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Langsam, stockend erwiderte er:

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HL 305.

Telephon 56.

Verletzung seines Stolzes, der sich wieder wie ^üher tu seinem Herzen emporbäume» wollte. Er jj® sich bewußt, daß er sich einer Unterschlagung Mte zu Schulden kommen lassen; wie man es drehen und wenden mochte. Diese Schuld Eeb bestehen und wenn ihm auch andere Menschen mildernde Umstände zubilligen mochte»; er selbst ^rsrtheilte sich und sein Thun auf das Schärfste, «ein Stolz wollte ihm nicht gestatten, das groß- ^hige Verzeihen des Obersten auzunehmea; er sich lieber der härtesten Strafe anssetze», als Hi erniedrigen und diesen Großmuth, dieses Ver-

. »Aber, Sannow,' rief ärgerlich der Oberst, »Ihre Hartnäckigkeit kann einem zur Verzweiflung Gingen! Was wollen Sie denn thun?*

»Mich dem Gericht stelle» . . .'

Mit finsterem Blick schaute Herbert zu Boden. Dm Großmuth des Obersten empfand er fast als

Sie find ein Thor! Sie sprechen da stets von einer Schuld, die gar nicht vorhanden ist. Ich habe Ihnen schon gesagt, daß ich selbst Hauptmann von Dönitz jenes Darlehen gewährt haben würde. Ich selbst habe außerdem mit Herrn v. Dönitz über die Angelegenheit gesprochen, eS ist alles in bester Ordnung, wo zum Henker liegt denn da nun Ihre Schuld? Sie find noch nach wie vor der Verwalter meiner Güter! Ich schenke Ihnen nach wie vor volles Sei traue«. Ich kann Sie jetzt überhaupt gar nicht entbehren. Da wir diesen Sommer eine längere Reise nadj Italien beabsichtigen, also beugen Sie einmal Ihren Stolz und kommen Sie mit mir zurück nach Sleiko.'

Ich kann er nicht, Herr Oberst. Die Leute »iffcn, was gescheu ist.'

Die Leute wissen gar nichts! Sie wissen n«r, daß Sie sich auf dem Anstand durch Unvor- fichtigkett schwer verletzt haben, daß Sie lauge Zeit krank gewesen find! Weiter wissen Sie nichts! Glauben Sie mir, Sannow, ich habe dafür gesorgt, » über diese dumme Seldgeschichte nichts, in >ie Oeffentlichkett gekommen ist. WaS sollten aber die Leute denken wenn Sie mich jetzt plötzlich verließen? Was soll aus Ihrer Braut werden?'

Meine Brant?! Ja, Herr Oberst, ist Anna Könneke den» noch meine Braut? Kann fie mich noch achte», noch lieben? Ich habe sie seit einigen Tage» nicht gesehen . . .'

Ihre Braut ist in Sleiko, um meinen Damen bei der Anfertigung der Aussteuer zu helfe». Sie wisse» doch, daß sich Hertha und Gertrud verlobt haben?'

Herbert nickte bejahend.

Nun gut, die Doppelhochzett soll in einigen Wochen stattfindeo, dann fliegen wir nach allen Seiten

auseinander, um uns in Italien wieder zu treffen. Da giefit es viel Arbeit! Und Sie, mein lieber Sannow, kann ich erst recht nicht entbehren. Sie müssen in Sleiko haushalten. Ich hatte es mir sehr schön auSgedacht, daß fie und Anna an demselben Tage mit meinen Nichten heirathen würden; dann könnten Sie und Ihre junge Frau während unserer Abwesenheit die gcsammte Wirthschaft in Sleiko besorgen. Im Herbst gehen Sie bann mit Ihrer jungen Gattin aus einige Wochen auf Urlaub dafür lassen Sie mich nur sorgen.'

ES ward Herbert weich mn's Herz. Er fühlte, wie ihm die Thränen in die Augen stiegen. Er war doch mit festeren Banden an Sleiko und die Familie des gütigen alten Herrn gefeffelt, als er sich selbst eingestehen mochte. Freundliche Bilder der Zukunft stiegen vor seinem inneren Auge auf. Das Bild Anna'S erschien ihm in fünftem, schönem Lichte. Er erinnerte sich ihres stillen Schaffens, ihres freundlichen Lächelns, ihrer anmuthigen Schelmerei, ihres rntt- leibigen Herzens, und er empfand brennende Sehn­sucht noch dem einfachen, lieblichen Mädchen, nach ihrem sanften, fteundlicheu Wort, nach dem zärtlichen Blick ihrer blauen Auge».

Der Oberst bemerkte die Wandlung im Herzen Herberts. Er legte den Arm um die Schulter San- now'S und sprach:

Ich will Sie nicht Wetter drängen, lieber Sannow. Sie brauchen sich jetzt nicht zu ensschließen. !ber eine Bitte dürfe» Sie mir nicht abschlagen; begleiten Sie mich auf einer Spazierfahrt dwch >en Wald und die Felder von Sleiko! Sehe» Sie ich die schöne Welt einmal wieder an, die Sie seit Monaten nicht gesehen! Entfliehen Sie einmal wieder Ihrer Eiusamkett. Und dann fasse» Sie Jhien Entschluß.', (Fottsetzung folgt.)

Wie jüngst das Organ des Ministers di Rudini im verbündeten Italien, so spricht sich jetzt das dem Grafen GoluchowSki in Wien nahe­stehendeFremd enblatt' zur dentschen China-Expedition wie folgt auS:

Von brr deutschen Regierung ist bisher eine Auf- klärung über die Zwecke der Expedition noch nicht erfolgt und nur so viel ist aus den Aeuherurgen der informirten Dress- zu ersehen, daß jene Auffasiung, die sich von dm Visionen einer geplanten Theilung deS chinesischen Reicher nicht hin reißen ließ, dawtt daS Richtige getroffen hat. Die Aktion Deutschlands hat im Vereine mit der Besetzung Port Arthurs durch russische Panzerschiffe, mit der fie zeitlich zusammentrifft und mit der sie ja in einem gewissen inneren Konnexe stehen wag, Bilder aussteigen laffen, die allzuweit über das Gebiet des Wirk­lichen binausgreifen. Das riesige Wachsthum der deutschen Nation, deren einstige Größe zur See durch politisch« Ohnmacht zu Grunde ging, ist durch dieses Er- eigniß gekennzeichnet, und ebenso ist damit die Thatsache gekennzeichnet, daß die europäischen Mächte, nachdem Aftika vertheilt ist, ihre Pläne den Flug nach Ostaficn nehmen laffen, das vor einem Menschenalter noch ein verschloffeneS, fremdartig räthselhaftes Gebiet war- Die Entwicklung voll­zieht sich eben geschwind in unserer Zeit: Deutschland okkupirt einen Hasen in China, um von dort aus dem Unternehmungsgeist seiner Kauflmte und Industriellen einen Rückhalt bieten zu können, und seine Rivalen argwöhnen die umfafiendsten Abfichten auf jenem Schauplatz; damtt ist die große Wandlung, die in diesem Menschenalter vor stch gegangen ist, wohl am schlagendsten charakterifirt. Aber von da bis zu einer Theilung Chinas ist ein weiter Weg, den die Phantafie leichter zurücklegt, als die mit den realen Verhältnissen arbeitende Politik, Die Zie e der deutschen Aktion find, wie g sagt, bisher nicht bekannt gemacht worden; man kann nur schließen, daß Deutschland dafür sorgen will, bei der Eröffnung deS großen chinesischen Gebiete- nrcht überholt oder gar bei Seite geschoben zu werden. Welche Formen diese Eröffnung annehmm wird, läßt sich heute nur zum kleinsten Theile sagen, da ja das weite Reich noch sehr ungenügend bekannt ist, die Wirkung des europäischen Eingreifens auf die Bevölkerung und den Staatsorganismus nicht vorausberechnet werden kann, und schon auS diesen Gründen die Intentionen der einzelnen Mächte schwerlich für weit hinaus festgestellt sein können. Daß die Re­gierungen einem empfundenen Bedürfnisse der Völker nachkommen, indem fie ihr Augenmerk auf China 'ichten, beweist schon die Lebhafligkeit, mit der man in Deutsct land, selbstverständlich außerhalb der unverbesserlich doktrinären Kreise, das jetzige Unternehmen begleitet.'

Im freifinnigen Verein zu München hielt dieser Tage ein Herr Sigmund Fränkel einen Vorttag über die Flo 11 en borlage und beit deutschen HandelSstaud und rief schließ­lich aus:

Sorgen Sie bei den nächsten Wahlen dafür, daß unter nationalen Ausflüchten keine Weltwachtpolitik getrieben werde, und wenn schon ein Evangelium gepredigt werden

sstr. 18 Lrepperr rthst.14

me o.H.

>Anfch. sterh. P.

X) SM- jne Kost Müller 'Str.Sll

(Nachdruck verboten.) Das Versprechen.

Eine Sylvestergeschichte von Cu rt Znlius W olf.

Wie lustig der Schnee stöberte!

Er saß am Coupeesenster und starrte gedankenvoll in hereinbrechende Dunkelhett hinaus. Alles was in den Bereich der röthlichen Lichtvierecke kam, die neben dem Zug über dm Bodm hinglitten: Boden, Baurn und Hans Alles zeigte sich dick und weiß bedeckt.

Er war nicht unwillig darüber, im Gegenthett, er freute sich. Er hatte ja auch so viele Jahre keinen Schnee gesehm, und unter dem gluthzttternden Tropen­himmel, inmitten von Palmen und Miriaden farbm­atter Blüthm war er manchmal vor Sehnsucht halb krank geworden »ach einer weißen kühle» deutschen Winter landschast.

Nm, fuhr er mitten hindurch und ttr feinem H«zm zitterten die süßm Regung« der Heimkehr Vorahnung und Heimathsgefühl. Liebe Gesichter tauchten aus der Sömmerung und nickten ihm grüßend zu. Da warm die eitern, die Freunde, da lachte Tante Lottchms klares Altjungferngeficht und da­zwischen schwebte immer wieder eine schlanke, ftemidl che Mädchmgestalt. Er hatte bis auf die blonden Lock« und die süßen blauen Augen eigentlich gar keine be- timmte Vorstellung von ihr. Es war ja so lange her... Und damals war fie noch ein kleines Mädchen.

Ob fie ihr Verspreche» hallen wird? Ob er fie bei Tante Lottchen findet?

Auf einmal hielt der Zug still. Von einem Station«» efiäube war jedoch nichts zu sehm. Zugleich gellte em dringliches Pfeife» durch die Mitternacht, ein Bfeifen, dar garnicht wieder mdm wollte. War das »icht ein Nothfignal?

Umschau.

Ueber das Vorgehen in O st a f i e n im Gegen­satz zu dem Verhalten der Mächte in der Türkei schreibt heute dieNordd. Allg. Ztg.':Die organi satorische Macht des Türkenreiches ist der Reli-

trennungsgelüsten zu bestärken. Daß fie damtt die Unabhängigkeit deS kleinen Landes, das zudem so viele gemeinsame wirthschastliche Interessen mit dem Deutschen Reiche hat, aufs Spiel setzen, scheinen fie ganz vergessen zu haben. Die Hoffnung auf russische Hilfe läßt sie alles wagen. Ob diese Hoff­nung berechtigt ist, muß noch die Zukunft lehren. Für Preußen und das Reich ergiebt sich damit die Pflicht, alles zu thun, waS geeignet erscheint, das deutsche Sprachgebiet in Nordschleswig bis an die Grenzen Dänemarks anSzudehnen. Mas ist nun nach dieser Richtung beretts geschehen?

Eine staatliche Siedelung, wie in den Ostmarken wüd dort nicht gepflegt, erscheint auch angesichts der rührigen privaten Kolonisirung vorläufig nicht geboten. Vorerst ist nur nöthia, daß die Haltung der Be­hörden den Verhältnissen entsprechend andauernd ftreng abwehrend bleibt und keinerlei Uebergriffe zuläßt Die Caprivische Versöhnungspolitik ist daher als völlig verkehrt endlich verlassen worden. Die privaten Verdeutschungsbestrebungen haben damit einen starken staatlichen Rückhalt gewonnen. Ihre Arbeit ist seit­dem von schönstem Erfolge gelohnt worden. Der deutsche Verein für das nördliche Schleswig nimmt erfreulicherweise immer mehr an Mitgliederzahl und Bedeutung zu. Die Thätigkeit der Kreditbank Scherre- beck, an der der Alldeutsche Verband hervorragend beteiligt ist, bewegt sich in auffteigenber Linie. Selbst innerhalb der Geistlichkeit wird der Widerstand gegen das preußische Regiment immer schwächer, wie das Stimmenverhältniß auf der letzten schleswig holstein- scheu Synode in der Frage der Forderung einer Vermehrung des dänischen Sprachunterrichts für religiöse Lehrzwecke deutlich genug bewi sen hat. So sind die Aussichten aus eine baldige friedliche Er­oberung der Nordmark für Deutschland zusehends besser geworden. Wird in gleicher Weise stettg fort­gearbeitet, so ist ein Rückschlag nicht zu befürchten. Daß aber ein Nachlass« in der Verdeutschungs- thätigkeit nicht eintreten wird, dafür bürgen die Namen der Männer, die dort für das Reich auf der natio­nalen Warte stehen. Ihnen gebührt der uneinge­schränkte Dank des deutsche» GesammtvolkeS.

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'toKÄÄS ftÄiSg Donnerstag, 30. Dezember 1897

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^Der nationale Kampf in Nord­schleswig.

Innerhalb der Grenzen unseres Reiches sind es sie preußischen Ostmarken und das nördliche Schleswig, so der deutsche Besitzstand nicht bloß unversehrt er= halten, sondern auch zur dauernden Sicherung stetig jermebrt werden muß, damit der Damm stark genug #erbe, au dem sich der feindliche polnische, resp. Wische Ansturm brechen soll.

Bei einer Betrachtung der Kämpfe in Nord- schleswig drängt sich unwillkürlich ein Vergleich mit tottn in den preußischen Ostmarken auf. Obwohl hie natürlichen Gegensätze in Nordschleswig nicht so (tat sind wie in Posen und Westpreußen, sind doch die Kampfes- und Abwehrmittel in beiden Gebieten ] Ifeü gleicher Art. In den preußischen Ostmarken Kehen sich zwei Nationen gegenüber, von denen die tat der germanischen, die andere der slawische» Allerfamille angehört, i» Norbschleswig dagegen tmb beide Völker germanischen Blutes. Man sollte hui, so denken die Alldeutschen Blätter, meinen, daß i» Nordschleswig die Rassenverwandtschaft aus- zleichender wirken müßte. Unter normalen Verhält­nissen träfe bas auch sicherlich zu, zumal nicht noch, wie in den preußischen Ostmarken, der Unterschied deS Bekenntnisses hindernd in den Weg tritt. Aber eS find eben nicht normale Verhältnisse, mit denen mm es zu thun hat, die in ihren Ursachen auf zu - decken find. Es find zmn Theil dieselben Mächte wie in Posen und Westpreußen, welche die Lösung deS staatsrechtlichen Zusammenhanges erstreben. Aus Mgeblich religiösen Gründen fordert man hier und dort eine Erweiterung des fremdsprachlichen Unter­richts. Die Zeitung« beider Fremdvölker arbeiten »Ü denselben unlauter« Mitteln, die dänenfreund­lichen Nordschleswigs tieiben es in mancher Richtung vielleicht noch schlimmer, wie die polnischen. Wenn sie vonihrem Könige' reden, meinen fie immer Mr den dänischen, der preußische König ist für fie eigentlich der Herrscher eines ausländischen Staates. Die polnische Presse kennt nicht den Kaiser schlechtweg, sondern nur den deutschen Kaiser, unter dessen

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Manövergäste.

Original - Roman von C. Elfter.

(Fortsetzung.)

Und nun sagen Sie mir einmal, wie Sie Are Person sich die Zukunft gedacht hatte»?'

»Ich erkenne Ihre Großmuth tiefem Dank 11 Herr Oberst, aber ich vermag nicht Sie an» Lehmen und wieder in Ihren Dienst zu riet«.

habe Ihr Vertrauen schnöde mißbraucht, ich mich einer Unterschlagung im Amt zu Schulden Wn lassen ich muß die Schuld büßen und will

1C7 * ton die Strafe dafür auf mich nehmen.'

öchenttiche Beilage«: Kreisblatt für die Kreise Marburg ««d Kirchhai«.

*** Mdtte O> Jllustrirtes Sotmtagsblatt.

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gisonskrieg. Ob sich diese Idee so weit um­wandeln läßt, um für ein modernes Staatswesen bie Grundlage herzugeben, das ist, ganz allgemein bettachtet, dieorientalische Frage', die Frage der .Integrität' der Türkei. Wenn die türkische Kultur erstarrt ist in der einseitig« Pflege soldatischer Tugend, so hat das asiatischeReich der Mitte" eb«so einseitig das Leben schablonisiri im Sinne einer auf dem Gleichheitsprinzip beruhenden nationalen Fri e d e n S o rd n u n g. Männ­liche Tapferkeit, Freude am Schwerterklang uni) Todesoerachtung im Dienste einer großen Idee hoben keine Stelle im Moral-Codex des Confucius. Das beben ist fast ausschließlich beherrscht vom Prinzip der Utilität, des individuellen Vortheils. Die ge- sammte staatliche und soziale Organisation hat es darauf abgesehen, den Schatz der traditionellen Friedens kultur, der seit Jahrtausenden den idealen Gemeinbesitz des Chinesenthums bildet, un­vermindert und unverändert zu bewahren. Die sitt­liche und soziale Werihnng des Mannes bemißt sich daher nach dem Maß altüberlieferter Regeln, das er in sich aufgenommen. Der bessere Chinese ist der jenige, welcher das bessere Examen gemacht hat. Es ist klar, daß, wenn die Völker, die man früher unter bem Namen der Christenheit zusammenfaßte, heute durch einen unwiderstehlich« Drang, der zunächst aus wirthschaftlichem Bedürfniß herstammt, sich getrieben fühl«, große Gebiete, die lange Zeit in starrer Ab­geschlossenheit verharrten, einer Kultur zngäng- lid) z u machen, bereit Ideal in der harmoni­schen Entwicklung aller Menschheit s- k r ä f t e besteht, die Art mid Weise des Verfahrens, entsprechend der Verschiedenheit der Völker und Staaten, an welche die große Kulturmission sich richtet, eine verschiedene fein muß. Es ist daher ganz unzulässig, aus den Methoden, mittels deren die europäiiche Ctvilifation sich in der Türkei Ein- gang zu verschaffen suchte, irgend einen Schluß zu ziehen auf das Verfahren, durch welches das starre Reich der Mitte Einflüssen zugänglich gemacht werden soll, die für jene Völker einer uralten Kultur eine Verjüngung und Neukrästigung ihres Lebens bedeuten würden. Nur bie eine Lehre bürste aus ben Er­fahrungen, bie im europäischen Orient gemacht ftnb, unmittelbar auf bie Behandlung ber im fernen Osten Astens sich ergebenben Fragen zu übertragen fein, bie Lehre, daß bieChristenheit' auch heute noch kein bloßer Name geworden ist, wenn man auch heute vorzieht, in moderner Redeweise vomeuropäischen Covcert' zu sprechen'.

| vreußischem Scepter fie so ganz zufällig und vorüber- gkhend alstreue Untertanen* leben müssen. Den Men kommt wenigstens kein fremder Herrscher in ihre» Bestrebung« zu Hilfe, während es allbekannt .1017., daß der dänische Hof und die Minister des Königreichs Dänemark kein Mittel unversucht kffen, die sogenannt« Südjüten in ihren Los-

__ '» wuicuugcn uuu oiqcu <enu0uiiuy, uiqctt toa- i 103% Em und Verzeihen schi« ihm in diesem Augenblick erniedrigend.

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, Aimonceuokluütaux von Haaseustellt it Vogler in YYviT CV

M., Cassel, Magdeburg nttb Wien; Rudolf AÄA1I. (11)1(1.

I* £ Srmckfnrt E, Berlin, SMtiufen n. Köln, C. L. ..

bet Co. j» Frankfnrt a. M.. Berlin. Lemuvv«, B«i». Telephon 55.