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Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.
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Abonnements - Einladung
A« „Oberhessische Zeitung' hat eS sich inlst a a t li ch e r oder städtischer Ausgaben,
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wtlligungsrecht möglichst in den Vordergrund schieben
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»zur Monarchie, Liebe zum Vaterlande, Gottesfurcht! Volksfreundlichkeit' dadurch zu beweisen suchen, daß
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i Besprechung bringen, und di- Vorgänge in den Iso nahe stehende Sozialdemokratie ausschließlich daS
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schulfreien Zeit, nach den Schuljahren durch obli- g a i o r i s ch e Fortbildungsschulen für Knaben und Mädchen
nicht dem Gericht übergeben, ich hätte eS auch nicht gethan, wenn stch Saanow nicht selbst gerichtet hätte.'
PriSca starrte de» Oberst mü großen, erschreckten Augen an.
Mein Gott — WaS wollen Sie damit sagen?!'
Der Oberst erzählte mtt kurzen Worten, was sich au jenem unglückseligen Tage zugetragen, an dem PriSca das Telegramm Herbert'S erhalten batte. Er ersparte PriSca keine Einzelheit, er deckte
testet geg«. in,
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Telephon 56.
Demokratische Forderungen.
* Wenn eS sich um Bewilligungen
es Name» zu retten. Ilch flehe Sie an, nehmen Sie die harte Maßregel
Sie sehen mich erstaunt, erschreckt, Herr Oberst,'I zurück i Ja, ich war schuld, daß Sanuow mir das
»ete sie mit leicht vtbrireuder Sttmme . . .' !Seld gab ... ich wußte ja nicht ... o mein Gott Sie glaubten in der That, gnädige Fran, dafel — mein Gott!
(775» ■ 1897. ;i> Frv
Mit 18 Jahren tritt der Minderbemittelte hinan« in'« \ Leben. Hier hat die Gemeinde vor Allem die Verpflichtung, । für anständige Existenzbedingungen zu sorgen. Die Stadt sollte al« bemittelte Arbeitgeberin mit gutem ! Beispiel vorangehen mit einem auskömmlichen Lohn, einer beschränkten Arbeitszeit, Bildung von Arbeiterausschüssen, Sorge für die Hinterbliebenen ihrer Arbester, Penfionirung der älteren Arbeiter, Die Stadt hat auch die Sorg- für da« große Herr der A r b e i t«l o s t m Da giebt e« nur den Weg der Arbeitslosenversicherung durch die Gemeinde, und zwar durch Zwang. Dann kommt die Sorge für gute Wohnungen für die Arbeiter. Zum allerwenigsten ist eine Wohnungsinspektton no hwendig, die dafür zu iorg-n hat, daß alle minderwerthige Wohnungen verschwinden. Für das geistige Wotl der Arbeiter hat die hiesige Stadt soviel wie nicht« gethan. Die Steuern find in Frankfurt für die Minderbemittelten ziemlich herabgesetzt, eS könnt« aber noch bester sein. In der Frage des Be> rrdtgungswesens ist der Redner für Uebernahme auf die Stadt; nicht wie bis jetzt fünf, sondern nur eine Klasse deS Begräbnisses dürfe eS geben.
Wenn man diese Forderungen der Demokratie liest, bann könnte ja eigentlich Jemand, der nicht von HauS aus mtt Glücksgütern gesegnet ist, sondern durch eignen Fleiß und geistige Arbeit sich sein Brod zu verschaffen hat, garnichtS BeffcreS thun, als sich einfach künftig der Fürsorge seiner Gemeinde anverttauen. Wtt kommen hier schon auf die Beschränkung „seiner'Gemeinde; denn die Frank kurier Demokraten können doch nicht verlangen, daß z. B. ihre Stadt Frankfurt für alle Minderbemittelten, die sich in ihr aufhalten, für solches Leben bis zum 18. Jahr und für „anständige Existenzbedingungen' sorgt, und daß sie ferner sorge für das große Heer der Arbeitslosen. Dieses große Heer der Arbeitslosen könnte hier im best n Falle doch nur insoweit in Betracht kommen, als eS sich für Frankfurt z. B. um dortige Gemeinde- Angehörige haudette, die bisher brave, fleißige Arbeiter gewesen und unverschuldet ohne Arbeit find. Scheidet man diese aber aus, nun so bleibt noch ein ganz Theil arbeit? scheuer Leute, die auf dem Lande wohl schon Arbeit erhallen könnten, aber lieber „Großstädter' sein wollen, und für die die liebe radikale Demokratte möglichst „fürsorgen' möchte, weil fie Stimmen für die Reichstagswahl besitzen. Also mit de» Stenern für dies Clientel der Frankfurter Demokratie „könnte es auch noch bester sein' — und bann nur eine Art Be- gräbniß, nicht fünf Arten: Herr Rothschild, Herr Sonnemann unb so ein mittelloser bemvkratischer „Stimmenbefitzer' ftnb in gleicher Klaffe zu begraben! Herr Sonnemann wird es als Ches des demokratischen Frankfurter Blattes hieran gewiß auch nicht fehlen lassen. Der Schluß des betteffendeu
zu ihren Bekanntmachungen benutzen, ist da« Halten derselben von entsprechendem Nutzen für jeden Leser.
Schließlich bitte» wir unsere Leser, Freunde und Gönner, unter ihren Bekanntenkreisen für die Welterver- breitung der „Oberhessischen Zeitung' thunlichst Mitwirken und so auch ihrerseits Helfer und Förderer einer nationalen und loyalen Volitik sein zu wollen, einer Polittk, die sich aller umstürzlerischen Tendenz der beuttgen Zeit gegenüber treu bleibt in der hohen Devise: „Mit Gott für Kaiser und Reich, für König und Vaterland!'
Wt dem I. Januar 1898 beginnt auf die
„Oberhessische Zeitung"
®Ö8* S zeseuzr dien* i.
frivolen Spiel auf, das die schöne Fian mit dem verbitterten und fich beengt in seiner Stellung fühlenden Mann getrieben hatte, er wollte, daß PriSca klar sehen sollte, daß fie begriff, er, der Oberst, wiffe alles; und wenn er anch keine dttelle Anklage gegen fie richt te, so mußte fie doch auS seinen Worten herauSfühlen, daß er unb bie anbeten Wissenden bet Meinung waren, fie, fie allein trage bie moralische Schult» an bem Vergehen Herbert'S unb seiner entsetzlichen That.
Sie vermochte stch nicht mehr aufrecht zu erhallen, vernichtet sank fie in den Sessel unb verhüllte schluchzen!» ihr Antlitz in bie Hände.
Der Oberst trat näher unb legte saust seine Hanb auf ihre Schuller. „Gnädige Frau,' fuhr er mit ernster, doch milder Sttmme fort, „ich mußte Ihnen baS Alles sagen, um meinen Zweck zu erreichen, bie Spure» jener verhüngnißvollen Zeit aus Ihrem und aus Herbert Sannow's Leben zu tilgen. Es ist mir jetzt lieb, daß ich Sie unb nicht Ihren Herrn Gemahl getroffen habe. . .'
„O schonen Sie mich . . . theilen Sie Horst nicht das Entsetzliche mit,' bat PriSca.
„Ich werbe Ihren Satte», mtt all biefen Einzel-
:. Ein Sturm ber Entrüstung burchtobte ihre! Der Oberst beobachtete fie eine Weile schweigend mit In diesem Augenblick wähnte fie sich in der! ernsten Augen. Er empfand mit ihr Mitleid, da er sah,
Umschau.
Der russische Schachzug bezüglich Port Arthurs erregt in England in weiten Kreisen eine mühsam unterdrückte Aufregung. Nach einer Petersburger „Times'-Meldung bestreitet man dort den Zusammenhang dieses Schrittes mit ber Besetzung iAautschaus, insofern eine Verständigung in Frage äme. Es sei von Berlin aus nur der gefaßte Be- chluß vor der Ausführung dort angekündigt worden. Der Berliner Sei tretet des „Daily Telegraph' iheill nach Aeußemngen eines ftiich von Petersburg kommenden ruffischen Diplomaten mit, man werde vor ter Hand nicht in bie deutsch- Aktion eingreifen. Die jüngsten Aeußerungen ber russischen Presse enthielten jeboch einen deutlichen Wink, Kaiser Wilhelm könne nicht erwarte», baß bie interesstrten Mächte seine sämmtlichen Aeußerungen enbosfireu würden. Zu Verwickelungen werbe es wohl nicht kommen. Augenblicklich werbe nicht» gegen Demschlanb geschehen ; sollten jedoch wichtigere größere Dinge unternommen werben, so würbe fich bie Sachlage ändern
heilen nicht behelligen, da ich jetzt der Uebetzeuguug bin, daß er fich über jenes Darlehen in einer Täuschung befand. .
„Ja, ja... et glaubt »och heute, daß Sauuow ihm aus eigenen Kräften geholfen .. . ich selbst. .. ach, Sie glauben mit ja doch nicht!'
Wieder brach fie in heftiges Schluchzen aus Der Oberst entgegnete mit einer leicht abwehrenden Handbewegung: „Sprechen wir nicht mehr davon. Wie gesagt, ich weide Ihren Gatten nicht mit ber Angelegenheit behellige», wenn Sie mir helfen wollen, bie gebrochene Existenz Sannow's, den ich wie einen lieben jungen Freund hochschätze, wieder aufzurichten.'
„Sagen Sie mit, was ich thun soll? Ich bin zu Allem bereit'
„Vorerst müssen Sie Ihren Gatte» veranlasse», eben Bries zu schreiben, indem er nm Entschuldigung bittet, daß das Darlehen noch nicht zurückgezahll sei.'
„Noch heute soll eS geschehe» . . .'
„Sie selbst werde» Ihre» Gatten b der Ihnen geeignet erscheinenden Weise von bem Vorgefallenen ta Kennbiß s tzeu . . .'
„Ich soll wich selbst auklagen?'
Der Oberst läch Ite. „Aber, gnäbige Fran, von eber Anklage ist hier ja nicht bie Rede. Sie wußten ja selbst nicht, daß Herbert Sanuow Ihnen zu Liebe fich eine unbedachte Handlung zu Schulden komme» liefe.'
PriSca errölheie und senkte den Blick.
„Fahren Sie fort, Herr Oberst,' entgegnete sie leise.
„Nun gut, Sie w rben also Ihrem Gatte» jene Mittheilungen machen, Ihr Gatte wird ax Sanuow schreiben, fich entschuldige» und bie Zahlung seiner | Schuld ta nahe Aussicht stelle» . . .' I (Fortsetzung folgt)
....... .....-----I Aufschluchzend verhüllte sie das Antlitz ta die
tteube Summe verfüge» konnte?' I Hände und webte bttterlich. Der Gedanke, Herbert
»Herr Oberst?!' lin bas Unglück gestürzt zn haben, hatte ihre» Stolz
Wie ber Schrei einer Gefolterten klang dieser! gebrochen.
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(758| -
um« Vierteljahrs-Abovnement
Die „Oberhesfische Zeitung' ist wtt dem „Kreis - ,tt für die Kreise Marburg und Kircbhain', sowie
lenln 1 3Ur Aufgabe gestellt, einzutreten für die Macht!also um eine That, handelt, so sind von jeher es dar Ansehen von Kaiser unb Reich, für Thron, Vater-1 die rabifalen Demokraten gewesen, welche ihr Be-
«ligiösen Sinn, wie Achtung vor unseren Gesetzen und! sie bas Bubget in ben Ausgaben auf alle mögliche liefen;j ihnen staatlichen Einrichtungen zu fördern! I Weife zu verringern suchen. Gilt eS im Gegenthett
.__Di- .Oberhessische Zeitung' ist bestrebt, I unb ohne große Rücksicht auf bie sachliche Seite bet
schlich < wo sie nur gelesen wird, das nationale Bewußtsein,IPgstulaie an bem Staats- ober Gemeinde-Etat ihre
1 schonungslos ben gehimen Zusammenhang bes Ver
ist Herr Sanuow noch bei gehens unb ber schrecklichen That Herberts mit bem
(NaH>rnck verboten.) I wider», daß ich unsere Unterredung als beendigt fJrtLa eer eie ""^.Verzeihen Sie, gnädige Fran, wenn ich mtt
Origtaal - Roman von v. Elfter. Itrotzbem erlaube, noch einige Worte hbzuzufüge».
(Fortsetzung.) I Ich wollte weder Sie noch Ihren Herr» Gemahl be»
Wort war gefallen. Wenn der Oberst fich I leidigen. Ich nehme an, daß Sie beide nicht wnfeten,
Anzeigen nimmt entgegen di» Ey-edttime diese» Blatte«, sowie di« Amwncen-Bureanr von Haasrnsteiu & Vogler ta WVTI CHaKm Frankfurt a. M., Lass«!, Magdeburg und Mm; Rudolf Ä2ÄH.
Stoff« ta Fraukftttt a. M„ Berlin, München u. Köln, 6. L. «
tobt * So. ta Frankfurt e. M.. Berlin. Hannover. Vari». Telephon 6».
Jllnstrirtes Sonntagsblatt.
für dm^Atotmthell^Jo!^ Ä*t Äo^JMta ta" Starbett””'
Ijlxxb B«Uei SoS Ang. Koch, llniverfitLtS-Buchdru-krreiin Marbnrg, Redaktion und Srv«dttion: Marti 91.
y vsi । clujuh «uycii. ist cuipfUHu uiu tyi ariuKiv, vu ci jaij,
*Jt bis auf den Tod beleidigt, fie vetgafe ganz unb I daß ihr Schmerz wahr und echt war.
, M d, dafe fie fich selbst schon ost die Unmöglichkeit! „Gnädige Frau,' fuhr er daun mtt bewegter
eben*, gestellt, Herbert habe ihr das Geld aus eigenen! Stimme fort, „ich bta nicht gekommen z» richte»,
Berichts a»8 der „ grantfurter73eitung" über diese» Vortrag int dortigen „demokratischen Verein' ist auch ganz ungemein bezeichnend. Er lautet:
Zur baldigen Erfüllung dieser Aufgaben hält der Redner vorerst noch daS soziale Empfinden der besitzenden Klassen für nicht genug ausgebildet. DaS könnte nur durch eine ricktige Erziehung der Kinder geschehen; die Stadt hat aber nicht einmal dos Recht, in die Schnlerz-ehnng einzngreifen. Eine Erfüllung dieser Forderungen würde schneller durchgefühlt, wenn erst einmal nicht nur di« Besitzenden, sondern auch die Besitzlosen im Gemeindekolleginm vertreten wären, und deßhalb muß man das allgemeine direkt« geheime Wahlrecht auch für die Gemeinde verlangen,
Wir glauben, daß »ach ben Begriffen biefer Frankfurter Demokraten baS soziale Empfinben ber besitzenden Klassen erst bann genug ausgebildet ist, wenn fie erklären, gern bie Gemeinbesteuern allein tragen zn wollen, aber ihre Rechte als Gemeinde-Mitglieder, besonders auch ihr Wahlrecht ins Gemeinde-Kollegium, an die Besitzlosen abzutreten, welche der demottatische Verein von Frankfurt ihnen als „würdig' präsenttrt. Auch hierin werden jedenfalls die D e m o k r a t e n au 8 der besitzenden Klasse in Frankfurt zuerst mit gutem Beispiele vorangehen und so alle Diejenigen beschämen, die noch in unwürdigem Egoismus an ihrem Reichthum für fich festhalien und ihn nicht freiroiöig dem nur aus Besitzlosen zusammeuzusetzen- ben Geuteiube-Kollegium zu Fußen legen!
einigt Illen Theile wird die „O- „ „ „ .. , ,
ästest hang' ganz besondere Anfmerksamkett widmen, auchl^^^ ( " 8 u » g s - A n st a l t für wtrthschaftltch
Erscheint täglich außer an Werktagen »ach Sonn- und «t«**
Feiertagen. — Quartal-Abonnements-Preis bei der Expe- -Sy t HW ♦1*11
Hitton 2 Mk., bei allen Postämtern 2 Mk. 25 Pfg. («kl. ö
KdkSLW Mittwoch, 22. Dezember 1897
. । „Jllnstrirten Sonntagsblatt' und den leRkst ^gzlisien b« Kgl. Preuß. Klassenlotterie unter den in Lücken, täglich erscheinenden politi chen Zeitungen die ge „ ' 6t unb am weitesten verbreitete. Sorben
[Ittb „ tarnten, in Reich unb Staat, unter dem Tagesbericht! Monopol ta Anspruch, für die Arbeiter die „richtige' ?! bisher zusammenstellen. Durch ihre Verbindung mit! Fürsorge allein zu tteffen. Während fie davon r-nttaental-Telegraphen Compagn e in Berlin ist ble|reben hat nun natürlich die Etatsfrage einfach ber hessische Zeitung' in der Lage, ihren Lesern I garnichtS auf fich — wenn fie für die Arbeiter i Original - Telegrammen bie neuesten Ereignisse im In-! sorgen, so kommt es wahrscheinlich aufs Geld des ) iSütilanbe unverzüglich zur Kenntniß zu bringen. I Staats und ber Gemeinde garnicht an, sonst könnten ■ Den Vorgängen in unserer Provinz wie dem!gar nicht Forderung en stellen, deren Reali- [«!,„ Theile wird bie „Oberhessische!strunz Staat und Gemeinden überhaupt nur zu einer
' ÜR. nicht nur durch ein gediegenes Feuilleton, Schwache herabdrückeu müßte. So ist z. B. dieser i durch Zusammenstellung unterhaltender verschiedener I ~a8e ™ b e m ot r at t feb e n Vereine in
tita» hichten für ihre Leser Sorge tragen, sondern, wie eines-15Ia n U “ r t “• in ^r Versammlung unter ben Vorgängen auf dem Gebiete von Kunst und l^^rm Beifall über DaS gesprochen worben, was bie
i »wschast, so andererseits dem volkswirthschastlichen und G e m e t N b e zu thun habe, und nach dem Bericht idwirthschaftlichen Interesse durch einschlägige|^cr siestrigeu „Franks. Ztg. wird da gesagt.
bliktts lißentlichungen thunlichst »ntgegenzukowmen allezeit be-1 »®n Lebenslauf des Menschen legte der Redner
mrint k Idar, wo die Fürsorge der vtemelvde etnzu -
me « lern. »treten hat. Zunächst bei der Mutter vor unb nach der
di« Inserate ftnben, bie sechSspalttge Zette 10 Pfg,!Geburt b<» Kindes, bei bem Knbe s lbst burch gute Pflege toie et i ber ansehnlichen Auflage ber „Ob er hessischen |ober Nahrung, später burch Volkskindergäiten, gute Schul- ! Land Htnng' in derselben di« geeignetste und weiteste Ver- bildung, Unentg-ltlichkett der Lehrmittel, Frühstück Mittag- efengt: tomg. Dadurch, daß alle Staats- und Kommunal-1^"-. E°d«tn'tchtnngen und angenehmen Aufenthalt In der |e, 6® llrben des Bezirks die „Oberhessische Zeitung'
Du .Oberhessische Zeitung' sucht dies Zielliu W or t en ber Fürsorge für bie Arbeiter, so ■r 8» s gediegene, sachlich gehaltene, populär geschriebene Leit-1 erklären fie bas bisher in dieser Beziehung vom
M ju erreichen. In ihrer Rubrik „Umschau' wird sie! Reiche, von den Gemeinden und ben Arbeitgebern
'tNMII, ^hkr eine Ueberficht über bie wichtigsten Tageserelg-1 Geleistete auf biefent Gebiete für absolut nicht in's
MW anf dem Gebiete b« inneren unb äußeren Politik und! Gewicht faflcnb unb nehmen für fich unb bie ihnen
In gegeben. I fonbern zu bessern nnb wieder gut zu machen,
Wen» ich ein Man» wäre, Herr Oberst,' fuhr!was leidenschaftliche Aufwallung verbrochen. Ihr mtt tiefer, athemloser Stimme fort, „würde ich I Stolz hat mir meine Aufgabe sehr schwer ge« Cr- Wen in anderer Weise auf ben Vorwurf antworte», I macht, Ihr Schmerz erleichtert mir fie. Beruhigen d. ^; 6 ta Ihren Worte» liegt. So kann ich n»r er-1 Sie sich, gnädige Fra», ich habe Herbert Sauuow
4 gehütet hatte, eine direkte Anklage ihr entgegen-!wessen Geld Sie empfinge», obgleich »ach de» Mt- chleuder», so fühlte fie die versteckte Anklage wohl. I Teilungen Sannow's--indessen ich will nicht mehr
s Blut stieg ihr langsam aber »uaufhattsam in diel hiervon spreche», vielleicht tateresfirt eS Sie aber tagen, in die Stirne; es brauste ihr in ben Ohren, I gnäbige Frau, über bas Geschick beS Herrn Sauuow r ihren Blicken breitete sich ein Schleier aus, ihre! Näheres zu hören .
erzitterten, fie schien unter ber Wucht ber ver I „In ber That Anklage zusammenfinken zu solle», aber fest I Ihnen . . .' 6<mb bie Lehne be8 Sessels, bie weißen! „Eigentlich eine etwa» fonberbare Frage, gnäbige M». bohrte» fich tief in bie vollen Lippen, baß ein! Frans; jemavben, ber eine Unterschlagung im Amt be
tropfen hervorquoll unb mit gewaltiger Willens-1 gangen hat, pflegt mau nicht zu behalte» . . .' eugung unterbräche sie bie furchtbare Erregung! „Mein Gott, Sie habe» Sanuow bem Gericht
Vern Innern. Es galt, bie Ehre ihres unb ihres I übergeben ?! O ber Unglückliche . . . Herr Ober st,
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