freue ich mich, daß Sie ihr Versprechen gehatten habe». In der That, Sie haben gefehlt, um unseren Kreis vollzählig zu machen."

Die Gesellschaft hatte fich von ihren Sitzen erhoben. Baron Erich stellte die Anwesenden Frau v. Santen vor.

Hier, meine gnädige Frau, meine Mutter, die fich sehr freut, die Freundin meiner Ma kennen zu lernen..

Eine große, starkgebautt Dame mit schneeweißem Haar und einem stolzen, aristokrattsch schönen Antlitz, streckte Elftiede mit gewinnendem Lächeln die schlanken, weiße» Hände entgegen.

Seien Sie mtt willkommen auf Schloß Groten­burg," sprach fie, indem sie die fich tief verneigende Elfriede an fich zog und einen leichten Kuß auf ihre Stirne drück«.Ich hoffe, Sie »erden fich bei uns wohl fühlen."

ES folgte die Vorstellung der übrigen Gesell­schaft, eines Freiherrn v. Stetten mtt Gattin und zwei erwachsenen Töchtern und einem etwa dreiund- zwanzigjähngen Sohn, der die großen Universitäts- ferien auf dem väterlichen Gute Stettenburg zubrachte. Herr v. Stetten war ein jovialer Landedelmann, feine Gattin eine etwas triviale Erscheinung mit verblaßten blauen Augen und granblondem Haar; hie jungen Damen, zwei flachsblonde, ländliche Schön­heiten unb bet Herr Sohn ein unendlich langer, hagerer Jüngling, bas blonde Ebenbild seiner blonden Mama!

Unb hier, so schloß Baron Erich feine Bor-

Preissteigernng ist znm Theil sicher eine Folge ber höheren Getreidepreise unb bestätigt so unsere alte Behauptung, daß Getteide- unb Viehpreise in engem Zusammenhang stehen. Also ohne bie geringste Schädigung der Schweinefleischeffet, zu denen fteilich die koscheren Nährväter des Freisinns im Allgemeinen und bie des Nordost im Besonderen nicht gehören, haben die deutschen Groß- und Kleinbauern und auch Landarbeiter und Kleinstädter im Jahre 1896 mindestens 7800000 Schweine mehr verkaufen können als im Jahre 1892. Das bedeutet einen Gewinn von mindestens 70 bis 80 Millionen Mark für alle deutschen Schweinebesitzer. Ohne die Grenz sperre wäre denselben nicht nur diese Einnahme entgangen, sondern sie hätten anstatt dessen durch ein» geschleppte Seuchen sicher noch bedeutend höhere Ver­luste zu beklagen gehabt. Dadurch aber würde nicht nur die deutsche Landwirthschaft, sonder» unser ge- sammtts Erwerbsleben in schwerste Mitleidenschaft gezogen sein, mit alleiniger Ausnahme der inter­nationalen Börsenfixer und Großhändler.

So steht der Vieh» resp. Fleischwucher aus, den die Agraier nach Behauptung der freifinnigen Waldeckianer" nur zu Gunsten der Großgrundbe» fltzer auf Kosten der armen Großstädter tteiben. Wenn man Fleischwucherer finden will, so muß man pe schon in andere» Kreise» suchen, die den Ver­bündeten des fteisinnigeu Waldeck-Vereins näher stehen als den Agrariern. DieOstpr. Ztg." giebt für diese Suche wetthvolle Auhaltspuntte nach Er» Hebungen des Landwirthschastskammer»Sekretärs Dr. Rodewald. In der Zeit vorn Juni 1896 bis September 1897 stellten fich die Preise für den Doppelzenter Rindfleisch in den ostpreußischen Städten: Allenstein, auf 8595 Mark im Groß-, 120135 Mark im Kleinhandel. Braunsberg: im Großhandel 91100, im Kleinhandel 101120 Mark. Memel: int Großhandel 81100, im Kleinhandel 105-130 Mark. Königsberg: im Großhandel 7692, im Kleinhandel 120135 Mark. Die Großhandels­preise in den Mittelstädten waren ziemlich gleich, in der Großstadt Königsberg wesentlich niedriger. Während aber die Differenz zwischen Groß- und Kleinhandelspreise» in Braunsberg nur 10 Prozent, in Memel 630, in Allenstein 935 Prozent betrug, stieg sie in Königsberg auf 3 5 7 2 Prozent. Schade, daß Dr. Rodewald nicht auch die ostpreußischen Kleinstädte in bett Kreis seiner Betrachtungen gezogen hat, bort werben bie Differenzen sicher noch kleiner fein, und für alle Orten liefern boch stellung,mein fünfter Bruder Arno. Der Gelehtte der Familie Grotenburg, meine Gnädige."

Frau v. Santen sah in das gebräunte, ernste Antlitz eines jungen Mannes von etwa dreißig Jahren, dessen lichtbranue Augen mtt unverhohlener Bewunderung auf ihrer schlanken, vornehmen, mädchen­haften Gestalt ruhte». Dan» verbeugte fich Arno v. d. Grotenburg tief vor der Freundin feiner Schwägerin und fprach mtt leiser, verschleierter Stimme:

Ich hat« letzten Winter nicht die Ehre, die gnädige Frau kennen zu lernen, obgleich ich mich in Berlin auf hielt.,

,DaS war Deine Schuld, lieber Schwager," fiel Ulla lächelnd ein.Du stecktest ja bis über die Ohren in Deinen egyptischeu Studien."

Ich bereitete mich auf eine Forschungsreife in das Innere des Nillandes vor, ba fand ich leibet leine Zett füt gesellschaftliche» Umgang."

»Bot vierzehn Tagen ist er wieder zurückgekehrt, liebste Elfriede. Er wttd Dir später noch seine Samm­lungen zeigen. Entzückende Sachen! Sieh nur, dieses Armband hat er mtt aus dem Lande ber Pharaonen Ntitgebracht."

Ulla hielt ihrer Frennbin de» runben, weißen Arm hin, an dessen Handgelenk ein sonderbar geform­ter silberner Reif sich befand, eine Eidechse darstellend, deren Augen in grünlichem Glanze schimmerten unb funkelten.

Ich fanb ben Armreif in einem alten Grabe bei dem früheren Theben." sagte Arnv einfach,und glaubte Dir, liebe Ulla, mit demselben eine Freude zu machen. Deßhalb kaufte ich ihn. Großen Werth hat der Reif nicht."

Aber er ist entzückend . ... er ist originell!" riefen bie beiden Fräulein v. Stetten aus.

diesperrwüthigeu" Agrarier glücklicherweise das Schlachtvieh. In ben größten Städten stellt fich der Einkaufspreis am billigsten, aber ttotzdem müssen es die Konsumentin dort am theuersten bezahlen. DaS kann nicht allein an den höheren Ladenmietheu liegen, sondern hauptsächlich daran, daß fich zwischen ben Fleisch-Verbraucher in ber Großstadt und den Viehzüchter viel mehr Mittelspersonen schieben. Während in der Kleinstadt der Fleischet Käufer des Viehs und Verkäufer des Fleisches in einer Person ist, stehen zwischen dem Bauern und dem Großstädter Händler, Kommisfionäre und Groß» schlachtet. Der größte Theil dieser Herren will auf großstädtischem Fuße nobel leben, meistens viel groß­artiger als die in dieser Beziehung übel beleumdetm Junker. DaS läßt fich nur auf Kosten hoher Differenzen zwischen Vieh- und Fleischpreisen durch­führen; in jenen Kreisen hat man daher die Fleischvertheurer das Wort Wucherer ist unS im Gegensatz zu den Freistnnigen zu anstößig zu suchen, nicht bei den Agrariern, bie ihre Viehställe vor Seucheneinschleppnng schützen wollen.

Umschau.

Herr Graf Klinckowsttoem-Korklack hat fich baS Verbienst erworben, in seiner soeben erschienenen Schrift über Dr. Buchenbergers Argrarpolitik, beten wettete Wütbigwtg wir uns noch Vorbehalten, au bie Opfer zu erinnern, welche bie Provinz Ostpreußen, und zwar vornehmlich die Landwirthschaft, in de» Jahren 1807 und 1812/13 gebracht hat Opfer, die als Hauptursache des jahrzehntelangen wttthschast» lichen Niederganges zu erachten find und die der Bevölkerung vor Augen zu führen gerade jetzt sehr angebracht sein dürfte in einer Zeit, wo das un­gerechtfertigte Geschrei überBegehrlichkeit der Ost­elbier" undUnersättlichkeit der Agrarier" kein Ende nehme» will. Diese Opfer bettuge», außer ben 71445 Mann, b. i. 45% aller männliche» Bevölkerung zwischen 1845 Iah, en, bie ausge­hoben worbe», an GeldeSwerth 788 699 016 Mark. Eine» weitere« Ausbruck ber Opfermasse bieser Leistungen findet man vielleicht in der Volks­minderung der Provinz in 1805 bis 1811 um 188 611 Personen ober 14% der ganzen Seelen­zahl. 1805 lebten 1356, 1811 nur 1205, 1816 erst 1238 Menschen auf der Quadratmeile. Wäre damals die Provinz nicht in so blühender Lage, der Grundbefitz so wenig verschuldet gewesen, nie hätte Ostpreußen so wesentlich zur Wiedergeburt deS

Ich stelle den Damen meine kleine Sammlung zur Verfügung," entgegnete lächelnd Arno,damit Sie fich ein Stück auswähleu können."

Ach wie reizend, wie liebenswürdig."

Sehen Sie nur, meine Damen," sprach Ulla, wir werden Nachkommen. Aber Frau v. Santen wird vo» ber Reise erschöpft sein, deßhalb bitte, liebste Elfriede, nimm Platz, hier in dem Sessel, Jean wttd Dir eine Erfrischung bringen."

Der Diener präsentirle bereits auf silberner Platte Thee und feines Gebäck. Die jungen Damen, Arno und der junge Herr v. Stetten verschwanden, nm bie Sammlungen zu besichtigen.

3» zwangloser Gruppe saß mau plaudernd bei­sammen. Der Diener hatte eine große Salonlampe mit rothem Spitzenschleier angezündet, welche die Veranda nur matt erhellte, sodaß ein; fünfte, röthliche Dämmerung herrschte.

Vom Gutshof herüber schallten einige verlorene Töne des WirthschastSdetrjedes. Eine Glocke erklang. Aus der Ferne ertön« lachen und Plaudern lustiger Stimmen. Am wolkenlosen Abendhimmel zog ftiH und langsam die fast volle Scheibe des Mondes empor, seinen magischen Silberschleier über bie dunkle» Baum­gipfel des Parkes breitend.

Mau plauderte vou Diesem und Jenem, von dem Wiuteraufenthalt in Berlin, von gemeinsamen Be­kannten und festlichkeiten des Hofes und der Gesell­schaft, welche man besucht hatte. Auch nach Ritt­meister v. Saute» erkundigte sich Baron Erich.

Zu ber demnächst ausgehenden Jagd," sprach er,erwarte ich mehrere Gäste aus der Residenz. Ich hoffe auch Ihr Herr Gemahl, gnädige Frau, wird nach dem Manöver einige Zeit mein Gast sein.

(Fortsetzung folgt.)