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öchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain. nteK"h"1 Jllustrirtes Sonntagsblatt.

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n Ej, ' Telephon 56.

Grschetat täglich och« an Wittag« nach Sonn- tmb Rtiertag«. Quartal-AbonnementS-Prei« bei der Expe­dition 2 SRI, bei allen Postämtern 2 Ml. LS Pfg. (exll. Bestellgeld». JnsertionSgebnhr für di« gespalten« Zeil« »b« brau Sian« 10 Pfg., Sitllamm für di« Zeil« 26 Pfg.

Marburg

Sonnabend, 18. Dezember 1897

Anzeigen nimmt «ntgegm di« Enxditio» diese« Blatte!, sowie bU Annoncm-Bureanx von Haas«nst«in 4 Bögler tu Frankfntt a. M., Sasse!, Magdeburg und Wim; Rudolf Stoff« in Frankfurt a. M., Berlin, Münch« u. Rita, S L. Daube N So. in Frankfurt a. M., BeNin. Lanuover. Bari!.

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Telepbon 55.

Erhebende Vorgänge.

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6r. Majestät SchiffDeutschland" mit S. M. S.

chluß Sr. Majestät des Kaisers, unfern

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bek> önuten Brüdern für immer Halt und Schutz zu ver-

noch beurlaubt sei.

mann jetzt

iu der Gesellschaft

bislang noch nicht

Krankheit wäre die

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zurück, während der Oberst den jungen Offizier

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Oberst,

bzu- W. 696

einzige Entschuldig-

Unter solchen Um»

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Wie geht es Sannow?*

Ein trüber Schatten huschte fetales Gesicht.

jidr»

:, aber

haben wir gesehen/ Seine

abgewartet werden.

Die Stimmung deS Offiziers, der seine so glänzend begonnene Laufbahn zerstött sah, war die denkbar schlechteste. Die Aerzte warnten vor jeder Erregung, die das nervöse Leiden verschlimmern mußte. Prikca that ihr Möglichstes, um von ihren Gatten jede Aufregung fern zn halten. Die letzten

den Zeichen des Christen-Kreuzes finden wir uns hier Alle für die deutsche Sache, für die heilige Sache beS Kreuzes, für die Ahndung beS Frevels gegen deutsche christliche Misfionare wieder, ein einig Volk unter dem Rufe: Mit Goll für König und Vaterland!

Ein weiterer jedes deutsche Herz erhebender Vor­gang ist der gestern Abend ausgeführte B e -

lege äti- re».

.Kaiser Wilhelms Majestät, Kiel. Im Augenblick, welchem Ew. Majestät im Begriffe stehen, dem

if iz im fernen Oste» sicheren Schutz und Förderung ' M möge. Erzbischof von StablewSki".

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confessionellen Friedens in unserem deuffchen Reiche ein überaus glücklicher. Es hieß nicht wohlanständig denken können, wollte Jemand den beiden kirchlichen Würdenträgern gegenüber die Unterstellung machen, daß diese Depeschen mehr die Folge kiirchenpolitischer Tattik, als aufrichtiger Liebe zum deutschen Baterlande

(Nachdruck verbot«.) Manövergäste.

Original - Roman von D- Elfter.

(Fortsetzung.)

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oft allein find. Heda heraus mit Euch jetzt," rief er daun an die Thür klopfend.Eure Zeit ist um."

Mit strahlendem Gesicht, die erglühende Braut am Arm führend, trat Lieutenant Wietbolz wi der ein. Rasch zog Gertrud deu Arm ans dem ihres Verlobten, eilte auf den Oheim zu und umarmte ihn unter Weinen und lachen, während HauS Wietholz der Taute Wanda ehrfurchtsvoll und dankbar die Hanr

Majestät dem Kaiser, dem Kardinal Kopp dem Erzbischof von StablewSki einge- ifftn. Wir wiederholen hier zunächst diese feschen:

Alles still. |

Lächelnd schloß der Oberst die Thür.

Fünf Minuten gebe ich Ihnen Zeit," sagte er.

Tann aber müssen Sie erscheinen."

Tu hast recht, lieber Mann," entgegnete Tante Wanda mit strevger Miene,langes Alleinsein paßt für Brautleute'nicht."

Nun, nun, nur nicht zu hitzig," meinte lächelnd der alte Herr.Ein oder zwei Jahre »erben \ wir boch wohl noch watte» muffen, Gertrud ist noch so jung, unb Sie wie alt find Sie beim eigentlich?"

Vier unb zwanzig Jahr," gestanb Hänschen Wietholz erröthenb.

Nun sehen Sie, da haben wir ja noch ein ganzes langes Leben vor uns l Also mit bet Hochzeit warte»

wir noch etwas, aber gegen Eure Liebe habe ich nichts! küßte.

einzuwenben." I * * *

Mit biefen Worten schritt der Oberst auf! Hauptmann v. Dönitz genas nur langsam von bie Thür des Nebenzimmers zu, öffnete sie unb! seiner schwere» Krankheit. Der Beinbruch fteilich lief:Komm, mein Nesthäckchen! Begrüße Deine»Iwar längst gehellt, aber in Folge befelben hatte sich Bräutigam." I ein nervöses Leiden eingestellt, welches den Offizier

Hänschen Wietholz stand wie auf Kohlen. Nest»lauf ein wochenlanges Krankenlager warf. Die Häkchen kam nämlich nicht aui dem Nebenzimmer,! Aerzte schüttelt« bedenklich den Kopf. Sie sprachen so-dern zuerst Tante Wanda, daun Fräulein Berg und! die Befürchtung aus, daß der Hauptmann für den schließlich Hertha. I aktiven Dienst untauglich werden würden. Das nerv-

Sie will nicht kommen," sagte die Letzte löse Leiden bildete sich zu einer leichten Lähmung aus, lachend. Iwelche dem Ende der dreißiger Jahre stehend«, früher

Ja, was ist da zu mache»!" rief fröhlich der Iso kräftig erscheineuden Mann des vollen Gebrauchs Oberst.Dann müffen Sie schon hineingehen, um Iber Füße beraubte. Ec konnte sich nur auf zwei Ihre Braut zu holen, lieber Wietholz." «Stöcke gestützt fortbewegen. Von dem Gebrauch ver-

Der kteine Lieutenant ließ sich baß nicht zweimalIschiedmer Bäder erhofften bie Aerzte Hebung bieser sagen mit aufleuchtendem Auge eilte er in das Neben! Lähmung, aber jetzt mitten im Winter war es nn» zimmer. Ein leichter Aufschrei ertönte; bann war I möglich diese Bäder zu besuchen, der Frühling mußte

I empfing.

über be8 Oberst I Die Unterredung zwischen den beide» Herren I währte nicht lang. Die Verhältniffe lagen so günstig, Dem armen Burschen geht es nicht gut. Erlaus des kleinen Lieutenants Worten klang eine solch' legt noch immer schwer krank im Forsthause. Er! ehrliche, warme Liebe hervor, daß der Ob.rst ihm noch tt sich die dumme Geschichte gar zu sehr zu I wenigen Minuten bewegt bie Hano reichte und sp> am: ierzen genommen. Nun, ich hoffe, ich werbe bie IWozu bie vielen Worte, mein lieber junger Freunv! beschichte wieber in bas Reine bi tagen unb Sannow Ich weiß, Sie lieben meine Gertrud wahr unb auf» chht nut körperlich, sondern auch geistig wicber richtig, Ihr Oberst, mein alter Freund Glaerap hat «erstell«.' «mir nur Günstig!S über Sie berichtet, ich selbst bin

.Was willst Du thun ?" Ibon Ihrer Ehrenhasiigkett fest überzeugt, also feier,

iIch werbe mit Hauptmann v. Dönitz Rücksprache! Sie mir willkommen als Mitglied unserer Famili . tarnen. Der Herr hat unverantwortlich an seinem! Ich hoffe, daß sie meta N.sthäkcheu glücklich machen freunde gehandelt." werden." .

Ich nfuht, daß Hauptmann v. Dönitz in der!Herr Oberst, mein Leben, mein Dasein weihe Hat einige Wochen schwer dank bamiebetgelegeu|ich Gertrud."

Ja, Wanba. Ich bin mit meine» Geschäfte» «-meldet. ^trud floh erröthend ans dem Zimmer, K ©leite fertig. Herr Krüger kann baS Weitere lauchFranvon Allenberg unb Hertha jofl«i M wjen.

hat. Lieutenant Wietholz erzähtte, baß bet Haupt- j ----noA beurlaubt sei. Frau von Dönitz

' Zärtlich streichelte bet Oberst den blonden Scheitel «u»g für seine Handlungsweise.

8 schönen Mädchens.Bleib so lange wie Du! stäuben verstehe ich aber Fra» v. Dönitz nicht, baß Sft, Du weißt, baß D» bei mir stets eine Heimath I sie nicht Alles versuchte, um bie Schuld bei Sannow fest. Aber nun möchte ich boch biefen Heinen,Ln tilgen."

«higen Lieutenant sehen, bet mir mein Nesthäkchen! .Sie wußte boch wohl nicht, baß eS nicht SaunowS rasch weggekapert hat!" |@elb war, welches sie erhielt."

Er wollte heute Nachmittag kommen," sagte Frau .Mag sein, gber sie konnte sich sage», baß ein Allenberg. , ! einfacher Inspektor breitaufenb Mark nicht entbehren

Nun gut, bau» wolle» wir dir dahi» von etwas 1, ^ Ich werbe in biefen Tagen zu Hauptmann

Oberem sprechen. I 3)önta geben."

ßannft Du jetzt bet un» bleibe», lieberI tiefem Augenblick ward Lieuteuant Wietholz

jkm" gemeldet. Gleichzeitig wat aber auch eine p sticht von einem Depeschen-Wechsel zwischen fitatii - - - - -

schaffen. Deswegen ist die Unttrnehmuno, bie ich Dirküber­tragen habe und bie Du in Gemeinschaft mit beit Kameraden unb den Schiffen, bie bereits braunen find, zu erfüllen hab« wirst wesentlich bie eines Schutzes unb nicht bie eines Trutzes. Er soll unter dem schützenden Panier unserer deutschen Kriegsflagge nrferm Handel, dem deutschen Rauf« !v ann, den deutschen Schiffen das Recht zu Tbeil werden, bat sie beanspruchen dürfen, dar gleiche Recht, war von Fremd« allen ander« Rationen gegenüber zuge- flanden wird. Reu ist auck unser Handel nicht, war I doch die Hansa in eiten ZeitE eine der gewaltigsten fl*? Ftredtichsrnh zu besuchen. Nach dem aufzuüell«, wie sie bis dahin der breite Rücken des Meeres historische» Augenblicke der Abfahrt seines I wohl kaum getragen hatte. El« zerfiel aber, und muhte einzigen Bruders fuhr bet Kaiser zu seines hoch-1 zerfallen, weil bie eine Bedingung fehlte, nämlich die des seligen Großvaters unb bet beutle»> fliBfetem XSSLffiS das^deuttche'Reich ist schaff«', di!

Staaismanne, bern Einiger DeutschlanbS. Das ist zweite Vorbeblugung, der deutsche Handel, blüht und ent- gewiß nicht nur dem Fürsten Bismarck, eS ist all entwickelt sich, und er kann sich nur gedeihlich und sicher ent« Deutschen eine innige Freude gewesen, unb wir sind | wickeln, wenn er unter der Reichsgewalt sich sicher fühlt, ficket in Friedricksrnb hat fick iu dieser Freude auck! Reich? gewalt bedeutet Seegewalt, und Seegewalt und Reichs- »VTui. k ""ygewalt bedingen sich gegenseitig so, daß die eine ohne die

noch besonders die Freude gemischt über die bon Jniete nicht bestehen kann. Als ein Zeichen der Reichs- uns hier votbesprochene patriotische That des Kardinals I und Seegewalt wird nun dar durch Deine Division ver- Kopp, tote des Erzbischofs von Stablewski. | stärkte Geschwader aufzutreten haben, mit allen Kameraden

| der fremd« Flotten draußen in innigem Verkehr und guter --- . I Freundschaft zum Besten der heimischen Jntereffw, geg«

| Jeden, der den Deutschen zu nahe treten will. DaS ist

LUnKytlll. | Dein Beruf, und das ist Deine Aufgabe. Möge einem

I jeden Europäer braußen, bem deutschen Kaufmann draußen

Am 15. b. Mts. hat bei ber Tafel int König!. I und vor allen Dingen den Fremden draußen, auf deren schlösse zu Kiel Se. Majestät ber Kaiser!Boden wir find oder mit denen wir zu thun haben werden, fotnenhen Trinkfnrrick mtanehrnrbt |klar sein, daß ber deutsche Michel seinen mit dem Reichs-

folgenden LnukMuch ausgevracht. adlet geschmückten Schild fest auf den Boden gestellt hat.

Mein lieber Heinrich Da ich heute nach Kiel hinein- dem, der ihn um Schutz angeht, ein für alle Mal biefen fuhr, überbuchte ich, wie ich schon so oft mit Freuden diese I @cfiu6 ,u gewähr«, unb mögen unsere ßanbelente draußen Stadt betteten habe, sei «? um dem Sport obzuliegen, sei I bie fefte Uebenengung hab«, feien fie Priester ober feien sie eS um irgend einer militärischen Unternehmung an Deiner I A^fleute, ober welchem Gewerbe fie obliegen, daß der Schutz Leite und auf meinen Schiffen beizuwohnen. Bei dem bt8 beutfrt»en Reiches, bedingt durch die kaiserlichen S-tiffe heutig« Eintritt in die Stadt hat mich ein ernstes Gefühl uachhaltig gewährt werden wird. Sollte es aber bewegt, denn ich bin mir vollkommen bewußt der Aufgabe, itgenb tiner unternehmen, uns an unser m guten Rechte zu tie ich Dir gesteltt habe, und der Verantwortung, die ich sänken oder uns schädigen zu wollen, trage. Ich bin mir aber zugleich bewußt, daß ich die Ver-1dann fahre darein m it g e p a n zer ter Faust, pflichiung habe, das auszubauen und weiterzuführen, wasIunb f0 @oti will, pflücke Dir den Lorbeer um meine Vorgänger mir hinterlaff« hab«. Die Fahrt, bie«Delne junge Stirn, den Niemand im ganzen tu atmeten wirft, und die Aufgabe, die Du zu erfüll«tatschen Reiche Dir neid« wird. In der feften Heber» hast, beding« an sich nichts Neues, fie find die logischen Igung, daß Du nach guten Vorbildern bandeln - Voi- «ovscquWz« deffen, was mein hochseliger Herr Großvater «bilder find Gott sei Dank in unferm Saufe genügend Bor» und sein großer Kanzler polttstch gestiftet, und was uns« Hand«, - meinen Gedanken unb Wünschen «ispt'chen herrlicher Vater mit bem Schwert errungen hat. Es ist «wirst, erhebe ich Mein GlaS unb trinke eS auf Dein mert r nicht«, wie bie erste Bethatigung des neu geeinten Wohl mit bem Wunsche für eine gute Fahrt, für eine unb neu »stauben« deutschen ReicheS in feinen ubetfeeiWen Lute Ausrichtung Deiner Aufgabe unb für eine fröhliche Aufcab« Dasselbe hat in ber staunenswertben Ent-lH imk.hr: Se. König!. Hoheit, ber Prinz Heinrich, lebe: Wickelung seiner HandelSintereffen einen solchen Umfang fle-1 g»urrohi Hurrah! Hurrah!

wo» nen, daß es mir Pflicht ist, ber neuen deutsch« Hansa« m .

zu folgen unb ihr b« Schutz angedeih« zu lassen, den fie| Pktnz Heinrich erwiderte.

oom Reich und vom Kaiser verlang« kann. Die deutschen | Durchlauchtigster Kaiser, groß mächtigster König und

Brüder kirchlichen Berufes, die hinauSgezogen find zu stillem| Herr, erlauchter Bruder! Als Kinder wuchsen wir zusammen Wirk«, und die fich nicht gescheut hab«, ihr fieben einzu-1 auf Später war S uns al, Männe« vergönnt einander . sitzen, um unsere Religion auf fremdem Boden, bei fremdem | in die Augen zu schau« unb immerbar treu zur Seite zu Volke heimisch zu machen, haben sich unter meinen Schutz!stehen Ew Majestät erblühte bie Kaiserkrone gen.llr, und e« gilt diesen mehrfach gehäuften und auch ost|mit Dornen. Ich habe versucht, in meinem engen "" ' ~ ' Kreise unb mit meinen schwach« Kräften als Mensch, als

' im Di-nste des Vaterlandes und zum Schutze «davon ttagen zum Heile des Reichs!

iKreuzes in einen feinen Welttheil unternommenen I Der Satz in der Antwort unseres Kaisers an htt Meines einzigen Bruders, Sr. König!. Hoheit «Kardinal Kopp: Mir gereicht eS zu großer Zuversicht, > Prinzen Heinrich, dargebracht hab«, ist Meta I den Prinzen von de» Gebeten vo» Männ rn begleitet tz tief gerührt. Nehmen Sie Meinen innigsten «zu wissen, welche dem Vaterlande, wie ihrer Kiiche. mi dafür entgegen. Wilhelm". »gleich tteu ergeben find, zeigt uns, wie Kan-r

Wir müffen eS hier ausspreche»: unS ist, wieIWilhelm diese Glückwünsche ausgenommen hat. Voll bem, der die innere Entwicklung der Dinge in I Gottverttaueu erhofft er Gottes Schutz für den ein» krem Laterlande mit aufrichtigem nationalen I zigen Bruder mit auS den Gebeten von Männe«, __üeresse verfolgt hat, dieser Segenswunsch zweier Iwelche dem Vaterlande, wie ihrer Kirche gl- i c) Itfll fe römisch katholischer kirchlicher Würdentiäger in «treu ergeben find. Nun, darin, in Tre e zu

»er unmittelbaren Adresse an Se. Majestät den I Vaterland und Kirche, ton« eS keinen Unteischied ifer eine große nationale Freude. Dieser Vorgang «geben zwischen den deutschen Reichsangehörigr» römisch- / , so glauben wir fest, auch im Jntereffe deS I katholischer oder protestantischer Konfession. Unter

Ihr werdet schon dafür sorgen," scherzte der Wochen hatten auch ihren leichten Sinn ernster daß die armen Verliebten nicht zu gestimmt. (Fortsetzung folgt.)

«Wir habe» gestern die Ausfahrt des Bruders Kaisers, beS Prinzen Heinrich von Preußen

jigen Bruder Lebewohl zu sagen, drängt cS mich, 12(,i ihöchstdieselbe zu versichern, daß meine Gebete fürstlichen Seefahrer beglette», auf daß Christi

,6t. Majestät Kaiser Wilhelm II., Kiel. Der ihrt des erlauchten Bruders nach dem ta Osten zum Schutze des Kreuzes weiht die ligsten Segenswünsche Kardinal

seien!

Die deutschen Polüiker, denen religiöse Stteitereien von je her in der Tagespresse, wo fie de» Cultur- kampf in beklagenswerther Weise entfache», zuwider gewesen sind, haben sich nach Bildung der Centrums­partei von jeher gesagt, daß gar manchem confessionellen Hader recht erfolgreich ein Ende bereitet werden könnte, wenn im Gegensatz zu verbiffenen demokratisch- gesinnten Fractionsmännern ä la Dr. Lieber sowohl der, Thron und Altar nahe stehende höhere Adel aus dem Centrum, als die in Deutschland funktionirenden hohen Würdenträger der römisch-katholischen Kirch ihrer wahrhaft nationalen Gesinnung auch deutlichsten Ausdruck vei leihen wollten. Lange aber haben wir Deutschen hierauf zu warten gehabt. Da find es jetzt zwei so angesehene Vertreter der hohen römisch- katholisch« Geistlichkeit, wie Kardinal Kopp und Se. Majestät der Kaiser antwortete hierauf Erzbischof von Stablewski, welche in dieser echt i Kardinal Kopp:Ew. Eminenz spreche IchIpattiotischcn Weise aus deutsch fühlenden men warmen Dank aus für die Segenswünsche, I Herzen fich an unseren Kaiser wandten. Wir find che Sie aus Anlaß der Fahrt Meines Bruders, I fest überzeugt, daß mll uns Millionen deutscher An- l König!. Hoheit des Prinzen Heinrich, nach dem I gehöriger der römisch - katholischen Confesston die ten Osten Mir dargebracht haben. Mir gereicht I Segenswünsche des Kardinals und des Erzbischofs 7699 iH S^ßer Zuversicht, bett Prinzen von den Gebeten IM Prinz Heinrich unb die deutsche Sache, die heilige t- i Männern begleitet zu wissen, welche dem Vater-1 Sache des Kreuzes, aus vollem Herz« theilen. Mögen ibt, wie ihrer Kirche, gleich tteu ergeben find.«fie allezeit das Beispiel dieser kirchliche» Oberen hoch-

1 Helm". Ihalten und an ihrer Gesinnung fest halten. Dann

Die Antwort an den Erzbischof v. StablewSkilwirb auch über die Dr. Lsiber'sche Frattions ° tote:Ew. Erzbischöfliche Gnaden! Durch diel zwangs - Politik im Centrum für deutsche Fragen itn Segenswünsche, welche Sie Mir aus Anlaß «eine deutsch-nattonale Politik endlich wieder den Sieg