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Iteettie* mb Ggxdition: Markt 31.

* Seit dem Amtsantritte des neue» Staats

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Zuschuß gewährleistet wird. Bringt man dazu allzuviel andere Wünsche Hervor, so schwächt man nur diesen Hauptwunsch, den unsere Post-Unterbeamten ui ihrem Organe ja recht wohl begründen können nnd begründet haben, mehr ab und leitet das Attettsse von «hm zum Tcheil weg. Jenen Haupt- wunjch aber baL erfüllt zu sehen, dazu -tragen wir

jederzeit auch das Unsere gern bei und bitten die de« Post-Unterbeamt« wohlwollende Presse, uns fierte möglichst zur Seite zu stehen!

Die konservative Reichstagsfraktion hat einen Initiativantrag -(Antragsteller Herr von S a l i s ch) eingebracht, der in Form eines Gesetzentwurfs Ab­änderungen und Ergänzungen der Sttaf- und Zivil­prozeßordnung vorschlägt, um die Meineide wenigstens einigermaßen einzuschränken. Hauptsächlich wird an­gestrebt, de» jetzt geltenden Voreid, d. h. den Eid des Zeugen vor erfolgter Aussage, durch den Nach­eid, d. h. den Eid nach Abschluß der Ver­nehmung, zu ersetzen. Es ist wohl unbesttitten, daß dadurch mancher Meineid erspart werden würde; denn bei dem Nacheide lassen sich noch immer Korrekturen der AuSiagt vornehmen, was bei dem Voreide meistens nicht geschieht. Nicht nur die Zeugen, sondern auch die Sachverständigen sollen dem konservariven Gesetz­entwürfe gemäß, «ach Erstattung des Gutachtens ihren Eid ablegen. Zugleich aber soll die Zahl der Zeugen- und Sachverständigen-Eide dadurch vermindert werden, daß es freigestellt wird, auf die Beeidigung zu verzichten, wen» das Gericht einstimmig die Aus­sage des betreffenden Zeugen für offenbar unglaub­würdig oder für unerheblich hält oder hinsichtlich des Sachverständigen, wenn Staatsanwalt und Beschul­digter auf die Vereidigung verzichten. Wird auf diese Weise eine Verminderung der gerichtlichen Eide an- gestrebt. Io verlangt andererseils der Entwurf, daß eine Bestrafung wissentlich falscher unbeeidigter Aussapen vor dem Richter erfolge. Es ist beantragt, eine Gefängnißstrafe von einer Woche bis zu bre Jahren gesetzlich zu statuiren, wenn jemand als Zeuge oder Sachverständiger, obwohl er von der zuständigen

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das auf seinem Schreibtisch stand, iu eine Schi lade, er verbarg die kleinen Geschenke, welche Ar ihm zum Geburtstag geschickt hatte, in den Tie des Kleiderschrankes, er wollte nichts mehr seh was ihn an sie erinnerte. Der Gedanke, mit zusammen leben zu müffen war ihm schreckt Seine Sehnsucht entführte fein Denken und Füh Tag für Tag, Stunde für Stunde nach jenem £ wo die schöne, herrliche Prisca weilte, der sc erste und einzige leidenschaftliche Liebe gegolten, schatt diese neuerwachte Leidenschaft Thorheit, Wa ftm, aber er vermochte sich nicht loszureißen 1 dem Gedanken an Prisca; die Leidenschaft brau in seinen Ader«, wie Feuer, und verzehtte j Denken, fein Empfinden, fein ganzes Leben I schreckte vor dieser Leidenschaft zurück und doch t senkte er sich stets aufs Neue in sie, wie der Fa sich von der Flamme nicht trennen kann, die s feuriges Grab werden soll.

Der Gedanke an Prisca, die Leidenschaft für i schöne Weib, welchs nach seiner Meinung noch d unglücklich in der Ehe mit Horst v. Dönitz gewoi war, und die Erinnerung an die Liebe zn ihm n treu im Herzen bewahrt hatte, hielten ihn auch Herrn v. Allenberg von dem Darlehen in Kennt zu fitzen, das er Horst oder vielmehr Prisca fi gewährt hatte. Horst hatte ihm keinerlei schrtstl Bestätigung gegeben, er besaß nur die wenigen W, Priscas, welche ihn von dem Verdacht reinigten, i Geld im eigenen Interesse verbraucht zu haben. Du er aber diese Worte, welche das Geheimniß il Herzen offenbarte, der Welt Preis geben ? Er bra es nicht über das Herz, sich von dem kurzen Schrei Priscas zu trennen, das er stets bei sich trug.

(Fortsetzung folgt.)

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Nunmehr liegt für die kommenden 'Reich- tagswahlen bereits einsozialdemokrat scher Wahlaufruf vor. ES verfaßte ihn d sozialdemokratische Centralwahlkomitä der Provi Brandenburg. Wir reproduziren ihn hier, er ist i Muster sozialdemokratischer Agitationsmethode. Von d künftigen Wahlauftufen unserer radikalen Demokra wird er sich füglich auch herzlich wenig unterscheid. Es heißt da:

»Tie Junker und Junkergenossen, Großgrundbesitzer und Großkapitaliste die Schlotjunker und Börsenleute rüsten bereits t Macht in aller Stille zu den nächsten ReichStagrwahl Diesen Herren kommt eS darauf an, die politische Macht ihren Händen zu halten, um noch mehr Vo lheile als 9: dem auS der Arbeit des werkthätigen Volkes für sich Hera: zuschlagen. Sie sinnen auf Ueberraichnnge Die herrschenden Klaffen wollen die Arbeiterschaft durch S seitigung oder Einschränkung der Vereins- und V rsam lungSrecht« und des allgemeinen Wahlrechts politisch mm tobt machen. Die Parteien des g oben Besitzer klag ohnezu leiden und wollen, daß die Arbeiter leid ohne klagen zu dürfen. ParteigenossenI Bei! nächsten Wahlen handelt eS sich nicht nur darum, d Alp des Militarismus und MariniSmi abzuschütteln und dem geistigen und w tthsch-stlichen A ichwung unserer Volkes wieder Lust und Spielraum ve schaffen eS handelt sich nicht nur darum, e i n neuen Strueru-Beutezug gegen die Taschen armen Maffe zu bereite In es handelt sich um Se und Nichtsein aller politischen Rechte d Volkers

Klingt dieser von Uebertreibnngen strotzende A ruf nicht genau so, als ob er von »Wählerfänger der radikalen Demokratie gemacht wäi Es ist eben herzlich wenig Unterschied zwischen die Parteien in ihrem Agitatorenthum!

Wie oft hat für die demokratische Presse ni schon unserP o l iz e is y st e m" als Sündenb hei halten müssen! Auch in den letzten Tagen kon man diese Erscheinung wieder beobachten, als in i Zeitungen die Aufsehen erregende Gerichtsverhandlo gegen einen rohen Gesellen, der ans Roch-ucht anständiges Mädchen der Polizei als Dirne dennnz hatte, besprochen wurde. Wir sind weit dar entfernt, die Mißgriffe der niederen Polizeiorga unter denen das bedauernswerthe Mädchen zu leit hatte, entschuldigen zu wollen; solche Mißgr müssen in Zukunft unmöglich gemacht weiden. $

zu Herbert zu gehen und um seine Liebe zu werben. Sie litt unsäglich unter dem Gedanken, seine Liebe verloren zu haben; seit dem Tage, da sie Frau v. Dönitz bei ihm getroffen, wußte sie, daß er sie nicht mehr liebte; sie zog sich stolz und schüchtern in die Einsamkeit ihres elterlichen Hauses zurück. Wollte sie sich ihm aufdrängen, bann würde er sie erst recht zurückstoßen; sie kannte seinen Charakter zu genau, als daß sie durch Drängen und Werben seine Liebe wieder zu erringen gehofft hätte; nur stille- Dulden und Hoffen, sanfte Hinge­bung vermochte sein verbittertes Herz zu ihr zurück- zuführen.

So war denn eine Scheidewand zwischen den Verlobten aufaerichtet, die sich mehr und mehr ver- stärkte, je mehr sich Herbert in seine Verbitterung hineinwühlte, je herrlicher und schöner ihm das Leben erschien, das er an der Seite jener Frau hätte führen können, und je mehr sich Anna in schüchternem Stolz von dem Verlobten fern hiev. Anna erklärte sich auch damit einverstanden, daß die Hochzeit um mehrere Wochen verschoben würde. Der brave Förster Könnecke brummte allerdings einige unverständliche Worte in den Bart, aber die Mutter Annas zeigte sich sehr zufrieden, da sie unter diesen Umständen die Aussteuer ihrer Tochter ver­vollständigen konnte. Herbett fiel eS wie ein Stein von dem Herzen, als er die Zustimmung Annas zu dem Aufschub der Hochzeit erhielt. Er vermocdte sich nicht mehr zu denken, daß er an der Seite dieses einfachen Mädchens, wenn auch nicht glücklich, so doch zuftieden leben könnte. Alles, was ihn an sie erinnerte, ward ihm verhaßt. Er betrat nie mehr das Zimmer, welches ihr einfacher Geschmack einge­richtet hatte. Er verschloß das kleine Bild von ihr.

setzen soll.

Wen« jedoch in diese Beziehung baS Rei<UPost­amt einmal wieder sich in der Lage sehen sollte, für

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Telephon 55.

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zurückzufchicken, jetzt waren vierzehn Tage veiflosfen und nicht einmal -eine Antwort auf den Brief, in dem Herbett um Rücksendung des Geldes gebeten hatte, war eingetroffen.

Bo» Tag zu Tag hatte Herbert auch auf eine Nachricht vou PviZca gehofft. Die Verhältnisse in Sleiko waren ihm unetträglich geworden. Den HochzeitStt^ hatte <r hinansgeschobe«. Er würde es als eta Verbrahen empfunden haben, wollte er AnnaS Schicksal unter den jetzige» Umständen it bem (einigen verknüpfen, als ein Verbrechen,'

auch wcuu -er nicht -mit PriSca jene Abrede ge­troffen und .auf eine gänzliche Umgestaltung seines Lebens gehofft hätte. Aber Prisca ließ nichts von sich hören und Horst v. Dönitz hüllte sich ebenfalls in Schweigen.

Herbert war der Verzweiflung nahe. In allen feinet! Erwartungen sah er sich getäuscht und erkannte jetzt nwhl, daß auch Pttsca ihn mtt trügerischen Hoff­nungen, wenn vielleicht auch ohne Absicht, getäuscht hatte. Wenn er doch niemals Prisca v. Hohenau wieder gesehen hätte.

Von Tag zu Tag nah» er fich vor, feinen Fehltritt bem Herrn v. Allenberg zu gestehen unb selbst für die Schuld einzutteten. Wenn er seine Ersparnisse unb seinen baaren Jahresgehalt dem Obersten zur Verfügung stellte, war die Schuld einigermaßen gedeckt. Freilich konnte Herbett dann nicht an eine Heirath denken, wenn der Oberst auch ihm fein eigenmächtiges Handeln verziehe. Aber was lag ihm denn «och an dieser Heirath! Seine Blaut hatte et seit Wochen nicht gesehen. Er schtteb ihr, daß er viel zu ttmn habe und nicht kommen könne; Anna war feinfühlend genug, zu verstehen, daß er nicht kommen wolle, und zu stolz, um selbst

Den unteren Postbeamte« aber möchten wir, nach Lesen z. B. mehrerer der jüngsten .Nummern Ihres Berufsorgans den Reih ettheilen, ihre Wünsche nicht bündelweise hervorzubriugen. Wir glauben, es it

i HM chtsstft -rn del Ziechev bereite!, möglit teilst hättet eichener i schöne irburgek bewahr

Augen.

Sie wissen, daß Sie mir vertrauen können, Smmow," sprech er gütig.Wenn Sie als» etwas auf bem Herze» haben, so kommen Sie zn mir."

Ich danke Ihnen, Herr .Oberst . .

Er erfaßte die Hand des alten Herrn und preßte sie heftig. Der Oberst lächelt--: »Ihr jungen Leute seid doch ein merkwürdiges Soll) Ich bin Ihr Freund, lieber Sannow, denken Sie stets daran."

Mtt freundliche« Gruß entfernte er sich, Herbert in der wildesten Verzweiflung zurücklaffend.

Ruhelos, ziellos streifte Herbett umher. Baü war er in ben Ställen, bald auf bem Hof, halb auf den Felbern, halb in den Gärten ober Scheunen. Er wußte nicht, was er that, was er beginnen sollte. Immer auf'S Reue lehrte er in fein ArbettSKmmer zurück, holte feine Bücher hervor, rechnete unb rechnete in fast mechanischer Weise, suchte seine eigenen Ersparnisse zusammen, die sich auf wenige hundert Mark beliefen und sank schließlich geiftig unb körperlich erschöpft in ben Schreibsesscl zurück, in bumpfer Verzweiflung vor sich hin- starrend.

Er war verloren.

Von Tag zu Tag hatte er auf das Gelb ge­wartet; Horst hatte ja fest versprochen, es ihm in ben ersten Tagen nach seiner Ucberfiebelung nach Berlm

Behörde auf die Strafbarkeit wissentlich falscher Au sagen, auch wenn diese nicht «nter Eid stehen, ht gewiesen worden ist, wiffentlich falsch auSfagt. Dm die Annahme des Gesetzentwurfs würde einem dringend Bedürfniß abgeholfe» werden.

leihen;' tret Brieftr-äger und Postschaffner wirb bei den in die OeffeEchkett dringenden Rufen noch Ge- hiltsaufbrsterung nur iMen gedacht. Das., was dieser Starid in feinerWochenschrift" zur Wahrung seiner Bewlfs-Jrtteressen -«usssuicht, hmk das Pndet wohl bk auswerkscmste Beachtung der Stardes- -gruossen-rmcht fe aber be höheren Korgefttzten, von .bemerk sich, au« jedenfalls naheliegenden Gründen

(Nachdruck verbot«.)

ManS-v er g äste.

Original - Rowan von C. Elfter.

(Fortsetzung.)

Herr v. Allenberg lWte Herbett die Hand «ns Schulter ^nd sah ih« fest aber freundlich in dir

Umschau.

Nach der vorgestrigen Reichstags debatte gelangen first alle -angesehenen Blätter in ihren gestrigen Be­trachtungen zn dem Schluffe, daß es zwar noch einer langwierigen Arbeit bedürfen wirb, und baß viele Schwierigketten zu überwinden find, bis eine Ver- stäudigung «her das Flottengesetz mit dem Reichstage erzielt ist, baß aber die Ausfichten für das Mattengesetz ungleich günstiger sind, als man noch vor wenigen Tagen annehmen durste. Es hieße auch -nur die Rechte des Volks auf Schutz feiner Interessen zu Gunsten deS Reichstags-schmälern, wollte dieser die un­erläßliche Verstärkung unserer Flotte ab lehn en.

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esgatza ßjeibes* nestel ; bett»' frei»»* eisü** erfc*

Erscheint täglich «her an Werkiasen nach So-m- unb «eterteflen. Qnattal-AbonnemnktS-PreiS bei der Expe- ditiou SM., bei allen Postämtern 2 Mk. 25 Psg. (tja. Bestellgelt- JnftrtionSgebühr für die gespaltene Zttle »der taewStamn 10 Pfg, StcSauun für bk Zelle SS Pfg.

, .einen Theil seiner so zahbr-eichen Beamten eine Ge-

Mr Lage der Post - Mierveamien..? HMZerhShtmg durchznsatzen, so-möchten wir dem Letter desselben eS dringend an's Herz legen, der Post- _ - ,atiunierbeaiiden, sp^ie« d« Briefträger und

fidetärs deS ReichspoftamteS EMllenz v. Podbrelskr«^ stsch «f f n er Eich zu geben!«. Hohe unb P viel von postalischen Neuerungen gesprochenworden.l^.^ 8e(mtc Ret( ^on durch ihre höhere Stellung überdies Haben-Konferenzen von Obeipostdirektorenß-^ der Loge, bei Betreibung ihrer Interessen «, »- nb ebenso von Inter-ssenten-Gruppen aus Laud-IStelle dnot merkbareren Nachdruck zu öer= wirthschaft, Handel und Gewerbe unter Excellenz v. ------ '"

Podbielski's Vorsitz stattgefunden. Es- ist ja offen« fcnbig, daß der Nachfolger des Herrn - v. Stephan den redlichsten Willen zeigt, auf dem Gebiete seines Morts möglichst praktische Neuerungen, die den Wünschen des Publikums entsprechen, > rinzuführeu. «er das Publikum als solches ist niemals zu be- fiiedtgen, es verlangt überdies von der obersten ____________ I

Leitung unserer Äeichspost meist billigere postalische - «einer >genn als Füchprecher an der auch

Lettehrseinrichtnugen, ohne sich -lange zu bedenken, vorgesetzten Steke aufwirft, welcher schließlich doch wie der Ausfall in den Einnahmen der Reichspost, Ä lltc^len bie Bchcrzignng eff dieser Wünsche zn- «Icher hierdurch 'entsteht, ausgeglichen werden körnte, l ^d-cht-fist. Unseres Wissens wurden zu -Mheren itaS diesem G-runde läßt natürlich vorläufig nochl^^ n artüel iu den Berufs Organen von Unter« «ine ganze Anzahl Neuerung«!, -welche-ftit Excellenzi^m ten -ton höheren Ressortbeamten bisweilen mehr v.. Podbtelskis Amtsfunktion in der Luft liegen, in| .n d-wiTendenz durchgelefin, tat. etwa publizistische praktisch e r Durchführung auf sich »arten. Verstöße «solcher unteren Beamt«« gegen die Disciplin Andererseits verlangt mit ben Angestellten der der das .höhere" Postmtereffecherauszufinden und Reichepost auch so Mancher aus tbem Publikum aus I thunl'ichst zu ahnden. Es ist bem gegenüber einer derselben Kasse, für Deckung von deren Ausfällen zui«nserer-Hauptwünsche, daß der derzeitige Staats sorgen ihm beim Wunsche billigerer Verkehrs - Ein- iftftetft unseres Reichspestamtes Exc. v. Pobbttls! Ächtungen nicht einfällt, einewürdigerv. und zettge-j denDeutschen Postboten" und andere Organe seiner mäßere Honottrung" der Beamten derReichspost. i-Mterbeamtrn der Post- und Telegraphie regelmäßig 68 wird ba nicht nur beim Gespräche a« der Bier-I und wohlwollend f e i bst prüfen möge. Denn so bank, sondern auch in der Presse für "bessere Be-lMxm hatten wft -es -für gegeben, bafe Se. Excellenz grünbung meist der Vergleich mit anderen Beamten-! dem Umfange, in -welchem es im Interesse unserer Sategorieen, bk -mehr Gehalt haben, angefttllt. Obs Unterbeamten der Poft, namentlich der Briefträger bas richfig ist, das bleibt denn doch seh', fraglich.!«p Postschaffner liegt, Sennttriß davon erlangt, wo diese Weniger ftaglich Hleibt uns hingegen, daß Excelleuz^der Schuh drückt.

p. Podbielski auch ben aufrichtigen Willen hat, die ~ "

Beamten seines Ressorts so vkl, <tlS eben möglich, in Hinsicht auf ihr Gehalt fo zu stellen, daß bet ihnen eine begründete Unzufriedenheit richt zu -rxiftireu braucht. Das ist fteiüch bei den Änforder-

Avgen, welche unsere Zeit und unsere Entwickelung» mühevolle Anforderungen stellende» Dienste zunächst im Reiche nach außen hin <ut uns lsonst stM, einer doch das naheliegende und beste, dahin zu ftieben, sehr -s ch tn er e Aufgabe, unb fe manchem Steifonneurjdaß auch für. sie ein mehr entsprechendes höheres gönnten wir es, statt an der Mcrbank leichchin feine ~ ..... '

Borwürfe möglichst häufig hervorzubringen, einmal einige Zeit an der Stelle des Ressortchefs zn - stehen, der diese gewünschten Aufbesserungen der Gehälter feiner Beamten in «gerechter Bertheilung bmrch -

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Stoff« ta Frankfurt a. M., Berlin, Mitachm u. Köln, 6. L. Telephon 55.

Laub, tb.ii Kranttutt a. M.. Berlin. Larwov«. Pari-.

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^reitaq, 10. Dezember 1897

Wöchentliche Beilage«: Kreisblait für die Kreise Marbmg und Kirchhai«.

Jlluftrirtes Sonntagsblatt. veraellwortti^für^bm^g«wd« «ttl Marbur»