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Aus der Etatsdebatte.

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imnet verstanden, weil er in dreister Weise mit

, fcfen Verdächtigungen und unbeweisbaren Be- jDDpnra tagtn borzugehen liebt und diesesSystem" arc .CB hält, obwohl er fich dadurch ost genug schon auf "^"»ßlimmste bloßgestellt hat. Wenn vomBundes-

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^3,fctt8 festes Eingreifen giebt dem Lande die Ge-

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itbttgt chiter sachlicher, klarer Weife Herr v. Leipziger,

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Tentrum bei, als er erklären konnte, daß es

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(Fortsetznog folgt.)

Vie im Reichstage, so dürsten seine Ausführungen ! im Lande vielfach weit über die Kreise der

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nehmen die im zeichnen äußern.

lasien, in allen entscbeidenden Wendungen, Leben Ew. Königlichen Hoheit zu ver- waren, ehrerbietigst ihre Theilnahme zu Wieviel mehr noch ist daS in diesem Aalte

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I H cht-s daher durch dies

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unsere Pflicht! Ist es doch das erste Mal in der Geschichte unseres Kaiserlichen und Königlichen Hauses, daß ein Prinz, der dem Thron so nahe steht, als Admiral an der Spitze eines Geichwaders binaus- zieht in die fernen Meere Ostastens, um mit seiner Person, mit seinem Degen einzutretcn für die Ehre des Deutschen Reiches. Wenn die Sonne an Chinas Ostküsten uvtergeht, nähe't sie fich bei uns dem Mittag. Möge daS symbolisch sein für diese Tage, möge auch der Niedergang einer einst glänzenden,

die in i n, nch

für Ltn. Wietholz sehr recht. Sie warHänschen" wie fie den kleine» Offizier selbst oft scherzend nannte, von Herze» gut unb verkehrte mit ihm in steundschaft- lichster Weise, wasHänschen" mit der glühendsten Verehrung und der vollkommendsten Opferung seines SelbstS unter die Launen des neckisch-lustigen Mädchens vergalt. Er war unvermeidlich im Dienst deS ge­liebten Mädchens, ohne dabei die Pflichten der Tante und der älteren Schwester gegenüoer zu verletzen. Am Liebsten waren ihm die Abende, wenn er allein im Kreise der Damen weilen durste.

Taute Wanda saß hinter dem grünen Lampen- schirm, die kleinen, weißen, rundlichen Hände auf dem Schooß zusammengelegt, da ihre leidenden Augen ihr nicht gestatteten, bei Lampenlicht zu arbeiten oder zu lese». Fräuleiu Berg saß stramm aufiecht ihr gegeu- über an der anderen Seite des Tisches, die Brille auf der spitze» Nase, tu de» düiren Hände» eine Häckel- oder Strickarbeit. Eines der jungen Mädcheu besorgte den Thee, während daS andere auf dem schöucu Steinwey-Flügel ernste oder hellere Weisen oder auch eiu Lied vou Schumann, Schubert oder BrahmS vortrug. Lieutenant Wietholz half beim Thee oder beim Muficiren, je nachdem Hertha oder Gertrud am Theetisch oder am Flügel beschäftigt war. Zu­welle» saug er auch eiu Duett mit Hertha oder Gertrud und seine hübsche Baritonftimme klang gefällig sowohl mit dem All HerthaS als auch mit dem Sopran Gertrud'» zusammen.

Am heutigen Abend war Gertrud am Theetisch beschäfttgt und Frau v. Allenberg sowohl, wie Hertha, welche am Flügel saß, fanden es schon selbstverständ­lich, daß Lieutenaut Wietholz Gerttud bei der Zube­reitung deS Thees half. Fräulein Berg hatte fich eutschuldigeu laffen.

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Telephon 65.

Erscheint täglich außer an Werktagen nach Sonn- und Feiertag«. Ouarial-AbomtementS-PreiS bei der Expe­dition 2 SRI, bei all« Postämtern 2 Mk. 25 Pfg. (exkl.

Spaziergang durch den Thiergarten handeln. Lieute­nant Wietholz wußte überall Bescheid. Er war durchaus nicht so oberflächlich und unwissend, wie es bei flüchttger Bekanntschaft den Anschein hatte. Er hatte daS Gymnasium absolvllt, er war be­wandert in der Literatur, in den schönen Mosten und in den ftemden Sprachen. Er verfaßte sogar selbst sehr niedliche Verse und trug fie unter bescheidenem Erröthen mit sanfter, etwas lispelnder Sttmme vor, die Fran v. Allenberg'S zarte Nerven angenehm be­rührte. Er war der höflichste Kavalier, den man fich wünschen konnte, empfindsam wie ein junges Mädchen, ftöhlich unter den Fröhlichen und dabei, wie fich herauSstellte, in den ritterlichen Künsten des Reitens, Tanzens, SchlittfchuhlaufenS ebenso gewandt und erfahren, wie in den schöne» Wissenschaften. Außerdem besaß er die nicht zu unterschätzende Eigen­schaft, daß er auS einer guten, sehr wohlhabenden Familie stammte, welche zu den ersten Patrizier» geschlechtern Bremens gehörte. Wie Oberst von Glasenapp Frau v. Allenberg lachend verstcherte, zählte Lieutenant Wietholz zu den reichste» Offizieren deS Regiments.

Die letztere Eigenschaft war für Frau v. Allen­berg mllbestimmeud gewesen, Lieutenant Wietholz in ihren engeren Bekanntcnkeis aufzunehmen. In der Auswahl der jungen Herren mußte eben auch auf die VermögeuSverhälluisse derselben Rücksicht genommen werden, denn Hertha und Gertrud waren sogenannte arme Mädchen," die dermaleinst keine große Mllgift zu erwarten hatte», wenn nicht Onkel Allenberg für seine Nichten eiutrat. Aber Sleiko war Majorat und fiel nach dem Tode des Obersten einem Neffen, als dem Stammhalter des Geschlechtes derer v. Allenberg zu. Viel vermochte also auch der Oberst nicht zu thuu.

Gertrud war diese günstige Stimmung der Tante

ische aus, wie es den Anschein hat, fortan dem Bebel" energischer als bisher auf den Leib und Schlag auf Schlag, nicht, wie der s" behauptet,Abwehrversuche" angestellt, Verdrehungen und Unwahrheiten berichtigt , so ist daS nur mit freudiger Genugthuung üßen; denn ein solches seit Jahren unge-

rsuchen" erhoben, einen Beweis dafür, wie die des sozialdemokrattschen Führersauf den

Die Aufhebung hat durchaus günstig gewirkt und wenn infolge des Börsenstreiks Anfangs und kurze Zeit Schwierigkeiten bestanden haben, so sind diese durch die dankenswerthe Jnitiattve der Landwirth- chastskammern auf dem Gebiete der Preisfestsetzung beseitigt.

Mit warme» Worten gedachte Herr von Leipziger unter lebhaftem Beifall des Verlustes, den unsere Marine gehabt hat, indem auf dem untergegangenen Torpedoboot 8 26 der Kommandat desselben, ein zu den schönsten Hoffnungen berechttgender Offizier, der Sproß eines edlen, um das Deutsche Reich ver­dienten Fürstenhauses mit seinen tapferen Mann­schaften im Kampfe gegen die Elemente den Tod ge­funden hat.Die Nachricht von diesem Verluste hat, als fie durch das ganze Land gegangen, allüberall Trauer erweckt. Der heldenmüthige Tod, ihr Tod als echte Christen und brave Seeleute, wie ihu die Braven gefunden haben, hat die Anerkennung der Marine und des Vaterlandes gefnvden, und ebenso wie die Marine trauert, trauern um die Verlorenen nicht nur ihre Familien, sondern das ganze deutsche Volk, und das Andenken dieser Braven wird im deutschen Volke in Ehre» bleiben." Dieser wann empfundene Nachruf wird bei allen Patrioten ein dankbares Echo finden.

frei, war; solange wollte Frau v. Allenberg nicht warten, sie hatte eS vorgezogen, mit Fräulein Berg und ihren Nichten schon j tzt, ohne ihren Gatten, nach Berlin überzufiedel».

Gertrud war damit durchaus ein verstände». Nach­dem der Schrecken über die letzten Ereignisse über­wunden, fand fie rasch ihre fröhliche Laune wieder; fie freute sich auf den Aufenthalt in der g'oßen Stadt wie ein Kind auf daS Weihnachtsfest. Ihre Fröhlichkeit wttkte ansteckend, auch Hertha vergaß ihren Kummer mehr und gab fich mit dem fieg- reicheu Frohsinn der Jugend den Brrgnügungen und dem vielen schönen und Neueu der Residenz und der Gesellschaft hin. Ein gewisser Hauch der Melancholie, der über ihrem reizenden Gefichtch n schwebte, machte ihr Wesen und ihre Erscheinung für die Herrenwelt nur noch anziehender, so daß fie viel umschwärmt wurde. Frau von Allenberg ver­mochte kaum allen gesellschaftlichen Anforderungen zu genügen.

Auch Lieutenant Wietholz gehörte bald zu den eiftigsten Besuchern deS Allenberg'sche» Hauses, nach­dem er die Damen unter den Linden getroffen und von Frau v. Allenberg fteundlich aufgefordert war, fie zu besuchen. Seine schlanke, zierliche Gestalt sah man an allen Gesellschaftsabenden Frau v. Allen- berg's. Aber auch, wenn die Baronin keine Gesell­schaft in ihren SalovS versammelte, weilte Lieutenant Wietholz in der Folgezeit ost bi dem Kreise der Damen. Frau v. Allenberg behandette ihn mit güttger Herab­lassung. Ihr gefiel die bescheidene, fich unterordnende, höfliche Art des jungen Mannes, der niemals gegen ihre eigene Meinung opponlite, der stets zu ihrer Verfügung stand, mochte es fich nun um das Ar­rangement eines Tanzabends, nm einen Besuch der Sehenswürdigkeiten Berlins oder nm einen einfachen

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ordinarium soviel tote möglich zu entlasten und soviel wie möglich von denjenigen Ausgaben, die nicht für iroduktive Zwecke gemacht werden, auf den ordent- ichen Reichshaushalt zu übernehmen. Auf die Einzel­heiten des Etats kam Herr v. Leipziger nur kurz zu prechen, insbesondere sprach er aber seine Zufrieden­heit darüber aus, daß im Kolonialetat endlich einmal Mehrforderungen zu wirthschastlichen Zwecken einge­stellt worden seien. Einwände erhob der konservative Redner indessen gegen die Anlage weiterer Kanäle, auf deren Rentabilität man nickt rechnen könne, ferner gegen die weitere Ausschmückung des Reichs­tages mit Bildwerken und Malereien der bisherigen Art, die nicht allseitige Befriedigung gefnvden Haden.

Der Militäretat gab Herrn von Leipziger Ver­anlassung, aus dessen Ziffern zu konstatiren, wie hoch der Ausfall der deutschen Landwirthschaft aus de» Preisen, die für ihre Produkte jetzt im Lande gezahlt werden, noch heute sei. Da es unumstößlich fest­steht, daß der Getteideban den Kernpunkt der deutschen Landwirthschaft bildet, so ist es Pflicht jedes Wirth- schaftspolitikers, einen Modus zu suchen, durch den die Getteidepreise auf mittlerer Höhe nicht nur im Interesse der Produzenten, fordern ebenfalls in dem der Konsumenten befestigt werden könnten.

Während man in Frankreich der Landwirthschaft durch Erhöhung der Schutzzölle geholfen hat, find bei uns die Zölle herabgesetzt worden. Wir müssen also bei den Abschlüssen neuer Handelsverträge jeden­falls dringend wünsche», daß die jetzt so unglücklich wirkende Verkoppelung mit den Meistbegünstigungs- verttägen fortfällt. Wir haben die Hoffnung, daß jetzt neue autonome Maximal- und Minimaltarife ausgearbeitet und rechtzeitig in Mast gesetzt werden und daß man nach Ablauf der Handelsverträge die Landwirthschaft nicht i» dem bisher beklagten Maße vernachlässigen wird. Wir hoffen auch auf die Auf­hebung der gemischten Tranfitläger, der Zollkredite und der Mühlenkonten. S>hr treffend setzte Herr v. Leipziger auseinander, daß im Gegensätze zu der legendärenLiebesgabe an die Brenner und Zucker­fabrikanten", der Zollkredit eine wirkliche Liebesgabe an die Großmüller und Großhändler dar stelle.

Die börsenliberalen Freifinnigen, die noch immer behaupten, daß dieAgrarier" nunmehr einsehen, daß fie fich durch das Verbot des Getreidehandels selbst geschädigt haben, werden sich die Morte des konservativen Redners ges >gt sein lasse» müssen, daß es wohl die einstimmige Ansicht säwmtlicher Land- wirthe in Deutschland sei, daß sie nicht die Wieder­kehr des börsenmäßigen Terminhandels wünschen.

Umschau.

Am Sonnabend hat Se. Kgl. Hoheit Prinz Heinrich von Preußen im Kieler Schloß Deputationen der dortigen Universität der Stadt Kiel und der Kieler militärischen Vereine empfangen, die ihn vor Antritt seiner Fahrt nach Ostasten zu begrüßen wünschten. Die Abordnung der Univerfität bestand aus dem Rektor Professor Krümmel und den vier Dekanen Prof. Kloster­mann, Frantz, Heller, BrunS. Der Rektor wandte ich mit einer Ansprache an den Prinzen. Se. Kgl. Hoheit dankte dem Rektor für dessen steundliche Worte und den übrigen Herren für ihr Erscheinen. Auch für ihn, fuhr etwa der Prinz fort, sei das Baud, daS ihn mit der Univerfität verknüpfe, ein dauerhaftes. Was seine Fahrt nach Ostafien be­träfe, so habe er fie von Begeisterung erfüllt über­nommen, in dem Bewußtsein, für sein Theil beizu­tragen zu der Erweiterung deutscher Macht und Größe. Der Prinz zog den Rektor und die Übrigen Herren in ein Gespräch, in welchem er betonte, wie man eine friedliche und den Interessen des Reichs entsprechende Lösung der in China schweben-

(Rachdrnck verboten.)

Manövergäste.

Original - Roman von D. Elfter.

(Fortsetzung.)

Bestellgeld >. JnsertionSgebühr für die gespaltene Zeil »der der« Raum 10 Pfg., Reklamen für die Zeile 25 Psi

sucht-

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irr auswärtigen Politik, die dem Anscheine nach Hütt und China mit gutem Erfolge vorgegangen , das volle Vertrauen feiner Parteigenossen aue»

m mischen deutschen Männer tteffenden Ausdruck, W tr hervorhob, daß die Autorität, die Fürst »er, wir »arck in der auswärtigen Polittk genossen habe, allerwenigsten von seinem direften Nachfolger

116 stsrathstisch gewirkt" habe. Eine solcke 6mg* zu erzielen, hat namentlich Herr Bebel

^Mitglieder hinaus Beifall gefunden haben, billig« Mos gab der Redner der Sttmmung aller

fleben auf diesen Standpunkt stellen möge.

:r 18971 Zm Namen der konservativen Fraktion sprach in

Kngtig« nimmt entgegen bi« Eweditio» dieser Blatte», sowie di« rlmwncm-Bnreaux vo» Haasensteiu * Vogler in VYVH Enrt a. M., Lass«!, Magdeburg und ZBkn; Rudolf AA All. ^lllflg in Frankfurt <u M., Berlin, Münch« n. Köln, L. L.

* So. in Frankfurt«. SOL Berlin. Hannover. 8«rtL x<uw,n

meiberrj, it unb a 3toed? r Ban« E N ilten fchen-N R.

Marburg

Donnerstag, 16. Dezember 1897

Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhai«.

>md Beklufti Ioh Ang. Koch, llniversttät»-B»chd«ckerei in Marbnrg, verantwortlich für den -ügemeiu« Theil: Redakteur R. Hartmann,

Redaktion «ch eoxbitton: Markt 21. für den »fratrntheil: Joh. «ug. «och, Mk ta Marburg.

t 1$® $ie sozialdemokratische Presse erblickt in der That- . , daß sich sofort nach der Bebel'scken Etatsrede Mister, darunter der Reichskanzler,zu Ab-

den gewichttgeu Fragen wohl erhoffen könne. Eine Abordnung der militärischen Ver­eine von Mel, geführt von Hofarzt Dr. Ehrhardt, am dann in Vertretung der Schleswig-Holsteinische» Kampfgenossenvereine von 1870/71, deS Bezirks Holstein des Deutschen KriegerbundeS und der Ver­einigten Kriegervereine in Kiel. Auf die seitens des Herrn Dr. Ehrhardt ausgesprochenen guten Wünsche dankte Se. Königliche Hoheit mit folgender Er­widerung^Ich danke Ihne« für die warme» Worte, die ich soeben gehört habe und daß Sie nicht die Mühe gescheut haben, hierher zu kommen. Ihnen stimme ich darin überein, daß die mir ge­stellte Aufgabe ein nationales Werk bedeutet, und bin Ihnen für Ihre Wünsche besonders dankbar, weil Sie als alte Kampfgenossen und Krieger, die stets bereit find, dem Rus unseres Kaisers zu folgen, und daS bewiesen haben, auch entsagen gelernt habe» und benrtbeilen können, mit welchen Schwierigkeiten unsere Aufgabe verknüpft ist. Ich danke es Seiner Majestät persönlich vo» ganzem Herzen, daß Er mir die hohe Ehre erwiesen hat, die Juterefstn deS Vater­landes im fernen Osten vertreten zu dürfen. Ich wünsche Ihnen, daß es Jbven immer mehr gelingen möge, durch Ihre Bereinsbestrebungen Thron und Vaterland zu schützen und zu stützen alS tteue Helfer uvserS Allergnädigsten Kaisers, Königs und Herrn. Indem ich Ihnen Lebewohl sage, danke ich Ihnen nochmals für Ihre freundlichen Wünsche." In der Rede des Kieler UniverfitätsrektmS hieß eS am Schlüsse:Längst hat fich anck zwischen unserer Universität und dem Königliche» Schlosse ein Band geknüpft, daS wir für unzerreißbar halte», seit de» Tagen, wo wir die hohe Ehre genossen haben, Ew. Kgl. Hoheit unter die Zahl der akademiicken Bürger unserer Christiania - Albertina ausgenommen zu sehen. Unsere Korporation hat es sich seitdem nicht

ibt 19, ,nfti worden daß unter dem Grafen Caprivi viel , BrA. 1 ta8 Ansehen des Deutschen Reichs gesunken »ture« $eute llcSen )um Glück die Verhältnisse anders, , B konnte Herr von Leipziger auch der Leitung

chtetenGehenlassen" gegenüber

3 flratie zu brechen. Zu wünschen ist, daß auch Mchstagsptäfidinm sich bei den sozialdemokrati-

M Lieutenant Wietholz nickte wie zustimmend mit i 1 blonden Haupte. Aber innerlich war er fest ent» A Heu, jetzt erst recht den Damen gegenüber von Ä t zu sprechen. Er wollte dieser seltsamen Ange- V Heit auf den Grund gehen. Es war doch einfach | Hlich, daß Kurt v. Lennewitz fich von Hertha s ftiahlau einen Korb geholt hatte! Kurt v. Denne- f r~ das Ideal eures Offiziers unb Gentleman! ? f Traum aller jungen Damen bei Gesellschaft! A Möglich ganz unmöglich l

T Kit diesen Gedanken beschäftigt, entfernte er M Jtm Toilette für den Abendbesuch bei Frau A. »Kruberg zu machen. Kurt v. Deunewitz zündete j 1 dne neue Cigarette an unb wanderte ruhelos M *» Zimmer auf unb ab, in finstere Grübeleien " «Äen.

Brau v. Allenberg hatte eine bequeme, nicht zu k Wohnung in bet Kurfmstensttaße gemietet. !ioar mit ihrem Gatten übereingetommen, daß Zeit sei, Hertha unb Gertrud in die Gesellschaft Rühren, infolgedessen hatte man fich eingerichtet, ganzen Winter über in Berlin zu bleiben. Die 6 Ereignisse in Sleiko hatten insofern eine berung hervorgebracht, als Herr v. Allenberg ge- üfit wurde, noch einige Zett in Sleiko zu bleiben, be» zweiten Verwalter, der bislang das kleinere **Bnt bewirthschastet hatte, in die Verwaltung des ^ptgnteS einzuführen. Im Winter war ja nicht viel fNi, so daß Herr Krüger, der zweite Verwalter, * Güter sehr gut übersehen konnte. Einige Wochen **te es indessen doch wohl, bis Herr 6. Allenberg

n unter gebrachten günstigeren finanziellen Lage des [7648 68 äußerte der konservative Wortführer seine Be- igung und stimmte insofern dem Vorredner aus

et[7649 * Wunsch seiner Fraktion fei, das Extra-